SPD fordert mobile Impfteams in Schulen und Kitas

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DÜSSELDORF. Die SPD im Düsseldorfer Landtag fordert mobile Impfteams in Schulen und Kitas, sobald das Biontech-Vakzin für Kinder und Jugendliche zugelassen ist. Laut einem Positionspapier der SPD-Fraktion, sollen die Schulen und Kitas zwar bei den Eltern nachhaken, dennoch bleibe die Impfung ein freiwilliges Angebot.

Die nordrhein-westfälische SPD will Kinder und Jugendliche schnellstmöglich impfen. Foto: Shutterstock

«Wir müssen (…) Familien und ihre Bedürfnisse konsequenter in den Vordergrund der Pandemiebekämpfung rücken», heißt es in dem SPD-Papier. Gleichzeitig sei das Thema Impfen von Kindern für viele Eltern besonders sensibel – weshalb Aufklärung besonders wichtig sei.

Weil das dezentrale Impfen über Haus- oder Kinderärzte vermutlich nicht ausreiche und die Verteilung in einer Schulklasse ungleich wäre, setzt die Fraktion auf Einladungen in Impfzentren und mobile Impfteams. Die könnten – bei entsprechender Zulassung des Impfstoffs für Kinder über zwölf – nach Ansicht der SPD schon im Juni aktiv werden. Die Landesregierung solle daher «zeitnah mit der Planung einer Kinder- und Jugend-Impfstrategie in der skizzierten Weise beginnen und diese bis Ende Mai abgeschlossen haben.» (dpa)

Merkel: Corona-Impfung für Jüngere soll schnell kommen („berechtigter Anspruch“)

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40 KOMMENTARE

  1. Na, dann kann man ja nur hoffen, dass das besser klappt als bei den Lehrern.
    Kaum sind die Lehrer in Priorität 3 impfberechtigt, gibt es keine Termine – bzw. keinen Impfstoff… weder in den erreichbaren Impfzentren noch bei den Hausärzten.
    Manche haben Glück und rutschen irgendwie rein, andere nicht.
    Lehrerimpfung scheint wohl nicht besonders wichtig zu sein, sonst hätte man das ja auch schon über die Schulen organisieren können.

  2. Selbst erlebt an einer kanadischen Schule: Nach 2 Tagen waren alle, die wollten, Grippe-geimpft von „nurses“ – ohne viele Unterbrechungen.

    • Das werden die auch nicht wissen. Das ist doch nicht Sache von Parteien, die mischen sich schon genug in alles ein. Ist doch alles mehr oder weniger ein Wahlkampf-Manöver. in einem Jahr ist Landtagswahl in NRW, und es geht um einen Nachfolger für Laschet.

  3. @kanndochnichtwahrsein: Bei uns wurden alle, die geimpft werden wollten, am gleichen Tag geimpft. Dafür musste vorher eine Liste geschrieben und abgegeben werden. Samstag erhalten wir die 2. Impfung (Grundschullehrer). Es geht also auch anders…

    • Das kann ich auch nur bestätigen, seit März wurden die Lehrer in der Raumschaft geimpft. Überall wurde dem Fussvolk mitgeteilt: Ich bin geimpft, denn ich gehöre zu den Wichtigen. Du etwa nicht? Seit 6 Wochen wird die Feuerwehr, DRK, THW und die Energieversorger geimpft. Gegen dieses Vorgehen haben sich dann die schon länger geimpften Lehrer mokiert. Wo liegt denn das Problem?

  4. Ja, WANN werden Schüler, Jugendliche und Studenten geimpft, ….?

    Da klafft die Wunschvorstellung der Politiker und die REALITÄT wie immer weit auseinander!
    Momentan ist noch nicht ausreichend Impfstoff für ALLE Impfwilligen in kurzer Zeit verfügbar, auch wenn man sich die Dinge schönredet.

    In den Chats der Jugendlichen kursiert – mit Rückgabe von Grundrechten für Geimpfte und Genesenen – bereits folgende Idee:

    * JUGENDLICHE denken allen Ernstes darüber nach, BEWUSST eine COVID-19-INFEKTION herbeizuführen, um
    als GENESENE wieder RECHTE zurückzuerhalten, auf die die Altersgruppe der Jüngeren aus SOLIDARITÄT mit den Älteren so lange verzichtet haben.
    – Sport im Verein, Treffen mit Freunden, feiern des Abiturs etc. pp. –

    HIIIIIIILFE!

    Hat JEMAND von der ‚REGIERUNG‘ diese gefährliche Gedankenwelt der Jugendlichen überhaupt bedacht?????
    Oder war das Leben mit seinen Realitäten mal wieder so weit entfernt von der Politik!

    FASSUNGSLOS!
    … und in permanentem Kontakt und Diskussion mit dem eigenen Jugendlichen, um diesen von derart gefährlichen Ideen abzuhalten!!!

    • „JUGENDLICHE denken allen Ernstes darüber nach, BEWUSST eine COVID-19-INFEKTION herbeizuführen, um“

      Meine Befürchtungen gehen in die gleiche Richtung. Die „Rückgabe der Rechte“ ist in der Form, wie sie umgesetzt wird, stümperhaft und bietet extrem viel Gefahrenpotential.

      Ausgangslage ist, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein vollständig Geimpfter jemanden anderen ansteckt, geringer ist als die Wahrscheinlichkeit, dass ein Schnelltest versagt und jemand trotzdem positiv ist. Das ist leicht nachvollziehbar und verständlich. Damit kann man leicht rechtfertigen, dass „geimpft == getestet“ angenommen werden kann.

      An der Stelle hätte man dann aber auch aufhören müssen, denn damit haben alle die gleichen Rechte. Jemand will was tun? Kann er… entweder weil geimpft oder weil getestet. Eins von beiden KANN jeder machen.

      Statt dessen geht man viel weiter und das schlägt dem Fass den Boden aus: Man erlaubt Zusammentreffen beliebiger Mengen von Geimpften mit zwei Ungeimpften. Wer soll das kontrollieren? Was ist dann mit dem Risiko? Ein einzelner Geimpfter hat kein sehr grosses Risiko, jemanden anderen anzustecken. Wenn aber zehn oder zwanzig zusammenkommen, dann wird es immer wahrscheinlicher, dass davon tatsächlich jemand trotz Impfung infiziert ist und es dann auch weitergibt.

      Zudem fördert dieser Ansatz die Kriminalität, also das Vortäuschen einer Impfung. Das wiederum ist dann richtig gefährlich.

      Auch Impfvordrängler werden auf diese Weise belohnt. Das kann doch nicht wirklich das Ziel sein!

    • @ Wunder Sam so weit konnte natürlich wieder kein hochbezahlter Politiker voraus schauen.

      Aber ehrlich gesagt, ich habe so einen Schiß vor den Nebenwirkungen der Spritze (Todesfall im Bekanntenkreis 1 Tag nach der 1. Impfung), da zieht man das schon in Erwägung, ob es das kleinere Übel ist.

      Ich hab mich bisher an alles gehalten, privat wie beruflich. Solange ich den Impfstoff nicht wählen kann, kann ich mich nicht dazu überwinden. Mich stören die Einschränkungen persönlich eher weniger. Bin eh immer arbeiten oder genieße die Zeit mit meinen Kindern zuhause auf unserem Grundstück. Diesen „Luxus“ hat nicht jeder

    • Tja, die SPD hat die Wiedererlangung der Freiheiten für Geimpfte und Genese aus Wahlkampfgründen forciert – Scholz wollte damit Punkte sammeln. Was das für die bislang Nicht-Geimpften bedeutet, haben Scholz und Genoss*inen verdrängt – und insbesondere null bedacht, was dies für ungeimpfte Jugendliche und ihre Familien bedeutet. Entstanden ist eine gefährliche Situation, in der Menschen vorhaben, sich zu infizieren, um wieder alle Rechte erlangen zu können.

      • @Minna
        …..
        Oh je, wollen Sie Ihre Kinder einknasten?
        Keine Freunde treffen, keine Feiern, kein Sport im Verein, keine Soizialkontakte mit der Peer-Group – lediglich Sozialkontakte mit ‚Mama und Papa + Kernfamilie‘ -?
        Echt, wollen Sie Ihren eigenen Kindern die Grundrechte vorenthalten, weil Ihr Nachwuchs ggf. nicht die Covis-19-Erkrankung durchgemacht hat
        ….
        UND wegen NICHT-Testung von Kindern auf Corona auch KEINEN GÜLTIGEN NACHWEIS als Genesene/er hat …

        Könnte man auch anders umschreiben:
        * Sie entscheiden als Erziehungsberechtigte/er für Ihre Kinder und BERAUBEN diese damit deren Grundrechte!

        Was die Kinder retrospektiv betrachtet wohl davon halten …. !?!

        • Auf Deutsch, wenn man sich den impfen der Kinder widersetzt, werden diese ihrer Grundrechte beraubt?
          Kinder, die rein vom Krankheitsbild her gesehen, kaum zu befürchten haben?
          Es werden auch keine Grundrechte entzogen, wenn Kinder nicht gegen Grippe geimpft sind. Obwohl nach aktuellem Stand die Grippe für Kinder die gefährlichere Krankheit ist.
          Es zeigt sich aktuell sehr deutlich, was in Deutschland Kinder wert sind.
          Ich beraube meine Kinder nicht um deren Grundrechte. Das machen andere.

          • Jeder sollte selbst für seine Kinder entscheiden können. Es gibt gute Gründe, sie impfen zu lassen (Vorerkrankung, vielleicht auch Angst vor der Erkrankung, Long-Covid…). Es gibt aber auch Gründe dagegen. So wie es jedem erwachsenen Bürger freigestellt ist, sollte es auch bei den Kindern sein. Jeder will für seine Kinder das Beste.
            Im Übrigen finde ich es nicht gut, dass immer öfter das Narrativ verbreitet wird, dass es eine Impfpflicht für Kinder (ähnlich der Masernimpfung) geben wird. Haltet mich für naiv – aber das glaube ich wirklich nicht. Dafür ist – im Gegensatz zu Masernimpfung – der Impfstoff viel zu neu. Das wird so nie „durch gehen“. Zumindest nicht in den nächsten Jahren. Für eine Pflicht braucht man langjährige Erfahrungen. Und derartiges wurde auch noch nie von irgendeinem Politiker geäußert, sondern es wird vorrangig von denen, die generell gegen Impfungen sind, besorgt und mahnend in die breite Menge gestreut. Und immer mehr „besorgte Bürger“ springen auf und werden skeptisch gegenüber der Impfung…das ist nicht gut. Es wird sicherlich für diejenigen, die nicht geimpft sind, aber geimpft werden könnten (also bald die Kinder ab 12 Jahren) weiterhin Einschränkungen geben. Aber das ist doch auch nur übergangsweise…bis eben alle ein Angebot bekommen haben werden. Irgendwann wird man zu dem Zustand übergehen (müssen), dass diejenigen, die es wollen, sich regelmäßig impfen lassen können und diejenigen, die es nicht wollen eben nicht und mit den Konsequenzen einer möglichen Infektion leben müssen. Mit welcher Begründung will man denen denn noch Kontaktbeschränkungen u.a. aufbrummen? Alle, die es wollen, können sich doch dann impfen lassen. Und ich bezweifle es, dass diejenigen, die sich nicht impfen lassen, dann das Gesundheitssystem derartig belasten werden, wie es momentan ist.

          • Liebe Lila, im letzten Jahr habe ich bestimmt 2,3x gesagt „nein, das wird nicht passieren. Das können die nicht machen“. Und dann wurde es sich gemacht.
            Ich kann mir gut vorstellen, dass auch die impfpflicht hintenrum bei Kindern kommen wird. So wie bei den Erwachsenen. Der deutsche Ärztetag hat genau das vorgeschlagen vor einpaar Tagen.
            „In einem weiteren Beschluss hat der Ärztetag die Bundesregierung aufgefordert, unverzüglich eine COVID-19-Impfstrategie für Kinder und Jugendliche zu entwickeln. Das Recht auf Bildung könne nur mit einer rechtzeitigen Coronaimpfung gesichert werden. Ohne rechtzeitige Impfung, insbesondere auch für jüngere Kinder, führe ein erneuter Lockdown für diese Altersgruppe zu weiteren gravierenden negativen Folgen für die psychische Entwicklung, hieß es.“
            Die gesellschaftliche Spaltung wird so krass vorangetrieben. Ich glaube an nichts mehr, ehrlich gesagt. Menschen, die nicht der eigenen Meinung entsprechen, werden zum Teil (auch hier) so schlimm abgewertet, mit Hass überflutet, das es einem Angst und Bange wird. Man nehme nur das Beispiel der Schauspieler.
            Freundschaften zerbrechen, Familien gehen kaputt, nur weil die Meinung der anderen nicht akzeptiert wird.
            Politik und Medien schüren Angst und Spaltung.

            Und dann gibt es die die mir Hoffnung machen. Solche wie sie.
            Die beide Seiten ohne Groll und Hass betrachten. Abwägen und verstehen.
            Danke dafür. Auch wenn uns jetzt wieder Seilschaft vorgeworfen wird.
            Aber danke!

            Jeder der sich impfen lassen möchte, kann das machen. Niemand will dafür verurteilt werden. Andersrum aber auch nicht.
            Jeder hat seine persönlichen Gründe für seine Entscheidung und Meinung.

          • @Minna:
            Ich sehe das ähnlich. Ich selbst bin bereits geimpft – bei meinen Kindern bin ich aber noch vorsichtig und ehrlich gesagt unsicher. Da sie aber in absehbarer Zeit noch nicht geimpft werden können (da unter 12 Jahre), beobachte ich weiter und habe noch keine feste Meinung dazu. Ich kann aber auch jeden verstehen, der sich und seine Kinder nicht impfen lassen möchte. Das sollte jeder wertfrei akzeptieren.

            Ich verstehe den Satz, den Sie zitiert haben aber etwas anders und sehe selbst da keine anbahnende Impfpflicht:

            „…unverzüglich eine COVID-19-Impfstrategie für Kinder und Jugendliche zu entwickeln…“
            Ja, es muss eine Strategie geben, nämlich wie, wann und wo die Kinder geimpft werden sollen. Es wird ein großer freiwilliger Andrang kommen und sobald es losgehen kann und Impfstoff da ist, muss schnell für diejenigen gehandelt werden.

            „Das Recht auf Bildung könne nur mit einer rechtzeitigen Coronaimpfung gesichert werden. Ohne rechtzeitige Impfung, insbesondere auch für jüngere Kinder, führe ein erneuter Lockdown für diese Altersgruppe zu weiteren gravierenden negativen Folgen für die psychische Entwicklung.“
            Ich lese das so, dass solange sich die Kleinsten durch eine Impfung noch nicht schützen können, wird es immer wieder Lockdowns geben müssen. Nämlich um diejenigen zu schützen, weil sie eben noch nicht geimpft werden dürfen. Deshalb müsse die Möglichkeit zur Impfung für die Kleinen vorangetrieben werden, damit es eben für diese, die eine Impfung wollen, keine Lockdowns mehr geben muss. Gesetz dem Fall, es würden sich dann tatsächlich „nur“ 10 bis 20 Prozent der unter 12-jährigen impfen lassen, kann man doch dann nach meinem Dafürhalten keinen Lockdown mehr begründen. Wen will man dadurch denn schützen? Diejenigen, die das Impfangebot nicht annehmen? Die, die geschützt werden wollen, ob jung ob alt, haben dann doch jederzeit die Möglichkeit. Nur weil derzeit noch nicht jeder die Möglichkeit dazu hat, muss man alle schützen und es gibt Lockdowns und Schulschließungen.
            Ich kann mir es jedenfalls wirklich nicht vorstellen. Aber vielleicht bin ich da tatsächlich zu naiv… oder zu optimistisch? 🙂 Wir werden sehen.
            Und bei den Erwachsenen sehe ich im Übrigen auch keine „Impfpflicht durch die Hintertür“. Klar hat man derzeit noch wenn man so will „Vorteile“. Aber Nichtgeimpfte können diese Vorteile doch auch nutzen – wenn sie sich testen lassen. Es gibt also eine Alternative und somit keine echten Vorteile für Geimpfte. Bei den Kontaktbeschränkungen – klar, da hat man Vorteile. Allerdings ist das doch auch nur übergangsweise bis alle das Angebot haben. Auch naiv? – keine Ahnung… 🙂
            Ich denke, sobald alle, die es wollen, zweifach geimpft sind, werden die Maßnahmen für alle (auch Nichtgeimpfte) fallen müssen – vorausgesetzt natürlich es lassen sich genügend impfen 😉

            Es ist schade und auch beängstigend, dass die Menschen sich derart spalten lassen.
            „Jeder hat seine persönlichen Gründe für seine Entscheidung und Meinung.“ Ja, so ist es! Diese persönlichen Gründe kennen Außenstehende nicht. Wenn man in einer Diskussion (auf beiden Seiten) wenig nachfragt und immer sofort dagegen schießt, verstärkt sich diese Spaltung immer mehr. Es wird nicht mehr sachlich diskutiert. Privat kann ich das in meinem Umfeld zum Glück nicht beobachten. Ich kenne aber einige, die mir das Gleiche wie Sie erzählen. Damit meine ich natürlich nicht diejenigen, die das Virus komplett leugnen und eine Verschwörung hinter allem sehen. Mit solchen Menschen kann man darüber nicht diskutieren, egal wie viel Mühe man sich gibt.

          • @Minna: Zunächst einmal wehren sich die Eltern gegen die Impfe der Kinder, nicht die Kinder und Jugendlichen. ! Und diese Eltern sind Egoisten, wie in jedem Post von Ihnen hier deutlich wird! Gleichzeitig fordern diese Eltern massivste Unterstützung von allen Erwerbstätigen (nennt sich Steuer), um diese Kinder komplett zu finanzieren und durch eine Rundumbetreute Kindheit und Jugend zu bringen. Solidarität und Verantwortung für die Gemeinschaft ist keine Einbahnstraße! Auch nicht für Eltern!!!!

  5. Bei jüngeren Kindetn müssen doch die Eltern dabei sein. Was spricht dagegen, die Impfungen, sofern Impfstoff vorhanden, bei den unausgelasteten Kinderärzten zu machen.

      • Michael Hatzius: „…mutier, mutier, nich funktionier…“ Das mit den Enten… Haben Petition schon unterschrieben.
        Für alle, die glauben, ihre Freiheit durch impfen wiederzugewinnenden: Diese Freiheit hat ein Verfallsdatum. Ca. 6 Monate.

      • Ich bin auch nicht der Ansicht, dass es eine Corona-Impfpflicht geben sollte. Bei den kurzen Erfahrungen mit den Impfstoffen muss das jeder selbst entscheiden, und Eltern für ihre Kinder. Ich bin an dieser Stelle froh, dass meine Tochter volljährig ist, und ich diese Entscheidung nicht für sie treffen muss. Ich habe mich impfen lassen, weil ich das so wollte.

  6. Ich verstehe das ganze Theater nicht.
    Es gibt keine Impfpflicht und wird es auch nicht geben.
    Es wird aber Einschränkungen für Nichtgeimpfte geben.
    Zum Beispiel dort wo ein Hausrecht ausgeübt wird.
    Flüge, Hotels, Veranstaltungen, Konzerte, Gastgewerbe….
    Das muss dann jeder für sich entscheiden. Ich sehe Impfungen eben auch als Beitrag für die Allgemeinheit!
    Bei Kindern ab 12 Jahren sehe ich auch keine Hindernisse. Bei kleineren kann ich Bedenken nachvollziehen. Und bitte, nicht wieder Fakten leugnen! Auch Kinder können schwer erkranken und Folgeschäden haben!!!
    Ich finde es aber bedenklich, wenn man pauschal sagt : Ich, impfen Nein, sollen doch die anderen machen.
    Jeder der geimpft wird, leistet einen Beitrag zum Allgemeinwohl, zur Eindämmung der Pandemie. Richtig , wahrscheinlich nicht zur kompletten Eindämmung des Virus, aber zur Abschwächung, sodass wir ALLE irgendwann wider normal leben können.
    Was bitteschön leisten Impfverweigerer? Gut, deren Entscheidung wenn sie Impfung ablehnen. Dann darf man aber nicht über Einschränkungen jammern.
    Ich bin auch nicht für die Verpflichtung.
    Aber man sollte sich auch vor Augen halten, welche massiven Erkrankungen durch das Impfen schon eigedämmt und ausgerottet wurden. Nur ein Beispiel : Polio!!

  7. Eine Frage an Minna
    Sind Ihre Kinder gegen gar nichts geimpft?
    Also sind Sie grundsätzlich gegen das Impfen?
    Oder haben Sie nur jetzt bei dieser neuen Impfung Bedenken?
    Diese Frage ist wertfrei und nur zu meiner Info.
    Für mich kam nie die Frage auf ob ich meine Kinder impfen lasse. Sie haben von Anfang an alle empfohlenen Impfungen erhalten. So wie ich ebenfalls.
    Ich persönlich bin froh über diese Errungenschaften der Medizin.
    Impfen ja oder nein ist für mich eine Meinungsbildung, jedoch nicht der sinnvolle Zweck.

    • Meine Kinder sind geimpft. Ich habe prinzipiell gar nichts gegen das impfen.
      Meine Kinder wurden nicht als Säuglinge geimpft. Da ich das nicht für notwendig halte und hielt.
      Wir haben uns als Eltern eine wirklich ausführliche impfberatung gegönnt, welche fast 2 Stunden dauerte.
      Mich stört ein wenig die Menge an Impfungen, die in Kinder mittlerweile reingespritzt wird. Da bekomme ich langsam Zweifel, dass das wirklich alles harmlos ist. Egal ob Antibiotika, Medikamente, Impfungen… Für mich ist alles was man übertreibt, etwas, was Schaden verursachen kann.
      Fluch und Segen sozusagen.
      Bei der Impfung gegen Corona sollte man jedoch eines nicht aus den Augen verlieren. Es ist auch bei Kindern eine Notzulassung! Der Impfstoff ist nicht ansatzweise auf Herz und Nieren geprüft. Und bei Kindern sehe ich nicht die Notwendigkeit einer Notzulassung. Da habe ich Bauchschmerzen.
      Ich habe generell gar nichts dagegen irgendwann Kinder impfen zu lassen gegen corona. Aber mit einem wirklich richtig geprüften Impfstoff. Und das geht nicht mal schnell innerhalb von knapp 2 Jahren.

      Und nochmal zum Thema Corona. Ich verharmlose nicht, ich leugne nicht, ich relativiere nicht!
      Ich sehe die Dinge eben anders. Ich sehe viel Schaden durch Lockdown und Maßnahmen.
      Ich kenne viele Eltern, welche Corona hatten. Mit schweren Verläufen, mit leichten Verläufen. Auch ein Fall von Longcovid ist dabei. (Wobei man bei Longcovid auch unterscheiden muss, zwischen vorübergehenden Beeinträchtigungen und eventuellen wirklichen Langzeitschäden).
      Ich kenne aber kein einziges Kind, das schwer an Corona erkrankt ist. Im Gegenteil. Bei den meisten gab es nicht mal Symptome. Sicher gibt es schwere Fälle. Die gibt es immer bei Infektionskrankheiten.
      Ärzte, Psychologen etc weisen immer wieder darauf hin, dass Kinder selten schwerer erkranken. Die Gefahr, dass das Kind ertrinkt, bei einem Unfall ums Leben kommt ist größer als durch Corona.
      Und alleine deshalb habe ich etwas dagegen, dass man Kinder missbraucht für den Schutz der Erwachsenen. Das man den Kindern Angst macht, in dem man ihnen erzählt, dass sie für den Tod eines geliebten Menschen verantwortlich sein können, wenn sie nicht aufpassen. Halten sie mich für naiv, aber das ist für mich unverantwortlich!
      Kinder mit Maske…. Möchte ich nicht sehen. Kinder die Abstand zueinander halten…. Möchte ich nicht sehen. Kinder, die MICH durch ihr nicht kindgerechtes Verhalten schützen…. Möchte ich nicht!
      Erwachsene können das alles machen. Von mir aus den ganzen Tag und für den Rest ihres Lebens. Habe nichts dagegen.
      Ich schütze meine Familie und mich auf meine für mich richtige Weise. Ich gefährde niemand.

      • Besser kann man die in unserer Gesellschaft verbreitete Egozentrik nicht zum Ausdruck bringen: Wie oft taucht in Ihrem Post „ich“ auf?

        „Ich verharmlose nicht, ich leugne nicht, ich relativiere nicht! Ich sehe die Dinge eben anders.“

        „Ich kenne aber kein einziges Kind, das schwer an Corona erkrankt ist.“

        „Kinder mit Maske…. Möchte ich nicht sehen. Kinder die Abstand zueinander halten…. Möchte ich nicht sehen. Kinder, die MICH durch ihr nicht kindgerechtes Verhalten schützen…. Möchte ich nicht!“

        „Ich schütze meine Familie und mich auf meine für mich richtige Weise.“

        Wer sind Sie denn, dass Sie Ihre eigenen Gesetze und Ihre eigene Realität machen können? Klar, wenn allein „ich“ der Maßstab ist, wenn Wissenschaft und gesellschaftliche Verantwortung nicht zählt, wenn nur das eigene Befinden darüber entscheidet, was man tut und was man lässt – dann fallen so lästige Zumutungen wie Infektionsschutz in einer Pandemie hintenrunter. Aber bloß nicht darauf aufmerksam machen. Dann „macht man den Kindern Angst“.

        Mal ehrlich: Das Kind sind Sie!

      • @Minna: Ich weiß nicht mehr, auf welchem Sender gestern dieser Bericht lief, aber ich wünschte, Sie hätten ihn gesehen. Kurzfassung: Berlin, vierköpfige Familien, Eltern Anfang 40. Das jüngere Kind hat Corona aus der KiTa „mitgebracht“, alle wurden krank (das Kleinste übrigens mit den mildesten Symptomen), dem Vater ging es so schlecht, dass er ins KH musste. Mitten in der Nacht rief er seine Frau an, man würde ihn jetzt ins künstliche Koma legen, er würde es nicht mehr allein schaffen.
        Wie viele Familien sollen denn Ihrer Meinung nach noch solche Anrufe bekommen und um das Leben ihrer Liebsten bangen??.

        • Marie.. Was genau möchten Sie mir sagen? Hätte das Kind eine Maske im Kindergarten getragen, dann wäre das nicht passiert? Hätte man das Kind geimpft, dann wäre das nicht passiert? Wäre das Kind nicht in den Kindergarten gegangen, wäre das nicht passiert?
          Unsere Kinder sind Zuhause, ich bin im Home-Office. Unsere Schwachstelle in der Familie ist mein Mann. Er ist Handwerker und kann leider bei uns Zuhause die Badewannen der Kunden nicht einbauen.
          Ich bin nicht glücklich mit dem, was man zu unserem Schutz den Kindern zumutet.
          Warum wird mir deshalb immer unterstellt, ich ginge leichtfertig mit Corona um?
          Wenn es hieße, wir müssen ne Spendenaktion ins Leben rufen für Luftfilteranlagen in Kita und Schule, wäre ich die erste, die mitmachen würde.
          Wenn man nur sagt, Kinder müssen während des Unterrichts die ganze Zeit Maske tragen und Abstand halten, bin ich die letzte, die da mitmacht. Punkt.

      • Hallo Minna
        So sehe ich das auch. Die Nebenwirkungen der Corona Impfung sind noch gar nicht erforscht. Ich habe auf ein anderes Thema schon genauso mein Kommentar abgegeben. Ich bin geimpft. Somit keine Impfgegnerin. Ich habe nach der Impfung Unterleibsschmerzen bekommen. Ich habe dann im Bekanntenkreis unter den Geimpften nach Nebenwirkungen gefragt. Der eine hatte Kopfschmerzen, die andere Schüttelfrost. Eine bekam Menstruationbeschwerden, zwei andere Schmierblutung. Warum spricht da keiner von? Das macht doch was im Körper. Aber Heranwachsende sollen sich impfen lassen? Die mitten in der Pubertät sind. Bevor die Stimmen für das Impfen der Kinder lauter werden, hoffe ich auf mehr Forschung und Aufklärung der Corona Impfung! Kinder sind keine Erwachsene.

        https://www.fr.de/wissen/corona-coronavirus-impfung-impfstoff-menstruation-periode-blutungen-kraempfe-90479717.html

  8. Sie haben recht Bernd.
    Zum Glück gibt es Menschen wie Sie (freundlich, fürsorglich, verantwortungsbewusst), die Menschen mit Entgleisung wieder auf die richtige Spur bringen.
    Danke geht herzlich dafür.

    • Meine Freundlichkeit endet, wenn ich die Statistik der Corona-Toten lese – und mir dabei das egozentrische Geknatsche von Leuten von Ihnen anhören muss.

    • Marie
      Ja ich habe den Bericht auch gesehen. Absolut erschreckend…
      Wie soll sich der Junge denn jetzt fühlen bei der Vermutung, dass er das Virus mitgebracht hat….Und dies war nur ein Fall von vielen.
      Ich glaube es ist falsch die Augen zu verschliessen, und zu hoffen uns passiert schon nichts, Kinder trifft es meist nicht, wir sind alle gesund und haben ein gutes Immunsystem, wir schützen uns anderweitig….
      Wer garantiert, dass man nicht selbst zu diesen Wenigen gehört, wo der Verlauf schlimmer ist? Wo auch das Kind schwer betroffen ist?
      Ja mancher argumentiert mit Abwägen der Risiken.
      Aber können wir das denn?
      Was ist wenn Erwachsene geimpft zu einem großen Prozentsatz und Kinder eben nicht?
      Wenn die Mutationen gerade auf diese Gruppen der Kinder mutieren?
      Wissenschaftler zb. Drosten, sagen wer nicht geimpft ist wird irgendwann unweigerlich das Virus bekommen.
      Ich als Mutter hätte größere Ängste vor einer Infektion mit schlimmem Verlauf als vor der Impfung. Gerade für meine Kinder. Diese haben doch das Leben noch vor sich und sollten nicht mit Longcovid oder schwerer Erkrankung belastet werden.
      DAS wäre schwer zu heilen…eventuelle Nachwirkungen wegen einer persönlichen Einschränkung im sozialen und Kontaktbereich , bei schulischen Versäumnissen, das ist doch bei gut funktionierenden Familien alles aufzuholen. Davon bin ich überzeugt. Das Schulleben ist lange genug. Benachteiligte Kinder müssen wir auffangen, hoffentlich denken da die Menschen auch noch dran, wenn wir die Krise überwunden haben.

  9. Hallo Minna
    Erstmal danke, dass Sie mir geantwortet haben.
    Ich akzeptiere Ihre Haltung.
    Erlauben Sie mir allerdings auch Kritik zu üben.
    Ich schreibe bewusst vorsichtig, Sie wissen wir haben uns hier im Forum auch schon einen „schönen Schlagabtausch“ geliefert.
    Ich verstehe Ihre Bedenken und Sorgen um Ihre Kinder.
    Ich glaube aber, dass Sie zu sehr besorgt sind. Ich arbeite mit Kindern im Alter zw 6 und 10 Jahren. Warum sollten Kinder Angst haben „Schuld“ zu sein.
    Das kann ja nur passieren wenn man ihnen soetwas sagt. Wer tut das denn? Kinder aufklären , als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft , ihnen beibringen auch im Kindesalter Verantwortung und Sorgfalt für andere zu entwickeln, kann doch nicht schlecht sein.
    Abstand und Masken sind ein Teil dazu und auch nicht auf Dauer. Ich kann Ihnen ehrlich versichern, Kinder leiden NICHT darunter.
    Ich glaube, es gibt sehr viel Unsicherheit bei Ihnen selbst, deshalb haben Sie das Gefühl noch mehr Ihre Kinder schützen zu müssen.
    Ich verurteile es nicht, sehe es aber kritisch.

    • Darfdaswahrsein…
      Danke erstmal, dass wir den Schlagabtausch beendet haben und uns jetzt auf einer Diskussionsebene bewegen, wo man sich nicht beleidigt, sondern einander zuhört (liest)
      Ich muss dazu sagen, dass mein Bewegungsradius was Kinder betrifft sich aktuell im Alter bis 9 stattfindet.
      Und wenn ich bedanken äußere, dann meine ich Kinder im Kindergarten und Grundschulalter.
      Ich habe ein Kindergartenkind und ein Grundschulkind.
      Beide gehen nicht in die Kita und auch nicht in die Schule und mittlerweile akzeptiert auch mein AG, dass ich dauerhaft im Home-Office bin. Das war nicht immer der Fall.
      Unsere Kinder bleiben Zuhause, weil ich zum einen nicht möchte, dass sie eine Maske tragen und ich möchte auch nicht, dass sie sich in der Schule testen.

      Selbstverständlich ist es bei einen 12 jähriges Kind etwas völlig anderes, da da schon eine andere Wahrnehmung und ein anderes Verständnis vorherrschen.
      Aber ich nehme schon in meinem Umfeld wahr, dass Kinder auch verändern
      Wir haben ein 6 jähriges Mädchen im Freundeskreis, dass sich nicht mehr berühren lässt. Ein anderes Kind darf nicht mehr in die Wohnung der Cousine und steht draußen vor der Tür und weint deshalb.
      In unserer Nachbarschaft wohnen 2 psychisch auffällige Kinder, die machen mir mittlerweile Angst.

      Das alles macht schon was mit den Kindern.
      Unsere Grundschule hat keine Maskenpflicht im Unterricht, nur im Gang. Ich persönlich bin der Meinung, dass man auch die Maske im Gang dann auch noch sparen kann.
      In unserer Grundschule gab es noch nie einen Fall.

      Lieber Bernd, nur weil ich nicht blind ohne zu hinterfragen alles richtig und gut finde, heißt das nicht, dass ich gegen Infektionsschutz bin
      Wenn wir unsere Oma im Heim besuchen oder sie abholen, machen wir einen Test und zwar ALLE.
      Wir haben einen kleinen engen Freundeskreis in dem wir uns bewegen. Mehr nicht. Unsere Kinder spielen mit anderen Kindern, welche nicht zu diesem Kreis gehören ausschließlich draußen!
      Wir tragen Maske beim Einkaufen und in geschlossenen Räumen!
      Aber Bernd, erklären sie mir folgendes: warum kann ich früh 8 Uhr in den Supermarkt, danach zum Metzger, dann zum Bäcker, dann zum Arzt… Aber wenn ich Nachmittag mit meinen Kindern in den Tiergarten möchte, benötige ich einen negativen Schnelltest.

    • Über die Sinnhaftigkeit der Schnelltests als Eintrittskarte für Bereiche an der Frischen Luft kann man sich wirklich wundern.
      Aber das werden wir bald hinter uns lassen.
      Die Zahlen sinken und alles schreit nach Lockerung und Freiheit….
      Die Impfungen gehen voran.
      Was mir große Sorge bereitet, ist das Szenario wenn Erwachsene zu einem großen Prozentsatz geimpft sein werden. Unsere Kinder aber nicht.
      @JanausH hat das in einem Beitrag gut beschrieben.
      Das Virus wird nicht verschwinden.
      Alles wird offen sein, in Schulen werden wir keine Masken mehr tragen, kein Abstand mehr, die Menschen reisen, treffen sich, …
      Aber unsere Kinder sind nicht geschützt. Was wenn sich das Virus hier verbreitet? Weiter sind viele Kinder symptomfrei, keiner wird es merken, weil die Zahlen sind ja soooo niedrig, alles kein Problem.
      Logisch wenn man alle im einen Topf wirft bei der Berechnung.
      Und genau da habe ich Angst um jüngere Kinder. Was wenn diese sich in großer Zahl infizieren? Wie wollt ihr sie schützen? Es ist einfach falsch zu denken , ach die werden ja nicht krank!!!!

      • Vielleicht bin ich zu optimistisch. Ich glaube einfach, dass es bei Kindern nicht schlimmer wird. Vielleicht greift ja dann auch das Pareto- Prinzip.
        Schlau sind wir eh alle erst hinterher.
        Fakt ist, dass wir uns nicht zerfleischen sollten, sondern jedem seine Meinung lassen müssen.
        In meinem Freundeskreis gibt es einen Coronaleugner. Er weiß, ich bin nicht seiner Meinung, ich weiß, er ist nicht meiner Meinung. Aber er ist weder egoistisch, noch dumm, sondern wahnsinnig nett und auch intelligent und auch hilfsbereit und freundlich. Er sieht die Dinge nur einfach aus einer anderen Perspektive. Und das sollten wir einfach jedem erlauben. Das Infektionsgeschehen wird davon sicher nicht beeinflusst.
        Es gibt die einen extremen auf der einen Seite und die anderen extremen auf der anderen Seite und dazwischen befinden sie alle anderen.
        Das war man mein Wort zum Sonntag 🙂
        Bleiben wir friedlich und akzeptieren wir den anderen.

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