Zu wenig Impfstoff: Große Impf-Aktion für Schüler ist nun doch fraglich – war’s das mit „sicheren Schulen“ im nächsten Schuljahr?

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HANNOVER. Zusätzlichen Corona-Impfstoff für Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren wird es vorerst nicht geben. Kommt also doch keine flächendeckende Impf-Kampagne in den Schulen, wie sie Niedersachsen bereits in Aussicht gestellt hatte? Ministerpräsident Weil zufolge wird sich jetzt die Landesregierung beraten. Der VBE sieht Impfungen in Schulen ohnehin skeptisch.

Im Herbst wird das Coronavirus nach wie vor in der Welt sein – was bedeutet das für den Schulbetrieb? Foto: Shutterstock

Eine flächendeckende Impf-Aktion für Schülerinnen und Schüler noch vor den Sommerferien hatte die niedersächsische Landesregierung in Aussicht gestellt, doch nach dem «Impfgipfel» in Berlin ist dieses Vorhaben fraglich. Der Bund stelle keinen zusätzlichen Corona-Impfstoff für 12- bis 16-jährige Jugendliche bereit, sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Es sei klargestellt worden, dass die Menge insgesamt nicht größer werde. «Deswegen gibt es diese Enttäuschung auf Länderseite. Die ist bei uns vorhanden und bei den anderen Ländern vorhanden», sagte Weil nach dem Gespräch von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten.

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA wird voraussichtlich an diesem Freitag über eine entsprechende Zulassung für den bisher ab 16 Jahren zugelassenen Impfstoff von Biontech und Pfizer entscheiden.

«Wir wollen noch vor den Ferien mit den Impfungen von Schülerinnen und Schülern anfangen»

Niedersachsen hatte vor zwei Tagen ein Konzept zum möglichen flächendeckenden Impfen aller Schüler ab zwölf Jahren gegen Covid-19 vorgelegt. Mit Aktionen in Schulen, kommunalen Gebäuden oder in den Impfzentren könnten demnach alle rund 450.000 Schüler ein Angebot zur Immunisierung erhalten, sagte die niedersächsische Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) am Dienstag. «Wir wollen noch vor den Ferien mit den Impfungen von Schülerinnen und Schülern anfangen», sagte Behrens.

Regierungschef Weil verwies nun darauf, dass die Warteliste von Impfwilligen in Niedersachsen lang sei und am 7. Juni zudem die Priorisierung aufgehoben werde. Damit sind also alle Menschen im Land über 16 Jahren impfberechtigt. Die Landesregierung habe nun zu beraten, wie 12- bis 16-Jährige an Impfungen kommen können, wenn sie dazu berechtigt sein werden, sagte Weil. Möglicherweise sei dies auch eine Sache, die zwischen einem Arzt des Vertrauens und den Jugendlichen und ihren Familien geregelt werden könne.

Insgesamt sieht der Regierungschef «deutlich spürbare Fortschritte» bei der Impfsituation. 41,7 Prozent der Niedersachsen haben inzwischen eine Erstimpfung erhalten, 14,0 Prozent sind bereits vollständig geimpft. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen sank am Donnerstag im Landesschnitt auf 27,9 nach 34,0 am Vortag. Weil warnte davor, ähnlich wie bei Astrazeneca nach dem EU-Entscheid auf nationaler Ebene separate Diskussionen über die Tauglichkeit des Impfstoffs für Minderjährige zu führen. «Ich finde, wenn ein Impfstoff zugelassen ist von der europäischen Behörde, dann sollte das doch Sicherung genug sein», sagte er dem Sender ffn.

Die Signale der Ständigen Impfkommission (Stiko), möglicherweise vorerst keine generelle Impf-Empfehlung für Kinder auszusprechen, sieht der SPD-Politiker kritisch. Er wünsche sich generell, dass die Entscheidungen auf europäischer Ebene und Empfehlungen auf nationaler Ebene eng beieinander liegen, sagte Weil nach dem mehr als drei Stunden langen Bund-Länder-Gespräch, räumte aber auch ein: «Ich bin kein Impfexperte.»

Die niedersächsische Ärztekammer-Präsidentin Martina Wenker warnte die Politik unterdessen davor, sich über die auf ärztlichem Sachverstand basierenden Empfehlungen der Impfkommission hinwegzusetzen. Allein weil es den Besuch von Schule oder Kindergarten erleichtere, sollten Kinder nicht geimpft werden, wenn es dafür keine medizinische Notwendigkeit gebe.

«Die Schule bleibt für alle Kinder und Jugendlichen offen, ganz gleich, ob sie geimpft sind oder nicht»

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) hatte am Dienstag betont, dass es keine Impfpflicht geben werde. Die Entscheidung bleibe bei den Eltern. «Die Schule bleibt für alle Kinder und Jugendlichen offen, ganz gleich, ob sie geimpft sind oder nicht», sagte Tonne.

Der Kinderarzt Dr. med. Thomas Buck, Mitglied im Vorstand der Landesärztekammer, warnte ebenfalls vor einem überstürzten Impfen von Kindern. «Warum diese Eile – die Gefahr für Kinder und Jugendliche für einen sehr schweren Krankheitsverlauf ist sehr gering», sagte Buck. «Die Datenlage für Impfungen von Kinder und Jugendlichen ist noch zu dünn.» Als Kinderarzt wolle er außerdem eine individualisierte Beratung für die Eltern. «Ein mögliches Impfen in Zentren oder Schulen halte ich für verfehlt. Es würde dort in die falschen Hände gelegt.» Bei jeder Impfung müsse individuell entschieden werden, unterstrich Buck.

Der Münchner Infektiologe Prof. Dr. med. Clemens Wendtner wirbt hingegen für Corona-Impfungen von Kindern in Deutschland. Es gebe auch bei Kindern schwere Erkrankungsbilder. News4teachers / mit Material der dpa

Statement des VBE

„Das Impfen an Schulen zu ermöglichen, sehen wir sehr skeptisch. Es ist sicher möglich, Räumlichkeiten bereitzustellen, damit Eltern durch medizinisches Personal im Rahmen einer Veranstaltung über die aktuelle Studienlage und Chancen und Risiken von Impfungen aufgeklärt werden können. Doch die mit dem Impfen der Kinder einhergehenden zusätzlichen Herausforderungen an Schule angemessen aufzufangen, kann nicht Aufgabe von Lehrkräften und Schulleitung sein. Das beginnt bei Räumlichkeiten und Aufsichtspflicht und betrifft auch die Begleitung der Schülerinnen und Schüler von Lehrkräften“, erläutert der Bundesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Udo Beckmann, anlässlich des Impfgipfels und der Idee des Impfens an Schulen.

Er erklärt: „Gerade diejenigen, die am lautesten fordern, dass Präsenzunterricht umgesetzt werden müsse, um Lernrückstände aufzuholen, sind jetzt diejenigen, die kein Problem damit haben, wenn die Abläufe gestört und wichtige Lernzeit verloren geht. Was die Schülerinnen und Schüler gerade brauchen, sind verlässliche Strukturen, feste Ansprechpersonen und ausreichend Zeit, um das Erlebte aufzuarbeiten. Was sie sicher nicht gebrauchen können, ist, mit Entscheidungen konfrontiert zu werden, die Minderjährige nicht einmal selbst fällen dürfen.“

Ist Impfen von Schülern sinnvoll? Zulassung wird heute erwartet. Mediziner streiten

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55 KOMMENTARE

  1. Man kann tatsächlich darüber streiten, ob Impfaktionen an Schulen durch mobile Impfteams sinnvoll sind, um durch niederschwellige Angebote eine höhere Impfquote zu erreichen. Aber das Argument von Herrn Beckmann, dadurch würde wertvolle Unterrichtszeit verschwendet, ist natürlich völlig daneben. Wenn sich in Klasse 10a mit Einverständnis der Eltern in der Schule zehn impfen lassen, dann geht für diese Klasse vielleicht eine Schulstunde verloren. Das ist angesichts der Bedeutung einer solchen Impfung und angesichts des Umfangs von Unterrichtsausfall durch den (auch von den Lehrerverbänden monatelang geforderten) Distanzunterricht geradezu lächerlich.
    Solange die Ständige Impfkommission in Deutschland keine Empfehlung für eine generelle Impfung von Kindern gegeben hat, ist es allerdings wohl besser, die Entscheidung darüber zwischen Hausärzt/inn/en und Eltern zu treffen. Die nötige Beratung kann weder im Impfzentrum noch durch ein mobiles Impfteam an der Schule erfolgen.

  2. „die Gefahr für Kinder und Jugendliche für einen sehr schweren Krankheitsverlauf ist sehr gering», sagte Buck. «Die Datenlage für Impfungen von Kinder und Jugendlichen ist noch zu dünn“

    Hat jemand Zahlen zu LongCovid bei Kindern in Deutschland? Meiner Meinung nach ist DAS die eigentliche Gefahr, nicht die schweren Verläufe. Die sind wirklich selten, LongCovid hingegen scheint nach den bisherigen Erkenntnissen unabhängig von der Schwere der Erkrankung zu sein.

    Ansonsten sollte man spätestens jetzt überlegen, was man im Herbst in den Schulen machen will und es per Bundesgesetz (!) verankern. Alles andere wird genau zu dem gleichen Chaos wie im letzten Herbst führen und genau das gleiche Ergebnis haben.

    • Eben, man müsste JETZT gucken, wie es mit Long Covid bei Kindern und Jugendlichen aussieht. Hierzu müsste es eine bundesweite Untersuchung geben. Aber das wird wieder nichts, da keine*r daran Interesse hat außer Eltern (die keine professionellen Lobbyverbände haben).
      Den KuMis kommt es ja entgegen, dass dies nicht beleuchtet wird. So muss man weiterhin nicht tätig werden, was Infektionsschutz angeht.
      Andekdotisch kann ich berichten, dass ich in näherem Umkreis eine inzwischen 19-Jährige Schülerin kenne, die nach einem milden Covid-19-Verlauf eine Herzmuskelentzündung bekommen hat und nun seit Monaten zudem unter Gedächtsnisstörungen leidet. Das ist alles nicht so easy.
      Als Gegenmaßnahme müsste nun viel Geld und Know-How in die Erforschung von Covid-19-Kinder-Impfungen fließen. Nur: genau das sehe ich nicht. Hier geschieht mal wieder nichts von staatlicher Seite, weil Kinder „ja nicht so betroffen“ sind. Die gleiche Ausblendungshaltung auf allen institutionellen Ebenen wie bislang im Hinblick auf Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Schulen und Familien.

    • das gleicher Ergebnis im Sinne von dauerhaften Schulschließungen?

      Wie kommen Sie darauf? Bis dahin wird die überwiegende Mehrheit der Erwachsenen, inklusive der Lehrer, geimpft sein. Das Argument „Überlastung des Gesundheitssystems“, mit dem die gesamten Maßnahmen begründet wurde, entfällt damit.

      Welches Chaos also?

      Und zu LongCovid bei Kindern: Laut Mertens von der Stiko gibt es keinerlei valide Erkenntnisse hierzu.

      Mich würde nicht wundern, wenn ein gerüttelt Maß der gemeldeten Long-Covid-Fälle bei Kindern von Rotepunkte-Eltern kommen, die ihr Kind mit Argusaugen beobachten und dann natürlich auch etwas finden, was man Long Covid nennen könnte.

      Übrigens: Meine Tochter leidet seit einigen Monaten lockdownbedingt an massiven Schlafstörungen. Letztere werden auch gerne als typisches Long-Covid-Symptom gesehen. Nur hatte meine Tochter kein Covid.

      • „Und zu LongCovid bei Kindern: Laut Mertens von der Stiko gibt es keinerlei valide Erkenntnisse hierzu.“

        https://www.br.de/nachrichten/wissen/post-covid-mehr-corona-spaetfolgen-bei-kindern-und-jugendlichen,SSkm7A1

        „Übrigens: Meine Tochter leidet seit einigen Monaten lockdownbedingt an massiven Schlafstörungen. Letztere werden auch gerne als typisches Long-Covid-Symptom gesehen. Nur hatte meine Tochter kein Covid.“

        Unsere Kinder 11 und 8 sind seit 14 Monate Homeschooling, fitter denn je!
        Schauen Sie bitte mal nach, wo wirklich bei ihrem Kind das Problem tatsächlich liegt.

        • @ Monika, BY
          Eine reichlich überhebliche Antwort, oder? Nur weil bei ihren Kindern alles läuft, muss es bei allen anderen auch so sein? Eins meiner Kinder leidet auch, weil es über ganz lange Zeiträume Freundinnen nicht mehr privat treffen konnte bzw. auch nicht mal mehr in der Schule gesehen hat.
          Freuen sie sich über ihre Kinder, aber gestehen sie auch ein, dass es Kinder gibt, die unter der gesamten Situation leiden.

          • Nein nicht überheblich, sondern sachlich. Dass alles aufgetretene Probleme und Störungen bei Kindern dem Lockdown massiv zugeschrieben wurden, ist eine Täuschung. Dass sich das Kind innerhalb eigener Familie nicht gut fühlt, ist nicht normal.

            WIe jeder mit den Kinder, kenne ich viele Familien mit den Kindern, kein Kind leidet unter dem Lockdown. Viele sogar wurden eher lieberzu Hause bleiben, als wieder in der Schule zu gehen. Und das ist normal.

          • Wir leiden ALLE unter der Gesamtsituation. Überall auf der Welt leiden Menschen an der Corona bedingten Gesamtsituation. Manche liegen sogar deshalb auf der Intensivstation. Und woanders werden Scheiterhaufen zur Entsorgung der Verstorbenen errichtet. Ich habe manchmal Schlafstörungen, weil diese Prozesse parallel zu unserem Jammern auf hohem Niveau ablaufen. Also die Gesamtsituation ist tatsächlich nicht sehr erfreulich. Aber die Betonung liegt auf GESAMTSITUATION. Die Schulsituation stellt nur einen Teilaspekt da, auch für unsere Kinder, denn auch sie definieren sich nicht ausschließlich über Schule. Die Schulsituation wird in der Kindeswohl-Diskussion meiner Meinung nach überbewertet. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass auch bei voller Präsenz in der Schule und weiteren Einschränkungen im privaten Bereich so manches Kind weiter an Schlafstörungen leiden wird.

          • Die Schlafstörung per se ist ein Symptom für bestimmte Krankheiten.
            Besonderes MASSIVE Schlafstörungen bei einem Kind deuten an etwas mehr hin.

            Wir befinden uns nicht im Krieg.

            Aber wenn jemand meint, dass die Zeit zu Hause Auslöser für massive Schlafstörungen des Kindes ganz übliche Symptom sein solle, dann muss sich man fragen, welche Störungen haben Kinder, die zwei und halb Monate Sommerferien haben, oder einmal täglich etwas zum Essen bekommen oder kein Zugang zu sauberem Wasser haben, 10 Km jeden Tag zur Schule zu Fuß schaffen müssen, oft ganz alleine usw..

          • @ Monika, BY 28. Mai 2021 um 12:39
            Doch ich finde ihre Antwort alles andere als sachlich. Sie haben nämlich der anderen Userin unterstellt, dass ihr Kind nicht unter dem Lockdown leide. So eine Ferndiagnose ohne Anthaltspunkte halte ich für nicht sachlich.
            Verwundern tut mich auch ihre Aussage, dass kein Kind in seinem häußlichen Umfeld leiden könne, denn das wäre nicht normal. Warum nicht? Was ist mit dem Entzug von Freunden durch den Lockdown? Was ist mit dem Entzug von geliebten Freizeitaktivitäten (Vereine, Schwimmbad …)? Das kannst du als Familie versuchen irgendwie zu kompensieren, aber ersetzen kannst du das nicht. Und darunter leiden sehr wohl Kinder, wenn sie Freunde, die sie vorher jeden Tag in der Schule und darüber hinaus auch mehrmals die Woche privat getroffen haben, nicht mehr sehen oder nur noch 1-2 mal im Monat kurz draußen treffen können.
            Im übrigen: Dass Kinder lieber daheim bleiben wollen und nicht mehr in die Schule gehen, finde ich persönlich eher unnormal.
            Also nochmal, freuen sie sich, dass ihre Kinder das gut wegstecken und die ihrer Bekannten ebenso, aber akzeptieren sie auch, dass es Kinder gibt, bei denen in Corona-Zeiten nicht alles Sonnenschein ist.

          • @Niedersachse
            Das Ihre Tochter leidet, tut mir leid.
            Wieso konnte sie denn ihre Freundin nicht sehen? Einzelne Treffen waren ja durchweg erlaubt und sind insbesondere draussen viel sicherer als in der Schule mit rund 26 anderen Kindern drum rum…
            Wäre es nicht sinnvoller, solche Treffen zu ermöglichen, als gleich wieder den gesamten Klassenverband in einem Zimmer zu haben?
            @ Monika: Meine Erfahrungen aus der Umgebung sind auch eher, daß Homeschooling ganz gut klappt und auch von vielen Kindern favorisiert wird.
            Meine Kinder sind erst Kita-Alter. Die sind zufrieden ohne Kita mit den regelmäßigen (Einzel-) Spieltreffen, die sie haben.
            Aber natürlich sind Kinder unterschiedlich.

            Ich halte es jedoch für gefährlich, wenn Schulöffnungen wie ein Allheilmittel behandelt werden, so wie es momentan scheint.

            Vielleicht sollte Familienpolitik auch wirklich die Familien unterstützen anstatt sie nur möglichst lange in unterschiedliche Einrichtungen (Arbeit, Kita, Schule) zu separieren.

          • @ Vib
            Das ist einfach zu erklären, denn zu dem Ermöglichen gehören immer zwei Seiten. Eine ihrer besten Freundinnen durfte sich nicht mehr privat treffen, weil ihre Eltern das so nicht wollten, da sie sich selbst zur Risikogruppe zählen. Die haben sich und damit auch ihr Kind nahezu komplett isoliert. Eine andere gute Schulfreundin konnte sich nur noch selten bzw. gar nicht mehr treffen, weil diese zum einen auf ihre jüngeren Geschwister aufpassen musste, während die Eltern weiter zur Arbeit mussten und die Eltern wollten auch die Kontakte ihrer Kinder fast auf Null reduzieren, weil sie sich als Selbständige keinen krankheitsbedingten Ausfall leisten wollten. Glücklicherweise blieb noch ihre beste Freundin zum Treffen, aber trotzdem eine schwierige Situation, gerade für Kinder die harmoniebedürftig sind und sich mit Veränderungen schwer tun.

            Zum Thema „Homeschooling“: Hier sollte man auch mal mehr differenzieren zwischen den einzelnen Varianten. Das reine Distanzlernen (bei uns in Niedersachsen Szenario C genannt) lief zumindest im zweiten Lockdown bei vielen ganz gut. Das Szenario B mit täglichem oder wöchentlichem Wechsel wurde von vielen als nicht so toll angesehen. Aber auch hier gibt es sicher unterschiedliche Vorlieben. Man sollte aber nicht vergessen, dass es eine nicht unerhebliche Zahl von SuS gibt, die eben nicht mit dem Distanzlernen gut klar kommen. Sei es von ihrer eigenen Motivation her, dem Elternhaus oder rein aufgrund der mangelnden technischen Infrastruktur vor Ort. An meiner Schule sind wir dann sogar soweit gegangen, dass wir solche Fälle „zwangsweise“ in die Notbeteuung aufgenommen haben, damit wir sie nicht ganz verlieren. Insofern sollte man sich nicht pauschal hinstellen und hier behaupten, dass das Distanzlernen doch so wunderbar funktioniert.

            Ab Montag herrscht zumindest wieder etwas mehr Normalität mit dem ganzen Klassenverband, der dann zurückkehrt. Wie sind hier schon lange unter 50 (derzeit sogar unter 20), insofern sehe ich das nicht problematisch. Maskenpflicht besteht weiterhin. Ich freu mich auf meine ganzen Klassen. Die Grundschullehrerinnen meiner Kinder freuen sich ebenso, wie sie heute die Elternschaft wissen lassen haben.

        • Ich sehe es auch so.
          Schön die Äuglein verschliessen, nach dem Motto „ich seh dich nicht, du mich dann auch nicht“.
          Ich glaube aber leider wird sich das Coronavirus nicht an diese Spielregel halten.
          Schaun wir mal was im Herbst/Winter passiert.
          Nur zu glauben, wenn Erwachsene zu einem großen Prozentsatz geimpft sind und Krankenhäuser nicht mehr am Limit arbeiten ist alles paletti?
          Warten wir mal die Urlaubssaison, die Regelungen in anderen Länder etc ab…wie Eltern dann entscheiden.
          Warten wir ab was im Herbst /Winter die Zahlen bei Kinder sprechen…
          Traurig nur, dass es dann eben diese Kinder sind, die alles ausbaden müssen… wieder mal….

          • Im Herbst wird die Stiko dann (so ca. November, wette ich) hektisch ebenfalls die Impfung bei Kindern empfehlen, weil alles den Bach runter geht.

          • @Niedersachse
            Danke für die Erklärung.
            Man hört soviel von Eltern, die nach breiten Schulöffnungen schreien, das ich nicht angenommen habe, dass es viele Eltern gibt, die die privaten Einzelkontakte ihrer Kinder so komplett einschränken. Vor allem wenn sie draussen stattfinden.

            Ich habe geschrieben, jedes Kind ist anders. Damit habe ich gemeint, dass natürlich auch Distanzunterricht nicht für alle Kinder optimal sein muss… Das wird sich individuell (u je nach Art des Distanzunterrixht, da haben sie völlig Recht) unterscheiden.

            Ihr Kommentar an Monika BY, finde ich allerdings etwas pauschalisiert und unsachlich:
            „Dass Kinder lieber daheim bleiben wollen und nicht mehr in die Schule gehen, finde ich persönlich eher unnormal.“
            Der Begriff „Normal“ ist eh schon schwierig.
            Kann es nicht durchaus Kinder geben, die nicht so gern in die Schule gehen, sei es aus Mobbinggründen oder einfach nur, weil sie nicht ständig 30 andere Menschen um sich rum brauchen? Was ist daran „unnormal“?
            Das ist ja, wie wenn ich sage „Das Erwachsene lieber alleine arbeiten wollen, anstatt im Grossraumbüro zu sitzen, halte ich persönlich für unnormal“. 😉
            Schule (/Grossraumbüro) sind ja nicht die einzigen Orte, an denen man soziale Kontakte pflegen kann.

          • @ Niedersachse:

            Ist es nicht eher richtig, dass Eltern die Kontakte ihrer Kinder einschränken?

            Ich verstehe leider nicht, wie man diesen Wunsch nicht respektieren kann. Damit das eigene Kind die sozialen Kontakte pflegen kann, sollen alle Kinder der Nation in die Schule, in einen 40qm Raum, mit 25 anderen gepfercht werden? Hat dieses Kind keine Nachbarskinder? Geschwister? Familienmitglieder? So unbegreiflich. Und auch nicht glaubwürdig.
            Ich kann Eltern, die diesen Wunsch äußern nicht verstehen.

            Ich verstehe die Bredouille Beruf und Betreuung miteinander zu vereinen. Aber ich verstehe nicht, wie man das Risiko einer Infektion vollkommen ignorieren kann.

            Ich glaube auch, dass die meisten Kinder nicht derart leiden, wie es viele Eltern behaupten. Soziale Kontakte werden über die Schule hinaus auch gepflegt. Das erfahre ich täglich, wenn ich nur aus dem Fenster schaue. Es geht eindeutig um das Betreuungsproblem. Das kann ich auch nachvollziehen, wie geschrieben.

            Ich kann aber berichten:

            An meiner Schule gibt es mehr Fälle denn je. 6 Klassen sind bereits in Quarantäne. Seit gestern sind alle Schülerinnen und Schüler im Präsenzunterricht. Abstände können somit nicht mehr eingehalten werden. Im Religionsunterricht und im Wahlpflichtunterricht wird fröhlich durchmischt.
            Wenn hier viele mit der 4. Welle im Herbst spekulieren, ist das doch sehr optimistisch. Im Juli/August müsste es wieder losgehen.

            Ich kann außerdem berichten, dass auf Abstände und Hygiene in der Schule nicht mehr geachtet wird. Das alles kann nicht gut gehen.

            Und wisst ihr was? Es ist mir mittlerweile auch egal! Dann muss Deutschland halt eine 4. Welle erleben und wenn die Politik nicht endlich aus Fehlern lernt, wird es auch noch eine 100. Welle geben.

            Freue sich, wer bereits geimpft ist.

      • Nein, es sind bei weitem nicht alle Lehrkräfte geimpft! An unserer Schule zum Beispiel haben wir noch nicht einmal ein Impfangebot bekommen! Wir warten sehnlichst darauf werden aber bei jeglichen Bitten oder Beschwerden immer wieder immer wieder plattgebügelt! Es sieht auch auch nicht einmal ansatzweise danach aus, dass sich in näherer Zukunft etwas daran ändert! Die Impfzentren sind bis auf weiteres ausgebucht und vergeben keine Termine mehr und genau so sieht es bei den Arztpraxen aus! Durch die Aufhebung der Impfpriorisierung in naher Zukunft wird sich die Lage wahrscheinlich eher noch verschlimmern.
        Auch wenn das immer so vollmundig von der Politik und der Presse verbreitet wird, die Realität sieht leider deutlich anders aus! Hier wäre es schön, wenn, bevor solche Aussagen getroffen werden, man auch wirklich einmal nachgeforscht hätte!
        Ein Großteil der Lehrerinnen und Lehrer hat höchstens die erste Impfung erhalten, wenn überhaupt.
        Ich habe inzwischen auch massiven Schlafstörungen, aber nicht weil ich zuviel Zeit zu Hause hätte verbringen müssen, sondern ich mir Sorgen darüber mache, was mit meinem Kind passiert, wenn ich mich aufgrund der verantwortungslosen Öffnungsorgien der Politik in der Schule mit Covid anstecke und einen schweren Verlauf haben sollte. Denn ich bin alleinerziehend, ohne familiären Rückhalt in der Nähe, ohne finanzielles Polster und ohne Perspektive für mein Kind, wenn mir etwas passieren sollte!!!
        Übrigens es gibt auch viele Kinder und Jugendliche, die sich im Homeschooling sehr wohl fühlen und genauso wie ich darunter leiden, von oben quasi zur Durcgseuchung gezwungen zu werden. Davon kenne ich sehr viel mehr, als von denjenigen, die Zuhause deutlich gelitten haben. Bei einer stabilen und haltgebenden Familie können die durch den Lockdown entstandenen Belastungen offenbar meist gut aufgefangen werden. Da stimme ich Monika, BY
        voll zu!

      • Die Corona-Fälle gehen hier so heftig zurück. Obwohl Feiertage dazwischen lagen und das Wetter sehr Bescheiden ist. Draußen sitzen kann man nicht. Also mit Besuch in das Haus. Sportplatz ist trotzdem sehr gut besucht. Das soll auch so sein, damit die Kinder sich austoben können. Grundschulen sind schon lange auf und die Abschlussklassen durften auch zur Schule. Vor drei Wochen die anderen Klassen in Szernario B. Nächste Woche dann in A. In der Stadt darf auch jeder ohne Test einkaufen kommen. Warum wird immer gesagt: im Herbst die Zahlen. Oh, oh. Und dann Schulschliessungen. Was ist der Unterschied zwischen jetzt und Herbst? Die prima Inzidenzwerte müssen wirklich an der Impfung liegen. Wenn nun noch mehr Erwachsene geimpft werden, sieht das doch Super aus. Warum sollte man auf Herrn Spahn oder Herrn Weil hören und die Kinder impfen? Viele Kinderärzte sind da gar nicht für. Selbst Herr Montgomery (Bundesärztekammer) hat bedenken. Laut Herr Kekule: Noch nie Pandemie durch Impfung beendet
        Der Forscher wies zugleich darauf hin, dass es für die aktuelle Situation keine Erfahrungswerte gibt. Noch nie habe man eine Pandemie durch Impfung beendet und einen neuen Impfstoff, der auf einem neuen Wirkprinzip beruhe, global in allen Altersgruppen eingesetzt. Kekulé betonte: „Das ist ein Weltexperiment, ein historisches Experiment seit Entstehung des Homo Sapiens.
        Jeder sollte mit einen Arzt, zu dem Vertrauen besteht, sprechen.

      • Ach, und wenn viele Erwachsene geimpft sind, ist es vertretbar, dass die Kinder durchseucht werden?

        „Welches Chaos also?“ – Das, dass ständig Schüler oder ganze Klassen in Quarantäne müssen und der Schulalltag dadurch einfach chaotisch wird? Haben Sie das schonmal miterlebt?

        Und: Freunde zu treffen war übrigens nie verboten!
        Und wenn die anderen Freunde ihr Kind nicht treffen dürfen, wird der Präsenzunterricht wahrscheinlich auch nichts daran ändern.

    • Ja, ich stimme voll zu.

      Das kling danach, als ob die Kinder erst massenhaft sterben sollen, um endlich etwas dagegen zu unternehmen.

      Dieser Satz „die Gefahr für Kinder und Jugendliche für einen sehr schweren Krankheitsverlauf ist sehr gering» kann ich nicht mehr lesen / hören.

      Aber sie erkranken um Gottes willen. Und niemand weiß, wie lange werde sie krank, ob sie überhaupt richtig gesund werden oder nur vorübergehend verheilt werden und welche Folgen dieser Kinder wegen Covid im Leben noch erwarten.

      Zwischen 7% und 14% angesteckten Kinder, je nach Alter, leiden an der Corona-Spätfolgen, Tendenz steigend. Überall kann man es jetzt lesen und finden.

      Aber das war schon am Anfang der Pandemie ersichtlich, da Covid-19 nicht nur Atemwege Virus ist, sondern ein Virus, das Organsysteme befällt. Dass dieses Virus mit den Kindern nicht zu tun hat, war für 21. Jahrhundert ein unglaubliches Täuschungsmanöver. Nun nach einem Jahr wurde es endlich auch offiziell, dass Covid-19 viel mehr eine Gefäßkrankheit als eine Lungenkrankheit ist. In dieser Hinsicht könnten die Spätfolgen in der Bevölkerung ohne Impfung dann dramatisch steigen, auch bei den Kindern.

      Und indische Mutation ist erst angekommen und was genau sie noch anrichtet, wird es sich erst zeigen.

      • Streeck hat heute auch in einem Interview betont, dass Impfen nur für vorerkrankte Kinder sinnvoll sei, weil diese mit einem schweren Verlauf rechnen müssten. Für gesunde Kinder treffe das nicht zu.
        „Kinder würden weniger häufig an Corona erkranken, sagte Hendrik Streeck weiter: „Sie haben weniger häufig einen schweren Verlauf. Und auch Long Covid ist in ganz wenigen Fällen bei Kindern beschrieben. Also, dort diese Abwägung zu machen, ob man mit der Impfung nutzt oder eher schadet, das muss sich die Stiko ganz genau überlegen. Da würde ich mich auch wirklich darauf verlassen, dass die Stiko da eine gute Entscheidung trifft.“
        https://www.fuldaerzeitung.de/panorama/corona-impfung-kinder-hendrik-streeck-virologe-stiko-vorsicht-rat-bonn-90662093.html

        Streeck hat aber auch vor ein paar Tagen erst vor einer vierten Welle gewarnt.

        „Streeck verwies in diesem Zusammenhang auf die Wichtigkeit der weiteren Eindämmung der indischen Variante B.1.617 und auf das fortschreitende Impfen in Deutschland, aber auch auf die „Saisonalität von respiratorischen Viren“. Streeck prognostizierte, dass „die Zahlen in Deutschland zum Sommer hin weiter nach unten gehen werden“.
        Damit sei aber noch nicht das Ende der Corona-Pandemie in Deutschland erreicht. „Man muss sich darüber klar sein, dass es irgendwann im Herbst wieder so sein kann, dass die Zahlen ansteigen“, sagte Corona-Virologe Hendrik Streeck im „n-tv“-Interview. „Da kann man ja jetzt die Sommermonate gut dafür nutzen, sich vorzubereiten, damit wir nicht mit einem Lockdown oder übermäßig darauf reagieren müssen.“

        Sommermonate nutzen? Da war doch was im Sommer 2020… In den Schulen ist damals faktisch nichts passiert, um den Schulbetrieb sicher zu machen. Und dann sollten es die Tests und Impfungen der LuL richten. Jetzt will man in Thüringen parallel zu den sinkenden Infektionszahlen und damit verbundenen Schulöffnungen schon gleich wieder Abschaffung der Maskenpflicht für alle SuS bei Inzidenz von unter 35 und Abschaffung der Testpflicht. Warum kann man nicht diese Sicherheitspuffer belassen? Bei uns gehen immer noch nicht alle Fenster auf…

        • Streeck höre ich schon gar nicht mehr zu, der dreht die Fahne immer nach dem Wind, so wie es für seine Karriere am besten passt.

  3. „Der Bund stelle keinen zusätzlichen Corona-Impfstoff für 12- bis 16-jährige Jugendliche bereit, sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD).“

    Warum kommt die Politik immer auf die Idee, daß es irgendwo ZUSÄTZLICHEN Impfstoff geben könnte? Es gibt keine zusätzlichen Lieferungen. Wenn ich irgendwo eine Impfaktion durchführe, egal ob in Hotspots, Schulen, sozial benachteiligten Stadtteilen, … bedeutet das IMMER, daß ich anderen Bevölkerungsgruppen den Impfstoff wegnehme. Entsprechend finde ich die Forderungen diverser Politiker nach zusätzlichem Impfstoff für irgendetwas nur noch verlogen. Leider höre ich die Forderungen nach zusätzlichem Impfstoff beinahe täglich in den Nachrichten. Wären sie ehrlich, müßten sie im gleichen Zug auch sagen wem sie den Impfstoff wegnehmen wollen.

    „Die Datenlage für Impfungen von Kinder und Jugendlichen ist noch zu dünn.“ Das erinnert mich irgendwie an den Eiertanz der Stiko um den AZ-Impfstoff. Zuerst nur für 18-64 Jahre und am Ende nur ab 60. Den Prof. Mertens darauf angesprochen was das alles soll, kam als Antwort: „Ist halt blöd gelaufen.“

    Mal gucken wie „blöd“ es im nächsten Herbst und Winter in den Schulen laufen wird. Im innersten habe ich ja immer noch die Hoffnung, daß sehr viele Länder für die Einreise Corona-Impfungen verlangen werden, wie es schon seit Jahrzehnten bei der Gelbfieber-Impfung der Fall ist. Dann können sich die impfskeptischen Eltern überlegen, ob sie Zukunft noch aus Deutschland raus kommen wollen oder nicht. Wenn die Einreise nach Spanien nur noch mit Impfnachweis erlaubt ist und das am Flughafen von Palma de Mallorca kontrolliert wird, geht die Impfquote auch bei den Kindern ganz schnell hoch. Da braucht es dann auch keine Stiko, keine Landes- und keine Bundespolitiker. 😉

    • „Warum kommt die Politik immer auf die Idee, daß es irgendwo ZUSÄTZLICHEN Impfstoff geben könnte?“

      Wenn ich Förderbedarf feststelle, Kinder mit Schwierigkeiten, sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf, chronischen Krankheiten, anderen Herkunftssprachen beschult und das in Förderplänen festhalte, erwarte ich auch jedes Mal, dass es dafür mehr Lehrkräftestunden gibt, was sogar per Erlass geregelt ist.
      Und ich bin jedes Mal enttäuscht, wenn diese Stunden in den Schulen gar nicht ankommen.

  4. Nicht alle Eltern wollen ihre Kinder impfen und nicht alle Kinder wollen eine Impfung! Zu Recht, dass ist eine individuelle Entscheidung! Wir kommen jetzt schon als Familie ins Ausland ohne Impfung und in die Schweiz auch ohne Tests. Dann geben wir unser Geld halt im Ausland aus. Im Homeschooling hat unsere Tochter besser und mehr gelernt als in der Schule. Das ganze Schulsystem ist echt überholt.

    • @ Carola Kunisch – aber ja doch, „Nicht alle Eltern wollen ihre Kinder impfen“, siehe MAGS NRW Aktenzeichen 93.12.04

      Obduktionen bei Todesfall in zeitlichem Zusammenhang mit einer COVID-19-Impfung

      • @ Carola Kunisch – beobachten wir doch einfach, wie das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) antworten wird zu dem durch das MAGS NRW vergebenen Aktenzeichen und Betreff

        “ Aktenzeichen 93.12.04 “
        “ Obduktionen bei Todesfall in zeitlichem Zusammenhang mit einer COVID-19-Impfung “

  5. Ich bin nicht vom Fach und darum könnte mein Vergleich hinken.

    Mir kommen aber bei der ganzen Diskussion ob Kinder/Jugendliche geimpft werden sollten oder nicht immer Krankheiten wie Windpocken oder Mumps in den Sinn.
    Früher galten diese Krankheiten als harmlos. Und heute wird dringend empfohlen, dagegen zu impfen.

    Und ansonsten glaube ich bei so manchen nicht an den Fürsorgegedanken. Viele wollen mit der breit gefächerten Impfung doch vor allem erreichen, dass der lästige Infektionsschutz endlich vorbei ist.

    Wobei mal ganz abgesehen von Sars-Cov2 etwas mehr Infektionsschutz in unser aller Leben sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft so manches Leben retten bzw. gesünder erhalten könnte. Ein Punkt, der mir im Zuge so mancher Diskussion während Pandemie klar geworden ist. Aus Bequemlichkeit, Ignoranz und „Freiheits“liebe erkranken bzw. sterben selbst in den reichen Ländern dieser Welt jedes Jahr so viele.

  6. Gähn… Kanzleramtschef Braun erklärt bei n-tv soeben, dass eine Massen-Impfung ab Juni nicht möglich sei.

    • @ gehtsnoch

      Gähn … vielleicht zwei, drei Jahr später … oder am besten gar nicht, denn bei diese neuartigen sogenannten Impfstoffen – wir sollten sagen: experimentelle Gentherapeutika – funktionieren lediglich die Nebenwirkungen und Impfschäden. Erwachsene sollten sich eher nicht gegen Coronaviren impfen lassen, Kinder auf gar keinen Fall.

          • Genetisch, gentherapeutisch ist nicht lediglich die altbekannte Doppelhelix der menschlichen DNS bzw. anglisiert DNA (eine Zelle kann auch ohne Zellkern ein paar Tage lang überleben), sondern alles, was zu Aufbau und Erhalt der Zelle dient, also die gesamte Proteinbiosynthese – und genau diese wird durch die neuartigen sogenannten Impfstoffe (die man grundsätzlich auch als Nasenspray o. dgl. einsetzen könnte) modifiziert.

            Menschliche Zellen des sogenannten Geimpften stellen etwas her, nämlich die Stachelproteine des Coronavirus, was sie von Natur aus nicht fabrizieren würden – der Körper ist GMO (Gentechnisch veränderter Organismus).

            Der Begriff experimentelle Gentherapeutika trifft auf die neuartigen sogenannten Vakzine gegen das Coronavirus zu.

  7. «Ein mögliches Impfen in Zentren oder Schulen halte ich für verfehlt. Es würde dort in die falschen Hände gelegt.»

    Er geht ja hoffentlich nicht davon aus, dass Lehrkräfte in den Schulen impfen.
    In den Zentren gibt es Ärzte, die beraten, und man entscheidet sich doch selbst, ob man sich dort anmeldet. Warum sollte das in Räumen, die zu einer Schule gehören, anders sein?

    • „Er geht ja hoffentlich nicht davon aus, dass Lehrkräfte in den Schulen impfen“

      Warum denn nicht?
      Die Testaktion 2x die Woche klappt doch bereits. Dann kommt bald der Medizinbefähigungsschein an ausgewählter Lehrkräfte.

    • Es sollen halt die derzeit so „arbeitslosen“ Kinderärzte machen, damit da endlich auch wieder Geld in die Kassen kommt.

  8. Hat dieser Herr Buck selbst Kinder, die unter der Unfaehigkeit der Politik in viel zu kleinen Raeumen mit viel, zu vielen Menschen ueber Stunden zusammengepfercht verbringen muessen????

    Anscheinend nicht! Dieser Mann soll ja laut Bericht Mediziner sein und verschliesst anscheinend die Augen vor den Folgen einer Covid Erkrankung bei den Kindern!!!!

    Die Politik VERSAGT WEITER!!!!

    Auch Herr Weil baute mit der Impfankuendigung anscheinend nur auf diesen Baustein in Bezug auf unsere Kinder und Schulen.

    Herr Weil, auch Sie sollten ENDLICH EINSEHEN, das dies ueberhaupt nicht realisierbar ist vor und waehrend der Ferien!!!
    Kommen Sie endlich aus dem Arsch und kuemmern sie sich um die Ausstattung JEDES Klassenraumes mit Filteranlagen, Plexiglaswaenden etc.!!!!

    Bis zur Ausstattung aller Klassenraeume AUSSCHLIESSLICH Unterricht in halben Klassenverbaenden!!!!!

    Das koennte noch realisiert werden, wenn mal endlich Vollgas gegeben wird, sonst ist das naechste Schuljahr wieder ein Desaster und verloren.

    Diese sinnlosen derzeitigen Konzepte inkl. Lueftungskonzepte sind im Herbst/Winter wieder nur Anweisungen fuer den Muelleimer, haben wir ja im vergangenen Jahr gesehen.

    Soll der naechste Herbst/Winter wieder ueberwiegend eingesperrt verbracht werden, nur da die Politik/KM ihre Sommerpause antreten muss…..

  9. https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/eu-arzneimittelbehoerde-empfiehlt-corona-impfstoff-fuer-kinder,SYgIeNy

    Noch vor 2 Monate (oder ein Monat?) galt, Kinder sind nicht von Covid-19 gefährdet, Kinder sind nicht so ansteckend, Kinder sind kein Überträger des Virus, Schule sind keine unsichere Orte ..und auf einmal mit voller Geschwindigkeit ein ganz anderer Kurs.

    Also, doch. Das sind sie.

    Das Problem ist nur, was jetzt mit den Jüngsten, einfach opfern und betten oder wie haben sie das gemeint?

  10. Warum wird in Deutschland eigentlich ständig nur diskutiert und gelabert, bla, bla. Es wird vergessen dabei:
    – die KM hält es immer noch nicht für nötig Luftfilter in jedes Klassenzimmer zu bauen
    – es gibt an vielen Schulen keinerlei Infektionsschutz, war vor Corona aber auch schon nicht vorhanden
    – es werden weder Schüler noch Eltern noch ihre älteren Angehörigen geschützt, sondern es wird in Kauf genommen, das diese erkranken
    – immer noch keine Plexiglastrennwände
    – keine ordentliche Reinigung der Schulen, war vor Corona auch schon ekelhaft und abartig
    – auch manchen Lehrern und Schulleitungen interessiert das scheinbar nicht
    – usw., usw…..

    Meine Zeit ist begrenzt, man könnte Seiten füllen bei all diesen Mängeln.
    Ich sage auch nur es gibt diese Zustände an Schulen, es gibt scheinbar aber auch verantwortungsvolle Schulen.
    Meine Erfahrungen für Hessen sind halt negativ und das ist noch höflich beschrieben.
    KM Lorz, dem Schulamt für unseren Kreis kann ich nur versagen, Arbeitsverweigerung und Desinteresse bescheinigen. Keinerlei Hilfe oder Unterstützung von diesen Seiten für Eltern. Meine Erfahrungen mit diesen Personen reichen mir. Man wird beleidigt und für blöd verkauft, es wird gravierend gegen Datenschutz verstoßen usw., usw.
    Mit solchen Leuten will ich nichts zu tun haben mehr, aber ich wünsche allen Eltern viel Kraft und Ausdauer bei allem was noch kommt. Man kommt sich vor wie in einer endlos Schleife, immer dieselben Fehler und immer gegen jeden Gesundheitsschutz.
    Und dann diese ständigen Lügen und denken das die Eltern wirklich so blöd sind, nein sind wir nicht. Aber eins ist gewiss, bei der nächsten Pandemie wird es genauso laufen, so schief.

    • Liebe Anna, genau so ist es! Die Länderchefs wollen jetzt die Schülerimpfungen, um davon abzulenken, dass sich in den Schulen in Bezug auf den Infektionsschutz kaum etwas getan hat und sich auch nichts tun wird (Brandenburg hat zum Beispiel gerade wieder den Einbaubvon Luftfiltern in Klassenräume abgelehnt, die wirken nämlich nur in Ministerialbüros).
      Sollte es jetzt wieder zu größeren Ausbrüchen in Schulen kommen, kann die jeweilige Landesregierung auf die böse Stiko verweisen, die Schuld daran sei: man selber hätte das ja durch die Impfungen verhindern wollen.

  11. Puh. Die Kommentare…Einer schreibt von massiven Schlafstörungen aufgrund des lockdowns, einer schreibt, dass das Homeschooling die Kinder fitter denn je mache…
    Meine Meinung dazu: es gibt nie nur eine Wahrheit. Und somit hat jedes Kind in seiner Einzigartigkeit reagiert. Die einen werden krank vor Sorge, dass sie sich in der Schule anstecken könnten, die anderen werden fast krank vor Einsamkeit – andere nehmen es leichter. Keiner macht hier was richtig oder falsch. Fakt ist nur: die Kinder leiden. Ich habe vor ein paar Wochen mit einem Kinderneurologen gesprochen, der gesagt hat, noch NIE in seiner beruflichen Laufbahn habe er so viele Kinder mit psychischen Störungen erlebt. Die Kinder vermissen insgesamt sehr wohl ihr schulisches Umfeld, auch wenn es vom Verstand her klüger sein kann, NICHT in die Schule zu gehen, solange es dort nicht sicher ist. Unser Junge ist zum Glück nun geimpft, und obwohl er zu Hause auch glücklich war: er blüht richtig auf, wieder seine Lehrer und Mitschüler zu sehen. Er blüht auf, weil man wieder Essen gehen kann, oder einkaufen. In die Eisdiele. In die Schule.
    Manche Kinder sind so sensibel: die KANN man nicht ungeimpft in die Schule zwingen. Bedenkt hier mal jemand die ANGST, die manche Kinder haben? Angst, sich anzustecken?
    Eine Lösung per se ist nie für alle gleich gut.
    Das normale Leben fehlt jedem Kind, jedem Erwachsenen, und jeder reagiert auf die Pandemie auf seine ganz individuelle Weise.
    Wie schön wäre es, wenn Kinder in unserem Land einfach mehr Wertschätzung erfahren würden. Mehr gesehen würden. Mehr gefragt würden. Ich wünschte, für unser Liebstes würde ALLES getan, um die Schulen zu sicheren Orten zu machen, damit sich dort alle Schulbeteiligten wohlfühlen könnten.
    Es ist auch wichtig, die Angst vor Ansteckung zu sehen – genauso wie es wichtig ist, das Leid der Vereinsamung zu sehen. Eine Lösung wäre: nehmt so viel Geld wie Finnland oder Schweden in die Hand, beschafft Impfstoff, für die, die es wollen, beschafft Virenfilter.

  12. Irgendwie fühle ich mich an den Schwachsinn mit den angeblich nichts bringenden Masken zu Beginn der Pandemie erinnert (weil es nicht ausreichend gute Masken für alle gab).

    Mir kommt es so vor, als ob es eine Korrelation zwischen dem fehlenden Impfstoff und den fehlenden Empfehlungen für Kinder geben könnte.

    Es gibt kein Vakzin, also brauchen Kinder keine Impfung. Wenn dann irgendwann im August reichlich Impfstoff da ist, dann wird der Piks für die Lütten vermutlich doch empfohlen.

    • @Tina+2,da könnte was dran sein.Umso schlimmer,wieder kurz vor den Ferien alle in volle Klassen zu schicken.In Grundschulen,der Gruppe mit der höchsten Inzidenz,gibt es sogar nichtmal überall eine Maskenpflicht-von der ich auch kein Freund bin,weil meinem Sohn nach stundenlangem Masketragen übel und schwindelig wird, aber da interessieren die eventuellen Langzeitfolgen niemanden(und nein,wir sind keine Maßnahmenverweigerer).Welchen Sinn macht es,die Kinder auf dem Hof mit Maske herumlaufen zu lassen,wenn sie sie DRINNEN dann am Platz abnehmen können?Warum ist Präsenzunterricht das allein Seligmachende,und es wird nicht eingegangen darauf,ob psychische Probleme bei Kindern auch vom Ausgeliefert -Sein -Gefühl kommen können,in die Schule zu müssen,während alles andere längst schließen muss,vom Miterleben schwerer Erkrankungen in der Familie,und,und,und?Warum wird immer geredet,wie wichtig Schulöffnungen sind,aber sich mit Händen und Füßen gegen das Einzige gewehrt,was sie WIRKLICH sicherer machen würde,während in der Gastro darüber geredet wird,ob Luftfilteranlagen bald Pflicht werden?Und die meisten Eltern glauben den Mist von sicheren Schulen.Ab Montag startet die Klasse meines Jungen in voller Präsenz.Und alle freuen sich ja sooooo.Alle außer mir,mein Sohn bleibt zuhause.Aber der Druckt steigt.Sorry,ich schweife ab.Aber es ist alles nur noch ermüdend.

    • Bis dahin gibt es vermutlich auch gesichertere Erkenntnisse zu Post-Covid oder Long-Covid bei Kindern. Erste Ambulanzen und Stationen diesbezügich in Kliniken gibt es bereits speziell für Kinder und Jugendliche und weitere werden vermutlich entstehen. Aus England hört man bisher von einer Größenordnung von ca. 15 % Kindern, die von Corona-Spätfolgen betroffen seien. Auch PIMS infolge einer Coronainfektion ist und bleibt Thema. Oftmals merkt man die Folgen/Erkrankungen erst sehr zeitversetzt (Monate später) zur Coronainfektion, falls diese überhaupt bemerkt wurde. Es ist alles noch sehr neu und recht unerforscht bisher. Aber man weiß: es ist Thema – von Beginn der Pandemie an. Es gab Fälle, gibt sie und sie wird es in Zukunft vielleicht bei ungeimpften Kindern sogar noch verstärkter geben.

      Fakt ist, dass, wenn die Schutzmaßnahmen abgebaut werden, es zu einem erhöhten Infektionsdruck bei den ungeimpften Kindern und Jugendlichen kommen kann. Wenn sich dort Todesfälle und Erkrankungen mit Spätfolgen häufen, wird spätestens dann eine Empfehlung ausgesprochen werden müssen.

      Die mRNA-Impfstoffe sind auch sehr neu, das stimmt wohl, aber unerforscht würde ich sie nicht nennen. An ihnen wurde bereits vor Corona in anderen Zusammenhängen jahrelang geforscht – ebenso an sehr ähnlichen Coronaviren. Beides zusammen ließ eine doch recht flotte Impfstoffentwicklung bezüglich dieses speziellen Virus zu. Und die mRNA-Impfstoffe wirken bei Kindern (je jünger offensichtlich, umso besser) zu 100 %. Nicht ein geimpftes Kind war an Covid-19 erkrankt – nicht nur nicht schwer, sondern gar nicht. Ich persönlich hätte mir allerdings eine weitaus größere Testgruppe im fünfstelligen statt im vierstelligen Bereich gewünscht für das Zulassungsverfahren, um noch mehr Sicherheit bezüglich Nebenwirkungen zu bekommen. Gab es nicht genug Probanden? Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Oder ist es aufgrund der Vorerkennnisse nicht nötig und in dieser Größenordnung verantwortbar? Spielen Erfahrungen anderer Länder da mit rein, sind allerdings noch nicht medienwirksam verbreitet?

      Ich persönlich habe einen höllischen Respekt vor dem Virus und auch vor seiner Weiterentwicklung. ICH möchte nicht, dass mein Kind diesem Mistding demnächst hilflos ausgeliefert sein wird. Denn es geht nicht mehr weg und wird Wege finden zu überleben. Die Wissenschaft schläft nicht und wird dem Entstehen von Mutationen entgegenwirken durch ständige Anpassungen der Impfstoffe. Das nützt natürlich nur denen, die sich auch impfen lassen. Das Unheil, welches dieses spezielle Virus auch in seinen Mutationen in die Welt gebracht hat, steht in keinem Verhältnis zu etwaigen Problemen mit den neuen Impfstoffen. Und ich gehe fest davon aus, dass irgendwann auch alle Kinder geimpft sein werden, weil es auch dem letzten Zweifler als das „kleinere Übel“ erscheint. Und ja, ich bin der Wissenschaft sehr dankbar, uns einen Ausweg aufgezeigt zu haben. Mein Vertrauen darin, dass es ein Ausweg ist, ist groß. Wenn man dieses hochansteckende und keinesfalls harmlose Virus hätte wüten lassen oder wüten lassen würde, nicht auszudenken.

      Solange es keine Pflichtimpfung gibt, ist und bleibt es eine persönliche Entscheidung, die Impfung wahrzunehmen oder nicht. Dazu wünsche ich jedem die Fähigkeit, sich jedes Szenarium – gerade auch für seine Kinder – wirklich bewusst machen zu können – so auch den sogenannten „Impfgegnern“, die es immer schon gab und immer geben wird. Jeder wird da seinen Weg finden….(müssen).

      Nichtsdestotrotz bleibt es sinnvoll, die Schulen – unabhängig von der Möglichkeit zur Impfung – sicherer zu machen. Und man macht es sich mal wieder viel zu einfach, wenn man ein Impfangebot in den Raum stellt, um sich seiner Verantwortung für andere Maßnahmen wie z.B. Luftreiniger in den Schulen wieder zu entledigen. Unsere Kinder sollten es wert sein, dass man zu ihrem Schutz nichts unversucht lässt.

    • Das ist so klar wie Kloßbrühe. Zu den Stiko-Mitgliedern zählen zwei Pädiater: Fred Zepp aus Mainz und Ulrich Heininger aus Basel.
      Zepp sitzt seit 1998 in der Kommission und ist eines der dienstältesten Mitglieder. Seit Beginn der Corona-Krise behauptet er, Kinder und Jugendliche würden sich so gut wie nie anstecken. Er war „der“ zentrale Berater von Hubig. (News4Teachers berichtete darüber ja seit März 2020.) Vor Ostern 2021, als noch nicht in den Schulen in RLP reihenweise gestestet wurde, behauptete Zepp, dass das amtlich gewordene Infektionsgeschehen in Schulen nur auf vermehrte Tests zurückzuführen sei. (https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/erkranken-mehr-kinder-jugendliche-an-coronavirus-100.html) Außerdem vertritt er seit Jan. 21 die These, dass sich Kinder und Jugendliche einfach infizieren sollten, um eine Herdenimmunität in Deutschland zu erreichen. (https://www.aerztezeitung.de/Nachrichten/-Corona-Impfung-fuer-Kinder-erst-2022-416907.html)
      Zepp ist neben Heiniger „unser“ Spokesman für die Kinder- und Jugendlichen-Impfung.
      Das ist doch klar, dass die Stiko sich nicht für eine flächendeckende Kinder-Impfung aussprechen wird.
      Zumal es in der Stiko auch die Arbeitsgruppe für „Lieferengpässe“ gibt, in der Heiniger sitzt. Und der Impfstoff ist nach wie vor knapp und Prio 3 ist noch nicht (vollständig) geimpft.

  13. „Ich halte es jedoch für gefährlich, wenn Schulöffnungen wie ein Allheilmittel behandelt werden, so wie es momentan scheint.“

    Genau und Herr Söder hat es gerade eben auch selbst die ganze Sinnlosigkeit der politischen Entscheidungen auf dem Punkt gebracht. Schon zum zweiten Mal seit der Pandemie schreibtt er das eigene Plan neu um.

  14. Tja, erst heißt es „impfen für sichere Schulen“, 2 Tage später erklärt Frau Merkel, dass man selbstverständlich auch ungeimpft in die Schule gehen oder in den Urlaub fahren kann. Ging also vorrangig doch nur ums Thema „Urlaub“. So dann zurück zum täglichen Mantra: die Schulen sind sicher, die Schulen…

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