Messerangriff an Schule ging langer Streit unter zwei Gruppen voraus

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Einem Messerangriff auf einem Schulhof in Finnentrop mit drei Verletzten war Ermittlern zufolge eine schon länger schwelende Auseinandersetzung vorausgegangen. Bei dem Vorfall in der sauerländischen Stadt waren drei Jugendliche am Montag teilweise schwer verletzt worden. Ein Polizeisprecher sagte am Freitag, schon seit längerer Zeit habe es Streit zwischen zwei Gruppen gegeben. Wegen des jugendlichen Alters der Beteiligten machten die Ermittler keine Detailangaben.

Die Polizei rückte an. (Symbolfoto) Foto: NicoLeHe / pixelio.de

Den zwei Schwerverletzten gehe es deutlich besser, berichtete der Sprecher. Mindestens einer der beiden sei wieder aus dem Krankenhaus entlassen und bereits von der Polizei vernommen worden. Zum Inhalt äußerte sich die Polizei im Kreis Olpe nicht. Auch einige Lehrer und Mitschüler seien befragt worden.

In den Streit in einer Unterrichtspause waren fünf Schüler zwischen 15 und 17 Jahren verwickelt. Einer hatte ein Messer gezogen. Zwei unmittelbar Beteiligte und ein vermutlicher «Schlichter» wurden verletzt. Zwei 17-jährige Brüder waren als Tatverdächtige vorläufig festgenommen worden. Die Ermittlungen von Polizei, Staatsanwaltschaft Siegen und Mordkommission Hagen dauerten an. dpa

Stichverletzungen: Zwei Schüler außer Lebensgefahr. Schulleitung: „Nicht vorhersehbare Tat“

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38 KOMMENTARE

  1. Aber die Schulleitung sagte doch, das sei nicht vorhersehbar gewesen. Wieso fällt solch ein massiver Streit eigentlich nicht auf? Lehrer schauen weg, Schüler dürfen nicht petzen?

    • Also ich finde auch, dass die Aussage „es ging ein langer Streit unter zwei Gruppen voraus“ den Aussagen des Schulleiters total widersprechen. Warum hat man hier weggeschaut?
      Schlimm ist auf alle Fälle, dass Jugendliche in diesem Alter schon derart gewaltbereit sind. Das gibt zu denken.

    • Wo steht denn, dass der Streit nicht aufgefallen ist?
      Und wie soll man vorhersehen, dass da einer ein Messer mitbringt?
      Was ist eigentlich dein Anliegen hier Carsten?

      • „Und wie soll man vorhersehen, dass da einer ein Messer mitbringt?“

        Machen Sie doch mal die Augen auf und gucken was unter den Jugendlichen abgeht! Das ist doch klar, dass die Messer dann auch in der Schule dabei sind. Es muss nicht immer zu einem Angriff kommen. Was meinen Sie wie oft die Messer einfach nur zum Einschüchtern ganz unauffällig und nur für das Opfer sichtbar vorgezeigt werden!? Auch auf dem Schulhof! Das ist bereits massive Gewalt, die kein anderer mitbekommt!
        Immer nur schön wegschauen und die immer massiver werdenden Probleme wegreden. Vom Drogenhandel auf dem Schulhof und in immer jüngeren Jahrgangsstufen will ich gar nicht erst anfangen…
        Aber wenn ich meine Augen schließe, dann gibt es das auch nicht!

        • Oha eine echte Expertin.
          An welcher Schule arbeitest du denn Lina? Woher hast du deine ganzen Informationen denn?
          Oder geht’s hier vielleicht doch eher um die Stimmungsmache?

          • @OhmeinGott:
            Ich arbeite an keiner Schule – kann aber diese Aussage aufgrund beruflicher Erfahrung sehr wohl so treffen!

        • So, da ist er wieder…der ganz beiläufig reingewürgte Vorwurf an LuL, die angeblich nicht hingesehen haben…die Augen vor unangenehmen Realitäten verschließen.
          Das ist genau diese Art von subtilen Lehrer*innenbashing, von dem ich auch in den Kommentaren zu anderen Artikel geschrieben habe.
          Lila, Maren (ward ihr nicht die beiden mit der Bürogemeinschaft, die seit Wochen hier im Forum massiv mit überwiegend haltlosen Vorwürfen gegen LuL andreschen und dann mimosenhaft mit Beschwerden reagieren, wenn man euch Contra gibt), und co.
          „Trollt“ euch!! ….es nervt!!

          • @Andre Hog:
            Anscheinend platzt Ihnen auch hier wieder der Kragen! Tief durchatmen!!!!!!
            Nebenbei… Minna ist meine „Bürogemeinschaft“ und ich bin immer noch am Boden zerstört, dass Sie dahinter gekommen sind!
            Bitte lesen Sie sich meinen Kommentar genau durch, bevor Sie derartige Äußerungen treffen und Vorschriften machen, wer hier wie zu kommentieren hat!!! Ich habe mit keiner Silbe erwähnt, dass Lehrer wegschauen! Im Gegenteil… ich habe sogar ein Beispiel angeführt, wie schwer es Lehrer haben, überhaupt derartige Geschehnisse auf den Schulhöfen zu bemerken!
            Mein Kommentar an @Markus bezog sich ausschließlich auf den Passus „Und wie soll man vorhersehen, dass da einer ein Messer mitbringt?“ Diese Aussage finde ich – mit Verlaub – sehr naiv. Man muss sich doch nur mal in der Gesellschaft umsehen. Die Konflikte unter den Jugendlichen werden nicht mehr so ausgefochten, wie noch zu unseren Zeiten. Heutzutage wird, wenn einer am Boden liegt, noch mal hinterhergetreten! Diese naive Betrachtungsweise – dass gewisse Jugendliche brav ihre Messer zu Hause lassen, nach Schulschluss nach Hause gehen und diese erst dann holen, um den Klassenkameraden einzuschüchtern – ist es, was ich kritisiert habe. Und nicht, dass Lehrer wegschauen! Im Gegenteil… vieles ist eben nicht erkennbar und kann keiner Aufsichtsperson vorgeworfen werden. Aber die Tatsache, dass Jugendliche heutzutage potentiell derartige Gegenstände in der Schule bei sich tragen könnten, sollte eigentlich jedem klar sein. Das meinte ich mit „wegschauen, dann gibt es das auch nicht“!
            Und nochmal für andere zum Verständnis: wenn ich von „gewissen Jugendlichen“ spreche, meine ich nicht bestimmte Bevölkerungsgruppen. Diese gewaltbereiten Jugendlichen findet man in allen sozialen Schichten und allen Bevölkerungsteilen.

            „die seit Wochen hier im Forum massiv mit überwiegend haltlosen Vorwürfen gegen LuL andreschen und dann mimosenhaft mit Beschwerden reagieren, wenn man euch Contra gibt), und co.
            „Trollt“ euch!! ….es nervt!!“

            Mir könnte bei dieser – ich nenne es mal Anmerkung – Ihrerseits jetzt ähnlich wie Ihnen der Kragen platzen… aber diesen Gefallen tue ich Ihnen nicht 🙂 ! Dennoch wüsste ich von Ihnen gerne, wo ich hier im Forum auf Lehrer „eingedroschen“ habe. Ich könnte Ihnen im Gegenzug ein paar Äußerungen von Ihnen hier einstellen, die Sie an andere Kommentatoren abgegeben haben, die … naja…sehr grenzwertig sind.

    • @Carsten:
      Sie bedienen sich der Mittel eines geistigen Brandstifters. Nachdem Sie häufig das gleiche Verhalten an den Tag gelegt haben, bezichtige ich Sie der Lüge und nicht der Äußerung von Unwahrheiten. Woher nehmen Sie die Gewissheit, dass Lehrer weggesehen haben und Schüler angeblich nicht über bevorstehende ernste Taten berichten sollen. Zeigen Sie das auf.

      Sie treffen wiederholt zu diesem Thema Aussagen und mischen dann weitere komplett unbelegbare Aussagen hinzu. Das ist das Verhalten eines Aufwieglers und Lügners!

      • Ich habe doch ein Fragezeichen daran gesetzt, von Gewissheit war nicht die Rede. Es ist eine naheliegende Vermutung. Das Petzverbot dürfte doch hinlänglich bekannt sein, gerade innerhalb einer speziellen Community, etwa von Leuten derselben Herkunft. Wer petzt, dem geht es erst recht schlecht, weil er als „Verräter“ gilt. Verräter müssen natürlich in Selbstjustiz „bestraft“ werden, das gebietet das eherne „Gesetz der Ehre“. Im übrigen dürfte es gerade bei Drohungen mit Messern eine gigantische Dunkelziffer geben, weil ja zum Glück nicht so oft Blut fließt. Und tun Sie bloß nicht so, als würden Sie hier alles belegen, was Sie behaupten. Sie möchten wohl selbsternannter Internet-Polizist sein.

        • In dem Film „Kampf im Klassenzimmer“ ist ausdrücklich von diesem kruden Ehrbegriff die Rede („ohne Ehre bist du nichts“). Der Film stammt von einer türkischen Autorin, also ist er nicht „rassistisch“, aber er scheint eins der wenigen authentischen Dokumente über die Einstellungen von deutsch-türkischen Schülern zu sein. Natürlich entspricht er nicht den Integrations-Illusionen, die sich etliche Politiker machen. Sogar Helmut Schmidt hat ich mal skeptisch zu dieser Integration geäußert.
          Die Bundesregierung wollte um 1960 herum übrigens keine Gastarbeiter aus der Türkei, eben wegen der „kulturellen Unterschiede“. Aber die türkische Regierung hat viel Druck gemacht, damit sie welche schicken darf. Natürlich hat sie sich nicht für das Wohl der Menschen interessiert, sondern nur für das Geld in harter Währung, das die Gastarbeiter dann nach Hause überweisen. Das ist angeblich seitdem ein erheblicher Wirtschaftsfaktor.

  2. Einfach mal logisch überlegen: Die Messer in den Taschen passen ganz optimal zur sog. „Machokultur“, auch „Männlichkeitswahn“ genannt. Überall wird uns „klare Kante“ gegen Rassismus, gegen Sexismus usw. gepredigt, aber niemals klare Kante gegen die Machokultur. Natürlich ist diese Gesamtschule in Finnentrop auch eine „Schule gegen Rassismus“. Messer passen dazu überhaupt nicht.
    Und ob die Täter nun vielleicht doch solche mit einer doppelten Staatsbürgerschaft waren (ist ja immerhin möglich), das teilt man uns immer noch nicht mit. In anderen Fällen wurde dazu schon was gesagt, die Polizei muss es inzwischen wissen. Der Grund könnte in den morgigen Wahlen in Sachsen-A. liegen. Die Landesregierung von NRW hat vielleicht Anweisung erteilt, vorher nichts zu melden, was die Wahlchancen der CDU schwächen und die anderer stärken könnte. Es ist ja auch verständlich, was Herr Laschet möchte. Man kann annehmen, in welchem Sinne das Wahlvolk gerade dort reagieren könnte. Das Wahlvolk ist vermutlich gegen den laxen Umgang mit den Messern und mehr für „law & order“.

    • Sie wiegeln wieder erneut auf, anstatt hier konstruktiv zu sein. Was wäre denn für Sie sinnvolle Konsequenzen, wenn es Menschen mit doppelter Staatsbürgerschaft wären?

      • Das sind Fakten, die die Leute einfach interessieren. Es gab in den letzten Jahren schon eine Reihe von Vorfällen mit Messern an Schulen, da möchte das Volk einfach mal eine Statistik sehen, aus der die Herkunft der Täter (vielleicht auch der Opfer) hervorgeht. Bei einem tatsächlichen Mord an einer Gesamtschule in NRW hieß es, der Täter habe einen kasachischen Pass. Niemand wird deswegen behaupten, alle Kasachen seien Messerstecher. Gerade das Fehlen solcher Angaben heizt doch erst recht die Gerüchteküche an und ist deshalb schädlich. Nach der berüchtigten Kölner Silvesternacht wollten einige auch die Fakten unter Verschluss halten. Das hat aber nicht funktioniert.
        Konsequenzen? Wenn sich das bei bestimmten Ethnien häuft, dann müsste man diese Schüler eben gezielt „ins Gebet nehmen“, dass sie von ihren Messern ablassen und sich von der Machokultur (eigentlich eine Unkultur) verabschieden. Das könnte auch über einflussreiche Leute in dieser Community gehen, vielleicht sogar Imame. Zu Herrn Mansour steht weiter unten schon ein Beitrag. Er hat vielleicht Ideen, wie man die Jugendlichen von ihren Messern abbringen könnte. Aber immer zu heucheln, irgendwas sei pauschal ein „gesamtgesellschaftliches Problem“, und wir alle seien verantwortlich, halte ich für Quatsch. WIR sind NICHT für eine zugewanderte Machokultur verantwortlich, für die Famlienehre und den Jungfräulichkeitswahn auch nicht. Das gilt auch für den Judenhass der Palästinenser. Die deutsche Gesellschaft ist dafür nicht verantwortlich. Wir sind in diesem Sinne für die deutschen Rechtsextremisten verantwortlich, aber die Türken sind bitte für die türkischen Rechtsextremisten und Ultranationalisten verantwortlich (z.B. Graue Wölfe).

    • Oh, Carsten60, da setzen Sie sich wieder in die Nesseln, denn jegliche (berechtigte) Kritik am Verhalten anderer Kulturen wird hier oft als Rassismus ausgelegt. Leider verschließen wir aus blindem „mea culpa“ die Augen vor so manchen Auswüchsen. Es wird wirklich Zeit, dass man diese Entwicklung erkennt und dagegen steuert, mit Maßnahmen, die dann auch wirklich greifen und Respekt erhalten. Es nützt nichts, immer nur weg zu schauen, um nur keinen Fehler zu machen. Wohlgemerkt: es geht hier um die Auswüchse Einzelner, nicht um fremde Kulturen insgesamt. Ich habe als Lehrer mit vielen Nationen zu tun und habe so gut wie nie negative Eindrücke gehabt. Aber ich würde solche Taten und Entwicklungen auch auf das Schärfste verurteilen mit aller Härte der Gesetze ahnden.

      • „Kritik am Verhalten anderer Kulturen“ IST Rassismus. Kulturen „verhalten“ sich nicht – Menschen verhalten sich, und deren Verhalten können Sie kritisieren oder sanktionieren, wenn es Regeln widerspricht. Von einer (vermeintlichen) Kultur auf das Denken und Handeln Einzelner zu schließen, ist rassistisch. Sie übertragen damit Ihre Vorurteile.

        Welche „Kultur“ hat zum Beispiel ein homosexueller Metal-Musik-liebender, aus einer christlichen Familie stammender junger Syrer in Deutschland (ich kenne das Beispiel)? Menschen sind mehr, als Leute wie Sie ihnen „kulturell“ andichten.

        • Zu Ihrer letzten Frage: Vermutlich aufgrund seiner christlichen Prägung eher eine westeuropäische Kultur. Wo ist das Problem?

          Haben Sie den Menschen mal gefragt, wie viele ähnliche interessierte Menschen er in Syrien kennengelernt hat und wie viele rassistische, antichristliche oder homophobe Beleidigungen er in Syrien erfahren musste? Wie ist das hier? Wie viel Kontakt zu Syrern oder allgemein Muslime hat er hier?

          Ihr Beispiel ist nur anekdotisch und weicht estrem von Norm und Durchschnitt ab. Wenn dieser Mensch nicht fundamental christlich ist und repräsentativ für alle Flüchtlinge wäre, hätten wir seit 2015 sehr wahrscheinlich wesentlich weniger Probleme.

          • Blödsinn – der junge Mann ist noch lange kein Westeuropäer, nur weil Sie ihn dazu erklären.

            Wer definiert denn „Norm und Durchschnitt“? Sie? Die AfD? Wer bestimmt, wie ein ordentlicher Moslem oder ein „normaler“ Deutscher zu sein hat?

            Ich z. B. unterscheide mich fundamental von Ihnen – bin ich deshalb Afrikaner oder Australier? Ich wage mal eine Gegenthese zu Ihrer: Wenn wir in Deutschland weniger Rassisten wie Sie hätten, hätten wir wesentlich weniger Probleme. Nicht erst seit 2015.

          • Kritik an der „Machokultur“ (mit oder ohne Messer) ist also was?? Rassismus? Was ist eigentlich die grundsätzliche Kritik an der „gottlosen“ westlichen Gesellschaft, die in so mancher Moschee gepredigt wird und die in Koranschulen auch Kindern beigebracht wird? Auch Rassismus? Oder eine „andere Kultur“, die wir unsererseits zu achten haben? Wäre das nicht irgendwie unsymmetrisch?

        • Sorry Bernd, ich meinte natürlich das „Verhalten von Menschen aus anderen Kulturkreisen“, danke für den Hinweis. Guter Lehrer.
          Aber es ist eben kein Rassismus, wenn man, und die gibt es, eine gewisse Erziehungskultur betrachtet, die bei MANCHEN Familien erkennbar ist (auch bei deutschen) und wo man dringend ansetzen muss. Sobald Probleme mit Gewalt gelöst werden und Macht und Ansehen von materiellem Besitz und Protzgehabe abhängt, dann läuft da gewaltig was schief und deckt sich keinesfalls mit meiner Einstellung.

          • Was ist denn für Sie ein „anderer Kulturkreis“ – ein Bayer, der seine Kinder schlägt? Ein Ostdeutscher, der Rechtsradikal wählt? Ein Ostfriese, der auf Querdenker-Demos rennt? Oder doch wieder „die“ Muslime?

            „Sobald Probleme mit Gewalt gelöst werden und Macht und Ansehen von materiellem Besitz und Protzgehabe abhängt, dann läuft da gewaltig was schief“, schreiben Sie. Da bin ich prinzipiell bei Ihnen.

            Aber was hat das mit dem „Kulturkreis“ zu tun? In Belarus gibt’s sogar einen Präsidenten, der Probleme mit Gewalt löst und dessen Ansehen von Protzgehabe abhängt – ist das dann der belarussische „Kulturkreis“? Oder doch ein einzelner Idiot?

    • Klemmt der Aluhut sehr Carsten?
      Deine Verschwörungstheorien sind wirklich erbärmlich und dein latenter Rassismus ist einfach nur widerlich!

  3. Der Psychologe Ahmad Mansour wirft der demokratischen Mitte in Deutschland vor, unbequeme Islamdebatten zu vermeiden. Das sei gefährlich für die Debattenkultur, sagte Mansour im Dlf. Jeder bleibe in seiner Blase und Debatten würden immer eindimensionaler.
    Ahmad Mansour im Gespräch mit Andreas Main
    https://www.deutschlandfunk.de/psychologe-mansour-ueber-islamdebatte-die-mitte-schweigt.886.de.html?dram:article_id=478975

    Wenn man beruflich viel in der Welt unterwegs ist weitet sich das Blickfeld.
    Die eindimensionalen Betrachtungen zu diesem Problemfeld sowohl von der einen wie der anderen Seite sind nicht zielführend. Im Gegensatz zu manchen Diskutanten hier, weiß Hr. Ahmad Mansour von was er spricht.

    Psychologe: „Übrig bleibt das Macho-Gehabe
    Wenn Frauen ohne Kopftuch als Huren gelten:
    https://www.sueddeutsche.de/politik/interview-psychologe-uebrig-bleibt-das-macho-gehabe-1.2810369

    • @Stefan2020, ich bin ganz bei Ihnen. Es ist ungeheuerlich, wie man hier als Rassist beschimpft und mit abstrusen und oft an den Haaren gezogenen Argumenten (wenn überhaupt Argumente, manche Schreiber können nur beschimpfen) attackiert wird, wenn man Sachen in den Mund gelegt bekommt, die man so nicht gesagt hat, nur damit der Kommentator sich an seiner Sichtweise festbeißen kann, man hat es echt satt, das ist alles aber keine Diskussionskultur. Oh da wären wir wieder beim Begriff Kultur, da springen jetzt gleich die Rädchen wieder an.
      So werden wir gewisse Probleme, die sich zusehends entwickeln, nicht in den Griff bekommen.

      • „Diskussionskultur“ heißt für Sie offenbar: Ich kann meine Vorurteile öffentlich pflegen, wie ich lustig bin. Ist ja Meinungsfreiheit.

        Zur Meinungsfreiheit gehört es aber auch, auf öffentliche Statements hin Kritik und Widerspruch hinnehmen zu müssen. Schließlich haben auch andere Meinungsfreiheit. Außerdem endet die Meinungsfreiheit dort, wo die Würde des anderen beginnt (auch die Würde derjenigen, die Sie mit Ihrem Kulturbegriff ausgrenzen). Das ist Diskussionskultur in der Demokratie – nicht das, was Sie sich zurechtbiegen.

        Da sind Sie eindeutig aus einem anderen „Kulturkreis“. Und nun – abschieben?

        • Bernd, sagen Sie mal, merken Sie eigentlich, was Sie da schreiben? Bitte um Beweise:
          – Wo unterbinde ich die Meinungsfreiheit? Aber Sie tun das ganz offensichtlich!
          – Wo grenze ich Leute einer bestimmten Kultur aus, wo bitte??? Aber Sie grenzen Leute mit anderer Meinung aus.
          – Wo habe ich was von „abschieben“ gesagt?? Ihre Erfindung!
          – Wo greife ich die Würde des Menschen an?? Sie greifen sehr wohl die Würde etlicher Kommentatoren hier an. Und jetzt bitte nicht wieder eine sarkastische Antwort darauf. Wirkt nicht mehr.
          Sie haben sich hier ein aggressives und streitbehaftetes Argumentationspaket zurechtgelegt, das Sie auf alles, was Ihnen „rechts“ erscheint (und ich betone „erscheint“) anwenden. Und damit maßen Sie sich an, eine aufrichtige Diskussionskultur zu haben? Auweia.
          Mit beleidigenden Unterstellungen kann man nicht überzeugend wirken, hören Sie auf damit.
          Meine schwache Hoffnung ist, dass Sie hier nur provozieren wollen, aus welchen Gründen auch immer.

          • Ich bringe Dinge auf den Punkt.

            Wenn Sie sich die Position von Rassisten zu eigen machen – tja, dann sind Sie ein Rassist.

            Wenn Sie behaupten, beschimpft worden zu sein, nur weil Sie Widerspruch bekommen – tja, dann haben Sie die Meinungsfreiheit nicht verstanden.

            Wenn Sie Menschen eine (minderwertige) ‚“Kultur“ unterstellen, die Sie sich zurechtfantasieren – dann würdigen Sie sie herab.

            Das sind die Konsequenzen Ihrer Argumentation. So ist das eben, wenn man öffentlich Partei ergreift: Dann wird man auch an seinen Aussagen gemessen.

          • Ich warte auf die Beweise für Ihre Behauptungen …….. Ich warte …..
            So was von Starrsinn habe ich noch nicht erlebt!

          • Sie pochen auf Ihre Vorurteile („Sorry Bernd, ich meinte natürlich das ‚Verhalten von Menschen aus anderen Kulturkreisen‘, danke für den Hinweis“) und nennen mich starrsinnig? Lustig.

          • Wo ist jetzt da das Vorurteil? Wenn Chinesen über mich „aus einem anderen Kulturkreis“ reden und ein anderes Verhalten bemerken, dann ist das doch kein Vorurteil, sondern Erfahrungswerte? Seit wann ist „Kulturkreis“ negativ belegt? Was wollen Sie hier nur bewirken? Ich warte immer noch auf die stichhaltigen Beweise Ihrer Unterstellungen………..

          • Jeder kann den Diskussionsverlauf leicht nachvollziehen – der ja hier begonnen hat: https://www.news4teachers.de/2021/06/schwere-stichverletzungen-zwei-schueler-ausser-lebensgefahr-schulleitung-nicht-vorhersehbare-tat/

            Früher waren es „Rassen“, denen Eigenschaften angedichtet wurden – Schwarze waren weniger intelligent, Juden raffgierig, Asiaten verschlagen -, heute sind es „Kulturkreise“, denen – wie oben – dann mal eben ein Hang zur Messerstecherei unterstellt wird. Sie halten das für „berechtigte Kritik an einem Kulturkreis“. Wie kommen Sie dazu? Es gibt kein Land auf der Welt, in dem es erlaubt wäre, jemanden zu erstechen.

            Deutschland hat im vergangenen Jahrhundert zwei Weltkriege mit Millionen von Toten angezettelt. Gehört das Morden und Töten also zum deutschen „Kulturkreis“ – und kann man Ihnen als Deutschem deshalb eine entsprechende Neigung unterstellen? Natürlich nicht.

          • Heutzutage werden auch gewissen „Rassen“ und „Kulturkreisen“ zumindest von Leuten Ihres Schlages negative Eigenschaften angedichtet. Allerdings nur eine, nämlich weiß und westeuropäisch. Bezogen auf Geschlechter noch männlich und heterosexuell.

  4. Wo ist der Beweis????? Ich habe auch bei diesem Thema nur von sozialem Hintergrund gesprochen, nicht von Kulturkreisen. Jetzt hören Sie endlich auf, solche impertinenten Aussagen zu machen, ich bin es echt leid. Und dass diese üble Vergangenheit Deutschland noch ewig nachhängt und die Nichtdeutschen sich gerne diese Taten in Erinnerung rufen, ist ihr gutes Recht, aber heißt auch, dass wir ewig damit verbunden werden, egal wie sehr wir uns anstrengen und egal, dass mittlerweile keiner mehr dafür verantwortlich ist. Und jetzt nennen Sie mir doch bitte einen Satz (nicht aus dem Kontext gerissen), mit dem man mir Rassismus unterstellen kann. Nur zu, trauen Sie sich. Es wird langsam peinlich.

    • Unbequeme Gedanken werden halt gelöscht oder verschwiegen. Kein Wunder, dass dann so Formulierungen wie die vom „Erziehungsfernsehen“ oder entsprechendes für die Presse aufkommen. Man provoziert das geradezu.

      • Vielleicht gehört auch nicht jeder unbequeme Gedanke in die Öffentlichkeit. Wenn ich unbequem denken würde, Sie wären ein Idiot (was ich natürlich nie tun würde), dann dürfte ich das ja auch nicht plakatieren.

        • Würde ich gelten lassen, wenn Gedanken in alle Richtungen gleich bequem oder unbequem wären.

          Nur so ein Beispiel:

          https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/00030651211008507?journalCode=apaa

          Übersetzen Sie das abstract mal auf deutsch und ersetzen Sie „weiß“ durch „schwarz“, „Moslem“, „Flüchtling“ oder „Jude“. In jedem der vier Fälle wäre Hetze noch ein zu positives Wort, vielleicht wäre der Text, so er denn tatsächlich ernst gemeint ist und kein Test, ob durch ein peer review alles durchkommt, wenn man es nur darauf anlegt, schon strafrechtlich relevant.

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