Schüler, die Masken oder Tests verweigern, haben Anspruch auf Distanzunterricht

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ERFURT. Angesichts immer mehr bekannt werdender Fälle von Test- und Maskenverweigerern in den Schulen mahnt der Thüringer Lehrerverband (tlv) vor einer weiteren Überlastung der Lehrerinnen und Lehrer. Es dürfe nicht sein, so der tlv-Vorsitzende Rolf Busch, dass mancherorts Unterricht doppelt erteilt werden muss, weil Kinder und Jugendliche – mutmaßlich von Erwachsenen beeinflusst – sich weigerten, die Bedingungen zum Betreten der Schule zu erfüllen.

Wie sollen Lehrkräfte mit Schülern umgehen die die Maske in der Schule verweigern? Foto: Shutterstock

Anlass für die Äußerungen war ein konkreter Fall: Ein Schüler hatte sich geweigert, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, weswegen ihm die Schulleitung ein Betretungsverbot aussprach. Die Lehrerinnen und Lehrer, bei denen der betreffende Schüler Unterricht hat, einigten sich darauf, Tafelbilder, Aufgaben und einige schriftliche Erläuterungen dazu in die Thüringer Schulcloud hochzuladen. Die Eltern des Jungen allerdings erheben Anspruch auf ein vollständiges Homeschooling, also Distanzunterricht per Videokonferenz. Sie haben inzwischen einen Anwalt eingeschaltet.

Der tlv, erklärt Busch, habe daraufhin schriftlich beim Bildungsministerium angefragt, wie die rechtliche Lage sei, worauf bereits am Folgetag eine Antwort kam. Diese fiel zugunsten des Schülers und seiner Eltern aus: „Die Schülerinnen und Schüler, die aufgrund der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und/oder der Testpflicht den Präsenzunterricht nicht besuchen wollen und auch nicht dürfen (Betretungsverbot), sind im häuslichen Lernen zu beschulen. Dies ist aus dem Grundrecht auf Bildung abzuleiten.“

„Niemand kann zweigleisig fahren – auch wir Lehrer nicht!“

Aus Sicht des tlv ist dieser Zustand nicht zufriedenstellend, stellt der Landesvorsitzende klar. „Das ist, als ob jemand bei warmem Wetter nicht Bus fahren will und der Arbeitgeber deshalb den Busfahrer dazu verpflichtet, für diesen Fahrgast gleichzeitig noch ein Cabrio mit offenem Verdeck zu steuern. Niemand kann zweigleisig fahren – auch wir Lehrer nicht!“

Selbstverständlich sei das Recht auf Bildung ein hohes Gut, das es unbedingt zu schützen gelte. „Aber wenn jemand ohne zwingenden Grund – denn medizinische Indikationen sind hier selbstverständlich nicht gemeint – die derzeit nun einmal geltenden Bedingungen für die Teilnahme am Unterricht nicht erfüllen will, dann muss es zumindest möglich sein, Kompromisse zu finden.“

Seit Monaten sei die Belastung der Lehrerinnen und Lehrer auf dem Höchststand: Der Mix aus Notbetreuung, Distanzlernen, Präsenzunterricht und der veränderten Kommunikation mit allen an Schule Beteiligten habe die Kollegen mehr gefordert denn je. Hinzu kämen Aufgaben, die nichts mit dem Lehrerberuf zu tun haben – wie die Beaufsichtigung und Durchführung der Tests – sowie die zunehmende Aggression der Eltern. Probleme des Datenschutzes seien gerade zu Beginn der Pandemie in die Schulen verlagert worden, und das bei einer oft beschämenden digitalen Ausstattung. Dabei habe es zu keinem Zeitpunkt eine zusätzliche Zuweisung von Personal gegeben, das nichtoriginäre Aufgaben übernehmen könnte, trotz gestiegener und in sehr kurzer Zeit extrem veränderter Belastungen.

„Jeder zerrt an den Lehrkräften, will seine Forderungen kompromisslos durchsetzen – und der Dienstherr schweigt dazu“

„Die Realität ist: Jeder zerrt an den Lehrkräften, will seine Forderungen kompromisslos durchsetzen, sieht nur seine Seite – und der Dienstherr schweigt dazu, anstatt sich klar und deutlich vor sein Personal zu stellen, bevor Situationen eskalieren und die Grenzen des Machbaren immer weiter aufgeweicht werden. Das muss dringend anders werden. Wir brauchen Kompromisse und einen gesunden Pragmatismus, um besser mit den stark angegriffenen Kräfteressourcen zu haushalten.“ News4teachers

Pöbeleien in der Corona-Krise gegen Lehrer – zumeist von (querdenkenden) Eltern

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131 KOMMENTARE

  1. Na dann soll sich das Thüringer Bildungsministerium mal nen Kopf machen, wie es diese Schüler beschult. Die im Präsenzunterricht eingesetzten Lehrkräfte sind raus aus der Nummer: die haben mit Erteilung des Präsenzunterrichtes ihre Unterrichtsverpflichtung erfüllt.
    Bleibt zu hoffen, dass die Schulleitung sich vor die Kollegen stellt und aufgrund fehlenden Personals den gewünschten Distanzunterricht verweigert.

    • Ich finde, dass man die Situation von beiden Seiten sehen muss. Es gibt Familien, die nach wie vor große Sorgen vor einer Ansteckung haben, SuS kommen nach wie vor in Quarantäne und Schulen sind nach wie vor nicht gut ausgestattet, das gilt sowohl im allgemeinen und ganz speziell für den Gesundheitsschutz. Wenn dann eine Familie sich deshalb gegen Präsenzunterricht entscheidet (SuS sind ungeimpft, die Eltern haben keinen Impfschutz, vielleicht kommen noch andere Risikofaktoren dazu), ist das doch zu verstehen.
      Das sich die LuL nicht zweitteilen können ist auch logisch und nicht zumutbar.
      Aber das Problem liegt ja weder bei den Eltern noch der Schule sondern viel mehr bei den Kumis, die es nicht schaffen, sich um Luftfilter usw. zu kümmern.
      Bei uns sieht es so aus, dass Eltern, die aus gutem Grund den Test verweigern, weil Ihnen der Gesundheitsschutz an der Schule nicht ausreicht, sich bei den Klassenkameraden/innen nach den Unterrichtsinhalten erkundigen müssen. Das finde ich echt wenig. Da finde ich die Variante im Artikel mit Tafelbildern und kurzer Zusammenfassung schon echt Luxus und auch ausreichend.
      Wichtig ist mir nur, dass es auf beiden Seiten Verständnis für die jeweils andere Situation gibt. Ich habe nämlich das Gefühl, dass dies immer mehr verloren geht.

      • Ein sehr treffender Kommentar. Ich sehe es auch so, dass man anschließend darüber streiten könnte, dass Homeschooling eben nicht nur Videokonferenz sein muss, sondern auch u.U. die von vielen gehassten Methoden, weil zeitlich nicht anders möglich.

        Ich sehe Ihre Beispiele auch durchaus als Beispiele, wo vermutlich jeder Lehrer über die eigentliche Verpflichtung hinaus Distanzunterricht erteilen würde. Ich lese den Artikel aber so, dass es sich eben nicht um Eltern und Schüler handelt, denen der Infektionsschutz nicht reicht, sondern genau um das Gegenteil, nämlich um Eltern und Kinder, die nicht bereit sind einen Mundschutz zu tragen und/oder einen Test zu machen. Hierfür habe ich tatsächlich kein Verständnis, und auch ich würde in so einem Fall mit Sicherheit nur das Nötigste machen, da es sich in meinen Augen um eine reine Schikane handelt. Kein Kind hat eine übermäßige Belastung durch eine littige OP-Maske oder wenn es sich nen Stäbchen 2,5cm in die Nase stecken muss. Angenehm mag es nicht sein, aber das Leben ist kein Ponyhof und wir bereiten nun einmal auf das Leben nach der Schule vor.

        • Dann erkundigen Sie sich bitte darüber, wo die Tests genau herkommen, wie Sie desinfiziert werden und was es mit der Nasenschleimhaut auf Dauer macht. Es gibt einen Kinderarzt Eugen Janzen. Er erklärt, dass gerade Allergikerkinder unter den Tests leiden. Wenn man sich mit den Eltern auseindersetzt, haben sie sehr oft tatsächlich Bedenken, die sie gut in Wort fassen können. Viele Eltern, wären einfach schon zufrieden , wenn ihr Kind von zu Hause lernen darf, ohne dass man ihm mit Präsenzunterricht an der Schule droht. Wo ist da das Problem? Etwas mehr Verständniss von allen und für alle wird doch überall erhofft und gefordert. Warum dann in solchen Fällen nicht?

        • So,jetzt reichts mir aber!Wenn alle Lehrer so über ihre Schüler reden,dann mal gute Nacht!Sie wollen mir wirklich ernsthaft erzählen,dass das Test und Maskenszenario über vorraussichtlich Jahre,in dem Wissen,dass man es den Politikern nicht wert ist,inwirklich sicheren Präsenzunterricht zu investieren,bei den Kleinsten schlimmstenfalls die gesamte erste Schulzeit,keinerlei Spuren in Kinderseelen hinterlässt?Dass es nichts mit ihnen macht,keine Gesichter oder Mimik zu sehen(gerade für Schreibanfänger wichtig)?Von der Langzeitwirkung auf sich im Wachstum befindlichen Kinderlungen,die ein viel kleineres Lungenvolumen habenals Erwachsene,mal ganz abgesehen -da ist nichts bekannt.Ich bin beileibe kein Maßnahmenverweigerer,aber wie viele hier ihre Schüler nur noch als Virenschleudern sehen,geht zu weit!Das sind Kinder!Setzt Euch für Luftfilter ein,aber tut nicht so,als sei jahrelanges Masketragen etc ja soooo zumutbar.

          • Bei allem Verständnis: Die Schule ist mein Arbeitsplatz- nicht mehr und nicht weniger. Ich kümmere mich um meine Schüler und -innen und sorge mich um sie. Aber nicht 24h pro Tag und nicht um jeden Preis!
            Ich bin verantwortlich für mich und für meine Familie. DANN erst für meinen Job und die Kinder. Und im Rahmen meiner Arbeitszeit und im Rahmen meiner Aufgaben arbeite ich auch- zumindest theoretisch, da es im Augenblick mehr als das normale Pensum ist.
            Aber mir sagen zu lassen, ich würde Kinderseelen malträtieren und mir einen schlanken Fuß machen- das ist unverschämt.
            Ich bin Lehrerin- empathisch, engagiert, kompetent- aber 40 Stunden pro Woche (von mir aus grade auch 45h), aber nicht mehr.

          • Nun ja, liebe Maren….uns LuL reicht es schon lange und dennoch machen wir unsere Arbeit unvermindert weiter, setzen uns permanent den grenzdebilen und immer gleich lautenden Vorwürfen aus, bemühen uns um Wege in oder auch aus dieser Misere unter Beachtung der unsererseits beeinflussbaren Belange aller an Schule Beteiligten.
            Schade, dass bestimmte Menschen diese Bemühen oftmals über die Belastungsgrenzen hinausgehend partout nicht zur Kenntnis geschweige denn zur Würdigung nehmen wollen.
            Wir LuL wollen gar nicht auf Biegen und Brechen lieb gehabt werden, man muss uns nicht im Wochentakt mit Fleißbildchen, Blumen oder Pralinen bedenken….aber was wir letztendlich einfordern ist quasi die Unterlassung, uns immer wieder mit beleidigenden stinkenden Verbalinjurien zu überschütten.
            Hast du einen Stift Maren, kannst du damit auch umgehen???
            Dann schreib dir das hinter deine Ohren!!

          • „Die Schule ist mein Arbeitsplatz- nicht mehr und nicht weniger.“

            Richtig! Und Ende.

            Liebe Grüße von einer Mutter von zwei Schulkindern

        • Hallo, als Mutter von zwei Schulkindern eine kurzes Statement. Meine Kinder werden getestet, obwohl ich weiß, dass die Teststäbchen mit einem krebserregendem Gas sterilisiert werden. Als Mutter kann ich somit verstehen und bewunder sogar den Mut der Eltern, die dieses verweigern. Und ja, meine Kinder tragen die OP Masken ink Busfahrt 8 h. Es ist eine mega Belastung für die Kinder. Es gibt Tage, da gehen sie mittags krank ins Bett mit Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerzen. Ich gucke mir das traurig als Mutter an und kann da nichts machen. Da die Kinder nicht auffallen wollen und sich nie ohne Maske in die Schule begeben würden. Also von mir Hochachtung für alle Eltern, die sich verweigern, wir haben den Mut nicht. Dafür ein quälendes schlechtes Gewissen, dass ich meine Kinder nicht vor Schäden beschützen kann…

          • Das sehe ich genauso, wir machen zwar auch alles brav mit aber sehen auch mittlerweile, was die ganzen Maßnahmen mit unseren Kindern machen. Meine Kids haben am Testtag schon so oft Nasenbluten gehabt, dass ich auch ernsthaft überlege sie wieder von der Schule zu nehmen. Diejenigen, die 6-8h Maskenpflicht bei Sommertemperaturen akzeptabel und zumutbar zu finden, bei den jetzigen Inzidenzzahlen, und Impfquote, kann man nicht mehr helfen.

        • @Heinz
          Wie lange am Tag im Stück tragen Sie Ihre Maske? Es ist für die Kinder eine Zumutung. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Tragen der Maske verursacht Kopfschmerzen, eine Belastung der Lunge mit Husten und Atemproblemen, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche! Außerdem sorgt die Maske für Distanz. Es ist für das Verständnis eines jeden wichtig die Mimik, Gestik des Gegenüber zu sehen und nicht zu vermuten.
          Meine 100 jährige Oma hat mir als Kind schon beigebracht: „Wasch dir sorgfältig die Hände und habe keine Angst vor Krankheit. Denn wenn du Angst hast, bekommst du sie!“ Und ich muss sagen, meine Oma ist ein kluge Frau!

          • Ich trage meine Maske von 7:30 bis 16:00 und zwar eine FFP2 Maske! Unterbrechungen gibt es quasi keine, da ständig Schüler oder Kollegen um mich herum sind.
            Mir tun übrigens meine Ohren dabei weh, aber ich jammere nicht permanent rum und erzähle was von Müdigkeit und Konzentrationsschwäche, das ist doch wirklich lächerlich hier! Eine Op Maske behindert den Luftstrom so gut wie gar nicht und das Lungenzugvolumen eines Kindes ist bedeutend höher als ein ggf. neu entstehender Totraum durch eine Maske, ich behaupte, dass der natürliche Totraum in der Lunge sowieso schon viel grösser ist, als das bisschen unter einer Marke.

      • Wie ich schrieb: da soll sich das Thüringer Bildungsministerium mal nen Kopf machen, wie es diese Schüler beschult.
        Ich interpretiere die Antwort des Bildungsministeriums so, dass das wieder den unterrichtenden Lehrkräften zusätzlich übergeholfen wird, und das ist einfach nicht leistbar.
        Also muss das Bildungsministerium Lehrkräfte bereitstellen, die den Distanzunterricht (der aus welchen Gründen auch immer notwendig ist) parallel zum Präsenzunterricht übernehmen. Die Lehrkraft, die in Präsenz unterrichtet, kann sich, wie Sie ja auch schreiben, nicht teilen. Parallel die Schüler in der Cloud, und sei es auch nur über Aufgaben einstellen, zu bedienen ist ein erheblicher Zusatzaufwand ( einstellen heißt erstellen, kontrollieren, Feedback), so dass dann eben Zustände wie von Ihnen beschrieben auftreten. Wir sind da sehr nahe beieinander: die KuMis haben versagt und tun das weiterhin.

      • Danke für die differenzierte und objektive Sichtweise! In diesem Fall allerdings ist es ja die Maskenverweigerung, die uns Lehrer das Problem erst schafft. Hier in NRW haben unsere SuS deswegen explizit *keinen* Anspruch auf eine Sonderbehandlung.

        Chr. Gü.

      • Ich habe den Eindruck, dass es hierbei nicht um Infektionsgefahren geht, sondern um das verweigern. Da sollten sich die Eltern um die „Beschulung“ kümmern müssen, da durch Masken und Tests die Infektionsgefahr auf ein erträgliches Maß herabgesetzt wird. Das den Lehrern aufzubürden ist absolut keine Lösung.

    • Ich finde die Wörter Maskenverweigerer schon alleine schlimm in Verbindung mit Kindern.
      Es gibt Eltern, die möchten, dass ihre Kinder Masken tragen und Tests machen und es gibt Eltern, die das nicht möchten. Beide Seiten haben ihre Gründe und weder die eine noch die andere Seite ist DIE gute Seite.
      Auf beiden Seiten bestehen Ängste und Bedenken, die ernst zu nehmen sind.
      Und ein ja an Maren!
      Selbstverständlich macht das alles was mit den Kindern.
      Unterhaltet euch mal mit Klinikpersonal von Kinderstationen. Wieviel Kinder die aufnehmen, die über Bauchschmerzen klagen und es keinen klinischen Befund dazu gibt.

      • Ich sehe keinen Grund, die Tests zu verweigern! Bei den Masken gibt es vielleicht med. Gründe, die aber von seriöser Stelle geprüft werden müssen. Sich zu verweigern sollte dann die Last der Beschulung auf die Eltern verlagern. Sonst gibt es bald Ausnahmen für jede „Befindlichkeit“

        • Ich verweigere den Test gar nicht, ich gebe nur keine Einverständniserklärung hierzu. Das ist was völlig anderes. Wenn die Tests ohne mein Einverständnis möglich sind, dann nur zu. Sollte hierbei jedoch auch nur das kleinste Detail „dokumentiert“ werden, wird geklagt.
          Die DSGVO war nicht meine Idee, aber jeder sollte sich daran halten. Und die Dokumentation dieser Tests verstößt gegen Art. 5/1c der DSGVO. Da die Dokumentation eines negativen Testergebnisses über den Zweck der Eindämmung der Pandemie hinaus geht. War der Test negativ, dann Bedarf es keiner Dokumentation darüber da der Getestete keine Gefahr mehr darstellt 😉

      • Was glauben Sie denn, was es mit den Kindern macht, wenn ggf. Ein Elternteil stirbt? Niemand zwingt den Kindern grundlos die Maske auf, es handelt sich um eine aussergewöhnliche Situation, die natürlich für die Kinder und jeden Erwachsenen nicht schön ist, das ändert aber nichts daran, dass diese Situation so besteht. Die gesamte Situation ist für Kinder belastend, so wie sie ist, da trägt die Maske maximal das kleine I-Tüpfelchen zu bei.

    • André Hog….
      Sie möchten nicht beleidigt werden? Warum beleidigen Sie dann hier andere?
      Siehe Maren und Theodora?
      Wenn man etwas von anderen erwartet, sollte man es selbst auch so handhaben

      • @Andre Hog,geht es Ihnen noch gut?Ich habe hier mehrfach mein vollstes Verständnis für die Lehrer kundgetan.Und stellen Sie sich bloß mal vor,ich hab meinen Sohn schon das ganze Halbjahr zuhause,weil ich uns schützen will und weil jeder,der sich aus der Öffentlichkeit so gut es geht zurückzieht,auch andere schützt.Ich bin für Lüftungsanlagen und sicheren Schulbesuch,aber ich lass mich hier nicht von Ihnen anpampen,weil ich es nicht gut fände,wenn mein Sohn bis auf das erste halbe Jahr seine gesamte Grundschulzeit nur mit Maske und testen kennt!Und wenn Sie als Lehrer nicht zumindest bereit sind,zu sehen,dass das sehr wohl seelisch was mit den Kindern macht,sibd Sie vielleicht ein guter Fachlehrer,Pädagoge aber noch lange nicht Und das schreiben SIE sich mal bitte hinter die Ohren!

      • Ich erwarte hier mittlerweile gar nichts mehr…und dass wir kollektiv als LuL beständig angegangen werden scheint für sie kein Problem zu sein…wie man in den Wald hineinruft…achten sie bitte mal auf die Zeitpunkte der Posts, dann werden sie sehen, dass meine Einlassungen eine Reaktion auf vorher getätigte Aussagen sind.
        Ich bin es einfach leid, immer nur still und wortlos einstecken zu müssen.

        • @Andre Hog man sollte dann schon schauen,dass man gegen die richtigen verbal übergriffig wird.Ich habe auch nie gesagt,dass ich finde,dass die im Artikel genannten Kids 1zu1 onlineunterricht bekommen sollen,ich bekomm für meinen Jungen jede Woche einen Plan und gut ist.Ich denke,dass das eine vertretbare Sache für die Lehrerin ist(bin ja offenbar die einzige,die wg voller Präsenz nicht jubelnd Juhu schreit) -dennoch habe ich mich für eventuelle Mehrarbeit im Vorraus entschuldigt.Aber dass hier pauschal Masken -und Testverweigerer mit Querdenkern in einen Topf geworfen werden,geht gar nicht.Ich habe das Recht,zu verweigern,meinem Kind mehrmals wöchentlich ein Stäbchen in die Nase zu schieben oder zu entscheiden,dass es nicht jeden Tag mit Übelkeit und Kopfschmerzen aus der Schule kommt vom std langen Masketragen.Deswegen bin ich weder Voronaleugner noch bashe ich Lehrer

          • Auch das sehe ich anders. Ich denke der Schaden, den die Kinder durch permanenten sozialen Entzug bekommen (und das kann eine Mutter nicht ersetzen), ist sicherlich grösser, als der einer Maske (hier sind allerdings keinerlei Schäden wirklich nachgewiesen) oder durch das Testen.

          • @Heinz
            Es heisst ja nicht das Marens Kind permanent sozialen Entzug hat.
            Es kann sich ja sicher mit einzelnen Freunden regelmäßig (zb auch draussen) treffen.
            Man braucht ja nicht ständig 30 andere Gleichaltrige um sich drum rum….

            Insgesamt versteh ich beide Seiten. Natürlich ist es nicht so OK, dass Lehren immer mehr neue Aufgaben aufgehalst werden. Das ist eine Frechheit.

            Aber natürlich sollten die Kinder, die Distanzunterricht machen wollen, weiter unterstützt werden. (Muss aber sicher nicht gleich immer Onlineunterrixht sein)
            Ich würde meine Kinder eher aus Infektionsgefahr nicht in die Schule schicken, aber ich glaube nicht, dass alle, die ungern Masken tragen, gleich Coronaleugner sind.
            Ich kenne auch Kinder, die vom häufigen Tragen von Masken leider Kopfschmerzen bekommen und die es jetzt sehr ärgert, dass grad wieder Präsenzunterricht ist.

            Wenn es eine allgemeine Bildungspflicht statt Schulpräsenzpflicht geben würde in Deutschland, wäre es viel einfacher. Dann würde es nämlich Distanzangebote geben, ohne dass dies Zusatzarbeit für Lehrer bedeutet.
            Und die Klassengrössen wären dadurch auch etwas geringer.

  2. Ist denn in irgendeiner Thüringer Verordnung die konkrete Ausgestaltung „häuslichen Lernens“ festgelegt? Ich finde ja, die Lehrer waren da noch sehr entgegenkommend. Man könnte auch sagen, das Kind muss sich die Dinge bei Klassenkameraden selbst organisieren.

  3. Nochmal zum Mitdenken:

    SuS, die Masken oder Tests verweigern, haben Anspruch auf Distanzunterricht.

    SuS, denen der Präsenzunterricht unter Pandemiebedingungen zu gefährlich ist (aus welchen Gründen auch immer) haben keinen solchen Anspruch und werden im Gegenteil in einigen Bundesländern sogar gezwungen (entweder in den vollständigen Unterricht oder in Präsenzklassenarbeiten).

    Muss man das verstehen? Vor Coronaleugnern und ihren Anwälten gibt man nach, vorsichtige Eltern, denen die Gesundheit der Familie wichtig ist, hingegen werden ignoriert.

    • Aber echt, genau das habe ich auch gedacht!?!?! Muss man sich erst mittels Anwalt gegen die Maske oder den Test richten, um Anspruch auf Distanzunterricht in der Pandemie zu erhalten?! Und ich erwarte überhaupt nicht, dass sich die Lehrer zweiteilen….
      Bei uns war es so, dass durch Einführung von der Plattform Logineo die Lehrer – leider nur eine kurze Zeit – Aufgaben des Tages eingestellt haben. Das wurde sehr schnell wieder abgeschafft leider…. weil das war, wenn Kinder einfach auch mal nur krank waren, sehr hilfreich. Dann wurde das komplett weggelassen und auf Bitten der Eltern stellten die Lehrer danach nur noch 1 x pro Woche die Pflichtaufgaben in Logineo auf… tja, und selbst das wurde nun, nachdem wieder alle Kinder in der Schule sind komplett gelassen…
      Ich frage mich, warum erst so eine Plattform, um Lerninhalte zu teilen, aufgebaut wurde, und sobald die Schule wieder in die Vollpräsenz geht, Logineo wieder komplett nicht mehr mit Inhalten gefüllt wird?
      Worauf ich hinaus will ist, dass es soviel Arbeit doch überhaupt nicht für die Lehrer ist, einmal täglich (von mir aus auch einmal wöchentlich) die Pflichtaufgaben des Tages/der Woche hochzuladen. Mehr würde ich überhaupt nicht von den Lehrern verlangen, als eine kurze Info, welche Aufgaben zu erledigen sind und die Arbeitsblätter können ebenfalls in Logineo bereitgestellt werden.

      • Tatsächlich ist auch das Bereitstellen von Lernaufgaben auf Lernplattformen mit einem erheblichen Zeitaufwand verbunden, besonders wenn man die zurückgegebenen Aufgaben noch kontrolliert. Ich betreue neben meinem Präsenzunterricht derzeit 3 Kinder aus 2 Klassen+ ein Kind mit Förderbedarf. Das klingt nicht viel, bedeutet aber so schon mindens eine Zeitstunde wöchentlich pro Kind, also in meinem Fall 4 Wochenstunden Mehrarbeit. Auch das Einscannen und Bereitstellen von Arbeitsblättern dauert und ist ohne den Einsatz meines privaten Scanners gar nicht möglich.

    • Stimmt nicht, die Kinder welche nachweisen können dass ein Familienmitglied Risikopatient ist dürfen auch in den Distanzunterricht. Wir hatten auch eine Schülerin die es so gemacht hat. Einfach unbegründet „Angst“ ist natürlich kein Argument, dass könnten Schulverweigerer dann ja immer nutzen. Im übrigen ist es richtig so. Masken bzw.Tests sind medizinischer Natur und ein Zwang wäre alles andere als rechtlich korrekt. Selbstverständlich dürfen Schüler dies verweigern, ihr Recht auf Bildung darf deshalb nicht aberkannt werden. Wenn es kein Test/Maske gäbe, hätten wir das Problem nicht.

      • „Einfach unbegründet „Angst“ ist natürlich kein Argument, dass könnten Schulverweigerer dann ja immer nutzen.“

        Moment… wir haben eine weitgehend unbekannte Krankheit mit unbekannten Spätfolgen. Ist es da nicht sogar die Pflicht der Eltern, die Kinder davor zu beschützen, wenn sie in ihrer eigenen Risikobeurteilung zu einem entsprechenden Schluss gekommen sind? Das hat NICHTS mit „Angst“ zu tun. Das ist schlichtweg eine Abwägung von Fakten, bei der es in der Natur der Sache liegt, dass jeder zu einem anderen Schluss kommt. Das tun ja sogar die Politiker für ihre eigene Sicherheit… sonst würden sie sicher keine Luftfilter in ihre Räume einbauen lassen.

        Sollte es nicht den Eltern überlassen werden, zu entscheiden, ob sie riskieren wollen, ob ihr Kind LongCovid bekommt und vielleicht lebenslange Schäden davonträgt? DIESES Recht sehe ich mindestens gleichwertig zu dem Recht der anderen, Masken oder Tests zu verweigern. Darum geht es.

        • „Ist es da nicht sogar die Pflicht der Eltern, die Kinder davor zu beschützen, wenn sie in ihrer eigenen Risikobeurteilung zu einem entsprechenden Schluss gekommen sind?“

          Ist es, sogar gesetzlich.

          Und nicht nur die Pflicht der Eltern, sondern der ganzen Gesellschaft.

          Viele Politiker mit ihrer zwingenden Durchseuchung hier entscheiden eigentlich gegen der Verfassung.

          Inzwischen ist sehr wohl bekannt, dass Covid auch die Kinder gefährdet.

    • Wir lernen:

      A) die Rechtslage ist eher mal wieder eine Unrechtslage

      B) wenn man aus verständlichen Gründen Angst vor einer Infektion hat: einfach Tests und Masken verweigern und schon darf man zu Hause bleiben.

    • Nein, in NRW darf man die Kinder nicht einfach zuhause lassen wenn man (aus Risikogründen) das Testen verweigert! Ganz im Gegenteil wird man dann (zumindest in unserem Fall) direkt ans Schulamt gemeldet!

      Oder gibt es für NRW inzwischen eine andere Rechtslage, die ich nicht mitbekommen habe?

      • Wir haben von der Schule (NRW) die Hinweis bekommen, dass wir keinen Anspruch auf DU haben, der über die bloße Information, was in der Schule besprochen wurde hinausgeht und das die Zeit, die die Kids nicht in der Schule sind als entschuldigte Fehlzeiten auf dem Zeugnis stehen werden. Das sieht nun so aus, dass die Kinder sich bei den Klassenkamerden/innen erkundigen, weil wir anders keine Infos bekommen und dass wir die erledigten Aufgaben regelmäßig zur Schule bringen, damit wir nachweisen können, dass die Kinder zu hause lernen. Außerdem sind die Kinder verpflichtet an den Klassenarbeiten teilzunehmen, natürlich getestet. sollten wir den Test für eine Klassenarbeit verweigern, liegt es Ermessen der LuL die Arbeit mit 6 zu benoten. Montag ist die erste Klassenarbeit. Zum Glück gibt es nette LuL, so dass unsern Kind in einem Extra-Raum schreiben darf.
        Wir geben uns Mühe einen guten Kontakt zu den schulen zu halten, aber es ist wirklich anstrengend und kostet viel Kraft. Aber wir wissen auch, dass die LuL am Limit sind. Die Situation ist doch für alle schwierig und es gibt auch LuLs, denen der Gesundheitsschutz an den Schulen nicht ausreicht und die trotzdem hinmüssen…

        • Es liegt offenbar im Ermessen der Schulleitung, wie es abläuft. Unsere SL nimmt den Gesundheitsschutz leider absolut nicht ernst, es gibt unzählige Beispiele aus den letzten Monaten, bei denen externe Personen trotz allem noch ins Schulgebäude geholt wurden und dort teilweise sogar noch ohne Maske rumgelaufen sind (Nikolaus, Autorenlesung, Eltern in Kleingruppen, etc.). Entsprechend wird man als Eltern, die sich um ihre Gesundheit und die ihrer Kinder sorgen, dort behandelt 🙁
          Ich höre aus anderen Schulen, dass sich dort vorbildlich an alles gehalten wird. Das sind dann vermutlich auch die Schulen, die mit den Eltern kooperieren und auch freistellen.

  4. Ob dann der Präsenzunterricht wohl für alle anderen ausfallen muss, da die Lehrkräfte ja im Distanzunterricht eingesetzt sein sollen?

  5. Obwohl dies in NRW nicht vorgesehen ist, habe ich Test-Verweigerern Online-Aufgaben angeboten. Diese wurden nicht genutzt.

    • Alles schön dokumentieren. Damit haben Sie die Besten möglichkeiten im Sommer, falls Sie ihre Note begründen müssen.
      Ich mache es auch immer so. Einmal mehr irgendwas anbieten als zu wenig, in der Regel wird sowieso nichts davon erledigt.

    • Es ist einfach nur unfair. Wir hätten die Online-Aufgaben sehr gerne genutzt und unsere Kinder erstmal noch weiter zuhause beschult 🙁

      • … versuchen Sie es mit der (kostenlosen) App (auch am PC) ANTON. Unterrichtsinhalte in fast allen Fächern von Klasse 1 bis zum Abi, gezielt auswählbar mit einem Belohnungssystem für die Lernenden. Ich habe es auch im DU (meine Schüler hatten nur Handys) viel eingesetzt, als Lehrer mit einer Klassengruppe (was dann aber 40€ kostet), habe ich dabei Überblick, was welche Schüler wann arbeiten, ob er/sie alles verstanden hat oder ob ich „nachhaken“ und helfen muss. Auch für Eltern (und auch Lehrer haben Kinder…) eine große Hilfe, auch weil die kleinen Belohnungsspiele (Geschicklichkeit, Knobeln, Reaktion, Kreativität) Spaß machen.

  6. Wie soll es eigentlich laufen, wenn es demnächst mal wieder massenhaft Quarantäne Anordnungen gibt. Ist da ein vernünftiges homeschooling mit Videokonferenzen gesichert?
    Oder werden wieder nur einzelne Schüler in Quarantäne geschickt und nicht die ganze Klasse ähäm Kohorte?
    Auch für diese einzelnen Schüler muss es ein angemessenes Angebot geben. Schließlich sind sie nicht zu Hause, weil sie irgendetwas verweigert haben sondern eben gerade, weil sie es NICHT getan haben!

  7. Gesetz ist Gesetz, der Schüler hat das Recht ordentlich beschuult zu werden, dass das jetzt so schlecht umsetzbar ist, ist am Versagen des Bildungsministeriums zurückzuführen.
    Nichts organisiert und deswegen jetzt die falsch gelenkte Wut. Klar die Eltern sind Schuld.
    Genau deswegen hat der Schüler den Prozess gewonnen, weil das auf einer Rechtsgrundlage basiert und nicht falscher Kritik.

    • Nicht ganz. Der tlv hat nur nachgefragt, entschieden wurde nichts.

      In der Sache haben Sie aber recht. Das Gesetz wurde miserabel geschrieben. Das Angebot der Lehrer, dem Kind trotz Schulfähigkeit die Sachen digital hochzuladen, halte ich für umsetzbar. Echter Distanzunterricht mit Videokonferenz ist schwierig, mehr als Tabletkamera Richtung Tafel und hoffen, dass der Ton funktioniert, geht nicht. Interessant wäre mal zu erfahren, ob diese Eltern auch sonst schwierig sind. Falls ja, könnte die Schulleitung einen Schulwechsel empfehlen.

      • Eine Übertragung aus dem Klassenraum ist datenschutzrechtlich höchst problematisch, da nicht klar ist, wer am anderen Ende zuschaut. Der Klassenraum ist ein geschützter Raum und darauf müssen sich die Kinder auch verlassen können.

    • Sehe ich auch so. Rechtlich und ethisch gesehen alles korrekt. Nur weil sie einigen Zeugen Coronas auf den Schlips getreten fühlen wird das Gesetz nicht geändert. Wo kommen wir denn sonst hin. Man müsste auch Lehrer die Kinder psychisch destabilisieren in dem sie Angst und Schrecken verbreiten strafrechtlich Verfolgen. Woher nehmen sich Lehrer raus den Schülern zu sagen: „Du bist Schuld wenn du Oma ansteckst und sie stirbt“. Schreckliches und unprofessionelles Verhalten.

      • Dass die Lehrer die Kinder vor Ansteckungen und Virus-Weitergabe warnen halte ich für vollkommen richtig.

        Ich kenne eine Familie, wo die beiden Kinder es definitiv aus der Grundschule (großes Cluster mit etlichen Infizierten) mitgebracht haben und die ganze Familie, einschließlich der ebenfalls im Haus wohnenden Oma angesteckt haben.
        Die Oma hat es auf der Intensivstation so grade eben noch überlebt, die Mutter hat auch nach Monaten noch heftige gesundheitliche Probleme!

        • Was erschreckend ist, fast jeder Zweite kennt schon jetzt so eine Familie.

          Was passiert in noch einem weiteren Jahr, lässt sich schon jetzt vermuten.

          • @Monika, BY:

            „Was erschreckend ist, fast jeder Zweite kennt schon jetzt so eine Familie.“

            Woher nehmen Sie diese Zahlen?

  8. Egozentrismus nimmt in unserer Gesellschaft leider immer mehr zu. Wie es gibt noch andere Menschen auf der Welt??? Egoisten nehmen ihre Mitmenschen durchaus noch wahr und sind auf den eigenen Vorteil bedacht. Wahrscheinlich ist diese Familie auf dem kompletten Ego-Trip. Es wird nur noch blindlings gefordert und dafür gibt sich auch noch ein Anwalt her. Ach so, der will nur verdienen, Geld stinkt ja bekanntlich nicht. Mit solchen Zeitgenossen kann man für die Gesellschaft keinen Benefit schaffen und erst recht keine Pandemie. Teamfähigkeit im Leben, im Beruf, in der Familie, in der Partnerschaft ist gefragt, sonst ist es mit dem Zusammensein und der Zweisamkeit schnell vorbei. Diese Eltern werden dies auch noch zu spüren bekommen, wenn ihr Sohn sich sich einen Dreck darum schert, wie es ihnen geht, geschweige denn sie unterstützen – er hat es nämlich nicht anders erlebt und gelernt. Auf solchen Nachwuchs kann man verzichten, traurig aber wahr, er kann nichts dafür. Tipp für alle zum Nachdenken: Erziehung ist wie ein Bumerang. Aus dieser Nummer kommt man nie mehr raus! Gemeinschaft ist wichtig, aber keine Einbahnstraße. Empathie ist essentiell, gerade mit den Schwächsten und nicht zu verwechseln mit falsch verstandener Rücksichtnahme. Und der, der unser Mit-leid braucht, das kann in der Pandemie jeder sein, aber bestimmt nicht diese Besserwisser. Quertreiber und Egomanen. Denken wir immer daran, sonst wird es ganz schön asozial und gefühlskalt auf unserer schönen Welt. In dem Sinne: Ein liebes Wort, eine gute Tat – let’s do it – heute. Allen einen wunderschönen Tag! ❤️

    • Vielleicht hat dieser Sohn aber auch etwas anderes gelernt. Nämlich, dass er sich in einer ohnmächtigen Situation befunden hat, aus der er sich selbst nicht befreien konnte. Und dass seine Eltern sich für ihn eingesetzt haben. Das macht ihn nicht zu einem Menschen, der sich einen Dreck um seine Eltern schert – eher im Gegenteil.

      Gegenfrage: Die Menschen, die ihre Eltern in den Pflegeheimen wegen dem Infektionsschutz vereinsamen lassen – natürlich nur zu ihrem Schutz – scheren die sich nicht auch einen Dreck um sie?

      Es geht hier immer nur darum, was gerade gesellschaftlich angesagt ist und dem aktuellen Zeitgeist untergeordnet wird. Und der lautet derzeit: Schutz vor Corona über alles. Andere Sachen werden zwar wahrgenommen, schlussendlich dem aber untergeordnet.

      Es kann zudem nicht pauschal davon ausgegangen werden, dass die Verweigerung zum Maske tragen nur von den Eltern ausgeht. Sehr viele SuS leiden sehr darunter und natürlich versuchen Eltern, die Situation für ihr Kind zu verbessern. Das sehe ich als klare Aufgabe der Eltern an. Ich bin als Elternteil in erster Linie für das Wohlergehen MEINER Kinder zuständig. Und wenn etwas dem entgegen steht, muss ich eine Lösung finden. Ganz einfach.

      • “ …und wenn dem etwas entgegensteht…“
        Sehr geehrte Britta, diesen Ton kenne ich. Zur Genüge.
        Genau das erleben wir jeden Tag, wenn Eltern sich mit aller Macht um das alleinige Wohlergehen ihres Kindes kümmern, dabei aber vergessen, dass es in einer Klasse noch ein paar andere Kinder samt Lehrern gibt. Beleidigungen, Verleumdungen, Unverschämtheiten und unbegründete und übertriebene Forderungen, wie Ihr ultimatives „wenn dem etwas entgegensteht“, sind an der Tagesordnung. Leider nimmt diese Art an Eltern zu und deren Kinder lernen dabei, dass es nur mit den Ellenbogen geht-eine seltsame Form der Sozialisation, die da betrieben wird.
        Ich find das muss aufhören. Wie Sie ja auch schreiben: Ganz einfach.

        Mit meiner obigen Kritik meine ich nicht die Eltern, welche offen kritisch trotzdem um Konsens bemüht sind und in positiver Gesprächskultur mit Lehrer oder Schule nach guten Lösungen suchen, die für alle tragbar sind – ganz ohne selbstsüchtige Motive. Auch: Ganz einfach!

        • Das Problem ist doch: Es kann keinen Konsens geben. Ansage ist Testen, Masken, Abstand, Hände desinfizieren. Keine Rücksicht. Unsere Tochter hat blutige Handrücken und rissige Handinnenflächen. Sie hat Schmerzen. Auf Nachfrage, ob bei ihr bitte auf die Desinfektion verzichtet werden kann und sie stattdessen nur Hände waschen kann: Ablehnung. Ist nicht möglich.

          Und nun? Kein Konsens möglich. Da werden auch die Ellenbogen ausgefahren, und zwar von der Schule. Ein Attest vom Kinderarzt wurde nicht akzeptiert. Sonst wollen ja alle eine Ausnahme.
          Und mittendrin ein 7jähriges Mädchen dass verzweifelt ist und sich nicht wehren kann. Und eine Mutter, die ihr Kind nicht adäquat schützen kann, es aber weiter versucht.

          Mit Verlaub: Ich habe vergeblich versucht einen Konsens zu finden. Und scheine in Ihren Augen wohl eine „von denen“ zu sein, die sie zu genüge kennen.

          • @Britta:
            Ohje… das tut mir sehr leid für Ihre Tochter. 🙁 Mein kleiner Sohn (noch Vorschulkind) hat das gleiche Problem mit den aufgerissenen und schmerzenden Händen wegen der Desinfektion. Unser Kinderarzt meinte, dass er dies zur Zeit sehr oft sieht. Unser Kindergarten erlaubt es ihm aber, dass er „nur“ die Hände wäscht. Danach cremt er mit sie mit der Creme vom Kinderarzt ein und es wird langsam besser.
            Bei allem Verständnis für die Hygienemaßnahmen… aber dass man eine 7-jährige mit offenen und schmerzenden Händen zwingt, diese trotzdem mit Desinfektionsmittel einzureiben, obwohl eine Säuberung auch anderweitig sichergestellt werden könnte, ist doch Körperverletzung, nichts anderes. 🙁

    • So ein Quatsch. Gesunde Menschen die sich keinen Tests mit 40% Fehlerquote unterziehen wollen sind Egoisten aber Menschen die Zwänge ausüben und Angst verbreiten sind gut? Wenn wir hier schlechte Menschen benennen wollen, dann sind das die, die Kinder psychisch manipulieren, zu Tests und Masken ZWINGEN, ihre Bedürfnisse ignorieren, alte Menschen vereinsamen und alleine sterben lassen etc. Also die Befürworter des ganzen WEIL sie EGOISTEN SIND. Sie hab3n Angst und denken nur an sich selbst, brüllen an Kasen AAAABSTAND, nicht weil sie Oma Hanne beschützen wollen, sondern weil sie Egoisten sind und an sich selbst denken. Von der ganzen Impfpropaganda und Selbstdarstellung als Held der egoistischen sich selbst am nächsten, geimpften Menschen wollen wir nicht Anfangen. Vorteile fordern weil man sich für einen medizinischen Eingriff entschieden hat und andere nicht, wirklich Egoisten, stimmt. Diese Egoisten, die auch in Kauf Menschen in der Öffentlichkeit bloß zu stellen indem sie AAAABSTAND rufen, um ganz egoistisch sich selbst zu „schützen“ (oder profilieren). In einem gebe ich dir Recht egozentrische, egoistische Menschen sind das letzte

      • Ach Theodora, aus welcher Ecke deines Darmhirns der stinkende Wind weht wird beim lesen deiner Kommentare klar.
        Es wird deutlich, dass du nicht dazu in der Lage bist, sozialverträgliche und mittlerweile weitestgehend akzeptierte – weil als sinnvoll erkanntes – Verhaltensweisen einfach zu akzeptieren. Die Beispiele aus unserer „Coronadiktatur“ ( den Begriff hast du vergessen in dein Gesabbel einzubauen) Aaaaabstand!!! verweist deutlich auf deine begrenzte Realität.
        Wenn mir jemand auf die Pelle rückt, dann verweise ich natürlich auf mein Recht auf meinen individuellen Abstand zu anderen – denn den bestimme ich bitte selber…wenn mich dann jemand an der von dir heranzitierten Supermarktkasse bedrängt, indem er / sie mir quasi in den Nacken haucht, dann sorge ich mit verschiedenen Maßnahmen für gebotene Distanz.nicht ich bin derjenige, der die Privatsphäre anderer beschneidet, sondern es ist derjenige, der mit zu nahe kommt. Hat was mit (sozial-) psychologischen Gesetzmäßigkeiten zu tun….Dichtestress erzeugt Aggressivität!! Punktum!!
        Da ist mir ein warnendes Signal lieber als eine physische Abwehrattacke…Stoßen, Schlagen beim Menschen, Beißen bei Tieren usw.
        Was an dem Verhalten der Eltern im obigen Artikel nicht OK ist – und das lese ich so heraus – scheint die unbedingte Grundhaltung zur Durchsetzung allein privater, individueller Wünsche und Ziele zu sein entgegen der realistischen Gesamtsituation, die die Einschränkungen quasi vorgibt.
        Würden diese Eltern auch jemanden vom bereits eingenommenen Sitzplatz wegwerfen, um sich und die eigenen Kinder dort zu platzieren??? Tendenziell wahrscheinlich schon…pöbeln die gegenüber freiwilligen Helfern in Sozialeinrichtungen und auf Veranstaltungen herum, weil es nach ihrer Meinung nicht schnell genug geht – wahrscheinlich schon, gehen solche Leute in Ausnahmesituationen rechtlich gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst vor,weil sie das Gefühl kultivieren, dass ihnen nicht a gemessen begegnet wird – offensichtlich ja.
        Anstatt froh zu sein, ihre Kinder nicht dem Infektionsrisiko in Schulen aussetzen zu müssen Klagen sie nun auf individuelle und vollumfänglich unterrichtliche Versorgung.
        Und wenn das gewährleistet wird, dann klagen sie auf vollumfänglich datenschutzrechtlichen digitalen Distanzunterricht – egal, wie die technische Ausstattung in den Schulen / bei den LuL ausschaut.
        „IchIchIchIch!!“ ist das einzige, was für solche Leute zählt.
        Das ist der Sargnagel für jedes Gemeinwesen und diese Menschen schlagen sie dutzendweise in die Holzkiste ein.
        Also Theodora, bevor du hier deine Verschwörungstheorien weiter ausbreitet solltest du lieber nachmals dein Restgewussen befragen, wie sich dein Leben wohl verändern würde, wenn nur noch Egoisten die Richtung vorgeben, in die es gehen soll. Denn „wenn jeder nur an sich denkt, ist an alle gedacht“ führt zu einem völlig asozialen Konglomerat von Menschen auf dem Haufen, die sich gegenseitig mangels gegenseitiger Rücksichtnahme und Emphatie wegen Dichtestress und mildem Charakter den Schädel einschlagen. Da läuft es auf jedem Pavianhügel zivilisierter ab

      • @Theodora:
        Was bitte ist daran egoistisch, sich selbst gegen ein gefährliches Virus schützen zu wollen und andere Menschen darauf aufmerksam zu machen, dass sie den Abstand nicht einhalten. Klar, man kann das ruhig ansprechen, ohne dass es alle anderen mitbekommen. Aber grundsätzlich ist das doch nicht egoistisch, sondern absolut verständlich und sogar respektlos seitens der Gegenseite. Es gibt tatsächlich viele, die nicht mal das einfachste Mittel, nämlich das Abstand halten z.B. an der Kasse, einhalten, weil ihnen die berechtigte Angst anderer einfach egal ist. DAS ist egoistisch!
        Bezüglich des Verbreitens von Ängsten unter Kindern gebe ich Ihnen recht! Das geht absolut gar nicht.

      • Ach so, man darf also an der Kasse nicht um Abstand bitten für sich sich selber. Höchstens für Oma Hanne.

        Aber für sich selber nicht, auch nicht, wenn man zu den Risikogruppen gehört. Wie gut, dass Theodora offenbar direkt an der Kasse die Menschen erkennt, die gefährdeter sind als sie selber. Bestimmt hält Theodora auch von ganz alleine viel AAAAAABSTAND bei Menschen mit Diabetes, Krebs, MS oder Autoimmunerkrankungen. Weil Theodora das direkt in der 1. Sekunde an den Augen erkennt, ob jemand im Falle einer Coronaerkrankung im Sommer nicht mehr in den Urlaub fährt sondern eine hohe Gefahr besteht, 2 Meter tiefer zu enden. Und das Beste ist: Theodora erkennt das vermutlich sogar bei den Gesunden, ob sie zuhause noch einen gefährdeten Lebenspartner oder ein vorerkranktes Kind haben.

        Manche haben offenbar echt kein Problem damit, sich als AAAAAASOZIAL zu outen.

      • @Theodora
        Unfassbar Ihre Ansichten….
        Wie kann man so verblendet und selbstgemachte sein.
        Sie haben nichts, aber auch gar nichts verstanden.

      • Theodora….Danke auch für diese Sichtweise. Und nicht über die Beleidigungen ärgern. Egoistisch sind beide Seiten, wenn sie nur auch selbst sehen wollen.

      • Schon vor Corona habe ich mich gefragt, was Menschen dazu bewegt, einem an der Kasse so auf die Pelle zu rücken und gerne auch den Einkaufswagen in die Fersen zu rammen. Dir kommen deswegen ja nicht schneller dran. Eben rücksichtslose Menschen!

  9. Der Artikel ist echt gut, da er das Dilemma der Lehrkräfte klar darlegt.
    Ich bin eher über die Aussagen in den Kommentaren entsetzt … hier ist von Erwachsenen, namentlich Querdenkern (subtil im Sinne von Quertreibern) die Rede. Allerdings wurde in keinster Weise erwähnt, in welchem Alter der beispielhaft genannt Schüler ist, 6 oder 10 Jahre? 14 Jahre? Oder vllt. doch schon 18 Jahre? … Und ja, das macht einen Unterschied!
    Was jedoch allen Beteiligten (Lehrkräfte, Ministerien, Erziehungsberechtigten und sicher auch allen Schüler*innen) sowie auch Ihnen liebe Leser*innen GLEICH WICHTIG sein dürfte, ist die EIGENE GESUNDHEIT!
    Lediglich die Art und Weise bzw. die Methoden und Strategien, wie diese erhalten und bestmöglich gestärkt wird, kann, soll und muss JEDE*R für sich selbst entscheiden … Auch sie tun das, tagtäglich! 😉

  10. Hier machen es sich einige aber ganz schön einfach. Ihr findet das also gut Kinder zu einem Test zu zwingen? Aber Mehrarbeit für einen selbst wird abgelehnt. Immer schön weiter sich selbst bemitleiden. Die Eltern entscheiden da für ihr Kind und es gibt Kinder, die Angst vor dem Test haben. Dass gerade Menschen, die mit Kindern arbeiten das nicht verstehen finde ich dramatisch. Lehrt Kinderrechte im Unterricht und dann findet ihr das gut? Setzen, 6. Ihr habt euren Job verfehlt.
    Es gibt einige wenige Lehrer, die mitfühlend sind und versuchen zu helfen. So unsere Lehrerin der vierten Klasse. Die weiterführende Schule dagegen ist eine Katastrophe. Kaum Kommunikation, während des Lockdown Vernachlässigung des Unterrichts für Hauptfächer. Manche haben den Lockdown genutzt, um nichts zu tun, andere waren engagiert. So wie man Eltern nicht über einen Kamm scheren sollte, so auch nicht bei den Lehrern.

  11. Sehr geehrte Redaktion,
    ein sehr interessanter Artikel, aber ich Frage mich: Warum geht das nicht?
    Das Lehrmaterial bereitet jede Lehrkraft im Laufe seines Arbeitslebens auf und verwendet es in den Schuljahren in größeren Teilen wieder oder ergänzt es mit neuen Themen.

    Hätte man bereits 2020 begonnen, das Lehrmaterial so aufzubereiten und technisch zur Verfügung zu stellen, dass der Lerninhalte in einem Cloudspeicher zur Verfügung steht, so könnte man diesen dem nachfolgenden Schuljahren einfach neu Zuweisen, und zwar allen SuS. Es ist ein sicherlich nicht kleiner Schritt, aber ein Wichtiger, denn so haben auch die Eltern wieder Teilhabe am Unterrichtmaterial. Es ist ja leider in einigen Schulen so, dass die Eltern gar keinen Einblick mehr haben in den Lernstoff. Wenn die Kinder absacken können Eltern das nicht mitbekommen oder nachsteuern. Leider kommen dann auch keine Hinweise von LuL, was dann darin endet, dass es erst bei wechseln oder dem drohenden fliegen von der Schule endet.

    Wir brauchen das digitale Lernen, denn jedes Kind darf mal Krank sein und dann wäre es für die Eltern eine große Hilfe, wenn der Lernstoff durch die LuL zur Verfügung gestellt wird.

    Langfristig sehe da auch neue Lernmethode, wie Lernvideos oder Animationen als Wichtige Bausteine an. Und wer jetzt an modernen Mist denkt, der sollte Mal nach Telekolleg googlen.

    • Die Materialien sind den betreffenden Eltern doch zugänglich gemacht worden, indem man sie ihnen zugestellt hat. Die Forderungen gehen hier doch eindeutig darüber hinaus.
      Das hat mit ein bisschen Mehrarbeit für LuL nix mehr zu tun…die leisten sie ja bereits, indem sie die aktuell relevanten Materialien und zusammengefassten Ergebnisse aus dem Präsenzunterricht aufbereitet und weitergeleitet haben.
      Was die Eltern offenbar fordern ist eine Verdopplung der Arbeitszeit der betroffenen KuK….erst wird der Präsenzunterricht für die Mehrheit durchgeführt – dann folgt das Ganze noch ein weiteres Mal auf dem Weg von digitalem Distanzunterricht für die Einzelheinzel.
      ERGO: doppelter Arbeitsaufwand.
      Ich weigere mich ins Theater zu gehen, bestehe aber darauf, dass die SchauspielerInnen zu mir nach Hause kommen, um nach der öffentlichen Vorführung das Stück noch einmal privat für mich aufzuführen, weil ich ein Recht auf kulturelle Teilhabe besitze. Die Schauspieler sollen sich mal nicht so anstellen – ist doch schließlich ihr Job, für den sie bezahlt werden.

      Was einfach nur noch nervt ist, dass so viele Leute immer noch der weitverbreiteten Irrlehre anhängen, dass der Lehrberuf nicht tatsächlich auch mit Arbeit verbunden ist, die nur über eine gewisse Anzahl von Stunden eines Tages ausgeführt werden kann….mit entsprechenden Anstrengungsbereichen, die nicht unendlich erweitert werden können. Hier wird ganz selbstverständlich gefordert, dass die KuK die geleistete Arbeit schlicht verdoppeln sollen – natürlich mit gleichbleibender Qualität, freundliche Ansprache und großem Engagement (genervte und patzige LuL dürfen den Kindern schließlich auch nicht zugemutet werden.)

      Sagen Sie mal nen Maurer nach einer 8 Stunden-Schicht er soll nochmal eben 4 bis 6 Stunden dranhängen, weil Sie auch noch ne Wand hochgezogen haben wollen…er solle sich mal nicht so anstellen – es sei schließlich sein Job.
      Wenn der halbewegs handfest unterwegs ist können Sie froh sein, wenn es ohne einen „Satz heißer Ohren“ ausgeht.

  12. Tja, Masken gehören nun mal nicht zu der normalen Ausstattung im Unterricht, Tests schon gar nicht. Wenn es nicht angemessen ist, dass Lehrer doppelte Arbeit lassen, dann ist es noch weniger angemessen die Kinder zu Masken und Tests zu ZWINGEN. Egoistische Lehrer sind das letzte. Sehr gute Reaktion liebe Thüringer Behörde! Das Recht auf Bildung darf nicht durch Vorgaben vom „Infektionsschutz“ ausgehebelt werden!

      • Hören Sie auf zu stigmatisieren und zu denunzieren. Wir sind alle Menschen. Warum fangen Sie direkt an mit solchen Worten um sich zu schmeißen. Gehen Sie bitte in vernünftige Diskussion und Fakten daran. Schön sachlich bleiben. Ich habe das Gefühl, immer wenn die Leute nichts zu sagen haben, fangen sie an persönlich zu werden und versuchen die anderen mit gewissen Parolen mundtot zu machen.

        • Ich denke, dass es einfach zu viele undurchdachte und tendenziöse (dafür gäbe es noch andere Begriffe, aus ein paar Schubladen weiter unten) Beiträge gibt, wie von Theodora und einigen anderen oben drüber, die aller Vernunft und alle wissenschaftlichen Erkenntnissen widersprechen, dass man es mittlerweile satt hat, nur argumentativ, in wohl gesetzten Worten zu schreiben. Andre Hog ist hier (im Gegensatz zu seinen sonstigen Beiträgen) vermutlich einfach ‚mal der Kragen geplatzt, was ich anhand der heutigen Häufung teil- oder volldebiler Beiträge durchaus verständlich finde…

          • @alter Pauker:
            Stimmt…heute ist mir wirklich der Kragen geplatzt! Vielen Dank für den seelischen Beistand!!!

    • Der Zusammenhang von Masken/Schnelltests und Mehrarbeit von Lehrkräften erschließt sich mir nicht mal im Ansatz.
      Sie könnten genausogut sagen:
      ‚Wenn es nicht angemessen ist, dass Lehrer doppelte Arbeit lassen, dann ist es noch weniger angemessen, Giraffen in Zoos zu halten‘ oder
      ‚Wenn es nicht angemessen ist, dass Tiere in Massentierhaltung aufgezogen werden, dann ist es noch weniger angemessen die Kinder zu Masken und Tests zu ZWINGEN‘
      Stilistisch sicher haben Sie ein kleines whataboutism- Manöver vollführt und sind volle Breitseite gegen die Mauer gekracht…

  13. Ich verstehe beide Seiten und bin überzeugt davon, dass eine live Videoübertragung viele Probleme beheben könnte. Allein schon, weil mein Kind mit Husten oder Schnupfen nicht in die Schule darf aber gesundheitlich durchaus in der Lage wäre am Unterricht teilzunehmen. Nebenbei ein warmer Tee, oder bei Magen-Darm auf die heimische Toilette ist immer noch MEHR Unterricht als eine Krankmeldung oder fermbleiben aus den im Artikel genannten Gründen. Den Datenschutz kann man erfüllen, da es Klassenintern bleibt. Anregung zum Nachdenken: wie viele Krankmeldungen gab es während dem Distanzunterricht im Vergleich zum Präsenzunterricht 2019 (gleicher Zeitraum)…. Meine Meinung. Punkt.

    • Und jetzt folgende Situation: Ihr Kind sitzt im Klassenraum, der Unterricht wird aufgrund der von Ihnen beschriebenen Situation gestreamt.
      Im Klassenraum kommt Ihr Kind nicht mit dem Unterrichtsstoff zurecht, es gibt unfreiwillig komische Situationen. Da das kranke Kind daheim Ihr Kind nicht so mag, nimmt es diese Situationen auf und stellt sie bei YouTube, Insta, … , aus dem Zusammenhang gerissen ein, so dass Ihr Kind als der totale Depp dasteht. Darf nicht sein? Passiert aber, und Sie können es nicht kontrollieren. Jedes Elternteil würde sich in dieser Situation verbitten, Unterricht zu streamen.
      Unterricht ist ein geschützter Raum, und jedes Kind hat ein Anrecht darauf, in dieser geschützten Atmosphäre ohne Kommentare von Dritten arbeiten und lernen zu dürfen.

      • Ich weiß es nicht. Schulräume sind alles nur nicht geschützte Räume.

        Die Kinder und Jugendliche finden ihre Wege, immer. Sogar in der Grundschule in der Toilette oder am Schulhof oder Heimweg.

        Viele haben ihre Tränen in der Schule vergossen und viele werden es noch tun. Oft wird es nichts dagegen unternommen.

        Mobbing passiert jeden Tag gerade in der Schule und Schulräumen.

  14. Bin genau der Meinung von Theodora, das ist politisch inkorrekt, deshalb müssen nicht die Kinder und Eltern darunter leiten, und wenn das Personal nicht genug Kompotenz hat um das auf die Reihe zu bekommen wo kommen wir hin, dann muss man eben einen anderen Weg einschreiten und nicht ewig im Lokdown sitzen ( siehe Schweden) weniger Probleme in dieser Sphäre und die gleichen Infektionszahlen…

    • Es hat nix mit der a gelblich nicht vorhandenen Kompetenz der LuL zu tun, sondern schlicht und ergreifend mit nicht mehr weiter zumutbaren Arbeitsbelastungen über das zulässige Maß hinaus bzw. mit zu wenigen Lehrkräften a den Schulen…und da käme das KM in Thüringen ins Spiel, die mehr Lehrkräfte einstellen müssten.
      Also sind es genau die verantwortlichen Instanzen, die ihre MitarbeiterInnen hier (wieder einmal) im Stich lassen – nein, sie sogar bewusst zur Zielscheibe solcher dummen a würde machen, wie Sie sie hier vornehmen.
      „Sie meinen den Herrn und schlagen den Knecht“
      Sorry für das mittelalterliche Bild – es trifft aber leider auch die Haltung, die die fürsorgeverweigernden Kultuskasper gegenüber den LuL haben, die versuchen, aus der Scheiße, die ihnen von den DienstherrInnen vorgesetzt wird einen tollen Schokoladenkuchen zu backen, der allen natürlich hervorragend schmecken soll.
      „Merkste selber, ne – geht nich!!“

  15. Auch Schülerrinnen und Schüler sollten genauso wie Lehrer nicht weiter mit sinnlosen Tests belastet werden! Nicht nur die Lehrer sind hier die Leidtragenden!!! Vielmehr sind es die Kinder und diese braucht man weiß Gott nicht als Pandemietreiber bzw. Gefährder darstellen durch sinnloses testen, dann würde mit Sicherheit ein einigermaßen „etwas normaler „ Unterricht mit allen Kindern auch wieder stattfinden!!! Das Einzige was man mit sinnloses testen erreicht ist, dass ganze Familien/Klassen mit einem falsch positivem Test sich für Nichts in Quarantäne befinden!!!

    • Kopfklatsch….
      Auf einen positiven Schnelltest/Selbsttest folgt ein PCR Test bei entsprechend autorisierter Stelle. Erst wenn dieser auch positiv ausfällt, erfolgt Quarantäne.
      Aber leider meist eben nicht der ganzen Familie oder der Banknachbarn. Schön wärs….

    • @Mercurio: Diese Quarantäne ist doch aber durch die nachgeschobene PCR-Testung nach wenigen Tagen wieder beendet, wenn der Schnelltest falsch positiv gewesen sein sollte?
      Geht denn wirklich sofort nach einem positiven Schnelltest die gesamte Familie des Kindes / die gesamte Lerngruppe bzw. Kohorte mit in Quarantäne oder nur das (vorläufig) per Schnelltest positiv getestete Kind, dessen Testergebnis noch nicht durch PCR-Test bestätigt ist?

  16. Wie wäre es denn einfach Mal die Schüler alle in einen Unterrichtsraum zu machen, die nicht getestet und die Maske tragen wollen. Funktioniert doch auch bei den Prüfungen, also bei uns in Bayern war das so. Ich wüsste auch nicht warum die Lehrer überfordert sind, wenn einige Schüler per Video Konferenz zugeschalten sind und von Zuhause aus zuschauen und zuhören.

    • @Sarina: Nein, das wäre auch in meinen Augen keine Überforderung für die Lehrer – wenn denn:
      a) ein WLAN-Anschluss in der Schule überhaupt vorhanden wäre
      b) dieser hypothetische WLAN-Anschluss hinreichend leistungsfähig wäre
      c) mindestens eine Webcam mit Mikrofon vorhanden wäre, die man auf die Tafel richten könnte
      d) ein hinreichend leistungsfähiger Internetanschluss zu Hause bei den Schülern vorhanden wäre.

      Jetzt suchen Sie bitte eine Schule, auf die all die genannten Voraussetzungen zutreffen, und probieren das aus. Als Nächstes werden Sie feststellen, dass trotzdem in nicht zu vernachlässigendem Maße Unterrichtszeit verloren geht, weil die Technik ja auch bedient werden muss und, selbst wenn alles vor Unterrichtsbeginn komplett eingerichtet wurde (natürlich in der dadurch verkürzten „Pause“ der Lehrkräfte), immer mal wieder irgendetwas nicht funktioniert und troubleshooting angesagt ist.

  17. Meine Güte, wo kommen auf einmal die ganzen covidiotischen Eltern her, denen die Gesundheit anderleuts Kinder, die von Lehrern und Familien sch…egal ist?

    Liebe Lehrer, ich schäme mich grade fremd, dass Sie hier in IHREM Forum von solchen egoistischen … belästigt werden.

    • Liebe Tina+2, wir nehmen‘s mit Humor und freuen uns, dass es einzelne User gelernt haben, unter verschiedenen Synonymen zu posten und so mehr Masse vorzutäuschen versuchen.
      Liebe Minnas und Gleichredner: Ihr spart Euch das mühevolle Tippen, wenn Ihr einfach zu Eurem Post schreibt:dieser Meinung sind auch ‚hier bitte die entsprechenden Autorennamem einfügen‘.
      Immer wieder gern behülflich: WiMoKa

    • Ob hier oder dienstlich per Email, ich glaube wir sind alle solche Aussagen zu genüge gewöhnt. Können meiner Meinung nach alle gerne hier schreiben, sehe das auch nicht als unser Forum. Finde es hingegen ganz erfrischend, dass man dann auch mal das sagen darf, was ich in meinen Dienstemails nicht darf/soll. Normalerweise ist es nämlich eher so, dass wir uns jeden Mist gefallen lassen müssen und uns schlecht wehren können.

      Ich denke es hat sich bei allen Beteiligten eine Menge Frust angesammelt. Bei uns Lehrern eine Menge Frust über gewisse Eltern und bei den Eltern eine Menge Frust über gewisse Lehrer.

  18. Geniale Idee, da haben wir dann 3 Sechstklässler, 3 aus Jahrgang 7, aus dem achten Jahrgang sind es 8 (die pubertierende und sind gerade gegen alles) je 2 aus der neunten Klasse und der EF, dann haben wir verschiedene Leistungs- und Grundkurse aus der Q1 uns Q2 vertreten.
    Insgesamt eine fröhliche Truppe – alles SuS einer Schule – dürfte also kein Problem sein…na, da machen wir uns jetzt mal auf die Suche nach den L / L*, die diese lustige Gruppe mal eben den curricularen Anforderungen entsprechend unterrichtet.

    Ey Leute, mal ganz ehrlich….wenn man so wenig Ahnung hat von Schule, Unterricht, Lernabläufen und überhaupt warum meint hier jeder / jede Lautsprecher hend mitreden zu können?
    Ja ich weiß, alle waren mal in einer Schule…aber das heißt leider nicht, dass man sich deshalb mit dem Beruf / der Tätigkeit / den Anforderungen des / der LuL auskennt – oder maßt ihr euch auch an, ne Operatiin am offenen Herzen durchführen zu können, weil ihr auch schon mal beim Arzt gewesen seid .
    Hier wird gerade das Grundproblem überdeutlich…alle kennen sich mit Schulen und den dortigen Arbeitsbedingungen aus, weil sie jahrelang dort rumgesessen haben – ich kann aber noch lange keinen StarWarsFilm drehen, nur weil ich schon mal einen gesehen habe.

    • Danke..
      Ich bin fassungslos was da so an Vorschlägen kommt.
      Einfach mal raushauen , ohne Nachdenken, ohne Ahnung .
      Ich dachte wir hätten Millionen Bundestrainer, jetzt haben wir Millionen von LuL die alles besser wissen und besser machen würden.

    • @Andre Hog
      Tja, dann schau einmal in die heutigen Kitas rein. In der Regel werden dort Kinder von 2 bis 6 Jahre bzw. ( Inklusionskinder 7) betreut, gefördert, gefordert und auf ihrem Entwicklungsstand abgeholt. Interessiert seit Jahren auch keinen mehr. Einfach: nein aber definitiv machbar. Die Rahmenbedingungen müssen nur passen. Personalschlüssel, Materialien, Räumlichkeiten und Pädagogen mit ganz viel Herz, Menschlichkeit und Einfühlungsvermögen. Ob es in unserer Gesellschaft möglich ist? Bezweifele ich. Viele Lehrer sind so blind aus Angst vor Corona geworden, dass sie leider das Wohl der Kinder nicht mehr wircklich im Blick haben. Ich beobachte auch sehr viel Machtausübung gerade was dasThema Corona anbelangt, seitens der Lehrer. Viele sind nicht einmal an einem Dialog interessiert. Ich will aber auch nicht alle unter einem Kamm scheren. Deswegen schreibe ich ,,viele“.

      • @luise
        Ich verstehe nicht wirklich, was Sie mitteilen wollen: in der Kita gibt es zuwenig Personal und deshalb sollen sich Lehrer mal nicht so haben? Der Zusammenhang erschließt sich mir nicht.

      • Danke für die nachgeschobene Differenzierung – aber wenn der Vorschlag von Sarina ernst gemeint ist, dann hat sie ihr Bild von heutiger Schule bei den Waltons oder aus „Unsere kleine Farm“ erworben….da sitzen auch verschiedene Altersgruppen in einem Klassenzimmer und werden i.d.R. von einer Lehrerin unterrichtet….die Ausdifferenzierung unterrichtlicher Inhalte hat jedoch seit dieser Zeit erheblich zugenommen…wir haben eben nicht nur unterschiedliche Altersgruppen (z.B. Klasse 5 bis zur Q2) sondern auch noch einen extrem aufgeblähten Fächerkanon mit stark ausdifferenziert Unterrichtsinhalten, die nicht immer im berühmten Spiralcurriculum verlaufen, wo man vielleicht noch sagen könnte, dass für jeden Lernstand etwas dabei ist.
        Ich denke, dass das in Kitas nicht so stark ausgeprägt ist…wenn es natürlich auch dort unterschiedliche Handlungs- und Lernniveaus gibt, die man ausgestaltet muss.
        Quod erat demonstrandum!

  19. Für mich als Lehrer ist das kein Problem – sofern die Technik steht. Wir haben in der bisherigen Zeit gleichzeitig und jahrgangsübergreifend Präsenz/Notbetreuungs- und Distanzkinder beschult. Es geht gut und stellt keine großartig Überlastung dar. Daher ist es egal, aus welchen Gründen die Kids daheim bleiben.

  20. Ist es euch Trollen auf Telegram grad zu langweilig? Mittlerweile zu wenig Beachtung, wenn ihr vor den Rathäusern steht? Keine Einladungen für Talkshows mehr?

  21. Also ich finde es eine Frechheit zu behaupten das Kinder nur wegen ihren Eltern es ablehnen. Viele Kinder wollen das von sich aus nicht! Ausser man redet auf sie ein wie gut das ist. Auf der einen Seite wollt ihr ihnen soviel selbstentscheidungsgewalt geben zum Beispiel beim Impfen und hier verwehrt ihr ihnen diese Selbstentscheidung, das ist dann eben nicht in eurem Sinn.
    Wenn es so schlimm an Schulen wäre, würden die nicht öffnen und Kinder sind nun mal nicht Pandemieträger und ihr solltet sie auch so nicht mehr behandeln!

  22. Man sieht an vielen Kommentaren hier auch mal wieder sehr hübsch, dass jeder, der ein Pflaster kleben kann, ein Arzt, jeder, der eine Wurst essen kann, ein Metzger und jeder, der schon einmal eine Schule von innen gesehen hat, ein Lehrer ist, da er ja dann über den Arbeitsalltag des jeweiligen Berufes genauestens Bescheid weiß. Anders lassen sich die vielen zum Teil ziemlich hanebüchenen Kommentare, die hier völlig an unserem Alltag als Lehrkräfte vorbeigehen, nicht erklären!

  23. Ich persönlich finde das nicht so gut,denn die wo nicht in die Schule gehen dürfen aus meiner Sicht sich auch nicht draußen eintreiben

    eintreiben

  24. Vielleicht kommen die Gegner der persönlichen Rechte von Schülern, die kein Verständnis dafür haben, dass Corona eine Krankheit ist, die mit einer Grippe vergleichbar wäre auch endlich auf die Idee, dass manche Menschen einfach Angst vor der Krankheit haben. Unsere Kinder sind keine Wesen, die nach dem Schulbesuch in ihr Zimmer eingeschlossen werden. In ihrem Umfeld kann es auch Risikopatienten geben, mit denen sie Kontakt haben möchten. Was ein Schulbesuch unmöglich machen würde. Oder es fehlt ganz einfach an der Vorstellung, wie es Eltern geht, die im Hausaufgabenheft den Zettel lesen, dass ab den nächsten Tag Quarantäne angeordnet wird. Stellen Sie sich vor, dass Sie selbstständig sind und alleinerziehend. Warum sollen die Eltern und Schüler die verfehlte Politik der Regierung ausbaden. Vielleicht sollten zur Überbrückung einfach noch ein paar Lehrer eingestellt werden, statt das Geld für Coronatests auszugeben, die es gar nicht gab. Die WHO hatte Anfang 2000 vor den Ausmaßen der Krankheit gewarnt um das Virus einzudämmen. Alle Asiaten, die über Weihnachten zu ihren Verwandten flogen, kamen im Januar wieder. Erst Mitte März reisten sie erstmals wieder nach Hause. Ein einheitliches Vorgehen gab es nicht, im Umgang mit dieser Krankheit. Also warum sollen jetzt die Kleinen die Suppe auslöffeln? S. S.-H.

    • Zur Einstellung: Es gibt keine Lehrer, die man einstellen könnte. Meine Förderschule bemüht sich seit Jahren in offener Ausschreibung um neue Kollegen. Meldungen: 0(Null)
      Zum Suppe auslöffeln: Es geht hier nicht um „große“ Politik, sondern um den Schutz unserer Kinder, Schüler und Schülerinnen. Leider nur im Kleinen, denn mehr darf eine Schule nicht leisten.

  25. „von Eltern beeinflusst“

    Und selbst wenn? Dürfen Jugendliche auch in dieser Generation keine Rechte haben? Ich dachte meine Generation, die Komasaufen Generation Y, hätte diesem Land klar gemacht, was passiert, wenn ihr Kinder wie Tiere behandelt. Ihr habt wohl nichts gelernt

    • Das ist grad so unterirdisch, was Sie hier von sich geben… gehen Sie doch lieber ne Runde spazieren, Peter. Das bringt mehr Befriedigung als sinnlos Leute zu beleidigen.

    • Ich denke, man sollte sich um Sie, Peter, Sorgen machen. Unbewältigte Probleme muss man angehen und ich denke, Sie sollten sich Hilfe suchen. Das meine ich weder abwertend noch spöttisch!

  26. Was durch diesen Artikel und den dazugemachten Äußerungen an die Oberfläche kommt, ist das Chaos – verursacht durch den allseits angeordneten Präsenzunterricht vor den Sommerferien. Ich würde es als ‚Übung‘ verstehen, um danach mit einem ausgearbeiteten Lösungsmodell aufgrund von Kontroversen konstruktiv-optimistisch ins neue Schuljahr zu starten. Denn so kann und sollte es m. E. nicht weitergehen – die Pandemie wird uns noch lange begleiten, es ist an der Zeit, dass stabile Strukturen geschaffen werden auf demokratische Weise.

    Die aufgetretenen Probleme und Interessenkonflikte sollten Chef*innensache (KuMis) sein; die Interessenvertreter*innen sollten sich schon mal ‚warmlaufen‘:

    Hier mein Vorschlag für die Agenda:

    1. Faktencheck
    1.1 Praxisbeispiele – Eltern, Schüler*innen und Lehrer*innen berichten aus dem Schulalltag
    1.2 Was sagt die Rechtslage? Ein Beitrag vom Justizministerium in Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium

    1.3 Lösungsmodelle
    1.3.1 Das Kultusministerium stellt vor
    1.3.2 Die Interessenvertreter*innen stellen vor
    1.3.3 Vertreter*innen aus Justiz, Bildung, Soziales von Hochschulen sowie Wirtschaft nehmen Stellung

    2. Öffentliche Diskussion – online Zoom-Sitzung – unter Leitung der Akteure aus Pkt. 1

    3. Beratung der Akteure aus Pkt. 1 über Lösungsvorschläge

    4. 3 Lösungsvorschläge werden online gestellt zur öffentlichen Abstimmung – Deadline: 3 Wochen vor Unterrichtsbeginn

    5. Abstimmungsergebnis wird bildungswissenschaftlich, ethisch, juristisch und medizinisch sowie technisch auf Umsetzbarkeit geprüft. Hierzu finden sich unabhängige Expert*innen ein.

    6. Lösungsansatz wird zum Gesetzentwurf und geht den Weg über die Bildungsministerien in das Parlament
    6.1 Lösungsansatz wird in den Schulalltag auf Widerruf implementiert
    6.2 Inkraftreten nach Abstimmung

    Mein Vorschlag kann gerne ergänzt/korrigiert oder erweitert werden. Hauptsache ist, er findet Gehör an maßgeblicher Stelle und führt zu einem (wieder) würdevollem Umgang miteinander.

    Danke!

  27. … wenn alle wirklich an einer Lösung interessiert sind, könnten wir eine Petition starten, die die Verantwortlichen zum Handeln bewegt. Stichwort: ‚Energie bündeln und lösungsorientiert einsetzen‘ – die Agenda als Grundlage!

  28. Naja, an den Kommentaren sieht man wie tief das Bewusstsein ist. Etwas ARD, ZDF und bisl RTL, evtl. noch Bild und meint dann dass man Top informiert ist. Dann noch dieses aggressive Verhalten anderen gegenüber, egal auf welchem Stand man ist, zeigt einfach das man mit solch einer Einstellung immer das erntet was man säht.

  29. Entweder man stellt auf Distanzunterricht um. Dann ist eine Diskussion wie die über die Testpflicht beendet. (Wäre epidemiologisch wohl noch immer nicht das Schlechteste, vorsichtiger zu öffnen.)
    Niemand muss lügen und unmögliche Unterrichtsangebote machen.

    Oder man ist in der Präsenzunterrichtszeit Eltern gegenüber ehrlich und stellt sich vor sein Personal.

    Oder man ist Eltern gegenüber unehrlich und verspricht, was wir nicht umsetzen können und liefert uns der Kritik aus, nach außen sorgt man jedoch für Ruhe. Doch was reg ich mich darüber auf: So läuft’s eigentlich wie immer. Fast schon ein Stück Normalität.

    Wir machen schon so, dass es passt. Aber Kumi und Schulleitungen: Lasst uns nicht im Regen stehen. Soviel Normalität muss dann doch noch nicht sein.

  30. Ich bin auch einer der bösen Eltern die Ihr Kind solange nicht in die Schule schicken bis der Blödsinn mit Corona oder sollte ich sagen die Welle was auch als Film oder Buch gibt vorbei ist. Impfung verweigere ich und verbiete es auch meinen Kind sterben kann sie mit 18 Selber entscheiden. Das freigeben das Kinder selbst entscheiden über eine Genexperiment finde ich eine Frechheit und erinnert mich an Methoden von Mao, Hiller und Stalin auf keinen Fall. Kinder haben eine viel empfindliche Seele und ist für derartige Propaganda durch Angst viel leichter zu beeinflussen. Für mich ist auch das Problem von Digital Unterricht aber ich sehe da mehr die schlechte Technische Ausrüstung der Schulen als Problem. Wenn ein gutes Internet Verbindung vorhanden wäre würde einfach alles live übertragen werden und daher auch keine Doppelbelastung für Lehrer. Nur das kaum Hausaufgaben per Iserv geben wird und Links zu Videos aus den Internet zu den Themen wäre das mindeste was ich erwarte passiert auch nicht.

    • @Nicole
      Ich glaube Sie sollten nochmals Geschichtsunterricht nehmen, wenn Sie Vergleiche mit Mao, Hiter und Stalin ziehen….
      Ansonsten, glauben Sie von mir aus an Coronafake und Die Welle als Film…, an „Genexperimente“…
      Ich empfehle Telegram….“ da werden Sie geholfen“
      :)))

    • Heijeijeijeijeijeijei schwierig zu lesen ihr Beitrag. Ich hoffe allerdings wirklich, dass diese Pandemie das Schlimmste ist, was ihre Seele im Laufe Ihres Lebens zu ertragen hat. Wenn Sie so etwas schon mit Stalin vergleichen, nicht auszudenken, wie Sie sich fühlen müssten, wenn wir mal einen Krieg oder ähnliches bekämen.

    • Für mich ist die Sache ganz einfach: Eltern, die von Anfang an mit mir im Austausch sind, bei denen ich also sicher weiß, dass sie ihr Kind aus Infektionsschutzgründen zu Hause behalten (oder derenKinder in Quarantäne sind), werden bestmöglich mit Unterrichtsmaterial, Lernvideos etc. versorgt. Ein Streamen des Unterrichts wird es bei mir allerdings auch mit einer irgendwann funktionierenden Internetverbindung nicht geben, das gebietet der Daten- und Persönlichkeitsschutz. Eltern allerdings, die Masken und Tests „aus Prinzip“ verweigern, dürfen sich die Materialien gern über einen Mitschüler selbst organisieren.

    • Oh, jetzt sind sogar schon die russischen Trolle hier angekommen, die ihren Schwachsinn über ein Übersetzungsprogramm laufen lassen, welches Sätze ausspuckt, die überhaupt keinen Sinn ergeben. Lustiger wird es hier wohl heute nicht mehr werden.

  31. Puh, bin selbst Lehrer an einer GS, meine Kinder werden 2x die Woche getestet und kein Kind an unserer Schule hatte bis jetzt Probleme mit der Atmung und Masken. Fahrt mal bitte runter liebe Leute.
    Am Platz nehmen die Kinder die Masken ab und gut ist. Wir haben eine globale Pandemie und die ungewohnte Situation erfordert eben ungewohnte Maßnahmen.
    Und ja, auch ich sehe manche Ideen aus dem Ministerium kritisch finde aber, dass wir auf einem guten Wege sind!
    VG aus Niedersachsen

  32. Was wäre wohl, wenn diese klagenden Eltern recht bekämen und ihr Sprössling tatsächlich jeden Tag 6 Stunden individuell ab 8:00 Uhr morgens videobeschult wird. Würde er das aushalten?
    Grundsätzlich wäre es ja möglich für Bundesländer, Fernunterrichtsklassen zu organisieren. Sie müssten die Technik bereitstellen und Lehrer dafür einstellen.

  33. Es ist einfach traurig … ein bischen Verständnis für beide Seiten…bitte… es gibt Kinder die sich erbrechen mit langem tragen der maske….auch gibts Kinder und Jugendliche welche sich der Schikanen der anderen Mitschülern wegen eines evtl positiven Ergebnisses nicht aussetzen möchten …oder Kinder welche azschlag von den Tests bekommen…es gibt Kinder welche den ganzen Nachmittag kopfschmerzen vom tragen der maske haben…es gibt Kinder welche Angst haben vor den Worten einiger sehr verängstigte Lehrer…das fallen schon mal oft laute wie: setz deine maske richtig auf oder willst du das ich sterbe….lehrer welche täglich die Inzidenzien mit den Schülern durchgehen und dann noch Panik verbreiten und die Impfung für Kinder schön reden…und wer sagt das würde es nicht geben oder das weren Einzelfälle ..jenen möchte ich bitten die eltergruppen auf Facebook telegram und Co zu besuchen…oder auch mal einen kinderpsychologen befragen welche momentan wegen genau dieser Situation überlastet sind befragen…auch Lehrer ja auch diese tun einem leid…daher würde ich die schulpflicht aufheben….fertig so entscheidet jeder selbst…

  34. Das Problem liegt doch hier ganz klar in der fehlenden Digitalisierung der Schulen. Hätten die Kultusminister im vergangenen Sommer reagiert und nicht alles verleugnet, hätte mal auch die Ausstattungen vornehmen können. Es ist doch so einfach: Rechner werden eh schon verwendet, ne funktionierende Konfernzsoftware und schon könnten Schüler auch von zu Hause am Unterricht teilnehmen. Aber wie ist es denn? Ein Herr Lutz Hasse hat an allem was zu Sch…en und somit muss man auf eine Schulcloud zurück greifen, die noch immer nicht aus dem Betastetes heraus gekommen ist.
    Die Leidtragenden sind die Lehrer und die Schüler. Dabei könnte es so einfach sein. Denn diese Möglichkeiten könnte man auch nutzen, wenn sich mal ein Schüler nicht so gut fühlt, um die Schule zu besuchen oder er eine ansteckende Krankheit hat. Er nimmt von zu Hause teil und alles ist prima.
    Aber nein, ich gebe Brief und Siegel, die Kultusminister und somit die Schulen wechseln zum Sommer wieder komplett auf Analogunterricht. Und wehe, die 4. Welle kommt im Herbst. Dann stehen wir wieder vor einem Scherbenhaufen und keiner weiß, was man machen soll.

  35. In Baden-Württemberg entscheiden die Eltern über die Teilnahme am Präsenzunterricht. Der Fernunterricht für Schüler, die Zuhause bleiben, ist jedoch nicht gut. Wir nehmen das als Eltern in Kauf, weil die körperliche und seelische Unversehrtheit der Kinder am wichtigsten ist. Nicht Bildung. Kranken Menschen nützt ihre Bildung nicht mehr viel! Meine Meinung. Schade dass Deutschland digital so abgehängt ist.

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