Jugendliche treten auf Schulhof Igeljunges tot – Schulleitung zeigt sie an

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Jugendliche haben ein Igeljunges in einer Schule im schwäbischen Memmingen totgetrampelt. Schüler hätten beobachtet, wie die Gruppe auf dem Pausenhof auf zwei Igeljunge eingetreten hätte, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Eines starb.

Wer bringt es übers Herz, ein solches Tier zu töten? Foto: Shutterstock

Die Schüler schalteten die Schulleitung ein, die die Jugendlichen dann anzeigte. Das überlebende Igelkind kam in eine Auffangstation. Gegen die Täter wurde nach dem Vorfall vor etwa zehn Tagen ein Strafverfahren nach dem Tierschutzgesetz eingeleitet. dpa

Brutaler Angriff einer Schülergruppe auf einen Polizisten löst Bestürzung aus

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39 KOMMENTARE

  1. Sind das eigentlich die gleichen Jugendlichen, die andere fordern, wählen zu lassen, weil Jugendliche so verantwortungsbewusst seien und die Erwachsenen ihnen auch mal was zutrauen sollten?

    • Nee, das sind – wenn nichts aktiv unternommen wird – die Tierquäler von morgen, die sich auch nicht davon abhalten lassen, Tiere zu quälen, wenn – wie im Fall der Igel – ein Bußgeld von bis zu 50.000 EUR droht.

      Tierquäler, so sagt man, können sich selbst nicht leiden, leiden an einem mangelnden Selbstwertgefühl, sind in ihrer Persönlichkeit gestört und verschaffen sich ein Allmachts- und Überlegenheitsgefühl durch Erniedrigung des Opfers. Das soll ihnen helfen, so sagt man, ihrem fehlenden Selbstwertgefühl Größe zu geben. Oftmals leiden sie unter einer handfesten, psychischen Störung.

      Das findet man auch in anderen Personenkreisen dieser Gesellschaft wieder (als Ausnahme – nicht als Regel) und gehört sanktioniert/bestraft/behandelt!

      • @Katharina Steffensky

        So ist das.
        Und es ist auch so, dass aus Kindern Jugendliche und später Erwachsene werden. Dann geht es in die nächste Runde, denn Kinder lernen von Erwachsenen oder Jugendlichen.
        Also bringt es am ehesten Erfolg, wenn man sich selber sozial verträglich – auch gegenüber Tieren – verhält, so als gute alte Vorbildfunktion.
        Wenn das nicht genügt, dann müssen eben ernste Worte her und bei Beratungsresistenz auch alle anderen Mittel (Therapie, vorhandene Gesetze und Strafen) ausgeschöpft werden.
        Diejenigen, die dann noch „übrig“ bleiben, dürften dann nur noch sehr wenige sein.

  2. Wo war denn da die Aufsicht? Was wäre wenn ein Mitschüler dieser Gewalt zum Opfer gefallen wäre? Müssten die Mitschüler dann auch erst um eine Audienz bei der Schulleitung bitten um der Gewalt Einhalt zu gebieten? Ein bisschen mehr Verantwortungsbewusstsein bei der Aufsicht wäre wünschenswert. Ich hoffe diese Person wird dafür sanktioniert. Ich würde mich schämen, wenn ich so handeln würde, aber ich bin von den meisten Kollegen nichts anderes mehr gewöhnt,

    • Dass man auf jedem Schulhof jederzeit alles und jeden im Blick haben könne, ist eine durch die Realität leicht widerlegbare Annahme. Schade, dass Sie da nicht selbst drauf gekommen sind, sondern reflexartig ein Versagen von einzelnen Mitmenschen und Kollegen konstatieren, welche sie offenbar in der Mehrzahl für unfähig halten. Damit nicht genug fordern Sie auch noch – ohne jegliche Kenntnisse der tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort -, dass diese Einzelnen, die zufällig an diesem Tag in dieser Pause im Aufsichtsplan standen, sanktioniert werden sollen.
      Sie verwechseln Norm und Wirklichkeit. Es SOLLTE so sein, dass die Aufsicht alles mitkriegen kann. TATSÄCHLICH ist es häufig nicht so. Und da kann kein Einzelner etwas dafür.

    • @Bauklötzchen:

      Ja nee, is klar.
      Ich lasse mich jetzt klonen, damit ich mich zeitgleich auf jedem Planquadrat unseres durchaus weitläufigen Schulhofs befinden kann.
      Call me „Dolly“…

      • Wir haben schon 4 Aufsichten auf dem Schulhof für unsere 280 Kinder. Trotzdem hätte das passieren können, weil so ein Igeljunges so schnell getötet werden kann…
        2 bis 3 Tritte, und schon ist so ein Tierchen tot!
        Super, dass die Polizei eingeschaltet wurde!
        Viele Verbrecher sind schon in der Jugend durch Tierquälerei aufgefallen. Eine schnelle Intervention, strafrechtlich aber auch psychologisch, ist wichtig! Ein “ normales“ Kind tut so etwas nicht!

    • @Bauklötzchen

      Wenn man sich mal fragt, von wem die urprüngliche Tat (Igel tottreten) ausging, kommt man sehr schnell darauf, dass das nicht die aufsichtführende Person war!
      Und DARUM geht es.

    • Klar, im Endeffekt hat dann die Aufsicht, die komplette Verantwortung zu übernehmen! Das ist konsequent! Die armen Jugendlichen, die bei der Tierquälerei tätig waren, zur Verantwortung zu ziehen, das geht eindeutig zu weit, sie haben das Tier ja nur brutal getötet. Woher sollten sie auch wissen, dass das nicht in Ordnung ist, wenn es ihnen die Aufsicht nicht sagt? *Ironie off*

      Mal eine Frage: Was ist bitte mit den Eltern, die wohl auch ein kleines bisschen die Verantwortung haben, ihren Kindern Anstand, Werte, Empathie und Mitgefühl zu vermitteln? Eigentlich ist das doch auch vornehmlich Aufgabe und PFLICHT der Eltern, wenn diese das getan hätten, so wäre das Igelchen vielleicht noch lebendig.
      Sollten also am besten nicht nur die Aufsicht, sondern auch die Eltern ’sanktioniert‘ werden?

      Bei uns gibt es über 1000 Schüler, ein Gelände, das Bäume, Wege, verschiedene Plätze vor und zwischen Gebäuden umfasst und in jeder Pause (sogar vor Schulbeginn) immer 8 Kuk in der Aufsicht, trotzdem ist es absolut unmöglich alle Vorfälle mitzubekommen, dafür gibt es auch zu viele verwinkelte Ecken und Versteckmöglichkeiten, das hätte also auch gut bei uns passieren können.
      Aber, wie üblich, natürlich ist es der schlechte, ignorante, faule (bitte das Gewünschte auswählen) Lehrer gewesen, der’s verbockt hat und Strafe verdient.

    • Liebes Bauklötzchen,

      Ihre Äußerungen verraten, dass Sie keine Ahnung von der Schulrealität haben:
      auch die gewissenhaftesten, verantwortungsvollsten KollegInnen können nie und immer stets alles im Blick haben! Per se völlig unmögliches Unterfangen!

      Das müsste Ihnen doch eigentlich bewusst sein, wenn Sie denn wirklich schon als Lehrkraft Aufsicht geführt haben, was ja jegliche Lehrkraft turnusgemäß als eine ihrer Dienstpflichten
      gemäß Aufsichtsplan übernimmt.

      Dass Sie aber gleichzeitig bei diesem Thema keine Loyalität, keine Solidarität mit (vermeintlichen) BerufskollegInnen an den Tag legen, verwundert mich doch außerordentlich.

      Denn gegen schwarze Schafe in den eigenen Reihen hilft Netzbeschmutzung in einem Forum, das nicht nur von Lehrkräften besucht wird, ja wohl schon gar nicht.

      Schwarze Schafe gibt’s ja schließlich überall, auch in jeder Berufsgruppe. Nichts Neues.

      Rufschädigung jedoch birgt keinerlei Abhilfe.

      Um so mehr tun Sie all denen Unrecht, die jeden Tag ihr Menschenmögliches als Aufsicht leisten!

      Fazit: Ich empfinde Ihr Verhalten als diffamierenden, unverschämten Affront gegenüber dem Berufsstand, dem Sie vorgeben anzugehören!

    • Was haben Sie denn für ein Bild von Kolleg:innen und Schulleitung?
      Dass die Ersteren nichts tun und man bei Letzterem um „Audienz bitten muss“ …
      Wenn Sie sich schon schämen, dann bitte für die Unterstellungen und Annahmen, die Sie da auf die aufsichtführenden KuK projizieren.

      • @Bauklötzchen
        Über so viel Unsinn kann ich nur noch “ Bauklötzchen staunen“!
        Sie sind entweder kleine Lehrkraft oder drücken sich seit Jahren vor dieser Aufgabe!

    • Ich finde es sehr befremdlich, dass Sie unter meinem Alias schreiben.
      Was ist Ihr Ziel: Mich in Misskredit zu bringen oder eine späte Rache an einem kritischen Kommentar auf einen der Ihren?

      Ich möchte ganz klar Abstand zu dem im obigen Kommentar Geäußerten nehmen!

      Viele Grüße, das originale „Bauklötzchen“

      • Hatte mich schon gewundert, liebes Bauklötzchen, kenne ich Sie doch als sehr ausgewogene/n Kommentator/ in!
        Es gibt noch so einen dümmlichen Kommentar unter Ihrem Namen, weiß aber nicht mehr wo!
        Wem sind Sie da wohl auf die Füße getreten? Mit Sicherheit hat es diese Person aber verdient! So ein feiges Verhalten!

        • @Pit @Alla
          Vielen Dank für Ihre Verwunderung 😉
          Das ist nunmal der Fluch der augenscheinlichen Anonymität. So amüsant es auch klingen mag: Es beruhigt mich sehr, dass Ihnen in Bezug auf den Sender derart niveaufreie Kommentare sauer aufstoßen.
          Da ich kaum noch Zeit (und aktuell Ambitionen) habe, hier zu kommentieren, können Sie sicher sein, dass etwaige Beiträge nicht von mir stammen.

          Ich wünsche Ihnen alles Liebe – bis bald, Ihr originales Bauklötzchen!

      • Hallo @Bauklötzchen (originales)

        Hatte mich auch schon gewundert, denn Ihre Beiträge hatten mir seinerzeit gut gefallen.
        Neulich ist mir schon mal ein @Bauklötzchen mit Beiträgen aufgefallen, die ich nicht mit Ihren Kommentaren vor längerer Zeit in Einklang bringen konnte.
        Hab ich mich dann wohl doch nicht getäuscht.
        Herzliche Grüße!

          • Herzlichen Dank, Pit!

            Das scheint ja ein sehr übellauniges, dogmatisches und unfreundliches Klon-Bauklötzchen zu sein. Nun ja, ehrlich gesagt, ist es mir zu infantil, dessen unsachliche Beiträge zu erspähen und konterzukommentieren.
            Ich bin erleichtert, dass einige Foristen hier das „richtige Näschen“ besitzen und das Herz am rechten Fleck tragen.

            In diesem Sinne, viele liebe Grüße, das Bauklötzchen!

          • Pit, ja, genau!
            Jedoch einige Zeit davor auch schon. Finde ich aber nicht wieder.
            Fand den vermeintlichen Sinneswandel schon recht eklatant..

    • Wer bei so einem Vorfall die aufsichtsführenden Lehrer verantwortlich macht (meist mehrere 100 Schüler), hat wohl noch nie einen Kindergeburtstag mit 10 Kindern beaufsichtigt!

  3. Respekt vor allem Lebendigen kann gelernt werden!
    Letztens fanden meine Zweitklässler eine Wespe auf dem Boden des Schulhofs. Es war noch ziemlich kalt und die Wespe war wohl entkräftet. Aber sie zuckte noch, war also nicht tot.
    Die Kinder bildeten einen Ring um das Insekt und holten mich.
    Mithilfe eines Blattes beförderte ich die Wespe in meine Hand (sie war noch zu erstarrt, um zu stechen) und dann haben wir einen sonnigen Busch gesucht, auf dem die Wespe sich aufwärmen und wieder zu Kräften kommen konnte.
    Die Freude der Kinder war groß, als die Wespe, die sich in meinen Händen schon gut aufgewärmt hatte, dann endlich losflog!
    Selbst Kinder, die Angst vor Wespen (oder Spinnen) haben, haben gelernt, dass man sie nicht töten muss, sondern dass es schonende Wege gibt, sie an die frische Luft zu befördern!
    Spinnen dürfen sie selbst retten (Arachnophobie hat seitdem stark abgenommen), bei stechenden Insekten (Bienen, Wespen) müssen sie einen Erwachsenen holen!

    Das Töten von Tieren findet- hoffentlich- keiner mehr cool! Schon gar nicht von Säugetieren.
    Und wenn doch, ist es ein Fall für den Psychiater!

  4. Ich kann nach wie vor nicht begreifen, dass nicht Biologie (im besten Sinne als „Lehre vom Leben und den Lebewesen“) neben Lesen, Schreiben und Rechnen das wichtigste Fach überhaupt ist. Alles andere ist auch wichtig, aber ohne die nachhaltige Vermittlung von Respekt vor dem Leben und den Lebensgrundlagen wird das alles nichts mehr in den nächsten Generationen.

    Schade und für mich nicht nachvollziehbar, dass vielerorts bestenfalls Grundschulen (wenn überhaupt) aktive Schulgärten unterhalten, einen Schulhund haben, regelmäßig Kontakt in die Landwirtschaft (Produktion von Lebensmittel, Umgang mit Nutztieren etc.) pflegen, im Schulprogramm Praktika in Berufen mit Bezug zu Lebensgrundlagen verankert sind.

    PISA etc. hat vermittelt, dass andere Dinge wichtiger sind. Zentrale Prüfungen führen zu lebensfremdem Lernen für die Tonne, Leistung ist alles…
    Wo bleibt die Vermittlung von Werten, wenn es schon in vielen Elternhäusern offenbar nicht mehr möglich ist?
    Wenn auch im Bildungssystem für solche Themen nicht mehr wirklich Platz und Zeit bleibt, kann man sich die Folgen ausmalen: ein Handy, soziale Plattformen oder elektronische Spiele kann jedes Kind bedienen – Respekt vor den Mitgeschöpfen lernen noch lange nicht alle genauso selbstverständlich…

    • @kanndochnichtwahrsein

      Nach Ihrem letzten Absatz blitzte für einen kurzen Moment ein Bild vor mir auf …
      Sagt 1 Superhirn zu den anderen: „In einer alten Lagerhalle wurden in 1-Euro-Läden nicht mehr verkaufbare Restposten von Tamagotchis gefunden. Die kriegen wir zum NULLTARIF und drücken den alten Kirmel den Deppen in den Schulen aufs Auge. Da haben wir Ethik UND wartungsfreie Digitalisierung in einem Geniestreich!“
      Und 15 andere Superhirne nicken, klatschen und johlen den Rest des Tages … Für die nächste Legislaturperiode ist alles abgearbeitet, also erstmal zurücklehnen.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Tamagotchi

      • Gut, dass ich zu der Zeit aus dem Tamagotchi-Alter raus war … sonst hätte mir das vielleicht auch schon das Hirn vernebelt.
        Diejenigen, die damit groß wurden, sind die Eltern unserer heutigen Schüler…
        Aber halt: Die 16 Superhirne sind ja auch älter als die Tamagotchi-Generation. Vielleicht liegt es an den fehlenden Tamatochis, dass sie sind wie sie sind???
        Hätten sie Tamagotchis gehabt, wären sie vielleicht nicht so, wie sie sind und hätten sowas wie Empathie gelernt und wüssten sogar, dass ein Rechner in der Ecke eines Lehrerzimmers irgendwie auch nur sowas wie ein Tamagotchi und irgendwie doch keine richtige Digitalisierung ist… ????

        • @kanndochnichtwahrsein

          Die Eltern unserer heutigen Schüler … Da erinnere ich mich an ein Mädchen früher, die zu ihrem „Piep-Ei“ nicht „Tamagotchi“, sondern „TamaGOTTCHEN“ sagte, das ging über Monate, bis das Ding im Eimer war. (Das Mädchen war in der 3. Klasse, also hätte das mit dem Lesen klappen können). Wenn sie nicht ihr TamaGOTTCHEN betüddelte, hat sie die Kelly-Family gehört. … Jaja, das Leben hinterlässt Spuren. 😉

          Die wahre Herausforderung besteht aus 16 Teilen:
          Wenn man 16 Superhirne in Frühpension schicken würde – anders würde es wohl nicht gehen – und DIESE Stellen einfach nicht wieder ausschreiben würde … dem Paradies so nahe … Wochenende, Zeit zum Träumen.
          🙂

          • Damals Tamagotchi statt Aufpassen in Deutsch oder Mathe, heute „farcebuk“ oder Ähnliches, das alle Hirnwindungen okkupiert und gerade vom Lehrer Vermitteltes äußerst wirksam (spätestens) hinter dem Schultor löscht…
            Kommt vermutlich das Gleiche bei raus.

            Ich hätte mir im März 20 gewünscht, dass die Bundesregierung den Ernst der Lage nicht nur erkannt (dem war vermutlich so), sondern auch Rechnung getragen, die 16 abgesetzt oder zu Verwaltungshelfern einer bundesweit für das Bildungssystem zuständigen multiproffesionellen Kommission aus der Wissenschaft und dem Leben verpflichteten Fachleuten degradiert hätte.
            Dann wäre vielleicht einiges anders gelaufen.

            Eine neue Regierung könnte es auch versuchen, wird es aber wieder nicht tun. Sie werden wieder den nächsten auf der Liste zum Minister für Irgendwas machen, statt den Besten/die Beste, den/die sie finden können! 🙁
            Und jeder wird wieder sein eigenes Süppchen kochen, an Absprachen nicht interessiert sein, vermeintliche Erfolge lieber allein einstecken…

  5. Nicht nur im Fach Biologie lernt man Respekt vor dem Leben. Auch in Fächern wie Ethik und Religion wird ein empsthischer Umgang mit der Umwelt und allen Lebewesen gelehrt. In vielen anderen Fächern, Geschichte, Erdkunde, etc. gibt es sicherlich Unterrichtseinheiten, die dieses ebenfalls fördern.
    Nun sind aber Theorie und Praxis zwei verschiedene Paar Schuhe. An manchen Kindern und Jugendlichen prallt diese Art der Wissensvermittlung direkt ab, da sie selbst wenig bis kaum empathische Erfahrungen in der Familie gemacht haben. Daher hilft nur ein konsequentes Aufzeigen von Grenzen, sprich eine Strafe für dieses Vergehen.

  6. Tierquälerei bei älteren Kindern und Jugendlichen ist häufig ein Verweise darauf, dass etwas im System Familie der Tierquäler nicht stimmt. Die Täter sind meist selbst Opfer und die von ihnen gequälten Tiere eine Art Ersatzobjekt. Ich bin auch der Meinung, dass Tierquäler bestraft werden müssen. Gleichzeitig sollte man sich um diese Täter und die zugrunde liegenden Ursachen für ihr extremes Verhalten kümmern.

  7. Respekt vor dem Leben kann man rein theoretisch nicht lernen und digital schon gleich zweimal nicht. Die Natur hat keinen Reset Knopf.
    Fast alle GS bemühen sich, den Kindern NaturERLEBNISSE zu verschaffen. Kinder, die Hummeln und Bienen beobachtet haben, wie sie von Blüte zu Blüte fliegen um Nektar zu sammeln, reißen viel seltener Blüten einfach ab. Denn dann hätten die süßen Hummeln ja weniger zu Essen!
    Auch irrationale Ängste vor allem, was da so summt und krabbelt, lassen nach, wenn sie vertrauter mit den Insekten werden. So werden weniger Tiere totgeschlagen.
    Selbst eine Schlange (Ringelnatter) löst inzwischen eher Faszination als Angst aus. Zwar ist Anfassen verboten, Beobachten aber erwünscht!
    Ist ist manchmal erschreckend, wie wenig Zugang zur Natur zu Hause vermittelt wird!

    • Aber ist es für die Erziehung der Elterngeneration nicht bereits zu spät? Bekanntlich fällt der Apfel nicht weit vom Pferd.

  8. Liebes echtes (!!) Bauklötzchen, liebe Redaktion,

    da ich nur sporadisch Kommentare im Forum lese und selbst nur zeitweise – dann aber meist intensiv – auf Meinungsäußerungen reagiere, waren Sie mir leider nicht als seriöser, kompetenter Kommentator ein Begriff.

    Es beruhigt mich einerseits sehr, dass nur ein weiterer „Troll“ (u.a. irregeleiteter Quertreiber, oft intellektuell eher schlichter und/oder fanatisierter Unruhestifter) hier wieder einmal sein Unwesen treibt.

    Andererseits ist es schon ein starkes Stück, unanständig und sehr feige, sich bewusst hinter einer im Forum schon bestehenden Identität zu verbergen, unter falschem Namen jemand anderem etwas unterzuschieben – und damit letztlich in Ihrem Fall – wenn auch nur forumsintern – schändliche Rufschädigung zu betreiben.

    Derartiges Verhalten mag in anderen Kontexten äußerst schwaches Selbstbewusstsein verhüllen, hier zeugt es aber von vorsätzlicher Böswilligkeit.

    Bei Plakaten (in der Öffentlichkeit ausgehängt) muss immer jemand nach Presserecht verantwortlich zeichnen.
    Jeder Leserbrief endet mit Namen des Verfassers und Ort, wohl nicht fiktiv, oder?

    Gäbe es eine Möglichkeit der Redaktion von n4t, zu verhindern bzw. zu ahnden, wenn bewusst, willentlich Schindluder mit jemanden „Namens im Forum“ betrieben wird?
    Das Forum ist doch auch eine Teilöffentlichkeit.

    Eine Mailadresse muss ja beim Einstellen jedes Meinungsbeitrages angegeben werden.

    Oder muss jeder Kommentator/jede Kommentatorin es hinnehmen, dass der eigene „Name“ (wenn auch fast immer nur Deckname) hier missbräuchlich verwendet werden kann?

    • Sehr geehrte Gabriele,

      wir bieten (sehr bewusst!) an, Leserposts anonym auf News4teachers zu veröffentlichen – wohlwissend, dass Lehrkräfte sonst leicht Probleme mit der Schulaufsicht bekommen könnten. Uns geht es darum, authentische Schilderungen und Meinungsäußerungen zu sammeln.

      Die Kehrseite ist allerdings, dass sich jede und jeder jedes Pseudonym hier zulegen kann. Es gibt kein Copyright auf Alias-Namen. Wir pflegen das Leserforum mit einem relativ großen Arbeitsaufwand, um zu verhindern, dass Trolle aller Art sich auf News4teachers tummeln. Vollständig verhindern können wir das nicht. Unsere Empfehlung (und das passiert ja auch): Achten Sie im Leserforum mehr auf den Inhalt eines Posts als auf den – vermeintlichen – Absender. Gute Argumente und glaubwürdige Erfahrungsberichte sind es, worauf es ankommt. Die haben Trolle nicht zu bieten.

      Herzliche Grüße
      Die Redaktion

    • @Gabriele:
      Sollte jeder, der hier kommentiert, vorher ALLE Kommentare anschauen, bevor er sich einen Nickname aussucht? Nur um auszuschließen, dass der ausgewählte Name nicht schon vergeben ist? Und wenn er dann nicht sorgfältig genug gesucht hat und dann zufälligerweise unter einem Namen schreibt, der schon vergeben ist, sollte er dann gleich als „böswillig“ bezeichnet werden?
      Gleichzeitig finde ich es schon sehr befremdlich, welche Kommentatoren hier als „Trolle“ bezeichnet werden. Oft sind es Menschen, die nur leicht abweichende Meinungen/Sichtweisen (aufgrund anderer Erfahrungen!!!) haben, als die „Hauptkommentatoren“. Sollte man diese nicht einfach akzeptieren, anstatt alle pauschal als „Troll“ zu bezeichnen?

      • Statt Böswilligkeit kann man durchaus Vorsatz unterstellen. Was damit bezweckt werden soll erschließt sich mir allerdings nicht.

    • Liebe Gabriele, liebe Redaktion, liebe/r Mathe,

      verzeihen Sie mir, dass ich erst jetzt auf Ihren Beitrag aufmerksam wurde und antworte.

      Um es kurz zu halten:
      Selbstverständlich kann und soll hier jeder offen seine Meinung beitragen, sei sie noch so provokativ. Jetzt stellt allerdings der Alias, den ich mir erwählte, nicht gerade einen im alltäglichen Sprachduktus regelmäßig verwendeten Begriff dar. Das macht mich schon stutzig.
      Zum Glück rufen die von jemand anderem unter dem von mir erwählten Alias geposteten Kommentare auch bei regelmäßigen Lesern und Foristen, die mit meiner Geisteshaltung vertraut sind, hinsichtlich der Inhalte Ungläubigkeit hervor. Insofern ist das für mich zwar ein klein wenig ärgerlich, aber dafür verschwende ich weder Energie noch Zeit.
      Es kann ja alles nur ein unglücklicher Zufall sein 😉

      Alles Gute, Ihr originales Bauklötzchen!

  9. @Schuppentier:

    Gibt es DIE Jugendlichen?

    Was ist mit erwachsenen (also weit über die Volljährigkeitsgrenze hinaus) Wahlberechtigten, die sogar Menschen töten?
    Ihre (rhetorischen?) Fragen scheinen eine bestimmte Altersgruppe grundsätzlich in Misskredit bringen zu wollen, anders kann ich Ihren „Beitrag“ nicht deuten.

    Sollte Ihre Frage tatsächlich ernst gemeint sein, ordne ich sie einfach mal in die Kategorie „Alete-Frage“ ein (können meine Grund-SuS super!), ohne natürlich dem bekannten Hersteller von Babynahrung zu nahe treten zu wollen.

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