Schule neu denken, leben und gestalten

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Wie ein durchdachtes Medienkonzept beim digitalen Lehren und Lernen die Schulgemeinschaft unterstützen kann, zeigt eine der Gewinnerschulen des Schulpreises der Dieter Schwarz Stiftung 2020.

Das Medienkonzept Ihrer Schule hat eine Auszeichnung verdient – jetzt bewerben!

Digitale Bildung und das Unterrichten mit digitalen Medien sind nicht erst seit der Coronazeit wichtige Themen. Doch die Pandemie machte Defizite in diesen Bereichen deutlich sichtbar und zeigte, welche Schulen hier wie aufgestellt sind.

Schulgemeinschaften, die bereits auf ein Medienkonzept zum Lehren und Lernen mit digitalen Medien zurückgreifen konnten, waren auf die Monate des Distanzlernens vorbereitet. Zentrale Fragen waren im Vorfeld geklärt: Wie können Schülerinnen und Schüler auch während des Distanzlernens den Kontakt zueinander und zur Lehrperson halten? Wie kann Unterricht im digitalen Raum effektiv umgesetzt, Lernstoff zielgerichtet vermittelt und somit Lernrückstände vermieden werden?

Wie sieht ein gutes Medienkonzept an der Schule aus?

Seit 2011 zeichnet der Schulpreis der Dieter Schwarz Stiftung Schulen für das beste Medienkonzept aus.

Im Fokus stehen hierbei die Förderung der Schülerinnen und Schüler als aktive und kritische Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer digitalen Mediengesellschaft. Mit der Auszeichnung sollen Schulen in ihren Vorhaben bestärkt und mittels der Preisgelder in der direkten Umsetzung unterstützt werden. Die prämierten Konzepte zeichnen sich dadurch aus, dass sie in der Schulpraxis den Fachunterricht nachhaltig prägen und die Schulen langfristig auf dem Gebiet der Digitalisierung voranbringen.

Schulpreis-Gewinnerschule zeigt, wie digitales Lehren und Lernen geht

2020 wurde der Schulpreis zuletzt an Schulen aller Schularten aus ganz Deutschland verliehen. Darunter an das Oskar-Maria-Graf-Gymnasium aus Freising in Bayern, das den 2. Platz belegte und ein Preisgeld in Höhe von 25.000 € gewann. Damit konnten digitale Endgeräte wie magnetische Whiteboard-Leinwände, Stative und Halterungen für Videoprojekte sowie Videokonferenzen, Tablet-Koffer und Tablets für eine gesamte Klasse angeschafft werden. Das digitale Lernen und kreative Arbeiten mit Medien war so auch in Pandemiezeiten möglich.

Unter dem Leitsatz „Schule neu denken, leben und gestalten“ stellte das Oskar-Maria-Graf-Gymnasium seine Vorstellungen des digitalen Lehrens und Lernens zusammen und setzt hierbei nach wie vor stark auf Erfahrungsaustausch, ständige Fortbildung, aber auch auf Experimentieren und „Lernen durch Tun“. Die pandemiebedingte Situation forcierte dann eine schnelle Umsetzung angedachter Maßnahmen und die Entwicklung erfolgreicher, digitaler Unterrichtskonzepte. Der Austausch zwischen Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften erfolgte über Lernplattformen und der Unterricht sowie projektorientiertes Arbeiten fanden planmäßig online statt. In der Zeit des Wechselunterrichts wurden Unterrichtsstunden für die zuhause gebliebenen Schülerinnen und Schüler gestreamt. Das Kollegium erhielt umfassende Schulungen im Umgang diverser Tools und so konnten auch virtuelle Klassenelternabende und Elternsprechtage veranstaltet werden. Der soziale Austausch in Form von virtuellen Treffen förderte die Motivation. Lern- und Leistungsfortschritte konnten am Ende des Schuljahres anhand freiwilliger Lernstandserhebungen ermittelt werden.

Pitch-Präsentation des Oskar-Maria-Graf Gymnasiums für den Schulpreis 2020.

Hat auch ihre Schule ein Medienkonzept, dass in der Corona-Zeit auf den Prüfstand gestellt wurde oder haben Sie zu dieser Zeit ein neues Konzept entwickelt, das sich noch in der Umsetzung befindet? Bewerben Sie sich damit bis zum 8. November für den Schulpreis der Dieter Schwarz Stiftung!

Eine Pressemeldung der Dieter Schwarz Stiftung.

 

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