Druck, Maskenpflicht im Unterricht wieder einzuführen, wächst – wie die Inzidenzen

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STUTTGART. Wer in Bayern zur Schule geht, muss seit dieser Woche eine Maske im Klassenzimmer tragen. Das benachbarte Baden-Württemberg dagegen zögert noch. Es scheint aber nur noch eine Frage der Zeit zu sein, denn die Rufe nach dem Mund-Nase-Schutz werden lauter und die Corona-Zahlen steigen.

Der Streit um die Maske kocht hoch. Foto: Shutterstock

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen und der befürchteten weiteren Einschränkungen für Ungeimpfte wächst der Druck aufs Land, erneut Masken in den Schulen vorzuschreiben. Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) schließt eine solche Entscheidung angesichts der steigenden Zahl von Fällen bei Kindern und Jugendlichen nicht aus. Unklar bleibt, wovon das Ministerium die lautstark geforderte Rückkehr zur Maskenpflicht in den Klassenzimmern abhängig macht.

Warum sollte das Land die Maskenpflicht wieder einführen? Es hat doch gerade erst darauf verzichtet.

Die «vierte Welle» der Corona-Pandemie scheint das Land geradezu vor sich herzutreiben. Die Zahl der Corona-Fälle steigt rapide – und bei Kindern und Jugendlichen im Südwesten breitet sich das Virus derzeit besonders stark aus. Die Fallzahlen in den Altersgruppen «6 bis 9 Jahre» und «10 bis 19 Jahre» lagen zuletzt weit über dem landesweiten Schnitt, wie aus Daten des Landesgesundheitsamts (LGA) in Stuttgart hervorgeht. Im Landkreis Biberach zum Beispiel liegt die Inzidenz unter den Fünf- bis 14-Jährigen bei 891. Kommt hinzu, dass im Alter zwischen 12 und 17 Jahren nur etwas mehr als jeder Dritte (39,4 Prozent) vollständig geimpft ist (Stand Montag, 16.00 Uhr), für Jüngere wird eine Impfung noch nicht empfohlen

Wenn die Lage so dramatisch ist, warum hat man denn überhaupt auf die Maskenpflicht verzichtet?

Das Kultusministerium hatte Mitte Oktober argumentiert, Masken seien «ein Sicherheitszaun» und erschwerten die Kommunikation. «In Abwägung der Vor- und Nachteile» habe sich die Regierung für die Lockerung entschieden. Die Rufe vor allem von Eltern waren deutlich, die Online-Petition einer Wertheimer Mutter unterzeichneten bis heute mehr als 124 000 Unterstützer. Schon damals hatte allerdings die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) auf die Bremse getreten und gefordert, die Pflicht nicht vor den Herbstferien aufzuheben. Auch der Philologenverband, der die Gymnasiallehrerinnen und -lehrer vertritt, hatte den Schritt als «verfrüht» bezeichnet. Thüringen habe wenige Wochen zuvor die Maskenpflicht in Schulen aufgehoben – dort seien die Inzidenzwerte bei den 5- bis 14-Jährigen explodiert.

Rauf, runter. Wovon hängt ab, ob eine Maske getragen werden muss oder nicht?

Das ist wie bei vielen Vorgaben in der Corona-Zeit eine Sache des Wohnortes. Denn jedes Bundesland handelt in dieser Frage frei. Während zum Beispiel Bayern seit Montag wieder Masken vorschreibt, will Baden-Württemberg die Ansteckungszahlen in den Schulen in dieser Woche zunächst weiter genau ins Auge nehmen. «Ein konkretes Datum für die Rückkehr der Maskenpflicht am Platz gibt es nicht», sagte ein Sprecher des Ministeriums der dpa. «Aber die steigenden Infektionszahlen mit dem Rekordwert bei den Inzidenzen seit Beginn der Pandemie sind natürlich auch Thema im Haus.» Es bleibt also unklar, von welchen Werten eine Maskenpflicht abhängig gemacht wird. Deshalb ist auch fraglich, ob unabhängig von der sogenannten Alarmstufe entscheiden wird, mit der eine schärfere Maskenpflicht auch in Schulen ohnehin vorgeschrieben wäre.

Aber es darf ja durchaus Masken getragen werden, oder?

Natürlich. Diskutiert wird über die Pflicht zum Tragen, aber freiwillig kann sich bereits jetzt jedes Kind und jeder Jugendliche zusätzlich schützen. Das betont auch die Kultusministerin. «Es gibt natürlich kein Maskenverbot an den Schulen», erklärt sie. «Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte können freiwillig eine medizinische Maske tragen, wenn sie das möchten.»

Wie wahrscheinlich ist denn, dass die Alarmstufe kommt?

Das ist so gut wie sicher angesichts der stark steigenden Patientenzahlen in den baden-württembergischen Krankenhäusern. Modellrechnungen gehen davon aus, dass «in jedem Fall» Mitte November entsprechende Fallzahlen in den Intensivstationen erreicht werden. Die Stufe wird automatisch ausgerufen, wenn mindestens 390 Covid-19-Patienten an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen auf Intensivstationen behandelt werden. Am Montag lag die Zahl der Fälle bei 347, das waren 24 mehr als am Tag zuvor.

Wie stehen Lehrer, Eltern und Schüler zur Maskenpflicht?

Schopper könnte sich des für sie oft ungewohnten Beifalls von Landesschülerbeirat, Landeselternbeirat, Philologenverband und Realschullehrerverband ebenso gewiss sein wie der Unterstützung durch die Schulgewerkschaft GEW. Sie alle fordern die Rückkehr zur Maskenpflicht – und sie kritisieren den ihrer Ansicht nach viel zu frühen Verzicht auf den Mund-Nase-Schutz. «Der Versuch, auf Masken im Unterricht zu verzichten, hat zunehmend mehr Corona-Ausbrüche an unseren Schulen verursacht», werfen Landesschülerbeirat, Philologenverband und Realschullehrerverband der Ministerin gemeinsam vor.

Und die Eltern? Wie sehen die das?

Da herrscht keine Einigkeit, wie man an der erfolgreichen Petition aus Wertheim sieht. Aber der Landeselternbeirat ist überzeugt und hat auch die Forderung der anderen Verbände unterzeichnet. «Masken sind das Mittel der Wahl, sofern man die Turbo-Durchseuchung bremsen möchte», sagt der Beiratsvorsitzende Michael Mittelstaedt. «Aufhalten geht eh nicht, aber wenigstens das Bremsen.» News4teachers / mit Material der dpa

„Die meisten Schüler haben ihre Masken anbehalten“: Erleichterung über das Ende der Maskenpflicht? Davon ist wenig zu spüren

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40 KOMMENTARE

  1. Die Rot, Gelb und Grüne Clique zeigt ihr ganzes können. Wenn das die nächsten vier Jahre so weiter geht, erwarten uns rosige Zeiten.
    Viele Wähler hatten eigentlich mehr Kompetenz und Wissen erwartet. Aber das Überraschungspaket Rot, Gelb und Grün war ein absoluter Fehlgriff. Frau Dr. Merkel hat sich redlich bemüht die Sachlage in den Griff zu bekommen. Wenn auch nicht optimal, so hatten wir die Lage doch ganz gut unter Kontrolle. Aber was jetzt an dümmlichen und idiotischen Ausreden aus Berlin herabregnet, an Inkompetenz und Ignoranz und gefühltem Realitätsverlust zu Tage tritt, kann ein gesunder Menschenverstand in keinster weise mehr nachvollziehen.
    Wenn das Spiel um die Koalitionsverhandlung scheitert, ganz im Sinne der Tradition der SPD, treten die Roten vor ihrer Zeit wieder mal ab. Siehe Brandt, Schmidt und Schröter.

  2. Warum Kinder und Jugendliche geschützt werden müssen und es auch die PFLICHT von Schooper ist als KM.https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/46/Art_01.html Es ist ERNST und es geht um Gesundheitsschutz der nicht gewähleistet wird und um ein Menschenleben. Schüler haben große Sorge und Angst es in Ihre Familien zu tragen und es gibt reichlich Impfdurchbrüche. Frau Schopper ist nicht bereit sich belehren zu lassen und die Fehlentscheidung zurückzunehmen. Der Stolz ist wichtiger un man will nicht dazu lernen und auf andere erfahrene Personen und deren Meinung sich nicht anören. Diese Haltung macht ein Miteinander in diesem Ausnahmzustand nicht möglich und die Schulen stehen in einer ABHÄNGIGKEIT zu Frau Schoppers Entscheidungen.

  3. „Modellrechnungen gehen davon aus, dass «in jedem Fall» Mitte November entsprechende Fallzahlen in den Intensivstationen erreicht werden.“

    …also wartet man noch, bis das Unvermeidbare passiert, statt vorher die Konsequenzen zu ziehen. So infizieren sich weiter Hunderte, tragen die Infektion zu vorerkrankten Menschen, die mit einer 6+ Monate zurückliegenden Impfung ein ziemlich hohes Risiko haben.

    Warum das alles? Es ist klar, wie es ausgeht. Das hat man bereits in den letzten Wellen gesehen. Warum muss man es nochmal versuchen?

    Aber auch abgesehen davon, ist es schlauer, zu bremsen, wenn man die Mauer vor dem Auto sieht und nicht erst so spät, dass man den Aufprall mit Airbags usw. gerade so (vielleicht) überleben kann.

    • Ach wird schon nicht so schlimm. Sind doch alle geimpft, die das wollten. Kinder bekommen einen Packen Taschentücher, wenn es bei denen soweit ist.

      Impfdurchbrüche sind einzukalkulieren, so wird eben einmal durch die Bevölkerung geputzt. Wenn ein Krankenhaus vor Ort voll ist, gehts eben 50 km weiter ins nächste.
      Oder nach italienischen Vorbild werden Sauerstoffflaschen auf dem Parkplatz gereicht.

      Normalität ist der neue heiße Scheiss. Um jeden Preis.

  4. Durch den Beruf meines Mannes weiß ich, welche Ängste Heimleitungen, Pflegekräfte usw. in Seniorenheimen haben. Und ich weiß auch, wie ungeimpfte Pflegekräfte und vermutliche auch ungeimpfte Lehrer, Ärzte usw. beäugt werden.
    Dennoch stehe ich dazu, dass man keine Impfpflicht einführen sollte.
    Allerdings bin ich dafür, dass Erwachsene, die sich nicht impfen lassen WOLLEN, im Beruf eine FFP2-Maske tragen müssen und dass Arbeitgeber einen Impfnachweis einfordern dürfen, um die Sicherheit eines Betriebs oder einer Institution zu gewähren. Von Kindern kann man verlangen, dass sie im Unterricht eine medizinische Maske tragen. Ich habe durch unsere drei Kinder viel mit Jugendlichen zu tun und weiß daher, dass sich niemand in unserem persönlichen Umfeld dadurch besonders eingeschränkt fühlt.
    Und ich habe es schon einmal geschrieben: Die Weihnachtswoche sollte man in Form von Fernunterricht abhalten, damit es für Senioren nicht wieder zu einem so traurigen Weihnachtsfest kommt wie im vergangenen Jahr.

  5. Mein Kind lernt gerade, wie man möglichst lange und oft die Schule schwänzt. Traurig, dass es so weit kommen muss. Das ganze Vertrauensverhältnis zwischen Lehrern, Eltern und Schulleitern wird zerstört. Selbst unsere Kinderärztin hat uns zum „privaten Lockdown…“ geraten.
    Wie können die da oben nur? Wie können die nur! Das Mindeste wäre gewesen, die Schulpflicht auszusetzen. Mittlerweile kenne ich eine Mutter, deren Sohn sich nach einer Corona-Infektion von einem Zweier-Schnitt zu einem dauerhaften Vier-Schnitt verschlechterte. Er kann sich einfach nicht mehr gut konzentrieren, setzt sich selbst unter Druck und ist am Boden zerstört.

  6. Wenn man einmal auf die Seite des DIVI-Intensivregister klickt und auf das dashboard DIVI Intensivmedizin geht, so wird jedem sichtbar, der es wissen will, dass dort in Bayern, die meisten Regionen in Bezug auf die Intensivstationen rot gekennzeichnet sind und somit überbelegt sind, denn Notfälle können nicht mehr aufgenommen werden, da die letzten freien Plätze mit SARS-Covid-19-Patienten geflutet wurden. Herzinfarkte, Darmverschlüsse, exacerbierte chronische Atemwegserkrankungen, dekompensierte Linksherzinsuffizienz etc. können nicht mehr versorgt werden. Der Grund für diese Situation liegt in der Impfverweigerung eines Drittels der Bevölkerung begründet, die sich einem rationalen Zugang zur Pandemiebewältigung durch ihren Beitrag einer Covid-Impfung entziehen.
    Damit gefährden diese Personen auch das Leben anderer vital bedrohter Personenkreise, die sich schon lange haben impfen lassen.
    Der Egoismus Einzelner schadet somit vielen anderen Mitmenschen.

  7. Höre gerade Altmaiers Statement zum Thema Corona bei Markus Lanz…. und bin kurz davor, meinem Couchtisch den Rest zu geben!

    Gleichzeitig bekomme ich von meiner Schule einen euphorisch verfassten Flyer mit der Aufforderung zur Teilnahme an einer Fortbildung mit dem Titel:
    „Das Kind im Mittelpunkt“. (Corona-Schutzmaßnahmen für Schulen darin natürlich mit keiner Silbe erwähnt).

    Ich kann nicht mehr!!!

    • Ging mir ähnlich.
      Der Beitrag von Frau Dr Holzner(Doc Caro) in der Sendung war sehr gut. Man hat ihr so deutlich ihren immensen Frust angemerkt.
      Warum glaubt man diesen Ärzten, die die direkten Auswirkungen sehen und spüren, nicht?
      Warum nimmt man ihre Warnungen nicht ernst?

  8. @Pflegemama:

    Das tut mir sehr leid.
    Für Ihr Kind und das weitere von Ihnen beschriebene infizierte Kind.
    Vielleicht ein kleiner Trost:
    Ihr Kind lernt gerade eine ganze Menge, welches ihm garantiert später weiterhelfen wird, auch, wenn es derzeit eher leidet.
    Es ist gewiss nicht umsonst, was Sie gerade tun!

  9. Beim SWR gibt es ein interessantes Interwiew mit Medizinstatistiker Antes. Er spricht aus, was wohl der Plan ist: So schnell wie möglich soll man sich infizieren, dann ist die Pandemie bald vorbei. Denn es wird jeder in Kontakt kommen, nur bei Erwachsenen sollte dies geimpft geschehen.
    Tja, so wie es ausschaut passiert das auch gerade, in BW keine Rückkehr zur Maskenpflicht. Würde ja alles nur in die Länge ziehen…

  10. Heute nehme ich mir die Freiheit unter einem anderen Pseudonym zu schreiben, da ich mich jetzt ausschließlich als Mutter und nicht als Lehrerin zu Wort melde.

    Ich möchte einmal die niedersächsische Coronapolitik der letzten 1,5 Jahre reflektieren.

    Im März 2020 wurden zwei meiner Kindern spontan ins Homeschooling geschickt. Die Kommunikation zwischen dem NKM und den Schulen war miserabel, so dass es ausschließlich den Schulleitern und Lehrern zu verdanken war, dass die Kinder trotz Allem mit genügend Material ausgestattet waren.

    Dann kam ein entspannter Sommer und die Rückkehr in die Schulen, ohne die geforderten Luftfilter und auch der Wechselunterricht wurde schnell wieder abschafft. In der bildungspolitischen Diskussionen schien es nur noch überforderte Gymnasiasten zu geben und Geld wurde ohne Ende in Alles gesteckt. Nur nicht in die Schulen, schon gar nicht in Luftfilter.
    In diesem Rahmen wurde unser jüngstes Kind eingeschult.
    Masken, z. T. Wechselunterricht (natürlich wurde die Klasssenteilung anhand der Gymnasialvorgaben vorgenommen, was dazu führte, dass die Abstände in den meisten GS Klassen nicht ansatzweise eingehalten wurden.) Doch die Indexe stiegen, wie zuvor berechnet.
    Dies führte dazu, dass sich im Herbst reihenweise Eltern mit vulnerablen Angehörigen gezwungen sahen, ihre Kinder aus der Schule zu nehmen (Index 35 oder höher Regelung). Und ja einen Erstklässler nach 6 Wochen aus der Schule zu nehmen ist Mist, aber wir waren froh und dankbar, dass wir so dem Schlimmsten entgehen konnten.

    Dies führte zu sehr angenehmen Notlösungen. Familien in gleicher Situation solidarisierten sich, organisierten gegenseitig Unterstützung und bildeten Lern- und Spiel Gruppen, um den Kindern trotz Allem ein soziales Gefüge zu geben.

    Doch dann kam es. Trotz hoher Index Werte und noch nicht genug Impfstoff (von u18 gar nicht zu reden) wurde diese Regelung gestrichen und durch „Wer sein Kind nicht testen will“ ersetzt. Und plötzlich fanden wir uns wieder zwischen Eltern, die alles taten um unser kleines Bulllerbü zu zerschlagen, die ohne Masken auf jeder angeblichen Demo mitliefen und die Menschen, die aufpassen mussten intensiv gefährdeten.

    Und schon wurde aus uns „übervorsichtigen“ Eltern plötzlich System Verweigerer, Querdenker, Infektionstreiber in den Augen der Öffentlichkeit. Aber auch in unserer Selbstwahrnehmung änderte sich einiges. Plötzlich war es nicht mehr so einfach den Kindern normales Spiel zu ermöglichen und sie einfach Kind sein zu lassen. Denn die Kinder, die plötzlich als Testverweigerer in unsere Gemeinschaft kamen hatten in der Mehrheit kein Sozialverhalten wie es für uns eine Selbstverständlichkeit ist.

    Der Schutzraum der Schützenswerten war extrem angeknackst.

    Nach den Sommerferien ging es zurück in die Schule. Die Menschen über 18 konnten sich ja schließlich impfen lassen und einige ab 12 hatten auch ihre Erstimpfung. Die Kindern unter 12 hatte man mal wieder vergessen. Genau wie die Versprechen, dass jede Klasse einen Luftfilter bekommt. Wozu auch? Die Klassenräume haben ja Fenster. Und während in Einzelbüros der Ministerien Luftfilter Gang und Gebe sind, weil es im Winter kalt werden könnte, hat man festgestellt, dass der Frost so sozial ist sich von Schulen fern zu halten. Kein Schutz für unsere Kinder!

    Trotz der nicht gerade schönen Herbstprognose hat man dann auch wahlpopulistisch die Maskenpflicht in den ersten beiden Klassen aufgehoben.

    Das Ergebnis nach 1,5 Jahren, heißt für uns tolle engagierte Lehrer und SL, ein Total Versagen der Politik und kein Interesse an Schutz und Bildung unserer Kinder.

  11. Was man (ich) nicht verstehe, ist, dass es Impfstoffe gegen Delta gibt; u.a. von Krisengewinner BionTech https://investors.biontech.de/de/news-releases/news-release-details/pfizer-und-biontech-geben-vor-dem-hintergrund-der-delta-variante .. was auch Hr. Kekule im Podcast 224(?) erwähnt.

    Hr. Kekule erwähnt ebenfalls, dass dann bestehende Impfstoffe zu „Ladenhüter“ werden sobald die neuen, das Update (_NICHT_ der „Booster hahaha) kommen .. die Investoren/Aktienmärkte wissen dies aber und haben bereits reagiert. – Honi soi qui mal y pense.

    • Was ist verwerflich daran, dass ein Unternehmen Geld verdienen soll und muss? Warum sollen die Mitarbeitenden der Pharmabranche unentgeldlich arbeiten, obwohl sie grosse Erfolge zu bieten haben? Am Besten sollten dann die Lehrer noch besser entlohnt werden obwohl die doch mit ihrer Leistung eher im Hintertreffen sind. Ich denke es sollte gerade umgedreht werden, die Pharmabranche sollte durch ihre grossartige Arbeit gefördert werden, und bei Lehrern, die sich ausgeruht haben, sollte gekürzt werden. Gute Arbeit sollte sich auch in Deutschland lohnen.

    • Tja, und NRW hat nix besseres zu tun, als für Karnevalsveranstaltungen in Innenräumen bei 3G die Maskenpflicht aufzuheben. Es ist so absurd!

      • So ist es. Und wenn es keinen Lockdown geben wird, werden wir die Welle nicht eingefangen bekommen. Mit bisschen (schlecht kontrolliertem) 2 oder 3G wird das nicht zu machen sein, erst recht nicht, wenn das Virus weiter ungebremst durch die Schulen und Kitas rauscht. Und die FDP lobt den „Instrumentenkasten“ der ja den Bundesländern dann zur Verfügung stehe…mit 6 jämmerlichen unzureichenden Maßnahmen, die obendrein schlecht kontrolliert werden.

  12. Es läuft ein falsches Programm bei Frau Schopper ab und keiner tut etwas um diese schwerwiegenden Folgen für die Schulen und deren Familien zu reduzieren. Die Machthaberin von Frau Schopper gehört fristlos entlassen mit sofortiger Wirkung. Ein abwarten bis die Alarmstufe eintritt und so lange zu schauen und Däumchen drehen……geht in dieser Notsituation gar nicht.https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/stuttgart/schulen-fordern-wieder-maskenpflicht-an-schulen-100.html

  13. Ministerpräsident Dr. Markus Söder ordnet bayernweiten Katastrophenfall an
    Aufgrund der aktuellen besorgniserregenden Situation in der Corona-Pandemie die Feststellung des Katastrophenfalls ab dem 11. November 2021 angeordnet.

    Der bay. K-Fall: „Ein Geschehen, bei dem Leben oder Gesundheit einer Vielzahl von Menschen oder die natürlichen Lebensgrundlagen oder bedeutende Sachwerte in ungewöhnlichem Ausmaß gefährdet oder geschädigt werden und die Gefahr nur abgewehrt oder die Störung nur unterbunden und beseitigt werden kann, wenn unter Leitung der Katastrophenschutzbehörde die im Katastrophenschutz mitwirkenden Behörden, Dienststellen, Organisationen und die eingesetzten Kräfte zusammenwirken.“

    Die zuständige Behörde kann zum Beispiel das Betreten des Katastrophengebiets verbieten, Personen von dort verweisen und das Gebiet sperren oder räumen, wenn das nötig ist. Die Katastrophenschutzkräfte können dies bei Gefahr im Verzug auch ohne Polizei eigenständig anordnen.

    Und NRW macht das genaue Gegenteil und schunkelt und feiert alles beiseite.

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