Wüst warnt zu Neujahr: „Omikron verzeiht keine Nachlässigkeit“ (außer in Schulen?)

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In seiner ersten Neujahrsansprache als nordrhein-westfälischer Ministerpräsident hat Hendrik Wüst die Bürgerinnen und Bürger auf eine schwere fünfte Corona-Welle eingeschworen. «Das Virus ist noch nicht besiegt», sagte der CDU-Politiker laut Redemanuskript in Mülheim an der Ruhr. Die Wissenschaft sage für die nächsten Wochen eine «nie da gewesene Verbreitung des Virus voraus – trotz großer Erfolge beim Impfen und Boostern in den letzten Wochen».

Kitas und Schulen sollen offenbleiben: Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Foto: Land NRW / Ralph Sondermann

«Die aktuellste Mutation – Omikron – verzeiht keine Nachlässigkeit.» Es gelte weiter konzentriert und wachsam zu sein. «Und wir müssen jederzeit bereit sein, entschlossen zu handeln, um Menschenleben zu schützen», so Wüst weiter. Es komme dabei auch im nächsten Jahr auf jede und jeden Einzelnen an: «Nur wenn noch mehr Menschen geimpft sind, können wir das Virus auf Dauer in Schach halten», so sein Appell.

Außerdem komme es darauf an, «dass wir unser Land am Laufen halten», wenn sich eine möglicherweise große Zahl von Menschen infiziere oder in Quarantäne müsse. Vor allem wolle er, dass Schulen und Kindertagesstätten möglichst offen blieben, damit «unsere Jüngsten nicht wieder besonders hart betroffen sind». Gleichzeitig betonte er: «Lassen wir nicht zu, dass uns das Virus die Lebensfreude nimmt.» Mit Werten wie Zusammenhalt, Gemeinsamkeit und Vielfalt habe Nordrhein-Westfalen das Rezept, 2022 zu einem guten Jahr werden zu lassen.

Wüst hielt seine Ansprache in einem leeren Klassenzimmer einer Grundschule, die 2021 den Deutschen Schulpreis bekommen hat

Schließlich sei es gelungen gemeinsam in 75 Jahren ein starkes Nordrhein-Westfalen zu schaffen, tiefgreifende Strukturveränderungen zu bewältigen und eine «beeindruckende Vielfalt von Herkunft, Glauben und Weltanschauung» zu leben. Auch nach der Flut im Juli sei Zusammenhalt für viele selbstverständlich gewesen. «Und auch mit Corona werden wir gemeinsam fertig», so seine Botschaft.

Wüst hielt die Ansprache in einem leeren Klassenzimmer in Mülheim. Die dortige Grundschule am Dichterviertel hatte im abgelaufenen Jahr den Deutschen Schulpreis gewonnen – auch weil sie es geschafft hatte, dass die Kinder in der Pandemie online engen Kontakt mit der Schule und untereinander halten konnten. dpa

Hier lässt sich ein kurzes Porträt der Schule anschauen:

„Schnell umgedacht und beherzt gehandelt“: Bundespräsident zeichnet sieben Schulen für ihren Einsatz in der Corona-Krise aus

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Klaus Lehmkuhl
4 Monate zuvor

Dieser Mann ist einfach nur ein extremer Blender und wird im Mai nach rekordverdächtig kurzer Amtszeit abgewählt . Vernünftige Politik traut er sich nicht zu machen , er hängt von der FDP ab . Und die eine Stimme Mehrheit ist Yvonne Gebauer . Und Jugendliche und Kinder , deren Gesundheit geschützt wird , sind nicht “ besonders hart getroffen “ . Er soll einfach dir Schwafelei lassen , Gebauer rausschmeißen und die Politik machen , die erforderlich ist .

dickebank
4 Monate zuvor
Antwortet  Klaus Lehmkuhl

Wie gesagt, der Mann ist Jurist … und nach Ludwig Thoma „auch sonst von mäßigem Verstand“.

Klaus Lehmkuhl
4 Monate zuvor
Antwortet  dickebank

Von sehr mäßigem Verstand … Sonst müsste er merken , was für einen widersprüchlichen Unsinn er verzapft : Kontakte reduzieren , aber Schulen offen . Oder er macht den Fehler aller Dummen :
Er hält die anderen für dumm und glaubt , dass sie nicht merken , dass er Dinge sagt , die nicht zusammenpassen .

Klugscheisser
4 Monate zuvor

Denen fällt nix andres ein, als alle aufs Impfen einzuschwören.
Gut, dass Omikron niemals nicht den Impfschutz umgeht.

Dann halten wir mal alles am Laufen. Um jeden Preis. Ohne Rücksicht auf Verluste.
Hört sich nach einem Plan an…. Auch wenn es der gleiche seit Monaten ist.

Mein Name ist Hase
4 Monate zuvor

„Eine beeindruckende Vielfalt von Glauben“ – in einer einzigen Rede! Erkennt der Mann die Widersprüche nicht, in die ihn seine Redenschreiber verwickeln?

dickebank
4 Monate zuvor

Chrisrdemokrat – wer, wenn nicht die, muss wenigstens am Glauben festhalten.

Alex
4 Monate zuvor

Na prima, dann sehen wir mal in konzentrierter Wachsamkeit zu, dass die weitgehend ungeimpften Grundschüler (und KiTa-Kinder) voller Lebensfreude in die Omikronwelle geschickt werden. Das wollte er doch eigentlich sagen, oder?

Andre Hog
4 Monate zuvor

Mir fehlen die Worte!!!

Werde mir eine längere Kommentierungspause verordnen, weil ich sonst strafrelevante Beiträge nicht mehr unterdrücken kann.

Allen ein gesundes neues Jahr !!! ….(Ok, Ok …. ein paar spezielle Menschen nehme ich mal bewusst aus meinen wohlmeinenden Grüßen aus….)

Klaus Lehmkuhl
4 Monate zuvor
Antwortet  Andre Hog

André , mach keine Pause . Deine Beiträge sind wichtig für news4teachers . Quasi forumrelevant .
Da der Staat offenbar nicht beabsichtigt , die Lehrer und Schüler zu schützen – zum Beispiel durch Distanzunterricht – , muss jeder seine individuelle Lösung finden . Ich habe zum Beispiel das Glück , dass mein Unterricht wegen des Praktikums im Jahrgang 9 weitgehend entfällt .
Also : Weiterhin kommentieren .

Mutter aus NRW
4 Monate zuvor

* Ich verstehe es einfach nicht und bin mittlerweile einfach nur noch müde *

Kann mir das mal bitte jemand erklären als wäre ich 3 Jahre alt?

1. Wir müssen achtgeben und unsere Kontakte reduzieren. Soweit klar, aber wie passt das mit offenen Schulen und Kitas zusammen? Wenn man doch dort 30 Personen aus verschiedenen Haushalten über Stunden in einen Raum stecken kann, mit Masken und Lüften. Warum darf ich mich dann nicht mit allen zu Kindern gehörenden Eltern zum Stammtisch in einem Raum mit Fenstern treffen? Noch nicht mal unter Maskenpflicht mit 2G+?

2. Warum wird immer auf die immensen Folgen für Kinder und Jugendliche hingewiesen wenn Schulen geschlossen werden? Was ist mit den Folgen die eine Infektion für die Schüler und deren Familien hat? Was ist mit der psychischen Belastung die unter den tollen offenen Einrichtungen auf den Kindern und Jugendlichen liegt weil sie Sorge haben Angehörige anzustecken, an Long Covid zu erkranken oder durch wiederholte Quarantäne den Anschluss zu verpassen?

3. Warum wurde in Schulen und Kitas nicht in Luftfilter oder Plexiglaswände investiert? Es wird behauptet das diese nichts bringen und Lüften ausreicht. Warum reicht dann Lüften nicht auch in Ministerien, Ämtern, Arztpraxen, Bürogebäuden usw.? Wo genau liegt da der Unterschied?

4. Warum zum Teufel musste in den letzten Jahren jeder Arbeitgeber ein Schutzkonzept mit Home office wenn möglich, Kontaktreduktionen, Seminaren und Besprechungen online, Trennscheiben in Großraumbüros, Zeit versetzten Arbeitszeiten usw. usw. erstellen, sich daran halten und dieses umsetzen? Warum waren dagegen die politischen Verantwortlichen nicht in der Lage vernünftige Schutzkonzepte für Schulen und Kitas zu entwerfen oder zumindest den Einrichtungen ( die genug Ideen hätten) dies zu ermöglichen? Die wissen welche Kinder besser in einer Notbetreuung in kleinen Gruppen aufgehoben sind und welchen problemlos ein paar Wochen Distanzunterricht überstehen, oder für welche das “ oh Wunder“ sogar zu Leistungssteigerungen führt. Ja auch das gibt es.

5. Warum wird ständig davor gewarnt was für schlimme Folgen Omikron auf unsere kritische Infrastruktur haben kann wenn wir nicht unsere Kontakte drastisch reduzieren, sogar geimpfte und genesene und geboosterte? Davor das Omikron dem Impfschutz umgehen kann und die eh schon nicht zuverlässigen Schnelltests noch unzuverlässiger sind?
Und warum ist man gleichzeitig der Ansicht das die tägliche Großveranstaltung Schule und Kita in diesem ganzen Szenario keine Rolle spielt?

6. Warum nehmen sich Menschen das Recht heraus zu behaupten das Kinder sich so oder so infizieren, wenn nicht in offenen Schulen dann zuhause? Weil die geboosterten Eltern, die ihre Kontakte auf ein Minimum reduziert haben, zum Teil im home office sitzen noch einkaufen gehen und sich eventuell während der 15 Minuten Aufenthalt im Lidl infizieren könnten um dann ihre Kinder anzustecken? Wahrscheinlichkeitsrechnung ist so schwer nun auch wieder nicht. Da reicht auch schon gesunder Menschenverstand.

Ich könnte jetzt hier noch länger so weitermachen aber wie oben bereits geschrieben: ich bin einfach nur noch müde.

Thusnelda
4 Monate zuvor
Antwortet  Mutter aus NRW

Vielen Dank!! Eine hervorragende Zusammenfassung der Fragen, die ich mir auch immer stelle. Und meine Schüler an einer weiterführenden Berufsschule sind zum Teil älter als die Lehrer. Und auch sie zählen für den Kultusminister als „Kinder“.

Dil Uhlenspiegel
4 Monate zuvor
Antwortet  Mutter aus NRW

Man frage, was verlangt einem weniger ab: Was ist „einfacher“ – im Sinne von weniger aufwändig oder weniger komplex oder weniger mit Widerstand verbunden oder weniger gesellschaftlich fordernd oder weniger kognitive Ausnahmearbeit oder auch billiger.

Und: Was lockt am ehesten mit schnellen und einfachen und günstigen Normalitätsbildern und -prognosen?

Mutter aus NRW
4 Monate zuvor
Antwortet  Dil Uhlenspiegel

Tja, wirklich schade das der einfachste Weg nicht immer der Beste ist.
Ist es irgendwie selten. Und wird auch nicht dazu wenn man ihn immer und immer wieder beschreitet.

Viva
4 Monate zuvor
Antwortet  Mutter aus NRW

Ich verstehe Sie soooo gut! –

Momentan versuche auch ich irgendwie zu verarbeiten, dass es sich bei dem Tun bzw. Nichtstun/Verweigerung der Schulministerien (und Gesundheitsministerien und Landesregierungen) in den Kitas und Schulen um eine verlangsamte, kontrollierte Zwangsdurchseuchung oder Zwangsnachdurchseuchung der jüngeren, meist weniger gefährdeten, Generationen mit geringerer Sterberate handelt, von der man sich erhofft, dass das Gesundheitssystem (und die Menschen, die darin am Limit und daürber hinaus arbeiten) sie irgendwie tragen kann.

Dass durch eine solche erzwungene (Nach-)Durchseuchung aufgrund von mangelhaften Infektionsschutzmaßnahmen in Kitas und Schulen in Verbindung mit einer Schulbesuchsplicht, die man in ihrer Wucht hätte nachweislich abmildern können (durch AHA-L, Luftfilter, ganz oder teilweise Online-Unterricht, Impfpflichten, Aufhebung der SchulBESUCHSpflicht) zwangsläufig auch Menschenleben in der Folge geopfert werden, da zu jedem gefährdetem Kind auch mindestens ein Vorerkrankter oder potenzieller Risikopatient und/oder Groß- und Urgroßeltern gehören, ist und bleibt für mich unverzeihlich in einem Rechtsstaat, der in seinem Grundgesetz das Recht auf körperliche Unversehrtheit fest verankert hat. Hier gewichten der Zeitfaktor der gesamtgesellschaftlichen Immunität (schnell, schnell!) unter Priorisierung der wirtschaftlichen Faktoren/Kapazitäten offensichtlich stärker als der gesundheitliche Schutz der Individuen. Niemals werde ich verstehen können, warum man nicht vollumfänglich versucht hat, Menschenleben zu schützen. Ja, es werden sich in einer derart gemeinen Pandemie nicht alle schweren Verläufe verhindern lassen, aber man hätte das, was man wissentlich auch in den Schulen hätte tun können, zum Schutz ALLER tun MÜSSEN! Es gibt dafür keine Entschuldigung und kein überzeugendes Argument dafür, nicht alles versucht zu haben!!!

Mutter aus NRW
4 Monate zuvor
Antwortet  Viva

Den Versuch das zu verarbeiten hab ich aufgegeben. Ich habe resigniert. In unserer aktuellen Regierung wird der Wunsch oder Wille von Minderheiten halt mehr Beachtung geschenkt. Die sind lauter, radikaler und beänstigender.

xy
4 Monate zuvor
Antwortet  Viva

Das sehe ich wie Sie. Das ist keine Fahrlässigkeit mehr, das ist bewusstes Herbeiführen einer Durchseuchung über die Schulen. Mit dem bewussten Einkalkulieren von Opfern unter Kindern und Angehörigen.
Skrupellos? Ja.

Patrick
4 Monate zuvor
Antwortet  Mutter aus NRW

@Mutter aus NRW

Die Inzidenzen unter den Schülern sinken seit etwa 10 Tagen massiv, während die allgemeine Inzidenz nun sogar wieder steigt.

Ich verstehe keiner Ihrer Argumente…

Mutter aus NRW
4 Monate zuvor
Antwortet  Patrick

Puh jetzt wo sie es sagen. Wahrscheinlich sind Schulen doch Hygienefilter. Also zumindest wenn keiner da ist.

Klaus Lehmkuhl
4 Monate zuvor
Antwortet  Patrick

Ganz einfach : Es sind Ferien und die Schüler werden nicht mehr getestet . So erklären sich sinkende Inzidenzen .

KaGe
4 Monate zuvor
Antwortet  Patrick

Weil gerade vielleicht Ferien sind?!

Klugscheisser
4 Monate zuvor
Antwortet  Patrick

Ferien.
Was passiert wohl nach den Ferien?

Anne
4 Monate zuvor
Antwortet  Patrick

Ihr post ist hoffentlich Ironie. Ansonsten empfehle ich mal denBlick in den Ferienkalender.

Erzieherin
4 Monate zuvor
Antwortet  Patrick

Danke für diesen herzhaften Lacher am Morgen.
Sind Sie im Besitz eines Kalenders?
Vielleicht mal drauf schauen…

HerrWirfHirnVomHimmel
4 Monate zuvor
Antwortet  Patrick

Weil die Schulen zu sind Patrick. Was verstehst du daran nicht???

Jan aus H
4 Monate zuvor
Antwortet  Patrick

„Die Inzidenzen unter den Schülern sinken seit etwa 10 Tagen massiv“

Woran könnte das wohl liegen…?

Hmm… ob es da wohl eine Rolle spielt, dass gerade FERIEN sind und die Schulen somit zu?

Ihr Argument ist der beste Beweis, dass man die Schulen schließen und zum Distanzunterricht wechseln muss, denn es führt die Behauptung, dass sich die SuS im wesentlichen zu Hause anstecken, ad absurdum.

Schulen zu -> Infektionszahlen unter SuS sinken. Genau DAS reden wir hier seit fast zwei Jahren.

Bedeutet im Umkehrschluss: Schulen wieder auf (Ferienende) -> Infektionszahlen unter SuS steigen.

Anonymous
4 Monate zuvor
Antwortet  Jan aus H

Man muss in diesem Zusammenhang allerdings anmerken, dass in den Ferien die Population der schulbesuchspflichtigen Kinder und Jugendlichen nicht flächendeckend anlasslos getestet wird. Entsprechend dürften in den ersten Tagen nach den Ferien Kinder und Jugendliche positiv getestet werden, die sich außerhalb der Schule (sprich: in den Ferien) infiziert haben.

Anonymous
4 Monate zuvor
Antwortet  Anonymous

Ein belastbarer Vergleich der Infektionszahlen von schulbesuchspflichtigen Kindern und Jugendlichen während und außerhalb der Ferienzeiten würde eine in beiden Phasen vergleichbar hohe Testaktivität voraussetzen. Auch hier rächt sich also wieder einmal, dass es nach fast zwei Jahren Pandemie in Deutschland noch immer eine nicht wirklich befriedigende Datengrundlage gibt.

Mutter aus NRW
4 Monate zuvor
Antwortet  Patrick

Oh Patrick, ich verstehe diesen Kommentar als Ironie.
Sollte dem nicht der Fall sein ist das eine super Bewerbung für ein Amt als Kultusminister.

Orwell
4 Monate zuvor
Antwortet  Patrick

Als mitlesendes Elternteil ohne pädagogischen Beruf wundert es mich doch sehr, dass die Begriffe Doublethink und Doublespeak noch nicht gefallen sind.
Stellt man sich damit so sehr in die Verschwörerecke, dass man lieber schweigt? Auch wenn die gängigen Narrative anders als in dem zitierten Werk nur mit allerbesten Absichten unter‘s Volk gebracht werden, so erscheint mir ihre Verwendung gerade unter pädagogischen Gesichtspunkten brandgefährlich. Was für eine Generation bilden wir hier heran?
Die mangelnde zeitliche Orientierung (i.e. fehlende Kenntnis des Kalenderdatums) gilt in vielen Bereichen übrigens als Indiz für eine nachlassende Geschäftsfähigkeit.

Trulla
4 Monate zuvor
Antwortet  Patrick

Haben Sie schon mitbekommen, dass Ferien sind und genau diese Altersgruppe gerade nicht getestet wird?
Ich sag’s ja nur …

TaMu
4 Monate zuvor
Antwortet  Mutter aus NRW

Mutter aus NRW@ Danke Ihnen und VIVA und den anderen unter dem Beitrag für die Zusammenfassung meiner eigenen aufgewühlten Gefühle! Ich bin fassungslos.

Trulla
4 Monate zuvor

So, so, …
In einem LEEREN Klassenzimmer.
Ein Schelm, wer Böses denkt.

Dil Uhlenspiegel
4 Monate zuvor
Antwortet  Trulla

… Ferien und so, hust hust.

Mrs.Braitwhistle
4 Monate zuvor
Antwortet  Trulla

In einem leeren Klassenzimmer mit Luftfilter!

heitergehtsweiter!?
4 Monate zuvor
Antwortet  Trulla

Eine ausgezeichnete GS, weil sie online den Zusammenhalt auch während des DU geschafft hat…nana, ick hör dir trapsen!
Aber digital scheint innerhalb der Schule nicht viel zu laufen: kein Whiteboard, stattdessen noch die grüne Tafel. Eigentlich kein Vorzeigeklssenraum für eine Regierung mit einer FDP, die sich als Fortschrittspartei darstellt, und sich die „beste Bildung“ auf die Fahnen geschrieben hat. Und auf dem Tisch ein einsames grünes Weihnachtsgesteck mit einer echten Kerze? Kann aus Brandschutzgründen leider nicht brennen. Wird man deshalb normalerweise nicht mehr in Schulen finden.
Wenn man sooo wenig in die Bildung investiert, wie es NRW tut, schaut es halt auch bei Neujahrsansprache des MP ziemlich mau aus.

Pitti
4 Monate zuvor

Auch mir geht es so. Man ist müde. Fühlt sich nur noch mürbe. Und fragt sich, was stimmt jetzt und was nicht. Ist die Politik nicht im Bilde, lügt sie bewusst, um ihre Meinung durchzudrücken, oder ist sie nur zu do……..? OK, verstanden, unsere Kids haben ein Recht auf Bildung. Wo bleibt das Recht auf Gesundheit?Denn ohne Gesundheit kann man die Bildung auch nicht wahrnehmen. Oder? Es kann auch sein, ich bin schon blöd geworden, von den ewigen Widersprüchen. Warum fragt man die Kids nicht selber? Unsere 2 sagen Klipp und klar, sie kennen niemanden in ihren Klassen, die es nicht begrüßen würden, eine Weile von zu Hause aus zu lernen. Immer noch besser, als krank zu sein und das nicht mehr zu können. Ob ich schwarz male? Nein, keineswegs. Dann hebt doch endlich die Präsenzpflicht auf und jeder kann f. sich und seine Familie selbst entscheiden. Dann gibt es auch kein Streit mehr. Und ich finde auch, die angespannte Situation z. Zt. in den Schulen ist auch für die Psyche der Kids nicht gut. Irgendwo schon Mal gelesen? Nein, passt der Politik nicht in den Kram. Wo sind die Politiker, die noch vor wenigen Wochen für die Kinder sprachen? In der Versenkung verschwunden, oder hat man ihnen den Mund verboten?Der Gedanke drängt sich mir auf. Ich verstehe die Welt nicht mehr. Und wenn Omikron wirklich nicht schlimme Verläufe hat, weiss man was über die Langzeitfolgen? Aber ja, falls die Kids die dann hätten, nimmt sich ihnen dann wirklich jmd. an, oder schiebt man sie dann auf die Psychoschiene, Einbildung oder so. Ach man, ich kann auch nicht mehr. Was uns fehlt, ist Gehör da oben. Und Ehrlichkeit. Aber ich glaube, das werden wir nicht bekommen. Statt dessen ……………

AvL
4 Monate zuvor

Bei einer derart anhaltend hohen Infektionsquote unter Kindern halte ich Schulöffnungen derzeit bei der sich aufbauenden Omikron-Welle für ein obsoletes Mittel, um soziale Deprivation von Teilen der Schüler zu vermeiden, denn schließlich geht der Gesundheitsschutz vor Bildung, und die Sommerferien kann man zum Ausgleich um 2 Wochen nach hinten schieben.
Da werden sich die Bayern und Baden-Württemberger ärgern, wenn NRW denen die Urlaubsgebiete streitig macht.

gehtsnoch
4 Monate zuvor

„Außerdem komme es darauf an, «dass wir unser Land am Laufen halten», wenn sich eine möglicherweise große Zahl von Menschen infiziere oder in Quarantäne müsse.“
Da hat auch das „C „im Parteinamen ausgedient und müsste durch ein frisches „W“ ersetzt werden.

„Vor allem wolle er, dass Schulen und Kindertagesstätten möglichst offen blieben, damit «unsere Jüngsten nicht wieder besonders hart betroffen sind».“
„Hart betroffen“ so wie „auf sich wirken lassen“, da doch die Infektion als Durchseuchung nun nur noch besonders Mild im Verlauf.

„Auch nach der Flut im Juli sei Zusammenhalt für viele selbstverständlich gewesen.“
Was dem Land nichts kostete, da alle sichtbaren Aktionen wie man hört eher aus Nächstenliebe, Spenden als Geld- oder Sachwert, Nachbarschaftshilfe und Ehrenamtlichkeit von Bürgern aller Gesellschaftsschichten statt Staat erfolgte.

„«Die aktuellste Mutation – Omikron – verzeiht keine Nachlässigkeit.» Es gelte weiter konzentriert und wachsam zu sein. «Und wir müssen jederzeit bereit sein, entschlossen zu handeln, um Menschenleben zu schützen»“
Habe den Eindruck mit den Einschränkungen nur sofern alles zum Nulltarif erhältlich ist. Handeln durch Gesundheitsschutzmaßnahmen ist nicht zu erkennen und Konzentration und Wachsamkeit lösen kaum Kosten aus, aber wer ist genau „wir“.
Bei der Antwort zu „Menschenleben schÜtzen“ greift gerade hier die Zensur… zumindest „Menschenlenben schÄtzen“ hat dabei den gleichen Nullwert.

„Offen“ mutiert langsam zum Unwort 2022. Impfen, testen und hoffen also auch ab 2022.

Dil Uhlenspiegel
4 Monate zuvor
Antwortet  gehtsnoch

… „offen“ steckt in „h-offen“.

kanndochnichtwahrsein
4 Monate zuvor

Ich frage mich einmal mehr:

Kann ich „Präsenzunterricht wie immer“ unter den gegebenen Umständen vor meinem Gewissen den Schülern und ihren Familien gegenüber verantworten?
„Darf“ ich das „Spiel mit dem Feuer“ mitspielen, ohne mich mitschuldig zu machen?
Soll ich mich einmal mehr in den Augen der Ministerin lächerlich machen, ihr wieder einmal schreiben, dass ich das alles (wohl begründet) für zu gefährlich halte?
Werde ich der Situation weiter gewachsen sein, diesen Spagat zwischen Gesundheitsschutz und „Normaliät schaffen“ stemmen, der Mehrbelastung über das schon seit Jahren überreizte Maß hinaus standhalten?

Wo ist die persönliche Schmerzgrenze?
Wo ist die Grenze, die man aus Selbstschutz nicht überschreiten sollte?
Wo endet der Beamtengehorsam?
Wo ist die Notbremse?

In der Rede von Herrn Wüst fehlt mir der Ausblick:
Was gedenkt er zu tun, damit es weiter gut läuft?

Jeder wünscht sich offene Schulen.
Aber dafür müsste man was tun!
Einfach nur „Gemeinsamkeit“ und „Vielfalt“ (der Vergangenheit) zu beschwören, das reicht mir persönlich nicht!! Ein Dank an Lehrer und Kinder reicht auch nicht, wenn nicht endlich die Politik die Bedingungen schafft, damit alle damit klarkommen – auch und vor allem die, die im Krankenhaus arbeiten!

Ich vermisse eine klare Linie, die ich auch meinen Schülern wissenschaftlich untermauert vermitteln kann: Was passiert wenn… und wie können wir diesen Ablauf beeinflussen…
Immer nur „auf Sicht“ fahren ist zu wenig nach zwei Jahren Pandemie.

Wenn er weiß, dass die nächsten Wochen eine schwere Zeit werden – dann darf er nicht die Schulen ungeschützt weiterlaufen lassen! Ob wir wollen, dass Schulen/Kitas offen bleiben, interessiert das Virus nicht!

xy
4 Monate zuvor

Warum ignoriert die KMK den Willen der Bundeselternvertretung?
https://twitter.com/bundeseltern/status/1477322856245694467?s=20

Klaus Lehmkuhl
4 Monate zuvor
Antwortet  xy

Weil die KMK ist wie die KPdSU oder die SED oder alle totalitären Parteien : Sie hat immer Recht und darf andere zu ihrem “ Glück “ zwingen . Manchmal durch Mauerbau , manchmal durch Präsenzunterricht .
Der Elternwille wäre nur dann interessant , wenn er die KMK unterstützt . Aber so doch nicht . Recht auf Bildung und Teilhabe . Schüler dürfen nicht länger unter dem Schutz ihrer Gesundheit leiden . Wir verbinden Kamikaze und Mathematik zu einer einzigartigen Kombi .

Christel
4 Monate zuvor
Antwortet  xy

xy, die Antwort ist einfach: Weil die Bundeselternvertretung nicht für die Mehrheit der Gesellschaft ud auch Eltern spricht: Die breite Mehrheit der Eltern wünscht doch vollständig geöffnete Schulen, wie auch etliche weitere Elternorgansisationen zeigen. Bei Aufhebung der Präsenzpflicht (wie es sie ja bereits einige Male in verschiedenen Bundesländern gab), bleibt kaum ein Kind zu Hause. Zitat des Vorsitzenden der Landeselternschaft der Gymnasien in NRW am 22. Dezember: „Ein erneuter Rückzug ins Homeschooling kann nur das allerletzte Mittel sein, erst müssen alle Register durch die Erwachsenen gezogen werden. Frühestens wenn die letzte Fabrik geschlossen ist, ist Untericht auf Distanz denkbar.“ Diese Einschätzung gefällt Ihnen offenbar nicht, sie ist aber die Einstellung der breiten Mehrheit.

Klugscheisser
4 Monate zuvor
Antwortet  Christel

Nur in wenigen Regionen war Präsenzpflicht ausgesetzt. Es gibt im Grunde kein klares Bild über die Befindlichkeiten.

Zudem wird sich nicht oder kaum um die abwesenden Schüler gekümmert. Lehrer können nun mal nicht alle versorgen, da die Zeit dafür einfach nicht ausreicht.

LM
4 Monate zuvor

Ich stelle da mal eine provokative Frage in den Raum. Unsere Anstellung als Bedienstete des jeweiligen Bundeslandes zwingt uns jeden Tag in die Schule zu gehen. Das ist Demokratie. Das Volk hat entschieden, dass man nur entlohnt wird, wenn man seine Arbeit macht uns zwar ordentlich. Nun gibt es da Kumis und andere Politiker, die zwar Möglichkeiten geschaffen haben, die Arbeitsschutz gewährleisten, aber die Hürden so hoch gemacht, dass es faktisch nicht funktioniert. Gilt für diese Menschen das Gleiche, wie für uns?

Müssten die nicht auch entlassen werden, wenn sie ihren Job nicht machen? Und wer setzt das um? Ist es nicht Aufgabe einer Demokratie, dann andere Menschen mit dieser Aufgabe zu betrauen, die in der Lage sind ihrem Aufgabenbereich gerecht zu werden?

dickebank
4 Monate zuvor

Es gibt Reden, zu denen mir als Kommentar allenfalls der Spruch geht des spätrömischen Gelehrten Boëthius ein:

„Si tacuisses, philosophus mansisses. “

Btw klassische humanistische Bildung aus dem lateinischen Präsenzunterricht vergangener Zeiten … also kurz nach den Zeiten der „Feuerzangenbowle“:) 45 Jahre „Aprätur“ lassen grüßen.

alter Pauker
4 Monate zuvor

Ein bisschen, na ja eigentlich ganz gewaltig, erinnert mich das Gehabe der Politiker an uns, als wir (ich meine mich, aber ich denke mancher einer wird sich auch darin entdecken) noch ziemlich kleine Kinder waren:
Wenn ich z.B. trotz Warnung mit dem viel zu großen und schweren, schwarzen Fahrrad meines Vaters gefahren bin, schräg stehend, weil die obere Stange zu hoch war, (das war etwa 1963) war ich stolz wie Bolle, wenn es klappte und gab gewaltig an. Bin ich aber trotz aller Warnungen von Papa gestürzt und kam mit blutenden Knien und Händen, manchmal hat’s auch die Nase erwischt zurück, schob ich die klugen Ratschläge der Eltern beiseite und sagte Sachen wie: „Das wollte ich ganz genauso, habe ich mit Absicht gemacht, weil da der Baum kam, dass nicht mehr passiert. Gut, gell?“

Auch bei Halbstarken ist das ein beliebtes, angeberisches Vorgehen.

„…wir lassen die Schulen auf, das wollten wir ganz genauso, gut gell!“, schallt’s dann heute durch die Medien.

[Gell (schwäbisch) für „stimmt doch, oder“]

Allen wünsche ich ein besseres, gesundes und ein etwas weniger strapaziöses neues Jahr 2022. Bleibt gesund! Gell!

Kerstin Krause
4 Monate zuvor

In Südafrika sind die Beschränkungen wegen Omikron aufgehoben, weil diese Virusvariante keine schweren Krankheitsverläufe hervorbringt. Warum also eine solche Diskussion in Deutschland?