Schüler wehren sich gegen Durchseuchung: „Wir werden in überfüllte Klassenräume mit unzureichendem Infektionsschutz gezwungen“

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BERLIN. Wegen der Corona-Lage an den Schulen fordern Schülervertreter in einer Petition unter dem Hashtag #WirWerdenLaut! die Politik zum Handeln auf. Sie werfen ihr vor, Schülerinnen und Schüler im Stich zu lassen. Innerhalb von wenigen Tagen haben mehr als 50.000 Menschen den Aufruf unterschrieben – darunter zahlreiche namhafte Mediziner und Wissenschaftler wie die Virologin Dr. med. Jana Schröder, Chefärztin des Instituts für Krankenhaushygiene und Mikrobiologie der Stiftung Mathias-Spital, der Physiker Prof. Dr. Dirk Brockmann von der Berliner Humboldt Universität zu Berlin sowie die Psychologin, Bildungsexpertin und Grünen-Politikerin Marina Weisband. Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) und KMK-Präsidentin Karin Prien (CDU) haben prompt reagiert – mit Gesprächsangeboten.

Die Schülervertretungen machen mobil. Illustration: Shutterstock

„Wir Kinder und Jugendliche erdulden die Pandemie und die mit ihr einhergehenden Einschränkungen seit fast zwei Jahren. Wir halten uns gewissenhaft an die auferlegten Maßnahmen, um uns und andere zu schützen. Doch die Situation an unseren Schulen ist unerträglich geworden“, so heißt es in der Petition, die von zahlreichen Schülervertretungen aus ganz Deutschland getragen wird.

Weiter schreiben die Initiatoren: „Wir haben unsere Belastungsgrenze erreicht. Endlich wird die psychische und körperliche Gesundheit von uns Schüler:innen stärker thematisiert. Dieser Diskurs sollte ehrlich und öffentlich mit statt nur über uns geführt werden. Wir Schüler:innen, wie auch viele Eltern, Lehrkräfte und Wissenschaftler:innen, haben immer wieder besseren Infektionsschutz an Schulen verlangt. Forderungen wie die flächendeckende Ausstattung mit Luftfiltern, die Aussetzung der Präsenzpflicht und der angemessene Ausbau digitaler Lern- und Lehrmittel an Schulen wurden und werden wiederholt zu großen Teilen ignoriert und bisherige Lösungsansätze und Förderprogramme waren nicht ausreichend. Wir müssen davon ausgehen, dass diese fünfte Welle nicht die letzte sein wird. Dennoch fehlt weiterhin ein klares politisches Signal, dass für den Herbst 2022 und die Zeit danach Vorbereitungen getroffen werden! Anfängliche Kommunikationsfehler der Corona-Politik der Jahre 2020 und 2021 werden wiederholt, wenn nicht gar übertroffen.“

„Wir können Ihre aktuelle Politik, die uns alle im Stich lässt, psychisch belastet und körperlich gefährdet, nicht länger mittragen“

Direkt angesprochen werden Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP), Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) „Wir können Ihre aktuelle Politik, die uns alle im Stich lässt, psychisch belastet und körperlich gefährdet, nicht länger mittragen. Wir sind darauf angewiesen, dass Sie endlich Ihrer Verantwortung gerecht werden und auf unsere Forderungen eingehen.“
Im Wortlaut:

„Wir fordern:

  1. Einen ehrlichen und öffentlichen Diskurs mit statt über uns
  2. Bundesweite Umsetzung der vom RKI empfohlenen S3-Leitlinie
    • Luftfilter für Klassen-, Fach- und Sanitärräume in allen Schulen
    • kostenlose FFP2-Masken
    • Reduktion der Größe von Lerngruppen
    • mehr Angebote für die Notbetreuung
    • angemessene Quarantänemaßnahmen zur Vorbeugung von weiteren Infektionen
  3. PCR-Pooltestungen sowie hochwertige Schnelltests an allen Schulen
  4. Bildungspflicht statt Präsenzpflicht
    • Schüler:innen müssen mit ihren Familien selbst entscheiden können, in welcher Art der Beschulung sie sich wohler und sicherer fühlen.
    • Distanzunterricht muss eng durch pädagogisches Personal begleitet werden und Schulen müssen bei der Umsetzung aktiv und praxisnah unterstützt werden.
    • Verbesserung der technischen Ausstattung und verpflichtende, hochwertige Schulungen des pädagogischen Personals
  5. Informationen über Infektionen in Lerngruppen müssen in Echtzeit und unkompliziert an Eltern, Lehrkräfte und Schüler:innen übermittelt werden.
  6. Aufstockung des  pädagogischen und schulpsychologischen Personals
  7. Entlastung und Ausgleich für Abschlussjahrgänge
    • Abschlussnoten, die aufgrund der Pandemie vom eigenen Leistungsstand abweichen, müssen in ihrer Gewichtung für die Berechnung des Durchschnitts berücksichtigt bzw. gestrichen werden können.
    • Reduzierung des Leistungsdrucks durch Kürzung oder Schwerpunktsetzung im Lehrplan. (Kernkompetenzen müssen trotzdem vermittelt werden.)
    • Schaffung von Möglichkeiten für Ersatzprüfungsleistungen
      Berücksichtigung individueller Lernfortschritte der Schulen durch dezentrale Prüfungsaufgaben
  8. Pandemie-Aufarbeitung für die Zukunft
    • Für die Probleme, die in der Pandemie aufgetreten oder deutlicher sichtbar geworden sind, müssen langfristige Lösungsstrategien gefunden und umgesetzt werden.“

Der aktuelle Abschlussjahrgang sei der von Corona bisher am stärksten Betroffene. „Für unsere Abschlüsse sollen wir beständig Leistungen erbringen. Doch von Beständigkeit konnte in den vergangenen zwei Jahren nicht die Rede sein. Psychische und körperliche Belastungen, ein hohes Infektionsrisiko sowie die Gefahr, an Long Covid zu erkranken, stehen gleichauf mit Angst vor dem Verlust von Angehörigen und Freund:innen. Dazu kommt die Ungewissheit, wie es weitergehen soll. Das Gefühl, sich im Kreis zu drehen und der Wegfall von Aktivitäten sind zermürbend für die Psyche. Einige von uns erhalten in diesem Jahr einen  Schulabschluss, der maßgeblich über unsere Zukunft mitentscheiden wird. Dieser wird aber nicht mit jenen Abschlüssen vergleichbar sein, die unter präpandemischen Umständen erlangt wurden.“

„Der aktuelle Durchseuchungsplan ist unverantwortlich und unsolidarisch. So kann es nicht weitergehen.“

Weiter betonen die Schülerinnen und Schüler: „Es ist wichtig, die Pandemie mit allen Mitteln zu bekämpfen. Zu unserer Verärgerung werden jedoch nicht alle zur Verfügung stehenden Werkzeuge eingesetzt. Seitens der Politik wird weiterhin behauptet, die Schulen seien sicher. Wir erleben täglich die Situation in unseren Schulen und es stimmt mit dem Konsens der Wissenschaft überein, wenn wir sagen: Schulen sind aktuell keine sicheren Lernräume! Wir werden in überfüllte Klassenräume mit unzureichenden Infektionsschutzmaßnahmen gezwungen. Damit werden vermeidbare Infektionen mit „milden” Verläufen oder gar Todesfälle bei Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in Kauf genommen. Dies gilt es zu verhindern! Zudem können die Langzeitbeschwerden von Infektionen und psychischen Belastungen nicht vollends abgesehen werden. Der aktuelle Durchseuchungsplan ist unverantwortlich und unsolidarisch.“ So könne es nicht weitergehen.

Bundesbildungsministerin Stark-Watzinger und die Präsidentin der Kultusministerkonferenz Prien haben bereits reagiert – sie bieten den Schülervertretern Gespräche an. „Mir ist es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler und ihre Vertreter wissen, dass sie gesehen und gehört werden“, schrieb Stark-Watzinger bei Twitter. Ihr Gesprächsangebot an die Bundesschülerkonferenz stehe. „Gerne bin ich zum Austausch mit weiteren Schülervertretern über die Situation an den Schulen bereit“, fügte sie hinzu.

Ähnlich äußerte sich Prien: „Es gibt einen regelmäßigen Austausch zwischen Schüler-, Eltern- und Lehrervertretungen auf Länderebene mit den Bildungsministerien“, schrieb sie bei Twitter. Sie habe gleich nach Amtsantritt auch der Bundesschülerkonferenz Gespräche angeboten. „Wenn Sie/Ihr außerhalb der gewählten Schülervertretungen sprechen wollt, lade ich persönlich dazu gerne ein.“ Prien bot „volle Transparenz“ und einen Livestream des Gesprächs an, „damit alle zuschauen können“. News4teachers / mit Material der dpa

Hier geht es zu der Petition.

Stark-Watzingers irritierender Auftritt bei „Bild-TV“: Hat die Bundesregierung für die Schulen irgendeinen Plan?

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KARIN
5 Monate zuvor

Angebote sind reine Täuschungsmanöver, Hinhaltetaktik, so tun als wenn man sie ernst nimmt!
Aber, der Weg ist schon entschieden, es wird sich durch die Gespräche genau “ 0″ ändern oder bewegen!

Klugscheisser
5 Monate zuvor
Antwortet  KARIN

Genau mein Gedanke.
Sobald ich das Politikersprech gelesen habe, dachte ich auch:
Nett sein, hinhalten, weiterhin ausschliessen. Aaaaaaber eben gaaaaaanz nett.
Zuhören können unsere Politiker gut, oder mit Spannung den Pandemieverlauf in Schulen betrachten. Mehr nicht.

Aber auf Drängen von Schülern zu handeln? Wo käme man denn dahin, wenn neben zahlenden Lobbyisten eine andere nichtzahlende Kundschaft eine Mitentscheidungsrolle spielen.

Lasst Euch nicht verarschen, Schülergemeinschaft! Bleibt dran, bleibt laut. Sonst wird es genauso wie bisher immer weiter mit dem sowieso schon verfaulenden maroden Schulapparat gehen. Sonst werdet Ihr noch weitere Jahre frieren.

Grundschullehrer
5 Monate zuvor
Antwortet  Klugscheisser

„mit Spannung den Pandemieverlauf in Schulen betrachten…“ , das ist es, was die Politik tut. Wir sind Versuchskaninchen.

Riesenzwerg
5 Monate zuvor
Antwortet  Grundschullehrer

@Antworte auf Grundschullehrer

Die haben bestimmt Wetten abgeschlossen.

Ich muss da mal was loswerden
5 Monate zuvor
Antwortet  KARIN

Liebe Initiatoren der Petition, falls Ihr Gespräche mit den Verantwortlichen führen solltet, beachtet bitte folgende erfolgskritische Faktoren:

– bringt Fachleute auf Eurer Seite mit ins Gespräch, aus dem Bildungsbereich und aus der Wissenschaft (Epidemiologen usw., ihr wisst schon)
– führt das Gespräch nur und ausschließlich vor laufenden Kameras mit anwesender Presse und sorgt so für eine breite Transparenz
– bringt ebenso bekannte YouTuber mit, die danach auf Ihren Kanälen über die Gespräche berichten. Hier hat die Politik so gut wie keinen Einfluss, ihr aber schon.
– fordert SOFORTIGE Umsetzung von Maßnahmen, es kann NICHTS mehr warten, es wurde 2 Jahre lang Zeit vergeudet, nichts gelernt und nur hingehalten.
– es wird keine weiteren Gespräche geben!

Viel Erfolg! Eure Petition wächst schneller als die Omikron-Inzidenzzahlen! Das ist ein gutes Zeichen.

Ich muss da mal was loswerden
5 Monate zuvor

75000 and growing! Go for it!

Pit2020
5 Monate zuvor

@Ich muss da mal was loswerden

Das sind wertvolle Hinweise!
Der Tip mit den Fachleuten/Wissenschaftlern ist prima, aber besonders gut ist die Idee mit den YouTubern.

Bitte mailen Sie das an die Urheber der Petition. (Die Email-Adresse dürfte sich bei der Petition auf change.org finden.)
Zur Not kann die n4t-Redaktion vielleicht einen „Draht“ herstellen?

Ich muss da mal was loswerden
5 Monate zuvor
Antwortet  Pit2020

Das mache ich gern!

Ich muss da mal was loswerden
5 Monate zuvor
Antwortet  Pit2020

Ah doof, ich finde da nur einen Twitter Link und ich habe keine Twitter Account. Eine Email Adresse finde ich da nicht.

Falls mir jemand weiter helfen kann, den Kontakt herzustellen, bitte gern.

Oder einfach die Tipps direkt an die Initiatoren weiter leiten. Ich habe da kein Patent drauf!

Pit2020
5 Monate zuvor

@Ich muss da mal was loswerden

Bei Twitter bin ich auch nicht.

Wer kann hier bitte aushelfen?
(Wie oben schon erwähnt: Hat die Redaktion die Möglichkeit?)

catblue
5 Monate zuvor

Ist erledigt.

Ich muss da mal was loswerden
5 Monate zuvor

Danke, catblue!

Gabriele
5 Monate zuvor
Antwortet  KARIN

Liebe Karin, teile Ihre Ansicht!

ist lediglich sehr leicht durchschaubares, rein taktisches Manöver, Show, Augenwischerei.

Abgesehen davon, dass Frau Stark-Watzinger sowieso überhaupt keinerlei Befugnisse in der Sache hat, denn Schulbildung ist Ländersache.

Bundesbildungsministerium kann höchstens (kleinere) Finanzspritzen für besondere Bildungsprojekte, z.B. Digitalisierung, veranlassen.

Also: augenscheinliches, offensichtliches Anhören, also „Ernstnehmen“ der drängenden Nöte und Sorgen der SchülerInnen. Sie sind ja die WählerInnen der Zukunft.

Doch n u r mit dem Ziel, erstmal die Luft rauszunehmen, dann zu beschwichtigen und zu vertrösten, Hoffnung zu verbreiten, dass man sich kümmern werde.

Danach aber weitermachen wie bisher.

Fazit: selbst „Brandbriefe“ nach „ganz oben“ nützen inzwischen nix mehr. Probleme werden einfach ausgesessen.

Traurige, bittere Wahrheit.

Klaus
5 Monate zuvor

Was wollen die SuS eigentlich.
In Berlin z.B. gibt es keine Präsenzpflicht mehr. Dann sollen die SuS doch zuhause bleiben und sich nachmittags in Kleingruppen treffen und dort lernen.

Wenn keine SuS am Präsenzunterricht teilnehmen, dann könnten die Lehrkräfte endlich ihre Kompetenzen im Distanzunterricht weiterentwickeln.

So ist es nur ein rumgekrampfe.

DerechteNorden
5 Monate zuvor
Antwortet  Klaus

Berlin ist nicht Deutschland. In allen anderen Bundesländern herrscht Präsenzpflicht.

Klaus
5 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Aber auch in Berlin reagieren die SuS nicht…

Daniel
5 Monate zuvor
Antwortet  Klaus

Wird in Berlin kaum genutzt weil nicht gewollt.

Lehrer_x
5 Monate zuvor
Antwortet  Klaus

Was ist das für ein saudummes Boomerargument?????? Nur weil das dort gilt, giebt das nicht überall. Außerdem steht da ein bisschen mehr als nur das…

Lehrer mit Seele
5 Monate zuvor
Antwortet  Klaus

Und was ist mit den anderen 15 Bundesländern und den jungen Schülern, deren Eltern arbeiten?

Minna
5 Monate zuvor
Antwortet  Klaus

Viele Maßnahmen sind bloß Alibimaßnahmen, damit die Verantwortlichen nicht rechtlich belangt werden müssen, bei minimalem Aufwand und maximaler „Normalität“ (sprich Konsum und Infektionen), inklusive erhoffter Durchseuchung.
Wir mussten die Schule lange nerven, bis unser Kind das Pausenbrot an der frischen Luft essen durfte. Bei einer Schulinzidenz über 8000 und Präsenzpflicht. Denn jedes Zugeständnis sagt ja: „ist nicht sicher genug, kann man noch verbessern“.
Damit war tatsächlich auch die Mehrheit der Bevölkerung irgendwie einverstanden. Pandemiemaßnahmen sind lästig, Virus angeblich harmlos. Leute, die durchaus in der Lage sind, ausländische Nachrichten zu lesen, haben alles ausgeblendet. Drosten blendet Long Covid aus, findet er anscheinend nicht so interessant – größtes Risiko für Frauen im mittleren Alter, die als Mütter, Pflegerinnen, Ärztinnen, Kitamitarbeiterinnen, Grundschullehrerinnen, Sozialpädagoginnen eher hohe Viruslasten abbekommen. Tja. Frauen sollten auch laut werden. Viruslast senken ist eine gute Idee. Kostet halt Geld.

Jetzt lernen gerade in größerem Maße Menschen in Deutschland das Leid kennen, welches das VIRUS verursacht. Die Unzufriedenheit wächst, sie fühlen sich angelogen (wurden sie auch). In einigen Jahren wird auch die Bereitschaft steigen, über Long Covid, erhöhtes Krebsrisiko und Sterberisiko durch Schlaganfälle usw. reden. Später (hoffentlich) geht es dann um Demenz.
Dann werden viele sagen, dass sie immer schon für Eindämmung waren. Aber jetzt darüber reden kostet Geld und Komsumfreude. Besser nicht. In den Medien gibt es erdrückende Schweigekartelle.

PS: DIE LEUTE IN HAMBURG TORKELN DURCH DIE STRASSEN UND LÄDEN Gangunsicherheit? Desorientierung? Neurologische Schäden? Brain fog?
Ist wirklich so. Unser Kind fragte gestern: Was ist mit den Leuten los?

Sunshine1977
5 Monate zuvor
Antwortet  Klaus

Ich glaube, es gibt auch außerhalb Berlins einige Schüler.
Und dort herrscht ausnahmslos Präsenzpflicht.
Erst denken- dann schreiben!
Oder das Schreiben lassen!

Tsundoku3
5 Monate zuvor
Antwortet  Klaus

Die Aussetzung der Präsenzpflicht, für die angeblich immer mehr Eltern eintraten, wird nun von wenigen Prozent genutzt. Ich meine, ich las 3%. Das passt zu meinem Eindruck, wonach 1,2,3 Schüler pro Klasse fehlen, allerdings vor den Ferien. Da hat man vielleicht auch noch ganz andere Gründe.

Im Prinzip kann man sagen, das war mal wieder ein riesiges Medienfeuerwerk und hatte mit der Realität in Berlin nichts zu tun. Die meisten Eltern und die meisten Schüler wollen offene Schulen.

S.
5 Monate zuvor
Antwortet  Tsundoku3

Die meisten Menschen möchten eine Beschulung! Aufheben der Präsenzpflicht ohne Distanzunterrichtangebote bedeutet, dass SuS und Eltern zusehen müssen, wie sie selbst an den Schulstoff kommen. Habe ich selbst erlebt. Es müssten Distanzunterrichtangebote sicher gestellt werden. Wird aber nicht gemacht, weil die Länder und auch der Bund kein Geld für zusätzliche Online-Lernbegleiter in die Hand nehmen möchten und externe Organisationsarbeit, die auch Geld kostet, ebenfalls aus diesem Grund verweigert wird.

Tina+2
5 Monate zuvor
Antwortet  Tsundoku3

Viele Eltern würden ihre Kinder sehr viel lieber zuhause lassen, können es aber einfach nicht leisten.

Einen besseren Schutz, Luftfilter, zumindest endlich Ehrlichkeit, weniger Schüler in den Klassen – das alles wünschen sich hingegen sehr sehr viele Eltern!

Canishine
5 Monate zuvor
Antwortet  Tsundoku3

Sie wollen aber auch sichere Schulen.

Trulla
5 Monate zuvor
Antwortet  Tsundoku3

Die Fälle ist, dass die nicht präsenten SuS nicht mit Material versorgt werden müssen. Das ist auch verständlich, weil LuL sonst SOWOHL die untragbar en Zustände im Präsenzunterricht ALS AUCH eine Form des Distanzunterricht stemmen müssten.
Die Aussetzung des Präsenzunterrichts ist nichts als ein „Pseudo-Entgegenkommen“ und schiebt Verantwortung wieder auf andere ab.

Jule aus T.
5 Monate zuvor
Antwortet  Trulla

Genauso ist es.

Mutti-NRW
5 Monate zuvor
Antwortet  Tsundoku3

Meine Freundin ist alleinerziehend und hat sich trotz Job (unbezahlter Urlaub) dafür entschieden. Größtes Problem: wenn sie sich nicht stundenlang um den durchgearbeiteten Schulstoff bemüht, dann lernt das Kind nix nach zu Hause, obwohl es will.
Es wird nichts zugeschickt, hochgeladen oder sonstiges.
Also wartet sie jeden Tag bis ca 16 Uhr und hofft, dass sie den Stoff über Mitschüler bekommt.

Das ist für viele Eltern der Grund, ihre Kinder weiterhin zur Schule zu schicken. Weil der Leistungsdruck zu hoch ist.

Btw: ein Kind aus der Klasse fehlt seit Montag. Die Lehrer schicken selbstverständlich Mails an die Familie mit dem Schulmaterial.
Glück für meine Freundin: die Mutter des kranken Kindes schickt es ihr weiter…
Traurig aber wahr.

Klaus Lehmkuhl
5 Monate zuvor

Da kann Frau Stark – Watzinger ja ihr Niveau aus dem Bild – Interview wiederholen . Und Frau Prien könnte erneut sagen , dass alles daran liegt , dass die Lehrer zu dumm zum Lüften sind …

AvL
5 Monate zuvor
Antwortet  Klaus Lehmkuhl

Sie zeigt sich so, wie sie ist.

Nemesis
5 Monate zuvor

All die Forderungen der Schüler sind folgerichtig und sinnvoll. Ich traue mir jedoch wetten, dass nicht eine davon umgesetzt werden wird. Man wird sie anhören und wird dann Studien zur psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen anführen und damit begründen, dass sich nichts ändert. Dass der Fehler schon seit langem im System selbst liegt, dass Bildung in diesen Land nicht viel wert ist, dass man unflexibel ist, nicht willens oder in der Lage, neue und kreative Lösungen zu denken und zu gehen, wird jede noch so gut gemeinte Initiative ersticken. Es ist und bleibt ein Trauerspiel.

Ich muss da mal was loswerden
5 Monate zuvor
Antwortet  Nemesis

Genau da muss man ansetzen und die Pandemie nutzen um diese Missstände maximal zu exponieren!

potschemutschka
5 Monate zuvor

Ich hoffe, die angebotenen Gespräche finden zeitnah und vor Ort, also an Schulen statt. Aber bitte „normale“ Schulen, nicht an solchen die man immer wieder in den Medien sieht, die entsprechen nämlich nicht der Realität, also nicht der Mehrheit deutscher Schulen!

Realist
5 Monate zuvor
Antwortet  potschemutschka

„Prien bot „volle Transparenz“ und einen Livestream des Gesprächs an, „damit alle zuschauen können“.“

Klingt eher nach einer Videokonferenz aus sicherer Entfernung…

potschemutschka
5 Monate zuvor
Antwortet  Realist

War ja nicht anders zu erwarten. Die trauen sich nicht in die Schulen und Kitas. Verstehe ich gar nicht, die sind doch viel sicher als der Bundestag!

kanndochnichtwahrsein
5 Monate zuvor

Klar, wollen die mit den Schülern sprechen.
Klingt goßzügig und schindet Zeit.
Man bedenke den vollen Terminkalender der Minister, die ja die Pandemie managen müssen.
Wer hat da wann Zeit für die Schüler?

Und solange man verhandelt, muss man nicht handeln.
So ist das in der großen (Russland/Ukraine) und kleinen (Schul-) Politik.

Wenn dann doch jemand handeln muss, sind es die Lehrer… und gradstehen müssen wir auch, egal wofür, immer in vorderster Front.

Ich wünsche der Initiative mehr Glück als wir Lehrer es bisher hatten.
Angeblich wurde ja auch regelmäßig mit Lehrern und Eltern gesprochen.
War jemand dabei? Gab es das wirklich?
Wurden die KM von diesen Leuten in ihrer Linie bestärkt?
Immer entland der Devise „Arbeitnehmer und Konsumenten werden wählen…“?
Schließt das dann aus, auch andere Stimmen zu hören? Offenbar ist das so…

Ich hatte Hoffnungen in den Expertenrat gesetzt, vor allem was klare Fakten und ethische Fragen angeht. Werden die auch zum Gespräch eingeladen, aber nicht gehört?
Oder wollen die alle die ungebremste Durchseuchung?
Die sind mir alle zu still…

Sogar die Schüler blicken auf die Zeit nach der Pandemie – ist vor der Pandemie, vor der nächsten Grippe-/Durchfall-/Whatever-Welle, dem nächsten Wetterextrem, Energiekrise etc.
Für all das sind unsere Schulen nicht gerüstet!
An richtig akute Bedrohungen mag ich in Bezug auf meine Arbeitsstelle gar nicht denken – Vulkanausbruch, Blackout, Supergau, Erdbeben, Großexplosion, Attentat, Chemieunfall…
Schulen sind nicht mal dafür gerüstet, auch nur 24 Stunden lang alle Anwesenden vor Irgendetwas zu schützen und mit dem Überlebensnotwendigen zu versorgen.

FrustrierteErzieherin
5 Monate zuvor

Liebe Kinder und Jugendliche, ihr habt meinen allergrößten Respekt. Ihr habt so viele Maßnahmen mitgetragen und euch solidarisch mit der älteren Generation lange eingeschränkt. Und jetzt werdet ihr einfach Übergangen, nicht beachtet. Ihr habt solange alles ertragen und mitgetragen. Ihr seid Zuhause gesessen, da sind die ersten geimpften Senioren schon wieder nach Mallorca geflogen- dafür könnten die Senioren und ihr nichts dafür. Aber es ist nun doch längst überfällig, dass man auch eure Bedürfnisse in Blick nimmt und euch hört und Möglichkeiten schafft, dass es euch gut geht und ich wage nicht zu tendieren, ob Präsenzunterricht ja oder nein, sondern was möchtet ihr, wie geht es euch, wie entscheidet ihr? Was tut euch gut, wie wägt ihr ab usw. und das zusammen mit euren Lehrern und der schulischen Situation vor Ort….. für alle Maßnahmen gibt es Lösungen, nur für euch wird so pauschal entschieden.
Werdet laut- denn wer am lautesten Schreit wird in diesem Land gehört( ….so wie die Schulen müssen offen bleiben, usw.)
Entscheidungen müssen Altersabhängig, situationsbezogen, nachvollziehbar, sinnig, zielführend und für euch Kinder und Jugendliche akzeptabel sein. Es wird Zeit, dass wir Erwachsenen unsere Bedürfnisse zum Wohle von euch zurückstellen- egal wie diese aussehen mögen.

Pitti
5 Monate zuvor

Alle bitttttte unterschreiben. Und lasst euch nicht abwimmeln. Bleibt dran. Bleibt laut und werdet wenn es sein muss noch lauter. Vielleicht hilft auch ein Streik!!!!!

Rüdiger Vehrenkamp
5 Monate zuvor

Bei einigen Punkten der Petition kann ich mitgehen (Luftfilter, bessere Ausstattung für Schulen, Fortbildungen für Lehrkräfte), aber nicht bei allen.

Natürlich wird es eine Gruppe geben, die sich nichts sehnlicher wünscht, als wieder zuhause sein und unter Umständen erneut komplett abtauchen zu können. Geht es allen Unterschreibenden wirklich um den Infektionsschutz? Der Großteil der mir bekannten Schülerinnen und Schüler möchte, dass Quarantäne und Maskenpflicht abgeschafft werden und Schule wieder stattfindet wie früher: Mit Sportfesten, mit Klassenfahrten, mit gemeinsamen Aktionen usw.

Ich unterstelle, dass hier die Elite unterschreibt, die es sich im großzügig gestalteten und gut ausgestatteten Elternhaus bequem machen kann – mit Tablet und funktionierendem Internet. An die abgehängten und (sozial) schwachen Schülerinnen und Schüler denken manche der Forderungen leider nicht.

Eine Petition für Schulsanierungen und Modernisierungen unterschreibe ich hingegen gerne.

Tina+2
5 Monate zuvor

Mein Gott, haben Sie immer noch nicht verstanden, dass es sogar den ach so gerne immer wieder alibimäßig genannten Kindern aus prekären Familien nutzt, wenn weniger Kids in den Klassen sitzen und alle rundrum etwas mehr Platz haben und sich das Virus nicht aus 5 cm Entfernung ins Gesicht niesen (z.B. beim testen, frühstücken, umziehen, bei schlabbrigen Masken)!

Weil manche Familien es nicht leisten können, ihre Kinder zuhause zu beschulen, sollen sich gefälligst alle anderen auch infizieren, sch… auf vorerkrankte Kinder oder Familienmitglieder, schnurzegal, was das Virus im Körper der Kinder anstellt, oder was soll so ein Blödsinn?

Das macht mich einfach nur noch stocksauer!

Defence
5 Monate zuvor
Antwortet  Tina+2

@Tona+2:

Klar, ihre gesunden Kinder sind Verfügungsmasse für die, die sonst unvorsichtig sind, ohne Maske rumlaufen, Sportfeste wollen und natürlich auf Klassenfahrt müssen.

Ich muss da mal was loswerden
5 Monate zuvor

Ich unterstelle das Gegenteil, RV, es unterschreiben nämlich erst Recht diejenigen, die eben keine Alternativen zu Hause haben und daher auf die Schule als Ort angewiesen sind, und fordern dass eben diese Schulen endlich mal ordentlich ausgestattet werden! So sieht’s aus! Von wegen Elite!

NichtSchonWieder
5 Monate zuvor

Blablabla immer der gleiche Driss Rüdiger. Du kapierst es einfach nicht. Und hast dich mit mehreren Äußerungen aus der Querdenkerszene (Masken sind Lappen, Virologenkaste) längst für jegliche Diskussion disqualifiziert.

Elly
5 Monate zuvor

Herr Vehrenkamp: es ist einer Demokratie unwürdig, ALLE gleich zu machen. Es geht u.a. um das Aussetzen der Präsenzpflicht zugunsten einer Bildungspflicht. Ihre Argumente mit den „abgehängten“ Schülern entspringen schlicht einer Neiddebatte: was der eine nicht hat, soll der andere auch nicht haben. Das entspricht nicht der Lebensrealität! Soziale Unterschiede gibt und gab es immer, in allen Gesellschaftsformen. Der unerbittliche Präsenzzwang für alle ist derzeit einfach: schwärzeste Pädagogik, die die Bedürfnisse Heranwachsender ignoriert. PRÄSENZPFLICHT IST NICHT MEHR ZEITGEMÄSS!!!!

Maren
5 Monate zuvor

Verstehe die Kommentare hier nicht.Ich vertrau den Kumis etc.auch für keinen Cent mehr,aber wir alle müssen jetzt unterstützen.Notfalls müssen bundesweit Schülerstreiks stattfinden.Die Elternvertreter müssen jetzt hinterherkommen.Wir Eltern hätten was tun müssen.Hut ab vor diesen jungen Menschen!

Sabine2021
5 Monate zuvor

Ich habe die Petition schon unterschrieben und finde es grundsätzlich super, dass Schüler/innen ihre Interessen vertreten und sich dafür stark machen, dass sie gehört werden.
Besonders die Forderung, dass mit ihnen gesprochen wir, kann ich nur unterstützen. Bitte weitermachen! Und mit allen Schülerräten vernetzen!
Und ich wünsche der Aktion, dass sie sich ausbreitet, größer wird!!!
Habe den Hashtag schon an unseren Schülerrat geschickt.

Fedup
5 Monate zuvor

„Wir werden in überfüllte Klassenräume mit unzureichendem Infektionsschutz gezwungen“ sagen SuS! Und was ist mit LuL – sie sind auch da!
Die Ständige Impfkommission empfiehlt Menschen, die durch Corona stark bedroht werden, sich drei Monate nach der Auffrischungsimpfung erneut boostern zu lassen – aber nur über 70-Jährige und medizinisches Personal. Keine Erwähnung von Lehrern, von denen viele über 60 sind und täglich mit Hunderten von meist ungeimpften Kindern konfrontiert sind.
Ich habe das Gefühl, dass die Politiker Lehrer hassen. Und leider glaube ich, dass die Petition des SuS, wie andere Proteste auch, ignoriert werden wird.

W.
5 Monate zuvor

Wo ist Rüdiger V.?

Enjoy your chicken Ted!
5 Monate zuvor
Antwortet  W.

Don’t feed the troll. 🙂

Ignoriert die Querdenker doch. Wir denken an den Schutz unserer Kinder bze Schüler, daran müssen wir denken.

S.
5 Monate zuvor

Größter Respekt, den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen!

Immerhin gibt es jetzt ein Gesprächsangebot der Bundesbildungsministerin und der KMK-Präsidentin – ein solches wurde dem „Bundesweiten Bündnis für Sichere Schulen – Bildungsgerechtigkeit und Gesundheitsschutz in der Pandemie“, bestehend aus Elternvertreter*innen, Wissenschaftler*innen und Privatpersonen, immer verweigert!
(Hier war unsere erste Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/bildungsgerechtigkeit-und-gesundheitsschutz-in-der-pandemie)

Das Gespräch sollte genutzt werden – auch, wenn es vielleicht als Ablenkungsmanöver intendiert ist. Das Ablenkungsmanöver wird aber nicht mehr gelingen!

Es sollte dennoch eine große Öffentlichkeit hergestellt werden, damit keine Tatsachen verdreht werden können und damit nicht wieder das Gleiche geschieht wie bei der Expert*innenanhörung mit Dr. med. Jana Schroeder, Prof. Kähler, Prof. Scholz und Prof. Kekulé bei Bildungsministerin Hubig im Dezember 2020. Hubig hatte die Angaben der Expert*innen zum damaligen massiven Infektionsgeschehen verdreht, verharmlost und geschönt – und dann dank der Berichterstattung von News4Teachers eine Korrektur veröffentlichen müssen.

Werdet laut und bleibt laut! Viele Eltern werden euch unterstützen! Ich zumindest bin dabei!

Mary-Ellen
5 Monate zuvor

Warum noch Gesprächsangebote?

Die Forderungen der Schülerschaft sind doch klar benannt.

Muss die Politik sich jetzt erst wieder im „Klein-Klein“ verlieren und alles kaputtschwafeln in dem Tenor: „Ja, liebe SuS, wir verstehen euch ja, aber es ist alles nicht so einfach, wie Ihr euch das vorstellt, etc blabeldiblubb“.

Ran an die Arbeit, liebe KM, eure Hausaufgaben sind gestellt!

Dil Uhlenspiegel
5 Monate zuvor

Rrrrring …. rrrring …

August

Hallooo

Hallo? Wer ist denn da?

Ich bin’s. Dil

Ach Dil, mein Kleiner. Das ist ja schön, dass du anrufst. Ich hab dich ja lang nimmer gesehen

Ja, Mama meint, es wäre besser so, wegen Schule und so

Ja … ja, da hat deine Mama schon recht. Wie geht’s dir denn?

Ach naja, ganz ok. Schule ist komisch gerade, immer fehlt halt jemand, auch Lehrer

Ja, ich lese das auch in der Zeitung und im Fernsehen

Du liest im Fernsehen? :o)

Ha freilich, kennst doch meine zauberhaften Fähigkeiten :o)

Du Oma, ich wollte dich was fragen. Also wir machen da so eine Präsentation in Reli und ich dachte, ich stelle vielleicht dich vor

Mich? Öh, haja, also wenn das geht, von mir aus. Worum geht es denn genau?

Es geht um Erlöserfiguren der Menschheit

Hahaha, und da willst du mich vorstellen? – kicher – Das ist ja goldig von dir

Wieso nicht. Du hast doch schon mal jemand gerettet

Ja schon, aber … naja eine Erlöserin bin ich nicht deswegen

Mh, nobody’s perfect – das mach ich dann schon passend in der Präsentation, kein Problem

Willst du etwa schwindeln?

Neiiin, ich dachte eher an … ähm, an ein kleines Upgrade der Wahrheit

Haha, tsss, na schön … das liegt wohl in der Familie

Wieso?

Naja, August und Uhlenspiegel. Bei den Namen, was will man erwarten

Achso :o)

Also was brauchst du jetzt dafür?

Damals als du Lilo gerettet hast. Kannst du das nochmal beschreiben

Aber das war nix Großes

Ja aber immerhin wäre sie ohne dich ertrunken

Mhh, jaaa, das kann man schon sagen. Naja also ich ging halt zufällig grad zum Kompost raus …

Das war nachmittags, oder?

Ja, kurz nach dem Essen. Ich wollte was auf den Kompost werfen und deswegen ging ich raus und durch den Garten nach hinten …

… wo du „die ersterbenden Hilferufe jener verzweifelten Seele in ihrem Todeskampf vernahmst und sofort“ …

Äh was!? So willst du das präsentieren?

Haja, klingt doch cool. Wie im Roman!

Wie du meinst. Ist dein Reli-Lehrer humorvoll?

Hmmm, geht so. Aber ich arbeite seit längerer Zeit daran, es ihm beizubringen. Die ersten Erfolge kann man schon sehen

Braver Junge :o) – Also da hab ich Lilo schreien gehört und bin zum Teich

Mh, mh, „eilte unversehens hinüber zum tiefen, schwarzen Wasser, wo sie die Hilflose versinkend erspähte …“ Ja das kommt cool. Und weiter dann?

Ja da war sie halt, und dann hab ich Lilo rausgezogen, und fertig.

.. und fertig? Das war’s? – Ne, das geht so nicht.

War aber so

Pfff, ok machen wir „ergriff sie in der allerletzten Sekunde, ehe sie für immer in eine andere Welt hinübergeglitten wäre“ … ja ich glaub so geht’s

Ohje, erzähl mir dann, wie es ankam, wenn du es vorgetragen hast

Ja klar. – Was hast du mit Lilo dann gemacht, nachdem du sie gerettet hast?

Ich hab sie ins Haus gebracht, abgetrocknet und geföhnt. Da ging’s ihr schon wieder recht gut

Die ist ja auch zäh

Schon. Und nach dem Föhnen sah sie echt gut aus. So schöne Federn hatte sie vorher noch nie. Da hat sie sich selber besonders lang in ihrem Spiegel im Käfig bewundert. Nur die Tür habe ich dann ganz fest verschlossen, damit sie nicht nochmal entwischt.

Das ist ein gutes Ende, mit dem Spiegel und selbst betrachtet und so … quasi „erlangte sie die Selbsterkenntnis im Spiegel der wahren Betrachtung ihrer selbst und ihres Tuns“.

Hm :o) irgendwie kommt’s du schon nach deiner Mama. Aber mach mal so. Wahre Betrachtung seiner selbst und seiner Taten kriegt man nicht allzu oft geboten.

Prima! Danke, Oma. Das wäre dann alles schon. Hast mir sehr geholfen … und meine Reli-Klasse wird dir dankbar sein, dass du sie von Langeweile „erlöst“ mit der Story :o)

Man hilft doch gerne :o)

Mein Name ist Hase
5 Monate zuvor

„Wenn Sie/Ihr außerhalb der gewählten Schülervertretungen sprechen wollt, lade ich persönlich dazu gerne ein.“

Da wäre vorher nur noch eine Formalität verwaltungstechnischer Art zu erledigen: „Ihr müsst Euch vorher den Passierschein A 38 besorgen“ – https://www.youtube.com/watch?v=ltd6YmXsnR4 😉

Dil Uhlenspiegel
5 Monate zuvor

… Eintragung einer Ga-Lehre? Oh, da sind sie hier ganz falsch.

Lehrer mit Seele
5 Monate zuvor

Liebe Redaktion

Bitte den Link oben direkt angeben, damit wir die Schüler unterstützen können.

Danke

Tina+2
5 Monate zuvor
Antwortet  Lehrer mit Seele

https://www.change.org/p/frau-bundesministerin-stark-watzinger-wirwerdenlaut-schulen-in-der-f%C3%BCnften-welle

Ich packe ihn der Einfachheit halber auch hier gerne nochmal drunter, wenn erlaubt.

Vielleicht könnte die eine oder andere Lehrkraft die Petition ja auch mal so ganz nebenbei im Unterricht thematisieren… 😉

Mündiger Bürger
5 Monate zuvor

E N D L I C H !!!

Das kam aber spät. Unter den Schülern gibt es also doch noch Reste von Lebendigkeit, trotz aller Anpassungen und behauptete Notwendigkeiten.

Mit den „68ern“ hätte man so etwas wie in den letzten Monaten niemals machen können. Und denkt immer daran: Ohne die damaligen gesellschaftlichen Umwälzungen gäbe es heute nicht einmal Mülltrennung.

Mündiger Bürger
5 Monate zuvor

Das Problem wäre doch sehr einfach zu lösen: Man geht einfach nicht mehr hin, Lehrer wie Schüler.

Geschlossen!

So viel Sanktionen können die ohnehin überforderten Stellen gar nicht durchsetzen.

„Mit den Füßen abstimmen.“ Das hilft immer und verschafft Respekt. Genau daran fehlt es nämlich.

Enjoy your chicken Ted!
5 Monate zuvor

Geht bei Lehrern leider nicht mal eben so, dann müssten sich alle krankmelden. Dienstrechtliche Konsequenzen brauchen wir nicht auch noch an die Backe.

Ich muss da mal was loswerden
5 Monate zuvor

Sehen und hören reicht nicht, Frau Stark-Watzinger. Handeln müssen Sie!

Sie wissen längst, was gefordert wird, es steht in der Petition. Worüber wollen Sie reden?

epimetheus
5 Monate zuvor

Der Witz ist doch, dass die Lehrerverbände von allen Schulministerien und auch vielen Medien an den Pranger gestellt worden sind, als sie in den letzten Wochen fast wortwörtlich das Gleiche gesagt haben wie die Schülervertreter jetzt.
Aber jetzt reagiert die Politik mit Gesprächsangeboten (die natürlich nichts bringen werden). Zur Zeit ist ganz großes Lehrerbashing angesagt!

A.H.
5 Monate zuvor

Gestern habe ich gelesen, 40 Prozent der Grundschüler in unserer Stadt waren jetzt schon erkrankt. Weiße Laken hingen aus den Fenstern der noch offenen Schulen. Eine hat bereits geschlossen. Wenn die sich noch länger Zeit lassen, dann ist das Thema durch.

Dil Uhlenspiegel
5 Monate zuvor
Antwortet  A.H.

Das ist ein Gedanke. Denn immerhin: So flehentlich wie der mildtätige St. Omikron dieser Tage von allen Seiten für einen schnellen Ausklang beschworen wird … also das muss doch klappen. Wobei, haben Viren eigentlich Ohren?

Rennachim
5 Monate zuvor

Bleibt einfach alle zu Hause! Streikt! Sonst ändert sich nichts!!!!! Wie im Berufsleben! Verknappung schafft Bedürfnisse und zeigt das wahre Bild, das eben nicht alle einverstanden sind.
Wenn ihr das nicht macht, wird alles im Sande verlaufen.

Tsundoku3
5 Monate zuvor

Der Beifall hier war ja zu erwarten, aber ich finde den Aufruf furchtbar!

Denn er ist plakativ und strotzt nur so von übertriebenen oder unüberlegten Allgemeinplätzen/Plattitüden. Nein, es halten sich nicht alle gewissenhaft an die Regeln. Es halten sich etliche Schüler nicht an die Hygieneregeln. Es leiden auch nicht alle darunter und es wollen viele keine Schulschließungen mehr. Es sollen alle Masken kostenlos zur Verfügung gestellt werden, aber kostenlos sind sie doch nie. Irgendwer wird das bezahlen müssen. Darüber machen sich die jungen Leute keine Gedanken. Am Ende sind sie es doch selbst, über höhere Steuern, über gestrichene Leistungen an anderer Stelle… aber das wissen sie natürlich noch nicht oder es ihnen egal, Hauptsache, sie bekommen die Masken umsonst.

usw.-usf.

Canishine
5 Monate zuvor
Antwortet  Tsundoku3

„ übertriebenen oder unüberlegten Allgemeinplätzen/Plattitüden“
Wie z.B. „Schulen sind sicher“?

Tina+2
5 Monate zuvor
Antwortet  Tsundoku3

Vor allem bezahlen die Kids mit ihrer Gesundheit dafür, dass Menschen wie Sie sich anti-sozial verhalten können!

Hellus
5 Monate zuvor
Antwortet  Tsundoku3

Wenn ich Schüler wäre, würde ich lieber später Masken zahlen, als Veränderungen im Gehirn, der Lunge, den Gefäßen etc. davonzutragen.
Offenbar haben Sie die Kosten von Langzeitfolgen von Covid nicht einkalkuliert. Ich fürchte, dagegen sind „Maskenkosten“ ein Witz.

Rüdiger Vehrenkamp
5 Monate zuvor
Antwortet  Hellus

Die Impfung schützt vor Corona und Langzeitfolgen. Die Masken tun es nicht. Sie verhindern unter guten Umständen eine Ansteckung vor Ort, aber selbst einige der vorsichtigsten Maskenträger in meinem Bekanntenkreis kamen dann doch in Berührung mit Corona (übrigens nur mit leichten Symptomen).

Also ist Ihre Strategie: Maske für immer? Keine Kontakte mehr? Pandemiemodus bis zum Rentenalter und darüber hinaus? Das sind wirklich tolle Perspektiven für Kinder und Jugendliche.

Ich muss da mal was loswerden
4 Monate zuvor

Wie wäre es mit: Masken bis die Omikron Welle durch ist und man gegen Omikron geimpft ist?

Dann alles komplett weg, auch Behandlung für Leute, die sich bis dahin nicht geimpft haben streichen.

Hellus
5 Monate zuvor
Antwortet  Tsundoku3

Außerdem werden die SuS ohnehin zahlen müssen:
– für den Schutz der Alten
– für Impfungen, die überwiegend anderen Altersgruppen zugute kommen
– für großzügige Coronahilfen für Konzerne
– usw. usa.
Aber für sich sollen sie mit Ihrer kruden Logik nichts fordern dürfen?

Ich muss da mal was loswerden
5 Monate zuvor
Antwortet  Tsundoku3

Ok, haben wir halt eine (Ihre) Stimme weniger….so what?

mater ante portas
5 Monate zuvor
Antwortet  Tsundoku3

Sie kommen der Generation, der wir eine kaputte Welt voller nie dagewesener Herausforderungen übergeben und die wir auch in der Pandemie wissentlich gerade voll vor die Wand fahren lassen, ernsthaft mit dem Geldargument?
Was glauben Sie wohl, wer für die Folgeschäden unseres sorglosen Lebenswandels bezahlen wird und nicht nur in Heller und Pfennig, sondern auch mit extremen Einbußen in der Lebensqualität und existentiellen Fragen?

Na, das nenn ich mal Hybris.

AusderPraxis
5 Monate zuvor

Gut „gebrüllt“, mater ante portas!
Auch mir tun meine lieben Zweitklässler nur Leid! In was für eine Welt werden wir sie entlassen?

Maggi
5 Monate zuvor

Kinder sind in Deutschland nichts wert. Wählen dürfen sie ja nicht, deswegen intressiert es keinen Herrn Söder, den großen Redner unter den Politikern wie schlecht es ihnen in den Schulen geht. Hauptsache sitzen unsere feinen Herrn der Politik, genau wie Herr Piazolo im Warmen, ohne Mask den Sport betreiben die ja keinen. Die sollten täglich mehrere Kilometer mit Maske laufen müssen. Vielleicht würden sie es dann kapieren wie schlecht man mit Maske Luft kriegt. Und dann zurück in einen Raum mit 14 Grad für einige Stunden. Selbst dann glaube ich, würden sie es nicht kapieren, was unsere armen Kinder aushalten müssen seit 2 Jahren. Kein Mensch wird in Deutschland so schlecht behandelt wie unsere armen KINDER! Gebt ihnen noch Fußfessel, dann wäre die Sklaverei perfekt!

Bauer
5 Monate zuvor

Vielleicht bringen die SuS auf die Reihe, was die LuL eh nicht schaffen.
Liebe Schülerinnen und Schüler, lasst euch nicht verarschen!

Bauklötzchen
5 Monate zuvor

Ich habe meine 6. und 7. Klasse dazu ermutigt sich diesen Wahnsinn nicht länger gefallen zu lassen. Die streiken jetzt freitags. Man muss den Schülern nur einmal klar verdeutlichen welche Folgen daraus entstehen, wenn sie die Schule weiter besuchen. Das hat ab Weihnachten dann auch bestens funktioniert, als ich ihnen klar gemacht habe, dass sie mit dem Leben ihrer Grosseltern spielen, nur damit sie vormittags aus dem Weg sind.

Rüdiger Vehrenkamp
5 Monate zuvor
Antwortet  Bauklötzchen

Sie haben also als Lehrer massiv auf Kinder eingewirkt, Ihre eigene Panik verbreitet und die Mär vom Töten der Großeltern erneut in den Kopf gesetzt? Die Großeltern schützen sich durch die Impfung. Lehrer wie Sie sind es, die die Kinder psychisch krank machen. Sie gehören sofort aus dem Dienst entfernt! Schämen Sie sich!

Mündiger Bürger
5 Monate zuvor
Antwortet  Bauklötzchen

Lassen Sie sich nicht von ihrem Weg abbringen, auch von Rüdiger Vehrenkamp nicht. In dieser Zeit der Lügen und offenkundiger Widersprüche gibt es kein „richtig“ oder „falsch“ mehr. Dem Erziehungsauftrag sind Sie durch Ihren Streikaufruf in vorbildlicher Weise gerecht geworden. Das Signal an die Schüler lautet:

„Glaube nicht alles, was von „oben“ kommt, decke Missstände auf, schütze dich selbst und andere vor Unrecht und werde ein aufrechter Mensch. “

Das sind einige der Fundamente einer lebendigen und freien Gesellschaft, wie sie „nach“ und trotz Corona Bestand haben könnte.

Bauklötzchen
4 Monate zuvor

Übrigens, liebster Herr Vehrenkamp, durch das gemeinsame Fernbleiben von der Schule retten meine Schüler und ich viele Leben. Können Sie das auch von sich behaupten? Wieviele Leben haben Sie denn die letzten Wochen gerettet?
Es wäre schön aus dem Dienst entfernt zu werden, dann könnte ich die restlichen vier Tage auch zu Hause bleiben und mich schützen.

Tina+2
5 Monate zuvor

Prien, Gebauer & Co. starten Beschwichtigungsaktionen, stellen pro Bundesland 1000 Desinfektionsspender zur Verfügung und denken, dass sie sich damit wieder wie üblich aus der Affaire ziehen können. Hat doch die letzten 2 Jahre auch gereicht.

Ohne einen Streik der Kids wird sich gar nichts ändern. Leider.

Und auf den Plakate unbedingt das GRUNDRECHT auf körperliche Unversehrtheit erwähnen, dass von den Kultusministern mit Spikes unter den Füßen getreten wird.

xy
5 Monate zuvor

Die Durchseuchungslobby schlägt um sich. Die Aktion der Schüler soll diskreditiert werden.
Die Gesprächsangebote sind eine Farce.
Kinder und Jugendliche können einem nur noch leid tun. In einigen Monaten sind sie durchseucht, aber nicht immun und das Spiel beginnt von vorn. Der Schwund mit Long Covid scheint eingeplant.

https://mobile.twitter.com/ChanasitJonas/status/1489271382160588806

Rüdiger Vehrenkamp
5 Monate zuvor
Antwortet  xy

Herr Schmidt-Chanasit ist ein anerkannter Experte auf dem Gebiet.

Mit Blick auf einige der Kommentare hier komme ich zu dem Schluss, dass es Schwurbler und Querdenker offensichtlich auf beiden Seiten der Medaille gibt. Mir macht es Angst, dass sich viele nicht mehr aus Ihrer Angst hinaustrauen – trotz der Impfungen und vielen milden Verläufe, trotz großer Inzidenz und antiproportional niedriger Intensivbettenauslastung. Keine einzige Maßnahme schützt vor Corona – außer die Impfung. Wer geimpft ist, darf wieder beginnen, das Leben anzunehmen und angstfrei vor Corona zu leben. Wozu haben Sie sich sonst impfen lassen?

Das Virus wird nicht wieder verschwinden, begreifen Sie das doch. Wollen Sie in fünf Jahren immer noch Distanzunterricht fordern, falls da noch Zahlen gemessen werden? Das ist, wie wenn Sie die Teilnahme am Straßenverkehr verweigern, aus Angst überfahren zu werden.

Wo ist IHRE Exitstrategie? Wie und wann ist Corona für SIE beendet? Beim Lesen der Kommentare komme ich zu dem Schluss, dass die meisten Nutzer hier überhaupt kein Ende sehen WOLLEN, da das Virus schon längst in Ihren Köpfen sitzt, ohne jemals eingeatmet worden zu sein.

Mündiger Bürger
5 Monate zuvor

Leider haben Sie noch immer nichts verstanden. Eine Impfung schützt nur die geimpfte Person möglicherweise (!) vor einem schweren Verlauf. Alle übrigen Aspekte bleiben bei medizinischen Untersuchungen bewusst ausgespart.

Von dem Leid und den Szenen der Verzweiflung, die sich derzeit in den vollständig infizierten Familien abspielen, haben Sie offensichtlich keinen blassen Schimmer. Um dem abzuhelfen, kann ich Ihnen gerne einmal eigene Anschauungen vermitteln, wenn Sie sich in die engen und virenverseuchten Wohnungen tatsächlich hineintrauen.

Erst die einem solchen Besuch unweigerlich folgende Infektion wird Sie wohl zum Umdenken bringen und dann werden Sie auch wissen wie weit ein Impfschutz geht oder eben nicht geht. Traurig wirklich traurig ist das und eine Provokation für die betroffenen Schüler und Eltern.

Die massenhaft betriebene Zwangsdurchseuchung auf Kosten der Gesundheit ganzer Familien kann nicht die Perspektive für die Zukunft sein, für den verantwortungsvollen Teil der Gesellschaft jedenfalls nicht. Im Übrigen: Am Straßenverkehr nehmen wir freiwillig teil, während die Kinder durch gesetzlichen Zwang in den Virenhöllen eingeschlossen werden. Was für ein Vergleich also.

Die Öffentlichkeit wird seit Monaten belogen. Ist das vielleicht an Ihnen vorbeigegangen und glauben Sie wirklich, dass die gleichen „Verantwortlichen“ auch nur ansatzweise in der Lage sind, die derzeitigen Probleme zu lösen. Die Zeit „nach“ Corona wird von allen Beteiligten eine gewisse Flexibilität erfordern, die in Ihren Beitrag leider nicht zu erkennen ist.

„Auslaufmodell“, so könnte man das bezeichnen.

Anne
5 Monate zuvor
Antwortet  xy

Lehrer werden auch „ruhig gestellt“, ihnen wird die „Werbung“ für die Teilnahme an der Aktion „Weiße Flagge“ von der Schulaufsicht verboten: https://www.rundschau-online.de/region/oberberg/gummersbach/-schulen-am-limit–schulaufsicht-oberberg-verbietet-lehrkraeften-fuer-aktion-zu-werben-39435326

Mündiger Bürger
5 Monate zuvor
Antwortet  Anne

…vollkommen zu Recht, denn die „Weiße Flagge“ gehört nicht vor die Schulen, sondern längst vor den Bundestag! Tragischer kann man nämlich kaum noch kapitulieren.

xy
5 Monate zuvor

Sehr richtig. Planlose Durchseuchung.
Die völlige Kapitulation vor einem Virus.

Sissireichts
5 Monate zuvor

@ RV
Sehr nichtgeehrter Herr Vehrenkamp,
Für mich sind Sie ein Musterbsp. für borniertes undifferenziertes Denken.
Hier schreibt ein Lehrerlein mit gar nicht so mildem Impfdurchbruch, postcov (Konzentrationsprobleme, Augenproblematik) darauf folgend nach 6 Wochen
und dann Omicroninfekt, gar nicht mild, ob wieder Folgen kA, mütend auf Leute wie Sie.
Sie haben derlei wie mich in Ihren posts bereits als bedauernswerte Einzelerscheinungen abgetan.
Warum gibt es dann post- cov – Selbsthilfegruppen, in denen sich z.B. auch Direktoren aus Schule und Wirtschaft gar nicht fröhlich tummeln und versuchen, wieder auf die Füße zu kommen? – könnte problematisch werden, wenn all diese nicht mehr so richtig fit werden.
No Problem, RVs Expertise ist die einzige Zukunftsweisende.
Über Ihre Phantasieerzählungen/Märchen wird wissend gelachschmunzelt ( halten Sie sich eigentlich für den hervorragendsten Mediziner und Virologen? Ihre lancet- und Guardianinterpretationen sind dummerweise noch nicht veröffentlicht ?) denn das Problem ist: Der Betroffene ist dermaßen mit Hilfe/Arzt/Reha…suchen beschäftigt , dass keine Zeit bleibt, sich mit RVglaskugelanalysen auseinanderzusetzen. Doch diesmal reichts:
Es steht Ihnen als Sozpäd -so viel ich weiß- nicht zu, Lehrer aus dem Schuldienst zu werfen.( oder trollts doch, könnten Sie das?)
Ihre Kolleg:innen an unserer Schule hätten das Gespräch gesucht und
@ Bauklötzchen hätte jederzeit auch bei ihnen anklopfen können,- was ich bei Ihnen nie tun würde. Einem Sozpäd müsste eigentlich aus ERFAHRUNG ??? klar sein, was derzeit abgeht.
Oder tauchen Sie geboostert derzeit ins volle Freizeitleben ein(Vorsicht: auch RVs kanns erwischen), während Bauklötzchen und wir übrigen Lehrers versuchen, jeder auf seine Art, oft mit viel Erfahrung, diensttreu unseren job zu tun?
Ob Bauklötzchens Verhalten klug ist, müsste letztendlich jemand mit der Berufsvorsilbe Psych- entscheiden……..nicht Sie (hoffentlich)
Ich möchte Ihnen aber nicht vorenthalten, dass mind. ein Professor der Psychologie es für möglich hält, die Kinderpsyche im DU zu stabilisieren ( habe keine Fortbildung dazu gefunden), ging heute durch die Medien.
So, jetzt lasse ich noch ( Post-covid- unsicher) meine bessere Hälfte korrigieren; es war mir einfach ein Anliegen zu posten, weil ich zwar trotz Vorgeschichte nicht ganz mit Bauklötzchen konform gehe, aber sehr wohl verstehe – liebes Bauklötzchen- wie wichtig Dir der Schutz Deiner Schüler und deren Familien ist. Da kommt einer ohne jegliche Empathie einfach nicht mit.
Vlt. stören ihn aber einfach nur die vielen anzufertigenden Stellungnahmen zu Schülern, die nicht in die Schule gehen,- total überarbeitet und genervt?
Und: Ich gehe gleich morgen mit Süßzeug bei unseren Schulsozpäds vorbei, schön dass wir sie haben.