Schulen droht der nächste Corona-Herbst – Stiko empfiehlt deshalb generelle Impfung auch von Grundschülern

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BERLIN. Nach Ansicht des Deutschen Lehrerverbands müssten mit Blick auf die Corona-Pandemie schon jetzt Vorbereitungen für den Unterricht im Herbst getroffen werden. «Die Politik macht beim Thema Pandemie und Schule schon wieder ihre Hausaufgaben nicht», sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Die Weichen müssten jetzt gestellt werden. Die Stiko sieht das ähnlich: Sie hat – ausdrücklich mit Blick auf die kalte Jahreszeit – eine Impf-Empfehlung für gesunde Kinder zwischen fünf und elf Jahren herausgegeben.

Bislang empfahl die Stiko nur für vorerkrankte Grundschüler eine Impfung – das ist jetzt anders. Foto: Shutterstock

Meidinger fordert, alles dafür zu tun, dass die Schulen im Herbst nicht wieder geschlossen werden. «Die Schulen müssen aber zugleich spätestens jetzt so ausgestattet und vorbereitet werden, dass Distanzunterricht auf jeden Fall funktioniert», sagt Meidinger gegenüber dem RND.

Er moniert, dass es den Bundesländern an einer rechtlichen Grundlage für eine Maskenpflicht an Schulen fehle. Seiner Meinung nach könnten in einer möglichen Corona-Herbstwelle Masken «ein entscheidender Faktor» sein, um Schulen geöffnet zu halten. «Der Bund muss deshalb das Infektionsschutzgesetz schnell noch einmal anpassen», forderte Meidinger. Hintergrund: Seit der Neufassung des Infektionsschutzgesetzes, die die Ampel-Koalition in Berlin beschlossen hat und die Anfang April in Kraft trat, sind den Ländern flächendeckende Corona-Schutzmaßnahmen untersagt, ausdrücklich auch in Schulen.

Die Impfempfehlung wird vorsorglich ausgesprochen, weil ein erneuter Anstieg von Corona-Infektionen im Herbst und Winter zu erwarten ist

Die Ständige Impfkommission (Stiko) reagiert nun. Sie empfiehlt jetzt auch gesunden Kindern zwischen fünf und elf Jahren eine Corona-Impfung. Sie sollen im Unterschied zum Impfschema bei anderen Gruppen aber zunächst nur eine mRNA-Impfstoffdosis bekommen, hieß es in einer Mitteilung des Gremiums vom Dienstag zur Aktualisierung der Impfempfehlung. Die Impfung solle «vorzugsweise» mit dem Vakzin Comirnaty von Biontech in reduzierter Dosis erfolgen. Laut Zulassung sei die Verwendung von Spikevax (Moderna) für Sechs- bis Elfjährige ebenfalls möglich. Es handelt sich um eine finale Empfehlung.

Die Impfempfehlung werde vorsorglich ausgesprochen, weil ein erneuter Anstieg von Corona-Infektionen im Herbst und Winter zu erwarten sei, schrieb die Stiko. «Die zunächst einmalige Impfung zielt darauf ab, jetzt eine möglichst gute Basisimmunität aufzubauen.» Falls es nötig werden sollte, den Impfschutz zu verbessern, könne das dann mit einem längeren Impfabstand zwischen Erst- und Zweitimpfung rasch erfolgen.

Durch einen solchen längeren Abstand würden dann «eine bessere Schutzwirkung und ein länger anhaltender Schutz» greifen, hieß es. Auch die Wahrscheinlichkeit einer Herzmuskelentzündung (Myokarditis) nach der eventuell später notwendigen Zweitimpfung könne durch einen längeren Impfabstand in dieser Altersgruppe, in der das Risiko ohnehin viel geringer als bei Jugendlichen und Erwachsenen sei, weiter reduziert werden.

Bislang hatte die Stiko bei Kindern zwischen fünf und elf nur zur Corona-Impfung geraten, wenn sie bestimmte Vorerkrankungen und somit ein erhöhtes Risiko oder Menschen mit hohem Corona-Risiko im Umfeld hatten. Auf Wunsch und nach ärztlicher Aufklärung konnte bislang aber auch schon jedes Kind geimpft werden. Kinder mit Vorerkrankungen sollten weiter eine Grundimmunisierung mit zwei Impfungen und eine Auffrischimpfung erhalten, so die Stiko in ihrer aktualisierten Empfehlung.

Kinder ohne Vorerkrankungen, in deren Umfeld sich Menschen mit hohem Risiko für einen schweren Verlauf befänden, sollen demnach eine Grundimmunisierung mit zwei Impfstoffdosen bekommen. «Gesunde Kinder, die bereits eine zweimalige Impfung erhalten haben, sollen zunächst nicht erneut geimpft werden», so die Experten.

Impfempfehlungen der Stiko gelten als medizinischer Standard und sind für viele Ärzte eine wichtige Richtschnur

Die Stiko stellte auch in Aussicht, dass die Frage, ob eine Vervollständigung der Grundimmunisierung oder eine Booster-Impfung bei Kindern notwendig werde, im Spätsommer – oder aber bei Wiederanstieg der Infektionszahlen – erneut bewertet würde.

Impfempfehlungen der Stiko gelten als medizinischer Standard und sind für viele Ärzte eine wichtige Richtschnur. Das Fehlen einer generellen Impfempfehlung für die Altersgruppe hatte die Stiko bislang damit begründet, dass Daten fehlten und für gesunde Kinder nur ein geringes Risiko für eine schwere Covid-19-Erkrankung bestehe. Für Kinder ab 12 gilt schon länger eine generelle Impfempfehlung, für Kinder unter fünf ist noch kein Impfstoff zugelassen.

Zudem aktualisierte die Stiko auch ihre Empfehlung zum Umgang Genesener, die noch unvollständig geimpft sind. Demnach sollen sich auch Menschen mit einer oder mehreren zurückliegenden Corona-Infektionen impfen lassen. Eine Infektion reiche demnach nicht aus, um künftige Corona-Erkrankungen zu verhindern. Nach wissenschaftlicher Kenntnis sei ein solider Schutz vor Infektion und schwerer Erkrankung erst durch mehrmalige Auseinandersetzung mit dem sogenannten Spikeprotein von Sars-CoV-2 möglich. Das werde entweder durch Grundimmunisierung und Booster oder durch Impfung vor oder nach einer Infektion erreicht. Wichtig für ausreichenden Schutz sei ein zeitlicher Mindestabstand. News4teachers / mit Material der dpa

Die krassen Versäumnisse der Kultusminister in der Corona-Krise – eine Bilanz, die mit Sorge auf den Herbst blicken lässt

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Ich muss da mal was loswerden
1 Monat zuvor

Also, ich hätte ja gedacht, dass die Stiko erstmal nur eine halbe Impfung für die 5-11 jährigen empfiehlt….aber gleich eine ganze Dosis?! Das ist ja bahnbrechend. Und so sinnvoll…..

Realo
1 Monat zuvor

Die Stiko geht davon aus, dass sich schon fast alle Kinder infiziert haben. Eine durch eine Impfdosis erreichte Hybridimmunität sollte auch gegen kommende Varianten schützen. Da das Immunsystem der Kleinen zudem generell besser ist, macht das schon Sinn.

Ich muss da mal was loswerden
1 Monat zuvor
Antwortet  Realo

Da das Immunsystem der Kleinen zudem generell besser ist, macht das schon Sinn.“

Wow! Das stimmt schon mal GAR NICHT! Immunsysteme in diesem Altersbereich sind mittendrin im „Training“ gegen alle möglichen Krankheiten, mit Sicherheit aber nicht besser.

Die Stiko kehrt mal wieder alle über den gleichen Kamm. Warum differenziert sie nicht? Kinder die bereits infiziert waren, brauchen nur eine Impfung, alle anderen 2. Außerdem spielt der Abstand zur letzten Infektion eine große Rolle.

Genug Impfdosen sind sowieso da.

Realo
1 Monat zuvor

Wie viele schwere Verläufe gibt es unter Kindern? Unter Jugendlichen? Mittleren Alters? Über 60?

Das Immunsystem von Kindern springt auf Impfungen besser an, als das von Erwachsenen. Es sei denn unser Impfarzt hat Stuss erzählt. Vielleicht könnten Sie das ja aber belegen?!

Ich muss da mal was loswerden
1 Monat zuvor
Antwortet  Realo

Sie schrieben, dass das Immunsystem „GENERELL besser ist“. Das hat ihr Impfarzt nicht gemeint.

Sissi
1 Monat zuvor

Hat er sicher nicht, obwohl die KÄte immer noch sehr uneins sind.
Ich hänge zum besseren Verständnis einen Artikel an, der sich mit Immunreaktionen bei Kindern und mehr befasst, einiges erklärt, heiß diskutiert wird – und keinen Endgültigkeitsanspruch erhebt.

https://www.statnews.com/2022/05/25/viruses-that-were-on-hiatus-during-covid-are-back-and-behaving-in-unexpected-ways/

Konfutse
1 Monat zuvor

«Die Politik macht beim Thema Pandemie und Schule schon wieder ihre Hausaufgaben nicht»

Hausaufgaben werden eben einfach doch schlicht überbewertet. Gerade Lehrer sollten doch dafür Verständnis haben……

Eieiei
1 Monat zuvor
Antwortet  Konfutse

Also heute habe ich bei meinen Groß- und Außenhändlern die Hausaufgaben kontrolliert. Von 20 haben sich vier die Mühe gemacht drei Sätze auf ein Blatt Papier zu schreiben. Ja, anspruchsvoll ich weiß… Leider muss man diesen Vieren mitteilen, dass sie nicht für ein politisches Amt geeignet sind. Verantwortungsbewusstsein, Pünktlichkeit und Disziplin sind dort leider nicht erwünscht. Die anderen 16 sollten ihre Ausbildung abbrechen und mal bei den Kultusministerien anfragen ob man noch Führungskräfte braucht. Die Eignung kann ich attestieren!

Realist
1 Monat zuvor

Die Impfempfehlung wird die Begründung dafür sein, an den Schulen überhaupt nichts mehr machen zu müssen: Weder Schulschließungen noch Luftfilter wird es geben. Letztere kosten sowieso zu viel Energie, was in der aktuellen weltpolitischen Situation ja sowieso ein No Go ist. Und das „Fenster auf“ wird ebenso nicht mehr gehen, da wird erst recht zu viel Energie im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Fenster herausgeblasen. Die Dienstanweisungen für die Schulhausmeister, die Fenster im kommenden Herbst und Winter zu verriegeln, ist wahrscheinlich schon gedruckt: „Infizieren für den Frieden“ heißt dann das neue Motto!

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Ja, das könnte schon so sein,
A b e r
sie gibt nicht auf , wer bietet mehr…..

https://mobile.twitter.com/EckerleIsabella/status/1529143091411705860?ref_src=twsrc%5Egoogle%7Ctwcamp%5Eserp%7Ctwgr%5Etweet

Sabine
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Das ist vermutlich die armselige Antwort auf das lautstarke Aufgebehren der Schulen ob der Mehrbelastung, die mich in Erwartung eines „Zum Glück Back to normal“ zurückgelassen hat. Ist dem gar nicht so?

Ich muss da mal was loswerden
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Ja, und bei Gebauer lag das sicher alles längst fertig als Plan in der Schublade.

Jöööhhh, aber sie darf ja da gar nicht mehr mitmischen in Zukunft…..

-mm-
1 Monat zuvor

Kapitel 11-Frühlingserwachen
unter http://www.schmoekerninquarantaene.de

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  -mm-

Danke @ liebe/r -mm- .
Ich freue mich über jede Episode.

Sissi
1 Monat zuvor

Also gut, wir räumen dann schon mal die Klassenzimmer so um, dass jederzeit die Luftfilter aufgestellt werden können ( nicht wegen Platz für ein paar Stühle mehr sondern für Luftfilter ),
bitten die Elektroabteilung die Anschlussmöglichkeiten zu sichern (wenn sies ausnahmsweise dürften, Handwerker sind rar),
bitten den Hausmeister, die Heizkörperthermostate zu entriegeln (dann würden wir endlich nicht mehr von September bis Mai zum Fenster rausheizen und wirklich Energie und Umwelt schonen),
bestellen Außenpavillons, ( damit sich
die Schüler in Pausen nicht nur in der Aula ballen),
bitten die Stadt funktionsfähige Schnelltests für Schulanfang zu bestellen ( im September sind gute Schnelltests teuer und ausverkauft ) und eventuell FFP2masken anzuschaffen ( Vorsichtsmaßnahme, wenn die Zahlen hochschießen sollten )

Eigentlich kein Zauberwerk, noch auf viele Schreibtische, zu viele vielleicht?
und trotz Urlaubszeit auf viele Wochen verteilbar,
schon,…….aber es könnte ja sein, dass es, das böse c- Wort, nicht mehr passiert, aussitzbar ist…….

Nein, wir machen es eben wie die Stiko, verunsichern alle, weil die Impfung, die zuvor nur für vorerkrankte Grundschüler empfohlen war, nun für alle gefordert wird.
Es ist eine Vorsichtsmaßnahme.

Das oben Beschriebene auch,
weil (…was in den Klammern steht…)

Maja
1 Monat zuvor

Im ZDF war kürzlich ein nur wenige Minuten langer, aber empfehlenswerter Beitrag über Corona zu sehen. Ich hoffe, er trägt dazu bei, dass nicht wieder so große Angst und Panik geschürt werden, dass viele am liebsten wieder überzogene Maßnahmen wie Lockdowns und Schulschließungen fordern würden.
 
https://www.facebook.com/happynessistheway/videos/318098543817316/

Fr.M.
1 Monat zuvor
Antwortet  Alex

Bitte nicht schon wieder solche angsterregenden Geschichten! Die gibt es sicher und man will sie bestimmt nicht, doch wichtiger sind wirklich gesicherte Daten und Erkenntnisse über die allgemeine Wirksamkeit von Impfungen, von Lockdowns, von Schulschließungen usw.
Andere Länder sind laut ZDF offensichtlich trotz weniger drastischen Maßnahmen mit der Krankheit selbst nicht schlechter gefahren als Deutschland.
Und Kollateralschäden durch Lockdowns und Schulschließungen: Fehlanzeige!
Solche Dinge zu wissen ist wichtig für den Corona-Herbst!!

Martina
1 Monat zuvor
Antwortet  Maja

Danke, Maja, für den wirklich aufschlussreichen Beitrag des ZDF.

Pit2020
1 Monat zuvor
Antwortet  Martina

@Martina

Ich habe auch noch einen aufschlussreichen Beitrag des ZDF:

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-querdenken-massnahmen-protest-prozess-100.html

Rudi Richtig
1 Monat zuvor

Und nun kommen auch noch die Affenpocken dazu… Was sagt die Corona-Hysterie-Gemeinde denn dazu?

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Rudi Richtig

Früher waren es nur Läuse und Krätze, heutzutage gibt es Corona und Affenpocken gratis dazu. Schule wird immer mehr ein Ort zum „Wohlfühlen“.

Deshalb sagen sich auch immer mehr Studienanfänger: „Lehramt? Ich bin doch nicht blöd!“

Ich
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

So viel Angst haben Sie vor Ihren SuS ?
Traurig.

Ich
1 Monat zuvor
Antwortet  Rudi Richtig

Ja , nachdem die hier vorher viel beschworenen Abi- Ausfälle wegen Corona wohl ausgeblieben sind…

Andre Hog
1 Monat zuvor
Antwortet  Rudi Richtig

Das ist ein weitverbreiteter Rechtschreibirrtum…es heißt nicht Affenpocken sondern Affenpoppen und bezieht sich auf ausufernde Sexualpraktiken nach dem Vorbild der Bonobos … da fühle ich mich als Mann weit jenseits der 50 überhaupt nicht mehr gefährdet…außerdem würde ich mich auch eher als Historiker und weniger als Hysteriker bezeichnen.

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  Andre Hog

🙂 🙂 🙂

-mm-
1 Monat zuvor
Antwortet  Andre Hog

Ich mag den schwarzen Humor, aber damit wird hier nicht jeder umgehen können. Inhaltlich schließe ich mich an. Mir persönlich fällt es auch leichter mich von einem Swingerclup als von einem mit Coronaviren angereicherten Aerosolhaltigen Innenraum fernzuhalten.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Rudi Richtig

F a l s c h , Herr Richtig
Typische Angst-Reaktion : “ und nun kommen auch noch… “
Ich doch nicht, die anderen sind hysterisch;
besser wäre es, sich über monkeypox zu informieren, ist gar nicht schwer, RR.

“ Ich glaube wirklich, dass wir das
eindämmen können, aber wir müssen jetzt hart und früh zuschlagen. Wir müssen die Bemühungen koordinieren und die Übertragungsketten stoppen, indem wir Risikogruppen angemessen isolieren, unter Quarantäne stellen und vor infizierten Fällen schützen. Gefahr der Virusfreisetzung in die Umwelt/auf Tiere “ stammt aus *

https://threadreaderapp.com/thread/1529205563254525952.html

Mit Ihrem „Schaumamal was die Hysteriker machen“ diffamieren Sie alle, die dazuhalfen – und helfen, die Seuche griffig/endemisch zu kriegen und befördern monkeypox.

Alex
1 Monat zuvor

Wenn die Impfung tatsächlich Immunität bedeuten würde, wäre sie sicher sinnvoll. In meiner Schule erkranken aber sowohl geimpfte als auch ungeimpfte Kinder. Was genau soll also die aktuelle neue Empfehlung ändern?

Rüdiger Vehrenkamp
1 Monat zuvor
Antwortet  Alex

Es infizierten sich auch Kinder trotz der Maske (aber nahezu alle symptomlos). Ist aber egal… Wir brauchen dringend einen Lockdown, am besten wie in Shanghai! Ich glaube, das könnte die meisten Kommentierenden hier und Herrn Lauterbach endlich besänftigen.

Maren
1 Monat zuvor

Falsch.Es infizieren sich immer mehr Kinder seit Aufhebung der Maskenpflicht.Hier geht es an den Schulen richtig ab,wird nur öffentlich gar nicht kommuniziert.

Realo
1 Monat zuvor
Antwortet  Maren

Richtig. Und ist das jetzt eine Katastrophe? Haben sich die Befürchtungen des „Teams Vorsicht“ bewahrheitet?

Saskia
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Mein Onkel ist auf dem Papier auch an Corona gestorben, nachdem er kurz zuvor als sterbenskranker Krebspatient ins Hospiz kam.

Doch, verehrte Redaktion, nicht nur Sie kümmern die Corona-Toten, sondern auch andere Leute.
Das bedeutet aber nicht, dass die Menschen zu denselben Schlüssen kommen wie Sie und im Schüren von Angst- und Panik einen Sinn sehen. Die meisten schauen inzwischen differenzierter auf das Geschehen und schließen sich dem vielzitierten Satz an: „Angst ist ein schlechter Ratgeber!“

Dirk Z
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

@Redaktion: Die Wissenschaft ist in vielen Bereichen sicher wichtig, um Bausteine zu haben, um erforderliche Massnahmen zu treffen. Allerdings muss man hier viel mehr Faktoren berücksichtigen als nur die wissenschaftlichen Aspekte. Was Sie meiner Meinung nach vollkommen ausser Acht lassen sind die anderen z.B. psychischen Aspekte und der Mensch. Und das ist sehr bedenklich, da sie gerade hier eine richtige Balance finden müssen und an den vielen Rückmeldungen hier merkt man, dass das mit Recht nicht akzeptiert wird. Eine Weiterentwicklung Ihrer Herangehensweise ist hier dringends geboten. Stattdessen wird hier der Paniklevel künstlich hochgehalten in einem Personenkreis, die zum Glück nur sehr wenig betroffen sind. Ich will nicht damit sagen, dass es auch hier zu Problemen kommt aber folgt man Ihren Ansichten, wird der Gesamtschaden wohl später viel heftiger sein.

Dirk Z
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

@Redaktion: Auch wenn Sie hier jetzt dargelegt haben wie Sie aus ihrer Sicht arbeiten verbleibt das Gefühl, dass Sie eine bestimmte Meinung vertreten. Das liegt oft auch an der Gestaltung der Artikel und da ist die Auffassung der Redaktion schon sehr deutlich erkennbar. Ich bin ja längst nicht der Einzigste, der diese Einschätzung hat.
Und ein Problem haben Sie angesprochen- „…Nichts davon, was bislang festgestellt wurde, ist derart gravierend, wie die Gegner von Schutzmaßnahmen – auch Sie – immer wieder behaupten. …“
Da bin ich der Überzeugung, dass es jetzt noch zu früh ist soetwas definitiv zu bestätigen oder zu widerlegen. Und deswegen halte ich Aussagen aktuell für sehr gewagt zu behaupten, dass die Gegner von Coronamassnahmen vollumfänglich unrecht haben. Und es gibt noch einen gewaltigen Unterschied: Gegner von Coronamassnahmen lehnen pauschal alles ab. Was aber hier die überwiegende Mehrheit, die die Massnahmen kritisieren sehen ist, dass viele Massnahmen aktuell nicht sinnvoll sind und daher auch nicht hilfreich sind. Und das müssen Sie erkennen. Hätten wir aktuell eine Virusvariante, die wenig ansteckend ist, aber wenn man sich ansteckt extrem gefährlich ist und auch schlecht behandelbar ist, hätte eine Maskennutzung auch im Unterricht einen anderen Stellenwert und Sinnhaftigkeit, wenn diese Massnahme nachweislich helfen würde. Aber wir haben aktuell eine gegenteilige Lage, wo wir keine praktische Wirkung mehr sehen, sondern auf stark fallende Infektionen schauen. Und in diesen Zeiten muss man die Massnahmen zurückfahren, was zum Glück die Politik auch gemacht hat. Sollte es zum Winter wieder schlimmer werden, müssen wir schauen, was dann zu machen ist. Nur halten Sie die Panikschiene weiterhin auf einen sehr hohel Level, wird die Motivation in den Keller gehen einen eventuell doch erforderlichen Kurs (Wiedereinführung von Schutzmassnahmen) mitzugehen. Meiner Meinung nach halten Sie es immer noch für einen kapitalen Fehler, dass die Maskenpflicht z.B. aufgehoben wurde und es zumindestens noch für mindestens ein Jahr eine durchgehende strenge FFP2-Maskenpflicht geben müsste. Diesen Eindruck habe ich leider.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

@ Dirk
Dann erzählen Sie das mal in Portugal ( v.a. auch auf den Inseln), da gabs auch einige, die Parolen likeyou gerne propagierten….good luck ! ….kann jetzt Prügel geben.
Derzeit ist dort Team Vorsicht angesagt, – die Leute sind auf Urlauber wirtschaftlich angewiesen.
Ihre Parolen gelten dort – nicht nur menschlich gesehen – als asozial. Medizinisch sind sie sowieso grottig.
Die Leute dort haben gelernt, sie wehren sich.

Realo
1 Monat zuvor
Antwortet  Saskia

Vielen Dank, Saskia!

In der Schule sehe ich SuS, die draußen bei über 20 Grad und Abstand eine FFP2-Maske tragen.
Ich sehe SuS, die vor den Lockdowns psychisch angeschlagen waren und deren Zustand sich bis heute extrem verschlechtert hat.
Ich sehe KuK, die sich trotz sommerlichen Temperaturen, durchgängig offenen Fenstern, geboostert und genesen nicht trauen, die Maske abzusetzen. Nicht weil sie es nicht wollen, sondern weil sie nicht anecken wollen.

Solche Dinge machen mir wesentlich mehr Angst als die Sorge, dass sich ein einmalig geimpftes 5-Jähriges Kind mit Omikron anstecken könnte.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Realo

@ Realo

Nu reichts,

“ 1 Definition. Projektion hat in der Psychologie unterschiedliche Bedeutungen: Sigmund Freud verstand unter Projektion einen Abwehrmechanismus, der die eigenen, unerträglichen Gefühle, Phantasien und Wünsche einem anderen Menschen oder Objekt zuschreibt und sie dort stellvertretend verfolgt und bekämpft. “

Bitte Bremse anziehen, lesen

https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/projektion/11907

Realo
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Liebe Redaktion,

ihr Kommentar liest sich für mich, wie wenn ein Bayern-Fan bei verlorener Meisterschaft sagt, dass Bayern ja immer noch Rekordmeister ist.

Sie sprechen von den 140000 Coronatoten, von denen immer noch ein paar, und seit Omikron erst recht, mit Corona verstorben sind. Diese sind aber nicht alle nach Ende der Maskenpflicht verstorben.

Zudem hat sich mein Kommentar auf Schüler*innen, insbesondere auf die Jüngeren bezogen. Wie viele tauchen denn da seit Ende der Maskenpflicht in Ihrer Statistik auf?

Herzliche Grüße
Realo

Heike
1 Monat zuvor
Antwortet  Maren

Bei uns haben sich auch immer mehr Kinder infiziert. Inzwischen sind aber fast alle durch und haben die Krankheit gut überstanden. Außerdem Antikörper entwickelt und ihre Eltern von ihren Ängsten befrei.,

Forumsleserin
1 Monat zuvor
Antwortet  Heike

Gut überstanden?
Ich habe noch nie so viele müde und mitunter durchgehend schwer hustende SchülerInnen im Mai erlebt wie heuer. Ich rede nicht vom üblichen Heugeschnupfe.

Heike
1 Monat zuvor
Antwortet  Forumsleserin

Wie gesagt sind meine Erfahrungen andere. Außerdem frage ich mich, warum Ihre „müden und mitunter durchgehend schwer hustenden SchülerInnen“ nicht zu Hause bleiben, bis sie wieder gesund sind?

Oder wollen Sie sagen, dass die jetzt alle Long-Covid haben? Dann sollten sie vorläufig erst recht daheim bleiben und nicht müde und hustend in der Klasse sitzen.
Auch in punkto Long-Covid kann ich nicht, bisher jedenfalls nicht, mit Horrorgeschichten dienen.

Forumsleserin
1 Monat zuvor
Antwortet  Heike

Ich habe nicht die Kompetenz, SchülerInnen nach Hause zu schicken. Ich habe hinzunehmen, was die Erziehungsberechtigten machen. In Gesundheitsfragen steht mir auch kein Urteil zu. Mir fällt halt nur auf, was ich oben geschrieben habe.

Soso
1 Monat zuvor
Antwortet  Forumsleserin

… und meinen, die müden und hustenden Kinder seien alle an Covid erkrankt!?

Hoffnung
1 Monat zuvor
Antwortet  Maren

Seid wir nicht mehr testen und die Maskenpflicht gefallen ist, haben wir keine Corona Fälle in der Schule.

Marie
1 Monat zuvor
Antwortet  Hoffnung

Seit wir nicht mehr testen und die Maskenpflicht gefallen ist, hatten wir 6 kranke Kollegen. In meiner Klasse läuft gerade die 2. Runde unter den Kindern, derzeit fehlen 4.

Maja
1 Monat zuvor
Antwortet  Maren

Habe auch bei anderen Infektionskrankheiten erlebt, dass „es an den Schulen richtig abgeht“. Bei ansteckenden Krankheiten ist das nun mal so.

Andre Hog
1 Monat zuvor

Rüdi, alte Säge!!!….auch mal wieder als Kommentator im Forum unterwegs…ach ja….es geht ja um dein Lieblingsthema….nämlich wie sinnlos jegliche vorbeugende Maßnahmen gegen ein potentielles Infektionsrisiko sind.

Ich dachte, dass ich erst im Herbst wieder von dir lese, wenn es wieder vermehrt rund geht.

Ich muss da mal was loswerden
1 Monat zuvor
Antwortet  Andre Hog

Man könnte meinen es wäre ein Bot, der immer wieder die gleichen Bausteine postet.

Lanayah
1 Monat zuvor
Antwortet  Alex

Die Empfehlung kostet nichts. Der Impfstoff ist ja da und verdirbt sonst. Dass er nicht viel bewirkt, ist da nebensächlich. Als Argument, keine weiteren Maßnahmen zu ergreifen, reicht es vermutlich.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Alex

s.o.
Es geht nicht nur um die meist nicht so heftige Infektion an sich ( nach Impfung ) sondern auch um die ca 50% geringere Chance auf Postcovid.

Ale
1 Monat zuvor
Antwortet  Alex

Hallo,
dass die IMpfung keine Immunität bedeutet sondern im besten Fall bei Omikron 80% (u5, 3Dosis 3 Pieks nach 3 Monaten) ist bekannt. Aber sie schützt relativ zuverlässig vor einem schweren Verlauf und Hospitalisierung. Der Schutz vor Long bzw PostCovid ist auch gut. D.h. allein hier gibt es ein Grund für die Impfung. Und jetzt gehen wir mal davon aus, dass die Kinderhepatitis durch Corona ermöglicht wird.Was mittlerweile viele Virologen vermuten (ich spreche hier absichtlich von Virologen und nicht Kinderärzten). Da mW keines der gemeldeten Kinder geimpft war könnte das den Ausschlag für die Empfehlung gegen haben (das ist nur eine Vermutung). Eine Lebertransplantation ist doch eine ganz andere Hausnummer wie Sauerstoffgabe. Und aus eigener Erfahrung (ich habe 3 Kinder mittlerweile U6, 2 davon Corona, einer nicht, alle mind. doppelt geimpft) kann ich sagen, dass unsere Kinder – wahrscheinlich dank Impfung – viel weniger Probleme (hohes Fieber, starke Abgeschlagenheit …) hatten als unsere Nachbarkinder gleichen Alters. Da verstehe ich eher die Skepsis vor der Rotaimpfung.

-mm-
1 Monat zuvor
Antwortet  Ale

Ich schließe mich ihrer Vermutung bezüglich der Impfempfehlung an. Man will ja nichts unterstellen, aber wenn dem so sein sollte, dann wäre die mangelnde Transparenz von politischen Entscheidungen mehr als bedauerlich. Offiziell begründet man die Impfempfehlung mit dem anstehenden Herbst und dem Mindestabstand beim Impfen. Aber warum sollten sich Eltern, denen bisher erzählt wurde, Corona ist für Grundschulkinder absolut ungefährlich, jetzt für eine Impfung entscheiden? Zumal die allermeisten eh schon durchgeseucht wurden. Bisher hatte man es mit den Impfempfehlungen für Grundschüler nicht sonderlich eilig. Der jetzige Zeitpunkt versetzt einen schon ein bisschen ins Grübeln.

-mm-
1 Monat zuvor
Antwortet  -mm-

Und das mich hier keiner falsch versteht. Ich bin froh darüber, dass meine Kinder geimpft sind. ( Ich ergänze das nur, weil ich hier langsam das Gefühl bekomme, dass Kommentare und Antworten darauf nur überflogen, aus dem Zusammenhang gerissen und anhand einiger markanter Signalwörter für gut oder schlecht empfunden werden)

Georg
1 Monat zuvor
Antwortet  Alex

Sehe ich auch so, zumal der vorhandene Impfstoff noch nicht einmal an die Omikron-Variante angepasst ist, geschweige denn an die vom kommenden Herbst.

Rüdiger Vehrenkamp
1 Monat zuvor

Jetzt musste ich wirklich tagelang auf neue Corona-News warten… warum? Weil Inzidenzen, Todeszahlen und Hospitalisierungen kontinuierlich sinken, obwohl alle Masken fielen. Das erwartete, ja teils von manchen erhoffte Horrorszenario, blieb mal wieder aus. Kinder und Jugendliche können ungetrübt in die Schulen gehen, in den Klassen hat inzwischen nahezu jeder Corona hinter sich (egal ob Masken getragen wurden oder halt nicht) und allen mir bekannten Kindern geht es sehr gut dabei.

Aber nun hat Herr Lauterbach für mehrere hundermillionen Euro Impfstoff geordert – der muss natürlich weiterhin an Mann, Frau und Kind gebracht werden. Dabei sind viele Mediziner der Ansicht, dass die Durchseuchungsquote (inkl. Impfungen) bei über 90% liegt und das Virus weiter zirkuliert, sodass der Coronaherbst (gepaart mit Grippeviren) den bekannten Verlauf von früher nimmt.

Im Herbst 2021 waren schon keine Schulen mehr flächendeckend geschlossen – wie kommt man zu der Annahme, dass das in diesem Jahr so sein könnte? Zum Henker, lasst die Schulen endlich offen und die Kinder in Ruhe! Dieses Panikorchester macht uns kränker, als es Corona je könnte!

Realist
1 Monat zuvor

Ich frage mich immer mehr, in was für einer „Schule“ unser Rüdiger eigentlich arbeitet. Wahrscheinlich eine Fahrschule für autonome Fahrzeuge…

Kätzchen
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Genau. Wahrscheinlich hat er zu Hause eine Kristallkugel, deshalb weiß er mehr als alle anderen.

Soso
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Sind Sie und Herr Vahrenkamp Duzfreunde oder erlauben Sie sich einfach die herabwürdigende Bezeichnung „unser Rüdiger“?
Wer von einem Meinungsgegner so spricht, bei dem weiß ich im Voraus, was ich von ihm und seinen Kommentaren zu halten habe.

Andre Hog
1 Monat zuvor
Antwortet  Soso

Ach Soso, Sie können es glauben oder auch nicht….wir (auch der Realist!) haben in den vergangenen Monaten so intensiv mit Rüdi, der alten Säge debattiert, dass man durchaus von einer Art „Duz-Freundschaft“ sprechen kann. Da brauchen wir keine(n), der / die mal wie eine Sternschnuppe hier im Kommentarbereich aufflackert und meint uns erziehen zu müssen.

Daraus einen Rückschluss auf unsere Debattierfähigkeit oder sogar auf unsere Toleranz zu ziehen ist daher weit verfehlt.

Ganz liebe Grüße!!!

Maja
1 Monat zuvor
Antwortet  Andre Hog

Wenn Ihnen und Ihrem „Wir“ einfachste Regeln der Höflichkeit abgehen, wird Sie wohl niemand mehr umerziehen können. Da haben Sie absolut recht.
Bei Kindern ist die Sache schon nicht einfach, bei Erwachsenen aber unmöglich, erst recht, wenn guter Wille fehlt.

mama51
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

… Baumschule???

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  mama51

Nein, Protest ! Arme Pflanzen, Bäume, Landschaftspfleger/ Gärtner & Co !
Dann schon besser die Fahrschule mit den selbstgesteuerten Autos von @ Realist.
Wenn ers da übertreibt, sagt irgendwann eine liebevolle virtuelle Dame zu ihm:
Tu mir den Gefallen, mein Lieber. Halt die Klappe, Rüdiger.

Dirk Z
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Also die Erfahrungen aus unserem Umfeld sind ähnlich. Viele haben inzwischen eine Immunität aufgebaut und sind erleichtert, dass wieder ein geregelter Schulbetrieb möglich ist. Und noch zu Maskenpflichtzeiten wurden diese oft sehr halbherzig getragen. Es bestätigt sich immer mehr, dass diese keinen messbaren Effekt mehr hatten. Es ist Zeit nach vorne zu schauen und diese Panikmacherei hinter uns zu lassen. Wer sich jetzt noch selbst damit belastet, schadet seinem Nervenkostüm und dann wird derjenige garantiert mit als erstes krank.

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

„Viele haben inzwischen eine Immunität aufgebaut.“

Quatsch. Kenne mittlerweile genug Personen, die sich mehrmals infiziert haben. Corona neigt zu Immun-Escape-Varianten. Das kann noch jahrelang so weitergehen.

Dirk Z
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

@Realist: Ich denke dass ist nur die halbe Wahrheit: Natürlich wird durch eine Impfung keine Infektion zuverlässig verhindert und es kommt zu Immun-Escape-Varianten. Da stimme ich Ihnen zu. Wichtig ist allerdings wohl dass der Körper mit mindestens einem Coronavirus entweder durch Impfung oder Infektion Bekanntschaft hatte. Das gibt dann einen Zeitvorteil in der Bekämpfung und ist daher eine Steilvorlage, mit Infektionen anders umzugehen. Wir müssen mit dem Virus möglichst ohne weitere Schutzmassnahmen (ggf. noch Auffrischimpfungen mit Variantenimpfstoffen, sobald verfügbar) leben.

Anne
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

Richtig, Dirk Z.!!
Ich lese gerade das hochinteressante Buch einer amerikanischen Ärztin. Titel: „Warum Gedanken stärker sind als Medizin“, Autorin: Lissa Rankin.
Es geht um die Frage, wie viel Einfluss unser Geist auf unser Befinden bzw. unsere Gesundheit hat. Der Gedanke, dass Körper und Geist zueinander in Verbindung stehen, ist nicht neu und wird auch nicht bestritten. Siehe: Placebo- Effekt!

Länger anhaltende Angstzustände machen z.B. anfällig für bestimmte seelische und körperliche Erkrankungen und schwächen das Immunsystem.
Darum wundere ich mich auch, dass hier von vielen so großer Wert darauf gelegt wird, dass die Angst vor Corona nicht nachlässt und möglichst hoch bleibt.
Fast wütend in den Wortbeiträgen und mit einer irrwitzig hohen Zahl roter Daumen stürzt man sich hier auf Personen, die zuversichtlicher schreiben und die Schwarzseherei nicht unterstützen.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Anne

Jetzt wirds abstrus !

“ Unsere Selbstheilungskräfte sind stärker, als wir denken. Wie stark, zeigt dieses Buch, das Schulmedizin und Selbstheilung endlich unter einen Hut bringt. Zahllose Studien belegen, dass der lang unterschätzte Placebo-Effekt für die Gesundung wie auch zur Prävention genutzt werden kann. Zur optimalen Aktivierung der Selbstheilungskräfte plädiert Lissa Rankin für ein Zusammenspiel von Medizin, ganzheitlichen Methoden, persönlicher Verantwortung und den eigenen Fähigkeiten. Ihr spezieller Ansatz hilft dabei, den Weg zu Wohlbefinden, Vitalität und Ganzheit zu finden. Mit vielen Fallbeispielen und einem 6-Schritte-Programm zur Selbstheilung. “

= Inhaltsangabe des Buches, auf das Sie sich beziehen.

Allerdings mischen Sie Elemente eines anderen Buches über Angst von Doktor Rankin in Ihren Post.
Egal, mMn benutzen Sie ein beliebtes Buch in Ihrem Sinne.
Da Dr Rankin genau aufzeigt, wo sie die Möglichkeiten und Grenzen der Selbstheilung sieht, finde ich es fatal und gefährlich, damit coronabezogen “ fetzenmäßig“ zu argumentieren ( scheint en mode zu sein @ Redaktion )

“ Die Angst vor Corona “ = Respekt vor einem äußerst gefährlichen Virus würde Dr Rankin ganz anders übersetzen und diskutieren als Sie.
Denn, wenn Sie Dr Rankin schon anführen, sollten Sie auch schreiben, dass die Autorin auch die Grenzen der Selbstheilung differenziert beschreibt und Vorbeugung und Prophylaxe, körperlich wie psychisch “ positiv mental health “ als Grundlage für Krisen und das Durchleben derer sieht.
Das heißt mitnichten: Sich eine Welt zusammenzudenken, die es nicht gibt ( s. Angst – Buch )

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Anne

-2
Quelle Inhaltsangabe
* by lovelybooks

Kätzchen
1 Monat zuvor
Antwortet  Anne

Das hat weder was mit Schwarzseherei noch mit Panik oder Angst zu tun, sondern mit menschlichem Verstand.

Maren
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

An einer Bildungseinrichtung offenbar nicht.Seit die Maskenpflicht aufgehoben wurde,rauscht Corona durch jede Klasse hier und viele infizieren sich mehrfach.Sicher ganz super für einen wachsenden Körper.

Kätzchen
1 Monat zuvor
Antwortet  Maren

@ Maren Sehe ich auch so. Und so wissenschaftlich fundiert und recherchiert und hellseherisch ist man auch noch unterwegs. Schon erstaunlich, wo einige ihre “ Erkenntnisse “ hernehmen. Da staune ich immer wieder.

DerDip
1 Monat zuvor

@Rüdiger V.
Ich sehe es genauso. Bei den aktuellen Varianten sehe ich keine Notwendigkeit irgendwelcher Maßnahmen.
Die Schulschließungen haben im Nachhinein keinen Mehrwert gebracht (Es infizieren sich eh fast alle). Und seit der Aufhebung der Maskenpflicht sinken die Fallzahlen schneller als vorher.

Ich muss da mal was loswerden
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

Oh man, müssen wir hier immer noch Basiswissen vermitteln: es wird weniger getestet, daher sinken die Zahlen, die Dunkelziffer steigt.

Canishine
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

Die Schulschließungen gab es zu Zeiten anderer Varianten bei geringer Impfquote bzw. ohne Impfung. Kein Mehrwert?

Faktensammler
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

Der Dip schrieb: „Die Schulschließungen haben im Nachhinein keinen Mehrwert gebracht (Es infizieren sich eh fast alle).“

Vor allem haben die Schulschließungen massive Kollateralschäden bei den Kindern und Jugendlichen ausgelöst. Die Kinder- und Jugendärzte haben immer wieder darauf hingewiesen.

Mittlerweile hat auch der nds. SPD-Ministerpräsident Weil kapiert, dass er im Herbst mit Sicherheit nicht wiedergewählt wird, wenn er es wagt, nochmal einen Lockdown für Schulen auch nur in Erwägung zu ziehen.

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/niedersachsen_1800/SPD-Klausurtagung-Nie-wieder-Corona-Lockdown-an-Schulen-,ndsmag46778.html?fbclid=IwAR2CnswAyzL0_hWtJFleOOh6h3XWDglekeJObLD4ife_jWoyye51YHvV_m8

Kalle
1 Monat zuvor

Herr Vehrenkamp, wer sich sehnlichst eine von Angst und Panik erfüllte Gesellschaft wünscht, den wird kein Mensch davon abhalten können, entsprechende Hiobsbotschaften zu verbreiten.
Danke für Ihre klaren Worte!!

Hoffnung
1 Monat zuvor

So sieht es aus,
An unserer Schule erkranken Schüler erneut an Corona. Das wird eine Dauerschleife sein/ werden.
Ich bin so froh, dass man momentan immer mehr seine Meinung sagen kann. Das war ja vor Monaten nicht möglich. Da wurde man sofort als Schwurbler abgetempelt.
Man, bin ich froh maskenfrei unnterrichten zu können.

Dirk Z
1 Monat zuvor

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass bei einer eventuellen Verschlechterung der Lage man mit Masken auch nichts mehr ausrichten kann ausser für Unwohlsein bei den Schülern zu sorgen. Die Annahme ist dass das Virus dann so ansteckend sein wird, dass dann sowieso dann nichts mehr hilft, wenn sich Personen für längere Zeit physikalisch treffen und für längere Zeit ohne Abstände im geschlossenen Raum sind. Man kann nur hoffen, dass man diese Situation dann ohne Masken so verantworten kann, weil dann eh alle immun sind. Eine andere Variante wird es wohl nicht geben und praktikabel sein.

Sissi
1 Monat zuvor
Schattenläufer
1 Monat zuvor

Da haben Sie Recht mit der Krankheit durch Panik. Ihre Kommentare klingen sehr krank. Sie werfen jedem pauschal vor in einer Corona-Panikblase zu leben.
Könnte es sein, dass viel eher Sie in einer Corona-Maßnahmen-Panikblase leben?

Pitti
1 Monat zuvor

Nein, ich hab’s……..
Schule mit Scheuklappen.

Ale
1 Monat zuvor

Lieber Herr Fehrenkamp,
ich hoffe Sie sehen meinen Threat weiterhin als Austausch und nicht als Angriff. Sie haben eine falsche Prämisse in ihrer Annahme. Wir haben bei Biontech und Moderna Impfstoff geordert und noch genug auf Lager => soweit sind wir eine Meinung. Aber in dieser Alterklasse wird das gelb/orange Fläschchen gebraucht, also die Kinderdosierung. Seit dem diese vorhanden ist, wird kein Arzt (mwd) mehr aus der Erwachsenendosierung aufziehen, da hier massive Risiken bestehen und eben der Kinderimpfstoff verfügbar ist. Dieser ist nicht annähernd so gut auf Lager wie der der Erwachsenenimpfstoff. Drum bringt es relativ wenig.

Das es den Kindern gut geht mag im Gro stimmen. Schaut man es sich genauer an, scheint jedoch bei vielen das Immunsystem gelitten zu haben (man wird anfälliger für Infekte) was nach 4-8 Monaten zu verschwinden scheint. Aber die Lunge ist bei manchen stark angegriffen (was man ohne entsprechende Diagnostik nicht sieht, sondern erst unter Belastung feststellt). Dazu kommen Schüler, die wirklich mit COvid und dessen Folgen lange kämpfen, von dauerhaftem Schwindel, Bluthochdruck und Herzproblemen – alles habe ich unter meinen Schülern. UNd jetzt eventuell noch Hepatitis – wie oben geschrieben, immer mehr Virologen! gehen davon aus, dass Covid hierfür zumindest mitverantwortlich is – mit allen möglich Folgen.
Und wer weiß, was im Winter passiert? Leider niemand, nicht Herr Lauterbach, nicht ich und leider auch nicht Sie (wobei ihre Variante für alle die Beste wäre). Aber Vorsorge treffen wäre jetzt schon sinnvoll!

ein Vater
1 Monat zuvor
Antwortet  Ale

Mit Vorsorge, die auch jeder für sich selbst treffen kann anstatt immer nur den Staat darum zu bitten, bin ich sehr einverstanden. Aber nicht mehr mit hammerharten Lockdowns und Schulschließungen, bei denen Deutschland im Ergebnis seiner Corona-Vorsorge kein bisschen besser abgeschnitten hat (und obendrein massive Kollaterelschäden produzierte) als andere europäische Länder, die auf solch drastische Maßnahmen verzichteten.
Für den Herbst erhoffe ich eine Politik nach Verstand und Augenmaß und nicht nach hysterischer Angst(mache) durch Politiker, „Experten“ und Medien.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  ein Vater

Irgendwie……liest sich, wie kräftig mit dem Fuss aufgestampft.
Aber gut, hier scheint ein Experte ohne Gänsefüßchen zu schreiben.
Würden Sie mich Unwissende dann bitte aufklären:
1- Wann hatten wir hier hammerharte lockdowns? Wir leben nicht in Shanghai.
2- Nennen Sie bitte quellenbasiert die „Kollaterelschäden“
oder verwechseln Sie diese mit long- und postcovid- Schäden; das träfe zu und wird immer mehr.
3. Dass wir im Ländervergleich besser oder schlechter abschneiden – was soll das?
Ist es nicht wichtiger, sagen zu können:
wir versuchen mit Vernunft weitere Tote, weitere v.a. postcovid- Kids, die ihr weiteres Leben mit schweren Organschäden oder oft ausgeprägtem Neurocovid führen müssen, zu vermeiden.
Die RVehrenkamp-Rezeptur ist ein Fertiggericht mit zu viel schädlichen Zusatzstoffen und Nebenwirkungen, weder kalt – jetzt noch warm im Herbst/Winter genießbar. ( aber leider zu oft gekauft)
Ich glaube nicht, dass wir uns auf seine „Politik“ als auch die der Politiker verlassen sollten. –
Der nächste Winter könnte etwas für sozial denkende, lernbereite, freie- weil mündige Bürger,
mit ganz viel Verantwortungsbewusstsein werden.

Ich muss da mal was loswerden
1 Monat zuvor

Wow, neuer Highscore im „Daumen abwärts“ sammeln!

Andre Hog
1 Monat zuvor

Tja, ich vermute, dass da jemand gelernt hat und das Gelernte nun konsequent umsetzt. Das Ziel: diesen Highscore ‚Daumen Abwärts‘ immer wieder aufs neue zu knacken.

Ich bin bereit, dabei mitzuhelfen.

-mm-
1 Monat zuvor

Außer ihnen hat hier eigentlich noch niemand über erneute Schulschließungen geredet.

Britta
1 Monat zuvor
Antwortet  -mm-

Ist hier aber der Wunsch – ob nun wegen Corona oder Affenpocken ist völlig egal, hauptsache Online!

Andre Hog
1 Monat zuvor
Antwortet  Britta

Häh??? …. habe ich hier an keiner Stelle gefunden!!

Interessant, welche Thesen hier gesetzt werden.

Pit2020
1 Monat zuvor
Antwortet  Britta

@Britta

Hier läuft wohl wieder eine Nebelkerzen-Challenge?

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Pit2020

@ Pit 2020
Danke fürs Aus- und wegpusten, mag keinen
– solchen – Nebel.

KnechtRuprecht
1 Monat zuvor

https://dirkpaessler.blog/2022/05/22/ein-blick-auf-die-pandemie-mechanik-im-herbst-2022-mit-modellrechnungen/

Ein Blick auf die “Pandemie-Mechanik” im Herbst 2022 mit Modellrechnungen
Kurzfassung

  • In den (hypothetischen!) Modellrechnungen mit den mir aktuell zur Verfügung stehenden Parametern scheint eine Welle im Sep-Nov 2022 kaum vermeidbar
  • Weder eine Impfkampagne noch frühzeitige Verhaltensänderungen scheinen eine signifikante Welle noch verhindern zu können (beide Optionen würden aber die Krankheitslast verringern)
  • Durch die verhinderten/verschobenen Infektionen und inzwischen absinkende Immunität könnten beide Optionen die Wellenspitze sogar heftiger ausfallen lassen
  • Die Welle würde wohl wieder zu spürbaren Personalausfällen führen (und Longcovid-Belastung)
  • Wir können nur hoffen, dass die relative Krankheitslast (CHR/CFR) weiter sinkt
  • Aber Achtung: Wir haben viele Unsicherheiten bei Fallzahlen, Immunität (Ausmaß des Verlusts nach Infektion/Impfung?) und Krankheitslast
  • Leute, nutzt die ruhige Zeit bis August weise!
Last edited 1 Monat zuvor by KnechtRuprecht
Forumsleserin
1 Monat zuvor
Antwortet  KnechtRuprecht

Wie gehen wir mit hunderttausenden kaum geschützten UkrainerInnen um? Unter ihnen ist die Corona-Impfskepsis besonders groß. Fast alle werden mit der Schule zu tun haben.
Ich hoffe, der Schutz, der in der Gesamtbevölkerung da ist, reicht aus und schützt die Geflüchteten mit.

Andre Hog
1 Monat zuvor
Antwortet  KnechtRuprecht

Ja, das könnte zu erwarten sein ABER….bei vielen hier im Forum aber v.a. in der verantwortlichen Politik gilt jedoch der Satz:

„Sit back, relax und enjoy what’s coming up!“

Dreamghost
1 Monat zuvor

Ich fand die Wiederholung dieser Schmierenkomödie (Corona“Schutz“ in Schulen) schon letztes Jahr langweilig. Ich mein wer ist so blöd und begeht dieselben Fehler immer wieder. Also für meinen Part, kann ich auf Staffel 3 verzichten.
Apropos blöd und selbe Fehler immer wieder begehen (Rüdiger V.) Ja im Frühjahr sinken die Infetionszahlen, nur sollte das Langzeitgedächtnis doch eigentlich ausreichen um sich an den kommenden Herbst zu erinnern.
Tja es bleibt wohl dabei, wer aus der Geschichte nicht lernt, ist dazu verdammt sie zu wiederholen. Und das geht an alle Kumis, Trolle und leider auch die Kolleg/innen, die immer noch bleiben und das kränkelnde System unnötig am Leben erhalten…

Last edited 1 Monat zuvor by Dreamghost
Lisa
1 Monat zuvor

Das ist ein Witz, oder? Das Impfschema, das für alle Altersgruppen und in allen anderen Ländern empfohlen wird, beträgt DREI Impfdosen. Wie kommt die StiKo darau, dass deutsche Kinder nur eine Dosis brauchen? Ihre Antwort: 80 % der Kinder hätten sowieso schon eine Infektion erlebt. Und deshalb wird jetzt ohne Unterschied für alle Kinder nur EINE Dosis empfohlen, obwohl es eigentlich drei sein müssten und obwohl diese „80%“ eine Schätzung sind. In unseren Klassen sind es Gottseidank höchstens 30%. Was ist mit den Kindern, die bisher glücklich ohne Ansteckung durchgekommen sind? Warum will man ihnen hier das komplette Impfschema vorenthalten? Hier sind Kinder wieder mal weniger wert als Erwachsene. Es ist eine Schande.

Realo
1 Monat zuvor
Antwortet  Lisa

Es ist doch jetzt nicht so, dass die Kinder sich

  1. bisher nicht impfen lassen durften.
  2. keine zweite Impfung möglich wäre.

Meine zwei 5-11-Jährigen sind beispielsweise schon längst doppelt geimpft.

Ich muss da mal was loswerden
1 Monat zuvor
Antwortet  Realo

Ja, aber bei so einer Empfehlung kann man auch auf eine Stiko komplett verzichten, oder?

Realo
1 Monat zuvor

Man kann auch ins Ausland schauen. Da dort meist weniger panisch mit der Thematik umgegangen wird, wird der Tipp hier eher nicht gut ankommen.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Realo

Ok, schaun wir ins Ausland, hier nach Portugal;
Ihre Aussagen insgesamt kämen da
gar nicht gut;
BA.5 lässt grüßen.

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/134570/BA-5-sorgt-in-Portugal-fuer-steigende-Coronazahlen?rt=4aec9d44a40be5c0d10cfb12b3590949

Realo
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

Liebe Sissi,

mir fällt einfach nichts mehr dazu ein, dass für die meisten Leser hier immer noch die Inzidenz eine so wichtige Rolle spielt. Bei grippalen Infekten, Schnupfen oder sonstigem wird auch nicht auf die Inzidenz geschaut.

Wichtig ist, dass möglichst wenige Menschen schwer erkranken. Wenn sich jemand schützen will, dann kann er das machen. Kinder ab 5 können schon lange zweifach geimpft sein, sofern die Eltern das für richtig halten.

Ich lehne mich sicher nicht weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass man nach jeder durchgemachten Infektion auch besser gegen eventuell gefährlichere Varianten geschützt ist. Diese gibt es aber nicht und es ist fraglich, ob diese noch auftauchen.

Diejenigen, die jetzt noch gefährdet sind muss man im unmittelbaren Umfeld schützen können. Alles andere ist nicht mehr vertretbar. Zumindest nicht für Menschen, die über den Corona-Tellerrand schauen können.

Alles Gute Ihnen!

Mike M.
1 Monat zuvor
Antwortet  Realo

„Diejenigen, die jetzt noch gefährdet sind, muss man in unmittelbarem Umfeld schützen“ Ist das Zynismus? Die meisten Schwerkranken und alten Menschen werden zu Hause gepflegt. Angehörige übernehmen diese Aufgaben zusätzlich zu ihrer normalen Arbeit. Diese Menschen haben Kontakte, weil sie als Kindergärtnerinnen oder Lehrer, als Verwaltungskraft oder Fahrlehrer arbeiten. Sie können sich nur begrenzt vor einer Infektion schützen. Und während man jeden Tag die Klagen über geschlossene Schulen oder Kitas hören konnte, haben diese pflegenden Angehörigen klaglos, weil zu erschöpft, mit Quarantäneausfällen ihres Pflegedienstes oder der geschlossenen Tagespflege gekämpft. Und nun sagen wir ihnen- Seht zu, wie ihr klar kommt. Wir wollen unser normales Leben zurück. Solidarität beginnt da, wo es auch mal unbequem wird. Eine Gesellschaft, die auf den Schutz der Schwachen pfeift, finde ich beunruhigend.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Realo

Danke @ Mike M.
– Für Ihre lebensnahe kompetente Beschreibung.

@ Realo
Eine Bitte, werfen Sie Ihre Kaufladen – Spielpuppenteller weg,
kaufen Sie sich richtige, lebensechte und üben Sie das mit dem „ÜberdenRandschauen“

Ich muss da mal was loswerden
1 Monat zuvor
Antwortet  Realo

Ich schaue gern ins Ausland, habe sogar fast die Hälfte meines Lebens dort verbracht. So don‘t tell me about it!

Ich finde es immer etwas bedenklich, wenn man Ferndiagnosen macht, insbesondere über „emotionale Zustände“, nur weil man was darüber gelesen hat, aber selbst nicht mittendrin lebt.

Pitti
1 Monat zuvor

So, diese Antwort geht an alle, die meinen wir hier, die meisten von uns, leben in einer Blase. Stimmt nicht. Punkt. Es geht bei der ganzen Pandemie um Solidarität, nicht um den Wunsch des Einzelnen. Es geht darum, Lehrer und Schüler und Familien vor Fällen zu schütze, die nicht Mal eben in 5 Tagen einfach so verschwinden. Oh, aber ich vergaß. Man muss sich ja jeden Tag immer wd einreden, Corona ist nicht schlimm. Alle, die Respekt davor haben, sind ja eh nur panikerfüllt. Stimmt nicht. Punkt. Wir sind nicht panikerfüllt, wir können nur noch normal denken. An all diejenigen, für die es nicht gut enden würde. So und jetzt hören Mal bitte bestimmte Leute auf, zu behaupten, alles ist easy. Sie können nicht in die Zukunft schauen. Es sei denn, Sie sind Wahrsager. Mh, OK. Sie können es vielleicht Mal auf dem Jahrmarkt probieren. Vielleicht finden Sie dort Gehör. Ich für meinen Teil finde es nicht richtig, so zu tun, als wenn das alles ein Sonntagsspaziergang ist. Ist es nicht Punkt. Ich kenne soviele in unserer Schule, den geht es auch Wochen nach der Ansteckung beschissen. Auch uns hat es getroffen. Die ganze Familie. Woher haben wir das nur. Oh, Moment, überlegen…….Ah, genau. Schule. Richtig. Also, jetzt Mal ehrlich. Wer bricht sich ein Zacken aus seiner Krone, wenn er weiterhin Maske tragen würde. Denn ganz im Ernst. Mit Maske tragen für alle, hatten wir nicht so einen hohen Krankenstand. Und nicht soviel Unterricht, der ausfiel. Also, schreit bloß weiter nach Freiheit und Normalität. Und denkt um Gottes Willen bloß nicht an die anderen. Macht weiter so. Und ach vergessen. Danke für nix………….

DerDip
1 Monat zuvor
Antwortet  Pitti

Zumindest bei uns in der Gegend war der Unterrichtsausfall mit Maske viel höher als jetzt ohne Maske. Nach meinen Beobachtungen ist der Krankenstand erst dann gesunken, nachdem sich eine gewisse kritische Maße die Infektion einmal geholt hat und die Witterung besser wurde. In diesem Sinne bestünde Solidarität darin, dass sich alle, für die Corona ein geringes Risiko darstellt, einmal anstecken lassen um die Zirkulationsgeschwindigkeit zu verringern und die Risikogruppe zu schützen.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

„Eine bestimmte kritische Maße“ ist schon humbug,
Sehr interessant, dass sie “ die Zirkulationsgeschwindigkeit verringern „, indem sich jeder einmal anstecken lässt “ Jeder? Einmal ? Sie können zaubern, das Virus hört auf Sie.
* Wer ein geringes Risiko hat, entscheiden Sie?
Sorry, welches Buch haben Sie gefrühstückt?

Kätzchen
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

@ sissi So ist es. Vor allem über die Gesundheit anderer zu entscheiden und das als Solidarität zu verkaufen, ist wirklich der Gipfel. Mal davon abgesehen, dass es genau null bringt.

Ich muss da mal was loswerden
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

Ja, dann mal los. Alle die sowas fordern sind immer die letzten, die es dann auch selbst machen!

Realist
1 Monat zuvor

Fällt wohl unter die Kategorie „TIpps aus dem Homeoffice“…

DerDip
1 Monat zuvor

Fakt ist: Ich selbst und viele meiner Bekannten haben sich wenige Wochen nach der dritten Impfung angesteckt. Seit der Infektion nicht mehr, obwohl diese Monate her ist und wir uns in keiner Weise mehr einschränken. Daraus folgte ich, dass die Infektion besser vor weiteren Infektionen schützt als die Impfung. Moglicherweise wird der Schutz irgendwann nachlassen, vielleicht bleibt er aber durch den ständigen Kontakt mit den Viren aber auch bestehen. Mal schauen.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

Sry, ich kann das so nicht stehen lassen, weil es einer der gefährlichen proklamierten ( und geglaubten ) Aberglauben ist.
“ Daraus folgte ich, dass die Infektion besser vor weiteren Infektionen schützt als die Impfung.“
Eine omicron-infektion schützt also – Ihrer Meinung nach – vor einer delta-Infektion? besser als die Impfung ??
– aua, hört sich nach Überstunden an.
Sicher ist derzeit nur das “ Drosten- Rezept “ -> bester Schutz durch vollständige Impfung und nachfolgende Infektion; es wird in Deutschland zu wenig variantensequenziert, die AKfeststellung allein sagt nicht alles…..alles bereits verlinkt
> @ Ich muss da mal was loswerden hat recht > immer wieder von vorne > geht in der Schule besser……

DerDip
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

Ich hatte nicht geschrieben, dass eine durchgemachte Omikron Infektion vor Delta schützt als Delta. Das weiß ich nicht und werde daher nicht darüber urteilen. Aktuell spielt Delta allerdings keine Rolle,sondern nur Omikron.
Es ist aber inzwischen allgemein bekannt, dass die Impfung nicht vor Omikron Infektionen schützt. Eine durchgemachte Omikron Infektion aber anacheind doch. Wie ist denn sonst zu erklären, dass sie die meisten Menschen nicht alle paar Wochen erneut anstecken, obwohl keinerlei Einschränkungen mehr gelten?

Canishine
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

Mögliche Schlussfolgerungen: Die Masken fördern Infektionen und wer sich nicht infizieren lässt, ist unsolidarisch. Daraus folgt dann: Tragt Masken, damit ihr euch solidarisch infiziert …

DerDip
1 Monat zuvor
Antwortet  Canishine

Für die richtigen Schlussfolgerungen müsste endlich eine Evaluation der durchgeführten Maßnahmen nach ihrer Wirkung erfolgen. Solange dies von der Politik und einigen Wissenschaftlern blockiert wird, hat es schon einen schlechten Beigeschmack.

Kätzchen
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

Selten so was unwissenschaftliches gelesen. Weil man ja auch von einer Infektion immun ist. Da kann man nur staunen.

Anne
1 Monat zuvor
Antwortet  Kätzchen

Komisch, einige Leute scheinen hier zunehmend zu wissen, was „wissenschaftlich“ und was „unwissenschaftlich“ ist. Ist das die neuste Art, seiner eigenen Meinung besondere Geltung zu verschaffen?
Jedenfalls habe ich mal gelesen, dass dies eine seit Jahren zunehmende Masche sei, um sich Meinungshoheit zu verschaffen.
Ich begnüge mich lieber mit der Äußerung eigener Meinung. Und da kann ich nur sagen, dass ich den Beitrag von „DerDip“ absolut in Ordnung finde.
Was er sagt, entspricht dem, was ich auch schon mitbekommen habe. Vor allem Mediziner äußern sich in dieselbe Richtung.

Kätzchen
1 Monat zuvor
Antwortet  Anne

Ich bin Wissenschaftlerin und muss mir kein Gehör verschaffen. Ich habe nur was gegen falsche Informationen.

Fr.M.
1 Monat zuvor
Antwortet  Kätzchen

Ich dachte immer, Wissenschaftler legten mehr Wert auf Sachlichkeit und weniger auf Meinungsmache.

Kätzchen
1 Monat zuvor
Antwortet  Anne

Jemanden zu empfehlen, sich solidarisch anzustecken ist in hohem Maße gefährlich und mit Sicherheit keine Lösung. Mediziner sind keine Virologen. Ärzte waren oft diejenigen, die sich gegen Schutzmaßnahmen besonders an Schulen ausgesprochen haben oder gegen die Impfung. Es ist immer die Frage, wie man Aussagen einordnet und interpretiert. Das ist dann eben Wissenschaft.

Faktensammler
1 Monat zuvor
Antwortet  Kätzchen

Kätzchen behauptete: „Jemanden zu empfehlen, sich solidarisch anzustecken ist in hohem Maße gefährlich und mit Sicherheit keine Lösung. Mediziner sind keine Virologen.“

Der Virologe Prof. Christian Drosten sagt: „Die jungen, dreifach Geimpften können sich aber wieder frei bewegen – sie bauen, wenn sie sich infizieren, Immunität auf, auch für die Gemeinschaft.
Natürlich gibt es Long Covid, aber bei Geimpften ist es deutlich seltener. Infektionen auf dem Boden der vollständigen Impfung – das ist keine Durchseuchungsstrategie.“
https://www.zeit.de/2022/13/christian-drosten-corona-omikron-forschung?utm_referrer=https%3A%2F%2Fl.facebook.com%2F

Aber der Herr ist für Sie sicher inzwischen auch kein Wissenschaftler mehr, wenn er den jungen, dreifach Geimpften empfiehlt, sich aus Solidarität/für die Gemeinschaft zu infizieren, gell?

Kätzchen
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

Siehe Redaktion. Herr Drosten ist für mich ein hervorragender und weltweit angesehener Wissenschaftler, der anders als Sie nicht Wortfetzen aus einer Studie zitiert und glaubt, dass ist der Weisheit letzter Schluss und etwas interpretiert, was so nicht gesagt wurde. Das ist Meinungsmacherei und hat mit Wissenschaft rein gar nichts zu tun.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Kätzchen

@ Kätzchen
Ist wie Du sagst, danke!
Ich erhöhe auf subtile diffamierende Meinungsmacherei.
Prof Drosten ist geschicktere Mal-Auslegungen gewohnt; mit ein bisschen Grundwissen blickt man den Mal-Versuch des Faktensammlers leicht.

Faktensammler
1 Monat zuvor
Antwortet  Kätzchen

Wortfetzen aus einer Studie? Es handelt sich um ein Zitat aus einem Interview, das Prof. Drosten der „Zeit“ gegeben hat. Und ich gehe nicht davon aus, dass die es veröffentlicht hat, ohne es von Herrn Drosten freigeben zu lassen.
Hier im Forum hat dieses Interview schon diverse Male für Aufregung gesorgt. Offensichtlich können sich so einige nicht vorstellen, dass ausgerechnet Christian Drosten ausspricht, dass eine Infektion unter dreifach Geimpften nicht nur in fast allen Fällen kein Problem ist, sondern für den Schutz der Gesamt-Gesellschaft inkl. der besonders Vulnerablen (im Sinne des Aufbaus einer größtmöglichen Immunität) sogar hilfreich.

Kätzchen
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

Das ist ein kurzes Zitat. Nicht mehr und nicht weniger. Herr Drosten hat nie eine Durchseuchung aller zum Allgeinwohl befürwortet. Ich empfehle Ihnen den Podcast von Drosten und Ciesek, bevor Sie hier falsche Informationen verbreiten. Noch mal, das ist Meinungsmacherei.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Kätzchen

@ Kätzchen
Ja, @ Faktensammlrt hat halt einfach mal wieder etwas unterschlagen – oder nicht gewusst.
Prof Drosten sagte als Erstes, damit das funktioniert, müsse der Anteil der vollständig Geimpften noch deutlich größer sein.
Es nervt.

Faktensammler
1 Monat zuvor
Antwortet  Kätzchen

…sagt diejenige, die ein Zeitungsinterview mit einer Studie verwechselt.

Kätzchen
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

Ich verwechsle gar nichts. Dieses Interview muss mit anderen Aussagen im Zusammenhang betrachtet werden, was Sie nicht berücksichtigen.

Faktensammler
1 Monat zuvor
Antwortet  Kätzchen

Ich zitierte aus dem Interview, das Prof. Drosten der „Zeit“ gab – und gab die entsprechende Quelle als Link an. Kann jede(r) nachlesen.

Sie antworteten: „Herr Drosten ist für mich ein hervorragender und weltweit angesehener Wissenschaftler, der anders als Sie nicht Wortfetzen aus einer Studie zitiert […]“

Kann auch jede(r) nachlesen.

Faktensammler
1 Monat zuvor
Antwortet  Kätzchen

Kätzchen forderte: „Dieses Interview muss mit anderen Aussagen im Zusammenhang betrachtet werden, was Sie nicht berücksichtigen.“

Gerne. Dann betrachten wir dieses Interview doch einfach mal mit der folgenden Aussage Prof. Drostens, mit der ihn der öffentlich-rechtliche MDR zitiert.

„Wir werden nicht auf Dauer die gesamte Bevölkerung nachimpfen können, um damit den Gemeinschaftsschutz zu erhalten“, erklärte Drosten. „Irgendwann muss das Virus in der Bevölkerung Infektionen setzen. Das Virus selbst muss die Immunität der Menschen immer wieder updaten.“ Das sei eine generelle Weisheit, daran könne niemand etwas ändern.

https://www.mdr.de/wissen/mensch-alltag/corona-ende-pandemie-in-sicht-drosten-100.html

Kätzchen
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

Vielleicht sollten Sie sich eher Faktenverdreher nennen.

Faktensammler
1 Monat zuvor
Antwortet  Kätzchen

Kätzchen schrieb: „Herr Drosten hat nie eine Durchseuchung a l l e r zum Allgeinwohl befürwortet.“

Und ich habe nie behauptet, dass er solches behauptet hätte. Die Zeit, die ich zitierte, gibt Herrn Drosten mit folgenden Worten wieder:
„Die jungen, dreifach Geimpften können sich aber wieder frei bewegen – sie bauen, wenn sie sich infizieren, Immunität auf, auch für die Gemeinschaft.“

[Er]kennen Sie den Unterschied zwischen „Die jungen, dreifach Geimpften“ und „Alle“?

Kätzchen
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

Sie versuchen hier nur Herrn Drosten für die eigene Argumentation zu missbrauchen.

Bettina
1 Monat zuvor
Antwortet  Kätzchen

Wenn hier doch endlich mal weniger gemisstraut, gemutmaßt und unterstellt würde und stattdessen Kommentare so aufgefasst würden, wie sie klar geschrieben und kaum misszuverstehen sind. Es sei denn, man wollte es unbedingt.

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

„Infektionen auf dem Boden der vollständigen Impfung – das ist keine Durchseuchungsstrategie.“

Klar keine „Durchseuchungsstrategie.“ Fragt sich nur, was es denn sonst ist? Immuntherapie?

Kätzchen
1 Monat zuvor
Antwortet  Anne

Und zum Schluss Wissenschaft arbeitet mit Fakten nicht mit Meinungen.

Robert
1 Monat zuvor
Antwortet  Kätzchen

Welch ungeahnte Weisheit! Ich sollte meine Meinung künftig wohl auch besser als wissenschaftlich fundiertes Faktenwissen vortragen.

Kätzchen
1 Monat zuvor
Antwortet  Robert

Wäre wahrscheinlich besser als bloße Meinungsmacherei. Dafür sind wohl eher andere zuständig wie Bild usw.

Kätzchen
1 Monat zuvor
Antwortet  Robert

Und vielleicht noch mal nachschauen, was der Unterschied zwischen Fakten und Meinungen ist.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Kätzchen

@ Kätzchen

Irgendein besonders „Faktenbewusster“ möchte gerne andere Fakten und verändert die Daumen im Nachhinein ( egal wie viel Tage es dauert ).
D.h. ,er will eine andere Meinung über seine Ansicht ( gabs vorher auch schon, besonders wenn der Master zu viel rote Daumen hatte).
Das ist Fakt
– Und ziemlich doofelig oder auch narzistisch ( Du darfst keine Meinung neben mir haben, meine ist fact.)

Kätzchen
1 Monat zuvor
Antwortet  Robert

Gegen Meinungen ist nichts einzuwenden, aber nicht, wenn sie ohne wissenschaftlichen Beweis für allgemeinvetbindlich erklärt werden oder trotz wissenschaftlichen Studien für nutzlos erklärt werden, wie es einige hier tun. Zitate “ Corona ist Geschichte (obwohl keiner sagen kann, wie sich das Virus weiter entwickelt), Sommerwelle ist ausgeblieben (wir haben noch gar keinen Sommer), Masken bringen nichts ( es gibt jede Menge Studien darüber, dass sie etwas bringen), Luftfiltergeräte bringen nichts (auch darüber gibt es Studien, z.B. beim ZDF nachlesbar“ ) ……… Ist wie mit einer Interpretation. Die ist nutzlos, wenn ich meine Argumente am Text nicht begründen kann.

Soso
1 Monat zuvor
Antwortet  Kätzchen

Also bezeichnet man sich (wie Sie es getan haben!) als Wissenschaftlerin und hat dann immer Recht. Und Meinungsgegner haben selbstverständlich immer Unrecht.

Marie
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

Bei uns wurden nach Wegfall von Masken- und Testpflicht ganz in Ihrem Sinne 6 Lehrer mehr oder weniger gleichzeitig krank. War halt blöd für die Kinder, bei denen Unterricht ohne Ende ausfiel, weil einfach keiner mehr für Vertretungsunterricht zur Verfügung stand…

DerDip
1 Monat zuvor
Antwortet  Marie

Und wie ist die Situation jetzt?

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

Die Frage ist: Wie wird die Situation im Herbst sein?

Nichtschonwieder
1 Monat zuvor
Antwortet  Pitti

Danke Pitti für diesen überaus treffenden Kommentar. Sehe ich genauso.

Dirk Z
1 Monat zuvor
Antwortet  Pitti

@Pitti: Sie sprechen viele Punkte an, die im Ansatz schon richtig sind und vor ein bis zwei Jahren uns durchaus geholfen haben. Nur vermisse ich eine gewisse Weiterentwicklung im Rahmen der sich ändernden Lage. Wir bekommen immer mehr Informationen und haben jetzt auch erste eindeutige Tendenzen, was Massnahmen in der Praxis wirklich bewirkt haben. Beispiel Masken: In Laborstudien hat sich eine hohe Wirksamkeit von FFP2-Masken erwiesen. Das hätte im Umkehrschluss, wenn es in der Praxis genauso funktioniert bedeuten müssen, dass mit dem Wegfall der Masken die Infektionen in Schulen massiv ansteigen. Aber das Gegenteil ist der Fall- auch wenn es immer noch Infektionen gibt, rauscht das jetzt kräftig in den Keller. Und dann ist es auch sehr wichtig zu hinterfragen, welche Massnahmen überhaupt notwendig sind. Das Tragen einer Maske ist keine Lappalie, sondern auch über die lange Zeit eine erhebliche Einschränkung, die bei den allermeisten Nachwehen in vielen Bereichen haben werden, und sei es nur eine um eine Stufe schlechtere Note. Und deswegen war es richtig, das Infektionsschutzgesetz so hart aufzusetzen, dass Massnahmen nur extrem schwer bis zum Herbst verhängt werden können.
Was Schutzmassnahmen wirklich bewirken. ist hier beschrieben:

Jetzt schwurbelt sogar das ZDF: „Corona-Maßnnahmen haben wenig gebracht und sind überzogen“

https://denken-erwuenscht.com/jetzt-schwurbelt-sogar-das-zdf-corona-massnnahmen-haben-wenig-gebracht-und-sind-ueberzogen/

Der Link verweisst auf den ZDF-Beitrag „Berlin direkt“, wo Prof. Stefan Willich von der Berliner Charité berichtet.

Nichtschonwieder
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

Deine Maskenphobie immer noch nicht überwunden Dirk? Wird ein schwerer Herbst werden für dich. Ich würde vorher dringend empfehlen, da Mal Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Pitti
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

Tja, nur komisch, mit dem Wegfall der Masken fielen ja auch die Tests. Schon klug gedacht von der Politik. Wo kein Test, da kein Corona. Mal überlegen. Und komisch bei uns waren nach dem Maskenfall viel mehr krank als zuvor. Es wird nur nicht kommuniziert. Also, ……..Fazit. Normal Denkende wissen was ich meine. Schönen Tag noch.Und bleiben Sie ruhig bei Ihrer Meinung, ich bleibe bei meiner.

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Pitti

Bei uns genauso. Mit dem Wegfall der Masken- und Testpflicht bleiben die Schüler jetzt mit „Erkältung“ zu Hause. Und komischerweise auch deutlich mehr als vor dem Wegfall von Masken- und Testpflicht…

Pit2020
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

@Dirk Z

Ob das ZDF schwurbelt, kann ja jeder selbst beurteilen.
Ob das jetzt das Thema ist oder wieder eine Nebelkerze, die vom Ausgangsartikel wegführt, kann ja auch jeder selbst beurteilen.

Aber kurz zur These „Jetzt schwurbelt sogar das ZDF“:
Die einen sagen so … die anderen sagen „Das ist halt ausgewogene Berichterstattung“.
Und das ist die Aufgabe von (seriösen) Medien.
Danach muss man die eigene „Gripskiste“ aktivieren …

Ebenfalls – und explizit – das Thema „Schwurbeln“ (falls Sie das vertiefen mögen), ebenfalls ZDF:
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-querdenken-massnahmen-protest-prozess-100.html

Trollbuster
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

Montgomery kritisierte, um die Maskenpflicht werde ein „lächerliches Bohei“ gemacht.
Das ist wahrlich kein Eingriff in die Grundrechte, sondern wir alle haben uns längst daran gewöhnt.
Frank Ulrich Montgomery, Vorsitzender Weltärztebund

DerDip
1 Monat zuvor
Antwortet  Trollbuster

Formulierungen wie „wir alle haben uns daran gewöhnt“ sind immer zu Hinterfragen. Mit welchem Recht nimmt sich jemand heraus für „uns alle“ zu sprechen. Das erinnert mich an Sprüche wie „Wir sind das Volk“….

Britta
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

Sehr guter Beitrag des ZDF auf die Evaluation bin ich sehr gespannt.