Kultusministerin Hamburg: Corona-Lockdowns an Schulen „definitiv“ Geschichte

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HANNOVER. Seit fast drei Jahren bestimmt das Coronavirus mit über den Alltag an den Schulen. Eine Situation wie zu Beginn, als lange nur Distanzunterricht möglich war, sieht Niedersachsens neue Kultusministerin mittlerweile aber nicht mehr.

„Den Kindern tut die Normalität sehr gut“: Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg. Foto: Grüne Landtagsfraktion Niedersachsen / Brauers.com

Niedersachsens Schülerinnen und Schüler müssen nach Worten von Kultusministerin Julia Willie Hamburg keine erneuten Corona-Lockdowns mehr erwarten. Auf die Frage, ob die Lockdowns an den Schulen endgültig Geschichte seien, antwortete die Grünen-Politikerin «Ja, definitiv.»

Hamburg begründete dies damit, dass sich die Pandemie zunehmend zu einer Endemie entwickele, die Infektionswellen flachten also ab. «Viele Kinder hatten schon Kontakt mit dem Virus, es gibt Impfmöglichkeiten. Die Schulen sind insofern nicht mehr so stark betroffen wie in den letzten Jahren», sagte die Ministerin. «Trotzdem werden wir den Schulen über den Jahreswechsel weiter Schnelltests zur Verfügung stellen.»

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Weitere Maßnahmen seien derzeit nicht nötig, zumal die Schulen gute Hygienekonzepte hätten. «Den Kindern tut die Normalität sehr gut. Wenn es weitere Mutationen geben sollte, werden wir die Lage neu bewerten», sagte Hamburg.

Knapp 1.200 Lehrkräfte waren vergangene Woche in Niedersachen mit Corona infiziert

In der vergangenen Woche wurden laut Ministerium bei landesweit 4977 Schülerinnen und Schülern Corona-Infekionen festgestellt. Das sind etwas weniger als in der Vorwoche (5236). Bei den Lehrkräften stieg der Wert hingegen leicht von 1131 auf 1199 Infektionen. Registriert werden nur PCR-bestätigte Fälle und Selbsttest-Ergebnisse, die den Schulen gemeldet werden. Verpflichtende Tests gibt es nicht mehr.

Mit Blick auf die Lehren aus der Pandemie für den Schulbetrieb sagte Hamburg: «Wir haben in den letzten Jahren einen riesigen Schub gemacht im Bereich der Digitalisierung. Das ist ein Umbruch, der noch nicht zu Ende ist, aber durch Corona beschleunigt wurde.» Man habe zudem gesehen, dass die Schulen sehr gut mit Freiräumen umgehen könnten. «Solche Freiräume wollen wir über die Pandemie hinaus sichern», kündigte die Kultusministerin an. News4teachers / mit Material der dpa

Corona, Grippe, RSV: Ärzte konstatieren ein „dramatisches epidemisches Geschehen“

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Ute, gerne Lehrerin
1 Monat zuvor

Was für Hygienekonzepte??? Wir reißen noch immer die Fenster auf. Das war es.
Kein Coronalockdown, alles klar. Überrascht keinen. Aber die Courage muss man erst mal haben, sich hinzustellen, als sei alles paletti.
Bei uns fehlen 25 % der Lehrkräfte. In den Klassen fehlt etwa je ein Drittel.
Aber wir tun einfach so, als sei das die neue Normalität
Ist es aber nicht, es ist anstrengend, überlastet nun im Dauerzustand, macht krank.
Eine Kultusministerin, die mit Schule aktuell zufrieden ist, ist da wenig hilfreich.

Leseratte
1 Monat zuvor

Unser KM macht da lieber gleich zur Ablenkung ne andere Baustelle auf… Abschaffung der Noten in Musik, Kunst und Sport …Corona ist in Thüringen schon seit Abschaffung der Maskenpflicht in Schulen im Mai kein Thema mehr. Und die angeblich niedrigste Inzidenz bundesweit kommt nur dadurch zustande, dass hier quasi fast niemand mehr zum Testen geht… man könnte ja postitiv sein und Schule, Disco, Weihnachtsmarkt usw. nicht besuchen dürfen… was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. Aber viele Klassen sind ausgedünnt um etwa ein Drittel. Die Vertretungsstunden, von denen jeder LuL 3 im Monat unentgeltlich machen muss, waren schon Mitte der Woche aufgebraucht…

Lessi
1 Monat zuvor

Danke, das war auch mein erster Reflex!

Dirk Z
1 Monat zuvor

Haben Sie mitbekommen dass der Krankenstand deswegen so hoch ist weil aktuell all mögliche Infektionskrankheiten wie Grippe, RSV usw. zirkulieren? Egal ob man Corona, Grippe oder eine andere Infektionskrankheit hat – alles ist nicht angenehm.
Es wird zurecht kontrovers diskutiert, ob die aktuelle Situation ein Ergebnis der letzten Jahre mit Schutzmassnahmen war. Das Masken schützen, beweisst sich aktuell wohl auch, aber nicht mit dem gewünschten Ergebnis was viele Massnahmenbefürworter erhofft haben. Fazit wird sein, dass man sich mit Masken den Coronaschutz teuer erkauft hat und das Ganze mit den Infektionskrankheiten jetzt auf die Füsse fällt.
Und zur Erinnerung: Die ganzen Massnahmen der letzten fast drei Jahren sind wegen des Coronavirus gemacht worden und sind auch nur auf diesen beschränkt. Das jetzt auch auf andere Infektionskrankheiten wie Grippe und RSV auszudehnen ist rechtlich vermutlich sehr schwierig und daher nicht durchsetzbar. Und da Corona jetzt auf dem Rückzug ist bzw. an Bedeutung verliert, schwindet auch die rechtliche Grundlage noch irgendwelche Massnahmen diesbezüglich durchzuführen. Und zudem müsste gesondert untersucht werden, ob Masken auch gegen Grippe und RSV schützen- gibt es dazu Studien? Und selbst wenn werden wir wohl das Problem auch noch in den nächsten Winter verlagern, was dann u.U. noch viel heftiger zuschlagen wird.
Es ist sicher sinnvoll zu überlegen wie man künftig im Allgemeinen mit Infektionskrankheiten umgeht und auch Massnahmen wie Belüftungssituationen in geschlossenen Räumen sinnvoll angeht. Nur ob die bisherigen Corona-Schutzmassnahmen dabei hilfreich sind, ist zu bezweifeln.

Hier ein Link zu einem entsprechenden Beitrag:
„Grund für Krise“ Kinderärzte raten von Maskenpflicht ab
https://www.n-tv.de/panorama/Kinderaerzte-raten-von-Maskenpflicht-ab-article23767208.html

Canishine
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

Die Kinderärzte im verlinkten Text heißen alle Fischbach. Und die, die nicht so heißen, sind deutlich differenzierter (siehe weitere Links auf der Seite), bis hin zur Einschätzung, dass nicht die Welle so außergewöhnlich, sondern die Versorgungsmöglichkeit so schlecht ist.
Und ja, Masken schützen auch vor Grippe und RSV.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Canishine

Keiner versteht anscheinend, dass Dr Fischbach lediglich Vorsitzender des e.V. der Kinderärzte sind ( die Mitglieder im ev.V. sind ).
Es gibt weitaus bedeutendere Verbände im Kinderbereich (bereits verlinkt) die Dres Maske, Fischbach geben halt ‚besänftigende‘ mMn lediglich Antimaske-rechtfertige-interviews.
Divi-Hoffmann dagegen spricht Tacheles, weißt auf Missstände hin, die viele nicht gerne hören.
Sissi sagt, Hoffmann hat Ahnung und Überblick und hat bereits verlinkt

https://www.news4teachers.de/2022/12/wir-sind-an-der-belastungsgrenze-kinderkliniken-schlagen-wegen-welle-von-atemwegsinfekten-alarm-welche-rolle-spielt-dabei-corona/#comment-487469

Dirk Z
1 Monat zuvor
Antwortet  Canishine

@Canishine: Ihre Anmerkung bezüglich der schlechten Versorgungsmöglichkeiten teile ich. Eine bessere Versorgungslage würde vermutlich das Problem soweit entschärfen, dass eine sofortige Hilfe im nächtgelegenen Krankenhaus ohne Probleme möglich ist. Wie gesagt die Diskussion ist im Gang über die Ursachen und sicher wird die Maske eine Ansteckung mit Grippe und RSV verzögern wobei unklar ist, wie hoch am Ende der Preis sein wird. Wer sich akut selbst schützen möchte kann versuchen situativ eine Maske zu verwenden. Bezüglich RSV sehe ich eher das Problem bei den werdenden und zukünftig werdenden Müttern, die Defizite bezüglich des Immunsystem haben werden je nachdem, wie lange diese bislang die Maske verwenden (mussten). Daher wäre eine Erhebung interessant, welche Kinder von welchen Eltern mit bestimmten Verhalten tatsächlich betroffen sind.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

Und hier noch ein link speziell für Sie, @ Dirk Z;
das böse M-wort fällt nur ein Mal.

Bei mir aber jetzt: Die Maske kann gerade diesen Winter bei vielen verhindern, ins KH zu müssen. Ich möchte da nicht als Patient hin :), denn Nachfolgendes passt und ist teils noch schlimmer.

https://twitter.com/narkosedoc/status/1601589274310500354?ref_src=twsrc%5Egoogle%7Ctwcamp%5Eserp%7Ctwgr%5Etweet

Dirk Z
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

@Sissi: Mag sein, dass Sie Recht behalten. Vielleicht klappt das ebenfalls noch diesen Winter, aber Sie verschieben das möglicherweise in den nächsten Winter. Und dann kann es richtig heftig kommen und dann möchte ich nicht in Ihre Haut stecken…
Ich wünsche es Ihnen natürlich nicht aber jetzt Infektionen zu verhindern kann auch bedeuten, dass man es später so richtig bereut.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

🙂 wir haben genug damit zu tun, (wir kommen so schon nicht mehr rum) diese Infekte zu behandeln.
Vorschlag: kümmern Sie sich um die Vermeidung……
Sie tun damit vielen, v.a. Kindern, etwas Gutes.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

In allen deutschen Krankenhäusern besteht eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken.
Der Krankenstand unter den Beschäftigten der öffentlichen Gesundheitsdiensten schränkt die Versorgung der Bevölkerung ein, und wir dürfen hier massenweise zusätzliche Nachtdienste schieben, weil sich kaum noch jemand an Hygienemaßnahmen zum Schutz gegen Atemwegserkrankungen hält.

Ich sage Danke für nichts, weil die Lehrer und Mitarbeitenden im Gesundheitsdienst die Folgen tragen müssen für bornierte Ignoranz, Verharmlosung, Leichtsinn, Unvernunft oder einfach desinformierter Dummheit.

Kynnefjäll
1 Monat zuvor

Ja, es ist nicht schön, dass jetzt so viele gleichzeitig krank sind, aber da muss man jetzt einfach durch. Es gibt keine andere Möglichkeit. Es wird auch wieder besser werden und es sind ja bald Ferien.

Anne
1 Monat zuvor
Antwortet  Kynnefjäll

Jupp, und „der gute Lehrer ist dann in den Ferien krank“. PS: Qualifiziert mich das dann für eine Prämie von Frau Stark-Watzinger?

DerDip
1 Monat zuvor

Mal abgesehen, von den ganzen Problemen durch das kaputtgesparte und durch Zuwanderung überforderte Schulsystem muss man ganz objektiv auch feststellen: Trotz der ganzen Ausfälle wegen aller möglichen Atemwegserkrankungen, sowohl auf Schüler als auch Lehrerseite, ist es seit drei Jahren das „normalste“ und beste Schuljahr für die Kinder. Dies zeigt noch mehr, wie verkorkst die Schuljahre davor waren.

Anne
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

Das beste Schuljahr für die Kinder? Ein Schuljahr, in dem ständig Kinder fehlen, in dem Kinder nach wenigen Tagen in der Schule wieder krank sind, in dem ständig Unterricht wegen kranker LK ausfällt, in dem wir wegen all dieser Erkrankungen Wochen hinter dem Plan hinterherhinken, nennen Sie „das beste“?? Oh weh…

DerDip
1 Monat zuvor
Antwortet  Anne

Ja, besser als die Schuljahre in den zwei Corona Jahren davor. Definitiv. Ich bin mir auch sicher, dass dies auch die meisten Schüler, Eltern und Lehrer so sehen.

Ich muss da mal was loswerden
1 Monat zuvor

Selbstherrliche KuMis – die braucht kein Mensch.

Mika
1 Monat zuvor

Woran macht Frau Ministerin denn das Abflachen der Infektionswelle fest? Es wird nicht flächendeckend getestet, es gibt keine Meldepflicht mehr, es gibt keine Abwasserproben. Und es sterben jede Woche 700 bis 800 Menschen an COVID. Da flacht nix ab bei den Todeszahlen.
Endemisch bedeutet übrigens nicht harmlos, auch wenn das viele glauben. Ich will z.B. nicht, dass Malaria in D endemisch wird.

Realo
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Ich will z.B. nicht, dass Malaria in D endemisch wird.“

Ich auch nicht. Gegen Malaria gibt es noch keine Schutzimpfung. Zudem sind hauptsächlich Kinder gefährdet.

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Zum „richtigen Zeitpunkt“ aufgehört.

Ich hätte gerne noch eine Einschätzung, wie Sie mit einem endemischen Coronavirus umgehen wollen.

Gerne auch eine Einschätzung, wie Sie den sonstigen Lebensrisiken begegnen wollen.

Müsste dann ja ein regelrechter Verbotskatalog werden…

https://www.infektionsschutz.de/mediathek/fragen-antworten/?tx_sschfaqtool_pi1%5Baction%5D=list&tx_sschfaqtool_pi1%5Bcontroller%5D=FAQ&tx_sschfaqtool_pi1%5Bfaq%5D=5355&cHash=348274c00da4dd9f978e6630d660d36a

Last edited 1 Monat zuvor by Stromdoktor
Canishine
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Andersherum könnte man ja auch (ähnlich provokativ) fragen, ob man besser generell Infektionsschutz-Maßnahmen aufgibt, da man ja sonst das Immunsystem nicht trainiert.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Canishine

Alles schon dagewesen, aber manche wollen einfach lieber Ihre Theorie bebrüten -> so entstehen/ legt man Eier wie derzeit den KiKlis

https://www.news4teachers.de/2022/12/wir-sind-an-der-belastungsgrenze-kinderkliniken-schlagen-wegen-welle-von-atemwegsinfekten-alarm-welche-rolle-spielt-dabei-corona/#comment-487055

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Canishine

„Krankheit als Chance“ – ja, solche Spinner gibt es immer wieder. Blöd nur, wenn das Immunsystem grad was anderes zu tun hat und die Krankheit die Chance dann nutzt.

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Canishine

Zumindest der erste Teil der Frage sollte irgendwann beantwortet werden:

„Gibt man besser generell die Infektionsschutzmaßnahmen auf?“

Oder vielleicht spezifischer:

„WANN gibt man Infektionsschutzmaßnahmen (wieder) auf?“

Mir geht die Herangehensweise hier gehörig auf die Nerven.

Immer zu wiederholen, dass es noch nicht der richtige Zeitpunkt ist, um irgendwas aufzuheben, ohne ein Wort darüber zu verlieren, wann man den Moment für gekommen hält.

Noch schlimmer ist die ständige Wiederholung des Begriffes „Immunsystemtrainings“. Impliziert immer, da hätte einer etwas besonders gut verstanden und alle anderen nicht.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind die Maßnahmen in jedem Fall nicht ausreichend, um die Situation nachhaltig zu beeinflussen.

Und somit ist beides ja wohl zumindest zur Diskussion zu stellen: Verschärfung oder Abschaffung.

Sich immer nur hinzustellen und den Status quo zu verteidigen, ist mir einfach zu billig. Vor allem merken diejenigen offensichtlich nicht, dass damit kaum noch ein Impact auf die Wellen verbunden ist. Die starten und enden mittlerweile völlig unabhängig von irgendwelchen Maßnahmen.

Es haben sich eine Vielzahl von Leuten gerade verrannt. Darunter Politiker, Virologen, Mediziner, Epidemiologen…

Ich für meinen Teil möchte gerne wissen, wie es in Zukunft weitergeht. Schütteln wir uns wieder die Hände? Wird es eine Kultur der Rücksichtnahme geben und man bleibt krank zu Hause?

Ich finde es unwürdig. Hier stellen sich Leute als „wissenschaftsnah“ vor und in den Kommentaren kommt inhaltlich nix außer die Wiederholung von Binsenweisheiten („nicht harmlos“) oder irgendwelchen Sprüchen („Steak“) von Drosten, die via Twitter Coronaleugner adressierten.

Last edited 1 Monat zuvor by Stromdoktor
Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Genau, diese Mahnung zur #Immunschuld – Lösung muss man einfach ernst nehmen !
🙂 tun sogar Wissenschaftler !

https://twitter.com/EckerleIsabella/status/1601709697748578304?ref_src=twsrc%5Egoogle%7Ctwcamp%5Eserp%7Ctwgr%5Etweet

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

@ Mika
“ Es haben sich eine Vielzahl von Leuten gerade verrannt…….“ nur, ausschließlich der Strom – Doktor für Virologie, Medizin, Epidemiologie………..nicht.

Wir verkennen völlig boshafterweise seine Expertise – die nie konkret genannt wurde und die ich bei den vorangehenden Kochtopf-Posts( ala alles rein, umrühren, was gerade oben schwimmt in den Vordergrund stellen ) auch gar nicht wissen möchte.
Und da ich derzeit wieder, hautnah, die Lebensrisiken e r l e b e , möchte ich mich Ihnen anschließen.

Keiner hat das Recht, seinen Topf unverlangt, immer wieder darauf hingewiesen, über anderen auszuschütten:
Das ist mehr als übergriffig .

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

Hier die „Diskussion“ zum Thema „Immunschuld“ bzw. „Immuntraining“.

Huebner

„Ich glaube, Ihnen muss ich nicht erklären, dass das Immunsystem hoch komplex ist, proinflammatorisch und antiinflammatorisch auf Infektionen reagieren kann und dass jede Infektion (und auch jeder Virus) anders ist. Deshalb machen diese Vergleiche auch überhaupt keinen Sinn“

Eckerle

„Das war bewusst so überspitzt. Wir sind uns aber einig, dass so simplistische Konzepte wie „Immunsystem trainieren“ und „Immunschuld“ vollkommen fehl am Platz sind, wenn es um respiratorische Infektionen geht.“

Huebner

„100% d’accord – aber die normale „Durchseuchung“ von Kindern mit RSV in den ersten Lebensjahren und der daraus resultierende partielle Schutz ist ja auch ein Fact – ob man das nun „trainieren“ nennt oder wie auch immer“

Eckerle:

„Das ist wohl so, aber im Moment wäre es doch gut, wenn es in den nächsten Wochen nicht noch mehr Kinder bekommen würden, wenn man sich die aktuelle Versorgungssituation anschaut? Und gerade den Risikokindern gibt man ja deswegen die Prophylaxe, damit sie es eben nicht bekommen.“

https://twitter.com/EckerleIsabella/status/1601709697748578304?t=v9akDdzjvDAYjd0s-w98rQ&s=19

Meine Expertise besteht darin, Ihre Beiträge bzw. „Ihre“ Experten zu hinterfragen.

Gerne rühre ich dabei im Kochtopf herum. Allerdings in Ihrem…

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Passt scho, Stromdoktor.
Kleine Zuordnung gefällig?
Waren Sie mit H.Huebner auf dem
verlinkten STÖHR-Kongress ?

https://twitter.com/stohr_klaus/status/1572510017630371840?cxt=HHwWgIDQ6fHh1tIrAAAA

Na dann – müssen Sie jetzt wirklich auf @ NochEineFanin zurückgreifen. ( s. @Mikas post )
Ihre Ecke ist klar; da bringe ich lieber meine Töpfe ( s.oben ) in Sicherheit.
Auch mir ist es wirklich nicht mehr möglich, Sie ernst zu nehmen.

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

Antwort im selben Thread von einem Mediziner:

„Liebe @EckerleIsabella, hier verschwimmt offentsichlich bewusst Wissenschaft und Satire? Kein hilfreicher Beitrag in sehr schwierigen Zeiten…“

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gunnar_Heine

Ich hätte keine Ergänzungen…

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Ist zwar eigentlich wurscht,
aber weitere medibubbler und andere im thread erwarten sowieso, dass manche Leser mit
S a t i r e
nicht umgehen können.
Sie – merkbar – auch nicht,
ist zwar schade, macht jedoch weiter nix,
denn davon geht die Welt nicht unter .

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

Sie irren sich.

Ich kann mit Ihren Kommentaren super umgehen. Zumeist Satire in Reinkultur.

Oder wollen Sie ernsthaft behaupten, Sie vertreten glaubhaft eine konkrete Position?

Canishine
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Mir geht die Herangehensweise hier gehörig auf die Nerven.“
Ich habe im Wesentlichen auf diesen Aspekt Ihres Posts reagiert.
Mir wäre eine Kultur der Rücksichtnahme (,die man wohl kaum erfolgversprechende wird einfordern können) sicherlich lieber als staatlich verordnete Regeln. Auch bin ich keineswegs festgelegt auf eine bestimmte Deutung des aktuellen Geschehens, dazu erscheinen mir die aktuell angebotenen Deutungen zu spekulativ. Ich bin daher skeptisch bei Darstellungen, die sich so eindeutig positionieren, als wäre die Lage klar. Wünschenswert wäre sicherlich eine unvoreingenommene Aufklärung, aber da gibt es wohl viele Interessen im Hintergrund. („Unwürdig“ ist da ein gutes Stichwort.)

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Canishine

Vielen Dank!

Sehe ich genauso.

Und das ist auch das Entscheidende für die Zukunft – die gegenseitige Rücksichtnahme.

Meine grundsätzliche Favorisierung einer Verhältnismäßigkeit habe ich ja in meinem Kommentar an Mika geschildert.

Ich erwarte hier ausgewogene Entscheidungen politisch verantwortlicher bzw. konkrete Schlussfolgerungen und nachhaltige Maßnahmen aus der aktuellen Situation (Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems).

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Ich lebe schon ein paar Jährchen auf dieser Welt und habe schon so manche riskante Situation durchlebt. Ich denke, dass ich ganz gut abschätzen kann, welche Risiken ich eingehen will und welche nicht. Ich finde es ziemlich übergriffig, Stromdoktor, wenn andere der Meinung sind, mir diktieren zu müssen, welche Risiken ich einzugehen hätte.

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Mache ich nicht:

Sie können jederzeit Ihren Beruf wechseln, wenn die Gefährdungsbeurteilung nicht zu Ihren Präferenzen passt.

Niemand hindert Sie daran. Hier können Sie auf ein Grundrecht verweisen.

Übergriffig wird es in dem Moment, wo jemand die permanente Aussetzung von Grundrechten fordert, um sein eigenes (subjektives) Risikoempfinden zu befriedigen.

Sie können es doch einmal mit einer Klage probieren!?

Dann bekommen Sie eine Antwort auf die Frage, wer an welcher Stelle übergriffig wird.

– Ihr Arbeitsgeber Ihnen gegenüber (Arbeits- und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz).

– Sie gegenüber Ihren SuS (Legitimaton von dauerhaften Grundrechtseinschränkungen auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes).

– Stromdoktor gegenüber Ihnen (Verweis auf das Recht der freien Berufswahl und aller weiteren Grundgesetze für jedermann)

Grüße ans Team Wissenschaft vom Team Freiheitlich Demokratische Grundordnung.

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

@Stromdoktor
Ich habe wirklich versucht, Sie ernst zu nehmen. Ich geb’s auf. Mika vom Team Wissenschaft, welches sich nicht mal ansatzweise im Widerspruch zur FDGO sieht, verabschiedet sich von der Diskussion mit dem so schön formulierenden Stromdoktor.
PS: Sie haben es doch aufgrund Ihrer umfassenden Forschung und Expertise in fast Bereichen unserer Gesellschaft überhaupt nicht nötig, permanent mit Unterstellungen der Art „Forderung nach Aussetzung der Grundrechte“ zu arbeiten. Das macht Sie nicht überzeugender – nur ein kleiner Tipp zum Abschied.
@ nochEineFanIn – ich hab mir, Ihr Einverständnis stillschweigend vorausgesetzt – mal kurz Ihr Stilmittel geborgt, weil ich das so schön finde!

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Das hätten Sie jetzt gerne noch einmal ausführen können…welche Maßnahmen Sie für verhältnismäßig halten, damit sich Wissenschaft und Grundrechte im Einklang befinden.

In der Bild gibt es heute eine „coole“ Schlagzeile:

„Wo die kranken Deutschen wohnen“

https://m.bild.de/bild-plus/ratgeber/2022/ratgeber/volkskrankheiten-von-demenz-bis-uebergewicht-wo-die-kranken-deutschen-wohnen-82211834.bildMobile.html

Hinter einer Bezahlschranke. Weiß daher nicht, auf welcher Auswertung das beruht.

Ich vermute, es handelt sich um den Barmer Sozialatlas.

Aus der Pressemitteilung:

„Weniger Herzkranke in Bremen, Hamburg und Süddeutschland 

Dem Morbiditäts- und Sozialatlas zufolge gibt es nicht nur bei der Krankheitslast insgesamt deutliche regionale Unterschiede, sondern auch bei einzelnen Erkrankungen. Demnach liegt der Anteil der Herzkranken in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt um bis zu 40 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. In diesen drei Bundesländern hatten im Jahr 2020 zwischen 357 und 362 von 1.000 Einwohnern Herzerkrankungen. Die gesündesten Herzen hatten die Hamburger, Bremer und Baden-Württemberger mit 195 bis 219 Betroffenen je 1.000 Einwohner. Deutliche regionale Unterschiede zeigt der Atlas auch bei Migräne oder Kopfschmerzen auf. Demnach hatten in Bremen 30, in Hamburg 31 und in Thüringen 38 je 1.000 Einwohner Migräne beziehungsweise Kopfschmerzen. Bei Betrachtung der einzelnen Landkreise in ganz Deutschland reichte die Spanne sogar von 25 bis 57 Betroffenen je 1.000 Einwohnern und zwar in den Kreisen Lörrach und Hildburghausen. Der Morbiditäts- und Sozialatlas werde sukzessive weiterentwickelt, so Straub.“

https://www.barmer.de/presse/presseinformationen/pressearchiv/morbiditaets-und-sozialatlas-1127196

Was will ich Ihnen sagen:

Die Menschen machen auf Grundlage des Grundgesetzes was sie wollen.

Sie „saufen“, „fressen“ und „rauchen“ sich zu Tode.

Viele lassen sich nicht impfen, pfeifen auf Vorsorgeuntersuchungen, gehen krank zur Arbeit oder gar nicht erst arbeiten – weil sie es können und dürfen!

Im Rahmen der Möglichkeiten werden die Menschen ein bisschen „genötigt“. Kein Bock auf Arbeit = Kürzung des (zukünftigen) Bürgergeldes. Keine zahnärztliche Untersuchung = geringere Zuzahlung beim Zahnersatz…

Niemand kommt auf die Idee, das Gesundheitssystem zu entlasten, indem eine Zahnputzpflicht eingeführt wird oder Alkohol, gesättigte Fettsäuren, Zucker, etc. verboten werden

Niemandem wird die Pflicht auferlegt, dreimal die Woche Sport zu treiben, um seine Arbeitskraft zu erhalten und gesund zu bleiben.

DAS ist die Schiene mit dem Gesundheitssystem. Corona stellt mittlerweile nur einen von vielen Belastungsfaktoren dar. Ggf. stimmen Sie mir zu, dass es mittlerweile schwierig wäre, Maßnahmen auf dieser Grundlage für genau EINEN Sachverhalt zu rechtfertigen.

Verbleibt der Teil mit dem Fremdschutz. Hier braucht man doch nur in die nähere Vergangenheit vor der Pandemie zu schauen. Bisher gab es noch kein Urteil zu einer vorsätzlichen Körperverletzung im Zusammenhang mit der Weitergabe von Atemwegserkrankungen. Sie müssten dann schon in Richtung HIV schauen, um eine entsprechende juristische Würdigung zu bekommen. Hier kommt dann der Vorsatz ins Spiel.

Haben Sie also eine falsche Vorstellung von der rechtlichen Grundlage,
welche die Grundrechtseinschränkungen demokratisch legitimiert haben?

Diese Frage stelle ich mir.

Zur Erinnerung:

Die Maßnahmen wurden auf Grundlage einer „epidemischen Notlage von nationaler Tragweite“ getroffen.

Hierzu fand das Infektionsschutzgesetz Anwendung, welches temporär die Grundrechtseinschränkungen rechtfertigten und weitestgehend verhältnismäßig waren (genügend Beispiele für unverhältnismäßige Maßnahmen gibt es natürlich auch).

Und jetzt zum Punkt:

Was zur Hölle rechtfertigt in dem Kosmos einiger hier die Forderung nach Maßnahmen für eine Gruppe der Bevölkerung (hier Schüler) zum Wohle einer andere Gruppe der Bevölkerung (hier LK)?

Ihr persönliches Wohlbefinden??

Mit Sicherheit nicht.

Die Aufrechterhaltung des Präsenzunterrichtes?

Nach aktueller gesetzlicher Lage = ja. Wäre (wohl) verhältnismäßig. Allerdings an dem konkreten Szenario festgemacht.

Team Wissenschaft sieht nur die eine Seite und wurde nicht nur einmal von Teamd FDGO eingebremst.

Dass Sie, liebe Mika, die Verhältnismäßigkeit im Blick haben, kann ich nicht erkennen.

Sonst hätten Sie sich auf die Diskussion hierzu eingelassen.

Bequemer war es aber immer, den Teil mit den Grundrechtseinschränkungen auszulassen und irgendwas von Corona-Leugnern oder „nicht harmlos“ zu faseln.

Corona ist nicht harmlos – korrekt.

Corona rechtfertigt aber kaum noch eine Grundrechtseinschränkung – ob es Ihnen passt oder nicht.

Und falls es doch so sein sollte, kann das Team Wissenschaft um Drosten, Eckerle, Mika und Sissi diesen Nachweis gerne erbringen. Daran hindert Sie niemand.

Und falls es manche hier hin und wieder vergessen sollten:

Auch Kindern (und Eltern) stehen ihre Grundrechte zu!!

Wahnsinn, dass man das hier immer wieder in die Diskussion einbringen muss.

Realo
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Vielleicht hilft auch einfach mal wieder der Blick nach China und im Vergleich dazu ins europäische Ausland.
Man könnte den Eindruck bekommen, dass die Wissenschaft an unseren Landesgrenzen aufhört. (Oder vielleicht schon außerhalb dieses Forums.)

Schattenläufer
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

So überheblich und aufgeblasen, dass einem wirklich schlecht wird.

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Ist die Frage…welche Seite überheblich, aufgeblasen, übergriffig, solidarisch…ist.

Schattenläufer
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Ich denke das Problem mit N4T und ihnen ist, dass außer (hoffentlich) Ihnen niemand auch nur eine ungefähre Ahnung hat, was Sie wollen.

Ein mal ihre bürgerlichen Freiheiten egal um welchen Preis.

Dann nicht näher genannte Solidarität, wenn ein Problem Sie persönlich betrifft.

Ansonsten wird jegliches Argument zerpflückt, relativiert und hinterfragt bis zum Absoluten geht nicht mehr.

Was Sie behaupten, dass Schwein nicht fliegen können? Wurden dazu schon belastbare Untersuchungen durchgeführt.
Von Tierärzten? War dabei auch ein Flugzeugmechaniker anwesend?
Oder ein Genetiker. Was wäre wenn man die DNA von Schweinen mit Adlern kreuzen würde? Wäre es dann möglich, dass Schweine eventuell doch fliegen könnten?

Insgesamt kommen Sie leider wie ein selbstgerechter und egoistischer Besserwisser rüber. Sorry

Anne
1 Monat zuvor

Die aktuelle Normalität sieht leider so aus, dass oft die Hälfte der Kinder (und auch viele LK) wegen Atemwegserkrankungen fehlt. Tut ihnen bestimmt unglaublich gut.

DerDip
1 Monat zuvor
Antwortet  Anne

Richtig. Eine solche Situation hatten wir vor der Corona Pandemie nicht gehabt. Das was jetzt passiert, sind die Konsequenzen, die mit dem Ausstieg aus Corona Maßnahmen verbunden sind. Diese hätten beim Beschluss und dem ewigen verlängern aller möglichen Maßnahmen mitgedacht werden müssen. Der Fokus stand aber stets eindimensional auf Corona.

Lanayah
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

Ich erinnere mich auch an krankheitsbedingt leergefegte Klassen vor Corona. Dass es aber so viele KuK auf einmal erwischt ist neu. Es hat vielleicht auch damit zu tun, dass es in Nach-Corona-Zeiten nicht mehr zum guten Ton gehört, erkältet zur Arbeit zu gehen Die eisigen Temperaturen im Klassenraum (Lüftungskonzept) locken auch nicht gerade dazu, angeschlagen zu unterrichten.
Raumluftfilter würden Abhilfe schaffen, nicht nur gegen Corona.

DerDip
1 Monat zuvor
Antwortet  Lanayah

Ich kann mich an eine vergleichbare Zeit vor Corona nicht erinnern. Evtl bin ich bzw. meine Kinder aber dafür zu jung. Das mit dem Lüften ist aber sicherlich ein Faktor. Um bei sitzenden Tätigkeiten gesund zu bleiben, braucht es frische und warme Luft. Deshalb wird normalerweise auch das Stoßlüften empfohlen. Manche Lehrer meinen aber zu glauben, dass man gesünder wird, je kälter der Raum. Evtl. ist auch das übertrieben Lüften eine der Ursachen für die vielen Erkältungen.

Anne
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

Und ich dachte immer, Erkältung hätte nix mit Kälte zu tun…

Entlarvend
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

So ein Quatsch.
Die Erkältungen schlagen genau da so durch, wo bisher eine oder mehrere Corona Infektionen durch gemacht wurden. Ein wenig besser informieren könnte man sich schon Dip.

Canishine
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

Ich erinnere mich daran, dass es in der zweiten Welle Mahnungen gab, schneller gegen das Entstehen der Welle vorzugehen, um spätere, längere Maßnahmen zu vermeiden. Auch schlugen manche Leute vor, lokal rigoroser gegen ein Infektionsgeschehen vorzugehen, um die Infektionszahlen niedrig und beherrschbarer zu halten, um dann bald wieder lockern zu können. Wer weiß, wie es gewirkt hätte?

DerDip
1 Monat zuvor
Antwortet  Canishine

Aber bitte. Es ist in keinem Land der Welt gelungen, die Wellen komplett zu vermeiden. Es gab nur relativ flache aber dafür lange Wellen (durch Schutzmassnahmen) oder kurze aber sehr hohe Wellen (ohne Schutzmaßnahmen, aber dann Überlastung der Kliniken).
Das, wovon Sie träumen, wurde ja in China praktiziert: Frühzeitiges und rigoroses Vorgehen gegen die Ausbreitung. Resultat: nicht erfolgreich.

Canishine
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

Na ja, wenn Sie eine Sterberate in Neuseeland, die ein Viertel der deutschen beträgt, als nicht erfolgreich bezeichnen. Australien liegt bei einem Drittel bei nahezu gleicher Gesamtinfektionszahl.
Aber darum ging es mir gar nicht. Ich habe halt nur die Vermutung geäußert (ich träume meist von anderen Dingen), dass das zögerliche und uneinheitliche Handeln in Deutschland zumindest in der zweiten Welle die Angelegenheit eher in die Länge gezogen hat.

Schattenläufer
1 Monat zuvor
Antwortet  Canishine

Aber deren persönliche Freiheit wurde dabei durch solch schreckliche Foltern wie Schutzmaßnahmen, Quarantänen und Tests eingeschränkt!

DIP, Dirk, Stromdoktor, Realo und Co. sind lieber in Deutschland tot als in Neuseeland „unfrei“.

Na ja, nicht so direkt. Die Hoffnung stirbt zu Letzt. Die hoffen eben, dass es sie nicht so schlimm trifft. Das Leben andere opfert man schon mal leichter für die eigene Freiheit.

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Nö. Geht gar nicht um mich.

Geht darum, dass ich es N4T nicht überlassen will, die Verhältnismäßigkeit von Maßnahmen und deren Auswirkungen zu beurteilen.

Ihre flapsigen Ausführungen „zur Folter“ bestärken mich darin.

Entlarvend
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Der selbstlose König aus der Steckdose hat gesprochen. Er alleine verkündet hier die absolute Wahrheit. Hört hört, was er zu sagen hat. Und wagt es ja nicht, ihm zu widersprechen.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Schon hart, @ Schattenläufer,

besonders der letzte Satz, schon hart.

Und wissen Sie was, die letzten 4 Wochen sage ich mir das, ausgelöst durch den momentanen KiSta/ KH – und auch Schulwahnsinn jeden Tag

! “ Das Leben anderer interessiert zu viele ( Ihr “ man “ ) einen Deut. Hauptsache selbst den Hintern im Trockenen und gut is.
Manchen ist ihr Freiheitswahn wichtiger als ihr eigenes schwerkrankes Kind.
Die Pflege hört dann derlei: “ Sie kriegen das doch wieder hin; ich muss arbeiten, sonst geht es dem Max schlecht und wir können uns…..nicht leisten. “
Dem Max geht es jetzt !! schlecht !!

“ Man “ waren schon zu viele und werden immer noch zusehends mehr.

Sie haben leider sowas von recht. 🙁
( + wütend-traurig-tränigem smiley )

Schattenläufer
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

Das die momentane Grippewelle eine Folge der abgesetzten Corona-Schutzmaßnahmen ist, ist nur eine von mehreren Erklärungsmöglichkeiten.

Sie stellen es nur als unumstößliche Tatsache dar, weil es die Begründung ist, die Ihnen am Besten in den Kram passt.

Warum auch in Schweden? Die hatten keine Maskenpflicht.
Warum nicht in Japan? Die tragen schon viel länger und öfter Masken.

Die neue Variable im Rätsel um diese neue Dimension einer Welle von Atemwegserkrankungen ist Corona.

Vor Corona hatten wir so was nicht. Dann hatten wir Corona.
Jetzt treten Atemwegserkrankungen gehäuft auf.

Hat das für Kinder völlig harmlose und symptomlose Corona etwa doch das Immunsystem der Kinder angegriffen?
Dann wäre die Prachtidee Kinder in Kita und Schule durch zu infizieren am Ende doch keine so prachtvolle Idee.

baaaal1
1 Monat zuvor

Julia Hamburg spricht von guten hygienekonzepten in den Schulen..
Könnte sie mir explizit erklären, welche diese sein sollen? Fenster öffnen? Welche noch? Wie sagte Nuhr so treffend „wenn man keine Ahnung hat, einfach Fr…. halten“ …