Bürgerrat empfiehlt Gratis-Essen an Schulen und Kitas – große Mehrheit dafür

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BERLIN. Der vom Bundestag eingesetzte Bürgerrat hat sich dafür ausgesprochen, dass alle Kinder an Schulen und Kitas ein kostenloses Mittagessen bekommen sollen. Die Empfehlung stößt in der Bevölkerung auf großen Zuspruch.

Kinder sollen gratis in Schulen und Kitas verköstigt werden – empfiehlt der Bürgerrat. Foto: Shutterstock

Mehr als 80 Prozent der Menschen in Deutschland sind für ein kostenloses Mittagessen an Schulen und Kitas. In einer Befragung des Marktforschungsinstituts Yougov gaben Anfang der Woche 83 Prozent der Befragten an, diesen Vorschlag zu befürworten. Elf Prozent der Befragten waren demnach gegen ein kostenloses Mittagessen in diesen Einrichtungen, sechs Prozent machten keine Angaben.

Hintergrund der Umfrage war die Empfehlung des Bürgerrats des Bundestags zur Ernährung. Bisher können nur armutsgefährdete Kinder ein kostenfreies Mittagessen erhalten. Die Ausweitung des Angebots soll die gesunde Ernährung von Kindern fördern. Die Empfehlungen werden in einem Bürgergutachten zusammengefasst, das dann im Bundestag diskutiert werden soll. Es besteht aber für die Politikerinnen und Politiker keine Verpflichtung, dass die Vorschläge des Bürgerrats umgesetzt werden.

Für seine insgesamt neun Empfehlungen zum Thema Ernährung hatte sich der Bürgerrat an drei Wochenenden getroffen, außerdem fanden Zoom-Meetings statt. „Der erste Bürgerrat des Deutschen Bundestages ist ein gelungenes und innovatives Beispiel für lebendige Demokratie“, erklärte Bundestagspräsidentin Bärbel Bas. In einer „Bürgerlotterie“ hatte sie im vergangenen Sommer die 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bürgerrats gezogen. Dafür waren nach Angaben des Bundestages knapp 20.000 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger angeschrieben worden, mehr als 2.000 von ihnen hätten sich daraufhin für eine mögliche Mitarbeit im Bürgerrat gemeldet.

Hier geht es zu den neun Empfehlungen des Bürgerrats.

SPD fordert Gratis-Mittagessen für Schüler: Macht das Berliner Vorbild Schule?

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43 Kommentare
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Küchenfee
5 Monate zuvor

Absolutes Ja zu diesem Vorschlag… aber dann bitte auch anständiges, d.h. abwechslungsreiches, schmackhaftes, gesundes Essen! (So wie es es nahezu jede Uni-Mensa hinkriegt…)

Denn wenn es nicht schmeckt, werden dennoch (oft überteuerte) Pizza und Schokocroissants gekauft – und Pommes, Würstchen etc. als Mittagessen haben keinerlei Mehrwert gegenüber Pizza und Süßkram.

Und bitte auch Trinkbrunnenn aufstellen und endlich die Sch…-„Durstlöscher“-Päckchen verbannen.

Alex
5 Monate zuvor

Ist das dann der Einstieg in eine verpflichtende Ganztagsgrundschule? Außerdem vermute ich mal, dass die Leute nur solange für „kostenloses“ Mittagessen sind, bis sie feststellen, dass das trotzdem jemand, nämlich sie selbst, an anderer Stelle mehr bezahlen müssen.

Sepp
5 Monate zuvor

Natürlich hört sich das erstmal toll an. Aber da dann das gesamte Schul-Essen vom Steuerzahler bezahlt werden muss, wird der Kostendruck höher und Qualität noch weiter abnehmen.

Es gibt aber noch einen ganz anderen Punkt, der dagegen spricht: was nichts kostet hat auch keinen Wert!

Und genau das sieht man bei uns. Kinder, die das Essen kostenlos bekommen, forderten vollgeballerte Teller und die Hälfe des Essens kam in den Müll. Dann gab es die Regel, dass es grundsätzlich kleinere Portionen gibt und die Kinder kostenlos nachholen dürfen. Dann wurde selektiv etwas gegessen und ein Großteil landete auch hier im Müll.

Ein kostenloses Mittagessen für alle wird also zu viel mehr Essensabfällen führen, die Kosten für den Steuerzahler werden steigen und die Qualität weiter leiden.

Mama hoch 3
5 Monate zuvor
Antwortet  Sepp

Ich finde es auch schade, wenn Eltern und Kinder nicht mehr gemeinsam am Tisch sitzen und sich über die Schule austauschen. Ich esse jeden Mittag mit meinen Kinder und sowohl meine Kinder als auch ich genießen diese Zeit. Am Tisch besprechen wir, was in der Schule gut gelaufen ist und worüber man sich geärgert hat, wir klären welche Hausaufgaben zu erledigen sind und wie das Nachmittagsprogramm auszusehen hat. Bei uns ist das Mittagessen viel mehr als nur Nahrungsaufnahme. Es wäre schön, wenn so etwas bei mehr Kindern wieder möglich wäre.

Pete
5 Monate zuvor
Antwortet  Mama hoch 3

Und das ist ja schön für sie, vielen ist dieses Familienleben aber nicht möglich und es geht doch darum, dass alle die Möglichkeit bekommen, dass sie gut ernährt werden.

Alex
5 Monate zuvor
Antwortet  Pete

Jo – Schulessen und gute Ernährung – selten so gelacht.

Peace
5 Monate zuvor
Antwortet  Alex

Jo – aber zu Hause gute Ernährung. Selten so gelacht. Viele kommen ohne Frühstück und haben auch sonst nichts dabei.

Alex
5 Monate zuvor
Antwortet  Peace

Und weil manche Eltern keine Ahnung von gesunder Ernährung haben (wollen), soll mal wieder der Steuerzahler einspringen?

Canishine
5 Monate zuvor
Antwortet  Pete

Wie sie schon sagen, ist die Realität leider anders, dennoch sollte man sich davon bewusst bleiben, dass gesundes Essen mehr ist als nur vitaminreiche Nahrungsaufnahme, sondern eben auch entspannte, (ggf. familiäre) Sozialität.

Peace
5 Monate zuvor
Antwortet  Sepp

Die Kinder sollten das dem Steuerzahler wert sein. Wenn man Milliarden für die Automaut gegen die Wand fahren kann, kann man auch endlich mal was für Kinder machen, die sowieso keine Lobby in diesem Land haben.

Sepp
5 Monate zuvor
Antwortet  Peace

Es ist leider ein Totschlagargument, die Kinder sollten es einem Wert sein, wer kann schon dagegen sein…

Im Endeffekt bin aber doch ich als Elternteil für mein Kind verantwortlich:
Ich kann mein Kind bewusst nicht auf eine Ganztagsschule schicken und jeden Tag kochen. Oder mein Kind geht an einzelnen Tagen zu den Großeltern. Oder ich speche mich mit den Eltern der Freunde meines Kindes ab, dass sie an einzelnen Tagen zum MIttag dort sind und an anderen Tagen bei uns. All das ging früher übrigens auch und teilweise wurde extra abends gekocht, damit man als Familie zusammen essen kann.

Sofern mein Kind eine Ganztagsschaule besucht, kann ich meinem Kinder aber auch gesundes Essen mitgeben. Ich kann mein Kind auch für gesundes Essen sensibilisieren und Geld mitgeben, damit es sich selbst etwas zu Essen kauft.

Von bedürftigen Familien mal abgesehen – warum sollte jemand anderes meinem Kind das Mittagessen bezahlen (müssen)?

Peace
5 Monate zuvor
Antwortet  Sepp

Schauen Sie mal nach Frankreich. Da geht das auch.

Alex
5 Monate zuvor
Antwortet  Peace

Haben Sie in Frankreich schon mal mittags in einer Schule gegessen? Ich schon. Das war meilenweit von guter und ausgewogener Ernährung entfernt.

Peace
5 Monate zuvor
Antwortet  Alex

Waren Sie mal in einem Pflegeheim? Muss ich nichts mehr sagen. Die Frage ist auch, ob Kinder zu Hause immer gesund und ausgewogen ernährt werden. Das ist kein Argument.

Lisa
5 Monate zuvor
Antwortet  Alex

Ich auch. Und ich war sehr angetan von der Qualität des Menüs und dem guten Benehmen bei Tisch, was die Kinder nebenbei lernten.

Alex
5 Monate zuvor
Antwortet  Lisa

Mmh, also ich erinnere mich z.B. an eine lasche Hähnchenkeule mit ein paar Kartoffeln, etwas Soße, einem Trinkpäckchen Kakao und zum Nachtisch Pudding. War jetzt kein kulinarisches Highlight.

Sepp
5 Monate zuvor
Antwortet  Peace

@ Peace,
Ich verstehe Ihnen Beitrag nicht. Gibt es denn nun in Frankreich Ihrer Meinung nach flächendeckend Ganztagsschulen mit einem guten, kostenlosen Mittagessen für ALLE Kinder, oder nicht?
Und warum ist der Staat Ihrer Meinung nach auch finanziell für die Verpflegung der Kinder veantwortlich? V.a. stellen Sie doch selbst in Frage, ob das Essen dort – auch zu Hause – gut ist…

Peace
5 Monate zuvor
Antwortet  Sepp

In Frankreich wird vieles vom Staat übernommen, deshalb ist dort die Quote der voll arbeitenden Frauen auch deutlich höher als in Deutschland. Vielleicht sollten einige einfach mal ihre Ansprüche runterschrauben. Geht mir extrem auf die Nerven. Essen ist immer eine Geschmackssache. Ich fand das Essen gar nicht so schlecht. Wichtig ist, dass es allen angeboten wird. Wer nicht will, lässt es eben. Aber gerade für Kinder aus schwierigen Verhältnissen wäre das eine gesicherte warme Mahlzeit am Tag.

Spirale
5 Monate zuvor
Antwortet  Sepp

Nein, das soll anders Finanziert werden…

mama51
5 Monate zuvor
Antwortet  Sepp

*Es gibt aber noch einen ganz anderen Punkt, der dagegen spricht: was nichts kostet hat auch keinen Wert!

So ist es. In Deutschland eine ziemlich verbreitete Ansicht.
Man kann das auch bei der Behandlung der Schulbücher beobachten. (in Hessen herrscht Lehrmittelfreiheit). Viele, teils nagelneue Bücher sind nach einem halben Jahr in erbärmlichsten Zuständen.

*Und genau das sieht man bei uns. Kinder, die das Essen kostenlos bekommen, forderten vollgeballerte Teller und die Hälfe des Essens kam in den Müll.

Auch diese Beobachtung ist völlig korrekt! LEIDER!

Da könnte man die Steuergelder, auch ohne Umweg über Nahrungsmittel, direkt in den Müll werfen.

Alter Pauker
5 Monate zuvor

Das Kindergeld muss um den entsprechenden Betrag gekürzt werden! Warum sollte der Steuerzahler das Mittagessen für Kinder doppelt bezahlen???

Realist
5 Monate zuvor

Kann man machen, die Kosten (wohl so. ca. 5-6 Milliarden Euro im Jahr) halten sich auch in Grenzen, wenn man sieht, wofür unsere Regierung die Dutzenden von Milliarden so um sich wirft…

Aber; Beauftragt man Caterer, besteht die Gefahr, dass man nach kurzer Zeit zweifelhafte Qualität erhält, wenn die „Erprobungsphase“ erst einmal abgeschlossen ist und / oder sich die Einkaufspreise für Zutaten erhöhen, ohne dass die Caterer mehr Geld bekommen.

Vor Ort kochen erfordert hohe Investitionen (praktisch Großküchen) und Personal, dass man wohl schwer bekommt (Fachkräftemangel auch und vor allem in der Gastronomie!)

Oder sollen diejenigen, die „schon da“ sind kochen? Könnte man ja gleich ein neues Unterrichtsfach einführen, das Deputat erhöhen und das Ganze damit zur „Dienstpflicht“ machen. Unterrichtsfach: „Ernährung und Hygiene“ (= Kochen und Abwaschen)…

ginny92
5 Monate zuvor
Antwortet  Realist

In NRW wird es dann den Hauswirtschaftslehrern aufgedrückt.

Spirale
5 Monate zuvor

Und wieder nur eine halbe „Berichterstattung“. Finanziert werden soll das Gratisessen nämlich durch eine Kürzung des Kindergeldes, so der Vorschlag des Bürgerrats. Richtig gute, soziale Idee, die der Bürgerrat da hat.

Lisa
5 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Und diejenigen, die einen Kinderfreibetrag in Anspruch nehmen, beteiligen sich nicht?

Lisa
5 Monate zuvor

Das wird es hierzulande nicht geben. Die Angst, dass auch die Millionärskinder solch ein Essen bekommen, ist zu groß.

mama51
5 Monate zuvor
Antwortet  Lisa

Joa,… Neid und Missgunst sind weit verbreitet!

Alter Pauker
5 Monate zuvor
Antwortet  mama51

Ja, und der Drang, alles umsonst zu bekommen, auch! Ist auch ne Form von Egoismus…

Leseverständnisfan
5 Monate zuvor
Antwortet  Lisa

Millionärskinder essen bestimmt nicht dort.

DerechteNorden
5 Monate zuvor
Antwortet  Lisa

? Nö, genau anders herum:
Millionärseltern sehen nicht ein, dass ihre Kids nicht essen können sollen, was, wo und wie sie wollen.

Welcher normale Mensch sollte denn etwas dagegen haben, wenn alle Kinder etwas gratis bekommen?
Am sinnvollsten ist doch, dass alle Kinder gleich ausgestattet werden und das Kindergeld dann entsprechend gekürzt wird.
Warum sollte es dann eine Neiddebatte geben?

Samson
5 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Ich kenne solche Leute. „Meine Kinder essen diesen Fraß nicht!“.
Keine Millionäre. Privatschulklientel. Akademiker. Mittags zuhause.
(Lehrer)

Alex
5 Monate zuvor
Antwortet  Samson

Wenn man sich die „Qualität“ manchen Schulessens so anschaut, kann man die Einstellung nachvollziehen.

Samson
5 Monate zuvor
Antwortet  Alex

Es wird aber nicht besser, wenn es nur eine leidige Pflicht für den „Rest“ ist.
Diejenigen, die Einfluss nehmen könnten, drücken sich der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung. Und werden durch das System und die üppigen Bezüge bestärkt.

Alisia
5 Monate zuvor
Antwortet  Samson

Und was ist daran falsch?

Meine Eltern waren „solche Leute“. Ich musste den wiederlichen Fraß in der Schulkantine (+die obligatorische Essenschlacht dort) nicht ertragen, sondern durfte mittags im ruhigen Familienkreis eine frischgekochte gesunde Mahlzeit essen.
Meine beste Freundin hatte keine Wahl, die musste in der Schule essen und wenn daran irgendetwas unfair oder „falsch“ war, dann dass sie nicht zuhause essen konnte und nicht etwa, dass ich diese Möglichkeit glücklicherweise hatte.

Es ist traurig, dass viele Kinder zuhause ungesund oder auch gar nicht ernährt werden, aber das deswegen alle anderen auch lieber leiden sollen, anstatt es so gut wie möglich zu haben, ist doch eine sehr seltsame Idee.

DerechteNorden
5 Monate zuvor
Antwortet  Alisia

Sie haben das nicht verstanden, stimmt’s? Es geht darum, dass alle Kinder die Möglichkeit erhalten sollen kostenlos und möglichst gesund in der Schule zu essen.
Dazu braucht es eine gesetzliche Veränderung. Ich verstehe nicht, was daran so schwer zu verstehen ist.

dauerlüfterin
5 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Bekanntlich bin ich kein Millionär, hätte da aber was dagegen.

Weil aus den Ausschreibungen immer das günstigste Angebot ausgewählt werden muss. Und es, wie immer im Schulbereich, nichts kosten darf. Da halte ich die Qualität des auszugebenden Essens für fraglich. Ich würde nicht wollen, dass meine Kinder dauerhaft und zwangsweise da essen müssen.

Ich möchte über die Ausstattung meiner Kinder bestimmen, an Zwangsbeglückung habe ich kein Interesse.

Samson
5 Monate zuvor
Antwortet  dauerlüfterin

Genau da liegt der Hase im Pfeffer. Je weniger Kinder in der Schule essen, desto egaler ist es und es wird natürlich das allerallergünstigste Angebot genommen. Auch weil in Kleinstmengen alles angebotene auch deutlich teurer ist.
Aber klar: arbeitet alle nur schön weiter an der Zweiklassengesellschaft. Zumindest Alisia findet das toll.

DerechteNorden
5 Monate zuvor
Antwortet  dauerlüfterin

? Wenn der Staat die Vorgabe macht, dass bestimmt Kriterien erfüllt sein müssen, dann kann man nur den günstigsten nehmen, der auch die Kriterien erfüllt. Wenn also die Kriterien sind, dass ein Essen gesund, ausgewogen, meinetwegen regional, bio … sein muss, wo wäre denn da das Problem?

In Japan funktioniert das übrigens prima.

Bei uns wird alles von „ich, ich, ich …“ „Mein Kind soll aber …“ „zerschossen“.
Anstatt sich dafür einzusetzen, dass alle Kinder profitieren, wird nur immer an sich gedacht.

Indra Rupp
5 Monate zuvor

Schwieriges Thema. Eigentlich gut, aber…. ein weiterer Teil des Eltern seins, der den Eltern „abtrainiert “ wird.

Patricia
5 Monate zuvor

Ich finde das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Kindergeld und kindergeldzuschüsse wandern zu meist in die Kasse der Eltern und gerade die spzial schwachen Kinder werden von diesem Geld kaum etwas bekommen zur Entwicklung. Daher stimme ich dem voll und ganz zu. Bildung und teilhabe für Kinder geht uns alle an und Kindergartenbesuche Essen und Schulmaterial sollten den Kindern kostenfrei zu stehen damit sie ein guten Start für Ihre Bildung erhalten und die gleichen Chancen besitzen.

Indra Rupp
5 Monate zuvor
Antwortet  Patricia

Arme Familien benötigen das Kindergeld für Lebensmittel. Wenn es stattdessen in Lebensmittel der Schule fließt und diese im Verhältnis teurer sind, weil extern zubereitet, haben diese Familien also im Endeffekt weniger Geld für Lebensmittel als vorher.

DerechteNorden
5 Monate zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Ach ja, stimmt ja, das sind alles Alleinerziehende. Und die geben ihr ganzes Bürgergeld für Lebensmittel aus.//AUS

An meiner Schule haben die Kids aus den armen Familie übrigens immer genügend Geld für Durstlöscher, Pizzastange und Donut – jeden Tag. Einige gehen vor der Schule noch in den Supermarkt um die Ecke, wo sie Naschi, Chips und die 1,25-Liter-Flasche zuckerhaltige Limo kaufen.
Das ist also das viele Geld für Lebensmittel.
Interessant ist dabei, dass die alle eine Bildungskarte haben, womit sie das warme Essen oder einen Salat für einen Euro erhalten. Raten Sie mal, wie das in Anspruch genommen wird?

Der Mensabetreiber kann so kein gutes Essen anbieten, er würde pleite gehen. Um das zu überleben, muss er all den Quatsch anbieten.
Im Prinzip geht gutes Schulmensa-Essen nur durch Verpflichtung, d.h. alle Eltern bezahlen bzw. bei sozialschwachen wird der Betrag übernommen oder – und darum geht es hier ja – der Staat übernimmt das für alle und macht Vorgaben.