Start Politik Social-Media für Schüler beschränken? Schulleitungen: “Verbote allein reichen nicht!”

Social-Media für Schüler beschränken? Schulleitungen: “Verbote allein reichen nicht!”

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KIEL. Der Allgemeine Schulleitungsverband Deutschlands (ASD) hat sich mit einer klaren Position in die Debatte über ein mögliches Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche eingeschaltet. Der Verband begrüßt die politischen Vorstöße aus CDU und SPD – warnt jedoch davor, die Diskussion auf Altersgrenzen zu verengen. Medienbildung müsse zwingend Teil jeder Regelung sein. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther will darüber hinaus die Tech-Konzerne in die Pflicht nehmen.

Abschalten? Foto: Shutterstock

Anlass der Debatte ist ein Antrag des CDU-Landesverbands Schleswig-Holstein für den am Freitag beginnenden Bundesparteitag. Darin wird empfohlen, „das Mindestalter für die Nutzung von Instagram, Tiktok, Facebook und Co. auf 16 Jahre festzusetzen, ‚begleitet von einer verpflichtenden Altersverifikation‘“. Bundeskanzler und CDU-Chef Friedrich Merz äußerte Sympathien sowohl für diesen Vorschlag als auch für Überlegungen aus der SPD. Führende Sozialdemokraten hatten ein Papier mit konkreten Vorschlägen vorgelegt. Kern ist ein nach Altersgrenzen abgestuftes Modell, das ein vollständiges Verbot für Kinder unter 14 Jahren vorsieht.

ASD-Bundesvorsitzender Sven Winkler erklärt dazu auf LinkedIn: „Wir begrüßen die aktuelle Diskussion über eine stärkere Regulierung der Social-Media-Nutzung für Kinder und Jugendliche.“ Was in den Schulen täglich erlebt werde, beschreibt er so: „Zunehmende Konzentrationsprobleme und sinkende Ausdauer“, „Übermüdung durch nächtliche Nutzung digitaler Plattformen“, „Emotionaler Druck, Vergleichsstress und Unsicherheiten“ sowie „Cybermobbing und digitale Konflikte, die massiv in den Schulalltag hineinwirken“.

Weiter heißt es in dem Post: „Schulen übernehmen hier seit Jahren zusätzliche Verantwortung – oft ohne klare rechtliche Rahmenbedingungen.“ Bundeseinheitliche Regelungen könnten „Kinder und Jugendliche besser schützen“, „Eltern in ihrer Erziehungsverantwortung stärken“, „Schulen entlasten und Rechtssicherheit schaffen“ sowie „einen föderalen Flickenteppich vermeiden“.

„Digitale Mündigkeit entsteht durch Bildung – nicht durch Einschränkung allein“

Zugleich formuliert Winkler eine klare Einschränkung: „Gleichzeitig ist klar: Verbote allein reichen nicht. Medienbildung bleibt eine zentrale Zukunftsaufgabe. Digitale Mündigkeit entsteht durch Bildung – nicht durch Einschränkung allein.“ Und weiter: „Schule kann gesellschaftliche Entwicklungen nicht allein kompensieren. Aber sie erkennt früh, wenn Schutzräume notwendig sind.“ Der Verbandschef erklärt abschließend: „Als ASD stehen wir bereit, uns konstruktiv in die Ausgestaltung entsprechender Regelungen einzubringen.“

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) begründet den Vorstoß seines Landesverbands im Interview mit der F.A.Z. mit einer staatlichen Schutzpflicht. „Wir haben unsere Schutzfunktion auf diesem Gebiet sträflich vernachlässigt“, sagt er. „Wir schützen Kinder und Jugendliche mit vielen Gesetzen und sind als Staat bemüht, ihnen eine gute Kindheit und Jugend zu ermöglichen. Aber bei Social Media haben wir die Entwicklung der letzten Jahre politisch nicht erkannt.“ Deshalb müsse man „so schnell wie möglich handeln, um sicherzustellen, dass die nächsten Generationen im sensibelsten Alter nicht den Exzessen ausgesetzt sind, die dort stattfinden“.

Zur Altersgrenze erklärt Günther: „Um die sinnvolle Altersgrenze kann man eine Debatte führen, ich halte 16 aber für das richtige Alter.“ Das in Schleswig-Holstein geltende Handyverbot an Schulen bis zur neunten Klasse bezeichnet er als „eine spürbare Erleichterung“, schränkt jedoch ein: „Aber nein, das reicht auf keinen Fall.“

Es gehe nicht darum, Kindern generell digitale Kommunikation zu untersagen. „Es ist ja nicht so, dass wir unseren Kindern generell verbieten möchten, digitale Kommunikation oder das Internet zu nutzen.“ Vielmehr müsse der Staat „unsere Kinder aber vor dem Zugriff von Konzernen, die diese Plattformen betreiben, schützen“. Appelle und bisherige Vereinbarungen hätten „keine Wirkung gezeigt“. „Obwohl Radikalisierung und psychische Probleme aufgrund des Social-Media-Konsums immer mehr zunehmen.“ Algorithmen würden „sogar dazu genutzt, dass sie Suchtverhalten noch unterstützen. Das ist verantwortungslos.“

„Es geht um Straftaten, um Hass und Hetze, um Beleidigung und Bedrohung. Das hat sich im Schutze von Anonymität in einem Maße ausgebreitet, das wir nicht mehr dulden können“

Aus dieser Kritik an den Plattformanbietern leitet Günther weitergehende Forderungen ab. Große Tech-Konzerne müssten stärker in die Pflicht genommen werden. Er spricht sich für eine Digitalabgabe aus, „die der Medienvielfalt und demokratischen Debattenkultur zugutekommen soll“. Darüber hinaus enthält der Antrag des schleswig-holsteinischen CDU-Landesverbands auch Vorschläge zur Regulierung der Nutzeridentität. Plattformen sollen verpflichtet werden, die Klarnamen ihrer Nutzer festzustellen (News4teachers-Herausgeber Andrej Priboschek hatte unlängst ebendies in einem Kommentar gefordert – hier geht es hin.)

Günther begründet dies mit der Entwicklung der Debattenkultur im Netz: „Es geht um Straftaten, um Hass und Hetze, um Beleidigung und Bedrohung. Das hat sich im Schutze von Anonymität in einem Maße ausgebreitet, das wir nicht mehr dulden können.“ Zudem werde „unser Staat und die freiheitliche Demokratie auch durch Beeinflussung von außen bedroht, es findet eine Infiltration statt, die durch Anonymität überhaupt erst ermöglicht wird.“ Den Einwand, eine Klarnamenpflicht könne Whistleblower oder Dissidenten gefährden, weist er zurück: „Das greift mir zu kurz.“

Mit Blick auf die politische Umsetzung betont er: „Wir wollen eine Entscheidung in der Sache auf dem Parteitag.“ Er sei überzeugt, „dass wir eine Mehrheit für unseren Antrag finden werden“. In Umfragen seien „siebzig bis achtzig Prozent für ein Social Media-Verbot für unter Sechzehnjährige, auch in der Altersgruppe, die das alles gerade durchgemacht hat“. Daraus folgert Günther: „Wir lassen deshalb nicht locker. Es muss jetzt schnell gehandelt werden, wir dürfen keine Zeit mehr verlieren, unsere Kinder und Jugendlichen endlich zu schützen.“ News4teachers

Social-Media-Verbot für Schüler? Lehrerverband will mehr schulische Medienerziehung, Bundeskanzler sieht keinen Sinn darin

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Rainer Zufall
16 Tage zuvor

“Gleichzeitig ist klar: Verbote allein reichen nicht. Medienbildung bleibt eine zentrale Zukunftsaufgabe. Digitale Mündigkeit entsteht durch Bildung – nicht durch Einschränkung allein.”
Jup, ich werde nächstes Jahr wohl mit meinen Schüler*innen in Maßen Bier trinken gehen, da Einschränkung alleine nicht reicht…

Ich weiß, wir alle sind müde, überarbeitet und warten auf das Ende der Welt durch Konzerninteressen… aber können wir beizeiten den ganzen Mist überspringen und wie bei Alkohol, Rauchen, Führerschein, Pornos und Glücksspiel eine Altersgrenze setzen und die BETREIBER in Verantwortung ziehen?

Lief meiner Erfahrung nach nicht unbedingt schlecht. Prost!

Rüdiger Vehrenkamp
16 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Was ist da los, Herr Zufall? Erneut unterschreibe ich sehr gerne einen Beitrag von Ihnen. Danke.

Rainer Zufall
14 Tage zuvor

Es freut mich allen Ernstes jedes Mal, wenn wir uns bei einer Thematik einig sind. Danke Ihnen 🙂

Hans Malz
15 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Oh, wir sind einer Meinung. Verbot und(!) schulische Maßnahmen (die im Übrigen schon laufen).

Rainer Zufall
14 Tage zuvor
Antwortet  Hans Malz

Schätze, begüglich des Verbots (vor allem mit Konsequenzen für Betreiber!) warten wir erstmal auf die EU
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/eu-mindestalter-soziale-medien-100.html
Oder den… Volksverpetzer (?? :D)
https://www.volksverpetzer.de/aktuelles/volksverpetzer-x-das-vor-gericht/

unfassbar
16 Tage zuvor

Vor Allem halte ich das Social Media Verbot für U16 ohne Klarnamen- und Identifikationspflicht _für alle_ nicht umsetzbar. Die Verfassungsrichter mögen die Vereinbarkeit davon mit Artikel 5 des Grundgesetztes prüfen.

unfassbar
16 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Die Grundrechte sind allerdings ein Abwehrrecht des einzelnen Bürgers gegen den Staat. Mit Ihnen als Medienunternehmen ist das nicht vergleichbar. Zustände wie in China, wo man sich fast überall mit dem (digitalen) Ausweis registrieren muss, werden hoffentlich auch Sie von der Redaktion nicht wollen.

HerrLampe
15 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Bei einer Klarnamenspflicht geht es aber nicht um ein Impressum von Unternehmen, sondern um die de facto Abschaffung der Meinungsfreiheit von Bürgern, die aufgrund der zunehmenden Unzufriedenheit immer mehr “aufmucken”.

Ich bin inzwischen zutiefst davon überzeugt, dass der “Kinderschutz” nur ein vorgeschobener Grund zur Einführung von Maßnahmen gegen ganz andere Bevölkerungsteile ist.

“Nur 46 Prozent der Deutschen glauben, ihre Meinung frei äußern zu können”Die Welt, 16.10.2025

[*dieser Beitrag wurde in einem Morgenmantel geschrieben]

HerrLampe
15 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

So hätte man in der DDR sicher auch argumentiert.

TaMu
15 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Ich habe gerade einen Artikel bei N4T gesucht, unter dem ich Sie zum aktuellen Thema „Klarnamenpflicht im Internet“ anschreiben konnte.
Die meisten hier schreiben nicht unter ihrem Klarnamen, um vor allem beruflich keine Nachteile erfahren zu müssen. Ebenso wenig dürfen die meisten hier, ich inbegriffen, nicht von Situationen berichten, aus denen unter dem Klarnamen auf anvertraute Kinder und Jugendliche Rückschlüsse möglich wären. Meine Familie wäre ebenfalls dagegen, im Internet beschrieben zu werden.
Käme die Klarnamenpflicht, würde ich hier nicht mehr mitschreiben. Dabei schreiben wir hier alle innerhalb demokratischer und zwischenmenschlicher Normen, weshalb wir nicht diejenigen sind, die eine Gefahr darstellen. Mir ist klar, dass das zu einem guten Teil an Ihrer vorherigen Auslese liegt, die ebenfalls ein Grund für mich ist, hier
teilzunehmen.
Ich halte die Klarnamenpflicht für eine Gefahr für die Gesellschaft und die Demokratie. Die meisten Menschen würden sich gerade in Foren nicht mehr zu Wort melden.
Eventuell könnten Sie sich mit der Reichweite von N4T dafür einsetzen, dass wir weiterhin hier im gewohnten, bereichernden Austausch stehen können, der ohne die Sicherheit der Anonymität nicht gewährleistet ist. Dafür wäre ich Ihnen dankbar.
Freundliche Grüße, TaMu

TaMu
15 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Vielen Dank dafür!

Mika BB
15 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Nun, es gäbe auch bei einer Klarnamenpflicht die Möglichkeit der Forenbetreiber, den Klarnamen von Foristen zu erfassen und diese unter Pseudonym schreiben zu lassen. Dann ist der Ängstlichkeit vor dem Schulrat Genüge getan und im Falle von Hass und Hetze kann der Verursacher haftbar gemacht werden.

Fräulein Rottenmeier
15 Tage zuvor
Antwortet  Mika BB

Ganz ehrlich, bei einer Klarnamenspflicht wäre ich hier raus….sehe hier in diesem Kommentarbereich auch keine Notwendigkeit…..
Wenn die Redaktion wollte, könnte sie den Kommentarbereich auch nur für angemeldete Mitglieder öffnen, dann stünden hinter den Nicknames auch überprüfbare Mitglieder….

TaMu
15 Tage zuvor
Antwortet  HerrLampe

Ich erinnere mich gut daran, wie „aufmuckende Bürger“ während der Pandemie Listen angefertigt haben mit Namen von Personen, die die Maßnahmen angeordnet, diese unterstützt und befolgt hatten. Es gab Aufrufe zu einem Tribunal und Bilder mit Galgen. Zu dieser Zeit habe ich mich von Facebook abgemeldet, da ich dort nicht länger unter einem Pseudonym, sondern plötzlich mit meinem nachgewiesenen Klarnamen auftreten musste.
Ich gehörte zu den Befürwortern und dieser entfesselte Hass gegen Menschen wie mich mit vulnerablen geliebten Menschen in unserer Nähe hat mich entsetzt.
Ich bin nicht unzufrieden und muss nicht „aufmucken“. Ich möchte meine Meinung, die sich nicht gegen Politik und Staat als solche richtet, sondern lediglich innerhalb der bisherigen Ordnung Kurskorrekturen, Ideen, Zustimmung und Ablehnung ausdrücken möchte, weiterhin öffentlich machen. Zu meiner eigenen Sicherheit bevorzuge ich mein Pseudonym, um nicht wie andere Betroffene geschrieben zu bekommen: „Wir wissen, wo du wohnst“, nur weil diese sich offen für die Aufnahme von Ukraineflüchtlingen ausgesprochen hatten, was auch mein Anliegen war. Das mute ich mir und meiner Familie nicht zu.
Ich selbst käme nie auf die Idee, politisch Andersdenkende zu bedrohen, obwohl ich sie als Bedrohung wahrnehme.

Opossum
15 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Es gibt aber (noch) legitime Meinungen, die von “Mainstream” Medien als moralisch falsch verunglimpft werden und können zum sozialen Druck oder gar zum Jobverlust führen. Beim Klarnamen Pflicht werden Menschen Angst haben, diese legitime Meinungen zu äußern.

Realist
15 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Sind wir jetzt alle hier schon “Presse”? Wo kann ich meinen Presseausweis beantragen? Will auch mal auf die Bundespressekonferenz und mit dem Kanzler schnacken…

Mika BB
15 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

„ Wir ermöglichen anonyme Posts, weil wir offene Diskussionen über Probleme im Bildungswesen ermöglichen wollen, die sonst nicht zustande kämen.“

Da hab ich jetzt aber doch mal ne Frage: Warum sollen Diskussionen über Probleme im Bildungswesen nicht zustande kommen, wenn man sich mit Klarnamen im Forum bewegt?

Mika BB
15 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Auf SuS? Ich hab hier noch keinen Post gelesen, bei dem auf einen SoS geschlossen hätte werden können- einzelne, spezielle SoS stehen hier eigentlich nie im Fokus. Geht auch nicht – das dürfen wir aus datenschutzrechtlichen Gründen überhaupt nicht. Dafür moderieren Sie hier ja auch, dass so etwas nicht versehentlich passiert.

Wo ist das Problem, wenn ich Missstände benenne und mit meinem Klarnamen identifizierbar bin? Vielleicht überlegt der eine oder andere dann, ob es korrekt ist, was er verbreitet. Wäre doch ein Vorteil?

Und wenn ich die große investigative Story habe, kann ich mich weiterhin, so wie bisher, an einen Journalisten wenden, ganz außerhalb des Internets (und habe Quellenschutz). Sowas würde ich, allein schon aufgrund mangelnder Reichweite, nicht durch Posts irgendwo tun.

Fräulein Rottenmeier
14 Tage zuvor
Antwortet  Mika BB

Es hindert Sie ja niemand daran, unter ihrem Klarnamen hier zu schreiben….
Aber es zu verlangen, dass dies alle hier tun? Schwierig…..
Ich möchte für mich und meine Schule eine gewisse Anonymität wahren…..und es geht mir nicht darum, abseitige Meinungen zu vertreten, sondern überhaupt in einem für geschützten Rahmen meine Meinung beizutragen….

potschemutschka
15 Tage zuvor
Antwortet  Mika BB

Beamtenrecht?
Meinungsfreiheit und Beamtenstatus | BLLV: Für Lehrerinnen und Lehrer in Bayern (ähnlich gilt es in anderen BL)
Um über Missstände zu berichten, muss ein Beamter den Dienstweg einhalten. Ich fürchte, dass schreckt dann doch einige ab, sich z. B. hier bei n4t zu äußern (Beispiele aus dem Schul-Alltag zu nennen), wenn die SL oder der Schulrat mitlesen, auch wenn es nicht verboten ist, solange keine Persönlichkeitsrechte oder der Datenschutzverletzt werden. Aber bei Klarnamenpflicht ist es leicht, die betroffene Schule zu ermitteln. Es könnte dann sein, dass die Vorgesetzten “not amused” sind und das der Betroffene (evtl. auch angestellte Lehrer) es dann auf die eine oder andere Weise zu spüren bekommt.
Mag sein, dass ich mich irre. Aber meine Lebens- und Berufserfahrung haben mir gezeigt, nichts ist unmöglich …

Rainer Zufall
14 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

“Ich fürchte, dass schreckt dann doch einige ab, sich z. B. hier bei n4t zu äußern (Beispiele aus dem Schul-Alltag zu nennen), wenn die SL oder der Schulrat mitlesen”
In einem Anonymen Forum, ist klar.
Fragen Sie mal Katze, deren Meinung ich ja wahrlich selten teile, ob die Ihrem Schwachsinn zustimmt, sich gehemmt zu fühlen, über ihren Alltag zu schreiben.

Mal wieder passend alles vergessen, dem Sie sonst so gerne zustimmen?

potschemutschka
14 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Leseverständnis bei Ihnen, wie so oft, seeehr schwach (Spoiler: Kontext, Stichwort: Klarnamenpflicht!)

Rainer Zufall
13 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Danke für die Richtigstellung. Sie schreiben so oft kontextlos und unter falschem Namen, dass ich aufrichtig übersehen habe, dass Sie hier einen konstruktiven Beitrag schrieben.
Entschuldigung und Danke für Ihren Beitrag 🙂

Aber wenn Sie meinen, Beamt*innen wären betroffen, läge vielleicht ja hier mal eine echte Stärkung des Angestelltenverhältnisses vor….
Sonst klagen ja alle regelmäßig und unungerbrochen über Missstände, den zu langsamen Dienstweg und Brandbriefe als Notlösung…

Hans Malz
15 Tage zuvor
Antwortet  Mika BB

Fragen Sie mal bei der Schulaufsicht ihres Vertrauens nach.

Mika BB
15 Tage zuvor
Antwortet  Hans Malz

Die kennt mich schon als jemanden, der seine Klappe aufmacht, wenn’s ein Problem gibt. Wenn’s die Wahrheit ist, die ich spreche (und der Dienstweg keine Abhilfe geschaffen hat): es wäre ein Armutszeugnis, den Überbringer der schlechten Nachricht kaltzustellen – zumal der sich das nicht gefallen lassen muss. Bisschen mehr Eier in der Hose würde so manchem gut tun, und außerdem das Land voran bringen.
Wie mich diese Wegducken nervt…

potschemutschka
15 Tage zuvor
Antwortet  Mika BB

Richtig! Es kostet aber sehr viel Kraft und evtl. manche schlaflose Nacht … und kann zum Burnout führen …. so ein Kampf gegen Windmühlen. (leider Erfahrungswert). Passen Sie bitte auf sich auf !

Rainer Zufall
14 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Ist eine Art von Ihnen einzugestehen, dass Sie vorher Müll schrieben: “Ich fürchte, dass schreckt dann doch einige ab, sich z. B. hier bei n4t zu äußern (Beispiele aus dem Schul-Alltag zu nennen), wenn die SL oder der Schulrat mitlesen […]”

Ist das nicht erstaunlich, wie manchen in einfachen Gesprächen von der Hand geht, was Sie Ihr gesamten Arbeitsleben nicht zustande bekamen?

potschemutschka
14 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Ach Mensch: Kontext, Rainer, Kontext! Lesen Sie doch bitte die Kommentare, auf die ich mich beziehe, im Zusammenhang und sinnerfassend!

Rainer Zufall
13 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Meinen Sie Mika BB habe schlaflose Nächte und Burnout oder gilt da das Beamtenrecht nicht?

Rainer Zufall
14 Tage zuvor
Antwortet  Mika BB

“Wie mich diese Wegducken nervt…”

Meiner Erfahrung nach ist es das “Absichern” -__-
Bloß am Ende nicht verantwortlich sein, stattdessen Prozess- anstelle Lösungsorientierung.

Wenn interessieren im Sommer die Planung und die Vorbereitung, mit dem Klassen Schwimmen zu gehen? Überall Aufsichten, Bademeister*innen? Egal, irgendeiner von uns muss die Fortbildung haben, sonst klebt die Verantwortung an der Schulleitung…
Sorry, ich habe meinen rant zum Sommer vorweggenommen – ich stimme Ihnen bezüglich der Frustration über wegducken zu

TaMu
15 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Danke, Redaktion! Sie haben meine Frage aus einem anderen post hier beantwortet.
Wäre es nicht möglich, Ihre Verantwortung für die anonymisierten Beiträge hier von allen Plattformen zu verlangen? Wer das nicht bieten kann, sollte eben nur unter Klarnamen veröffentlichen?
Ich hatte die politische Debatte so verstanden, dass Klarnamen gar nicht mehr sein dürfen, also auch hier nicht, was anscheinend und hoffentlich nicht zutrifft.

Rainer Zufall
14 Tage zuvor
Antwortet  TaMu

“Wäre es nicht möglich, Ihre Verantwortung für die anonymisierten Beiträge hier von allen Plattformen zu verlangen?”
Jup 😀
https://www.volksverpetzer.de/aktuelles/gewinnt-gegen-x/
,Im verlinkten Artikel steht eine Anleitung, um die Verantwortung einzufordern. Man glaubt es kaum, aber “soziale” Netzwerke, die sich aus Hass, Antisemitismus, Rassismus, Frauenfeindlichkeit, Fakenews und russischer Propaganda speisen, machen es aus irgendeinem Grund nicht leicht)

Bla
15 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Scheinargument … So mit Äpfel und Birnen …

– Institution [das sind Sie] vs. Individuum
– Sende- vs Empfängerebene [Profis vs. Laien]
– Artikel 5 GG schützt ja nicht nur die Pressefreiheit, sondern auch die Meinungs- und Informationsfreiheit jeden Einzelnen
– Anonymität ist ein hohes Gut – was auch die Gerichte so sehen (bisher) – das sieht man insbesondere auch bei “undemokratischeren Gegenden”
-> hier ist Anonymität oft … Das Leben.

Also so ganz geht sich das nicht aus … Das wissen Sie doch auch. Warum schreiben Sie das denn so?

Mal ganz unabhängig, ob ich für Verbote bin oder nicht.

Opossum
15 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Es kann zur Diskriminierungen aufgrund geäußerten Meinungen führen.
Es besteht auch ein Sicherheitsrisiko. Schon heute kann man Bedrohungen kriegen, wenn man sich zu bestimmten Themen äußert. Beim Klarnamenspflicht kann es noch gefährlicher werden.

Bla
15 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Ja, das ist der vermeintliche Preis bei/für Anonymität (und überforderten Instanzen dahinter).

Aber ganz ehrlich … Glauben Sie wirklich, dass gerade diese “Zielgruppe” sonderlich unter Anonymität profitieren? Posten ja schon einige unter vermeintlichem Klarnamen ihren Stuss in soziale Medien von denen.
Auf der anderen Seite würden Klarnamen natürlich auch die Angriffsfläche solcher Personen erweitern. Sie könnten dann noch gezielter agieren und gezielter diskriminieren?

Das ist dann die Schattenseite von Klarnamen eben.

Muss man halt genau überlegen und abwägen.

Opossum
14 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Presserechtlich Verantwortlicher muss Daten stark gegen Risiko von Datenlecks und Cyberangriffen schützen, das kann aber nicht leicht sein.

Und Datenlecks sind noch gefährlicher als anonyme Bedrohungen, da sie die Identifikation und die Adresse von Menschen offen stellen kann. Das kann auch den Machthabern eine Möglichkeit geben, Menschen zu nah zu beobachten.

Ich finde, die beiden Seiten haben gravierende Nachteile, man sollte genau abwiegen, was zu wählen, um Freiheiten nicht noch mehr zu schneiden. Das kann auch ein gefährlicher Weg sein.

Bla
14 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Ich bin mal (wieder) etwas provokant:
Also auch kein Problem mit potentieller AfD-Regierung?

Irgendwo muss man doch überlegen, was jetzt “gefährlich” ist und warum?
Wenn man immer “die eine Seite verteidigt” und “Angst vor der anderen Seite hat” … Ist das logisch schwer erklärbar. Finden Sie nicht?

Und wenn man “Angst vor AfD Regierung” hat, dann sollte man sich auch zugleich die Frage stellen, ob hier “der Rechtsstaat” dann überwiegend würde – dann braucht man jedoch auch evtl. “Weniger Angst” haben. Oder man hat hier einfach einen Punkt, welchen man tatsächlich gut überlegen sollte und muss.

Also kurzum: Risiko auf Infrastruktur der Unterdrückung.

Und verstehen Sie mich nicht falsch … Opposum hat einen validen Punkt bezüglich Sicherheitspolitik.
Sie haben einen validen Punkt des Ist-Zustands und der Annahme, dass dies bleibt.
Und ich habe (meiner Meinung nach ) einen validen Punkt der Prävention und des potentiellen Ausnutzens der Struktur.

Sind wir mal ehrlich … Würde die AfD Klarnamen verlangen, dann wäre die Hölle los.
Und das absolut zurecht.
Fügen es andere Seiten an, dann sagt man “ja, klar – gutes Ding”?

Muss erst die AfD dies (wieder) Fordern, damit man hier “Warnung! Red Flag!” medial postuliert? Oder wie ist das so?

Rainer Zufall
14 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Woher wollen Sie wissen, wo Opossum lebt? 😛

Opossum
13 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Es gibt aber zu viele Meldestellen, die zu viel Macht haben, oder Geld, um gegen Menschen juristisch zu gehen.

Richtiger wäre Belarus, als Weißrussland.

Mika BB
15 Tage zuvor
Antwortet  Opossum

Belegen Sie doch bitte, wo und durch wen Diskriminierung aufgrund geäußerter Meinung erfolgt, und dies staatlich geduldet und/oder sogar gefördert würde.
Wenn Sie Ansichten äußern, die in den Bereich der Hetze gehören: Hass ist keine Meinung!

Opossum
15 Tage zuvor
Antwortet  Mika BB

Ich habe das Wort “kann” benutzt. “Kann zur Diskriminierungen führen”. Und “besteht das Risiko”.

Zum Beispiel wenn jemand Israel im letzten Konflikt unterstützen würde, darüber einen Kommentar schreiben würde und danach sich da bewerben würde, wo die Person, die Entscheidungen trifft, pro Palestine wäre. Es könnte ein Grund sein (nicht offiziell genannt natürlich), den Bewerber abzulehnen.

Heute sind leider viele Themen polarisierend und nicht immer akzeptieren Menschen auf den beiden Polen die Meinungen der anderen Seite.

Mika BB
15 Tage zuvor
Antwortet  Opossum

Wenn Sie eine Meinung vertreten, müssen Sie aushalten, dass andere Menschen eine andere Meinung haben und diese äußern.
Ich halte Ihr Beispiel für ziemlich konstruiert. Wenn derjenige der beste Bewerber wäre und der Job jetzt nicht grade von der Hamas finanziert wird, sehe ich keinen Grund, wie der Auswählende die Ablehnung vor seinem Chef erklären kann. Wenn der Auswählende der Chef selbst ist – nun, sein Pech, wenn er auf den Besten verzichtet.

Bla
15 Tage zuvor
Antwortet  Mika BB

“sehe ich keinen Grund”

Zack und schon sind Sie raus.
Wenn Sie nicht bekloppt sind, dann sehen Sie hier tatsächlich persönlich keinen Grund.
Und hier scheitert es an der Realität bei einigen … Emotionale Themen sind hier nicht zu unterschätzen für “Ablehnung” oder “Feindstempel”. Wenn man nicht “einer von uns” für diese ist, ist man eben “(einer) gegen uns”. Simple Sache. Aber bei einigen ist das halt leider so.

“Wenn Sie eine Meinung vertreten, müssen Sie aushalten, dass andere Menschen eine andere Meinung haben und diese äußern.”

Eine Meinung auszuhalten ist etwas anders als “Hetze” oder dergleichen. Eine Meinung ist auch nicht “ich suche dich auf und verprügel dich”. Das sind keine Meinungen. Und viele Menschen agieren eben so.

Mika BB
13 Tage zuvor
Antwortet  Bla

„ Eine Meinung auszuhalten ist etwas anders als “Hetze” oder dergleichen.“

Absolut einverstanden. Steht als „Hass ist keine Meinung“ genauso in meinem Post, auf den Opossum sich bezieht.

„ Wenn Sie nicht bekloppt sind, dann sehen Sie hier tatsächlich persönlich keinen Grund.“

Ich überlege, was ich als auswählende Person meinem Chef sagen würde, wenn der mich darauf hinweist, dass ich den am besten geeigneten Bewerber wegsortiert habe… Ich glaube tatsächlich an den Rechtsstaat, und auch an die Wirksamkeit des Antidiskriminierungsgesetzes bei Einstellungsverfahren. Wenn Sie das bekloppt nennen – dann bin ich bekloppt (erklärend bringe ich vor, dass ich als ehemaliger DDR -Bürger in der Krippe nach Berichten meiner Eltern aufs Töpfchen gesetzt wurde – der Töpfchenzwang hat halt Spuren hinterlassen…).

Es ist übrigens nicht automatisch Diskriminierung, wenn mich jemand nicht leiden kann, weil ihm meine Nase, meine politischen Ansichten oder meine Art zu leben nicht gefällt. Unterschiedliche Ansichten muss man aushalten, im besten Fall miteinander reden. Ich spreche nicht von Hass oder Hetze, sondern von Meinungen. Es ist sogar absolut ok, wenn jeder bei seiner Meinung bleibt.

Was den Post von Opossum betrifft, auf den ich mich bezogen habe:
„Zum Beispiel wenn jemand Israel im letzten Konflikt unterstützen würde, darüber einen Kommentar schreiben würde und danach sich da bewerben würde, wo die Person, die Entscheidungen trifft, pro Palestine wäre. Es könnte ein Grund sein (nicht offiziell genannt natürlich), den Bewerber abzulehnen.“:

Ich würde keinen Menschen einstellen, der regelmäßig mit dem Dritten Weg um die Häuser zieht. Ich würde auch keinen Menschen einstellen, der extremistische Ansichten im Israelkrieg äußert, egal welche Seite er da vertritt. Ich würde auch keine Leute einstellen, die im Leben oder im Netz als Unterstützer von Terrorgruppen auftreten, auch keine völkischen Siedler – so nett und kompetent die ansonsten auch daherkommen mögen. Und das ist sogar rechtens in D.

Fräulein Rottenmeier
14 Tage zuvor
Antwortet  Mika BB

Sie wurden noch nie an öffentlichen Pranger gestellt, richtig?
Ich habe das durch und wurde damals in Coronazeiten bedroht. Mich habe viele Leute in der Schule angerufen und mir mit Galgen und „der Tag wird kommen“ gedroht. Ich habe Hassmails bekommen….
Und das ganze nur, weil ich einem Vater der ohne Maske durch Schulgebäude marodierte und die Kinder dazu aufforderte ihre Masken abzunehmen, eine klare Ansage geschrieben und Hausverbot erteilt habe. Der hat meinen Brief dann in die sozialen Medien hübsch verbreitet…..

Das war nicht schön….um es mal vorsichtig auszudrücken….

Mika BB
13 Tage zuvor

Und das wurde durch den Staat geduldet und sogar gefördert? Denn das habe ich in meinem Post geschrieben (gern noch mal nachlesen).

Mir geht’s um dieses untergründige Geraune, dass man hier im Forum anonym bleiben müsse, weil sonst der AG, also das jeweilige Bundesland, gegen einen vorgehen könne – auch wenn man wahrheitsgetreu berichte oder seine Meinung äußern würde.

potschemutschka
15 Tage zuvor
Antwortet  Mika BB

Ich kann Opossum schon verstehen. Auch wenn man im Nachhinein Recht bekommt (von staatlicher Seite), ist der “Spießrutenlauf”, den man wegen einer geäußerten Meinung erleben muss, bevor Recht gesprochen wird, nicht für jedermann angenehm. Wie folgendes Beispiel zeigt:
Urteil in Hamburg: Kündigung von Gender-Gegnerin nicht rechtens | ndr.de

potschemutschka
15 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Es ging darum, welche Probleme Menschen bekommen können, wenn sie eine andere Meinung (auch wenn nicht extrem und/oder dem GG widersprechen) als die vorgesetzte Stelle vertreten.
Diese “kleinen” Unannehmlichkeiten kann eine freie Meinungsäußerung manchmal durchaus haben. Nur dies wollte ich MikaBB auf die Frage: “wo und durch wen Diskriminierung aufgrund geäußerter Meinung erfolgt…” als Beispiel geben. Ich finde schon, dass eine solche ungerechtfertigte Kündigung etwas von Diskriminierung (wegen anderer Meinung) hat.

potschemutschka
15 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Ähh, diese Analogie verstehe ich jetzt nicht. In dem Beispiel ging es nicht um wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern um unterschiedliche Meinungen zu behördlichen Vorgaben, die mMn,. (noch?) nicht wissenschaftlicher Standard sind.
Sind Sie der Meinung, im Job zeigt man gutes Verhalten, wenn man die Meinung der Vorgesetzten unwidersprochen akzeptiert, auch wenn diese in dem vorliegenden Fall, keinen Sinn/Mehrwert ergibt und eher noch zu Missverständnissen/Fehlern führen kann?
(Ich erinnere mich an ein Interview mit der Betroffenen, welches ich vor einiger Zeit las und in dem sie sehr gut begründete, warum sie “anderer Meinung” war als ihre Vorgesetzten.)

potschemutschka
15 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Die Dienstanweisung in dem Fall war allerdings nicht korrekt und siehe folgendes Zitat aus meinem link, eine Aussage der Anwältin:
Zudem habe ihre Mandantin beim Verfassen des Strahlenschutzhinweises das Gendern nicht vollständig abgelehnt. Es sei ihr nur darauf angekommen, dass der Text “erstens inhaltlich nicht verfälscht wird und zweitens verständlich bleibt”, sagte die Anwältin. “Und zwar für alle – und das sind nicht nur Akademiker.”

Wie verhält man sich denn richtig im Job? Klappe halten, auch wenn Anweisungen nicht korrekt sind und es zu Fehlern/Missverständnissen kommen kann? Oder sollte man dann doch seine Meinung frei äußern können, ohne Nachteile (Kündigung) befürchten zu müssen?

Rainer Zufall
14 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion
GraueMaus
14 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

“… begleitet von einer verpflichtenden Altersverifikation‘

Aber wie soll die denn nun genauer aussehen? Der eine loggt sich ein mit seiner Altersverifikation, der andere macht weiter. Genau das müsste man doch verhindern, sonst ist das alles nur Blabla.

Muxi
15 Tage zuvor
Antwortet  Mika BB

Hm, das lässt sich liefern.
Norbert Bolz musste eine vierstellige Summe zahlen für einen Zweiwortsatz.
Ein Konzert mit dem gleichen Zweiwortsatz als Titel wurde wenige Jahre davor von der Bundesregierung gefördert. Da drängt sich durchaus zumindest der Verdacht der Diskriminierung auf.
Quelle:
https://www.romanfabrik.de/programm/detailansicht/termin/deutschland-erwache

Mika BB
15 Tage zuvor
Antwortet  Muxi

Sie kennen die Bedeutung von Kontext?

Bla
15 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Sie setzen Anonymität in sozialen Medien mit physischer Präsenz und dessen Anonymität gleich?
Dann wüsste ich nicht, wie ich hier jemanden “anonym” mit einer Waffe erschießen oder erstechen könnte. Ebenfalls nicht, wie ich Randale und physische Gewalt hier anonym anwenden kann.

Sie vergleichen es lediglich? Dann kann man natürlich hier psychische und “verbale/geschriebene” Gewalt vergleichen. Die “Richterinstanz” sind dann letztendlich ja Sie als Redaktion.

Also keine Ahnung auf was Sie jetzt genau raus wollen. Müssten Sie bitte etwas genauer erläutern.

Bla
14 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Definitiv, da bin ich bei Ihnen.
Wie sieht es denn bei einigen Demos aus? Wo man durchaus wartet und “versucht Leute rauszugreifen” und zu verprügeln?

Es gibt halt eben immer beide Seiten. Und ja, das kann man auch bei “Vermummten” machen. Aber eben nicht “im Nachhinein” nach Bildern als Fokuspunkte von Netzwerken.

Wie sieht das denn auch Medial aus? Thema Doxxing? Thema “Social-Profiling” bspw. bei Streamern?
Hierzu gerne etwas mit der “Drachenthematik” mal andenken. Oder bei “Discord Sammlungen von Streamersachen” [Kinderbilder, Private Örtlichkeiten].
Das wird dann ausgeweitet auf Menschen, welche das “hohe Gut” (denn das ist es auf der einen Seite) noch (!) haben?
Naja … Gut.
Wir sind schon “over the Top” in vielen Bereichen.

Ich behaupte nicht, dass es nicht Vorteile hat, wenn jeder den Klarnamen angeben oder hinterlegen muss.
Ich weise nur auf die massiven Nachteile auch hin.

Zudem ist die Justiz und die Polizei schon mit “aktuellem Stand” massivst diesbezüglich überfordert. Oder sehen Sie das anders?
Wie soll das funktionieren, wenn man das noch weiter ausweitet?

Ich verstehe Ihren Einwand. Und sehe ihn auch als absolut legitim.
Ich will nur ausdrücken, dass dies sehr sehr gut zu überlegen ist … Weil das mit Konsequenzwirkungen natürlich zusammenhängt. Und diese sind in dem Bereich sehr schnell und leicht “zu unterschätzen”.

Politiker und Sie haben hier die eine Seite der Ansicht. Sie sehen, dass immer mehr sich “Sachen im Netz” leisten. Ja, leider. Die andere Seite sehen Sie eventuell währenddessen immer weniger? Auch das – leider.
Ich behaupte … Viele wären unter Klarnamen nicht hier. Einfach weil das in unserem Bereich oftmals nicht so intelligent und leistbar wäre.
Ist das das Ziel? Dann stellen Sie auf Klarnamen um. Und das war einer meiner letzten Posts hier. Auch gut.
Und ich behaupte mal, dass ich hier in der Regel doch relativ “sittlich” bin. Klar… Mal drüber hinaus. Aber nicht im Maße von “Verachtung” oder dergleichen.

Corinna Gonest- Miss 71%
16 Tage zuvor

Mir reichen die Verbote im dienstlichen Kontext- ggf. noch Straf- und Zivilrecht.
Daneben gilt der Fachlehrplan.
Anderes ist Elternsache- dort werden die Dinger ja auch gekauft.