Jeden Tag treffen Lehrkräfte unzählige Entscheidungen: Wie motiviere ich meine Klasse? Wann hilft Lob – und wann eher nicht? Welche Form von Feedback unterstützt Lernprozesse wirklich? Die Bildungspsychologie liefert auf viele dieser Fragen wissenschaftlich fundierte Antworten. Entscheidend ist, diese Erkenntnisse verständlich aufzubereiten und für den Schulalltag nutzbar zu machen.
Gute Unterrichtsqualität ist kein Zufall
Unterricht ist komplex. Schülerinnen und Schüler lernen unterschiedlich, bringen verschiedene Voraussetzungen mit und reagieren nicht auf jede Methode gleichermaßen. Umso wichtiger ist die Frage, welche Erkenntnisse aus der Bildungsforschung tatsächlich belastbar sind.
In den vergangenen Jahrzehnten haben zahlreiche Studien untersucht, welche Faktoren Motivation, Lernerfolg und Unterrichtsqualität nachhaltig beeinflussen. Sie zeigen unter anderem, welche Bedeutung lernförderliches Feedback, eine klare Klassenführung oder realistische Leistungserwartungen für erfolgreiches Lernen haben.
Für Lehrkräfte besteht die Herausforderung darin, diese Forschungsergebnisse in den Schulalltag zu übertragen – ohne sich durch umfangreiche Fachliteratur arbeiten zu müssen.
Evidenz statt pädagogischer Mythen
Nicht alles, was im Bildungsbereich häufig empfohlen wird, hält einer wissenschaftlichen Überprüfung stand. Gleichzeitig gibt es viele Maßnahmen, deren positive Wirkung gut belegt ist.
Genau hier setzt Psychologie fürs Klassenzimmer von Benedikt Wisniewski an. Das Buch bündelt 35 zentrale Studien der Bildungs- und Unterrichtspsychologie und erklärt verständlich, welche Erkenntnisse sich daraus für die tägliche Unterrichtspraxis ableiten lassen.
Statt abstrakter Theorie stehen konkrete Fragestellungen im Mittelpunkt:
- Wie entsteht Motivation?
- Warum wirkt gutes Feedback?
- Welche Rolle spielt Klassenführung?
- Wie lassen sich Lernprozesse wirksam unterstützen?
Wissenschaft verständlich erklärt – direkt anwendbar
Jedes Kapitel fasst eine wichtige Studie kompakt zusammen, ordnet ihre Ergebnisse ein und zeigt auf, welche Konsequenzen sich daraus für den Unterricht ergeben.
So entsteht kein klassisches Fachbuch, sondern ein praxisnaher Begleiter für Lehrkräfte, Referendarinnen und Referendare sowie für die Aus- und Fortbildung. Das Buch eignet sich ebenso für die persönliche Weiterbildung wie für schulinterne Fortbildungen oder den kollegialen Austausch.
Fortbildung beginnt im eigenen Unterricht
Professionalisierung bedeutet heute mehr denn je, den eigenen Unterricht regelmäßig zu reflektieren und wissenschaftliche Erkenntnisse in pädagogische Entscheidungen einzubeziehen.
Psychologie fürs Klassenzimmer unterstützt Lehrkräfte dabei, Forschung und Praxis miteinander zu verbinden und Unterricht auf einer fundierten Grundlage weiterzuentwickeln – verständlich, kompakt und unmittelbar nutzbar.
Weitere Informationen zu Psychologie fürs Klassenzimmer finden Sie hier: https://beltz.de/fachmedien/paedagogik/psychologie-fuers-klassenzimmer/BEL25973
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Dies ist eine Pressemitteilung / ein Advertorial der Beltz Verlagsgruppe.
Achtsamkeit als Impuls für Konzentration, Resilienz und Selbstregulation









Höre den Podcast seit langem und gerne! Werde es kaufen!
Vielleicht auch ein Anreiz für Forist*innen, die (unerwartet?) wissenschaftliche Argumente für ihr Bauchgefühl finden könnten 😀
Welcher Podcast? Das würde mich interessieren!
Psychologie fürs Klassenzimmer (https://www.podcast.de/podcast/3059457/psychologie-fuers-klassenzimmer)
Kommt… sagen wir… in gemütlicher Regelmäßigkeit raus, ist aber sehr hörenswert ^^
Beispielsweise setzt sich dieser mit dem Growth-Mindset und bspw. den (noch) nicht wissenschaftlich untersuchten „Fehler sind Helfer“-Parolen auseinander.
Aber Vorsicht! Das kommt aus dem, ja „dem Elfenbeinturm“ 😀
Ein sehr lesenswertes Buch.
Ich werde dieses Buch unserem Schulentwicklungsteam stiften.
Ein seh interessantes Ergebnis aus dem Buch: Schulleitungen, Lehrkräfteausbilder erkennen nur mit 30% erfolgreiche Lehrer, wenn sie Videos erfolgreicher und nicht erfolgreicher Lehrkräfte beurteilen sollen. Was läuft da schief???
Steht zu dieser Frage nichts?
(mein Buch ist noch auf der Reise -__-)
Es werden oberflächlich (von vielen) für gut gehaltene Merkmale (die empirisch zu wünschen übrig lassen) zur Bewertung herangezogen.
Buch ist da 😀
Auf welche Seite beziehen Sie sich?
Vorsicht bei der Bezeichnung von „für gut gehalten“, die Studienautor* und Forscher*innen suchen da wohl andere Merkmale.
Ab Seite 131: Wie zuverlässig und aussagekräftig sind Unterrichtsbeobachtungen
An welchen Kriterien erkennt man einen „erfolgreichen Lehrer“ eigentlich? Gibt es dazu Hinweise in dem Buch? Ich habe das Buch (noch) nicht gelesen, muss ich ehrlicherweise gestehen.
I h erinnere mich nur an einen Lehrer, der mal sagte, einen guten Lehrer erkennt man daran, dass ihn Schüler und Eltern auch noch Jahre später auf der Straße grüssen. 🙂
Kriterien werden in dem Buch genannt.
Okay. Danke!
Es geht bei diesen Kriterien hauptsächlich um den Lernfortschritt der SchülerInnen.