
Nachdem zwei Schüler an einem Potsdamer Gymnasium heimlich intime Fotos von Schülerinnen gemacht haben sollen, haben die Beschuldigten die Schule verlassen. Sie seien im Einvernehmen mit deren Eltern nicht mehr Schüler des Gymnasiums, teilte das Bildungsministerium auf Anfrage mit.
Die Vorwürfe waren vor den Sommerferien bekanntgeworden (News4teachers berichtete). Sowohl Schulleitung als auch Eltern hatten Anzeige erstattet, die Polizei hatte ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und die Schule die Schüler zunächst vorläufig vom Unterricht ausgeschlossen.
Tablets dürfen vorerst nicht privat genutzt werden
«Der benannte Vorfall hat dazu geführt, dass für die gesamte Schülerschaft auch ein Verbot für die private Tabletnutzung ausgesprochen wurde», heißt es vom Ministerium. Ein Handyverbot gebe es bereits seit Gründung der Schule. Bis zum zweiten Halbjahr des neuen Schuljahres sollen Lehrkräfte, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler gemeinsam erarbeiten, wie mit Tablets an der Schule in Zukunft umgegangen wird.
Zu Beginn des Schuljahres werde nochmals die Präventionsbeauftragte der Polizei mit der betreffenden Klasse arbeiten und den Fall gemeinsam mit der Lehrkraft aufarbeiten, so der Plan laut Ministerium. Vorgesehen sei auch, dass sie regelmäßig in den 7. Klassen einen Workshop zu den Themen Cybermobbing, Recht am eigenen Bild und zu strafrechtlichen Konsequenzen durchführt. Das Krisenteam der Schule tage in einem regelmäßigen Rhythmus, um zukünftig derartigen Vorfällen zu begegnen.
Fotos hoben «gezielt intime körperliche Bereiche hervor»
Details zu dem Vorfall geben Polizei und Ministerium nicht heraus – zum Schutz der Minderjährigen. Die Schule möchte sich dazu grundsätzlich nicht äußern. Zuletzt hatte das Bildungsministerium erklärt: «Die Aufnahmen sollen in einer Weise erstellt worden sein, die gezielt intime körperliche Bereiche hervorhebt und damit den höchstpersönlichen Lebensbereich der betroffenen Schülerinnen berührt.» News4teachers / mit Material der dpa
Bildungsminister will mehr schulische Aufklärung gegen digitale Gewalt (aus aktuellem Anlass)










Wir befinden uns da leider erst am Anfang.
Durch die neuen Smartglases wird dieses Problem nur verstärkt. Es gibt inzwischen ganze Kanäle bei TikTok die nur aus, mit Smartglases gefilmten, leicht bekleideten JUNGEN Frauen bestehen.
Die angekündigten neuen AirPods von Apple bekommen auch eine Kamera. Apple versichert zwar, dass diese keine Videos filmen und aufzeichnen können sollen, aber wo ein Wille ist…
Solche Spionagegeräte gibt es schon lange, Apple und Meta machen das jetzt gesellschaftlich akzeptabel und zur neuen Norm… insbesondeere, da die Geräte immer preiswerter werden, für die Funktionen, die sie bieten.