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Gewalt an Schulen: Bildungsminister kündigt “deutlich stärkere Polizeipräsenz” an

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MAINZ. Polizei, Psychologen und Sozialarbeiter in Brennpunktschulen? Bildungs- und Innenministerium in Rheinland-Pfalz stehen nach Polizeieinsätzen und Gefährdungsanzeigen von Lehrern im Austausch. Was bisher bekannt ist.

Auf dem Schulhof? (Symbolfoto). Foto: Shutterstock

Nach Gewaltvorfällen mit mehreren Polizeieinsätzen an einigen Schulen in Rheinland-Pfalz berät die Landesregierung über konkrete Maßnahmen. Bildungsminister Sven Teuber sei mit dem für die Polizei zuständigen Innenminister Michael Ebling (beide SPD) darüber im Austausch, sagte der Sprecher des Bildungsministeriums auf Nachfrage. Einzelheiten nannten beide Ministerien zunächst nicht.

Einem Bericht der «Rhein-Zeitung» zufolge hat Teuber im Bildungsausschuss des Landtags vergangenen Donnerstag «eine deutlich stärkere Polizeipräsenz» an von Gewalt betroffenen Schulen angekündigt. Es gehe darum, an diesen Schulen eine Polizeiuniform sichtbar zu machen – bis hin zu möglichen Gefährderansprachen.

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Teuber habe zudem von präventiven Maßnahmen gesprochen. Lehrerinnen und Lehrern müsse der Rücken gestärkt werden, bei Regelüberschreitungen müsse es Konsequenzen für Schüler geben – bis hin zum Schulausschluss, schreibt die «Rhein-Zeitung».

Probleme werden oft von außen in die Schulen getragen

Der Bildungsminister habe auch darauf verwiesen, dass viele Probleme nicht in der Schule entstünden, sondern außerhalb – und mitgebracht würden. Teuber hat der «Rhein-Zeitung» zufolge ein breites Netzwerk zur Unterstützung angeregt – aus Lehrern, multiprofessionellen Teams mit Schulsozialarbeitern und -Psychologen, Eltern, aber auch der Polizei und Jugendhilfe.

Ein Polizeieinsatz an einer Realschule in Ludwigshafen und Gefährderanzeigen von Lehrern (News4teachers berichtete) waren Ende vergangenen Jahres auch Anlass teils hitziger Debatten im Landtag. CDU-Fraktionschef Gordon Schnieder griff dabei die Landesregierung scharf an und forderte die Schulabteilung der Verwaltungsbehörde ADD auf, «dringend etwas zu ändern». News4teachers / mit Material der dpa

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