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Kriminalität an Schulen ist leicht zurückgegangen – Gewalt aber nicht

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POTSDAM. Immer wieder sind auch Schulen Schauplätze von Kriminalität. Zwar hat die Zahl der gemeldeten Taten in Brandenburg etwas abgenommen, dafür haben die körperlichen Attacken zugenommen.

Gewalt in der Schule: ein Alltagsphänomen (Symbolfoto). Foto: Shutterstock

Nach einem deutlichen Anstieg 2023 sind die polizeilich registrierten Straf- und Gewalttaten an den Brandenburger Schulen im vergangenen Jahr wieder etwas zurückgegangen. Im vergangenen Jahr ereigneten sich 3.209 Delikte, 156 weniger als im Jahr zuvor, wie das Bildungsministerium in Potsdam auf eine parlamentarische Anfrage  mitteilte. 2022 hatte die Polizei 2.848 Fälle gemeldet.

Die Zahl der Körperverletzungsdelikte stieg im Jahresvergleich um 131 auf 1.113. Zu den häufigsten Straftaten zählten 1.446 sogenannte Rohheitsdelikte, zu denen auch Straftaten gegen die persönliche Freiheit gehören. Hinzu kamen 557 Diebstähle.

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Abermals mehr Tatverdächtige registriert

Trotz eines Rückganges der Summe an Straf- und Gewalttaten ist die Zahl der Tatverdächtigen gestiegen. 2.353 mutmaßliche Täter weist die Kriminalitätsstatistik für das vergangene Jahr aus, 121 mehr als im Jahr zuvor. Der Anteil der nicht deutschen Tatverdächtigen blieb mit 436 nahezu unverändert auf dem Vorjahresniveau.

Gemeldet wurden Vorfälle an Grund- und Oberschulen, Gymnasien, Förderschulen, Oberstufenzentren sowie an Gesamtschulen mit einer gymnasialen Oberstufe. News4teachers / mit Material der dpa

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