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Wegen Sturm “Sabine”: Immer mehr Städte streichen den Unterricht

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DUISBURG. In Erwartung des Sturms «Sabine» haben Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen in Sachen Unterricht für diesen Montag unterschiedliche Regelungen getroffen. Einige große Städte wie Essen, Neuss oder Gelsenkirchen teilten bereits am Freitag mit, dass der Unterricht in allen ihren Schulen wegen der zu erwartenden Wetterlage ausfällt.

Es braucht sich etwas zusammen: Orkan Sabine wird vorraussichtlich in NRW für Chaos sorgen (Symbolfoto). Foto: badjonni / flickr / CC BY-SA 2.0

Andere wie etwa Duisburg überließen die Entscheidung den Schulen. «Schließen sie nicht, können Eltern entscheiden, ob und wann sie gegebenenfalls die Kinder aus dem Unterricht holen», teilte die Stadt Duisburg mit.

Köln, Nordrhein-Westfalens größte Stadt, wollte sich am Freitag ebenfalls noch nicht festlegen und verwies auf die aktuellen Regelungen. «Es entscheiden die Eltern, ob der Schulweg zumutbar und sicher ist.» Auch könnten die Schulen gemeinsam mit der Stadt als Schulträger entscheiden, den Unterricht frühzeitig zu beenden, «damit die Kinder noch sicher nach Hause kommen können». In einem solchen Fall müsse die Schule ihrer Fürsorgepflicht nachkommen und die Betreuung der anwesenden Schüler gewährleisten, hieß es. In Düsseldorf und Dortmund soll ähnlich verfahren werden.

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Die Stadt Essen stellte dagegen fest, dass am Montag eine «sichere Erreichbarkeit der Schulen nicht garantiert werden» könne. Daher werde am Montag kein Unterricht stattfinden. «Schulleitungen sowie Lehrerinnen und Lehrer müssen zum Dienst erscheinen, daher sind die Schulen besetzt.» Die Stadt versprach: Kinder, die die Schulen erreichen sollten, würden nicht vor verschlossenen Türen stehen.

Auch in der Stadt Münster wird der Unterricht am Montag wohl komplett ausfallen: Sie empfahl den Eltern, «ihre schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen am Montag zu Hause zu lassen und nicht zur Schule zu schicken». Begründung: Die Wetterlage und die «damit einhergehenden möglichen Gefahren». dpa

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