Die Fächer Physik, Chemie und Biologie sollen nach einem Bericht der «Braunschweiger Zeitung» in Niedersachsen häufiger zum Fach Naturwissenschaften zusammengelegt werden. Demnach will das Kultusministerium 2026 auch Haupt-, Real- und Oberschulen ermöglichen, die einzelnen Fächer zum Verbundfach zusammenzuführen.
An Gesamtschulen im Sekundarbereich I sei es bereits die Regel, dass die Fächer Naturwissenschaften und auch Gesellschaftslehre (Geschichte, Politik, Erdkunde) unterrichtet würden, wird das Kultusministerium zitiert. So würde die fachliche Verzahnung der einzelnen Fächer gefördert und ein interdisziplinärer Zugang zu Themen aus der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler ermöglicht. Nach Ansicht des Ministeriums erleichtert das den Unterrichtseinsatz und verbessert die Beziehung zwischen Lehrern und Schülern, da sie mehr Stunden gemeinsam hätten.
Gymnasien, die schon jetzt in Klasse 5 und 6 Naturwissenschaften integriert unterrichten könnten, sollen dem Bericht zufolge mehr Spielraum im Wahlpflichtbereich erhalten. Im Modellprojekt «Zukunftsschule» sowie im «Freiräumeprozess» sollen Schulen das Zusammenlegen von Fächern per Einzelerlass bereits erproben können. News4teachers / mit Material der dpa
