DÜSSELDORF. Die Probeläufe mit den Selbsttests von Schülern kurz vor den Osterferien haben gezeigt: Eine nennenswerte Zahl von Eltern lehnt das Procedere in den Schulen ab. Politiker bringen deshalb bereits eine Testpflicht ins Gespräch. Dabei haben viele Väter und Mütter gute Gründe. Einen Ausweg könnte das sächsische Modell bieten. Das sieht zwar eine Testpflicht vor. Die kann aber auch zu Hause erfüllt werden. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.

Freiwillig oder verpflichtend, ein- oder zweimal pro Woche, zu Hause oder in der Schule: Jedes Bundesland hat seine eigenen Regeln bei den Corona-Selbsttests für Schüler.
In Nordrhein-Westfalen beispielsweise ist ein Test pro Schüler und Woche vorgesehen. Dort gilt laut Schulministerium: „Die Testungen finden in den Räumen der Schule an den von der Schule festzulegenden Tagen möglichst zu Beginn des Unterrichtes mit den im Präsenzunterricht anwesenden Schülerinnen und Schülern statt. Sie werden vom schulischen Personal – insbesondere den Lehrerinnen und Lehrern – beaufsichtigt. Grundsätzlich sollen alle Schülerinnen und Schüler an den Testungen teilnehmen, die Eltern bzw. volljährige Schülerinnen und Schüler können dieser jedoch mit einer entsprechenden Erklärung dem Testangebot bzw. der Testdurchführung widersprechen.“
„Zu viele Testverweigerer führen das gesamte System der Testungen von Schülern ad absurdum“
Und das ist keine Seltenheit. „Es hat sich herausgestellt, dass circa 20 Prozent der Eltern ihren Kindern keine Einwilligung geben, in der Schule bei den Selbsttests mitzumachen. Das führt das gesamte System der Testungen ad absurdum“, sagt Andreas Bartsch, Präsident des NRWL. Der nordrhein-westfälische Lehrerverband (NRWL) hält bei den Selbsttests in Schulen eine Testpflicht für alle Schülerinnen und Schüler für notwendig – und zwei Selbsttests pro Woche.
Die Selbsttests für Schülerinnen und Schüler können nach Ansicht des Verbands zudem nicht allein von Lehrkräften durchgeführt werden. „Wir fordern von der Landesregierung, die Aufsicht über Corona-Selbsttests von Schülerinnen und Schülern in die Hände der Eltern oder von medizinisch geschultem Personal zu geben“, betont Bartsch. Denn das Verfahren in den Klassenräumen sei heikel. „Alle nehmen für den Selbsttest natürlich im Klassenraum die Maske runter, einige brauchen sogar Unterstützung beim Einführen der Teststäbchen in die Nase. Die Lehrkräfte müssen zudem das gebrauchte Testmaterial in Mülltüten entsorgen, obwohl sie selbst noch nicht durch Impfungen geschützt sind“, kritisiert Bartsch.
Tatsächlich ist es ein Problem, wenn jeder fünfte Schüler sich nicht an den Tests beteiligt. Grundsätzlich gilt, wie ein Team um den Mobilitätsforscher Prof. Kai Nagel von der Technischen Universität Berlin im (auf Berlin bezogenen) Modus-Covid-Bericht festhält: „Unsere Simulationsergebnisse zeigen, dass wöchentliches Testen aller Schülerinnen und Schüler einen starken infektionsreduzierenden Effekt hat.“ Eine Erhöhung der Testfrequenz auf zweimal pro Woche würde die Wirkung den Wissenschaftlern zufolge tatsächlich nahezu verdoppeln. „An dieser Stelle muss jedoch betont werden, dass die deutliche Wirkung der Schnelltests nur eintritt, wenn erstens jede Schülerin / jeder Schüler das Angebot wahrnimmt und zweitens bei einem positiven Testergebnis sofort in Quarantäne geht. Hier sind also eine hohe Beteiligungsrate und Disziplin notwendig.“
„Wenn einige glauben, dass das nur für die anderen nötig ist, dann wird der Schulsenator sagen, dass der Test verpflichtend ist“
In Baden-Württemberg denkt Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) deshalb bereits laut über eine Testpflicht für Schüler nach. Das niedersächsische Kultusministerium verlautete, es werde noch geprüft, ob die Testung nach den Osterferien ein Angebot oder verpflichtend werden.
Auch in Hamburg könnte die Testpflicht kommen. „Wenn einige glauben, dass das nur für die anderen nötig ist, dann wird der Schulsenator zur Not sagen, dass der Test verpflichtend ist“, sagt Bildungssenator Ties Rabe (SPD), von sich in der dritten Person sprechend, laut „Hamburger Morgenpost“. An der ersten Runde der Schnelltests an den Schulen der Hansetadt in der vergangenen Woche haben 84 Prozent der anwesenden Schüler teilgenommen. „Die Beteiligungsquote ist erfreulich hoch“, befand Rabe. Ziel sei aber, dass sich deutlich über 90 Prozent aller Schüler zweimal pro Woche testen ließen.
Wie wichtig die Teilnahme ist, belegt das Ergebnis der ersten Testrunde: 111 Schnelltests zeigten ein positives Ergebnis – läge die Quote unter den Verweigerern ebenso hoch, wären allein in dieser Testrunde 20 potenziell positive Testergebnisse unentdeckt geblieben.
Allerdings ist eine Testpflicht in der Schule extrem heikel. Eine Abfrage unter den Eltern habe ergeben, dass ein „nicht unerheblicher Teil die Tests nicht will“, so erklärte der Schulamtsdirektor des bayerischen Landkreises Dachau, Albert Sikora, dem „Merkur“. An manchen Schulen betrage der Anteil der Kinder, deren Eltern Widerspruch einlegten, gar 40 Prozent. Im Schulamt seien „übelste Mails“ eingegangen, manche Eltern hätten gar mit einer Klage gedroht. Das Thema, seufzt der Schulamtsdirektor, sei „hoch emotional“.
Und viele Eltern haben dafür gute Gründe. Testungen in der Schule könnten „nie und nimmer hygienische Bedingungen erfüllen, da die Masken dafür abgenommen werden müssen“, sagt der Vorsitzende des Bayerischen Elternverbands Martin Löwe laut „Süddeutscher Zeitung“. Infizierte Kinder hätten vor dem Test Kontakt mit anderen und könnten sie anstecken. Zudem fürchteten einige Befragte Diskriminierung, wenn es öffentlich zu einem positiven Testergebnis komme und ein Kind nach Hause gehen müsse. Manche Eltern jüngerer Kinder lehnten die Tests in der Schule auch deswegen ab, wenn Abstriche durch unbekannte Personen in einer nicht vertrauten Umgebung durchgeführt würden.
Auch in Niedersachsen regt sich Widerstand dagegen, dass sich Schüler in der Schule selbst testen müssen. Die Durchführung der Tests gehöre in die häusliche Umgebung, fordert die Arbeitsgemeinschaft der Elternräte laut Redaktionsnetzwerk Deutschland. Sie plädiert dafür, dass die Schulen Testkits für zu Hause zur Verfügung stellen oder anstelle der Lehrer medizinisches Personal einsetzen, um Ansteckungen und Verletzungen zu vermeiden.
In Sachsen gibt es verpflichtende Tests bereits – allerdings nicht zwingend in der Schule. Im Freistaat gilt: Personen der Zutritt auf das Schulgelände untersagt, wenn sie kein negatives Testergebnis nachweisen können. Der Test darf längstens drei Tage, bei Schülern eine Woche alt sein. Ein Selbsttest ist noch unmittelbar nach Betreten des Geländes möglich. Ausgenommen von dieser Regelung sind Grundschüler.
Zwar gibt es auch in Sachsen Ärger. Das sächsische Oberverwaltungsgericht (OVG), das von Eltern angerufen worden war, musste sich mit der entsprechenden Regelung in der Corona-Schutzverordnung beschäftigen. Es erklärte sie für rechtmäßig. Die Tests berührten nicht den Schutzbereich des Grundrechts auf körperliche Unversehrtheit und die verbundenen Eingriffe seien auch verhältnismäßig, teilte das OVG vergangene Woche mit.
„Damit verschaffen Sie hartnäckigen Testverweigerern einen Triumph, öffnen ihnen den Zugang zur Schule“
Das Verfahren war offenbar politisch motiviert. Denn es ist für widerspenstige Eltern in Sachsen eigentlich ein Leichtes, die Testpflicht zu umgehen, wie der Sächsische Lehrerverband (SLV) kritisiert. Es genügt nämlich auch, wenn die Eltern auf einem Formular des Ministeriums bestätigen, dass ihre Kinder negativ getestet wurden. „Damit verschaffen Sie hartnäckigen Testverweigerern einen Triumph, öffnen ihnen den Zugang zur Schule und setzen Schüler und Lehrkräfte einem unnötigen Risiko aus!“, so heißt es in einem Brief des SLV an Kultusminister Christian Piwarz (CDU). Der hatte die sogenannte Selbstauskunft zuvor verteidigt. Man wolle nicht allen Familien mit Misstrauen begegnen. Sollte jedoch Missbrauch festgestellt werden, würde dies verfolgt.
Aber: Das scheint tatsächlich bei nur wenigen Eltern nötig zu sein. Laut Ministerium haben in der vergangenen Woche im Freistaat lediglich 2.500 Schüler (von 146.000) den Test verweigert. News4teachers / mit Material der dpa
Drei Gründe, warum die Hoffnung auf Schnelltests unter Schülern trügerisch ist
Ei ei ei, was man hier alles liest. Grundsätzlich zweifle ich die Intelligenz und den Sinn für das eigene Recht von jedem an der dieser Regierung noch einem Wort glauben schenkt.
Also aufwachen und mal selbst denken. Einige Wenige hier machen es richtig…
Naile: Falls in rlp die Testpflicht kommen sollte, werde ich mir Mitstreiter suchen und nach einem guten Anwalt Ausschau halten! NOCH herrscht hier Demokratie oder sollte es zumindest. Man muss nicht alles klaglos hinnehmen. Wenn keiner den Mumm hat, sich gegen solche Hirnrissigkeiten zu wehren…, darf ich Heinrich Heine zitieren: Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um meinen Schlaf gebracht
“Falls in rlp die Testpflicht kommen sollte, werde ich mir Mitstreiter suchen und nach einem guten Anwalt Ausschau halten!”
Ich bin dabei!!!
Tests müssen “freiwillig” erfolgen
“Schüler dürfen am Präsenzunterricht teilnehmen, wenn sie einen negativen Corona-Test haben”
Einen Eilantrag dagegen hat der Verwaltungsgerichtshof abgelehnt. Für alle, die nicht getestet werden wollen, muss es aber Distanzunterricht geben.
Denn das Gericht stellte bei der Begründung klar, dass die Tests an den Schulen freiwillig erfolgen müssen. Außerdem müssten die Schulen zum Präsenzunterricht ein gleichwertiges Angebot schaffen, da es im Beschluss heißt, es müsse sichergestellt sein, dass Unterrichtsangebote im Distanzunterricht bestehen. Und zwar für die Schülerinnen und Schüler, die die Tests nicht freiwillig machen wollen.
https://www.br.de/nachrichten/bayern/eilantrag-gegen-corona-testpflicht-an-schulen-abgelehnt,SUNIvHs
12.04.2021, 19:02 Uhr
Diese Testpflicht an Schulen ist der größte Blödsinn. Die Test werden zu 90 % falsch durchgeführt und bringen fast gar nix, vom Datenschutz mal abgesehen. Jeder testet sich in der Klasse und das Ergebnis wird allen präsentiert.
Macht die Tests zu Hause und gut.
#ichmachdanichtmit
Es ist erschreckend!
Es müssen sich endlich mehr zu Wort melden, die wirklich informiert sind!
Haben Sie alle gelesen, was das RKI zu diesen Tests veröffentlicht hat?
Haben Sie mal nachgeprüft, wie die tatsächlichen Zahlen um Coronainfizierte, Coronatote, Intensivbettenauslastung etc. aussehen?
Warum äußern sich nur die “Echos” unserer Regierung und nicht mehr Menschen, die selbst lesen und denken?
Hier wird ohne mit der Wimper zu zucken Gruppezwang zu positiver Gruppendynamik erklärt. Datenschutz ist auf einmal nicht mehr so wichtig.
Auf einer Krankmeldung für meinen Arbeitgeber steht keine Diagnose, aber unsere Kinder stellen wir in der Öffentlichkeit, in einer Umgebung, in der sie sich sicher fühlen sollten, bloß?
Die “Befleckten” werden von Lehrkräfte dann auf den Schulhof getrieben, damit sie dort von allen durch die Fenster bestaunt werden können?
Unglaublich, wie Menschen so etwas befürworten können.
#ichmachdanichtmit
Guten Tag zusammen. Ich bin auch eine besorgte Mutter….. aber bin ich besorgt darüber was mit meinem Kind (7 Jahre) passiert wenn es mit den Freunden und der Lieblingslehrerin in der Klasse sitzt auf das Testergebnis wartet und erfährt das es positiv ist ….. dann wird es hektisch isoliert, muss alleine auf die allerliebste Mama warten und hat Panik wen es bald getötet haben wird ….. denkt bitte mal darüber nach.
Also ganz ehrlich schaut euch mal die Masken uns die Test über ein Mikroskop mal an … das Ding wollt ihr euch dann nicht mehr in die Nase oder euren Kindern stecken lassen.. das Teil kostet bei Amazon paar Euro …selbst unser Hausarzt sagt lasst die Finger davon
Aber wegen mir könnt ihr euch alles in die Nase reinschieben … aber verschont eure Kids weil die vertrauen euch das ihr das beste wollt für die SIE
Liest eigentlich auch jemand mal die Packungsbeilage oder das Datenblatt dieser ach so kinderleichten harmlosen Tests? Das sind hochtoxische Inhaltsstoffe mit denen unsere Kinder da ohne Augenschutz, ohne Handschuhe ohne Schutzkleidung mal eben so hantieren sollen. Das ist kein Wasser in dem da mit dem Stäbchen gerührt wird.
In der Schule muss ich jedes Pflaster aufschreiben, auf die Inhaltsstoffe von Farben achten und im chemieunterricht muss eine Einweisung auf gefahren und Sicherheitsmaßnahmen erfolgen. Aber bei dem läppischen Test lässt man die Kinder wie Schafe da ran ohne auch Gedanken um ihre Gesundheit zu machen?? Erschreckend, zu was sich die meisten hinreißen lassen ohne mal 5 Minuten die Packungsbeilage zu lesen. Und da geht es nicht um seltene oder sehr seltene Phänomene, sondern ganz klare Sicherheitshinweise. Himmel, das Teil hat sogar einen Warnhinweis!
Warnung:
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen.H319 Verursacht schwere Augenreizung. […]
Prävention:
[…]
P280 Schutzhandschuhe/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.
https://assets.cwp.roche.com/f/94122/x/ee4f1e12e0/packungsbeilage_sars-cov-2_rapid_antigen_test_patienten-c-roche.pdf
Ich bin auch überrascht, wo dafür die Gefährdungsbeurteilung bleibt. Und warum keine Handschuhe und Schutzbrillen, evtl. auch Augenduschen/-spülungen in den offiziellen Erklärvideos für Schulen zu sehen sind.
Ich bin definitiv für’ s Testen. Ich als Erwachsene teste mich regelmäßig selbst.Angenehm und einfach finde ich es nicht grade,aber ich bin dazu in der Lage. ABER…. die Vorstellung, das mein 7 jähriger Sohn in der Schule gemeinsam mit seinen Mitschülern zusammen in einem Raum sich selbst testen soll finde ich absolut unfassbar. So ist der Plan bisher bei uns nach den Ferien. Wer denkt sich sowas aus? Ich dachte Deutschland wäre ein wenig weiter entwickelt…..
In unserer Schule wird seit mehreren Wochen getestet. Und die Organisation ist super. Die Kinder durchlaufen eine Teststraße in einem gut gelüfteten Vorraum. Auf der einen Seite rein, hinsetzen, Maske abnehmen, Abstrich, Maske aufziehen, Bonbon einkassieren, auf der anderen Seite raus, wieder in die Klasse. Getestet wird von medizinischem Personal des örtlichen MVZs, ohne gruseligen Vollschutz. Vor dem ersten Test hatte meine Tochter (9) natürlich Angst, aber wir Eltern durften beim ersten Mal dabei sein. Die Teilnamequote liegt jedoch nur bei 1/3 der Kinder. Das ärgert mich.
Meine Tochter macht aber freiwillig und gerne mit, weil sie an diesem Tag von der Oma betreut werden darf oder mit einem anderen getesteten Kind spielen kann. Das ist für uns eine gangbare Lösung. Ein Restrisiko gibt es immer. Aber mir ist ein Restrisiko lieber, als ein ungewisses und größeres Risiko. Wenn Spielbesuch (wir haben eine konstante Kontaktfamilie) kommt, fahre ich auch vorher durch die Teststation, bevor ich die Kinder abhole. Zudem nehme ich das Testangebot meines Arbeitgebers wahr. Mein Mann muss auch regelmäßig zum Test, weil er kritische Infrastruktur betreut. Wir leben es positiv vor und vielleicht ist es für meine Tochter daher auch okay. Sie leidet nicht darunter! Aber natürlich würde ich mir einen zuverlässigen Lolli-Test oder Spucktest wünschen. Kommt sicher noch.
Den Fall, dass ein Kind positiv ist, gab es auch schon. Selbst in dem Fall, dass das Kind gar nicht in der Schule erschienen ist, wussten am Nachmittag alle Eltern, wer das Kind war.
Aber klar ist auch: Es läuft nicht überall so gut. Und das muss verbessert werden. V.a. wenn alles kollektiv im Klassenraum testen und ohne Maske rumpalawern, bei wem ein Strich auftaucht (Aersolwolke lässt grüßen).Wo es hakt, müssen Lösungen her, nicht pauschales Schimpfen und Ablehnen. Ja, bei uns ist auch blöd, dass der Test nicht zum Schulstart ist und die Kinder vorher noch Frühstückspause haben. Dafür wird aber währenddessen gelüftet. Das moniere ich auch und bitte um Lösungen. Das ist allemal besser, als die Klappe zu halten und hinten rum zu meckern oder zu verweigern. Nur weil es nicht 100% richtig ist, sollte man nicht alles pauschal ablehnen.
Ich hoffe, dass die Eltern, die ihre Kinder nicht testen lassen, wenigstens auf alle anderen Hygienemaßnahmen achten oder die Test zuhause auch wirklich durchführen. Ich erlebe es jedoch oft vielmals anders….
Das enthält dieser Test:
Zum Octylphenol und seinen Ethoxylaten (Link:
“4-tert-Octylphenol ist der erste Stoff der aufgrund seiner endokrinen Wirkung auf die Umwelt als besonders besorgniserregender Stoff (SVHC) identifiziert wurde. Die Bewertung erfolgte durch das Umweltbundesamt (> UBA-Presseinformation). Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Octylphenol das Hormonsystem in Fischen beeinträchtigt und dadurch die Entwicklung und Fortpflanzung schädigt. Bereits minimale Konzentrationen von wenigen Millionstel Gramm reichen aus.”
Was ist mit der gesetzlichen Schulpflicht??? 3 Kinder und 3 verschiedene Schulen.
Mein Kind hat den test verweigert, dann sollte er nach Hause. “Nein es besteht eine gesetzliche Schulpflicht” ohne test keine Schule!!!
Wo steht das, das die Schulpflicht wegen test verweigern ausgehebelt wird??? Im infektionsschutzgesetz???
Die ändern einfach alles wie es dene passt.
Wer kennt die show “Wir haben 100 Leute gefragt”
Ich wurde auch nicht gefragt ob ich für den Euro bin♂️
Das Amtsgericht Weimar machte Sonntag mit einem aufsehenerregenden Beschluss von sich reden. Im Fokus liegt die Umsetzung der Corona-Maßnahmen an Schulen in Thüringen. Das Gericht habe festgelegt, dass die „Pflicht zum Maskentragen, zum Einhalten von Mindestabständen und zu Schnelltests an Schulen eine Gefahr für das geistige, körperliche oder seelische Wohl des Kindes darstellen“, berichten mehrere Medien übereinstimmend aus dem Urteil.
hier auf N4T https://www.news4teachers.de/2021/04/familie-klagt-gegen-maskenpflicht-im-unterricht-und-bekommt-recht/
Dann wird es bald auch einen ersten Beschluss zum verpflichtendem Laientest und der Schulpflicht an Schulen geben, zumindest für die SuS die selbst das Gericht anrufen.
Ja, ohne Test keine Präsenz. Ihr Kind kann auch zu Hause seiner Schulpflicht nachkommen, indem es online lernt. Mich fragt auch keiner, ob ich bei Inzidenz 200 viele Stunden mit vielen Kontakten in einem Raum verbringen will.
Selbsttest als “Beschäftigtentestung” bei Firmen in NRW:
Arbeitgeber, die ihren Beschäftigen eine kostenlose Beschäftigtentestung anbieten, können hierüber einen Nachweis ausstellen, wenn die Testung bei Anwendung von Coronaschnelltests durch fachkundiges oder geschultes Personal durchgeführt wird. (11.04.21)
Soll also heißen, die Unternehmen und die Arbeitnehmer sind unfähig die Selbsttests eigenständig – ohne medizinisch geschultes Personal – korrekt anzuwenden?
Dagegen in Schulen mit SuS aller Altersklassen ist dies bei Testungen völlig entbehrlich und teils beamtete Beobachter reichen aus, denn laut Erlass ist eine Negativ Bescheinigung auch an NRW-Schulen vorgesehen.
https://www.mags.nrw/pressemitteilung/umsetzung-der-corona-teststrategie-nordrhein-westfalen-arbeitgeber-koennen-bei
Nein, dass bedeutet, dass die AN einen Zettel haben, mit dem sie nach der Arbeit einkaufen gehen können und sich für die Einkaufsfreigabe nochmal an einer offiziellen Testung anstellen müssen.
Insofern ist das eine vernünftige Möglichkeit.
Woher haben Sie denn das mit der Negativbescheinigung in Schulen? Wir stellen keine Bescheinigungen über negative Tests aus. Die Kinder können mit einer negativen Testbescheinigung eines Testzentrums in die Schule kommen.
In der SCHULE muss man “negatives Testergebnis” vorweisen können
Frage: Wie soll man etwas ohne Bescheinigung und namentlichen Vermerk vorweisen können??
Definition: “vorweisen” = zeigen
Im Protokoll als 1 von 15 negativ getesten ohne Namen nach Tagen noch nachvollziehbar?
https://www.schulministerium.nrw/system/files/media/document/file/Selbsttest_Dokumentation.pdf
Fundstellen:
“Der Besuch der Schule wird damit an die Voraussetzung geknüpft, an wöchentlich zwei Coronaselbsttests teilgenommen zu haben und ein negatives Testergebnis vorweisen zu können. Die Pflicht zur Durchführung der Selbsttests wird für die Schülerinnen und Schüler in der Schule erfüllt.”
https://www.schulministerium.nrw/selbsttests
https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/210410_coronabetrvo_ab_12.04.2021_lesefassung_mit_markierungen.pdf
Zumindest wird als erster Schritt mal endlich in die Pandemie-(Treiber-)Grauzone Arbeitswelt hineingeschaut, das haben sich die hohen Herren ja lange genug getraut!
Unternehmen/Arbeitgeber sind nicht unfähig, sondern wohl einfach nur unmotiviert – verständlich: Wer möchte seinen Betrieb u.U. auch schon dicht gemacht bekommen oder zumindest in Teilen stillgelegt bekommen, nur weil da 1-2 Mitarbeiter nen’ Schnupfen haben?
In Schulen läuft der Hase anders, logisch. Schulen streben halt nicht nach Gewinnen, deren Arbeitnehmer/Lehrer erhalten Lohn und Brot unabhängig vom outcome, ihre Motivation liegt also bspw. nicht darin, durch Nicht-Testung den Betrieb/Schule laufen lassen zu können, um weiter Geld zu machen.
Tada (…): Verbeamtete Lehrer sind die “besten Testbeobachter” wider Willen und Qualifikation.
In den Kitas auch grosse Ablehnung! Erzieher steht auf! Rasch abwischen ja, in der Nase popeln nein! Ich komm da nicht mehr mit.
Testpflicht auch im Kindergarten ganz klar!!!!! Sonst geht der Wahnsinn noch lange so weiter. Die Kinder kommen alle…egal ob Eltern arbeiten oder nicht. Natürlich sind die normalen Tests nicht so toll für kleine Kinder. Dann sollte der Bund mal ganz schnell kindgerechte Tests anschaffen. Kindergärten sind perfekt für ein Virus. Viele Menschen auf engem Raum,schreiend,tobend ohne Abstand und MN Schutz.Auch Wenn vielleicht mittlerweile ein paar Erzieher geimpft sind.Die Kinder bringen schön das Virus mit nach Hause in die Familie. Oft wird es dann erst bemerkt,weil die Kinder ja meistens keine Symptome haben. Ich denke vielen Eltern ist das leider nicht bewusst.
Schnelltest – einfach erklärt für Dummies:
PoC-(Point-of-Care-)-Tests sind Antigen-Schnelltests
aber
Selbsttests oder Laientests sind sogenannte “PoC-Tests”, da aber OHNE geschultes (medizinisches) Personal durchgeführt dann KEINE “Antigen-Schnelltests”.
Mögliche Begründung beim
Bundesministerium für Gesundheit:
“–> Gibt es eine Meldepflicht für Antigen-Schnelltests?
Ja, positive Ergebnisse von PoC-Antigenschnelltests sind meldepflichtig. Auch Personen, die in Schulen oder anderen Einrichtungen diese Tests bei anderen Personen anwenden, sind in die Meldepflicht nach dem Infektionsschutzgesetz einbezogen.
–>Wer kann Antigen-Schnelltests anwenden?
Antigen-Schnelltests müssen von geschulten Personen durchgeführt werden, und entsprechende Arbeitsschutzmaßnahmen müssen dabei berücksichtigt werden. Hierbei kommt es insbesondere auf die korrekte Durchführung des Nasen- bzw. Rachenabstrichs an, bei dem infiziertes Gewebe mit einem Abstrichtupfer aus dem Mund- oder Nasenraum entnommen wird. Wird der Abstrich fehlerhaft durchgeführt, kann das Ergebnis des Schnelltests verfälscht sein.”
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/nationale-teststrategie/faq-schnelltests.html#c20764
TEIL 2
Roche SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test
ist kein Antigen-Schnelltest, da der Bindestrich und “Schnell” fehlt, bzw. durch Rapid ersetzt ist ?
siemens-healthineers CLINITEST Rapid COVID-19 Antigen Self-Test
ist kein Antigen-Schnelltest, da der Bindestrich fehlt und dafür “Self” eingesetzt wurde?
Rapid = heißt übersetzt “Schnell”
Mein Kind hat ab Mo Präsenzpflicht..und Testpflicht. Der Test soll zuhause erfolgen und eine Bescheinigung ausgefüllt werden. Sorry, aber wenn es nicht so traurig wäre, könnte man drüber lachen.Bislang wurden Kinder nicht mal mit Symptomen getestet..sie sind ja nicht infektiös. Jetzt werden sie dazu gezwungen, um in einem kalten Klassenraum zu sitzen, unter Aufsicht Arbeitsblätter zu machen(die die Wechselgruppe zuhause macht), Maskenpflicht und Abstand zu allem. Um herauszufinden, dass Kinder doch infektiös sind, hätte ein Test genügt, der vorher strikt verweigert wurde.Mein Kind hat Angst vor dem Test. Ich bin auch nicht geschult, wurde selbst mehrfach getestet und finde es unangenehm.Man darf nicht vergessen, die Fehlerquote ist enorm, kein Kind tut sich das selbst an. Spätestens, wenn er posituv war und die Prozedur losgeht..dann ja vielleicht negativ. Was wird unseren Kindern angetan?
Absolute Testpflicht ♂️ Mein Kind wird nicht getestet “wenn es eine Pflicht ist” warum soll eine Einwilligungerklärung unterzeichnengenau !!! Weil somit im Fall eines Unfalls mit dem Test, mein Kind kein Anspruch auf Haftung hat, wenn es in der Militärverwaltungszone BRD Rechte geben würde, hätten wir auch pflichten die binden sind, es würde auch eine klare Haftung geben jetzt stellt euch mal vor unsere sogenannten Rechte sind nur AGB’s dann braucht man dafür eine Einwilligungerklärung . Es soll ja Menschen geben die haben angst vor einem Virus, Und setzen ihre eigenen nachkommen mit Testung und Impfgiftstoffen solchen gefahren aus, unverantwortlich diese nicht eigenständig denkenden bio roboter, Festplatte Gehirn hat ein virus Corona.
Bücher lesen hilf !!!
Auch mal über den Tellerrand schauen und sich mit anderen Lösungen und wegen beschäftigen, kann den Horizont erweitern.
Bis heute wurde noch nie ein Virus nachgewiesen komisch das robert Koch Institut weis das auch aber es verdienen ja alle gut an den vermuteten deutschen ( in meinen fall Deutscher nach RuStaG mit Staatsangehörigkeit Preußen)
Der Duden ist auch ein Buch!!!!
Der Duden ist auch ein Buch!!!!
Tests an Schulen: abgelehnt !!!
Traurig ist doch, das viele Menschen die Panikmache und Angstschürerei für wahrer nehmen, als sich mal gründlich zu erkundigen WAS da eigentlich hinter steckt und für Eltern, die nicht wissen, was sie ihren Kindern damit “antun” empfehle ich das Statement des Hirnforschers Rüther (oder auch allgemein) mal einfach anzuhören…https://www.youtube.com/watch?v=fBIKBgFfhBg
Da kann Herr Hüther (so heißt der Mann, der im Übrigen alle Kinder für hochbegabt hält) noch so traurig zu Klaviergeklimper in die Kamera gucken: ohne den Grundkonflikt zu benennen, bleibt es Blabla. Es geht ja nicht darum, Kindern aus Bosheit irgendetwas vorzuenthalten.
Der Punkt ist: Über offene Schulen wird das Virus in die Familien hineingetragen – und gefährdet dort massiv die Eltern (die Intensivstationen sind voll mit nicht-vorerkrankten 40- bis 50-Jährigen) und mittlerweile zahlreiche Kinder auch (Long-Covid betrifft sieben Prozent der infizierten Kinder).
Sind wir bereit, den Preis zu zahlen, dass Tausende Kinder ihre Eltern verlieren und womöglich dauerhafte Schäden davontragen, damit Hunderttausende ein paar Wochen lang in den Präsenzunterricht gehen können? Das ist die Abwägung, die zu treffen ist.
Dazu noch der Punkt: Als Nicht-Betroffener, wie ein womöglich bereits geimpfter Senior Hüther, der wohl keine Kinder in Kita oder Schule hat, ist die Entscheidung in dieser Frage womöglich leicht. Für Betroffene weniger…
Wer im Übrigen die Warnung vor einer Seuche, die in Deutschland bereits 80.000 Menschenleben gefordert hat, als “Angstmache” abtut, hat sich für jede seriöse Diskussion disqualifiziert.
Seuche? Todesangst? Verwaiste Kinder? Ich glaube, Sie haben sich bereits disqualifiziert…
Lili, Yvonne und Kathrin nur um einige zu nennen. Ich stehe zu 100% hinter euch. Nur wo stehen wir jetzt? Ab dem 1.6 entfällt der Distanzunterricht. Die Kinder müssen zur Schule mit Test. Oder sie bleiben zuhause ohne zu testen, aber dafür mit schlechten Noten und Diskriminierung durch die Schule, selbst erlebt, und können nichts lernen in der oder durch die Schule, obwohl wir eine Bildungspflicht haben. Die Schule droht mit Behörden und die Behörden wissen keine Antwort auf das Test dilemma, ausser zwingen sie ihr Kind, es ist doch zum Schutz anderer, sie müssen ihrem Kind doch klar machen das es eine Pflicht für das Land ist oder die beste Aussage das Stäbchen muss doch nur ganz wenig in die Nase. Ich persönlich habe in NRW mit der Stadt, dem Jugendamt, der Schulbehörde, der Schulaufsichtsbehörde und der Bezirksregierung telefoniert und ausser meine Zeit zu verschwenden nichts erreicht, was einer Antwort gleich käme, was nun zu tun sei. Also bleibt nur Abzuwarten das der Wahnsinn ein Ende hat.
Also ich bin momentan in der 8. Klasse und habe einen kleinen Bruder (1. Klässler). Sowohl ich als auch mein Bruder werden nicht in die Schule gehen, solange getestet wird. Für mich ist Homeschooling kein Problem, da ich so in meinem Tempo (schneller als im Präsenzunterricht) arbeiten kann. Unsere Lehrer sind größtenteils überfordert, sodass ich mir vieles selber durch das Internet beibringe. Mein kleiner Bruder jedoch leidet sehr unter der Situation. Er braucht dringend wieder normalen Unterricht mit seinen Mitschülern, auch das selbstständige arbeiten fällt ihm schwer. Nachdem wir nun seit 1 JAHR (!) Corona haben merkt man ihm an, dass er oft traurig und lustlos ist. Er tut mir echt leid, sowas kann man keinem Grundschulkind antun. Zwar verstehe ich, dass Politiker schwere Entscheidungen treffen müssen, aber wir als Bürger und als Volk haben wohl kein Recht mitzubestimmen und müssen dann all diesen Regeln (die werden so oft geändert, dass man sich auch nicht mehr auskennt) still und schweigend folgen. Meine Eltern sind ziemlich skeptisch was das alles angeht, jedoch glaube ich nicht alles was sie mir sagen und informiere mich selbst. Hoffentlich endet dieser Irrsinn bald und niemand muss mehr leiden (sei es nun an dem Virus oder der psychischen Belastung).