Viele Eltern verweigern die Selbsttests ihrer Kinder in der Schule – Politiker bringen eine Testpflicht ins Gespräch

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DÜSSELDORF. Die Probeläufe mit den Selbsttests von Schülern kurz vor den Osterferien haben gezeigt: Eine nennenswerte Zahl von Eltern lehnt das Procedere in den Schulen ab. Politiker bringen deshalb bereits eine Testpflicht ins Gespräch. Dabei haben viele Väter und Mütter gute Gründe. Einen Ausweg könnte das sächsische Modell bieten. Das sieht zwar eine Testpflicht vor. Die kann aber auch zu Hause erfüllt werden. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.

Beim Selbsttests kommen Wattestäbchen zum Einsatz. Wer mit Kindern arbeitet, weiß, was dabei in der Schule schiefgehen kann. Foto: Shutterstock

Freiwillig oder verpflichtend, ein- oder zweimal pro Woche, zu Hause oder in der Schule: Jedes Bundesland hat seine eigenen Regeln bei den Corona-Selbsttests für Schüler.

In Nordrhein-Westfalen beispielsweise ist ein Test pro Schüler und Woche vorgesehen. Dort gilt laut Schulministerium: „Die Testungen finden in den Räumen der Schule an den von der Schule festzulegenden Tagen möglichst zu Beginn des Unterrichtes mit den im Präsenzunterricht anwesenden Schülerinnen und Schülern statt. Sie werden vom schulischen Personal – insbesondere den Lehrerinnen und Lehrern – beaufsichtigt. Grundsätzlich sollen alle Schülerinnen und Schüler an den Testungen teilnehmen, die Eltern bzw. volljährige Schülerinnen und Schüler können dieser jedoch mit einer entsprechenden Erklärung dem Testangebot bzw. der Testdurchführung widersprechen.“

„Zu viele Testverweigerer führen das gesamte System der Testungen von Schülern ad absurdum“

Und das ist keine Seltenheit. „Es hat sich herausgestellt, dass circa 20 Prozent der Eltern ihren Kindern keine Einwilligung geben, in der Schule bei den Selbsttests mitzumachen. Das führt das gesamte System der Testungen ad absurdum“, sagt Andreas Bartsch, Präsident des NRWL. Der nordrhein-westfälische Lehrerverband (NRWL) hält bei den Selbsttests in Schulen eine Testpflicht für alle Schülerinnen und Schüler für notwendig – und zwei Selbsttests pro Woche.

Die Selbsttests für Schülerinnen und Schüler können nach Ansicht des Verbands zudem nicht allein von Lehrkräften durchgeführt werden. „Wir fordern von der Landesregierung, die Aufsicht über Corona-Selbsttests von Schülerinnen und Schülern in die Hände der Eltern oder von medizinisch geschultem Personal zu geben“, betont Bartsch. Denn das Verfahren in den Klassenräumen sei heikel. „Alle nehmen für den Selbsttest natürlich im Klassenraum die Maske runter, einige brauchen sogar Unterstützung beim Einführen der Teststäbchen in die Nase. Die Lehrkräfte müssen zudem das gebrauchte Testmaterial in Mülltüten entsorgen, obwohl sie selbst noch nicht durch Impfungen geschützt sind“, kritisiert Bartsch.

Tatsächlich ist es ein Problem, wenn jeder fünfte Schüler sich nicht an den Tests beteiligt. Grundsätzlich gilt, wie ein Team um den Mobilitätsforscher Prof. Kai Nagel von der Technischen Universität Berlin im (auf Berlin bezogenen) Modus-Covid-Bericht festhält: „Unsere Simulationsergebnisse zeigen, dass wöchentliches Testen aller Schülerinnen und Schüler einen starken infektionsreduzierenden Effekt hat.“ Eine Erhöhung der Testfrequenz auf zweimal pro Woche würde die Wirkung den Wissenschaftlern zufolge tatsächlich nahezu verdoppeln. „An dieser Stelle muss jedoch betont werden, dass die deutliche Wirkung der Schnelltests nur eintritt, wenn erstens jede Schülerin / jeder Schüler das Angebot wahrnimmt und zweitens bei einem positiven Testergebnis sofort in Quarantäne geht. Hier sind also eine hohe Beteiligungsrate und Disziplin notwendig.“

„Wenn einige glauben, dass das nur für die anderen nötig ist, dann wird der Schulsenator sagen, dass der Test verpflichtend ist“

In Baden-Württemberg denkt Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) deshalb bereits laut über eine Testpflicht für Schüler nach. Das niedersächsische Kultusministerium verlautete, es werde noch geprüft, ob die Testung nach den Osterferien ein Angebot oder verpflichtend werden.

Auch in Hamburg könnte die Testpflicht kommen. „Wenn einige glauben, dass das nur für die anderen nötig ist, dann wird der Schulsenator zur Not sagen, dass der Test verpflichtend ist“, sagt Bildungssenator Ties Rabe (SPD), von sich in der dritten Person sprechend, laut „Hamburger Morgenpost“. An der ersten Runde der Schnelltests an den Schulen der Hansetadt in der vergangenen Woche haben 84 Prozent der anwesenden Schüler teilgenommen. „Die Beteiligungsquote ist erfreulich hoch“, befand Rabe. Ziel sei aber, dass sich deutlich über 90 Prozent aller Schüler zweimal pro Woche testen ließen.

Wie wichtig die Teilnahme ist, belegt das Ergebnis der ersten Testrunde: 111 Schnelltests zeigten ein positives Ergebnis – läge die Quote unter den Verweigerern ebenso hoch, wären allein in dieser Testrunde 20 potenziell positive Testergebnisse unentdeckt geblieben.

Allerdings ist eine Testpflicht in der Schule extrem heikel. Eine Abfrage unter den Eltern habe ergeben, dass ein „nicht unerheblicher Teil die Tests nicht will“, so erklärte der Schulamtsdirektor des bayerischen Landkreises Dachau, Albert Sikora, dem „Merkur“. An manchen Schulen betrage der Anteil der Kinder, deren Eltern Widerspruch einlegten, gar 40 Prozent. Im Schulamt seien „übelste Mails“ eingegangen, manche Eltern hätten gar mit einer Klage gedroht. Das Thema, seufzt der Schulamtsdirektor, sei „hoch emotional“.

Und viele Eltern haben dafür gute Gründe. Testungen in der Schule könnten „nie und nimmer hygienische Bedingungen erfüllen, da die Masken dafür abgenommen werden müssen“, sagt der Vorsitzende des Bayerischen Elternverbands Martin Löwe laut „Süddeutscher Zeitung“. Infizierte Kinder hätten vor dem Test Kontakt mit anderen und könnten sie anstecken. Zudem fürchteten einige Befragte Diskriminierung, wenn es öffentlich zu einem positiven Testergebnis komme und ein Kind nach Hause gehen müsse. Manche Eltern jüngerer Kinder lehnten die Tests in der Schule auch deswegen ab, wenn Abstriche durch unbekannte Personen in einer nicht vertrauten Umgebung durchgeführt würden.

Auch in Niedersachsen regt sich Widerstand dagegen, dass sich Schüler in der Schule selbst testen müssen. Die Durchführung der Tests gehöre in die häusliche Umgebung, fordert die Arbeitsgemeinschaft der Elternräte laut Redaktionsnetzwerk Deutschland. Sie plädiert dafür, dass die Schulen Testkits für zu Hause zur Verfügung stellen oder anstelle der Lehrer medizinisches Personal einsetzen, um Ansteckungen und Verletzungen zu vermeiden.

In Sachsen gibt es verpflichtende Tests bereits – allerdings nicht zwingend in der Schule. Im Freistaat gilt: Personen der Zutritt auf das Schulgelände untersagt, wenn sie kein negatives Testergebnis nachweisen können. Der Test darf längstens drei Tage, bei Schülern eine Woche alt sein. Ein Selbsttest ist noch unmittelbar nach Betreten des Geländes möglich. Ausgenommen von dieser Regelung sind Grundschüler.

Zwar gibt es auch in Sachsen Ärger. Das sächsische Oberverwaltungsgericht (OVG), das von Eltern angerufen worden war, musste sich mit der entsprechenden Regelung in der Corona-Schutzverordnung beschäftigen. Es erklärte sie für rechtmäßig. Die Tests berührten nicht den Schutzbereich des Grundrechts auf körperliche Unversehrtheit und die verbundenen Eingriffe seien auch verhältnismäßig, teilte das OVG vergangene Woche mit.

„Damit verschaffen Sie hartnäckigen Testverweigerern einen Triumph, öffnen ihnen den Zugang zur Schule“

Das Verfahren war offenbar politisch motiviert. Denn es ist für widerspenstige Eltern in Sachsen eigentlich ein Leichtes, die Testpflicht zu umgehen, wie der Sächsische Lehrerverband (SLV) kritisiert. Es genügt nämlich auch, wenn die Eltern auf einem Formular des Ministeriums bestätigen, dass ihre Kinder negativ getestet wurden. „Damit verschaffen Sie hartnäckigen Testverweigerern einen Triumph, öffnen ihnen den Zugang zur Schule und setzen Schüler und Lehrkräfte einem unnötigen Risiko aus!“, so heißt es in einem Brief des SLV an Kultusminister Christian Piwarz (CDU). Der hatte die sogenannte Selbstauskunft zuvor verteidigt. Man wolle nicht allen Familien mit Misstrauen begegnen. Sollte jedoch Missbrauch festgestellt werden, würde dies verfolgt.

Aber: Das scheint tatsächlich bei nur wenigen Eltern nötig zu sein. Laut Ministerium haben in der vergangenen Woche im Freistaat lediglich 2.500 Schüler (von 146.000) den Test verweigert. News4teachers / mit Material der dpa

Drei Gründe, warum die Hoffnung auf Schnelltests unter Schülern trügerisch ist

 

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Besorgte Mutter
1 Jahr zuvor

Mit einem Zettel (auch online, egal) ist es nicht getan, das Eltern einen Negativtest vor Betreten der Schule vorweisen, sofern sie dies selbst „nur“ bestaetigen muessen.
Das ist ein gefundenes „Fressen“ fuer Coronaleugner und Testverweigerer und Unschuldige leuden oder sterben an Covid.

Dieses Vorgehen ist unverantwortlich den Kindern und Lehrkraeften gegenueber!!!

Die hygienischen Aspekte in den Schulen zur Testung muessen gruendlichst geprueft werden, da gerade die Zeit der gemeinsamen Testung ein extrem erhoehtes Risiko zur Ansteckung birgt.

Es MUESSEN! auf jeden Fall 100% aller beteiligten Personen getestet werden!!!!
Da reichen auch keine 90%!!!

Die Klassenraeume sind immer noch nicht den Pandemiebedingungen angepasst worden mit der Ausstattung.

Also „werte“ Kultusminister * innen kommen Sie endlich mal in die Kontakte und kuemmern Sie sich um den Gesundheitsschutz an den Schulen!!!!

Dies scheint Ihnen ja in keinster Weise nur im Ansatz zu gelingen, also foerdern Sie den absoluten Distanzunterricht zum Schutz der Gesundheit Aller!!!!

Fassungslos in NRW
1 Jahr zuvor
Antwortet  Besorgte Mutter

Absolut richtig und das muss in abgesicherter Durchführung zuhause auch für alle Grundschulen gelten.

Yvonne
1 Jahr zuvor

Erschreckend… !!! Was wollen sie uns allen noch vorschreiben … in Deutschland gibt es bislang für NCHTS eine Impflicht das wird aber passieren wenn ich jetzt als Mutter nicht mehr alleine bestimmen darf was mit meinem Kind gemacht wird .. sie ist 11 jahre jung was wenn sie selber diese Prozedur einmal oder sogar 2 mal die woche nicht möchte … wird sie dann festgehalten und mit gefallt der Abstrich genommen ??? Der Test ist unangenehm und ich kann mir nicht vorstellen das gerade jüngere Kinder damit so problemlos umgehen … zumal der Test keine 100 prozentige sichere Aussage Anzeigt … und jetzt mal Hand auf Herz .Wir machen seid 1 Jahr jetzt mit Corona rum nichts was in der Vergangenheit beschlossen wurde hat wirklich Sinn oder Abhilfe geschaffen… und jetzt soll ich als Mutter mit weiterem Schwachsinn mein Kind zwingen lassen … ich sage deutlich nein und werde gegen Testpflicht klagen wenn es sein muss ….ich habe genug das man uns aller Rechte beraubt ….

Who knows...
1 Jahr zuvor
Antwortet  Yvonne

„Wird sie dann festgehalten und mit Gewalt der Abstrich genommen“ Also ernsthaft, Sie machen sich lächerlich mit so einer Aussage! Dann bleiben Ihre Kinder halt zuhause und erhalten keinen Unterricht, auch keinen Distanzunterricht. Klappe zu, Affe tot.

Daniel
1 Jahr zuvor
Antwortet  Who knows...

Es besteht immer noch eine Schulpflicht, auch für gesunde die sich nicht testen lassen!!!

MiMi
1 Jahr zuvor
Antwortet  Who knows...

Antwort war für *Who Knows*:
Also bei so einem Kommentar bleibt mir echt der Mund offen stehen… am liebsten würde ich antworten, dass ich hoffe, dass über Ihnen bald „die Klappe zugeht“, mach ich aber natürlich nicht, das verbietet mir mein Anstand. Karma wird es regeln…

besorgter Vater
1 Jahr zuvor
Antwortet  Who knows...

Who knows,

erst denken dann schreiben. Ich selbst habe bisher mehrfach mich testen lassen müssen, es war immer unangenehm. Aber selbst in China wird bei der Einreise mehr auf die Menschenwürde geachtet als an den deutschen Schulen. Dort wird am Flughafen in Kabinen getestet und das Ergebnis kommt dann per Mail falls es positiv ist.

Den Eltern wird hier klar unterstellt Falschaussagen bzw. Betrug vorgeworfen, sonst könnte ich mein Kind zu Hause testen und nicht im Aerosol verseuchten Klassenzimmer.

Für den Datenschutz der allen mit recht heilig, muss ich unterschreiben, das er bei dieser Art der Durchführung nicht eingehalten werden kann.

Who knows erst denken dann schreiben!!!!

Dirk
1 Jahr zuvor
Antwortet  Who knows...

Sehr unfeiner Kommentar von Ihnen!!
Nein, diese Mutter hat recht. Jetzt geht man zu weit, wenn man in der Schule Corona-Test erzwingt. Das gehört niemals in den Bereich von Schule. Gerade in der Grundschule ist es ein Wahnsinn so etwas zu wollen. Ich möchte mein Kind auch vor diesen Übergriffen schützen. Das grenzt an Perversion mit kleinen Kindern so umgehen zu wollen. Die Schulen und Lehrer sind auch ihrer eigentlichen Aufgabe vollkommen missbraucht, wenn man diesen Schritt auch noch geht.
Die bisherigen Maßnahmen sind für den Schulbetrieb völlig ausreichend.

Rita
1 Jahr zuvor
Antwortet  Who knows...

Mit welchen Konsequenzen? Für solche Kinder gibt es auch keinen Distanzunterricht mehr. Es gibt aber tatsächlich Kinder, die das Testen nicht tolerieren, zum Beispiel Kinder mit Autismus Spektrum Störungen. An welcher Stelle ist für diese Kinder Klappe zu?

NatiBum
1 Jahr zuvor
Antwortet  Who knows...

Oh man, was für eine Aussage! wie wärs wenn du die Klappe zu machst und ….Affe tot!

Besorgte Mutter 2
1 Jahr zuvor
Antwortet  Who knows...

Lächerlich ist die Situation schon lange nicht mehr. Was sollen die Kinder noch alles über sich ergehen lassen?! Heiligt die Angst und die Panik denn alle Mittel?!

Kathrin
1 Jahr zuvor
Antwortet  Yvonne

Danke liebe Yvonne, hoffentlich sehen es noch mehr Menschen so wie du ( und ich) und und handeln im Sinne ihrer Kinder.

Lilli
1 Jahr zuvor
Antwortet  Kathrin

Hallo liebe Yvonne und Kathrin… ‍♀️,

ich bin auch völlig und ganz eurer Meinung, und ich hoffe es stehen so viele zusammen dagegen wie nie zuvor…

Zu dem Kommentar,, es herrscht immernoch Schulpflicht in Deutschland “

Von diesen Eltern sagt bestimmt keiner das die Kinder nicht in die schule dürfen .. , das dürfen Sie schon, nur ohne Testungen eben…, war vor der Pflicht doch auch so!

Nur jetzt sagt die Schule,, ohne Testungen kein Recht auf Online Unterricht“ !

Sind dann die Eltern diejenigen die ihren Kindern die Schule letztendlich verbieten, oder doch etwa die Schulen ?

Ich

monika
1 Jahr zuvor
Antwortet  Yvonne

Dem kann ich nur beipflichten! Zwei Mal in der Woche diese Prozedur über sich ergehen lassen, damit ist das Trauma Schule vorprogrammiert! Schrecklich, allein die Vorstellung! Und dann ist noch nicht mal sicher, ob der Test gelungen ist.
Wenn schon Tests bei Kindern, dann eher Spucktests, die sollen aber wohl nicht so leicht durchzuführen sein…oh Mann, ich habe den Eindruck, dass man derzeit eine Art Versuchskanninchen aus uns macht. Dennoch möchte ich nicht in der Haut der Regierenden stecken, all das zu entscheiden und die richtige Wahl zu treffen…

Dagmar Z.
1 Jahr zuvor
Antwortet  Yvonne

Ja, es ist nicht mehr auszuhalten!. Dieser ganze Wahnsinn nennt sich auch noch legitim und diese Panikmache , in die jetzt auch noch unsere Kinder hineingezogen werden, schleichend und unter dem Deckmantel des Schutzes für Andere! Haben Kinder überhaupt irgendeine Lobby in diesem Staat, stempelt man sie alle zu potentiellen Gefährdern ab, die nicht mehr auf ihr Bauchgefühl hören dürfen, ob sie krank sind und sich auch so fühlen? Was geschieht hier gerade mit der Unbeschwertheit der unwiederbringlichen KINDHEIT?????

hwsmuenchen@gmail.com
1 Jahr zuvor
Antwortet  Yvonne

Schaut mal in denBeipackzettel rein von dem Selbsstest!

Erst ab 18 Jahren und die Inhaltsstoffe !!! Damit sollen unsere Kinder die 8 Jahre alt sind umgehen können?

Roche Test jückt in den Augen und Nase, Tränende Augen usw… also nur ein Wattestäbchen ist das nicht.

Peggy Meyer
1 Jahr zuvor
Antwortet  Yvonne

Ich bin voll und ganz deiner Meinung. Du sprichst mir aus dem Herzen. Und leider steht man am Ende allein da. Der Grossteil der vorher auch der gleichen Meinung war fügt sich dem jetzt aus Angst vor Strafe wenn die Präsenzpflicht nicht eingehalten wird. Traurig wenn doch mal die Menschen zu dem stehen würden was sie vertreten und zusammenhalten.. So jedenfalls können die aließ machen. Das Volk beugt sich ja.

Michel
1 Jahr zuvor
Antwortet  Yvonne

Wenn ich so etwas lese packt mich die Lust solche selbstverliebten Dramaqueens vor Gericht zu bringen.
Im Endeffekt tragen die Kinder den nicht erkannten Infekt in die Familien der Klassen. Das scheint Sie leider einen scheiß zu kümmern.
Das lang geforderte Testkonzept für Schulen wird durch solche Verhaltensmerkwürdige ad absurdum geführt.
Versuchen Sie bitte auch mal darüber nachzudenken

Ahre
1 Jahr zuvor
Antwortet  Michel

Corona Test bei Kindern

Olivia
1 Jahr zuvor
Antwortet  Yvonne

Ich bin absolut Ihrer Meinung !
Diejenigen, die Angst haben, sollen zuhause sich verstecken und alle anderen können dann in Ruhe ihr Leben genießen!

Chris
1 Jahr zuvor
Antwortet  Yvonne

Sie dürfen selbst entscheiden. Die Präsenzpflicht ist ausgesetzt, also entweder Fernunterricht (und Ihr Kind ist vor was auch immer Sie befürchten geschützt) oder Präsenzunterricht und Test (und damit ist Ihr Kind, die anderen Kinder und wir Lehrer/innen auch geschützt.

Liebe Grüße

Coronamachtdoof
1 Jahr zuvor
Antwortet  Chris

Nur wegen einem Test ist man also geschützt.Hurra ich geh mich auch testen weil dann brauch ich ja keine impfung mehr.Wie dumm sind sie eigentlich?Ich zb möchte das sich mein Kind testet.Aber das Kind möchte nicht.Ich habe das Kind mehrfach gefragt und auch alles erklärt.Aber ich finde sie hat das Recht es abzulehnen.Egal ob sie erst 10 Jahre jund ist.Recht auf Distanzunterricht darf man ihr nicht nehmen(Bildungsrecht)

Kinzelmann
1 Jahr zuvor
Antwortet  Yvonne

Leute wacht mal auf! Die kinder bekommen einen psychischen Schaden! Ihr müsst euch mal besser informieren . Der Test macht uns alle krank!

Scaletta
11 Monate zuvor
Antwortet  Yvonne

Verhalten der Eltern spiegelt sich fast immer auf die Kinder über.

Besorgte Mutter 2
1 Jahr zuvor
Antwortet  Besorgte Mutter

Warum sollen gesunde nachweisen, dass sie gesund sind???!!! Ich finde, wer Angst hat, der soll zu Hause im Distanzunterricht bleiben.

Gustav
1 Jahr zuvor

Nicht nur die Eltern verweigern den Test, auch die SuS sagen dann vor Ort gerne mal „Nein“.
Und bei einer Testquote von ca. 15 % im ersten Probelauf hätte man sich das ganze Prozedere auch sparen können.

Emil
1 Jahr zuvor

Ich kann die Eltern verstehen. Es gibt im Moment wohl kaum eine dümmer Idee, als in einem Klassenraum die Masken runterzuziehen! Unsere Schulministern beweist mit diesem Vorschlag nur ein weiteres Mal ihre Unfähigkeit.

Horstino
1 Jahr zuvor
Antwortet  Emil

Die Kinder ziehen auch schon in der Frühstückspause und für Maskenpausen die Maske von der Nase. Aber beim Testen sollen die Kinder 3 Meter auseinandersitzen.

Die Regeln für Grundschulen kann man echt vergessern.

Verärgert
1 Jahr zuvor

Ich bin für eine Testpflicht. Wer nicht will bleibt zu Hause! Ich finde es einen Hammer, das hier bei uns sich so viele Eltern verweigern. In meiner Klasse haben sich auf die Art nur zwei Kinder testen lassen. Das ÄRGERT mich!
Nach Schulöffnung schreien, aber dann nichts für die Sicherheit aller Schüler tun wollen.

Kaum zu glauben
1 Jahr zuvor
Antwortet  Verärgert

@verärgert
Ich bin unbedingt für Tests, meinetwegen auch verpflichtend. Allerdings ist es doch so, dass in den Schulen die Rahmenbedingungen nicht passen.
Wenn ein positives Kind beim Test niesen muss, haben alle anderen im Raum, ein ziemlich hohes Risiko angesteckt zu werden. Bei B 1.1.7. reicht es im Zweifel auch schon, dass andere die Maske zwar aufhaben, diese aber nicht eng genug schließt.
Nicht umsonst sind Testzentren so aufgebaut, dass immer nur eine zu test ende Person im Raum sein darf. Von der fehlenden Schutzkleidung für Lehrer mal ganz abgesehen.
Zuhause zu testen, hätte diesbezüglich also große Vorteile, leider kann man sich bei einigen halt nicht sicher sein, ob nicht ein und derselbe negative Test, immer wieder vorgezeigt wird (sofern es ein Selbsttest ist).
Also vielleicht einfach bei der für alle sichersten Variante, dem Distanzunterricht bleiben.

Katinka
1 Jahr zuvor
Antwortet  Kaum zu glauben

Bei uns dürfen die Kinder zum Essen und Trinken in der Pause ja auch die Masken abnehmen und – wenn wir mal ehrlich sind – den Abstand halten die allermeisten auch nicht ein, ich habe es zig mal beobachtet die letzten 2 Wochen. Daher sehe ich keinen Unterschied, wenn sie zum Testen auch kurz die Maske abnehmen. Bei uns haben bisher sogar nur 50% der Eltern den Tests zugestimmt! Das ist absolut inakzeptabel, da kann man es auch sein lassen. Ab Inzidenz 100 gibt es hier (BY) zum Glück eine Testpflicht, aber da sind nur die Abschlussklassen in der Schule.
Ich bin auch für Testpflicht mit Aufhebung der Präsenzpflicht – und bin mir sicher, dass es dann plötzlich doch geht…

Markus
1 Jahr zuvor
Antwortet  Kaum zu glauben

Wenn das Kind positiv in der Schule sitzt und nicht getestet wird, verteilt es seine. Iren aber den ganzen Tag. Und Niesen wird es dann auch sonst bestimmt gerne mal.
Ohne Test keine Schule. Und mit einem Wattestäbchen im vorderen Nasenbereich eine Abstrich zu machen, ist auch kein Gesundheitsrisiko. Jeder, der schon einmal mit dem Finger in der Nase gebohrt hat, hatte ein größeres Verletzungsrisiko. Und es braucht mir auch keiner damit zu kommen, dass Kinder nicht in der Nase bohren.

Mama
1 Jahr zuvor
Antwortet  Verärgert

Des is dei Meinung..duast du eigentlich ois wos ma da sogt…des is a totaler Schwachsinn warum soi ma sie testn ohne Symptome…na warum…ganz einfach damit de zahlen schee nach oben gehn…

Katinka
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mama

Na offensichtlich ja nicht nur „mei Meinung“…

Jenny stein
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mama

ich bin auch voll dagegen die kinder leiden schon genug unter dem scheis

Lessi
1 Jahr zuvor
Antwortet  Verärgert

Die ,,Testwereigerer,, sind nicht direkt ,,Testablehner,,. Ich gehöre auch dazu. Nun verweigere ich nicht das Resten an sich, das halte ich sogar für sehr wichtig und sinnvoll, sondern die Bedingungen unter welchen das Testen in den Schulen durchgeführt werden soll. Testen würde ich mein Kind auf jeden Fall aber eben erst zu Hause. Alleine um den ganzen Stress mir und vor allem meinem Kind zu ersparen. Dafür werde ich auch in Kauf nehmen, dass ich die Tests selber bezahlen muss. Das ist mir und auch vielen anderen Eltern wert. Also, hier muss man echt unterscheiden was ,,Testverweigerer,, tatsächlich bedeutet.

Tom
1 Jahr zuvor
Antwortet  Lessi

Erst Hause… Eine wahre Menschenfreundin…

Pro-sichere-Test-Umgebung
1 Jahr zuvor
Antwortet  Lessi

Ich bin auch total fuer den Test, und wer will kann in der Schule sich testen lassen, aber man sollte auch sonst zu Hause das machen können. Einfach den Wahl haben! Wenn mein Kind positiv ist, bleibt sie zu Hause, nur wenn negative geht sie in der Schule, mit den Test Ergebnis (diese kleine Streife, mit Namen und Datum). Was ich nicht verstehe, ist , dass die kinder müssen sich testen lassen… aber die Eltern ins Buero nicht.

Andivid
1 Jahr zuvor
Antwortet  Lessi

An der Meinung bin ich auch. Ich bin bereit in der nötige Häufigkeit mein Kind zu testen und die Testergebnisse schriftlich und auf Video (wenn nötig) festzuhalten.
Damit könnte man die Schulen entlasten, die Schulpersonal weiß auch nicht mehr, was sie noch machen sollen.
Was mich noch zusätzlich irritiert, dass es schon vom Grund aus unterstellt wird, dass die Eltern damit nicht gewisshaft umgehen würden.

Christoph K
1 Jahr zuvor
Antwortet  Lessi

Wir haben den Test bei unserer 2 Jährigen Tochter verweigert.
Jetzt macht der Kindergarten eine Welle ohne die Gründe zu kennen.
Mein Sohn wurde Positiv getestet und wir haben eine Quarantäne bekommen von 01.04 bis zum 15.04 dann wurden meine Frau und ich am 05.04 getestet und haben eine Quarantäne bekommen bis zum 19.04 dann wollten die am 08.04 unsere Tochter testen (die sehr wahrscheinlich Positiv war) das hieße eine Quarantäne bis zum 22.04, also haben wir den Test verweigert und haben den Test auf den 18.04 verlegt damit ein Negativtest vorliegt wenn sie wieder in die Kita geht.
Ich verstehe nicht wo das Problem ist wenn man ein Test verweigert, das Kind in Qaurantäne ist und zum Ende hin noch einen Test bekommt mit dem der Virus Negativ getestet wird.

Dieses 100% Testen und sofort als Schande der Gesellschaft abgestempelt zu werden ohne die Gründe zu kennen, zeigt in was für einer Gesellschaft wir Leben.

Lander der Dichter aber nicht Denker.

Marie
1 Jahr zuvor
Antwortet  Christoph K

Habe ich das richtig verstanden, Ihre Tochter ging noch Tage, nachdem Ihr Sohn, Ihre Frau und Sie selbst positiv getestet waren, noch in die KITA??? Oder warum wollte man dort am 8.4. testen?

Fassungslos in NRW
1 Jahr zuvor
Antwortet  Verärgert

Nein, das ist so nicht richtig! Es geht um die Umstände und Testbedingungen. Wenn hier durch völlig unüberlegte und unsichere Rahmenbedingungen der Testdurchführung das Risiko einer Infektion sogar noch erhöht wird, ist es völlig nachvollziehbar und verständlich, dass Eltern und Schüler hier verweigern.

Tom
1 Jahr zuvor

Dann wäre Zuhause VOR dem Unterricht doch wohl sinnvoller als zuhause NACH dem Unterricht…

Dagegen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Verärgert

Die Politiker sagen ihr soll beide Finger in die Nase stecken, ein Finger ins Po und ein Gurke in Mund und so zu Arbeit gehen…. Noch eine Aldi tüte über Kopf siehn das die radioaktive Strahlung aus eurem Gehirn nicht nach außen dringt…. Seit ihr damit auch einverstanden, ihr Schafe? Fang an euren Gehirn zu benutzen…

Mikesch
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dagegen

Bravo. Vollkommene Übereinstimmung meinerseits. Leider gibt es eine große Menge Schafe in D. Dumme und schlaue, aber Schafe halt. Ich fürchte dennoch, es wird sehr schwer, dem zu entkommen und ich rechne bei Testverweigerern in der Schule, dass hier Sanktionen in Form von Bußgeldern auf die Eltern zukommen werden.

Aries
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mikesch

Wird schwer einem nackten was aus der Tasche zu ziehen

Katharina
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dagegen

Mein Applaus!
Diese Menschen werden nie wach….

Bidmon
1 Jahr zuvor
Antwortet  Verärgert

Was sind Sie für eine Mutter oder Vater! Der sein Kind so ein Schwachsinn Test durch führen lässt!

Mimi
1 Jahr zuvor
Antwortet  Verärgert

Nö!!!! Einfach nö! Wenn Sie zu den (leider immer mehr werdenden) Leuten gehören, die sich von ihrer Angst leiten lassen und ihre Hirne nicht mehr einschalten können, dann bleiben SIE und ihre Sippe doch bitte Zuhause, aber lassen die anderen in ihr normales Leben zurückkehren. Ich bin mittlerweile für das Prinzip „Survival of the Fittest“… wär doch schön wenn sich sodie ganzen Dummen einfach selbst eliminieren 😉

MiMi
1 Jahr zuvor
Antwortet  Verärgert

@Verärgert
Nö!!!! Einfach nö! Wenn Sie zu den (leider immer mehr werdenden) Leuten gehören, die sich von ihrer Angst leiten lassen und ihre Hirne nicht mehr einschalten können, dann bleiben SIE und ihre Sippe doch bitte Zuhause, aber lassen die anderen in ihr normales Leben zurückkehren. Ich bin mittlerweile für das Prinzip „Survival of the Fittest“… wär doch schön wenn sich sodie ganzen Dummen einfach selbst eliminieren

DaCha
1 Jahr zuvor
Antwortet  MiMi

, dann bleiben SIE und ihre Sippe doch bitte Zuhause, aber lassen die anderen in ihr normales Leben zurückkehren…..
finde ich, eine sehr dreiste, beleidigende und kuriose Aussage…
Eine Rückkehr in ein normales Leben wird es nicht geben, auch nicht wenn wir unseren kleinen Kindern Wattestäbchen mit fragwürdigen Stoffen in die Nasen schieben und damit riskieren Ihre Gesichtsnerven zu verletzen…
Wissen Sie überhaupt was eine Sippe ist??

LG
eine besorgte Mutter

Jan aus H
1 Jahr zuvor

Aussetzen der Präsenzpflicht und Testpflicht für alle, die in Präsenz kommen. Das ermöglicht jedem, diese Dinge gegeneinander abzuwägen und eine Entscheidung zu fällen. Diejenigen, die in die Schule gehen, sind dann nur mit anderen zusammen, die ebenfalls getestet wurden.

Aktuell werden diejenigen, die den Test ablehnen, weil sie die Durchführung in der Schule für zu riskant halten, in gewisser Weise mit den Corona-Leugnern, die den Test ablehnen, weil sie Corona für harmlos halten oder keine Lust auf Quarantäne haben, über einen Kamm geschoren.

Eine Testpflicht ohne Aussetzen der Präsenzpflicht geht nicht, denn dann hätte man die absurde Situation, dass diejenigen, denen die Schutzmaßnahmen nicht ausreichen und das Testen darum befürworten, ihre Kinder trotz unzureichender Maßnahmen in die Schule schicken müssen, während Corona-Leugner, die die Kinder eigentlich schicken wollen, das dann nicht tun müssen, weil sie den Test verweigern.

Die Elfe
1 Jahr zuvor
Antwortet  Jan aus H

Jan aus H. Das wäre eine Lösung. Ausetzten der Präsenzpflicht und Testung vor Unterrichtsbeginn z.B. zu Hause. Als Mutter gebe ich nicht die Zustimmung zur Testung meiner Tochter IM Klassenraum/Unterricht. Als Lehrkraft habe ich gegen die Art der Durchführung IM Unterricht/Klassenraum remonstriert. Das ist keine Lösung diese Aufgabe an die Lehrkräfte zu delegieren. Und wahrscheinlich sogar rechtlich bedenklich. Daher „wertet“ Tonne ja gerade die Ergebnisse der Testwoche aus……

Aries
1 Jahr zuvor
Antwortet  Die Elfe

So sieht es nämlich aus!
Was wenn dabei irgendwas schief geht? Worst case, das Kind hat Nasal Recht Dünnwandige Äderchen, Stäbchen rein und schon reißt die Aderwand längseitig auf…
Ist kein Spaß 3 Tage lang Nasenbluten zu haben und das einzige was einen vor zu viel Blutverlust schützt ist ein Stück Tempo das alle 10-20 gewechselt werden will..
Davon ab sehe ich auch rechtlich keine Grundlage mein Kind vom Unterricht gänzlich auszuschließen seitens der Schulleitung. Die Schulpflicht ist keine einseitige Pflicht. Sondern, so sehr mein Kind in die Schule zu gehen verpflichtet ist so sehr ist der Lehrstuhl dazu verpflichtet dafür zu sorgen das mein Kind in Sachen Bildung nicht benachteiligt wird. Unternehmen sind per Gesetz verpflichtet alle verlegbaren Arbeiten auch ins Homeoffice samt Mitarbeiter zu verlegen.
Ab einer 100 Inzidenz wird nahezu alles geschlossen, nur in Schulen ab 200…also sollen sich so viele Schüler als nur irgend möglich infizieren???
Wer geimpft ist kann dann also sowieso zu Hause bleiben, denn ein Testen dieses Schulpflichtigen Kindes wird ein positives Ergebnis anzeigen. Ja und dann??? Geimpft, Getestet und trotzdem darf man nicht in die Schule? Oder dürfen diese Kinder dann doch in den Präsenzunterricht um möglichst viele zu infizieren????

Reichtlangsam
1 Jahr zuvor

Ich sehe bei dem Verfahren immer noch einen Verstoß gegen das Recht auf Datenschutz. Alles ist gut, solange alle negativ sind. Wenn das nicht mehr zutrifft, ist natürlich sonnenklar, wer der Positive ist – und da kann man auch nicht pädagogisch gegenwirken! Müsste ich mich als Erwachsener in einer Gruppe (alle Lehrer im Lehrerzimmer?) testen lassen und würden die Ergebnisse anschließend laut im Kollegium verkündet, würde ich das auch intolerabel finden. Aber mit Kindern kann man das ja machen…
Übrigens werden bei Läusen auch Zettel verteilt, die von den Eltern zu unterschreiben sind. Da müssen Lehrer und Mitschüler auch drauf vertrauen, dass die Eltern sich entsprechend gekümmert haben. Als Lehrer muss ich auch nicht alle Köpfe selbst untersuchen und anschließend die Namen verkünden, bei denen ich Läuse gefunden habe… Wie Eltern das wohl fänden?

Katinka
1 Jahr zuvor
Antwortet  Reichtlangsam

Bei uns wusste auch so jeder, wer infiziert war an der Schule. In meiner eigenen Klasse sind es laut Schüler noch mehr als offiziell bekannt – also, sie wissen es eh…
Außerdem ist ja ein Selbsttest noch keine Diagnose. Er muss durch einen PCR-Test bestätigt werden.

Besorgte Mutter
1 Jahr zuvor
Antwortet  Katinka

Ja, genau, hier ein Ausschnitt aus dem Merkblatt wenn der PoC-Test positiv ist:
“ Mitunter zeigen Selbsttests auch falsch positive Ergebnisse an. Bei Vorliegen eines positiven
Ergebnisses eines Selbsttests besteht daher nach der Corona-Verordnung Absonderung die
Verpflichtung, dass Sie Ihr Ergebnis unverzüglich mittels eines zuverlässigeren PCR-Tests
bestätigen lassen.
Kommen Sie dieser Nachtestpflicht nicht nach, kann dies mit einem Bußgeld geahndet werden.“

Und genau darum bekommt mein Kind keine Einwilligung für den Schnelltest. Ich lasse nicht mit Hilfe meines Kindes die Tests testen und mein Kind hat schon zwei PCR-Test gehabt, hat panische Angst davon, ich tue meinem Kind es nicht mehr an.

Dieter Schmeer
1 Jahr zuvor
Antwortet  Reichtlangsam

Die Läuse sind doch ein super Beispiel, wie gut sowas funktioniert: Bei unserer Tochter wurden in der Grundschule jahrelang Zettel wegen Läusen verteilt, alle paar Wochen einer. Da wurde auf die Eltern vertraut und vertraut, die endgültige Lösung brachte dann das Ende der Grundschulzeit für uns. Übrigens keine Ghettoschule, sondern Grundschule für zwei Dörfer mit zusammen ca. 5.500 Einwohnern. Ausländeranteil sehr gering, alle sind der deutschen Sprache mächtig.
Vorher im Kindergarten war jahrelang Theater, weil Eltern morgens ihren Kindern noch schnell einen Fiebersenker verpassen, damit sie Ihre Kinder abgeben können. Zwei Stunden später kotzt der Sprössling dann den ganzen Gruppenraum voll. Die endgültige Lösung brachte da natürlich das Ende der Kindergartenzeit, nicht evtl. einsetzende Vernunft.
Und da sollen jetzt FREIWILLIGE Tests in der Schule irgendwas bringen? Die „kümmernden“ Eltern aus den obigen Beispielen werden ihre Kinder nie testen lassen, könnte ja sein dass sie dann in Quarantäne müssen und man sich wirklich mal kümmern muss, dass kann man nicht riskieren.
Aber unsere Kinder können wir ja freiwillig testen lassen, damit wir wenigstens merken wenn es zu spät ist. Wir sind sehr vorsichtig, wenn unsere Kinder Corona haben kann es nur aus der Schule kommen, da bringen doch Tests für unsere Kinder nichts.
Einzig zielführende Lösung: ALLE lassen sich testen. Wenn nicht im Klassenraum, dann soll halt das rote Kreuz / die Bundeswehr / das THW / wer auch immer ein Testzelt vorm Schultor aufbauen oder sowas. Macht doch mal hier mit der Bazooka den grioßen „Wumms“ statt die Masken-Millionen den Abgeordneten in die Taschen zu stecken.

Ich
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dieter Schmeer

Die Bundeswehr vor einer Schule das klingt ja wie im kriegsgebiet, da werden Eltern protestieren ( hab mann und kind bei der Bundeswehr) wurden in uniform schon Mörder genannt und dann vor der schule wahnsinn! Waren schon zur Amtshilfe im corona Krankenhaus und trotzdem will ich keine Testumgebung in der schule !!!

Grundschullehrer
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dieter Schmeer

Sehr wahr. Den Eltern die Verantwortung für die Tests zu übergeben ist mehr als naiv.

Lessi
1 Jahr zuvor
Antwortet  Grundschullehrer

Und warum war es nicht naiv die Eltern Lehrer im Homescoolling zu spielen? Dafür waren sie dann gut genug. Was ist das für eine Moral? Es gibt sicher Eltern, die sowas machen würden. Die Tests manipulieren oder ähnliches. Nun die meisten Eltern haben unter sehr schweren Bedingungen zum Teil mehrere Kinder zu Hause betreuen müssen. Und jetzt werden sie unter ein Kam mit den schwarzen Schafen geschert? Das ist die Dankbarkeit dafür, dass sie die Lehrer vetreten haben ohne dass sie es den Lehrern vorgehalten haben. Und jetzt kommen die Lehrer mit so einer Einstellung daher? Und warum nicht eher Regeln ausdenken, nach denen die schwarze Schafe bestraft werden statt alle zu verdächtigen? Zum Beispiel die Tests in der Schule markieren. Mit verschiedenen Farben jeden Tag und diese müssen jeden Tag in der Schule abgegeben werden. Oder auch sonstige Kontrollmechanismen, das können wir doch auch gut. Nur schlimm ist, dass dieses Unvertrauen auf dem Rücken der Kinder und den Eltern, die ihre Kinder nur schützen wollen, ausgetragen wird. In großen Betrieben können die Angestellten sich zu Hause testen lassen. Bei anderen Betrieben sind einige Kollegen darauf geschult und testen ihre Kollegen. Nun haben unsere Kinder schon so viel mit gemacht und jetzt noch mehr und müssen sich selbst sogar testen. Wenn es so weiter geht, werden sie sich vielleicht auch demnächst selber impfen? Da kann man auch zur Not auf Datenschutz pfeifen. Da frage ich mich ernsthaft ob es um Kindeswohl noch überhaupt geht.

Lessi
1 Jahr zuvor
Antwortet  Lessi

…oder Geldstrafen verhängen, wie bei ohne Maske im Öffentlichen Raum. So eine Grobfahrlässigkeit allen Elten zu unterstellen ist echt eine große Nummer. Und das auch noch von einem Lehrer sich sagen zu lassen, ist direkt ein Schlag ins Gesicht nach den ganzen Wochen und Monaten Homescoolling.

Ausderpraxis
1 Jahr zuvor
Antwortet  Lessi

Warum schimpfen Sie auf die Lehrer? Die bestimmen doch nicht, ob und wie Tests durchgeführt werden!
An JEDER Schule wurden lange und differenzierte Briefe an das Ministerium verschickt, um auf die Problematik der Testung im Klassenraum hinzuweisen.
Unserer Bitte an die Schulelternbeiräte uns zu unterstützen, wurde zum Glück in einigen Fällen dadurch nachgekommen, dass diese den Brief auch unterschrieben haben.
Da Testkits ihre Aussagekraft nach 20-30 Minuten verlieren, diese auch waagrecht liegen und möglichst nicht bewegt werden dürfen, macht eine nachkontrollierbare Testung zu Hause unmöglich, auch nicht mit durch Farben gekennzeichnete Teststreifen.
Und, seltsam, es sind eine große Anzahl der Eltern selbst, die den Selbsttest zu Hause ablehnen, selbst als wir Lehrer den Vorschlag machten, den Teststreifen zu fotografieren und zur Schule zu mailen.
Vertrauen untereinander? Fehlanzeige!

Marie
1 Jahr zuvor
Antwortet  Reichtlangsam

Die Läusezettel sind beim Thema Datenschutz aber auch kein Vorzeigemodell. Wenn 1 Kind an dem Tag fehlt und ich einen solchen Zettel an alle anderen verteile, ist auch klar, um wen es geht.

Lieblingsmensch
1 Jahr zuvor
Antwortet  Reichtlangsam

Unsere Schule nahm an einer PCR-Teststudie zu Corona teil. Lehrer und Schüler wurden in Pools getestet und bei positivem Testergebnis selektiv ermittelt. Nur dann kann man alle schützen, wenn der, der sich vielleicht unglücklicherweise infiziert hat, in Quarantäne geht und evtl. Betroffene mit ihm. Alle, die sich testen ließen, hatten dies verstanden. Allen, die positiv waren, wurde Verständnis und Mitgefühl entgegengebracht. Wo ist das Problem? Wenn sich das Selbst- oder Fremdbild über Corona positiv oder negativ definiert, dann läuft was gewaltig schief – wie im Mittelalter. Wir leben doch im Zeitalter nach der Aufklärung!

Lieblingsmensch
1 Jahr zuvor
Antwortet  Reichtlangsam

Bei hartnäckigem Lausbefall muss die erfolgreiche Beseitigung von einem Arzt bescheinigt werden. Habe schon von Familien gehört, die es länger nicht geschafft haben, lausfrei zu werden und so keine Teilnahme der Kinder am Unterricht möglich war – Datenschutz hin oder her.

Reichtlangsam
1 Jahr zuvor
Antwortet  Lieblingsmensch

Es ist und bleibt aber ein Grundrecht! Und das kann man nicht einfach wegwischen.
Ich hab dafür keine Patentlösung, aber okay ist und bleibt das trotzdem nicht.
Und wenn man es als Familie nicht schafft, „lausfrei zu werden“, holt man sich ärztlichen Rat. In der Schule dürfte aber trotzdem nicht verkündet werden, Familie xy ist nicht lausfreit. Selbst wenn sich das schon alle denken, darf das doch nicht verkündet werden.

Ich muss da mal was loswerden
1 Jahr zuvor
Antwortet  Reichtlangsam

Nein, eben nicht, es gibt nicht Datenschutz um jeden Preis, schon gar nicht, wenn es um die Gesundheit geht. Und erst recht nicht, wenn ich vorsätzlich jemandem schade, wenn ich mich nicht testen lassen will und weiß, dass ich erkrankt bin. Ich kann auch keinen Menschen umbringen und mich dann auf den Datenschutz berufen.

mm
1 Jahr zuvor

Frau Merkel hat gestern im Gespräch mit Anne Will berechtigte Zweifel am Testen geäußert. Es seien Momentaufnahmen, gültig für einige Stunden und im besten Fall werden alle Schüler an zwei Tagen getestet und an fünf Tagen in der Woche eben nicht. Und dann, soviel ich mitbekommen habe, noch mit ungenauen Ergebnissen, sowohl in die eine als auch in die andere Richtung. Im Klassenverband kommt dann noch das erhöhte Infektionsrisiko hinzu. Psychisch gesehen auch eine Herausforderung für alle, sobald ein positiver Test darunter ist. Ich setze keine Hoffnung auf das Testen. Auch wenn alle mitmachen. Wenn alle negativ getestet werden, kann das auch zum Freibrief für alles andere in dieser Woche werden. Da werden dann vielleicht auch die simpelsten Maßnahmen über den Haufen geworfen. Geburtstagspartys und Treffen mit Familien erscheinen weniger gefährlich. Nein Danke. Dann lasse ich meine Kindere lieber zu Hause und riskiere es, dass sie das restliche Schuljahr mit meiner Hilfe fertigmurksen. Tübingen mit offener Innenstadt dank Teststrategie scheint gerade auch gegen die Wand zu fahren. Wobei ein Tagesticket mit einem Test auch noch eher zu verantworten ist, als ein Schulwochenticket mit maximal zwei Tests.

Katinka
1 Jahr zuvor
Antwortet  mm

Und nächstes und übernächstes Schuljahr? Wie soll es dann weitergehen? Man kann doch die Schuljahre nicht alle irgendwie „fertigmurksen“? Es muss endlich eine effektive Strategie her. Testpflicht finde ich gut, aber das allein wird wohl nicht reichen…

mm
1 Jahr zuvor
Antwortet  Katinka

Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass bis zum nächsten Schuljahr doch die meisten Erwachsenen und vielleicht sogar die 16 Jährigen geimpft sind. Auch Impfungen für Kinder werden zunehmend getestet. Vielleicht schafft Deutschland ja noch die 60% Schön wäre auch der Einsatz von Luftfiltern. Das wäre wenigstens im Gegensatz zum Testen, dass mich ein bisschen an das Einsammeln von Verletzten auf einem Schlachtfeld erinnert, präventiv und würde mir mehr Sicherheit vermitteln. Ist nur zu hoffen, dass Malleurlauber nicht eine neue Mutante als Souvenir mitbringen.

Wunder SAM
1 Jahr zuvor
Antwortet  mm

@mm

Welche 60% soll Deutschland noch schaffen?
Falls Sie 60%-Impfquote meinen, wird diese bei den Mutationen nicht reichen, die Pandemie zu stoppen!
Die Herdenimmunität rückt eher in weite Ferne.
https://www.spektrum.de/news/warum-herdenimmunitaet-wahrscheinlich-unmoeglich-ist/1852930

Mary-Ellen
1 Jahr zuvor
Antwortet  mm

@mm:

Ich bewerte das Testen der SuS in der Frequenz von ein bis zwei Mal pro Woche sowie die Hoffnung, damit die Pandemie „in den Griff“ zu bekommen ähnlich wie Sie und Bundeskanzlerin Merkel.
Meiner Ansicht nach wird diesem Vorgehen zu viel Effekt beigemessen.
Die Probleme mit ablehnenden Eltern/Schülern, falschen Ergebnissen, in Schulen die Entsorgungsfrage und die Durchführung mithilfe von LuL etc. lassen für mich diese Maßnahme am Ende in Bezug auf die Bezeichnung Sicherheit sehr lückenhaft erscheinen.
Klar, besser als nichts, aber dies als „Sicherheit in Schulen“ zu verkaufen, wie es von einigen KM verkündet wird, halte ich für maßlos übertrieben.

Pit 2020
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mary-Ellen

@Mary-Ellen

Aber den allerbesten (Ironie) Effekt – und der ist garantiert – hast du leider vergessen: In allen Bundesländern ist die ganze „Schulfamilie“ erst mal wieder vollauf beschäftigt.
🙁

Wunder SAM
1 Jahr zuvor

Sachsen: „Der Test darf längstens drei Tage, bei Schülern eine Woche alt sein.“

Jopp, so funktioniert’s wohl!
… die Durchseuchung geht dann mit vermeintlichem Siherheitsgefühl schneller!

Als Säule der Pandemiebekämpfung gedacht Corona-Schnelltests liefern unzuverlässige Ergebnisse
Sie sollen unbedenkliche Kontakte ermöglichen. Doch viele Schnelltests weisen Infektionen mit dem Coronavirus nicht ausreichend sicher nach
https://www.tagesspiegel.de/wissen/als-saeule-der-pandemiebekaempfung-gedacht-corona-schnelltests-liefern-unzuverlaessige-ergebnisse/27036606.html

Rosa
1 Jahr zuvor

jeder steht in seiner Verantwortung einen Beitrag zu leisten um den Gesundheitsschutz für alle die am Schulleben beteiligt sind zu gewährleisten.

Defence
1 Jahr zuvor

Das wird das erste mal sein, dass ich etwas verweigern muss. Das mache ich nicht. Das Risiko ist mir zu hoch.
Ich gehe auch in keinen Raum, von dem ich weiß, dass da kurz zuvor jemand positiv getestet wurde.
Bei mir ist dann ein Punkt erreicht, an dem ich sage, da ist mir mein persönliches Risiko zu hoch. Werde nicht mein Leben lassen, damit andere Menschen ihre Freizeit leben können.

Chris
1 Jahr zuvor

Das im Durchschnitt 40% den test ablehnen mag schon sein. Bei meinen Klassen im Berufsschulbereich habe ich festgestellt, daß die Streuung der Ablehnung gewaltig ist. In manchen Klassen testen sich alle, weil dann die Gruppendynamik wirkt. Motto: „Wer sich nicht testet, der ist der Buhmann.“
In anderen Klassen testet sich niemand. Da wirkt dann ebenfalls die Gruppendynamik, nur eben in entgegengesetzte Richtung. Motto: „Ich teste mich doch nicht passend zu den Osterferien in die Quarantäne.“

Meiner Meinung nach bringt die ganze Testerei nur etwas, wenn man das Testergebnis höher gewichtet als die Schulpflicht. Wer sich also nicht testet, kommt nicht in die Schule und wenn dann am Ende auf dem Zeugnis „nicht bewertbar“ als Note steht und die Schüler nicht versetzt werden oder die Schule zwangsweise verlassen müssen, weil die maximale Verweildauer erreicht ist, dann ist das eben so.

Ansonsten haben wir doch genau den gleichen Mist wie mit der Masernimpfung. Eigentlich müssen alle geimpft sein, aber die Impfung wirklich durchsetzen können wir nicht, weil die Verweigerer sich dann ja auf die Schulpflicht berufen und somit dann doch triumphieren. Ich habe jedenfalls von noch keinem Fall gehört wo ein Kind von der Polizei zwangsweise gegen den Willen der Erziehungsberechtigten beim Amtsarzt zur Impfung vorgeführt wurde und die impfverweigernden Erziehungsberechtigten anschließend wegen Kindeswohlgefährdung vor Gericht standen.

Wer A sagt, muß auch B sagen. Wer Regeln aufstellt, muß sie auch bis zur letzten Konsequenz durchsetzen. Ansonsten sollte man es besser gleich bleiben lassen.

Einalem
1 Jahr zuvor

Wir wohnen zwar in Hessen, allerdings würde ich mich auch gegen ein testen in den Schulen aussprechen. So etwas muss zuhause geschehen, bzw Fachpersonal durchführen.
Wir würden uns weigern ,dann bleiben unsere Kinder zuhause, wenn es Pflicht wäre.

S.
1 Jahr zuvor

– Schnelltests haben eine Trefferquote von ca. 80%, wenn sie korrekt durchgeführt werden, in ca. 20 % der Fälle sind sie falsch. Das ist eine hohe „Ausfallquote“.
– Korrektes Ausführen bedeutet mitunter, sich bis zur Schmerzgrenze ein Stäbchen in die Nase zu führen und dieses mehrfach herumzudrehen. Welches Kind/welcher Jugendliche/Erwachsene macht das korrekt? Jede*r, die*der schon einmal einen solchen Test hat durchführen lassen, weiß, dass dies scheitern muss.
– Infektiöses Material kann leicht auf die Tische etc. gelangen und wird nicht fachgerecht entsorgt werden können.
– Masken müssen zum Testen kollektiv abgenommen werden.
– Schnelltests bieten nur ein Momentergebnis der Ansteckungsgefahr, das nach ca. sechs Stunden überholt ist.
– Ein bis zweimal in der Woche freiwillige SuS zu testen, verhindert nur bedingt Ansteckungen, da man sich ja jeder Zeit erneut infizieren kann.
– Österreich will seine Tests an Schulen nach einem Lockdown eine Woche nach Ostern schrittweise mit PCR-Tests weiter durchführen.
Warum wohl?
(https://www.derstandard.de/jetzt/livebericht/2000125301517/zaehes-ringen-um-verschaerfungen-in-wien-niederoesterreich-und-im-burgenland?responsive=false)
Hubig schreibt (sehr putzig):
„Ein etwaiges positives Testergebnis weist auf das Vorliegen einer SARS-CoV-2 Infek-tion hin, daher kann ihr Kind in diesem Fall nicht weiter am Unterricht teilnehmen. In dieser besonderen Situation wird Ihr Kind altersgerecht sensibel pädagogisch betreut und nicht alleine gelassen. Zugleich werden Sie sofort von der Schule informiert. Ge-meinsam mit Ihnen wird entschieden, ob Ihr Kind nach Hause geschickt werden kann oder aus der Schule abgeholt werden muss. In beiden Fällen muss Ihrerseits sicherge-stellt werden, dass schnellstmöglich ein PoC-Antigentest durch geschultes Personal in einer vom Land beauftragten Schnellteststation (siehe https://corona.rlp.de/de/testen/) durchgeführt wird.“
„Altersgerecht sensibel pädagogisch betreut“ bedeutet was für die Lehrkraft? Wie soll diese Betreuung mit 2 m Abstand erfolgen? Sind LuL Wonderwoman, Batman etc., die sich ihren Zauberumhang umwerfen, um die eigene Achse drehen und dann coronafrei Hilfestellung leisten?
WACHEN SIE AUF, FRAU HUBIG!!! AUSGETRÄUMT!!! FALSCHER FILM!!! WELCOME IN REALITY!!!

Wunder SAM
1 Jahr zuvor
Antwortet  S.

@S.
„Hubig:
„Ein etwaiges positives Testergebnis …
In beiden Fällen muss Ihrerseits sicherge-stellt werden, dass schnellstmöglich ein PoC-Antigentest durch geschultes Personal in einer vom Land beauftragten Schnellteststation (siehe https://corona.rlp.de/de/testen/) durchgeführt wird.“

GENAUSO PUTZIG
wie Tonne in Niedersachsen, der legt das weitere Vorgehen gleich ganz in die Hand der Eltern:
„Ihr Kind wird bis zur Abholung in der Schule sensibel betreut und ist keinesfalls auf sich allein gestellt. Sie haben in der Folge die Entscheidungshoheit zum weiteren erforderlichen Vorgehen in der Abklärung des Verdachts. Die Abklärung kann über Ihre Hausärztin, Ihren Hausarzt oder ein Schnelltestzentrum erfolgen. Zur Verdachtsabklärung wird ein PCR-Test durchgeführt und die Beurteilung dieses Ergebnisses durch Fachleute entscheidet darüber, ob eine tatsächliche Infektion mit SARS-COV-2 vorliegt.“

Der KNALLER bei TONNE:
– Eltern haben ENTSCHEIDUNGSHOHEIT zum Vorgehen in der Abklärung des Verdachts.
– PCR-Test wird gefordert!

NUR HEY:
Gemäß der aktuellen Vorgaben zur PCR-Test-Kosten-Übernahme durch die KK, heißt es, dass für SYMPTOMLOSE die Kosten des PCR-Tests NICHT übernommen werden!

PCR-Tests ZAHLEN dann die ELTERN (70,- €), oder wie?
–> Nachfrage über die SL, wer die Kosten des PRC-Tests trägt, wurde an das Niedersächsische Kultusministerium zu KM TONNE weitergeleitet.

RESULTAT: KM Tonne – Schweigen im Wald!

WiMoKa
1 Jahr zuvor
Antwortet  Wunder SAM

Das wurde bereits durch die Bundesregierung beantwortet: die Kosten für den auf einen positiven Schnelltest folgenden PCR -Test übernehmen die Krankenkassen, auch die privaten. Nachzulesen auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums.

S.
1 Jahr zuvor
Antwortet  WiMoKa

@WiMoKa und WunderSAM: In RLP wird bei einem positiven Testergebnis in der Schule KEIN PCR-Test gemacht, sondern nur ein Schnelltest (PoC-Antigentest) in einem Schnelltestzentrum (von Apotheken etc. betrieben). Und erst wenn dort der Test dann auch positiv ausfällt, soll man als Eltern mit seinem Kind zum PCR-Test gehen. Wieviele Elternteile werden das wohl machen – dreimal testen mit Stäbchen, um das positive Ergebnis auch amtlich zu haben? Dies ist vermutlich wieder eine wunderbare Strategie von Hubig und Dryer und ihrem Adlatus Zanger aus dem Landesuntersuchungsamt, um die Zahlen von positiv getesteten SuS zu drücken (denn dort werden ja nur die PCR-Positiven gezählt).

h_exe
1 Jahr zuvor
Antwortet  S.

Hier das Testkonzept für RLP:
https://corona.rlp.de/fileadmin/bm/Bildung/Corona/Konzept_Selbsttests_an_Schulen.pdf

Da heißt es:
„Die Eltern veranlassen umgehend eine Überprüfung des positiven
Selbsttestergebnisses durch einen PoC-Test Antigentest in einer vom Land beauftragten Schnellteststation durch geschultes Personal“

Ist auch dieser positiv, heißt es weiter:
„positiv, ist die positiv getestete Person verpflichtet, sich unverzüglich in eine 14-tägige häusliche Absonderung Quarantäne) zu begeben. Weitere Hinweise enthält das Informationsblatt, das jeder positiv getesteten Person von der Teststelle ausgehändigt wird. Anschließend sollte sich die positiv getestete Person unter Einhaltung der Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen (insb. Maske tragen) auf direktem Wege in die häusliche Absonderung (Quarantäne) begeben. Bei Verschlechterung des Gesundheitszustandes sollte umgehend der Hausarzt bzw. die Hausärztin kontaktiert werden.

Hinweis:
Ein positiver PoC-Antigen-Schnelltests kann mit einem PCR-Test verifiziert werden. Hierzu muss nach Terminvereinbarung ein zweiter (kostenloser) Abstrich an einem Testzentrum durchgeführt werden.3 Bei einem negativen PCR-Ergebnis kann die Quarantäne beendet werden.4 Mit Blick auf das Personal wird es vor diesem Hintergrund grundsätzlich geboten sein, einen PCR-Test durchführen zu lassen.“

… und das Schreiben des Ministeriums an die Eltern
https://corona.rlp.de/fileadmin/bm/Bildung/Corona_Test/Elterschreiben_Tests_nach_den_Osterferien.pdf

An der Schule meiner Kinder (in RLP) werden allerdings keine Selbsttest angeboten. Hier sollen die Eltern gleich einem PoC-Antigen-Schnelltest zustimmen. Dieser Test soll dann von einem, von einer Hausarztpraxis organisiertem Team an den Schulen durchgeführt werden.

Die Elfe
1 Jahr zuvor
Antwortet  Wunder SAM

Wunder SAM- Genau das wollte ich auch wissen. Die Frage der Kostenübernahme. Wobei die Info gegenüber den Eltern uns SuS „unterschlagen“ wird, dass die Schule die Selbsttest-Ergebnisse eh ans Gesundheitsamt weiterleitet. Dann wird halt Quarantäne angeordnet.

Marie
1 Jahr zuvor
Antwortet  Die Elfe

In NRW hieß es ausdrücklich, dass das Gesundheitsamt durch die Schule nicht informiert und auch grundsätzlich kein Kontakt aufgenommen werden soll. SO kann man Infektionen auch verschleiern.

Wunder SAM
1 Jahr zuvor
Antwortet  Die Elfe

@Die Elfe
„… dass die Schule die Selbsttest-Ergebnisse eh ans Gesundheitsamt weiterleitet.“

Aus der zu unterschreibenden Einverständniserklärung geht hervor, dass die Schule die Ergebnisse an das GA weiterleitet.
Zitat:
„Ich nehme Kontakt zu meinem Arzt oder meiner Ärztin bzw. einem Testzentrum auf und lasse einen PCR-Test zur Verdachtsabklärung vornehmen. Das Gesundheitsamt an meinem Wohnort wird von der Schule über ein positives Selbsttestergebnis informiert.“

Bleibt halt nur die Frage, ob das Testzentrum den PCR-Test „wirklich“ kostenlos anfertigt, wenn ich mit dem Wunsch dort ankomme, einen PCR-Test durchführen lassen zu wollen.
Denn bei uns führen nicht alle Testzentren PCR-Tests durch. Und die, die eine PCR-Testung durchführen, haben diese explizit gegen Cash im Angebot.
Kostenlos ist ein PCR-Test bei denen nur, wenn ein positiver Schnelltest im Testzentrum aufgetreten ist, der dann kostenlos durch PCR bestätigt wird.

Hat man ggf. NUR das Problem:
1. Selbsttest an Schule positiv
2. Testzentrum, Schnelltest negativ – ergo kein kostenloser PCR-Test
3. Laut Tonne benötigen SuS jedoch PCR mit negativem Ergebnis, um wieder in Präsenz an die Schule zu dürfen,
respektive die Schule betreten dürfen, um Ihre ABITURPRÜFUNG abzulegen.

???

Maren
1 Jahr zuvor
Antwortet  Wunder SAM

Wunder Sam bei uns im Schreiben von der Schule stand klar,dass die Schule informiert werden muss und das Gesundheitsamt informiert.Dh.da ist nix mit um den PCR Test drücken.

Wunder SAM
1 Jahr zuvor
Antwortet  Maren

@Maren
Es geht NICHT ums Drücken vor einem PCR-Test!

.. es geht darum, dass KM Tonne im Vorfeld NICHT verbindlich dargelegt hat, wie der ‚genaue‘ Ablauf nach einem positiven Selbsttest an der Schule konkret aussieht.
Das weitere Vorgehen einzig und allein in die Verantwortung der Eltern und volljährigen SuS zu legen, kann es wahrlich nicht sein.
… und bis das Gesundheitsamt informiert ist und überhaupt in die Pötte kommt – zumindest bei uns in der Region chronisch überlastet -, liegen wohl schon sämtliche Abiprüfungstermine in der Vergangenheit!

Küstenfuchs
1 Jahr zuvor

Ich sehe nicht, wo Eltern gute Gründe haben, dass ihr Kind keinen Test machen soll. Diskriminierung? Wie fühlt sich das Kind? Ich frage mal kätzerisch: Wie viele Tote darf denn das gute Gefühl der Kinder kosten?

Küstenfuchs
1 Jahr zuvor
Antwortet  Küstenfuchs

Und warum kann man hier eigene Rechtschreibfehler nicht nachträglich korrigieren?

Defence
1 Jahr zuvor
Antwortet  Redaktion

Liebe Redaktion,

vielleicht ist aber ein Voting der Kommentare möglich? Ein Daumen-hoch oder Herz. Manchmal fehlt mir die Zeit, guten Kommentaren einen Zuspruch da zu lassen. Das fände ich priiiima.

PS:Eine Chatfunktion wäre auch nicht schlecht.

Maren
1 Jahr zuvor
Antwortet  Küstenfuchs

Küstenfuchs.Was haben Katzen damit zu tun?Und,zweite Frage,wer sind sie,um über die seelische Gesundheit anderer Leute Kinder zu entscheiden und das mal so lapidar abzutun?Meinen Sie wirklich,dass das,was Schule momentan ist,nicht in irgendeiner Form auch gerade bei sensiblen jüngeren Kindern irgendwelche Spuren hinterlässt?Warum greifen Sie Eltern an,die ihr Kind davor schützen möchten?Wenns eine Testpflicht gibt,super.Dann kann ich mein Kibd endlich zuhause lassen.Habe mich konsequent analle Maßnahmen gehalten und oft über andere den Kopf geschüttelt,aber das geht zu weit.

naste
1 Jahr zuvor

Wir in einer Kita in Sachsen Anhalt warten bis heute auf die Tests. Angekündigt waren die für Ende letzter Woche. Man wolle damit Kita und Schule sicherer machen. Mir ist klar, dass ein Großteil der Eltern die Tests verweigern oder falsche Angaben machen wird. Aber selbst für die, die ihre Kinder testen würden, gibt es keine. Im Nachbarort sind bereits Kita Gruppen in Quarantäne wegen Corona. Völlig egal. Bei Inzidenzen um 180 sind Tests gar nicht nötig. Ich bin wütend. Schließt endlich Schulen und Kitas!!!!

Elternteil
1 Jahr zuvor

Wir lehnen den Test auch ab, weil sich dann ohnehin nur die testen lassen, die sich auch sonst vorsichtiger verhalten. Die Coronaleugner weigern sich ohnehin. Wenn die jetzt noch zu Hause testen dürfen, ist Missbrauch vorprogrammiert.
Neulich beim Einkaufen habe ich erst wieder gesehen, wie viel Energie Eltern aufwenden, um die Regeln zu umgehen. Da werden FFP2-Masken direkt an den Nähten aufgeschnitten. Das sieht man erst beim zweiten Hinsehen. Madam hatte noch zwei Kinder dabei, eins ohne Maske, das andere Maske unter der Nase. Da brauche ich nicht viel Fantasie, um mir vorzustellen, wie sich solche Eltern auch sonst im Hinblick auf Coronaschutz verhalten.
Ohne Test keine Schule. Alles andere ist Schwachsinn. Für uns bleibt dann zudem die Hoffnung, so weiterhin die Präsenzpflicht zu umgehen. Also: Freiwillige Tests? Nö.

Mama51
1 Jahr zuvor
Antwortet  Elternteil

>>> …“ohne Test keine Schule“ _ indirekte Aufhebung der Präsenzpflicht…. In diesem Fall dürfte es aber kein Home-schooling mit dem geballten Aufwand für die LKs geben! Wessen Kind nicht getestet werden darf, das bleibt dann eben „doof“! Selbstgewähltes Schicksal durch die Eltern, mit Vorsatz!

Viva
1 Jahr zuvor

Soweit ich weiß, sind die Schnelltests nur bei schweren Infektionen ziemlich verlässlich. Bei symptomlosen Coronainfektionen soll die Fehlerquote nicht ohne sein. Deshalb muss man die üblichen Schutzmaßnahmen auch trotz negativem Testergebnis unbedingt einhalten.

Das heißt doch aber für die Schulen, die aufgrund eines hohen Infektionsgeschehens nicht geschlossen werden müssen, dass es eigentlich bis zum Ende der Pandemie bei Wechselunterricht bleiben müsste, halbe Klassen, da sonst der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Dass die Schüler zum Testen alle die Maske abnehmen sollen, empfinde ich auch nicht als ideal.
Ich könnte mir vorstellen, mit meinem Kind in der Distanzwoche Sonntag(abend) in eine städtische Teststelle zu fahren für den Montag der Präsenzwoche und dort einen offiziellen Beleg zu bekommen. Dann ist auch gleichzeitig in einem positiven Fall ein PCR-Test vor Ort möglich und die entsprechende notwendige Quarantäne mit abgedeckelt. Das Gleiche dann noch einmal Mitte der Präsenzwoche. Irgendwie so.

Ich befürchte nur, dass es irgendwann darauf hinauslaufen wird, mit der Testerei wieder volle Präsenz zu verknüpfen, was aufgrund der Risiken abermals unverantwortlich wäre, weil dann AHA wieder nicht eingehalten kann (kein Abstand).

Außerdem habe ich nun beiläufig mitbekommen, dass gerade jüngere Kinder mit negativem Testergebnis immer weniger Einsicht in die Notwendigkeiten von AHA haben, was ja ohnehin schon schwerfällt. Aber auch Erwachsene fühlen sich in falscher Sicherheit gewogen. Es müsste viel deutlicher kommuniziert werden, dass die Testsicherheit bei symptomlosen Coronaverläufen mit Vorsicht zu genießen ist und die Schutzmaßnahmen unbedingt weiter einzuhalten sind. Auch bei den Erwachsenen.

Verpflichtend sollten die Tests aber definitiv sein, meine ich. Nur eben aus Mamasicht an städtischer Teststelle für den Schulbesuch. Man kann Ostern impfen, dann sollte es in den an Teststellen reich ausgestatteten Kommunen auch möglich sein, sonntags und auch sonst bis abends zu testen. Wenn die Schülertests nicht verpflichtend gemacht werden, müssten die Kinder dann von zuhause aus lernen. Irgendeine Form von Distanzunterricht läuft doch die ganze Zeit sowieso unentwegt durch, da es immer wieder Kinder gibt, die in Quarantäne sind oder eben der Klassenteilung geschuldet.

Purborder
1 Jahr zuvor

In einer Schule in Thüringen wurden 8 Klassen getest. Leider stellte man fest, die testende Kollegin war positiv. Die Schule scheint nicht der Ort zum Test zu sein.

Saar-Lehrerin
1 Jahr zuvor

Im Saarland wird die Testung an Schulen in – meiner Ansicht nach – der vernünftigsten Art und Weise durchgeführt: durch Fachpersonal in einem separaten Raum. Traurig ist, dass sich nur knapp 50% der Schüler überhaupt testen lassen. Damit das Ganze Sinn ergibt, wäre eine Testpflicht notwendig! Im Wechselunterricht wird so wöchentlich nur etwa ein Viertel der SuS getestet. Wenn ich dann Eltern-Kommentare höre, wie “ Tests haben wir nicht nötig“ oder „Dann muss mein Kind ja in Quarantäne, wenn der Test positiv ist“, dann könnte ich in die Luft gehen! Andererseits sind einige Kommentare wohl verständlich, wenn man hört, dass Arbeitnehmer nach positivem Selbsttest vom Arbeitgeber aufgefordert werden, diesen zu ignorieren und sich nicht beim Gesundheitsamt oder wenigstens dem Hausarzt zu melden. Selbsttests der Schüler zu Hause finde ich – mal abgesehen von der Zuverlässigkeit- aus genau diesem Grund ebenfalls bedenklich. Ergebnisse kann man einfach unterschlagen. Ein bisschen enttäuscht und entsetzt war ich, dass sich im Saarland wohl nur 70% der Kollegen testen lassen. Vorbildfunktion zeigt das nicht unbedingt. Also: wenn die ganze Testerei wirklich etwas bringen soll und nicht nur rausgeschmissenes Geld ist: Testpflicht für alle – mit entsprechenden Konsequenzen und professionelle Durchführung durch Fachpersonal!

Lieblingsmensch
1 Jahr zuvor

Testverweigerer handeln oft auf der Basis von „Was man nicht sieht, gibt es nicht.“ Wenn mein Kind nicht positiv getestet wird, dann hat es auch kein Corona. D.h. es ist angeblich nicht erkrankt und auch nicht infektiös. Dies spielt für bestimmte gesellschaftliche Gruppen eine große Rolle – aus ideologischen und vor allem aus religiösen Gründen. Ich frage mich, in welcher Zeit leben wir denn? Mit Corona anstecken kann sich jeder, das ist kein sozialer Makel – Außenseiter oder gar eine Strafe Gottes – Sünder. Sich nicht testen zu lassen ist moralisch nicht zu verantworten und menschlich gesehen „Trittbrettfahrer-Mentalität“, weil die Ungetesteten sich auf die anderen, die Getesteten, verlassen. Anstecken wollen die sich auch nicht! Wer sich der Gemeinschaft nicht verpflichtet fühlt, sollte auch nicht im gewohnten sozialen Umfeld lernen, sondern zuhause bleiben und die schulischen Anforderungen erfüllen. Alle haben nicht nur Rechte, sondern jeder hat auch Pflichten. So ist es auf der Welt. Meiner Meinung nach ist das auch unmittelbar einsichtig, nur dass dies viele, und zwar vermehrt, nicht einsehen wollen oder können.

Alx
1 Jahr zuvor

Das Testen in der Schule finde ich sehr problematisch. Jeder bekommt mit, wer Infiziert ist. Die Folgen werden Stigmatisierung bis hin zu Mobbing sein.
Wenn dann die ganze Klasse in Quarantäne muss, dann ist derjenige „daran Schuld“.
Privatsphäre, Würde und Datenschutz sind nicht gegeben.
Stellen Sie sich einfach mal vor Coronatests würden nur an Ihrer Arbeitsstelle vor versammelter Mannschaft durchgeführt, die Ergebnisse ausgerufen und dann müssen alle wegen Ihnen Heim. Mulmiges Gefühl? Psychologischer Druck.

Stellen Sie sich weiter vor, die Tests leitet ihr Chef an.
Zudem stellt sich die Frage: Warum sollten erst alle Kinder zusammen in ein Zimmer gesetzt werden um dann die infizierten auszusortieren, wenn sie sich auch Zuhause testen könnten und dann gleich Zuhause bleiben könnten? Die knappe Unterrichtszeit verkürzt sich dadurch noch mal.

Es ist wie mit allem im Moment. Schlecht durchdacht.

Reichtlangsam
1 Jahr zuvor
Antwortet  Alx

Danke, genau meine Bedenken. Ich dachte schon, ich stünde allein damit.

Lieblingsmensch
1 Jahr zuvor
Antwortet  Reichtlangsam

Allerdings gibt es bei übertragbaren Krankheiten auch eine Meldepflicht. Sobald ich andere anstecken kann, ist es nicht mehr nur meine Sache. Bei den Corona-PCR-Tests hat unser Schulleiter die Ergebnisse verwaltet und unser Kollegium und auch die SV wollte eigentlich eine Liste bzgl. POSITIV oder Quarantäne, wie soll man sonst wissen, ob man zu der Person längeren Kontakt hatte. Allerdings mussten wir ständig nachfragen. Wir, Lehrer und Schüler, waren uns alle weitgehend einig, dass ein positives Testergebnis kommuniziert werden muss, auch unser eigenes. Ist doch kein Hinweis auf schlechten Lebenswandel, Unsauberkeit oder Ähnliches. Ist dann halt so! Vor den Ferien hat eine Kollegenfamilie kommuniziert, dass im Kiga der Tochter die beste Freundin positiv ist und auf weitere Anweisungen vom Gesundheitsamt gewartet wird. Alle haben auf Abstand AHA-konform Anteil genommen. Was soll da das Schweigen oder gar Vertuschen. Ich verstehe es nicht! Mehr Schein als Sein, ähnlich wie manche Leute mehr Wert auf den Vorgarten legen. Damit hatten in den 80iger Jahren schon Aids-Kranke zu kämpfen oder oft auch Homosexuelle. Wenn wir alle weniger perfekt und mehr authentisch Mensch sein wollen, gibt es kein einfaches Normal, weniger Probleme und letztlich mehr Toleranz. Das Schweigen öffnet allen Spekulationen Tür und Tor. Lass die Leute reden, sie haben es immer schon getan, heißt es schon bei den Toten Hosen. Den Schwätzer muss man den Wind aus den Segen nehmen und Ruh ist. F<r mehr Selbstbewusstsein, Zusammenhalt und Zivilcourage!

ALX
1 Jahr zuvor
Antwortet  Lieblingsmensch

Super Einstellung Lieblingsmensch. Bringt den Kindern halt aber nichts, wenn sie ausgegrenzt und gemobbt werden weil sie die Läuse- Krätze- oder Aidskinder sind. Das eine Krankheit meldepflichtig ist hat überhaupt nichts damit zu tun, den Namen des einzelnen Infizierten in aller Öffentlichkeit zu verbreiten.
Oder waren sie dafür, dass z.B. Aids-Kranke ein gut sichtbares Zeichen tragen müssen?

Die FREIWILLIGEN Tests führen im Idealfall dazu, dass die Infizierten nicht in die Schule kommen UND eine Meldung an das Gesundheitsamt geht. Wo die Tests durchgeführt werden ist nicht erheblich. Oder machen Sie die Tests auf sämtliche Krankheiten generell persönlich in der Klasse vor allen Mitschülern?

Letztlich erreicht man durch so eine absurde Gängelung eher dass weniger mitmachen werden. Einfach allen die Tests bereitstellen und gut.

Pit 2020
1 Jahr zuvor
Antwortet  Lieblingsmensch

@Lieblingsmensch

Ich sehe das ebenso.
Zivilcourage ist schon ein seltsames Ding: Sie wird dringender, je mehr sie „aus der Mode“ kommt.
Nebenbei: „Lasse redn“ ist von „Die Ärzte“, was der Richtigkeit der Aussage im Songtext keinen Abbruch tut.

Lieblingsmensch
1 Jahr zuvor
Antwortet  Pit 2020

Danke, richtig. (Hätte ich besser doch mal nachgeguckt! ) Bin ja froh, dass ich nicht allein auf weiter Flur das Grundrecht der Gleichbehandlung und vor allem das Nichtdiskriminierungsgebot einfordere. Als ob ich jemandem den angeblichen Makel, der keiner ist, auf den Leib schreiben würde. Wenn allerdings mehr vertuscht wird, dann kann der, der offen damit umgeht, in die Ecke gestellt werden. Wie gern würde ich ihn derzeit in den Arm nehmen, stelle mich auch gerne mit in die Ecke. Hoffentlich bleiben wir dort nicht lange allein.

Who knows...
1 Jahr zuvor
Antwortet  Lieblingsmensch

Genau so ist es Lieblingsmensch. Ich kann mich dem auch nur anschließen.
Außerdem finde ich die Vergleiche von einigen Usern zu Aids ziemlich Fehl am Platze. Ich kann wohl kaum Corona mit Aids vergleichen. Letztendlich muss ich nicht wissen, ob jmd Aids hat oder nicht, da die Chance wohl sehr gering ist, dass ich im Zweifelsfalle mit einer infizierten Person unwissend ungeschützten Geschlechtsverkehr habe. Wie kann man sowas bitte vergleichen… Völlig absurd.
Bei uns wussten die SuS meist viel früher als die Lehrer, wer positiv getestet worden ist. Ich habe nicht ein einziges Mal Ausgrenzung an unserer Schule erlebt! Auch ich musste im November in Quarantäne mit einer gesamten Klasse, weil eine Schülerin positiv war. Niemand würde zum Sündenbock gemacht.

Maren
1 Jahr zuvor

Bei aller Liebe.Ich bin weder Verleugner noch Maßnahmenverweigerer.Aber irgendwo ist Schluss.Niemand schiebt meinem Kind ein Stäbchen bis sonstwohin in die Nase!Auch ich nicht.Präsenzunterricht um jeden Preis,auch notfalls ums Seelenheil(witzig,dass es hier offenbar keinen interessiert,was dieserSeuchenszenario-Schulbesuch mit den Kindern macht,überlegt Euch doch mal,wie unsere eigene Schulzeit war),nein danke.Und wenn es eine Pflicht wird,umso besser,dann kann mein Kind endlich dem unmenschlichen Präsenzzwang bei Werten über 100 entgehen.

mm
1 Jahr zuvor
Antwortet  Maren

Schule wird immer mehr zum Ort des Grauens. Und je verbissener die Leute an der Vorstellung vom herkömmlichen Präsenzunterricht festhalten, desto irrsinniger werden die Maßnahmen. Wir sind ganz gut mit dem Fernunterricht klargekommen und würden es auch noch eine Weile damit aushalten. Es ist nicht schön, aber es ist sicher und die Kinder können sich besser austauschen als maskiert und ängstlich mit Abstand und wöchentlichen Testungen. Schule als Ort der Begegnung und als Ort des gemeinsamen Lernens voneinander und miteinander wird es erst wieder geben wenn alle durch Impfungen ausreichend geschützt sind. Sorry to say.

Maren
1 Jahr zuvor
Antwortet  mm

@mm: Danke.Wie die KMamDistanzunterricht klammern ist einfach nur widerlich.

Lanayah
1 Jahr zuvor

Die Forderung der Eltern in Niedersachsen finde ich völlig berechtigt. Es ist auch meine: Entweder medizinisches Personal oder die Tests zu Hause durchführen.
Die Frage ist natürlich sowieso, was diese Tests wirklich bringen. Einmal die Woche testen und man weiß einmal die Woche relativ sicher, dass für 6 Stunden keine Ansteckungsgefahr besteht. Da wären mir Raumluftfilter und Plexiglas doch lieber. Auch die Wartung der Raumluftfilter wäre somit ( und sowieso) ein vergleichsweise geringer Aufwand.

BK-Lehrkraft
1 Jahr zuvor
Antwortet  Lanayah

Und auf Dauer effizienter und billiger.
Und sorgt auch für die zukünftigen Pandemien vor. Und den alljährlich „normalen“ Grippewellen.

Aber das ginge den KMs dann aber doch zu weit. Sparen und Effizienz sind zuviel des Guten.

mm
1 Jahr zuvor

Mir persönlich wäre es lieber, die Politik würde jetzt den Schwerpunkt auf zügiges Impfen legen. Die Testerei an Schulen erscheint mir in Bezug auf Nutzen und Aufwand viel zu kostspielig, zeitraubend und ineffektiv zu sein. Vielleicht ergibt sich aus dem regelmäßigen Testen einer ganzen Klasse eine minimale Verbesserung, aber bis das zuverlässig klappt ist das Land unter Wasser. Diese Tests kosten doch auch ein Haufen Geld. Wenn es dann noch von Fachkräften durchgeführt werden soll. Für diese Geld wünsche ich mir lieber eine effektivere Impfproduktion und Durchführung. Und was ist, wenn am Ende die Familien die negativen Testergebnisse zum Anlaß nehmen, sich mal wieder am Wochenende mit möglichst vielen Familien von positiv getesteten Schulkindern zum Grillen und anderen gesellschaftlichen Vergnügungen zu treffen. Das wäre dann eher kontraproduktiv.

Lillifee
1 Jahr zuvor

Naja, in meiner Klasse haben bis auf zwei alle mirgemacht. Alle negativ. Aus beiden Gruppen (Klasse ist geteilt) entstand genau einen Tag später aufgrund vom Selbsttest unabhängiger PCR Tests jeweils ein positiver Test.
Meiner Meinung nach ist der Selbsttest der Schüler Blödsinn. Die Durchführung des Tests entspricht nicht den Anforderungen an einen Selbsttest.
Und dann gehen alle leichtfertig mit dem Testergebnis um, denn: Man ist ja negativ.

Dorfschulmeisterlein
1 Jahr zuvor

Wir haben an unserer Schule (SBBZ L) die Testung bereits zwei mal durchgeführt. Von Klasse 1 bis 9. Wir haben nur sehr wenig Testverweigerer. Alles hat prima geklappt. Inwiefern die Tests aussagekräftig sind ist natürlich fraglich. Auf jeden Fall gibt es einem ein Gefühl der Sicherheit und man kann endlich aktiv werden. Unseren SuS muss einfach auch etwas zugetraut werden. Eine „Verhätschelung“ bringt unsere SuS nicht weiter. Wir werden zukünftig mit der Bedrohung „Corona“ leben müssen. Da ist mir ein „vielleicht“ unsicherer Selbsttest lieber als wenn ich ganz und gar passiv verharre.

jaypi
1 Jahr zuvor

Hessisches Kultusministerium
Die Teilnahme an den Tests ist kostenfrei und freiwillig. Das Testangebot kann an den
Tagen wahrgenommen werden, an denen die Schülerinnen und Schüler in Präsenz an
ihrer Schule unterrichtet werden. Die Testung in der Schule ist darüber hinaus unabhängig von einer zusätzlichen Inanspruchnahme des sogenannten „Bürgertests“, der von geschultem Personal durchgeführt wird, möglich. Eine Übersicht der Teststellen finden Sie
unter https://www.corona-test-hessen.de/.

Entscheiden Sie sich gegen eine Teilnahme, folgen daraus keine negativen Konsequenzen. Die Teilnahme am Präsenzunterricht ist für Ihr Kind bzw. für Sie weiterhin möglich […]

mm
1 Jahr zuvor

Es bleibt halt die Frage, ob die Schüler und Familien so gut wie möglich geschützt werden sollen oder eben nicht. Ich persönlich empfinde den Begriff „Verhätschelung“ als eine Verniedlichung der Gefahr, die von Corona ausgeht. Eigentlich kann so eine lapidare Einschätzung nur von einer geimpften Person stammen, oder!!! Und was heißt eigentlich „endlich wieder aktiv werden“? Gibt es dann wieder Gruppenarbeit und Ringelpiets mit Anfassen? Ich mag gar nicht darüber nachdenken, welche Bandbreite an sozialen Unterrichtsformen das wöchentliche „Gefühl von Sicherheit“ rechtfertigt.

mm
1 Jahr zuvor
Antwortet  mm

Das war als Antwort aus das Dorfschulmeisterlein gedacht.

Mthdnmnn
1 Jahr zuvor

Und warum muss Kevin und seine Klassenkameraden, nachdem alle einen negativen Selbsttest vorweisen können, weiterhin im Klassenraum und auch auf dem Schulhof einen MNS tragen?

Danke für Nichts!

Jan aus H
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mthdnmnn

Weil der negative Selbsttest alles andere als zuverlässig ist und zudem auch nur eine Momentaufnahme.

Mthdnmnn
1 Jahr zuvor
Antwortet  Jan aus H

Und warum gibt es den dann überhaupt in Schulen?

Pit 2020
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mthdnmnn

@Mthdnmnn

Weil man mit „Lüften. Lüften. Lüften.“ bzw. „AHA+L“ bzw. „20-5-20“ eine normale Unterrichtsstunde in Präsenz nicht SINNVOLL rumkriegt, da muss also noch mehr Inhalt (= Selbsttest) rein, weil wir ja alle was lernen wollen und dem Kindeswohl genügen wollen!
Dann geht’s.
(Vorsicht, Ironie.)

BK-Lehrkraft
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mthdnmnn

Aktionismus soll beruhigen.
Zudem ist es besser ein paar Infizierte zu finden, als keine.

Aber ich finde dennoch, dass die Frage durchaus eine Berechtigung hat. Fragen Sie doch mal die Bezirksregierung danach.

News4you
1 Jahr zuvor

Liebe Eltern,
es wäre so einfach wenn jeder sich einfach mal um seine Angelegenheiten kümmern würde.
Wenn meine Kinder nicht getestet werden, lasst sie halt im Homeschooling. Dann sind eure Kinder nicht der Gefahr ausgesetzt eine von den Überträgern der 0,02% verstorbenen im Land zu sein. Den 99,98% sind Gesund. Die Angst hat euch langsam den Verstand geraubt.
Jedenfalls bestimmt niemand über meine Kinder und was Sie machen müssen.
Daran wird sich auch nichts ändern, wenn es ein Gericht beschließt.
Ihr könnt eure Kinder weiterhin wegsperren, Ihnen Stundenlang (am besten doppelt) die Maske auf die Nase knallen, täglich testen lassen und zu guter Letzt Spritzt ihr Ihnen dann noch das geile Zeug in die Venen (aber daheim gibts nur BIO auf den Tisch).
Helft euren Kindern in dem Ihr dafür sorgt das dieser Wahnsinn ein Ende hat und beschäftigt euch mal mit Fakten. Keines eurer Kinder ist für andere gefährlich, auch nicht mit B 1.1.1.1.1.7….
Die Politik macht mich ja aktuelle schon fassungslos, aber so manche Eltern toppen das um ein vielfaches.
Nochmal, meine Kinder werden keine Versuchskaninchen für euren mutmaßlichen Schutz sein. Wenn ihr die Schützen wollt, die euch am Herzen liegen, fangt mal den Kindern an und nicht bei den Großeltern.

Mary-Ellen
1 Jahr zuvor
Antwortet  News4you

@News4you:

Huh, @Petras, etc., etc. Schwester in the house?
Das „Mehrlagige-Masken-Prinzip“ kommt mir irgendwie bekannt vor…
(Wollten Sie (oder Ihre Schwester…) die seinerzeit nicht selbst tragen?)

Frage: wenn IHRE Kinder nicht getestet werden, sollen WIR diese (für Sie?)
ins Homeschooling befördern?
Kümmern SIE sich gaanz ruhig um IHRE Angelegenheiten,
am besten, indem Sie zunächst Ordnung in den SINN Ihrer Formulierungen bringen.
😉

Mama51
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mary-Ellen

Ich muss mich wiederholen:
>>> …“ohne Test keine Schule“ _ indirekte Aufhebung der Präsenzpflicht…. In diesem Fall dürfte es aber kein Home-Schooling mit dem geballten Aufwand für die LKs geben! Wessen Kind nicht getestet werden darf (!!!) , das bleibt dann eben „doof“! …. Selbstgewähltes Schicksal durch die Eltern, mit Vorsatz!

Wunder SAM
1 Jahr zuvor
Antwortet  News4you

@News4you
„Ihr könnt eure Kinder … täglich testen lassen und zu guter Letzt
SPRITZT – !
ihr Ihnen dann noch das geile Zeug
IN DIE VENEN – ! …..“

Fällt mir nur eins zu ein:
* Manche glänzen mit Unwissenheit und posaunen selbige laut kreischend in die Menge!
* NUR, wer am lautetsten schreit hat meist Unrecht!

Pit 2020
1 Jahr zuvor
Antwortet  News4you

@News4you

„Dann sind eure Kinder nicht der Gefahr ausgesetzt eine von den Überträgern der 0,02% verstorbenen im Land zu sein.“

„Überträgern der 0,02% verstorbenen“

HEILIGER DONNERBALKEN !!!
Jetzt werden auch noch Verstorbene übertragen???

Irgendwo muss „geiles Zeug“ über die Venen dorthin gelangt sein, wo normalerweise die Gehirnzellen ihren Wohnsitz … hatten, bevor sie die Flucht ergriffen haben.

Also:
Nicht mehr so viel mit dem „geilen Zeug“ rumspritzen.
😉 🙂

Ich wünsche von Herzen gute Besserung!

gehtsnoch
1 Jahr zuvor

Unser Herr Laschet, hat nichts Besseres als sich als Parteioberster nun immer wiederkehrend und gefühlt planlos unbedarft mit allen anzulegen. Nur Strategie wird dabei vermisst.
Seine Büttenreden 2019 waren allemal besser.

Immer wenn er in Interviews zum ‚lächeln“ ansetzt, indem er seine rechte Wange hochzieht, ist Gefahr im Verzug und es folgt der nächste Streich. Ich mag ihn und seine verhaltensoriginelle Art als Politiker in NRW und besonders gegenüber von Frau Merkel seit Tagen gezeigt einfach nicht.

Wäre die Testpfllicht nicht erst einmal das Resort Laumann/ Gebauer gewesen?

Mary-Ellen
1 Jahr zuvor

@Pit 2020:

Jauuu….hektische Betriebsamkeit…wohin man schaut…
Der Mensch braucht nun mal „Struktur“ im Tag, damit er abends zufrieden sein kann.
Wir sollten dankbar sein, dass „unsere Entscheider“ uns dies ermöglichen….(auch Ironie) 🙁

Mit Frau Dr Holzner („Doc Caro“), gestern bei Markus Lanz (30.03.21),
kann ich meine Meinung zum Thema Testen nur teilen!
(siehe mein Kommentar weiter oben)…
Schade, dass sie so selten zu Wort kam…stattdessen wertvolle Sendezeit mit Dauergestotter von Märchenonkel Armin verschwendet….

Mary-Ellen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mary-Ellen

PS: Antwort auf @Pit 2020, 30.03.21, 20:36 Uhr

Sonja M.
1 Jahr zuvor

Ich bin selbst Mutter von einen Kind, das in die 5.Klasse geht. Ich bin weder Verleugner noch Maßnahmenverweigerer, aber irgendwo muss Schluss sein. Niemand schiebt meinem Kind ein Stäbchen in die Nase. Sollte es eine Testpflicht geben dann nur Zuhause in den eigenen vier Wänden. In ihrer Schule sind viele Kinder die Pendler sind, sollte da schon ein Schulkind positiv sein, kann der Schüler alle andere mit anstecken. Wenn man zuhause testet und das Kind ist negativ, kann es seinen Test in der Schule abgeben. Die Teste werden vorab den Schüler mit gegeben. Sie sollten nummerisch in der Schule registriert sein, sodass man den Test nachträglich dem Schüler zuordnen kann. Alles andere ist noch mehr Stress und Unsicherheit für jedes Kinder.

Kalila
1 Jahr zuvor
Antwortet  Sonja M.

Das sehe ich ganz genauso. Ich bin Lehrerin am Gymnasium, mein Sohn ist in der 5. Klasse. Ich kenne die sogenannten „Hygienemaßnahmen“ und „Konzepte“. Es sind keine. Es ist reines Glück, wenn Lehrer und Schüler sich nicht anstecken. Garantiert wird mein Sohn nicht mit 14 anderen die Maske abnehmen, um sich selbst zu testen. Ich mache das gern daheim, alles andere kommt nicht in Frage. Genauso ist es übrigens auch für mich: Ich streife nicht im Lehrerzimmer die Maske ab, um mich zu testen. Das sind unhaltbare Überlegungen der KM. Ich habe remonstriert.

M
1 Jahr zuvor

Schwachsinn, diese Tests.
Über 40% der Tests sind falsch.
Künstlich die Zahlen nach oben treiben, damit die Agenda am Laufen bleibt. Wenn eine weltweite „Pandemie“ im Gange ist, schließt man keine 20 Kliniken (2020) mit über 6000 Intensivbetten.
Denkt einmal darüber nach !!!

Trollbuster
1 Jahr zuvor
Antwortet  M

Einmal darüber nachgedacht, nicht überzeugt.

Cocona Ist harmlos
1 Jahr zuvor

Weia, die Meinungen hier tun schon fast weh. Einfach mal Fernseher aus lassen und schon gibt’s keine Pandemie… Na, mal sehen ob meine Meinung erscheint

BK-Lehrkraft
1 Jahr zuvor

Klar erscheint sie, aber das macht es auch nicht besser.
Ich habe einige Coronafälle in Umgebung, die ganze Familien getroffen hat. Und immer hat eines der Familienmitglieder Long COVID. Also so schlimm, dass die Personen in die Reha müssen. Es ist ein Systemvirus, und das ist nun mal nicht harmos.
Trotz, dass der Fernseher aus ist.
Und nein, Grippe ist nicht gleichzusetzen mit CORVID19.

Sich die Augen zuzuhalten schützt nicht vor Realität.

Pit 2020
1 Jahr zuvor

@Cocona Ist harmlos

April, April !

Trollbuster
1 Jahr zuvor

Ihre Meinung erscheint.
1) Ich vermute die Redaktion hat zu viel Angst vor der Wucht Ihrer Wahrheit. Gehe zu 2.
2) 1 ist gelogen. Gehe zu 1.

Vater eines Siebenjährigen
1 Jahr zuvor

Stellt Euch vor, ihr seid ein Kind –
für einen Moment.

Du sitzt in der Klasse und alle Mitschüler sind da.
Ihr macht alle gemeinsam einen Test. Das Corona Testkit liegt nun vor dir. Links und rechts von Dir, die gleich große Anspannung.
„Du könntest ja positiv sein.“

Nach ein paar Minuten zeigt DEIN Test ein positives Ergebnis an. Du bist also POSITIV! All Deine Mitschüler bekommen es mit. Nicht vergessen, DU BIST EIN KIND! Jetzt geht die Prozedur los.

Du musst ABGESONDERT werden.
Die Hotline des Gesundheitsamtes wird angerufen. Jetzt heißt es, WARTEN bis Du geholt wirst.
Die Zeit, bis Deine Eltern kommen, um Dich abzuholen, kommt Dir vor wie eine Ewigkeit. Nicht vergessen, DU BIST EIN KIND! Tausend Fragen schwirren Dir durch den Kopf und du hast Angst… was passiert jetzt?

Das Kind, was neben Dir saß, bekommt es ebenfalls mit der Angst zu tun. Denn Du könntest es ja infiziert haben.

Du bist Gesprächsthema Nr.1 und jeder weiß es.
Datenschutz -> Fehlanzeige

Was glaubt Ihr, macht so ein Szenario mit einem Kind?
Wie wirkt sich das auf die Psyche eines Kindes aus?
Wie würde es Euch gehen?

Anne
1 Jahr zuvor

Bitte richten Sie doch diese Frage an die zuständigen KuMi, die genau dieses Verfahren für die Schulen vorschreiben.

Maren
1 Jahr zuvor

Danke!

Vater eines Siebenjährigen
1 Jahr zuvor

Eine Lösungsmöglichkeit scheint mir eine Gruppentestung zu sein, bei der eine Zuordung zur Klasse, nicht aber zum einzelnen Kind möglich ist.

Vater eines Siebenjährigen
1 Jahr zuvor

Eine Lösungsmöglichkeit zur Wahrung des Datenschutzes scheint mir eine Gruppentestung zu sein, bei der eine Zuordnung zum Klassenverband, nicht aber zum einzelnen Kind möglich ist.

Tanja
1 Jahr zuvor

Ich bin gewiss kein coronagegner. Ich arbeite drei mal die Woche in einem Krankenhaus mit Patienten. Mein Sohn ist 7 Jahre alt und geht zur Grundschule. Wir sind ganz klar gegen testen ohne triftigen Grund. Wenn Symptome auftauchen o.ä habe ich vollstes Verständnis dafür. Noch nicht mal bei uns im Krankenhaus wird so sinnlos getestet von daher verstehe ich diesen blödsinn ehrlich gesagt nicht. Die Regierung hat offensichtlich keine Ahnung was sie den Kindern da antut mit Präsenzunterricht, Schule auf, Schule zu. Es gibt nachweislich andere Länder die offensichtlich andere Wege gehen die allemal besser sind. Sei es mit der Vorgehensweise der Impfungen oder der Maßnahmen für die Bürger. Unsere Kinder dürfen gerade die Fehler ausbaden die die Regierung hier fabriziert. Und unser Krankenhaus ist nicht mal ansatzweise voll mit covid Patienten…

Leseratte
1 Jahr zuvor
Antwortet  Tanja

Es hat sich doch inzwischen herumgesprochen, dass insbesondere Kinder oft symptomlos infiziert sind, aber trotzdem zur Virusverbreitung beitragen, besonders von der britischen Mutation sind eben auch Kinder betroffen. Daher macht Testen schon Sinn, und zwar überall da, wo Menschen in Innenräumen zusammenkommen. Besser wäre natürlich, man könnte solche Situationen im Moment gänzlich vermeiden. Gerade läuft auf ntv ein Interview mit Intensivmedizinern, die sagen, dass immer mehr Patienten 30+ hereinkommen. Halten Sie es für erstrebenswert, dass Ihr Krankenhaus mit COVID- Patienten voll wird“? Dass wieder andere medizinische Eingriffe, die dringend notwendig sind, verschoben werden müssen? Eine Intensivschwester hat gerade beschrieben, wie die Situation für die Familien ist, die den Erkrankten nicht besuchen dürfen, für das Personal, das zusätzlich zu den medizinischen Aufgaben auch als Bindeglied zwischen Erkranktem und seiner Familie fungiert…
Und welche Länder wollen Sie als Vorbild anführen? Frankreich? Wo die Zahlen explodiert sind und nun doch die Schulen geschlossen werden? Portugal hat die Welle gut in Griff bekommen. Mit einem ganz harten Lockdown. Wäre das nach Ihrem Geschmack? Ich bin der Meinung, so eine Maßnahme ist lange überfällig. Aber leider sind diejenigen, die sich über strenge Maßnahmen zum Abbremsen der Infektionswelle aufregen, auch genau diejenigen, die sich darüber aufregen, dass nicht geöffnet wird, eben weil die Zahlen so hoch sind.

Minna
1 Jahr zuvor
Antwortet  Leseratte

Ich habe es in meinem Umfeld nicht nur einmal erlebt, dass der Schnelltest falsche Ergebnisse zeigt. Der Schnelltest ist nur sinnvoll, wenn man schon Krankheitsanzeichen hat. Dann kann man auch darauf wenigstens zu 90% verlassen.
Wenn man noch keine Symptome hat, zeigt der Schnelltest häufig negative Ergebnisse, obwohl man schon längst positiv ist.
Außer das unsere Müllberge noch höher werden, bringt das gar nichts.

was soll das bringen?
1 Jahr zuvor

Laut
http://verwaltungsgericht.wien.gv.at/Content.Node/rechtsprechung/103-048-3227-2021.pdf
sind die aktuellen Tests (weder Schnell-noch PCR) nicht dafür geeignet, um Coronavirus SICHER diagnostizieren zu können…
Somit Thema erledigt.

High
1 Jahr zuvor

Erst heißt es Kinder wären nicht ansteckend, jetzt sollen die gegen Ihren Willen getestet werden. Der Normale Malocher wird auch nicht getestet, welche Motivation steckt da wohl dahinter? Ich leugne nichts (Corona), bin kein Querdenker oder sonst Irgendwas, aber diese Willkür und Hilflosigkeit unserer Regierung ist zum Kotzen. Erst wird die Testpflicht durchgesetzt, dann die Impflicht, dann die Diskriminierung und Ausgrentzung von nicht Geimpften….zb. in Form von Impfpässen (geimpft oder negativ Test= Vorteile)… es gibt ja noch ein Grundgesetz, aber das kann man ja mal schnell über ein Pandemie Gesetz oder die EU aushebeln…. merkt hier noch einer was? Keine Ahnung sry, aber das erinnert mich an ??? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…, ende 2021 können wir uns noch mal sprechen, das wird dieses Jahr auch nichts….wir tragen Masken, halten uns an Auflagen und die Schrauben werden weiter angezogen, für mich ist das nur ein testen wie weit die Regierung gehen kann…die Frage lautet, wann ist Schluss mit Lustig…! Ein alter Spruch lautet Kontrolle ist Macht, es wird gerade Kontrolle aufgebaut ohne Ende, irgendwie habe ich das Gefühl, das die DDR uns am Ende doch geschluckt hat……., der Gewinner steht dann in 15 Jahren fest.

Hallo
1 Jahr zuvor
Antwortet  High

Also meine Kinder werden nicht gegen ihren Willen getestet, sie sind dafür….. weil sie wieder zur Schule möchten , meine große hat nächstes Jahr ihre Abschlussprüfung, die Schulen müssen langsam wieder aufmachen….. und mein Mann arbeitet in einer Firma da wird getestet und zwar jeder der nicht im Homeoffice arbeiten kann…… sehr vorbildlich , wie ich finde. Ob die Tests jetzt richtig oder falsch sind,da kann man eh nichts dran ändern aber verstehe das Problem nicht. Ich finde das zu Hause bleiben wesentlich schlimmer als mit dem Wattestäbchen diesen Schnelltest zu machen….

Agi
1 Jahr zuvor

Was lernen wir aus den derzeitigen österreichischen Erfahrungen?

Aus 10.000 SuS haben die *4* positive Schnelltestergebnisse. Davon weiß man allerdings noch nicht mal, ob die nicht falsch positiv waren..

https://dgpi.de/kommentar-dgpi-dgkh-schnelltests-schulen/

Ergebnisse der Schnelltests
0,04% (385) der getesteten anwesenden 1.013.873 SuS waren positiv im Schnelltest
0,12% (169) der getesteten anwesenden 142.296 Personen des Lehr- und Verwaltungspersonals waren positiv im Schnelltest, das entspricht dem Dreifachen der Nachweisrate bei SuS.

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI), des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland (bvkj e.V.), der Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), und der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH)

https://dgpi.de/teststrategien-zur-covid-diagnostik-in-schulen-stand-28-02-2021/

Kernaussagen:
Ausgehend von allgemein anerkannten wissenschaftlichen Grundsätzen der Screening- und Infektionsdiagnostik erscheint es angesichts fehlender Daten zur Validität von Antigenschnelltests gerade bei asymptomatischen Kindern zum jetzigen Zeitpunkt weder gerechtfertigt noch angemessen, diese Tests flächendeckend in Schulen und KiTas einzusetzen. Es ist zu erwarten, dass die Zahl falsch negativer und falsch positiver Ergebnisse inakzeptabel hoch sein und weit mehr Schaden als Nutzen mit sich bringen wird. Hinzu kommt das Potenzial großer präanalytischer Fehler in der Probenentnahme.
Unterschätzt werden die negativen psychologischen Auswirkungen repetitiver Testungen, insbesondere junger Kinder, die entsprechende Konsequenzen wie Quarantäne der eigenen Person oder der Sozialgemeinschaft nach sich ziehen, nicht zuletzt wenn sie möglicherweise aufgrund der invaliden Testmethode wieder aufgehoben werden müssen. Weiterhin besteht die erhebliche Gefahr, dass Testergebnisse negativen Einfluss nehmen werden auf die konsequente Umsetzung der bewährten Hygieneregeln. Dies hat angesichts einer erwartungsgemäß hohen Rate falsch negativer Testergebnisse besonders gravierende Auswirkungen.
Dies ist umso bedenkenswerter, als bis heute nicht gezeigt ist, dass Infektionsausbrüche in Schulen, die von infizierten Schülern ausgehen, tatsächlich relevant als Motor der Pandemientwicklung wirken. Das RKI hat diese Einschätzung kürzlich in seiner Stellungnahme bestätigt.

Naile
1 Jahr zuvor
Antwortet  Redaktion

Beide Nachrichten sind falsch according to WHO Information Notice for IVD Users 2020/05

Mona
1 Jahr zuvor
Antwortet  Naile

Klar, eine WHO Notiz vom 20.Januar 2021, beruhend auf Fakten aus irgendwann 2020, als es noch keine Mutanten gab und alles unternommen wurde, um in den Industrieländern (die alleine über ausreichend Testkapazitäten für die Datenbasis verfügt hatten) die Kitas und Schulen so lang wie möglich offen zu halten. Die gleiche WHO übrigens, die bei Ausbruch der Pandemie dringend vor Beschränkungen für Reisen aus Wuhan/China abgeraten hatte.

Sorry, der WHO vertraue ich nicht so weit, wie ich den Ghebreyesus werfen kann.

Mona
1 Jahr zuvor
Antwortet  Naile

BTW: Sogar inhaltlich sagt die konkrete WHO Notiz (https://bit.ly/3s0k0DB) überhaupt nichts zur Beteiligung von Schulen und Kindern bzw. Jugendlichen am Infektionsgeschehen aus. Es geht (wie bei allen IVD-Notizen) nur um die richtige Anwendung von PCR-Tests durch Labore. Was genau bezwecken Sie also mit Ihrer einfach komplett falschen und irreführenden Behauptung?

Mona
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mona

Ah, jetzt verstehe ich.

Zu dem (fehlgeschlagenen) Versuch der Corona-Relativierer, aus der fraglichen WHO-Meldung irgendwelchen Honig gegen die Spezifität eines positiven PCR-Tests zu saugen:
https://fragdenstaat.de/anfrage/who-information-notice-for-ivd-users-202005-2/

BaldjedeHilfezuspät
1 Jahr zuvor

Vielen Dank, High! Ich wundere mich über die vielen Mitläufer, die ihre eigene Freiheit dem Testregime (Worte der SPD!) unterstellen. Hier liegt eine völlige Umkehrung unserer Grund- und Freiheitsrechte vor. Was macht mich zu einem schlechteren Menschen, wenn ich mich oder meine Kinder nicht testen lassen möchte? Warum darf man mich deswegen diskriminieren und ausschließen? Seit wann dürfen Kinder nicht mehr zu Schule, weil sie etwas anderes denken als ihre Klassenkameraden oder etwas ablehnen? Welche Rechtfertigung gibt es dafür, dass jemand von der Gesellschaft ausgeschlossen wird, weil er eine eigene Meinung hat? Die vermeintliche Solidarität dient hier leider nur als Scheinargument. Solidarisch handelt man nämlich auch, wenn man für seine Familie einsteht. Weitere Fragen drängen sich auch auf: Wie lange sollen diese Zustände anhalten? Wie lange werden willentlich Grundrechtseinschränkungen hingenommen? Werden meine Familie und ich jemals wieder reisen dürfen? Darf ich jemals wieder einkaufen gehen? Wann wird mein nächster Restaurantbesuch sein? Die Befürworter dieser ganzen Maßnahmen werden jetzt antworten: „Ist doch alles kein Problem, du musst dich nur testen und impfen lassen.“ Aber genau das darf es doch nicht sein! Ein Aussätziger, ohne etwas verbrochen zu haben… Langsam verzweifle ich an dieser Lage.

Hallo
1 Jahr zuvor

Ich bin auch nicht für das impfen, aber ich möchte gern das meine Kinder wieder zur Schule können damit sie nicht verblöden und noch mehr Stoff verpassen…… und wenn es nur mit diesen blöden test geht, dann ist das so…. finde da gibt es kein Problem bei…… es wird doch durch dem test keinem was angetan….man möchte doch nur erreichen, dass die Kinder wieder regelmäßig zur Schule können und da bin ich absolut dafür…. ein Jahr keine Schule, was meinen Sie was das für Auswirkungen haben wird. Impfen ist nochmal ein anderes Thema aber dem Test nicht zuzustimmen verstehe ich nicht. Damit schützt man sich , seine Kinder und andere. Und ich finde, die die das nicht wollen, dann müssen die Kinder in den Distanzunterricht irgendwie muss es ja mal weitergehen

Birkenstock
1 Jahr zuvor
Antwortet  Hallo

Scheinbar ist Ihnen das reguläre Prozedere eines Testablaufs an Schulen nicht geläufig oder im schlechtesten denkbaren Fall einfach nur egal. Ein Test, „damit schützt man sich , seine Kinder und andere.“ – ja ne iss schon klar…
Frage mich, wieviele den relativ sicheren Schwangerschaftstest dann doch fehlerhaft angewendet haben.

Antikörpertestung Schule Standard:
Hände gewaschen? Testplatz desinfiziert?
Kollektives Maske runter und Nase schnäuzen. Dann alle mal Stäbchen rein und ordentlich popeln (teils bis es unangenehm wird und den Niesreiz auslöst). Vielleicht noch die Testlösung einträufeln und dann dem Nachbarn weiterreichen bitte.
Areosole verteilen sich munter im Unterrichtsraum ohne Abstand und bei Durchzug noch besser. Und war einer positv? Vielleicht und dann war er es nicht seit gerade eben. Und alle SuS sind dabei zu 100 % diszipliniert!? Zumindest gab es nun aktuell einen ungeschützten Zeitraum ohne Eigenschutz = Maske im Nahfeld.

Ein Selbsttest unter Anleitung und Beobachtung oder Begleitung durch medizinisches Personal findet auch nicht im Wartezimmer statt. Das Ganze erscheint mir als Alibiveranstaltung zur Beruhigung, da testen ja schützt.

Wenn es doch so sicher ist mit dem Testen an Schulen, weshalb gibt es dann nicht die obligatorische Negativbescheinigung gleich mit um nach der Schule noch eben im Laden eine Besorgung zu erledigen?
Der Bürgerschnelltest (nur mit medizinschem Personal) gilt nur mit taggleicher Bescheinigung und ein Laientest an Schulen dann von Montag bis Donnerstag, denn irgendwie muss es mit Bildung ja weitergehen.

Besonders bedanken sich dann bei solchen Aktionen die wenigen Mitschüler mit Vorerkrankung oder mit Angehörigen aus Risikogruppen, welche zwangsweise in den Unterricht getrieben wurden.

right for justice
1 Jahr zuvor

Es geht schön langsam in eine Richtung von der uns unser Oma und Opa desöfteren erzählt haben. Wie Sie sich in den Wäldern versteckten und Sie jeden Tag Angst um Ihr Leben haben mussten. Damals zu Deren Zeit, wie auch heute schenken viel zu viele Menschen einigen Geisteskranken Machthungrigen Psychopathen zu viel vertrauen.
Sollte eine Testpflicht für kleine Kinder kommen, ist es in meinen Augen mit einer angekündigten Vergewaltigung eines Kindes zu betrachten.
Wir Eltern sind dazu da auf unsere kleinen aufzupassen und Sie zu beschützen.
Sollte diese Regierung versuchen unsere kleine Tochter zu vergewaltigen, werden Sie zuerst den Papa des kleinen Mädchens aus dem Weg räumen müssen. Dieser Papa wird bereit sein zu kämpfen und für seine kleine Tochter zu sterben.

Kaum zu glauben
1 Jahr zuvor

Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie jemand versucht, Sie mit einem Teststäbchen zu erdolchen.
Entschuldigung, ich konnte nicht anders! Diese Art von Sarkasmus passt eigentlich nicht zu mir.
Wir versuchen doch alle, jeder auf seine Art, seine Kinder und Familie zu beschützen.
Aber finden Sie nicht, dass diese Anspielungen auf die Vergangenheit, und der Vergleich mit einer Vergewaltigung ein bisschen zu viel Drama sind?

Bernd
1 Jahr zuvor

In diesen Tagen werden echte Helden geboren – allein im Kampf gegen die Wattestäbchen…

Ganz ernstgemeint übrigens: Dass Sie Corona-Tests an Kindern mit sexuellen Fantasien konnotieren, deutet auf tieferliegende Probleme hin. Sie sollten mal mit einem Psychiater sprechen.

D. Bendixen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Bernd

Zum zweiten Mal begegnet mir der unsägliche „Vergleich“ von Testung mit Vergewaltigung.

Bitte zukünftig erst Nachdenken bevor ignorante Ahnungslosigkeit in derart unsensibler Geschmacklosigkeit demonstriert wird oder einfach mal gar nichts schreiben, das wäre weniger peinlich.

Sauerhochdrei
1 Jahr zuvor
Antwortet  D. Bendixen

Ja. Denn die Person weiß nicht, wie sich anfühlt, als Kind vergewaltigt zu werden. Ich nehme mir als Überlebender von sex. Gewalt das Recht raus zu sagen, dass dem nicht so ist.

Hallo
1 Jahr zuvor

Em, jetzt geht’s aber los oder? Vielleicht schauen sie sich mal dazu ein Video an…. außerdem habe ich gelesen das der Nasentest nicht bei Grundschulkindern durchgeführt werden soll, und selbst wenn, es hat rein gar nichts mit einer Vergewaltigung zu tun….. das ist wirklich absurd. Die meisten möchten gern das die Schulen wieder öffnen und das geht nur mit mehr Sicherheit…… verstehe ihre Ansicht nicht,sorry

Birkenstock
1 Jahr zuvor

Zwangsweise Testpflicht ohne medizinische Aufsicht ein Unding

Rapid Antigen Test Kit Roche als Antigen-Selbsttest –
Packungsbeilage beachten!
„Gebrauchsanweisung für Patienten“
– Patient bzw. Patientin wird ein Mensch bezeichnet, der ärztliche Dienstleistungen oder Dienstleistungen anderer Personen, die eine Heilbehandlung durchführen, in Anspruch nimmt.
-> Wo ist das „medizinische“ Personal der Dienstleistung für die Schüler-Patienten bei diesen Massenveranstaltungen zweimal in der Woche?

Roche SARS-CoV-2 Rapid Antigentest Nasal Schnelltest zu 25 Stück -> „selbst durchführbar unter Aufsicht durch medizinisches Fachpersonal … Tests positiv auch bei südafrikanischer & britischer Mutation“
Ideal geeignet für
Ärzte und medizinisches Fachpersonal
Firmen
Krankenhauspersonal
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Arztpraxen
… Der Roche SARS-CoV-2 Rapid Antigen Nasal Test ist konzipiert für den unkomplizierten Abstrich im vorderen Nasenbereich. Dieser Test kann auch vom Laien selbst durchgeführt werden, wenn medizinisches Fachpersonal die Durchführung betreut. Der Test ist sehr gut für Angstpatienten, Kinder und auch für Menschen mit Behinderungen geeignet. Mit der Durchführung durch den Laien selbst ist hier ein besserer Schutz gewährleistet. Es ist dennoch vorgeschrieben, dass die Durchführung von medizinischem Fachpersonal betreut werden muss.“

Xy
1 Jahr zuvor

Mein Brief an die Lehrerin meines Erstklässlers:

Sehr geehrte Frau X,

ich bin froh, dass es aufrichtige, aufrechte Lehrer gibt, die unseren Schülern als Vorbild dienen können wie dieser Lehrer aus dem unten verlinkten Video.

[Hier seht der Name meines Sohnes] ist ein eher schüchterner Junge. Er wird oft von Y… zum Spielen abgeholt, wofür ich diesem Mädchen sehr dankbar bin, auch Z… kam schon klingeln. Er hingegen scheut sich, bei anderen zu klingeln, dafür reicht sein Selbstvertrauen noch nicht.

Vielleicht bin ich ein etwas überbesorgter Vater, doch die angedachten regelmässigen Corona-Tests bekümmern mich, denn weder ich, noch irgendjemand sonst kann seine Hand dafür ins Feuer legen, dass sein Kind nicht doch gehänselt wird bei einem positiven Testergebnis.

Ich möchte, dass er mit Freude an seine Schulzeit, an seine Kindheit denkt.

Die Verantwortung, die ich als sein Vater trage ob der zu treffenden Entscheidung, meine Zustimmung zu regelmässigen Corona-Tests zu geben, lässt mich zögern. Vielleicht könnten Sie mir meine Entscheidung etwas erleichtern, indem Sie mir weitere Details zum Test-Ablauf geben.

Wie geht es zum Beispiel weiter nach einem positiven Schnelltestergebnis?
Gerade hier bin ich in Sorge um das psychische Wohlergehen der Kinder, da die Klassenkameraden ja auch mitbekommen werden, dass einzelne Kinder „herausgepickt“ werden.
Wie wird das in der Klassengemeinschaft kommuniziert und vor allem wer begleitet die Kinder bis zum Eintreffen eines Elternteils? Werden Kinder mit einem positiven Testergebnis dann separiert? Im Falle mehrerer Positivtestungen, werden die betroffenen Kinder zusammen sein? Bei positiven Schnelltests ist das Risiko von falsch positiv Ergebnissen deutlich höher als bei einem PCR Test. Daher wären bei einem gemeinsamen Warteraum für Kinder mit positivem Ergebnis ein potenzielles Risiko für falsch positiv getestete Kinder vorhanden.

Die Elternschaft ist seit Beginn der Corona-Epidemie deutlich sensibilisiert worden und es würde wohl niemand sein Kind mit Krankheitssymptomen überhaupt noch in die Schule schicken. Wer stellt wie genau sicher, dass die Kindern in Anbetracht des positiven Testergebnisses, das sich aber nicht mit dem „Gefühl von Krankheit“ in Einklang bringen lässt, nicht in Panik geraten? Gibt es hier ein Konzept, um die Kinder bis zum Eintreffen der Eltern psychologisch zu begleiten. Wenn positiv getestete Kinder einzeln in separaten Räumen auf ihre Eltern warten müssen, wer begleitet sie hier? Spendet Trost und Zuversicht? Sorgt für Beruhigung? Ich fürchte, das ist über das Lehrpersonal ja gar nicht zu bewältigen. Trotzdem halte ich es für psychologisch katastrophal, die Kinder in dieser Situation bis zum Eintreffen der Eltern sich selbst zu überlassen.

Beim Thema wie ein positives Testergebnis dem jeweiligen Kind mitgeteilt wird, ist auch das Thema Datenschutz nicht außer Acht zu lassen. Das Testergebnis wird ja in der Öffentlichkeit der Klasse präsentiert. Die Anonymität ist in keinster Weise gesichert. Hier geht es um hoch sensible personenbezogene Gesundheitsdaten. Die Kinder dürfen seit einigen Jahren nicht mehr im Schulalltag ohne ausdrückliche Genehmigung der Eltern fotografiert oder anderweitig aufgenommen werden, aber ein sensibles Testergebnis, wird in der Öffentlichkeit der Schule präsentiert. Der Druck, der damit auf den Kindern lastet, die dann von ihren Mitschülern und ggf. auch von furchtsamen Lehrkräften als „Gefährder“ abgesondert werden, ist immens. Wie werden Sie mit den Daten und der Privatsphäre der Kinder umgehen?

Natürlich würde ich mich über eine Antwort freuen, mir ist aber auch klar, dass Sie und Ihr Kollegium derzeit selbst viele Baustellen haben. Vielleicht kann mein kleiner Fragenkatalog aber helfen, Denkanstöße zu geben. Daher möchte ich keine Frist zur Beantwortung setzen, sondern hoffe einfach, dass ich mit meinem Brief einen Beitrag zur Diskussion über den Schutz und das Wohlergehen unserer Kinder in diesen schwierigen Zeiten leisten konnte.

Mit freundlichen Grüssen
Xy

PS: Und hier das oben erwähnte Video, welches mich zu diesem Brief veranlasst hat: https://youtu.be/ITSfPrCkpJo

In Sorge
1 Jahr zuvor
Antwortet  Xy

Nach Ihren umfangreichen Ausführungen wird die Klassenlehrerin Ihres Sohnes die Testpflicht in Schulen gewiss schnell wieder zurücknehmen!

Georg
1 Jahr zuvor
Antwortet  In Sorge

Das glaube ich nicht, weil Schulen an die Anweisungen aus dem Ministerium gebunden sind.

Mona
1 Jahr zuvor
Antwortet  Georg

Ironiedetektor im Wartungsmodus? 😉

Horstino
1 Jahr zuvor
Antwortet  Xy

Solche Väter brauchen wir, danke! Glauben Sie, die Lehrerin Ihres Sohnes hätte die Testpflicht eingeführt? Haben Sie schon einmal was von einer Dienstpflicht gehört?
Wir würden die Tests gerne mit nach Hause geben und die Kinder dort testen lassen. Das traut sich unsere Regierung (RLP) aber scheinbar nicht.

Es ist mehr als nur das Testen, was den Kindern momentan die Lebensfreude schmälert.

Hallo
1 Jahr zuvor

Bei meiner Schwester ist das so, dass sie die Kinder zu Hause testet und die Kinder den negativen Test dann am nächsten Tag in der Schule vorzeigen müssen, als Bestätigung. Finde das eigentlich eine gute Lösung, weil sollte ein Kind positiv sein, kann man direkt in der Schule anrufen ….. und würde das Kind zu Hause lassen usw. Finde es hat noch einen Vorteil, sollte ein Kind positiv sein wenn es in der Schule getestet wird, würden die anderen Kinder das ja mitbekommen und für so sensibelchen wäre es sicherlich nicht schön. Das könnte man mit dem zu Hause testen dann auch aus dem weggehen. Ich bin auf jedenfall für eine Testpflicht, weil was bringt es, wenn mein Kind den Test macht, negativ ist und die die den Test verweigern evtl positiv sein könnten…..macht für mich keinen Sinn. Entweder alle oder man kann es direkt lassen…..

B
1 Jahr zuvor

Die Teststäbchen werden mit hoch krebserregendem und erbgutverändertem Ethylenoxid (EO) sterilisiert und das sollen sich unsere Kinder 2 mal p Woche in die Nasenschleimhäute einreiben????? Bei Aldi/ Lidl kommen ständig Rückrufaktionen wegen EO verseuchtem Zeug aber bei unseren Kindern ja egal n d Motto friss das Zeug sonst….

Mona
1 Jahr zuvor
Antwortet  B

Für die Rückrufe von Lidl/Aldi-Schnelltests haben Sie sicher eine verlässliche Quelle? Auf den einschlägigen Portalen, die regelmäßig die Pflichtinformationen der Anbieter über derartige Rückrufe publizieren, ist jedenfalls nichts zu finden.

Ansonsten: Fake News.
https://correctiv.org/faktencheck/2021/04/01/corona-tests-es-gibt-keine-hinweise-auf-eine-gesundheitsgefahr-durch-ethylenoxid-auf-abstrichstaebchen/

Marion
1 Jahr zuvor

Auch ich habe die Packungsbeilage der Tests mal durchgelesen (mehrerer verschiedener Tests) und nicht einen gefunden, in dem KEIN hoch toxischer krebserregender Stoff aufgelistet ist. Damit dürfen unsere kleinsten dann rumspielen!!!
Zudem war ich 14 Jahre lang HNO- Fachkraft und allein aus dieser Sicht ist es in meinen Augen vorsätzliche oder billigend in Kauf genommene Körperverletzung.
Ich bin KEIN Coronaleugner – schade, dass man das dazu erwähnen muss.
Wir halten uns an alle Regeln, haben seit Monaten sämtliche persönlichen Kontakte auf 0 gefahren – auch unsere Kinder (7 u. 14) und jetzt wird man hier als asozial von manchen Obrigkeitshörigen bezeichnet, wenn man seine Kinder beschützen will/muss.
Jeder, der seinen Kindern die Erlaubnis zum Test in der Schule verweigert, hat lediglich – anders als das Gros – vernünftig recherchiert, nachgedacht und pro und Contra abgewogen und somit mehr Verstand bewiesen.
Das bedeutet weder Querdenkertum noch Leugnen, sondern lediglich gesunden Menschenverstand

Dieter
1 Jahr zuvor

Die Daten zeigen, dass diese Tests völlig unnötig und höchstwahrscheinlich schädlich sind. Wo ist der Beweis, dass dies notwendig ist? Es gibt keine, alle von Angst getrieben. Es ist krank.

Naile
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dieter

Total einverstanden!! Aber… was können wir gegen diese testpflicht machen??