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“Stress und Überforderung”: Cornelia Funke kritisiert Schule als “unbezahlte Kinderarbeit”

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BELRIN. Cornelia Funke ist scharfe Gegnerin des deutschen Bildungssystems. Kindern werde dort ihre Kindheit genommen, sagt die Autorin.

Deutschlands erfolgreichste Kinderbuchautorin: Cornelia Funke. Foto: Elena Ternovaja , CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Kinderbuchautorin Cornelia Funke («Tintenherz», Die wilden Hühner») kritisiert das deutsche Bildungssystem. «Kindern wird ihre Kindheit genommen», sagte Funke im Interview des «Tagesspiegel». «Die sind schon ausgeblutet an Stress und Überforderung, wenn sie zur Uni kommen.»

Schule gleiche zu sehr Kinderaufbewahrung, sagte Funke weiter. Durch lange Tage und Hausaufgaben bleibe kaum Raum für Familienleben oder Zeit mit Freunden. Schule gleiche «unbezahlter Kinderarbeit», sagte Funke.

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Sie stellte infrage, wie viel des Schulwissens tatsächlich angewendet werde, und helfe, die Welt zu begreifen und einen Beitrag zu ihrer Verbesserung zu leisten. Es brauche eine Schule, die auf diese Zeit und Welt reagiert, die abstraktes Wissen nicht über Kunst oder Handwerk stelle. «Es ist heute unendlich schwer, ein Kind zu sein.» News4teachers / mit Material der dpa

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