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“Das System entspricht nicht meinen Werten”: Warum eine junge Lehrerin den Schuldienst quittiert hat – ein Interview

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ERLANGEN. Rajka Stanić war Lehrerin in Bayern. Sie unterrichtete die Fächer Deutsch und Geschichte, knapp drei Jahre lang. Dann quittierte sie den Schuldienst, um als Doktorandin an die Hochschule zurückzukehren. Sie ist damit beileibe kein Einzelfall, wie eine aktuelle Studie über Abgänge aus dem Schuldienst zeigt (News4teachers berichtet) – sondern gehört zu einer wachsenden Gruppe. Wir sprachen mit Rajka Stanić über ihre ursprüngliche Motivation, Lehrerin zu werden. Und was dazu geführt hat, dass sie diese verloren hat.

Nach knapp drei Jahren den Schuldienst quittiert: Rajka Stanić. Foto: privat

News4teachers: Warum wollten Sie Lehrerin werden, als Sie ihr Lehramtsstudium antraten?  

Rajka Stanić: Ich habe immer schon gern mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet und in meiner eigenen Jugend regelmäßig Nachhilfe in Deutsch und den modernen Fremdsprachen gegeben. Dabei habe ich das Interesse an diesen Fächern entwickelt und mir hat es einfach wahnsinnig viel Spaß gemacht, Wissen zu vermitteln und weiterzugeben. Für mich persönlich gehört das Lehrerdasein zu einer der sinnstiftendsten Tätigkeiten. Wir begleiten Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg und sind ein Teil ihrer Entwicklung. Sie kommen als Kinder, sie gehen als junge Erwachsene. Wir lernen ihre Stärken, Talente und Fähigkeiten kennen und unterstützen sie, ihre Schwächen zu überwinden.

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News4teachers: Wie waren Ihre Erfahrungen im Studium?

Rajka Stanić: Das Studium für das Gymnasiallehramt ist sehr stark auf die Fachwissenschaften ausgerichtet. Wir vertiefen unsere Kenntnisse in unseren Fächern sowie in allgemeiner Pädagogik, Schulpädagogik und Schulpsychologie. Allerdings kommen die Fachdidaktiken meiner Meinung nach viel zu kurz. Am Ende des Studiums bin ich mehr Historikerin und Germanistin als Pädagogin. Am Gymnasium agiert man schließlich auch in erster Linie als Fachvermittler.

Das zweite Problem der Lehramtsausbildung besteht meiner Ansicht nach darin, dass Pädagogik, Psychologie und Didaktik überwiegend auf einer theoretischen Ebene behandelt werden. Es fehlt oft an einer Verbindung zur Praxis. So lernen wir den Unterrichtsalltag erst relativ spät kennen. Ein einfaches Beispiel, an dem viele Studierende und auch Referendar*innen scheitern, ist die Konzeption einer Unterrichtsstunde. Wie baue ich eine Unterrichtsstunde sinnvoll auf? Einstieg, Erarbeitung, Sicherung, Vertiefung, Transfer – das klingt in der Theorie einfach, aber in der Praxis ist es deutlich komplexer.

Ich bin der Meinung, dass Studierende frühzeitig die Möglichkeit erhalten sollten, ihr theoretisches Wissen in der Praxis anzuwenden. Das Ganze muss dann aber auch durch Nachbereitung ergänzt werden, etwa durch Reflexion und Feedback, denn nur so wird es wirklich effektiv und gewinnbringend.

“Man kann als Lehrkraft nicht so viel anders und besser machen, wie man es sich vorgenommen hat”

News4teachers: Haben Sie während des Studiums Praxiserfahrungen gesammelt, zum Beispiel durch Praktika an Schulen?

Rajka Stanić: Es gibt drei verschiedene Praktika: das Orientierungspraktikum, das pädagogisch-didaktische Praktikum, das als Blockpraktikum durchgeführt wird, und das studienbegleitende Praktikum. Aus meiner Sicht ist das jedoch viel zu wenig. Zudem hängt die Qualität stark von der Schule und der betreuenden Lehrkraft ab. Häufig besteht das Praktikum nur aus Hospitationen. Das bedeutet, dass man während der Praktikumszeit nur selten als Lehrperson selbst aktiv wird.

News4teachers: An der Uni Bochum gab es bis vor Kurzem ein Projekt, bei dem Lehramtsstudierende zu Unterrichts- und Lernhelfern ausgebildet wurden. Diese wurden während ihrer Arbeit in Schulen begleitet. Hätten Sie so etwas als hilfreich empfunden?

Rajka Stanić: Ja, das ist definitiv sinnvoll. Ich war für kurze Zeit an einer Mittelschule, und dort hatten wir sogenannte BUTs – Studierende, die die Lehrkräfte im Unterricht unterstützten. Dadurch erhält man wertvolle Einblicke und kann auch selbst aktiv werden.

News4teachers: Aber diese Möglichkeit hatten Sie während Ihres Studiums nicht?

Rajka Stanić: Nein, leider nicht. Es gab damals die sogenannte Lehrwerkstatt. Man war, soweit ich mich erinnere, ein oder zwei Semester lang für einen Tag pro Woche an einer Schule. Allerdings ließ sich das organisatorisch nur schwer mit dem Stundenplan vereinbaren, weshalb ich daran nicht teilgenommen habe.

News4teachers: Haben Sie während des Studiums schon darüber nachgedacht, ob die Berufswahl die richtige für Sie ist? Oder waren Sie zu dieser Zeit noch entschlossen, Lehrerin zu werden?

Rajka Stanić: Es gab definitiv Momente, in denen ich das System hinterfragt habe – vor allem während der Praktika an den Schulen. Aber als junger, motivierter Mensch denkt man: „Okay, ich mache es anders, ich mache es besser.“ Doch dann merkt man schnell, dass das System einem Grenzen setzt. Man kann nicht so viel anders und besser machen, wie man es sich vorgenommen hat, auch wenn man das möchte und hinter seinen Ideen steht.

News4teachers: Gab es während des Studiums konkrete Momente, in denen Sie dachten: „Das läuft nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe“?

Rajka Stanić: Ja, auf jeden Fall. Ich bin immer wieder unzufrieden nach Hause gegangen. Das Studium war viel zu theoretisch ausgerichtet. Oft habe ich mich gefragt: „Was soll ich damit jetzt konkret in der Schule anfangen?“ Die Seminare behandelten oft sehr spezielle Nischenthemen, die man im Schulalltag niemals anwenden würde. Das war frustrierend.
Ein Beispiel ist das Thema „Frauen in der Antike“ im Geschichtsseminar. Das war unglaublich interessant, aber für den Unterricht in der Schule völlig irrelevant. Ähnlich war es in den Didaktik-Examenskursen. Dort ging es hauptsächlich darum, alte Staatsexamensaufgaben durchzuarbeiten. Das war sehr oberflächlich und hat mir für das Staatsexamen selbst wenig gebracht.

“Es war hart, die Frustration und Enttäuschung in den Augen der Schüler*innen zu sehen”

News4teachers: Und dann kam das Referendariat. Hatten Sie am ersten Tag direkt einen Praxisschock?

Rajka Stanić: Ja, irgendwie schon. In der ersten Woche hospitiert man nur und wird langsam an den Unterricht herangeführt. Das erste Halbjahr verbringt man an der Seminarschule, wo man noch weniger eigenständig unterrichtet. Im Einsatzjahr ist man dann völlig auf sich gestellt. Man hat dann eigene Klassen, und das ist eine komplett andere Herausforderung.

News4teachers: Was hat Sie in dieser Zeit besonders beschäftigt?

Rajka Stanić: Vor allem die Momente, in denen ich unzufrieden nach Hause gegangen bin, weil ich das Gefühl hatte, Schüler X oder Y nicht gerecht geworden zu sein. Es war hart, die Frustration und Enttäuschung in den Augen der Schüler*innen zu sehen.

Ein Beispiel, das mir besonders in Erinnerung geblieben ist, betrifft den Deutschunterricht. Dort sitzen oft Kinder und Jugendliche, die erst seit kurzer Zeit in Deutschland leben und die Sprache noch nicht ausreichend beherrschen. Trotzdem sind sie in der Regelklasse. In der achten Klasse beispielsweise schreiben wir von Anfang an anspruchsvolle Aufsätze, wie den materialgestützten informierenden oder argumentierenden Aufsatz.

Das ist eine äußerst komplexe Aufgabe. Die Schüler*innen müssen auf Basis von Materialien, etwa Statistiken, Karikaturen oder Texten,  eigenständig einen Aufsatz verfassen. Dabei ist es wichtig, einen klar erkennbaren roten Faden zu entwickeln. Beim informierenden Schreiben müssen die Informationen sinnvoll gegliedert und geordnet werden, während beim argumentierenden Schreiben überzeugende Argumente nach der sogenannten TAB-Formel formuliert werden sollen. Dazu kommt der Adressatenbezug sowie die sprachliche Ebene: Rechtschreibung, Zeichensetzung, indirekte Rede, Subjunktionen und Konjunktionen.

Das ist selbst für Kinder und Jugendliche mit Deutsch als Muttersprache schwierig. Für Schülerinnen und Schüler, die die deutsche Sprache erst lernen, ist es nahezu unmöglich. Deshalb frage ich mich, warum wir solche Schüler*innen nicht aus der Regelklasse herausnehmen, um sie gezielt auf ihrem Niveau zu unterrichten und schrittweise an die deutsche Sprache heranzuführen. Nur so hätten sie eine echte Chance.

Ich war während meines Referendariats an verschiedenen Gymnasien in München, Nürnberg und Ingolstadt eingesetzt. Dort hatte ich meine eigenen Klassen, und da habe ich zum ersten Mal richtig gemerkt, was es bedeutet, in der Praxis zu unterrichten.

News4teachers: Was genau meinen Sie damit?

Rajka Stanić: Einerseits die allgemeinen Herausforderungen im Unterricht, andererseits auch den Umgang mit politischer Bildung, insbesondere in Bayern. Rechtsextremes Gedankengut ist keine Ausnahme mehr, und das ist eine große Herausforderung für uns Lehrkräfte.

News4teachers: Für Sie als Geschichtslehrerin sicher ein besonders relevantes Thema, oder?

Rajka Stanić: Absolut. Die letzten Juniorwahlen haben das deutlich gezeigt: Die AfD wurde zur zweitstärksten Kraft gewählt. An einzelnen Gymnasien hat sie sogar rund 30 Prozent der Stimmen erreicht. Bayerns Reaktion darauf ist jedoch ernüchternd. Man hat die sogenannte Verfassungsviertelstunde ins Leben gerufen.

“Es ist schlichtweg unmöglich, in 15 Minuten aktive und effektive politische Bildung zu betreiben”

News4teachers: Was halten Sie von diesem Konzept?

Rajka Stanić: Als Geschichtslehrerin halte ich das für völlig unzureichend. Es ist schlichtweg unmöglich, in 15 Minuten aktive und effektive politische Bildung zu betreiben. Das Interesse der Schüler*innen ist jedoch eindeutig vorhanden. Aus meiner Erfahrung sind politische Diskussionen immer sehr lebendig und intensiv.

Die Landesschülerkonferenz, die die Schülerschaft Bayerns vertritt, hat sogar gefordert, aktuelle politische Themen in allen Fächern zu integrieren. Ich halte diese Forderung für sinnvoll. Den Schüler*innen sollten viel mehr Gelegenheiten geboten werden, sich intensiv mit politischen Themen auseinanderzusetzen, aber nicht in Form von 15 Minuten pro Woche. Das ist meiner Ansicht nach weder ausreichend noch praktikabel.

News4teachers: Warum ist das Ihrer Meinung nach nicht praktikabel?

Rajka Stanić: Zum einen ist es eine zusätzliche Belastung für die Lehrkräfte. Diese Verfassungsviertelstunde ist fächerübergreifend organisiert, und jede Woche ist ein anderes Fach zuständig. In einem einstündigen Unterricht geht dadurch praktisch die Hälfte der Stunde verloren. Es bleibt also kaum Zeit für den eigentlichen Fachunterricht.

Zum Anderen halte ich das Konzept für ein reines Feigenblatt, ein politisches Kalkül, das nicht durchdacht ist. Es wird behauptet, dass die Verfassungsviertelstunde ein ergänzendes Element der politischen Bildung sei. Doch das erschließt sich mir nicht. Politische Bildung ist im Lehrplan nicht ausreichend verankert. Wie kann also etwas „ergänzend“ sein, wenn die Grundlage dafür fehlt?

Politische Bildung taucht zwar theoretisch auf, scheitert aber in der praktischen Umsetzung. Das zeigt sich an den Ergebnissen der Juniorwahl und auch an dem Ranking zur politischen Bildung, das von der Uni Bielefeld erstellt wurde. Bayern hat dort sehr schlecht abgeschnitten. Die Verfassungsviertelstunde ist definitiv keine Lösung.

News4teachers: Haben Sie sich als Lehrerin dadurch manchmal gegängelt oder von Vorgaben überwältigt gefühlt, die Ihrer Ansicht nach wenig sinnvoll sind? Haben Sie sich wie ein Rad im Getriebe eines Systems gefühlt, das ineffektiv arbeitet?

Rajka Stanić: Ja, auf jeden Fall. Ich frage mich ernsthaft, welches Ziel diese Verfassungsviertelstunde verfolgt und welches Bild sie nach außen vermittelt. Welchen Stellenwert hat politische Bildung, wenn wir ihr gerade einmal 15 Minuten widmen? Ein Blick in die Stundentafel macht zudem deutlich, wie sehr das Fach “Politik und Gesellschaft” vernachlässigt wird. Je nach Schulart wird es erst ab der zehnten Klasse überhaupt zum Pflichtfach – und dann wird es auch nur einstündig unterrichtet. Eine Ausnahme bilden lediglich die sozialwissenschaftlichen Gymnasien.

Ich frage mich, warum wir nicht bereits am Ende der Unterstufe oder in der Mittelstufe mit politischer Bildung beginnen. Warum widmen wir diesem wichtigen Fach nicht mehr Stunden? Nur so kann politische Bildung sinnvoll in den Lehrplan integriert werden.

News4teachers: Waren diese Erfahrungen für Sie demotivierend und haben Sie dazu veranlasst, den Schuldienst zu quittieren?

“Schule ist stark defizitorientiert. Wir sollten uns fragen, wie wir Ressourcen stärken können”

Rajka Stanić: Ja, weil ich das als den falschen Ansatz empfinde. Es ist nicht durchdacht, nicht im Sinne der Schüler*innen und auch nicht im Sinne der Lehrkräfte.

News4teachers: Wie würde denn eine Schule aussehen, an der Sie geblieben wären? 

Rajka Stanić: Schule muss sich meiner Ansicht nach grundlegend verändern. Das Lernen sollte nachhaltig gestaltet sein. Wir müssen den Fokus stärker auf den Lernprozess legen, damit die Ergebnisse auch dauerhaft Bestand haben. Im Moment ist es so, dass kleine und große Leistungsnachweise die Noten bestimmen – und diese Noten entscheiden dann über den Erfolg der Schülerinnen und Schüler. Das finde ich problematisch. Schule ist zudem stark defizitorientiert. Wir sollten uns fragen, wie wir Ressourcen stärken können.

Außerdem stelle ich mir die Frage, ob der Lehrplan überhaupt noch ein zeitgemäßes Instrument ist. Er ist starr, bietet kaum Raum für Flexibilität und berücksichtigt die Bedürfnisse der Schülerschaft kaum. Warum clustern wir Schüler nach Jahrgangsstufen oder Alter? Der Eine ist in einem Fach weiter, der Andere in einem anderen. Es macht keinen Sinn, das so einheitlich zu behandeln.

Ein weiteres Problem ist die Lehrplandichte. Sie setzt uns Lehrkräfte unter enormen Zeitdruck, weil wir alles schaffen müssen – selbst wenn einige Schüler*innen dabei auf der Strecke bleiben. 

News4teachers: Und was ist mit der Leistungsbeurteilung? 

Rajka Stanić: Auch hier sehe ich grundlegende Probleme. Viele sehen Noten als Motivation oder als Feedbackinstrument. Ich sehe das anders. Wenn ein Schüler kontinuierlich schlechte Noten bekommt und Misserfolge erlebt, trägt das aus psychologischer Sicht nicht zur Entwicklung eines positiven Selbstkonzepts bei. Es verursacht psychischen Druck und Stress. Hinzu kommt das Konkurrenzdenken. Ich glaube, dass dies kontraproduktiv für den Klassenverband ist, weil es die Zusammenarbeit und das Miteinander beeinträchtigen kann. 

News4teachers: Also werden aus Ihrer Sicht auch Future Skills wie Teamwork nicht ausreichend gefördert, während Einzelkämpfertum und Konkurrenzdenken im Vordergrund stehen?

Rajka Stanić: Genau, ja. Und das führt auch zu diesem sogenannten Bulimielernen – ein oberflächliches Lernen, bei dem Inhalte für Prüfungen auswendig gelernt und danach wieder vergessen werden. Wir sollten viel mehr daran arbeiten, dass Schülerinnen und Schüler vernetzt denken, problemlösendes Denken entwickeln und Handlungskompetenz erlernen. Sie sollen wirklich auf das Leben vorbereitet werden – und das erreicht man nicht durch eine Schulaufgabe am Ende einer Unterrichtssequenz.

News4teachers: In Summe war das also ein System, in dem Sie nicht mitwirken wollten?

Rajka Stanić: Genau, das entspricht nicht meinen Werten. Ich sehe mich darin einfach nicht – und deshalb bin ich gegangen. Trotzdem liegen mir die Kinder und Jugendlichen weiterhin sehr am Herzen.

News4teachers: Könnte Sie vielleicht eine Reformschule locken, die Ihre Vorstellungen umsetzt?

Rajka Stanić: Tatsächlich gab es solche Angebote. Das klingt auf den ersten Blick auch sehr attraktiv, aber es würde ja nichts am eigentlichen Schulsystem ändern. Ich bin der Meinung, dass sich die staatlichen Schulen ändern müssen. Das Problem muss an der Wurzel angepackt werden. Deshalb ist für mich ein alternatives pädagogisches Konzept aktuell keine Lösung.

News4teachers: Sondern?

Rajka Stanić: Ich promoviere am Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft. Die Arbeit wird von der LMU München und von der FAU Erlangen-Nürnberg betreut. Es geht um postmigrantische Literatur und die Konstruktion des Anderen im Diskurs über Literatur von Autor*innen aus dem ex-jugoslawischen Raum.

News4teachers: Und dann?

Rajka Stanić: Ehrlich gesagt lasse ich das gerade ein wenig auf mich zukommen. Ich habe in meinem Leben immer viel geplant, aber dieses Mal halte ich mir verschiedene Szenarien offen. Eine Rückkehr an die Schule ist nicht ausgeschlossen. Auch die Arbeit in der wissenschaftlichen Lehre wäre für mich interessant. Da hätte ich wieder das Unterrichten und das Vermitteln von Wissen und die Arbeit mit jungen Erwachsenen. Aber wer weiß, wohin der Weg mich führt. News4teachers-Herausgeber Andrej Priboschek führte das Interview.

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