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Datengestützte Schulentwicklung: Bildungsminister zur Fortbildung nach Kanada

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ERFURT. Christian Tischner reist in die kanadische Provinz Alberta und hofft dort auf Impulse für die Schulentwicklung in Thüringen. Dahinter stehen auch Bemühungen, Schulen bei der Verwaltung zu entlasten.

Auf Dienstreise: der Thüringer Bildungsminister Christian Tischner (CDU). Foto: Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur / Jacob Schröter

Bildungsminister Christian Tischner will sich auf einer Reise nach Kanada neue Impulse für eine datengestützte Schulentwicklung in Thüringen holen. Der CDU-Politiker ist vom 26. April bis zum 2. Mai in der kanadischen Provinz Alberta unterwegs, teilte sein Ministerium mit. Geplant seien Gespräche mit dem Bildungsminister von Alberta, Demetrios Nicolaides, sowie mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Schulbehörden.

Inspiration für laufende Prozesse in Thüringen

Vor wenigen Wochen hatte Tischner ein Maßnahmenpaket gegen Unterrichtsausfall präsentiert. Demnach plant das Land die Einführung einer zentralen und landesweit einheitlichen Schulverwaltungslösung. Damit sollen Schüler-, Unterrichts-, Leistungs- und Lehrkräfteeinsatzdaten verwaltet werden und die Schulen bei zentralen Verwaltungsaufgaben unterstützen.

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Nach Angaben des Ministeriums wird derzeit an einer Gesamtstrategie bei dem Thema gearbeitet. Es soll auch bei einem Gespräch mit Bildungsverbänden und Gewerkschaften kommende Woche eine Rolle spielen. Tischner sagte, neben klassischen Daten spielten auch qualitative Erkenntnisse eine wichtige Rolle – etwa aus Beobachtungen, Schülerfeedback oder Hospitationen. «Vor diesem Hintergrund möchte ich die Reise nach Kanada nutzen, um neue Impulse und Erkenntnisse für unsere derzeit laufenden Prozesse zu gewinnen – gerade auch mit Blick auf Maßnahmen zur Unterrichtsabsicherung.» News4teachers / mit Material der dpa

Vorbild Kanada: Bildungsminister will Förderung von Schülern stärker an Daten koppeln

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Hans Malz
5 Tage zuvor

Hoffentlich guckt der sich dann direkt mal die IT-Infrastruktur mit an. Tools die zusammenarbeiten und Auswertungen zulassen, keine Einzelprojekte oder gar Excel Sheets mit 20 Tabellen. Aber ich befürchte, dass wir dann Ergebnisse, wie in Kanada mit unseren Schrottwerkzeugen liefern sollen. Zeiterfassung wird halt überwewertet…

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