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Hohe Anteilnahme beim Gedenken der Opfer des Erfurter Amoklaufs

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ERFURT. Am 26. April 2002 hat ein ehemaliger Schüler des Erfurter Gutenberg-Gymnasiums sechzehn Menschen erschossen. Hunderte Menschen gedachten heute der Opfer.

Mehrere hundert Menschen haben in Erfurt am Jahrestag des Amoklaufs am Gutenberg-Gymnasium an die Opfer erinnert. Bei dem stillen Gedenken wurden am Sonntag die Namen der 16 Toten verlesen und Glocken geläutet. Nach einer Gedenkminute legten viele Schüler und Anwesende Blumen und Kränze nieder. Auch Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) und Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) beteiligten sich am Gedenken auf dem Platz vor der Schule. Am Abend war zudem eine Gedenkandacht geplant.

Das Erfurter Gutenberg-Gymnasium. Nach dem Amoklauf blieb die Schule für drei Jahre geschlossen. Foto: CTHOE / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Beim Amoklauf eines ehemaligen Schülers waren am 26. April 2002 zwölf Lehrer, eine Sekretärin, zwei Schüler und einen Polizisten erschossen worden. Anschließend tötete er sich selbst.

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Der 13. Jahrestag der Tragödie sei eine gesellschaftliche Mahnung an alle Bürger, erklärte Landtagspräsident Christian Carius (CDU) anlässlich des stillen Gedenkens. Achtsamkeit, Aufmerksamkeit und wechselseitiger Respekt seien unerlässlich für das menschliche Zusammenleben.

zum Bericht: 13. Jahrestag: Gutenberg-Gymnasium Erfurt gedenkt Opfer des Amoklaufs

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