DRESDEN. Wie gut sind Zweitklässler in Deutsch und Mathematik? Dieser Frage will das sächsische Kultusministerium nachgehen und dazu die rund 36.000 betroffenen Schülerinnen und Schülerinnen Ende Mai in Deutsch und Mathematik prüfen.
Die Unterschiede zwischen den Schülerinnen und Schülern würden immer größer, damit werde es immer schwieriger, in der Grundschule die notwendigen Kenntnisse im Lesen, Schreiben und Rechnen zu vermitteln, erklärt Kultusminister Christian Piwarz (CDU) die Entscheidung. Sachsen stehe im Bundesländervergleich in den Bildungsstudien zwar noch gut da, aber auch im Freistaat wachse der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die Defizite beim Lesen, Schreiben und Rechnen haben.
Anhand der nun geplanten Lernstandserhebungen will der Freistaat ermitteln, wie groß die Unterschiede in der Schülerschaft sind und welche Förderung nötig ist. News4teachers / mit Material der dpa
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