Home Nachrichten Schüler hantiert mit Schreckschuss-Pistole auf dem Schulhof – Mitschüler verletzt

Schüler hantiert mit Schreckschuss-Pistole auf dem Schulhof – Mitschüler verletzt

19
Anzeige

BIELEFELD. In der großen Pause zeigt ein Schüler in Bielefeld eine Schreckschusswaffe, dann fällt plötzlich ein Schuss. Niemand wird schwer verletzt – doch die Polizei hat noch viele offene Fragen.

Schreckschusspistolen sind von scharfen Waffen äußerlich kaum zu unterscheiden (Symbolfoto). Foto: Shutterstock

Beim Hantieren mit einer Schreckschusswaffe hat sich in der großen Pause auf einem Schulhof in Bielefeld ein Schuss gelöst und einen Jugendlichen leicht verletzt. Die genauen Hintergründe würden noch ermittelt, sagte ein Polizeisprecher. Man gehe aber davon aus, dass zwei Jugendgruppen beteiligt waren, «die sich nicht unbedingt wohlgesonnen gegenüberstanden».

Dabei habe einer der Schüler die Schreckschusswaffe gezeigt. «Ob er damit prahlen oder drohen wollte, ist unklar», sagte der Sprecher. Jedenfalls habe sich ein Schuss gelöst und einen Jugendlichen leicht verletzt. Man gehe davon aus, dass die Schussabgabe aus Versehen passierte. «Es ist jedenfalls nicht gezielt auf jemanden geschossen worden.»

Zum Alter der beteiligten Schüler machte die Polizei keine Angaben. Mehrere Medien hatten zuvor berichtet. Der Vorfall hat sich bereits am Montag ereignet. Mit der Schule sei man in einem guten Austausch, sagte der Polizeisprecher. «Allen ist klar, dass Waffen in Schülerhänden nichts zu suchen haben.» News4teachers / mit Material der dpa

Angst und Schrecken verbreitet: Jungen zogen mit Spielzeugpistolen durch Schulen

Anzeige

19 COMMENTS

  1. Wenn bei so etwas nicht endlich harte Maßnahmen durchgezogen werden, natürlich mit Billigung und Rückendeckung der Behörden, wird das immer weiter eskalieren. Dass Schusswaffen nichts in der Schule zu suchen haben (egal ob „scharf“ oder Schreckschuss) sollte jedem zivilisierten Menschen klar sein:

    Schulverweis von allen Schulen des Bundeslandes. Ohne wenn und aber. Auch wenn jetzt gewissen Sozialpädagogen die Kinnlade herunterfällt.

    • „Schulverweis von allen Schulen des Bundeslandes.“
      Sonst noch was? Teeren und federn?

      In anderen Ländern werden die Hände abgehakt, wäre das nichts für Sie? 😉

      • Auf einem Schulhof in der großen Pause stehen sich Gruppen von Kindern/Jugendlichen bandenartig gegenüber, hantieren mit Waffen, deren Führen nur ab 18 Jahren und mit (Kleinem) Waffenschein erlaubt ist und es wird – ganz ausversehen – einer der Schüler verletzt.

        Natürlich interessiert es da, in welchem Alter die Kinder/Jugendlichen sind.0

        Und was schlagen Sie vor? – Als Maßnahme einen Abend keinen Pudding?

        • „Auf einem Schulhof in der großen Pause stehen sich Gruppen von Kindern/Jugendlichen bandenartig gegenüber“
          Ach auf DEM Schulhof! Sie sollten die Polizei informieren, dass Sie bereits alles aufgeklärt haben, die werden dankbar sein 😉

          Aber Schreckschusswaffe (der Eltern?) führt zur Verbannung aus dem Bundesland? Wegen mir.
          Das Gleiche auch bei Taschenmessern und Sprengkörpern?
          Da wir ja die Gesetze hier neu spinnen, warum bei diesem Fall Halt machen?

      • „“Schulverweis von allen Schulen des Bundeslandes.”
        Sonst noch was? Teeren und federn?
        In anderen Ländern werden die Hände abgehakt, wäre das nichts für Sie?“

        Im Gegensatz zu Ihren blutrünstigen Phantasien (wie sind Sie eigentlich in den sozialen Bereich gekommen?) ist der Ausschluss von allen Schulen eine durchaus zulässige Maßnahme in den Schulgesetzen der Länder.

        Haben Sie vielleicht Schwierigkeiten mit demokratisch beschlossenen Gesetzen? Vielleicht hilft da einfach auswandern?

        • Es war mir nicht bewusst, dass das demokratisch beschlossene Gesetz die Phantasien aus Internet umzusetzen hat.
          Bisher nahm ich tatsächlich an, dass andere über den Fall entscheiden werden, bestenfalls NACHDEM die Polizei die Ermittlungen abschloss.

          Zu meinem Zitat, es handelte sich tatsächlich um Sarkasmus, daher führte ich – aus meiner Sicht – veraltete, menschenunwürdige Methoden an wie „Teeren und Federn“ 😉

          • Stimmt, Rainer, Teeren und Federn ist unmenschlich. Aber Schüler, die andere Schüler bedrohen, sind besser???
            Schlagen Sie sich auf die Seite der Täter?

          • Immer diese Umweltverstöße!

            Wenn schon, denn schon – „Asphaltieren und Federn“, solange die Federn nicht aus tierwohlgefährdendem Lebendrupf stammen.

      • Das geht schon deshalb nicht, wenn der Täter minderjährig ist. Da besteht Schulpflicht. Angemessen wäre ein Verweis von der Schule…..und das sollte auch dabei herauskommen (nebst Anzeige, nebst Meldung an das JA).

        • Freut mich, dass Sie nicht mehr irritiert sind, ich würde „Teeren und Federn“ fordern bzw. mich auf die „Seite“ der Täter stellen 🙂

          Schulverweis halte ich persönlich für notwendig – was soll dort noch gehen?
          Verbannung aus dem Bundesland finde ich dagegen spektakulär

  2. Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert!

    „Zum Alter der beteiligten Schüler machte die Polizei keine Angaben.“
    Ist das besonders relevant? Meine erste Sorge war nicht: Hoffentlich war der Junge alt genug :/

  3. Bin keine Lehrerin und komme offensichtlich aus einer anderen Zeit, bin 83 Jahre alt. Allerdings gearbeitet bis fast 73 Jahre, meist im Office Management innerhalb einer sehr großen Werbeagenturholding in FFM . Wohne jetzt in Hamburg.
    Aber mich stört schon die Tonalität hier. Anstelle von Mitgefühl mit dem Lehrerpersonal und des Ausdrucks des Entsetzen über die absolute „Verwahrlosung“ dieses Schülers, kommen Sprüche wie „Federn und Teeren“ oder ähnlich.
    Und er ist ja schon durch Gewalt aufgefallen. Es sieht immer mehr danach aus , als werden die Lehrer:innen komplett alleine gelassen. Und ja, mir begegnen hier in Hamburg in einem sehr „bürgerlichen“ Stadtteil eigentlich nur noch Grundschüler und auch ältere Schüler mit dem Handy vor der Nase , so dass man regelrecht umgerannt wird, anstelle dass man seine Umgebung wahrnimmt. Aber es wird ja vorgemacht von Erwachsenen, die ihren Kinderwagen/-Karre schieben, unentwegt auf ihr Handy
    Starten, anstelle auf ihr Kind oder auf Mitmenschen zu achten.
    Was da mit dem Jungen mit der Spielzeugpistole passiert ist im Elternhaus , da er ja schon durch Gewalttätigkeit aufgefallen ist, hat man nicht versucht zu klären.
    Meines Erachtens hätte er aus der Schule rausgenommen werden müssen und auch aus dem Elternhaus. Man hat „Augen und Ohren zugeklappt“. die Schule hätte sich externe Hilfe holen müssen und wahrscheinlich auch die Polizei früh genug einschalten.

Kommentar schreiben

Bitte gib einen Kommentar ein!
Bitte gib deinen Namen ein

wpDiscuz
Die mobile Version verlassen