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Bauernproteste angekündigt: Schüler bei Behinderungen schon vorab entschuldigt

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SCHWERIN. Am Donnerstag wollen Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern gegen das geplante Mercosur-Handelsabkommen der EU mit südamerikanischen Ländern protestieren. Das kann Auswirkungen haben.

Bauernprotest (2024 in Hannover). Foto: Shutterstock

Wegen der angekündigten Bauernproteste in Mecklenburg-Vorpommern sind Schüler am Donnerstag vom Unterricht entschuldigt, wenn sie infolge von Verkehrsbehinderungen nicht zur Schule kommen können.

Laut Bildungsministerium sichern die Schulen den Unterrichtsbetrieb für alle Jahrgangsstufen ab. Sollten Schüler allerdings Schwierigkeiten haben, zur Schule zu kommen, müssten sie telefonisch oder per E-Mail abgemeldet werden. «Wer wegen der Proteste und Verkehrsbehinderungen abgemeldet ist und nicht am Unterricht teilnimmt oder nicht in der Schule betreut wird, ist damit entschuldigt.»

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Landwirte haben angekündigt, Straßen mit landwirtschaftlichen Maschinen zu blockieren. Sie befürchten Nachteile durch das geplante Handelsabkommen Mercosur mit Südamerika. Der Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern beteiligt sich jedoch nicht an der Aktion.

Proteste an 32 Anschlussstellen von fünf Autobahnen geplant

Nach Angaben des Innenministeriums hat der Verein Land schafft Verbindung zahlreiche Versammlungsorte angemeldet. Betroffen seien von 7.00 bis 17.00 Uhr die Autobahnen A11, A14, A19, A20 und A24 und dabei die Auffahrten von insgesamt 32 Anschlussstellen, darunter Schwerin Nord, Ludwigslust, Parchim, Güstrow, Grevesmühlen, Tribsees, Pasewalk Nord und Penkun.

Für die Versammlungen erteilte das Innenministerium diverse Auflagen. So dürfe nur an den benannten Anschlussstellen demonstriert werden – und zwar ausschließlich stationär und auch nur an den Auffahrten. «Die Anschlussstellen dürfen dabei nicht blockiert werden. Ein Ab- und Befahren von Bundesautobahnen wird somit möglich bleiben», erklärte das Ministerium. News4teachers / mit Material der dpa

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