
Bund und Länder fördern zehn Universitätsstandorte weiter in der Exzellenzstrategie mit Millionensummen. Wie der Wissenschaftsrat am Mittwoch bekanntgab, werden die Einrichtungen ab 1. Januar für weitere sieben Jahre gefördert.
Es handelt sich um die RWTH Aachen, die Universität Bonn und die Berlin University Alliance. Das ist ein Verbund von FH, HU und TU Berlin. Weiter zählen dazu die TU Dresden, die Universität Hamburg, die Universität Heidelberg, das KIT Karlsruhe, die LMU München und die TU München sowie die Universität Tübingen.
Konstanz fällt heraus
Die Universität Konstanz habe die für eine Weiterförderung geforderte Mindestanzahl an Exzellenzcluster nicht mehr erreicht, teilte der Wissenschaftsrat weiter mit. Geprüft worden seien Unterlagen, aber auch Vor-Ort-Besuche hätten zu dem Ergebnis beigetragen, sagte der Vorsitzende des Wissenschaftsrats, Wolfgang Wick.
Die Entscheidung fiel laut Wissenschaftsrat auf Basis einer Bewertung eines Wissenschaftler-Gremiums und wurde dann mit den Wissenschaftsministerinnen und -ministern des Bundes und der Länder einstimmig getroffen.
«Verlässlichkeit und Dynamik»
Wick lobte und verteidigte die Exzellenzstrategie. Eine «Balance aus Verlässlichkeit und Dynamik» zeichne sie aus. Kritik aus der Wissenschaft hatte sich zuletzt unter anderem daran entzündet, dass es geförderten Forschungsvorhaben an Originalität fehle.
Mit der Exzellenzstrategie werden ausgewählte Exzellenzcluster, also Forschungsverbünde, und Exzellenzuniversitäten mit insgesamt jährlich 533 Millionen Euro gefördert. Ab 2026 wird das Gesamtbudget auf 687 Millionen Euro pro Jahr erhöht, wie die beteiligten Organisationen mitteilten. News4teachers / mit Material der dpa
«Exzellenzunis» feiern Titel – Kritiker fordern Gleichbehandlung