Mit dem Lehrwerk Vielfalt Islam erweitert der Ernst Klett Verlag sein Angebot im Bereich der religiösen Bildung und reagiert auf die steigende Nachfrage nach Unterrichtsmaterial für den islamischen Religionsunterricht in Deutschland. Das neue Lehrwerk richtet sich an die Sekundarstufe I (Klassen 5 bis 10) aller Schulformen und ist passgenau auf die Bildungspläne in Baden-Württemberg abgestimmt. Es erscheint zum Schuljahr 2026/27.

Kompetenzorientierung und Persönlichkeitsentwicklung
„Ein zeitgemäßer und kompetenzorientierter islamischer Religionsunterricht fördert die Fähigkeit der Schülerinnen und Schüler, religiöse Begriffe und Konzepte kritisch zu reflektieren und historisch einzuordnen, mit Ambiguität umzugehen und eigene Positionen zu entwickeln“, betont Prof. Dr. Fahimah Ulfat, Mit-Herausgeberin und Professorin für Islamische Religionspädagogik und Fachdidaktik an der Universität Münster. „Er knüpft an lebensnahe Fragen an, verbindet diese mit der Vielfalt der muslimischen Tradition und eröffnet Räume für persönliche und ethische Reflexion. Zugleich stärkt er die Dialogfähigkeit und unterstützt die Orientierung in einer pluralen Gesellschaft.“
Praxisnah und entlastend
Die Materialien in Vielfalt Islam sind didaktisch aufbereitet, curricular anschlussfähig und verbinden fachliche Fundierung mit methodischer Vielfalt und differenzierten Zugängen. Zugleich greifen sie alltagsnahe Themen auf.
Ein besonderes Merkmal von Vielfalt Islam ist seine wissenschaftlich fundierte und interreligiös geprüfte Ausrichtung. Ein breit aufgestelltes Autorinnen- und Autorenteam aus Wissenschaft und Schulpraxis, das unabhängig von einzelnen islamischen Interessensgruppen arbeitet, gewährleistet die fundierte und fachdidaktisch durchdachte Aufbereitung der Themen. Zusätzlich prüfen Fachleute aus Christentum und Judentum die entsprechenden Kapitel im Lehrwerk.
„Gute und geprüfte Bildungsmedien leisten einen wichtigen Beitrag zur Integration und zum interreligiösen Dialog“, ist Inga Piel, verantwortliche Gruppenleiterin beim Verlag, überzeugt. „Der islamische Religionsunterricht führt bislang noch häufig ein Nischendasein, obwohl der Islam die zweitgrößte Religionsgemeinschaft in Deutschland darstellt. Mit Vielfalt Islam wollen wir ein klares Zeichen für die Weiterentwicklung dieses Faches und für eine differenzierte, dialogorientierte religiöse Bildung setzen.“
Über den Verlag
Der Ernst Klett Verlag zählt zu den führenden Anbietern für Bildungsmedien in den Fächern Religion, Ethik und Philosophie und deckt in der Sekundarstufe I und II alle Bundesländer, Schulformen und Konfessionen ab. Neben etablierten Lehrwerken für den katholischen und evangelischen Religionsunterricht wird das Portfolio kontinuierlich ausgebaut, zuletzt für den Christlichen Religionsunterricht (CRU).
Weitere Informationen
Vielfalt Islam, Schulbuch für Klasse 5/6
ISBN: 978-3-12-007641-4
Titel erscheint 09/2026
www.klett.de/lehrwerk/vielfalt-islam-islamischer-religionsunterricht-ausgabe-ab-2026/einstieg
Am 19.5. findet eine Fortbildung mit dem Herausgeberteam statt. Die kostenlose Anmeldung für Lehrkräfte ist möglich unter: https://fortbildungen.klett.de/de/classes/view/1802
Dies ist eine Pressemitteilung / ein Advertorial der Ernst Klett Verlag GmbH.
Wird da auch die Diskriminierung der Frauen angesprochen?
Welche meinen Sie? Die Diskriminierung der muslimischen Frau mit Kopftuch im Berufsleben in Deutschland? Ich habe jüngst von einem Fall erfahren, wo die junge Lehrkraft darauf hingewiesen wurde, dass sie ihr Kopftuch ablegen müsse. Sie hat sich dem gebeugt um ihrem Beruf nachgehen zu können. Merke: Das Kopftuchverbot existiert sein 2015 NICHT MEHR! Vielleicht sollten wir verstärkt über so eine Art der Diskriminierung der Frauen sprechen, denn aus islamischer Sicht sind beide Geschlechter vor Gott gleichwertig-das mag kulturell anders gelebt werden, die islamische Überzeugung bzw. Überlieferung ändert das nicht. Oder soll ich jetzt von der Lebensweise von Christen auf das Christentum schließen?
Sehr gerne. Beides hat in Deutschland rein gar nichts zu suchen. Ich halte es da wie in Frankreich. Keinerlei Religion in keinem öffentlichen Raum. Egal welcher Art. Religion ist immer nur Grund um Hierarchien zu stärken und andere als minderwertiger zu klassifizieren.
Das widerspricht aber dem GG. Es steht Ihnen ja frei nach Frankreich zu ziehen um dort den Laizismus zu feiern.
Das GG kann man ändern. Dem Laizismus gehört die Zukunft.
Da lernt man eher, dass die Frau keine eierlegende Wollmilchsau ist, sondern einen besonderen Status hat. C
Spricht man denn die Diskriminierung der Frauen immer Christentum an, zum Beispiel im mittel- und südamerikanischen Raum an oder in Südeuropa, wo Femizide an der Tagesordnung sind?