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Über 2.000 Bundeswehr-Besuche an Schulen in drei Monaten – Rekrutierungsstrategie?

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BERLIN. Die Bundeswehr tritt bundesweit regelmäßig an Schulen auf – in den ersten drei Monaten des Jahres bereits mehr als 2.000 Mal. Die Linke sieht darin eine gezielte Rekrutierungsstrategie.

Die Bundeswehr wirbt um Nachwuchs. (Symbolfoto) Foto: Shutterstock

Die Bundeswehr hat in den ersten drei Monaten dieses Jahres bundesweit mehr als 2.000 Mal Schulen besucht. Das geht aus einer Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken-Fraktion hervor, über die die «Rheinische Post» berichtet.

Die mit Abstand meisten Schulbesuche gab es demnach in Bayern, wo die Bundeswehr 562 Auftritte absolvierte. Das waren rund halb so viele wie im gesamten Jahr 2025, als die Bundeswehr etwas mehr als 1.100 Auftritte im Freistaat zählte.

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Ebenfalls vergleichsweise häufig kam die Bundeswehr in Schulen im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen, wo 291 Termine stattfanden. Niedersachsen (269) und Baden-Württemberg (219) folgen auf den Plätzen drei und vier. Bundesweit gab es zudem 20 Auftritte an Hochschulen.

Linke sieht Rekrutierungsabsicht

Für die Besuche an Schulen gibt es bei der Bundeswehr Jugendoffiziere. Das sind speziell ausgebildete Soldatinnen und Soldaten, die von Schulen eingeladen werden können, um dort etwa Vorträge über Sicherheitspolitik zu halten oder den Auftrag der Bundeswehr zu erläutern.

Die bildungspolitische Sprecherin der Linken, Nicole Gohlke, kritisierte die Präsenz der Bundeswehr in Schulen. «Aller Beteuerungen des Verteidigungsministeriums zum Trotz wird durch die Zahlen deutlich, dass eine Rekrutierungsabsicht nicht wegzureden ist», sagte die Abgeordnete der «Rheinischen Post». «Uniformierte Jugendoffiziere an Schulen sowie Karriereberater sind strategisches Mittel, um Minderjährige an das Militär zu gewöhnen.» News4teachers / mit Material der dpa

Zahl der Bundeswehr-Besuche an Schulen steigt rasant: GEW warnt vor Militarismus

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SB HS Lehrer
1 Tag zuvor

Die Bundeswehr ist ein verfassungsrechtlich geregeltes staatliches Instrument.

Wo genau ist jetzt das Problem?

Küstenfuchs
1 Tag zuvor

Linke und GEW haben da eine Phobie entwickelt. Die Bundeswehr ist eine staatliche Institution, wo ist jetzt also genau das Problem?

Rainer Zufall
1 Tag zuvor
Antwortet  Küstenfuchs

In einer möglichen Rekrutierungsabsicht unter dem Deckmantel der neutralen Information

Hans Malz
1 Tag zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Schonmal die Bundeswehr in der Schule gehabt oder ist das einfach nur substanzloses Gelaber? Auf jeden Fall eine Unterstellung ohne Fakten.

Rainer Zufall
22 Stunden zuvor
Antwortet  Hans Malz

Ich meine, da ziemlich genau die Sorgen der Linken und GEW beschrieben zu haben: “Aller Beteuerungen des Verteidigungsministeriums zum Trotz wird durch die Zahlen deutlich, dass eine Rekrutierungsabsicht nicht wegzureden ist”

Mika BB
1 Tag zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Sie sind also generell dagegen, dass sich Firmen oder Ausbildungsstellen in Schulen vorstellen, z.B. im Rahmen von Berufsmessen etc.?

Rainer Zufall
22 Stunden zuvor
Antwortet  Mika BB

Nö. Aber interessant, dass Sie die Meinung von Linken und GEW teilen, dass es sich um Rekrutierungsversche handelt…

Wollen Sie nicht lieber einen anderen Vergleich ziehen als Berufsmesse?

dickebank
23 Stunden zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Recruitment – das ist doch genau die Zielsetzung, die alle HR-Verantwortlichen haben, die auf Berufsausbildungsbörsen potentielle Kandidat*innen ansprechen wollen.

Rainer Zufall
22 Stunden zuvor
Antwortet  dickebank

Könnn die ja, dann sollte die Politik nur nicht (Ihrer Aussage nach zu Unrecht) geloben, es ginge nur um Information zur Weltpolitik und ausdrücklich NICHT um Reccuitment… 🙁

dickebank
21 Stunden zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Sie verwechseln da zwei Aufgaben der Bundeswehr.
Das eine ist die Tätigkeit der Jugendoffiziere und das andere die der Karrierecenter.
Erstere dürfen gar nicht für die Truppe werben, zweitere müssen das. Erstere kommen lediglich auf Einladung der Schule, zweitere treten bei Berufsmessen und anderen öffentlichen Veranstaltungen auf, die eben nicht in den räumlichkeiten von Schulen sondern im öffentlichen Raum stattfinden.

Rainer Zufall
20 Minuten zuvor
Antwortet  dickebank

Ich schrieb üher die Jugendoffiziere, der Artikel bezog sich auf Jugendoffiziere, die Sorgen verschiedener Gruppen bezogen sich auf Jugendoffiziere.

Ich übersah, dass Sie über etwas anderes schreiben wollten, es geht mir konkret um den Artikel und die darin geäußerten Sorgen/ Vorwürfe

Goldglöckchen
1 Tag zuvor

Ich finde das in Ordnung. Erstrecht, wenn der Dienst in der Bundeswehr freiwillig sein und bleiben soll, ist es wichtig, dafür zu werben, um diejenigen zu finden, die bereit wären, unser Land, unsere Werte, unsere Demokratie im Ernstfall zu verteidigen, wenn andere für sich in Anspruch nehmen wollen, dies nicht zu tun.

dickebank
1 Tag zuvor
Antwortet  Goldglöckchen

Der Wehrdienst in Friedenszeiten ist freiwillig, im Spannungs- und Verteidigungsfall endet laut GG die Freiwilligkeit und es können Beorderungen ausgesprochen werden.
Also nicht verkehrt, die Grundausbildung schon einmal vorab durchlaufen zu haben.
Beorderungen können auch im Rahmen der Zivilverteidigung unabhängig vom Geschlecht erfolgen.

Rainer Zufall
22 Stunden zuvor
Antwortet  dickebank

Sind Sie sich sicher, dass Kriegsdienstverweigerer im Kriegsfall zum KAMPF an die Front geschickt werden können?

dickebank
21 Stunden zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Habe ich nicht geschrieben, und ist in der verfassung auch nicht vorgesehen. Ich habe geschrieben, dass auch wehrdienstverweigerer im Rahmen der Zivilverteidigung beordert werden können.

Bootsmann.auf.der.Scholle
2 Stunden zuvor
Antwortet  dickebank

Nur naive Menschen glauben, dass es anders sein könnte.

Im Kriegsfall wird jedes Frischfleisch gebraucht.

Rainer Zufall
15 Minuten zuvor

Keine Sorge, wir leben nicht in Russland 😉

Rainer Zufall
16 Minuten zuvor
Antwortet  dickebank

Nicht, dass Sie etwas anderes zu suggerieren versuchen ^^
“Also nicht verkehrt, die Grundausbildung schon einmal vorab durchlaufen zu haben.”

Sie raten also Menschen, die keinen Dienst an der Waffe zu leisten bereit sind, eine Grundausbildung an der Waffe zu leisten…

Rainer Zufall
1 Tag zuvor

Mit sehr viel Bauchschmerzen wäre es für mich vielleicht deutlich einfacher, wenn sich die Regierung hier ehrlich(er) machen würde.

Wir müssen in Betracht ziehen, dass Russland uns angreifen will (siehe alles, was sie sagen, in anderen Ländern tun und bereits im Rahmen der hybriden Kriegsführung in Deutschland “austesten”).
DAS die Bundeswehr hier wirbt, anstatt im Zweifelsfall auf Mobilisierung zurückzugreifen, finde ich – im Rahmen der Optionen – richtig.

Aber ich wünschte, die Regierung würde hier ehrlicher agieren (können) und dass sich am Ende nicht – wie schon immer, überall! – die Reichsten sich hier auf Kosten der Ärmsten herauskaufen werden… 🙁

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