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Fußball-Projekte in der Ganztagsschule sind ein Renner

Ministerin Löhrmann: Späterer Schulbeginn nach Spielen möglich; Foto: Awaya Legends/Flickr (CC BY-SA 2.0)

Nach dem originalen Spielplan der WM werden Fußball-Turniere ausgerichtet. .Foto: Awaya Legends/Flickr (CC BY-SA 2.0)

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MAINZ. Das Angebot eines spielerischen Fußballunterrichts an den Ganztagsschulen in Rheinland-Pfalz wird nach Angaben des Fußballverbands Rheinland (FVR) und des Bildungsministeriums gut angenommen. Im vergangenen Schuljahr kickten nach Angaben der beiden Kooperationspartner rund 3000 Kinder und Jugendliche in nahezu 12.000 Projektstunden unter dem Motto «Fußball macht Schule». Mehr als 2000 Schülerinnen und Schüler traten seit dem Start der Initiative im Jahr 2012 einem Verein bei. Die Zusammenarbeit sei ein Erfolgsmodell, erklärte das Ministerium am Freitag in Mainz.

Fußball ist für Schülerinnen und Schüler im Ganztag attraktiv. (Foto: Awaya Legends/Flickr CC BY-SA 2.0)

«Sport- und Bewegungsangebote sind ganz wichtige Bestandteile in der Konzeption unserer Ganztagsschulen in Angebotsform», betonte Staatssekretär Hans Beckmann (SPD) in einer Mitteilung des Bildungsministeriums. Nach allen Erfahrungen aus Wissenschaft und Praxis habe Sport einen positiven Einfluss auf das Lern- und Sozialverhalten. An dem Projekt nehmen rund 90 Übungsleiter des FVR teil, die dafür in Lehrgängen ausgebildet wurden. Für den Fall von Erkrankungen oder anderen Ausfällen stehen zudem noch rund 70 «Springer» bereit.

In den Arbeitsgemeinschaften soll das spielerische Moment im Mittelpunkt stehen. Teilnehmende Kinder an der Grundschule können ein «Fußballschnupperabzeichen» erwerben, ältere Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I das «Fußballabzeichen». dpa

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