BERLIN. Die oppositionelle CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus fordert in der Corona-Krise ein großangelegtes Programm zur schnellen Digitalisierung aller Schulen in der Hauptstadt. Nötig seien flächendeckend Breitbandanschlüsse, WLAN und eine einheitliche digitale Lernplattform, sagte Fraktionschef Burkard Dregger am Mittwoch. In den Sommerferien sollen die Lehrer dann einen „digitalen Führerschein“ machen.
Erst einmal soll die Technik her: Für alle rund 360.000 Schüler und ihre Lehrer müssten einheitliche Endgeräte in die Fläche kommen, was über ein Leihsystem, aber auch private Geräte umgesetzt werden könne. Die CDU regt in ihrem Konzept zudem eine systematische und verpflichtende digitale Weiterbildung von Lehrern in diesen Sommerferien an: Eine Art digitaler Führerschein soll sie fit machen für die neue Zeit, soweit sie das noch nicht sind. Entsprechende Angebote für Eltern müsse es ebenfalls geben.
Die Klassenstufen 1 bis 3 benötigten darüber hinaus mehr Präsenzunterricht im Klassenraum, dies sei unabdingbar. Neben Schichten schlägt die CDU diese Kinder zusätzlichen Unterricht an jedem zweiten Samstag vor. News4teachers / mit Material der dpa
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Berliner CDU fordert Weiterbildung für Lehrer in den Sommerferien
