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Söder ignoriert (wie Laschet) jetzt auch die RKI-Empfehlungen für den Schulbetrieb

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Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will die Corona-Regeln für die Schulen in dem Bundesland weiter lockern: Vom 21. Juni an soll in allen Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz bis zu 100 wieder normaler Präsenzunterricht möglich sein. Das kündigte er am Donnerstag an.

Schon wieder ein Stufenplan für die Tonne: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), Foto: Shutterstock / photocosmos 1

Nach den Pfingstferien, vom 7. Juni an, gilt für zwei Wochen zunächst noch der Grenzwert 50 für Präsenzunterricht – das hatte das bayerische Kabinett vergangene Woche so beschlossen. Den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts für den Schulbetrieb entspricht die Neuregelung nicht: Sie sehen vor, oberhalb einer Inzidenz von 50 Wechselunterricht vorzusehen, um die Abstandsregel in den Klassenräumen einhalten zu können. Auch Nordrhein-Westfalen hält die RKI-Empfehlungen nicht ein – und will Schulen bis zu einer Inzidenz von 100 vollständig öffnen. dpa

Söder verwirft seinen eigenen Stufenplan für die Schulen – Devise jetzt: Offenhalten, bis Schüler und Lehrer infiziert sind

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