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Stark-Watzinger nennt Schulen “wichtigen Faktor der Früherkennung”

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Erneute Schulschließungen sollten nach Ansicht von Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger nur das letzte Mittel bei möglichen Corona-Gegenmaßnahmen sein. «Wir müssen vor allen Dingen dafür sorgen, dass Schulen so lange wie möglich offen bleiben, dass sie nicht geschlossen werden. Das kann nur die Ultima Ratio sein», sagte die FDP-Politikerin am Freitag im Fernsehsender Welt. Jeder Baustein, der dazu beitrage, seien es Hygienekonzepte oder die Möglichkeit, das eigene Kind impfen zu lassen, sei ein wichtiger Baustein.

Kanarienvögel wurden früher im Bergbau eingesetzt – hörten sie auf zu singen, war das ein Zeichen für einen zu geringen Sauerstoffgehalt in der Luft. Foto: Shutterstock

Das Interview wurde am Morgen noch vor den Aussagen von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zur Erwartung einer bevorstehenden fünften Welle geführt. Stark-Watzinger verwies darauf, dass im Zuge von Schulschließungen bis zu 20 Prozent der Schülerinnen und Schüler nicht mehr erreicht worden seien, und nannte Bildungsverluste und psychosoziale Schäden als Folgen. Die Schulen seien auch ein wichtiger Faktor der Früherkennung durch das regelmäßige Testen. «Insofern helfen sie auch, die Pandemie zu bekämpfen.» dpa

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