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Kunden und Personal belästigt, Fangen gespielt: Lidl verhängt Hausverbote gegen Schüler

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LEVERKUSEN. Hat eine Lidl-Filiale in Leverkusen Hausverbote gegen alle Schülerinnen und Schüler zweier Schulen verhängt? Die Konzernführung stellt klar: Nein. Nicht gegen alle.

“Behalten uns vor, entsprechende Maßnahmen einzuleiten”: das Unternehmen Lidl. Foto: Shutterstock / Ytje Vennstra

Der Discounter Lidl hat einen Medienbericht zurückgewiesen, nach dem eine Filiale in Leverkusen pauschal allen Schülerinnen und Schülern von zwei Realschulen Hausverbote erteilt hat. Es sei lediglich wenigen Einzelpersonen ein Hausverbot erteilt worden, teilte das Unternehmen auf Anfrage mit.

Die Zeitung «Express» hatte zuvor berichtet, dass den Schülerinnen und Schülern der Montanus-Realschule und der Theodor-Heuss-Realschule ein Hausverbot erteilt worden sei und dies durch einen Sicherheitsdienst durchgesetzt werde. Begründung sei eine übermäßig hohe Zahl an Diebstählen, habe ein aufgebrachter Vater der Redaktion gesagt. Zitiert wird unter anderem eine Augenzeugin, die der Zeitung von Fangenspielen in den Gängen, dem Anbetteln von älteren Kunden und respektlosem Verhalten gegenüber Beschäftigten berichtete.

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«Wenn es in unseren Filialen zu Störungen des Betriebsablaufs kommt, behalten wir uns vor entsprechende Maßnahmen einzuleiten», so das Unternehmen in einer Stellungnahme. Ein Hausverbot werde ausschließlich in begründeten Fällen gegen Einzelpersonen erteilt. «Wir können nicht bestätigen, dass ein Hausverbot für die gesamte Schülerschaft der in dem Artikel genannten Schulen erteilt wurde, sondern lediglich wenigen Einzelpersonen», hieß es weiter. Lidl betonte, dass in den Filialen «alle unsere Kunden jederzeit herzlich willkommen» seien, «so auch in unserer Leverkusener Filiale». News4teachers / mit Material der dpa

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