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Traurig! Warum eine Kita ihr Gelände mit Nato-Draht schützen muss

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HAMBURG. Eine Hamburger Kita in Nähe des Hauptbahnhofes hat aufgerüstet. Weil immer wieder nachts Menschen auf das Gelände kamen, wurde der Zaun verstärkt – mit einer Art Stacheldraht.

Nato-Draht ist mit rasiermesserscharfen Klingen bestückt. Foto: Shutterstock

Damit nachts niemand mehr auf das Gelände einer Hamburger Kindertagesstätte kommen kann, hat die Kita auf den ohnehin schon hohen Zaun eine Art Stacheldraht anbringen lassen. «Es kam immer wieder mal vor, dass Personen nachts unbefugt das Kita-Gelände betraten», sagte eine Kita-Sprecherin in Hamburg. Bei dem Draht handelt es sich um sogenannten Nato-Draht mit eng aneinander liegenden Metallklingen.

«Eine Erhöhung der Mauer stellte sich als nicht ausreichend heraus, sodass – als präventive Maßnahme – nun zusätzlich der Stacheldraht zum Schutz des Geländes angebracht wurde.» Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

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Die Kita liegt in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofes im Stadtteil St. Georg. Seit einigen Monaten beschweren sich Anwohnerinnen und Anwohner immer wieder darüber, dass sich die Drogenszene vom Hauptbahnhof in das Wohnviertel verlagert habe.

Weil der Hauptbahnhof als Brennpunkt der Kriminalität und Treffpunkt von Trinkern und Obdachlosen galt, hat die Polizei nicht nur ein Waffen- und Alkoholverbot umgesetzt. Es sind auch die Hilfsangebote für Alkoholkranke und Drogensüchtige verstärkt worden und sogenannte Sozialraumläufer sprechen Hilfsbedürftige an. News4teachers / mit Material der dpa

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