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“Keine Selbstverständlichkeit”: Saarland überträgt Tarifergebnis auf die Beamten

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SAARBRÜCKEN. Das Saarland wird die Tarifeinigung für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes «zeit- und inhaltsgleich» auf Beamtinnen und Beamten sowie Pensionäre und Versorgungsempfänger übertragen. Das teilte die Staatskanzlei in Saarbrücken mit. Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) betonte, das sei für das Bundesland «keine Selbstverständlichkeit, sondern eine große finanzielle Kraftanstrengung». Die Wertschätzung soll aber auch den Beamtinnen und Beamten zukommen.

“Kraftanstrengung”: Ministerpräsidentin Anke Rehlinger. Foto: MWAEV

Der DGB-Saar-Vorsitzende Timo Ahr bezeichnete die Übertragung des Tarifergebnisses ebenfalls als «klares Signal von Respekt und Wertschätzung». In Zeiten, «in denen einige politische Kräfte den Sozialstaat ständig angreifen und infrage stellen, ist es ein wichtiges Zeichen, dass die Landesregierung die Bedeutung eines starken öffentlichen Dienstes anerkennt», unterstrich er.

Ähnlich äußerte sich Christian Umlauf, Bezirksgeschäftsführer der Verdi Region Saar-Trier. «Die zügige Entscheidung zur Übertragung des Tarifergebnisses auf Beamtinnen und Beamte ist ein wichtiges Signal: Die Politik hält an der Stelle Wort und handelt.» Der Schritt sei eine klare Botschaft. «Die Arbeit der Beamtinnen und Beamten im Land wird wertgeschätzt», meinte Umlauf. Nach Angaben der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sind mehr als 90 Prozent der Lehrkräfte im Saarland verbeamtet. News4teachers / mit Material der dpa

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Nach Tarifabschluss: Vollständige und zeitnahe Übertragung auf Beamte? Finanzminister winden sich – ein Bundesland reagiert positiv

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