Viele Kinder haben Schwierigkeiten beim Lesen – mit Folgen für alle Fächer. Eine systematische, kontinuierliche Leseförderung in der Grundschule ist daher entscheidend. Wie gelingt es Lehrkräften, Lesekompetenz nachhaltig aufzubauen – und welche Rolle spielen dabei strukturierte, sofort einsetzbare Materialien?

Die Lesekompetenz von Schülerinnen und Schülern steht zunehmend im Fokus bildungspolitischer Diskussionen – und das aus gutem Grund. Aktuelle Studien zeigen eine besorgniserregende Entwicklung: Laut der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU 2021) ist die Lesekompetenz von Viertklässlerinnen und Viertklässlern in Deutschland deutlich gesunken. Gleichzeitig wächst der Anteil der Kinder, die grundlegende Anforderungen im Lesen nicht erreichen.
Auch der IQB-Bildungstrend bestätigt diese Entwicklung: Immer mehr Schülerinnen und Schüler verfehlen die Mindeststandards im Lesen. Die Leistungsunterschiede nehmen dabei weiter zu.
Dabei ist Lesen eine Schlüsselkompetenz: Wer Texte nicht sicher versteht, hat in nahezu allen Fächern Nachteile. Umso wichtiger ist es, den Schriftspracherwerb von Anfang an gezielt und systematisch zu begleiten.
Leseförderung braucht System
Lesenlernen ist ein komplexer Prozess. Neben der reinen Dekodierfähigkeit spielen auch Leseflüssigkeit, Wortschatz und Textverständnis eine zentrale Rolle. Diese Fähigkeiten entwickeln sich nicht von selbst, sondern müssen systematisch aufgebaut werden.
Im Unterricht bedeutet das: Regelmäßige Übungsphasen, klar strukturierte Aufgaben und Materialien, die sich am individuellen Lernstand orientieren, sind entscheidend für den Lernerfolg.
Heterogenität als Herausforderung
Die Leistungsunterschiede innerhalb einer Klasse sind oft groß. Während einige Kinder bereits flüssig lesen, benötigen andere intensive Unterstützung beim Aufbau grundlegender Kompetenzen.
Lehrkräfte benötigen daher Materialien, die sowohl differenziert einsetzbar sind als auch selbstständiges Arbeiten ermöglichen. Besonders wirksam sind Konzepte, die Kinder Schritt für Schritt begleiten und gleichzeitig motivierende Inhalte bieten.
Kontinuierliches Training als Schlüssel
Zahlreiche Studien und Praxiserfahrungen zeigen: Lesekompetenz entwickelt sich vor allem durch regelmäßiges, angeleitetes Üben. Entscheidend ist dabei die Verbindung von Leseflüssigkeit und Textverständnis. Nur wer Texte sicher und zügig erfassen kann, hat die kognitiven Ressourcen, um Inhalte auch wirklich zu durchdringen.
Kurze, kontinuierliche Trainingseinheiten haben sich dabei als besonders wirksam erwiesen. Sie ermöglichen es, Fortschritte nachhaltig zu sichern und individuelle Lernstände gezielt zu berücksichtigen.
Strukturierte Leseförderung in der Praxis
Genau hier setzen strukturierte Förderkonzepte an. Die Reihe „Leseprofi“ für die Klassen 1 bis 4 bietet ein durchgängiges, aufeinander aufbauendes Konzept mit altersgerechten Texten und gezielten Übungen zur Förderung der Leseflüssigkeit und des Textverständnisses.
Die Materialien sind so konzipiert, dass sie ohne großen Vorbereitungsaufwand direkt im Unterricht eingesetzt werden können und sowohl zur Differenzierung als auch für selbstständige Übungsphasen geeignet sind. Die ergänzenden Arbeitshefte ermöglichen eine zusätzliche Vertiefung und unterstützen insbesondere das eigenständige Arbeiten der Schülerinnen und Schüler.
Praxisnah und entlastend für den Unterricht
Strukturierte Reihen bieten hier eine praxistaugliche Lösung: Sie verbinden didaktische Klarheit mit unmittelbarer Einsetzbarkeit und unterstützen so eine kontinuierliche Leseförderung über alle vier Grundschuljahre hinweg.
Fazit: Lesekompetenz ist die Grundlage für schulischen Erfolg. Eine frühzeitige, systematische Förderung hilft Kindern, sicher und mit Freude zu lesen – und schafft damit die Basis für ihre weitere Bildungsbiografie. Lehrkräfte sind dabei auf Materialien angewiesen, die sich im Unterrichtsalltag bewähren und gleichzeitig den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen gerecht werden. Strukturierte Förderkonzepte wie die Reihe „Leseprofi“ können hier einen wertvollen Beitrag leisten.
Autor: Stefan Lamm, Chefredakteur Kohl-Verlag (weitere Informationen: www.kohlverlag.de)
Dies ist ein Advertorial des Kohl-Verlags.
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