DÜSSELDORF. In Deutschland bestimmt die Herkunft eines Kindes maßgeblich seine Kompetenzfortschritte und damit seinen schulischen Erfolg. Das zeigt sich auch im Bereich der sprachlichen Fähigkeiten. Vor allem Schulen in schwierigen Lagen stehen deshalb vor der Aufgabe, die Sprachkompetenzen ihrer Schüler*innen zu stärken. Die Voraussetzungen dafür sind jedoch alles andere als ideal.

In der Gräfenau-Grundschule in Ludwigshafen wird das Scheitern der schulischen Sprachförderung besonders deutlich sichtbar: Trotz unterschiedlichster Projekte und Unterstützungsangebote blieb zuletzt die Zahl der Schüler*innen, die bereits das erste Schuljahr wiederholen mussten, konstant hoch (News4teachers berichtete). „Innerhalb eines Jahres sollen Kinder oft nicht nur eine neue Sprache lernen, sondern auch alle weiteren Kompetenzen für den Schulalltag aufbauen – das ist für viele unrealistisch“, so beschrieb Rektorin Barbara Mächtle die Lage Ende letzten Schuljahres.
Die Kinder sprächen oft schlecht Deutsch oder kämen aus bildungsfernen Familien. Die Herausforderung, sie erfolgreich zu unterrichten, sei immens. Hilfsmittel wie das Startchancenprogramm, so Mächtle, könnten nur ihre Wirkung entfalten, wenn es gleichzeitig genügend Personal gebe. Fachkräfte seien jedoch Mangelware.
„Es kommen immer wieder Kinder in die Schule, ohne auch nur ein Wort Deutsch zu können.“
Zu wenig Zeit und Unterstützung beklagt auch Nadine M., ebenfalls Lehrerin an einer Grundschule in einem benachteiligten Viertel, allerdings im Ruhrgebiet. Gegenüber der „Welt“ berichtet sie von ähnlichen Erfahrungen wie Schulleiterin Mächtle: Grundschulkinder, die ohne die notwendigen Voraussetzungen ihre Bildungskarriere beginnen – einschließlich fehlender Sprachkompetenz. „Es kommen immer wieder Kinder in die Schule, ohne auch nur ein Wort Deutsch zu können. Und das sind keine Ausnahmen oder Einzelfälle mehr, es ist fast die Regel.“
Die Beobachtungen der Pädagoginnen aus der Praxis decken sich mit Studienergebnissen: So zeigt eine Auswertung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), dass die Sprachkompetenzen von Schulanfänger*innen in Deutschland stark von ihrer sozialen Herkunft abhängen – stärker als in anderen Ländern (News4teachers berichtete). Im Vergleich mit Datensätzen aus Frankreich, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden, den USA und Japan kamen die Forschenden zu dem erschütternden Fazit: Bei sprachlichen Fähigkeiten gibt es nirgends eine stärkere Korrelation mit dem familiären Hintergrund als in Deutschland.
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„Kinder aus Familien mit geringen Einkommen und geringerer elterlicher Bildung starten in Deutschland mit größeren Bildungsnachteilen in die Schule als in vielen anderen Ländern“, fasste Studienautor Jascha Dräger, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) im DIW Berlin, die Ergebnisse im Rahmend er Veröffentlichung zusammen.
„Herkunftsbedingte Ungleichheiten werden vielfach empirisch bestätigt.“
Auch der aktuelle Bildungsmonitor 2025 des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) unterstreicht den Zusammenhang zwischen Herkunft und sprachlichen Kompetenzen – und verweist auf zahlreiche Studienergebnisse in diesem Bereich. In dem Gutachten heißt es: „Herkunftsbedingte Ungleichheiten werden vielfach empirisch bestätigt. So besteht etwa ein positiver Zusammenhang zwischen dem Bildungsstand der Eltern und der Häufigkeit des Vorlesesens in deutscher Sprache sowie ein negativer Zusammenhang zwischen dem Bildungsstand der Eltern und der Häufigkeit des täglichen Fernsehens.“ Der Monitor warnt ausdrücklich vor langfristigen Folgen unzureichender Förderung: Sprachdefizite bei Kindern würden sich negativ auf die weitere Bildungsbiografie auswirken.
Den starken Zusammenhang zwischen Herkunft und Bildungserfolg beziehungsweise Sprachkompetenz kritisieren seit Jahren auch die großen Bildungsstudien wie PISA und die Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) hin. Immer wieder verbunden mit der Forderung nach früher Förderung, die so ebenfalls das DIW und IW formulieren. Nach den jüngsten desaströsen PISA-Ergebnissen sind schließlich die Bundesländer dazu übergegangen, sich auf Fördermöglichkeiten vor der Schulzeit zu konzentrieren. So erhebt Bayern seit 2025 den Sprachstand der vierjährigen Kinder, deren Einschulung in anderthalb Jahren ansteht. Im Falle deutlicher Kompetenzdefizite müssen sie nun verpflichtend spezielle Sprachkurse besuchen (News4teachers berichtete). Das Ziel: Sie in der verbleibenden Zeit schulfähig zu machen.
Vielfach fehlt die schulische Förderung
Doch sind anderthalb Jahre genug Zeit, bestehende Rückstände aufzuholen? Vermutlich nicht für alle Kinder. Sprachförderung bleibt daher ebenso nach der Einschulung entscheidend. Allerdings erhalten die Kinder an den Grundschulen nicht immer die Unterstützung, die sie brauchen. Auf dieses Problem machte bereits Mitte 2024 eine IGLU-Sonderauswertung des Instituts für Schulentwicklungsforschung (IFS) der Universität Dortmund aufmerksam (News4teachers berichtete).
„Der Anteil an Kindern mit Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache, die im Deutschunterricht nicht gezielt gefördert werden oder an Schulen sind, die kein außerunterrichtliches Leseförderangebot haben, ist allerdings deutlich zu hoch, hier gibt es klaren Handlungsbedarf“, so lautete das Fazit von Studienleiterin Professorin Nele McElvany. Sie forderte verlässliche Diagnostikverfahren, damit Schulen darauf aufbauend gezielte Angebote bereitstellen könnten – sei es durch qualitativ hochwertigen Unterricht im Klassenverband, kleinere Lerngruppen oder individuelle Förderung.
Und hier schließt sich der Kreis – zurück zum Anfang des Beitrags und der Frage nach den Ressourcen: Diese fehlen nicht nur aus Sicht der Pädagoginnen in der Praxis. Das zeigt beispielsweise der Bildungsbericht Ruhr 2024. Demnach gilt etwa ein Drittel der Grundschulen im Revier inzwischen als „Schulen in herausfordernder Lage“. Fachkräfte fehlen an diesen in besonderem Maße. Wer also sollte eine solche Förderung übernehmen? Hinzukommt die hohe Pro-Kopf-Verschuldung einiger Städte, die ihre Handlungsspielräume einschränkt.
Startchancen-Programm sorgt für Frust
Die herausfordernde Situation der Schulen in schwierigen Lagen zu verbessern, hatte sich der Bund mit seinem Startchancen-Programm vorgenommen. In diesem Rahmen sollten betroffene Bildungseinrichtungen zusätzliche Mittel beantragen können, um etwa die Sprachförderung im Unterricht zu stärken – niedrigschwellig und an ihre Bedarfe ausgerichtet. Doch zuletzt kamen Meldungen auf, wonach das milliardenschwere Bildungsprojekt eher für Frust statt für Erleichterung sogt.
„Die Maßnahmen erreichen ihre intendierte Wirkung nicht. Entwicklungsimpulse für Unterricht und Schulqualität bleiben aus. Die Steuerungslogik erzeugt Frustration statt Innovationskraft“, kritisiert das Startchancen-Netzwerk des Verbands Leitungen Niedersächsischer Grundschulen (LNGS) in einem offiziellen Statement (News4teachers berichtete). Durch übertriebene Steuerung und Bürokratie werde das Startchancen-Programm in Niedersachsen ausgebremst. Denn, so der Vorwurf: Das Geld lande nicht wie vorgesehen in den Klassenräumen und bei den Kindern, sondern in den Verwaltungen.
Schulen berichten von konkreten Verbesserungen
Gleichzeitig gibt es aber auch positive Rückmeldungen. Ein Jahr nach Anstoß des Bildungsprogramms fragte das Online-Magazin SchuB der Wübben Stiftung Bildung Schulleitungen nach ihren Erfahrungen. Christiane Hartmann, Rektorin der James-Krüss-Gemeinschaftsgrundschule in Köln, spricht von deutlichen Vorteilen. „Uns als Schule im Brennpunkt hat das Startchancen-Programm einen neuen Schub in der Entwicklung gegeben, weil wir – unterstützt von der Politik – den Fokus auf die wesentlichen Dinge legen können: Deutsch, Mathematik und das große Feld der emotional-sozialen Entwicklung.“ Die Verwaltung des Budgets seit allerdings nicht so niedrigschwellig angelegt wie erhofft. Die vergaberechtlich korrekte Handhabung habe einen sehr hohen Mehraufwand verlangt.
Eine flächendeckende Evaluierung steht noch aus
Die Rückmeldungen aus den Schulen zeichnen damit ein gemischtes Bild: Zwischen Aufbruchsstimmung, konkreten Verbesserungen im Schulalltag und spürbarer Frustration über Bürokratie liegen nur wenige Erfahrungsberichte. Es handelt sich hierbei jedoch nur um punktuelle Einblicke. Eine flächendeckende Evaluierung der Wirkungen des Startchancen-Programms steht noch aus. Ob das milliardenschwere Reformvorhaben tatsächlich die erhofften Effekte erzielt und Schulen in herausfordernden Lagen nachhaltig dabei unterstützt, zentrale Aufgaben wie die Sprach- und Leseförderung wirksam zu stärken, bleibt damit vorerst offen. News4teachers
Hier geht es zu allen Beiträgen des News4teachers-Themenmonats “Sprache bilden”.
“Schulen stehen vor der Aufgabe, die Sprachkompetenzen der Kinder zu stärken.”
Wir stehen nicht davor, sondern sind seit vielen Jahren mittendrin. Bewältigen können wir das in zu großen Klassen und mit viel zu wenig Personal z.B. für DaZ-Unterricht mehr schlecht als recht.
Würde hier ein Flyer helfen oder eine zweistündige Powerpoint Präsentation zum Theme Resilienz??? Das wäre doch mal eine
Wie wäre es mit einer laminierten Handreichung?
Weil es nicht staatliche Aufgabe sein kann den Kindern sprechen bei zu bringen. Das haben Jahrhunderte lang die Eltern schon selber erledigt. Der Staat schreibt sich immer mehr Aufgaben zu, die eigentlich niemals seine Aufgaben waren. Und dann wundert man sich, wieso alle überfordert sind.
Andere Länder sind hier Vorbild, die schon vorab bei Grenzübertritt Sprachqualifikationen verlangen, oder bei mangelnden Sprachkenntnissen direkt den Aufenthaltstitel entziehen. Es ist auch eine Frage der Außendarstellung. Viele glauben in Deutschland muss ich kein Deutsch lernen, ich komme auch so zurecht und im Zweifel hilft mir sowieso wer. Das ist nicht in allen Ländern so.
“Weil es nicht staatliche Aufgabe sein kann den Kindern sprechen bei zu bringen.”
Das übliche Lamento – nicht gerade durchdacht: Wo sollen Kinder mit Migrationshintergrund die “Weltsprache” Deutsch denn lernen (schon gar die Bildungssprache Deutsch, die in der Schule verlangt wird)? Selbstverständlich bieten Einwanderungsländer obligatorische Sprachförderung in der Schule an, siehe Kanada – nur eben das Einwanderungsland Deutschland nicht. Das Resultat lässt sich seit 25 Jahren an allen PISA-Studien ablesen. Total schlauer Move angesichts der Demografie und des Arbeitskräftebedarfs in Deutschland, ein Drittel der Schülerinnen und Schüler beiseite zu schieben.
Aber Hauptsache aufs sozialdarwinistische Prinzip gepocht: Wer nicht mitkommt, ist selber schuld.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
“Wo sollen denn Kinder mit Migrationshintergrund die ‘Weltsprache’ Deutsch lernen?”
Von den Eltern, die die Sprache gelernt haben, BEVOR sie ins Ausland ausgewandert sind. So, wie ,an das eben macht. Aber wundert mich nicht: Eben das übliche Lamento von Links. Halt nicht gerade durchdacht.
“Von den Eltern, die die Sprache gelernt haben, BEVOR sie ins Ausland ausgewandert sind. So, wie ,an das eben macht.”
Wie oft haben Sie (“man”) das denn schon gemacht?
Wo – in Afrika, Asien oder Südamerika – lernt man denn Deutsch (und zwar so gut, dass man es seinen Kindern beibringen könnte)? Hätten die Ukrainer Deutsch lernen sollen, BEVOR die Russen über sie hergefallen sind? Mal davon abgesehen, dass es didaktisch überhaupt nicht sinnvoll ist, wenn radebrechende Eltern ihren Kindern Fremdsprachen beibringen. Dann lernen die Kinder nämlich gar nichts richtig, ihre Muttersprache nicht und die Sprache des Einwanderungslandes auch nicht.
Gerne nochmal: Wer zahlt denn später Ihre Rente, wenn aus den betroffenen Kindern ungefördert nichts wird? Wer kümmert sich um Ihre Pflege? Das Sozialexperiment eines großflächigen Altenheims, in dem die Greise sich selbst überlassen bleiben, werden Sie bald schon in Ostdeutschland erleben dürfen – da ist es sicher sinnvoll, die Kinder, die es hierzulande noch gibt, verranzen zu lassen (Spaß). Gerne hier nachlesen: https://iab-forum.de/die-fehlende-generation-ostdeutschland-steht-vor-einer-massiven-demografischen-herausforderung/
Herzliche Grüße
Die Redaktion
“Das Sozialexperiment eines großflächigen Altenheims, in dem die Greise sich selbst überlassen bleiben, werden Sie bald schon in Ostdeutschland erleben dürfen”
Oooch, wir ziehen einfach alle in den Westen, kein Problem! (Spaß)
Auf die paar Hanseln mehr kommt es nicht an. Die Eifel, die Rhön, der Westerwald und der Bayrische Wald bieten genug Platz.
“wie man das eben macht” – mit Kindern auf der Flucht nebenbei eine Fremdsprache vermitteln…soviel zu Empathieunfähigkeit.
*beschäftigt sind
Welche Länder sollen das sein, wo Flüchtlingen vor der Flucht die notwendigen Sprachkurse angeboten werden?
Nicht, dass Sie am Ende wie ein weltfremder Menschenfeind daherkommen, der verfolgte und getötete Zivilist*innen bevorzugt, wenn diese nicht unter ihrer Verfolgung vernünftiges Deusch lernten…
Also, auf welche Länder beziehen Sie sich konkret?
Wenn ich ehrlich bin, weiß ich nicht, wie man das Problem in den Griff kriegen soll.
Es kommen stetig Kinder mit erheblichen Sprachdefiziten nach. D.h. es kommen Kids in der Grundschule und den weiterführenden Schulen irgendwann dazu. DaZ-Klassen sind viel zu groß und umfassen Kids mit unterschiedlichsten Hintergründen.
Man müsste diese Kids in Kleinstgruppen unterrichten, am besten noch mit Unterstützung einer Person, die der Muttersprache mächtig ist. Und wichtig ist dann natürlich auch noch, dass die Familien das alles unterstützen.
Das ist frustrierend. Aber man muss sich wohl mal ehrlich machen, dass viel mehr eben nicht geht und dass es dann eben so ist.
Die Anzahl der Zugewanderten nimmt ja derzeit ab. Das könnte Entlastung bringen.
P.S.: Nein, man kann das nicht mit Kanada oder dem UK vergleichen, denn dort sind zugewanderten Kids und ihre Eltern meist in der Lage, Englisch zu sprechen.
Ziemlich wahrscheinlich, aa bei den Top-10 der Herkunfstländer der Zuwanderer in CAN in 7 eine der Amtssprachen Englisch ist, in 2 Französisch und nur das Herkunfstland China aus der Reihe tanzt. Ansonsten müssen Fachkräfte für die Einwanderung in CAN ja auch gute Sprachkenntisse nachweisen .
Aber es sind nun einmal keine Kontingentflüchtlinge, die zugewiesen worden sind. Im Regelfall haben sich die Geflüchteten und Arbeitsmigranten Deutschland als Ziel selbst ausgesucht, wohlwollend dass Deutsch als Sprache nicht einfach zu erlernen ist.
Deutschland kann niemals über die Sprache attraktiv sein. Echte Fachkräfte interessieren sich auch Null für einen guten Sozialstaat. Denn dafür kommen die ja nicht. Neben Sprache interessiert die maximal noch die Steuerlast oder die Lebensqualität (Kriminalität, Qualität der Infrastruktur, usw). Mit nichts von dem können wir punkten. Wir gelten nicht als Land der Durchstarter, sondern Umverteiler. Das zieht keine Fachkräfte an
Die hierzulande grassierende Fremdenfeindlichkeit erst recht nicht. Gerne hier nachlesen: https://www.rnd.de/beruf-und-bildung/deutschland-bei-migranten-unbeliebt-expats-kritisieren-schlechtes-internet-und-unfreundlichkeit-DNKQ3FXJGFE7NFIQZUITROUZ6Y.html
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Fremdenfeindlichkeit wird im letzten Absatz in einem Nachsatz erwähnt. Davor geht es um vollkommen andere Gründe. Das scheint also keinesfalls der herausstechende Grund zu sein.
Wichtiger sind wohl Bürokratie, unzureichende Digitalisierung, mangelnder Wohnraum und die hohe Steuerlast. Selbst die eingeschränkten Ladenöffnungszeiten werden vorher genannt.
“Rassistisch und provinziell: Expats geben Deutschland vernichtendes Zeugnis. (…) Die Deutschen sind als Gastgeber äußerst unbeliebt. Im Länder-Ranking landet Deutschland auf Rang 49 von 53.” Gerne hier nachlesen: https://www.capital.de/wirtschaft-politik/expat-studie–was-auslaendische-fachkraefte-an-den-deutschen-stoert-33640296.html
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Das ist kein Rassismus, sondern dieselbe Unfreundlichkeit gegenüber allen Nationalitäten einschließlich der eigenen.
Nein, damit verneine ich nicht, dass es übelsten Rassismus in Deutschland gibt.
Allerdings glaube ich inzwischen, dass die befragten Fachkräfte es von den führenden deutschen Medien übernommen haben, Deutschland so zu beschreiben. Es ist chic.
“Das ist kein Rassismus, sondern dieselbe Unfreundlichkeit gegenüber allen Nationalitäten einschließlich der eigenen.”
Deutschland hatte ja bekanntlich noch nie etwas mit Rassismus zu tun – und es wird auch von kaum jemandem eine bekennend fremdenfeindliche Partei gewählt. Und Studien, die Rassismus bis tief in die Institutionen und Behörden hinein belegen, gibt es auch nicht. Und der Mond ist aus Käse. (Spaß)
Gerne hier nachlesen: https://www.news4teachers.de/2026/02/studie-rassismus-in-behoerden-meist-versteckt-aber-mit-spuerbaren-folgen/
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Rassismus in Behörden? Da muss ich eine Lanze für Deutschland brechen..Ich lebe ja in Spanien. Hier gibt es keine Formulare in sieben Sprachen, hier ist man erledigt, wenn man kein Spanisch spricht oder nicht zumindest eine Hilfe oder einen Helfer hat, der das tut.
“Das ist kein Rassismus, sondern dieselbe Unfreundlichkeit gegenüber allen Nationalitäten einschließlich der eigenen.”
Außer denen, die sich nicht mit Ausländerfeindlichkeit zu profilieren zu versuchen ^^
Im 2025er-Ranking läge DE auf Rang 42.
Nach dieser Logik müssten dann Fachkräfte nicht nach Schweden Rang 38. Norwegen 39, Kanada 40 und UK 41 wollen, sondern nach 1. Panama, 2. Kolumbien und 3. Mexiko.
Zahlenhuberei hilft hier auch nicht – die Realität in Zeiten der “Migrationswende” sieht so aus: https://www.news4teachers.de/2026/03/mehr-menschen-aus-eu-laendern-verlassen-deutschland-als-neu-hinzukommen/
Wer braucht schon Zukunft?
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Doch Zahlenhuberei hilft.
Offensichtlich hält echte Fachkräfte eben doch nicht unsere rassistische Unfreundlichkeit ab, sondern schlechtere Bedingungen und die Verkehrsprache.
Warum wollen Sie Realitäten in Deutschland partout nicht wahrhaben? Gerne hier nachlesen:
https://mediendienst-integration.de/rassismus-und-antisemitismus/antimuslimischer-rassismus/antimuslimische-einstellungen-umfragen-und-studien/
https://www.uni-wuppertal.de/de/news/detail/rassismus-ist-alltag-im-vereinssport-in-deutschland/
https://www.migazin.de/2025/12/18/studie-rassismus-schwarze-alltag-deutschland/
Wer, glauben Sie, wählt die AfD – Fremdenfreunde?
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Sie verstehen den Punkt einfach nicht:
Ich schreibe nirgends, dass es keinen Rassismus in Deutschland gibt. Leider ist er so verbreitet wie in allen anderen europäischen Ländern auch.
Und hier wird es dann knifflig für Sie.
Wenn doch in anderen Ländern Rassismus auch so ausgeprägt ist, Fachkräfte aber dorthin lieber gehen, dann liegt es doch ganz offensichtlich nicht am Rassismus, weshalb Fachkräfte eher nicht nach Deutschland kommen.
Sie können noch weitere tausend Quellen nennen. Die könnte man doch auch für das UK oder Frankreich oder Schweden oder die Niederlande (!Wilders?) nennen.
Offensichtlich ist Rassismus in Deutschland weiter verbreitet: “Schwarze Menschen leiden laut Studie unter Rassismus – besonders in Deutschland.” Gerne hier nachlesen: https://www.deutschlandfunk.de/schwarze-menschen-leiden-laut-studie-unter-rassismus-besonders-in-deutschland-102.html
Mordserien gegen Migranten (Solingen, NSU, Hanau etc.) sind auch eine deutsche “Spezialität” – gerne hier nachlesen: https://www.islamiq.de/2021/02/20/rassistische-anschlaege-in-deutschland-eine-chronologie/
Manches will man hierzulande offensichtlich auch gar nicht so genau wissen: https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/bgh-rassismus-mord-100.html
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Ich bezweifle nicht, dass Sie lauter Quellen finden, die Ihre Position belegen.
Das ändert aber nichts daran, dass Sie Deutschland sehr gern als das schlimmste Land der Welt gleich hinter Nordkorea oder Russland versuchen darzustellen.
So zu tun, als wäre dieses Land “normal” rassistisch (was immer das sein soll), halten wir für naiv – und gefährlich.
Rassismus ist in Deutschland, anders als in anderen Ländern, niemals aufgearbeitet worden. Allenfalls mit Antisemitismus hat man sich – notgedrungen – beschäftigt. Der erste Völkermord, den Deutschland begangen hat, geschah aber in Afrika: zwischen 1904 und 1908 an den Herero und Nama.
Wer weiß denn in Deutschland heute davon?
Andererseits wurde noch 2019 in einem sächsischen Biologie-Lehrplan die Rassenlehre vertreten. Gerne hier nachlesen: https://www.news4teachers.de/2019/01/rassismus-debatte-biologie-lehrplan-sieht-vor-dass-schueler-merkmale-von-europiden-negriden-und-mongoliden-menschen-lernen/
Alles – normal?
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Wir sind aber nun einmal ein “normal” rassistisches Land.
Es ging doch wieder einmal darum, dass Fachkräfte Deutschland angeblich wegen Rassismus meiden.
Wenn andere Länder als ähnlich rassistisch wahrgenommen werden, Fachkräfte diese jedoch vorziehen, dann scheint Rassismus nicht die Ursache für den Fachkräftemangel zu sein.
Wenn man den angehen will, muss man woanders ansetzen.
Andere Länder werden aber nicht als “ähnlich rassistisch” wahrgenommen – das behaupten Sie nur. Studien zeigen etwas anderes. Die Zahl der Gewalttaten gegen als fremd wahrgenommene Menschen in Deutschland ebenfalls.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
“ab”?? Meinten Sie nicht eher “aus”? 😉
Aber keine Sorge, jeden Moment bricht Potschemuschka für ihre Nachhilfeschüler*innen in die Bresche …
Ja, wenn Sie Auswanderung mit Einwanderung zusammenwerfen, kann Ihr Ergebnis Sie wohlmöglich irritieren…
WENN Ihre Login keinen Sinn ergibt (https://www.news4teachers.de/2026/03/ohne-deutsch-ins-klassenzimmer-sprachdefizite-belasten-vor-allem-brennpunkt-schulen-massiv/#comment-785457) sollten Sie vielleicht mal ganz langsam Ihren Denkfehler reflektieren..
Keine Sorge, es ist ja ausdrücklich nicht Ihre Meinung 😉
Glauben Sie denn, dass die von Ihnen geschilderte Problematik in den betreffenden Ländern dafür verantwortlich ist, dass Schweden auf Rang 38, Norwegen auf 39, Kanada auf Rang 40 und UK auf Rang 41 so knapp vor DE auf Rang 42 stehen?
Und die generelle “Unfreundlichkeit” der Deutschen und dass diese lieber unter sich bleiben.
Letzteres kann man z. B. auch über Norweger lesen; es ist halt eine Mentalitätsfrage.
Außerhalb des Rheinlandes wird man eben nicht gleich nach dem ersten Händeschütteln abjebützt. Aber hat man erstmal nen Sack Salz miteinander gefressen, beginnt man durchaus, sich morgens zu grüßen!
Hierzulande ist Geduld gefragt.
… und Phlegma dem Problem gegenüber. Gerne hier nachgucken: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1616743/umfrage/auslaenderfeindliche-straftaten-und-gewalttaten-in-deutschland/
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Auf das Expat-Ranking würde ich eh nicht allzu viel geben.
Kanada steht dort z.B. nur 2 Plätze besser als DE,.
Dort gab es letzes Jahr ca. 65.000 Abwanderer bei ca. 435.000 Zuwanderern.
Allerdings in CAN zu ca. 90% Fachkräftezuwanderung und von den relativ wenigen “refugees” waren laut UNHCR auch über 50% in “high skilled professions” tätig.
In DE machen sich nach Meinung von Experten des IAB auch die schlechte Wirtschaftslage und die gesunken Abstände zu anderen EU-Ländern bemerkbar.
Wir schreiben es auf den Grabstein der Nation: Wollten Kinder kriegen, aber die Läden hatten zu früh geschlossen – DAS wird der Grund sein, warum die Rechtsextremen gewählt werden 😛
Oh nein, der Fluch unseres Daseins: Schlechtes Internet und Unfreundlichkeit! Aber warum kommen sie denn dann trotzdem her?
Sie kommen ja nicht. Gerne hier nachlesen: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/einbruch-der-arbeitsmigration-ist-deutschland-einfach-zu-unbeliebt-accg-110781377.html
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Genau, sie kommen nicht
und möchten auch oft nicht bleiben.
Hier sprach jemand den Sozialstaat als Köder an, mag für manche ein Grund sein. Für viele ist aber die Gesellschaft, das Arroganz – und Neiddenken, die offen zur Schau getragene Ablehnung (trotz für Blinde sichtbare Spaltung der Natives hier) bis hin zu den Neonaz. Marschierern Grund genug wieder zu gehen.
Einer unserer Auszubildenden aus Äthiopien meinte, er wolle nicht, dass seine Kinder so lieblose Vorbilder hätten wie viele unserer Kinder. Heißt, es geht nicht nur ums Geld.
Genau, das gibt es in den anderen europäischen Ländern natürlich gaaaar nicht.
De können es ja mal in den Niederlanden oder in Schweden, im UK oder Frankreich versuchen. Da sind nämlich alle total nett zu Migrant*innen. Nur in Deutschland nicht.//
Sagen Sie Ihrem Auszubilden einfach die Wahrheit: So ist es überall in westlichen Industrieländern.
Ich habe Glück in einem besseren Deutschland zu leben, in einer Provinz, aber es ist gut so: man hilft ein anderer, begrüßt auch Unbekannte auf der Straße, macht viel ehrenamtlich und gibt jegliche Unterstützung – sowohl den anderen Deutschen als auch den Ausländern.
Hier on absoluter Großstadtnähe, so doch auf dem Land funktioniert die Integration in Landwirtschaft, Feuerwehr etc. Recht gut; es gibt ausreichend Pflegekräfte und Geben und Nehmen- zB Hilfe im Haus halt gegen Hilfe beim Deutschlernen……und das in Bayern.
Und deswegen @Liebe/r derechteNorden: vlt sind Sie zu nördlich 🙂 sorry
Sagen Sie Ihrem Auszubilden einfach die Wahrheit:
So ist es überall in westlichen Industrieländern.”
Heidernei, So ein Blödsinn, wie viel sind Sie denn schon herumgekommen?
Der Schüler war gerade mit Erasmus unterwegs (ich schon koordinierend viele Jahre) und die Aussage stammt aus der Zeit danach. Ja, Man kann sich die Welt auch aus welchem Motiv auch immer (Politik?) so machen wie sie einem gefällt.
Ja, aber das ist tatsächlich das Ziel!.
Bald will hier keiner mehr leben und die Rechtsextremen können endlich vereinsamen, verelenden, ungepflegt und unbehandelt sein, ohne Perspektive auf wirtschaftlichen Aufschwung – weiß und alt:D
“Echte” Fachkräfte erwarten sowieso eher Englisch als Betriebssprache und eine angemessene Lebensqualität.
Belarussische Ärzte lernen (oder lerneten) gezielt Deutsch, um hier arbeiten zu dürfen. Es gibt sie noch, echte Arbeitskräfte, die Deutsch lernen.
Die politischen Flüchtlinge aus Belarus wohl kaum. Gerne hier nachlesen: https://migrations-geschichten.de/die-belarusische-diaspora-in-deutschland/
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Ich schrieb aber über Arbeitskräfte, die gezielt nach DE kommen wollten, nicht über Flüchtlingen.
Die meisten Migranten, die nach Deutschland kommen, sind aber Flüchtlinge – es kommen ja kaum Fachkräfte.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Dann wäre es nicht günstiger, Reformen zu machen, um Bürokratie abzubauen, Wohnungsmarkt wieder schöner zu machen, Steuerlast zu reduzieren, innere Sicherheit zu stärken, damit mehr Menschen kommen möchten? Weil sonst bildet man Spezialisten aus Flüchtlingen aus, und die wandern später wegen ungünstigen Bedingungen auch aus.
Dann wäre es vor allem günstiger (und naheliegender), das Bildungssytem so auszustatten, dass die jungen Menschen, die schon hier sind, eine Perspektive bekommen, die ihnen und der Gesellschaft hilft.
Willkommenskultur statt provinziellem, mumpfigem Fremdenhass wäre auch nicht so dumm (angesichts der Tatsache, dass internationale Fachkräfte überall hingehen können, Deutschland aber auf sie angewiesen ist).
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Ist Willkomenskultur wichtiger als mehr Netto von Brutto oder als eine bezahlbare Wohnung und bezahlbare Medizin? Ohne Wirtschaft und anderen Bedingungen wird eine gute Bildungssystem gute Fachkräfte mit Perspektiven auszuwandern vorbereiten.
Ich bin pessimistisch, was das schnelle Erschaffen einer Willkommenskultur angeht. Eine Kultur entwickelt sich in länger Zeit, manchmal in Jahrtausenden. Deutschland ist geprägt durch Provinz, jahrhundertelange Kleinstaaterei und dadurch, dass das gesellige Leben größtenteils privat in den eigenen vier Wänden stattfindet. Als ich Kind war, mochte mein Dorf nicht einmal die Leute vom Nachbardorf.
Ich glaube eher, dass man Ausländer solche Dinge mehr erklären müsste, in muttersprachlichen soziokulturellen Kursen vielleicht.
Vielleicht sollte man Inländern besser erklären, warum dieses Land dringend Ausländer braucht – weil es sich sonst nämlich in ein Altenheim ohne Pflegekräfte und ohne Finanzbasis verwandelt.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Der einzig richtige Weg: erklären und veranschaulichen.
Unsere JungsundMädels zucken schon, wenn man ihnen das Rentenproblem mit dem Bild Rentendirektauszahlung: derzeit stünden 2,6 Rentner bei Dir an der Haustür und wollen ihr Geld. *
Warum nicht erzählen, dass sie dann eben 1 Tag in der Notaufnahme warten, im Altersheim das Abendessen bereits um 14.00 Uhr bekommen, kein privater Pflegedienst zu bekommen ist und sie ins Heim müssen…..die brutalen Wahrheiten wie Wundliegen, 2h nach Glocke warten, Fehlmedikamentierung durch Stress mit unnötigem exitus……muss man ja nicht gleich auffahren.
*ed: der Wert passt so nicht, muss neu rechnen, gelobe Besserung.
Da hat die Ampel im April 2024 aber noch was anderes geschrieben:
“Fachkräfte-Einwanderung deutlich gesteigert, irreguläre Migration deutlich zurückgedrängt”
Warum sollten sich die Begriffe Geflüchtete und Fachkräfte gegenseitig ausschließen?
“Geflüchtete in Deutschland arbeiten zunehmend – auch als Fachkräfte”
Die BA meldet aktuell:
“Mehr Arbeitsmarktzulassungen für ausländische Staatsangehörige“
Zum Glück hat Herr Dobrindt ja nun die Aufnahme von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt beschleunigt, da…
…
Na immerhin blockiert es die Union nicht mehr…
Fragen Sie z.B. mal an Kliniken nach. Dort gibt es einen großen Anteil an Migranten, weil die medizinische Ausbildung im Ausland oft besser, der Sozialstaat (!) in Deutschland aber erstrebenswerter ist.
In welchen Ländern ist medizinische Ausbildung besser als in Deutschland? Und warum nehmen dann die USA und die Schweiz schlechter ausgebildete deutsche Ärzte?
Ein Fass ohne Boden hat eben die Probleme, die es hat.
“Wenn ich ehrlich bin, weiß ich nicht, wie man das Problem in den Griff kriegen soll.”
Einfache Antwort: DaZ wird nichts mehr…
Man könnte ja an Grundschulen auch Früh-Englisch anbeiten! Die moderne lingua franca. Dann wird bestimmt alles besser. Oder Früh-Chinesisch.
Ach stimmt, hat man ja. Hat auch nicht geklappt.
Ratlos: real_anka.
(und to whom it may concern: Sarkasmus AUS)
Mittlerweile sind es ja nicht mehr nur die Kinder mit Migrationshintergrund, die kein Deutsch können. Es gibt so viele deutsche Kinder, die die deutsche Sprache nur noch rudimentär beherrschen, das ist erschreckend.
Ich habe vor einigen Jahren einen Vortrag einer Professorin (Mathe-Didaktik) gehört. Unter anderem wurde das Thema Sprachverständnis behandelt (Piaget lässt grüßen).
Die Aussage war, dass das mangelnde Sprachverständins unabhängig vom Migrationshintergrund ist. Das ausschlaggebende Kriterium war, ob zu Hause sich unterhalten wird oder eben nicht.
Rein optisch macht mir das Kind nicht den Eindruck, benachteiligt, aus dem Brennpunkt oder ohne Sprachkenntnisse zu sein. Vorurteile sind aber auch böse …
Nö, eher wirken sie geistig begrenzt.