
Die AfD will die Schulpflicht durch eine „Bildungspflicht“ ersetzen. Eltern sollen ihre Kinder auch zu Hause unterrichten dürfen, wie mehrere Landesverbände der extrem rechten Partei in Ostdeutschland fordern. Eine deutliche Mehrheit der Thüringer lehnt einer Umfrage zufolge eine Abschaffung der Schulpflicht zugunsten einer sogenannten Bildungspflicht mit mehr Heimunterricht ab. Nach einer repräsentativen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der CDU-Landtagsfraktion sprechen sich 70 Prozent gegen ein solches Modell aus.
Nur 24 Prozent würden demnach den Ansatz positiv bewerten, teilte die CDU-Fraktion mit. Auch beim Lernen zu Hause überwiegt demnach die Skepsis deutlich: 79 Prozent der Befragten trauen Heimunterricht keine vergleichbare Bildungsqualität wie dem Unterricht in der Schule zu.
Die AfD will die Schulpflicht zu einer «Bildungspflicht» umwandeln. Eltern sollen demnach wählen können, ob ihre Kinder eine Schule besuchen oder zu Hause unterrichtet werden – unter der Bedingung, dass Bildungsstandards eingehalten und Lernstandskontrollen abgelegt werden. Der jüngste Vorstoß dazu kam von der AfD in Sachsen-Anhalt.
«Mehr Schule, nicht weniger»
Die CDU-Fraktion wertete die Umfrageergebnisse als Rückenwind für einen gemeinsamen Vorstoß mit BSW und SPD zur Stärkung der Schulpflicht. Die drei Koalitionsfraktionen haben für die kommende Landtagssitzung einen Antrag eingebracht, der eine konsequentere Durchsetzung der Schulpflicht fordert. Er sieht unter anderem eine engere Zusammenarbeit von Schulen, Schulämtern und Jugendhilfe sowie stärkere pädagogische und psychologische Unterstützungsangebote vor.
«Unsere Kinder brauchen mehr Schule, nicht weniger», sagte dazu CDU-Fraktionschef Andreas Bühl. Schule sei mehr als ein Ort der Wissensvermittlung, sie vermittle auch soziale Kompetenzen und demokratische Werte.
Skepsis selbst im AfD-Lager
Nach Angaben der CDU zeigt die Umfrage, dass sich die Ablehnung parteiübergreifend durch nahezu alle politischen Lager zieht. Selbst unter AfD-Anhängern würden sich zwei Drittel gegen eine Abschaffung der Schulpflicht aussprechen, hieß es. Zudem bezweifelten 75 Prozent der AfD-Anhänger, dass Heimunterricht die gleiche Qualität wie regulärer Schulunterricht erreichen könne.
Civey hatte den Angaben nach vom 27. April bis 4. Mai 1.000 Thüringer online befragt. Die Schulpflicht ist in Deutschland Ländersache und in den jeweiligen Landesgesetzen geregelt. Das Grundgesetz legt in Artikel 7 fest: «Das gesamte Schulwesen steht unter der Aufsicht des Staates.» Eine Änderung hin zu Heimunterricht würde daher Grundgesetzänderungen und Reformen in allen Bundesländern erfordern. News4teachers / mit Material der dpa
AfD will Schulpflicht faktisch abschaffen – Juristen warnen vor Angriff auf demokratische Bildung
Schulpflicht „ja“ oder „nein“? Das ist kein Thema der AfD, siehe
https://share.google/3T2aaXLIPt8Mzjl1a
Selbstverständlich ist das ein Thema der AfD. Haben Sie den Artikel nicht gelesen?
Der Grund, warum die AfD für die Abschaffung der Schulpflicht ist, ist auch klar. Sie will nicht, dass Kinder und Jugendliche mit demokratischen Werten in Kontakt kommen.
Aus einem ähnlichen Grund ist die AfD ja auch gegen den ÖRR.
Ihrer Argumentation nach dürften dann eine Reihe europäischer Länder beteits vollkommen undemokratisch sein, weil deren Schulsystem nicht mit dem von Deutschland übereinstimmt.
Nur weil gesichert Rechtsextreme etwas in Deutschland fordern, sollten Sie das nicht auf andere Länder projezieren 😉
Aber vielleicht fordert die AfD Hausbesuche?
Wie viele der anderen Länder behaupten (über sich), ihre „Schulen würden „immer weniger Bildung vermitteln und immer stärker versuchen, die Kinder politisch zu erziehen oder ihnen fragwürdige Lebensansichten zu vermitteln“. Deshalb müssten Eltern „in allen Fragen zu Bildung und Erziehung der Kinder […] das letzte Wort haben“.“?
Vielleicht mag ed hier noch einspringen und PISA-Ergebnisse gegen die Vorschläge der Rechtsextremen einbringen? 😉
Ich brauch nichts auf andere Länder „projezieren“ Dort gibt das von Deutschland abweichendes Bildungssystem zeitlich schon länger als es bei uns die AfD gibt. Stimmts?
Jup. Und jetzt fordern es Rechtsextreme bei uns. Zu welchem Zweck?
Jemand aus dem Forum wies freundlicherweise schon darauf hin, dass diese Jahre schon vor Jahren thematisiert wurde:
„Mehrfach werden in weiteren Untersuchungen die methodischen Grenzen der Aussagekraft der eigenen bzw. aller bisherigen diesbezüglichen Ergebnisse herausgestellt: Kein noch so hervorragendes Bildungsergebnis der Homeschooling-Schüler lässt die Behauptung zu, dass das Homeschooling zu besseren Lernresultaten führt. Denn Informationen darüber, welche Leistungen die jeweiligen Schüler auf öffentlichen oder privaten Schulen erbringen würden, liegen nicht vor (vgl. dazu Lubienski 2003; Spiegler 2008: 130f). Inwiefern jeweils soziodemografischen Faktoren (also z.B. der familiäre Hintergrund) nicht vielmehr mit entsprechenden Bildungserfolgen korrelieren als es das Homeschooling tut, bleibt weitgehend unbeantwortet“
https://www.bundestag.de/resource/blob/415424/dbc64afb565391f883ebe737ba44475f/wd-8-047-09-pdf-data.pdf
Welchen Vorteil mag da die rechtsextreme AfD sehen? Zudem – soweit ich weiß – geht es den anderen praktizierenden Ländern nicht darum, dass der Staat weniger Einfluss auf die Bildungsinhalte hat, oder? 😉
Das Dokument hinter Ihrem Link ist fast 20 Jahre alt. Damit wollen Sie ernsthaft argumentieren?
Weil alles was „alt“ ist unwahr wird? Spannende Position…
Dann könnte man jedoch normalerweise auch auf neuere Ergebnisse (und Kenntnisse) zugreifen.
Selbstverständlich ist ein Bereich, welcher kaum bis nicht ausgebaut und aufgebaut ist ggf. nicht so gut, wie wenn er es wäre. Da braucht nan doch nicht lange überlegen.
Digitalisierung ohne Endgeräte? Wird wohl eher ein schlechtes Bildungsergebnis bringen. Ob allerdings „Kreide und grüne Tafel“ hier weitgehend mit einem gut gewarteten und effizient benutzten Smartboard mitkommt? Keine Chance.
Schonmal man auf dem Smartboard ja auch die „Kreide und grüne Tafel“ simulieren und nachstellen kann …
Auch das sollte man bei solchen Diskursen ehrlicherweise erwähnen.
Also doch, vieles „Alte“ ist überholt halt eben. Heißt nicht, dass es „generell schlecht“ ist oder man damit nicht lehren und lernen könnte – aber eben, dass man auf potentielle Effizienz verzichtet.
Folien kann man weiterhin auf Overheads legen … Wie an meiner alten Schule.
Man kann sich aber auch mal zeitgemäß anpassen und braucht diese [außer zum Schattentheater] nicht mehr.
Das sit doch Unsinn.
Ich habe geschrieben, dass die Abschaffung der Schulpflicht ein Thema der AfD ist. UNd das ist nun einmal eine Tatsache. Und die Gründe, weshalb die AfD gegen die Schulpflicht sind, liegen auch auf der Hand, nach dem, was die AfD ständig äußert.
Alles andere, was Sie mir da als meine angebliche Argumentation unterstellen wollen, entspringt Ihrer Fantasie, aber nichts dem zu tun, was ich geschreben habe,
Es gibt mit Sicherheit auch eine Vielzahl von Verfechtern der Abschaffung der Schulpflicht (Präsenzpflicht) ausserhalb der AfD. Haben diese Menschen nun keine Stimme mehr?
Pegida, religiöse Fundamentalist*innen und Querdenker*innen?
Oder schubsen Sie nun die wahnsinnig geringe Gruppe von Schüler*innen mit Schulangst vor den Bus?
Da lassen sich im Rahmen von Fernunterricht Lösungen finden.
Kein Grund, die böse staatliche Kontrolle abzugeben 😉
Richtig! Wir sind eines der wenigen Länder mit einer Schulpflicht im Sinne einer Präsenzpflicht. Ich finde Familien sollten selbst entscheiden dürfen. In meinem Umfeld kenne ich zwei Freeschooler Familien. Die Kinder sind sehr gut erzogen und lernen sehr gut und vor allem konnten sie ihren besonderen Interessen nachgehen. Einer ist jetzt schon Erwachsen und konnte in der Ausbildung 1,5 Jahre überspringen, weil er schon so weit war. Das wäre sicher nichts geworden, wenn er in einer normalen Schule gewesen wäre. Ein Recht auf Schule fände ich gut. Aber Jugendliche mit der Polizei bringen, weil sie (teils aus sehr gut nachvollziehbaren Gründen) die Schule ablehnen finde ich falsch.
Anhand diese Beispiele wollen Sie also das gesamte System öffnen?
Es beschweren sich nicht wenige im Forum, dass Schüler*innen oft zu wenig können und Elgern zu selten ihren Aufgaben nachgehen wollen/können.
Die wollen Sie jetzt alle vor den Bus werfen, weil Bekannte von Ihnen – mit ähnlichem Bildungsgrad und finanzieller Sicherheit, sich das leisten können?
Fragen Sie doch mal bspw. Bla, ob an dessen Privatschule die Kinder interessengeleitet lernen können, bevor Sie unverantwortlichen, ungebildeten, queerdenken oder demokratiefeindlichen Familien ermöglichen wollen, sich aus der Bildung und der Sozialisation ihres Kindes auszuklinken 🙁
Warum nicht offen sein für andere bewährte Schul-/Bildungssyteme in Europa? Wir sprechen hier nicht von Dikaturen.
Welche sind das, welche zuvor nicht schon besprochen wurden?
„Mehrfach werden in weiteren Untersuchungen die methodischen Grenzen der Aussagekraft der eigenen bzw. aller bisherigen diesbezüglichen Ergebnisse herausgestellt: Kein noch so hervorragendes Bildungsergebnis der Homeschooling-Schüler lässt die Behauptung zu, dass das Homeschooling zu besseren Lernresultaten führt. Denn Informationen darüber, welche Leistungen die jeweiligen Schüler auf öffentlichen oder privaten Schulen erbringen würden, liegen nicht vor (vgl. dazu Lubienski 2003; Spiegler 2008: 130f). Inwiefern jeweils soziodemografischen Faktoren (also z.B. der familiäre Hintergrund) nicht vielmehr mit entsprechenden Bildungserfolgen korrelieren als es das Homeschooling tut, bleibt weitgehend unbeantwortet”
https://www.bundestag.de/resource/blob/415424/dbc64afb565391f883ebe737ba44475f/wd-8-047-09-pdf-data.pdf
Wenn Sie neue Erkenntnisse haben als, woanders ist das so und Rechtsextreme wollen dies hier für ihre rechtsextreme, demokratiefeindliche, demokratiefeindliche, rassistische, frauen und menschenfeindliche Politik, können Sie diese gerne anführen 🙂
„Anhand diese Beispiele wollen Sie also das gesamte System öffnen?“
Das System gehört neu gedacht und reformiert. So oder so.
„Weiter so“ ist (eigentlich) keine Option – sollte es zumindest idealerweise nicht sein.
Also grundlegend wäre auch ich für eine „gesamte Systemöffnung“. Klar. Wie genau und in welche Richtung(en) kann man diskutieren. Da gibt es logischerweise unterschiedliche Interessen, Meinungen und Belange.
„Es beschweren sich nicht wenige im Forum, dass Schüler*innen oft zu wenig können und Elgern zu selten ihren Aufgaben nachgehen wollen/können.
Die wollen Sie jetzt alle vor den Bus werfen“
Manche werfen sich allerdings ständig selbst vor den Bus. Bei den Rettungsaktionen kann es dann für andere ebenfalls gefährlich werden. Und trotz (erneuter) Warnung schaffen sie es dann wieder sich vor den Bus zu werfen. Usw.
Und irgendwann gehen eben die Ressourcen aus … Personal. Verbandsmaterial. Usw.
Also aktuell werden so oder so ebenfalls einige „vor den Bus geworfen“.
Also sprechen wir hier lediglich von dem Bezugsrahmen und „der Range“.
Gerade wenn SuS und Eltern in Kritik stehen, finden Sie die Schulpflicht wichtig. Verstehe ich. Gehe ich mit.
Allerdings ist der Wirkmechanismus hier im Bereich einer Bildungspflicht auch anzudenken.
D. H. wer unzufrieden ist … Sucht sich halt was anderes. Wer keinen Bock hat – gut Glück. Vielleicht ändert sich das im Alter dann.
Wer in die Schule gehen will – weil das eine Art freiwilliges Privileg ist…. Eben für alles, die wollen – Sehr sehr gerne.
Ganz ehrlich … Weder ich werde „nur mal kurz die Welt retten“, noch Sie noch sonst wer.
Ich mache mir halt inzwischen nichts mehr vor und „warte (nicht) auf Rahmenbedingungen“, welche nicht kommen werden. Dazu fehlt schlichtweg der Willen. Dazu passt es nicht in die aktuelle (Bildungs-)Politik.
Und dann überlegt man sich [ich zumindest], welche Vor- und Nachteile sowas haben kann und hat. Und dann wägt man ab.
Und wir können sehr sehr gerne Vor- und Nachteile hier besprechen. Die gibt es. Viele. Beidseitig.
Und ich kann auch nicht „für alle sprechen“, sondern für mich. Aber ich persönlich war vor Jahren absolut stark gegen eine Bildungspflicht. Aktuell bin ich (leider) für eine Bildungspflicht.
Hat schon seine Gründe.
„mit ähnlichem Bildungsgrad und finanzieller Sicherheit, sich das leisten können?“
Das sollte dann natürlich absolut nicht zur Diskussion stehen, ob man sich „eine Grundbildung“ leisten kann. Zumindest nicht mehr als aktuell sowieso schon. Ja, auch aktuell spielt eben „der Geldbeutel“ eine Rolle. Das ist faktisch gesehen so.
Aber die Grundbildung wird im Mangelsystem ja trotzdem mal mehr und mal weniger gut gestellt.
Und genau das muss auch bei einer Bildungspflicht meiner Meinung nach gegeben sein. Allerdings als Angebot und nicht als „Zwangsoption“ [haha, Option].
Der Punkt spricht nur als Scheinpunkt gegen eine Bildungspflicht. Dann hätte man diese eben schlecht systemisch geplant und durchgeführt.
Da wäre ich dann wiederum bei Ihnen. Das kann bei sowas passieren. Das Risiko ist da.
Wenn man jedoch die Grundbildung weiterhin absichert [zumindest wie bisher], jedoch das System auf Bildungspflicht umändert. Wo ist Ihr Problem dabei? Wer wird denn bitte genau nicht „mitgenommen“ und wer „vor den Bus gestoßen“? Die (gewillten) sozial Schwachen? Ne. Das werden sie aktuell mindestens genauso. Dann eher weniger. Denken Sie mal nach.
Auch das können wir gerne diskutieren. Fände ich super.
Und wenn Sie jetzt mit „woher mit den Ressourcen“ kommen… Gerne. Dann überlegen Sie mal, welches System mehr Ressourcen als Grundbedarf „verschluckt“ und braucht. Rein systemisch. Und dann kommt man aber sehr schnell darauf, dass dann unser aktuelles System ja … Oh. Gar nicht funktionieren kann und könnte.
„Fragen Sie doch mal bspw. Bla, ob an dessen Privatschule die Kinder interessengeleitet lernen können“
Schwierige Frage tatsächlich. Würde ich mit einem „ja, aber“ beantworten müssen ehrlicherweise. Die Bedingungen sind durchaus da, dass man im Rahmen interessengeleitet lernen kann. Nicht an allen Stellen. Auch wir sind lehrplanorientiert – aber freier in der Gestaltung und im Rechtsbereich. Also wir geben durchaus ebenfalls die Themenfelder und Sachen/Materialien vor. Klar.
Wer jedoch gar kein Interesse zeigt (und angeblich auch keine Interessen hat) … Da wird es logischerweise schwierig. Zeit Absitzen ist bei mir nicht. Wer gar kein Mathe mag … Muss da trotzdem durch.
Aber Sie können gerne etwas Fragen, wenn Sie wollen. Ich bin ja durchaus bereit zu kommunizieren (mit Ihnen). Nur lesen Sie dies erfahrungsgemäß nicht oder nicht aufmerksam.
Ich habe nichts zu verheimlichen, was mich [und andere] nicht „doxxt“.
Und in dem Bereich „spielen“ wir halt. Darauf versuche ich zumindest zu achten.
Ich hatte vor Jahren mal 1-2 Foristen/Foristinnen kurz gecheckt … Findet man auch raus, wo sie leben und arbeiten. Das will ich eigentlich ungern bei mir, soweit es sich vermeiden lässt.
Was meinen Sie denn, warum ich auch Ihre Arbeitsbedingungen „so grob“ – vermeintlich – kenne?
Wie gesagt … Auch wenn Sie bei mir „ich verheimliche meine Arbeitsbedingungen“ (in)direkt häufiger anmerken … Ihre sind ebenfalls privilegiert. Glauben Sie mir das.
„bevor Sie unverantwortlichen, ungebildeten, queerdenken oder demokratiefeindlichen Familien ermöglichen wollen, sich aus der Bildung und der Sozialisation ihres Kindes auszuklinken “
Und auch hier denken Sie wieder an Elite-Privatschulen. Ja, da gebe ich Ihnen einen Punkt. Das sind nur die wenigsten halt …
Unser „SuS-Clientel“ geht von (schwacher) Förderschule bis hin zum Gymnasium.
Meine Klassenkonstellation habe ich Ihnen bereits mehrfach grob wiedergegeben. Das ist mehr, als bei Ihrem I-Bereich der Fall ist.
Zudem haben wir einen hohen Förderanteil im Bereich von Schulgeldermäßigungen usw.
D. H. wir suchen uns nicht „die Reichen“ aus. Darauf basiert auch unser Konzept halt gar nicht. Wir sind eine gemeinnützige integrative Privatschule. Dazu offenlegungspflichtig.
Natürlich ist der Punkt der Schulgelder trotzdem eine absolut berechtigte Kritik. Das ist leider so. Leider müssen die Eltern bei uns Schulgelder bezahlen. Warum leider ? Weil das jedem hier lieber wäre, wenn nicht. Das ist jedoch eine systemisch bedingte Sache. Wir hätten sehr gerne eine 100% Förderung des Staates und würden auch weiterhin SuS nehmen, welche wir aktuell (auch ohne zusätzliche Fördergelder) „mehrbeschulen“.
Wie ist es systemisch so? Wir könnten eine 90%+ Förderung durch den Staat anregen. Dann müssten wir allerdings Noten vergeben.
Das ist wiederum dann eine Abwägung des Privatschulbildes. Also Integrativ/Inklusiv? Schwierig.
Also mitunter Zielgruppe „Schulngst“, „Notenangst“, „Versagensängste“, „Trauma/Schultrauma“ usw.? Schwierig.
Daher muss man halt einfach schlichtweg die Optionen abwägen und eine Entscheidung treffen.
Will man „zur Regelschule werden“? Dann gerne mit Noten usw. und voller Förderung. Aber warum gäbe es „uns“ dann überhaupt? Würde ich (und viele andere) sofort kündigen.
Ich arbeite gerade „dort“, weil ich bestimmte Privilegien habe. Eines davon ist inklusiver arbeiten zu dürfen und zu können.
Das müssten wir dann auch aufgeben.
Dafür haben wir aktuell eben den Kompromiss – und auch das gehört zur Wahrheit – dass sich „nicht alle“ unsere Schule leisten können. Und die internen Fördermittel halt auch nicht diesbezüglich unendlich sind.
Zusätzlich dürfen wir natürlich „aussieben“. Wir sind halt auch kein Sprengel. Auch das gehört zum Privileg und zum ehrlichen Diskurs.
Aber was vermuten Sie denn … Was nehmen wir, wenn wir eine integrative Privatschule sind? Ja. Wird zumindest, soweit machbar, versucht.
Und stehen nicht einige Privatschulen [v. A. Bspw. Waldorf] sowieso massiv in Kritik zwecks „Querdenker“ usw.?
Außer Sie meinen „Queer“. Und nein, da „verstecken“ wir uns nicht. Das ist bei uns absolut in Ordnung und „anerkannt“.
Waren Sie schon mal an einer Privatschule? Oder mehreren?
Hospitieren Sie doch mal. Mir kommt es etwas so vor … Als ob Sie absolut keine Ahnung haben.
Mit Sicherheit?
Können sie einige dieser „vielen Verfechter“ nennen?
Abgsehen davon widerspricht das meinem Kommentar von oben in keiner Weise.
Aber mal Tacheles: Sind Sie AfD-Anhänger oder empfinden Sie sich als einen der „vielen Verfechter“ der Abschaffung der Schulpflicht?
Ich bin tatsächlich kein Verfechter der Schulpflicht. Hier steht Deutschland mit seinem System in Europa so ziemlich allein da und Spitzenplätze in Sachen europäischer Bildungsvergleich nimmt Deutschland auch nicht ein.
Und jetzt, wo sich Rechtsextremist*innen dafür einsetzen, fühlen Sie sich plötzlich berufen, die Werbetrommel zu rühren. Sachen gibts…
Aber in den letzten 17 Jahren, seit das Thema zum letzten Mal im Bundestag thematisiert wurde, haben Sie wahrscheinlich mehr wissenschaftliche Argumente gefunden? 😉
Ich hätte mir gewünscht, dass die Regierenden sich das Thema auf die Agenda gesetzt hätten oder setzen würden. Sie nicht?
Ich bin aktuell – wie einige mit Sicherheit inzwischen wissen – für die Bildungspflicht, statt Schulpflicht.
Zudem bin ich gegen die AfD.
Ja, doch. Das geht. Manche sind da anscheinend überfordert damit.
Zum einen sollte man das einordnen, warum wer und wer genau gegen was ist.
Zum anderen sollte man Extremisten keine Meinungs- und Themengewalt geben. Ansonsten hat man normalerweise schon verloren oder immense Nachteile zumindest.
Muss man doch langsam auch mal verstehen.
Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung was die AFD damit bezwecken will und es ist mir auch ziemlich gleichgültig.
Aber für mich will die Logik nicht so ganz passen. Entweder haben die eine total bescheuerte Strategie oder irgendetwas wird hier fehlinterpretiert.
Die Menschen die sich für häuslichen Unterricht interessieren, ist in der Mehrzahl die gut gebildetere Mittelschicht. Soweit ich das kenne und verstanden habe, nicht gerade die Kernklientel der Partei.
Die Partei mit der die AFD oft verglichen wird, war übrigens, aus naheliegenden Gründen, eine glühende Verfechterin der Schulpflicht.
Von welchen Zahlen sprechen wir überhaupt? In den meisten Ländern haben wir nach Covid einen enormen Anstieg im Homeschooling gesehen und liegen dann damit in der Nähe der 1% Marke. Und in den Ländern gibt es reichlich Material, unterstützende Communities und zum Teil deutlich mehr Freiheit im häuslichen Unterricht. In Deutschland würde ich deutlich niedrigere Zahlen erwarten. Vielleicht nach einem kurzen Überschwingen, weil einige das blauäugig ausprobieren und in kurzer Zeit scheitern.
Selbst wenn die AFD damit eine Art Untergrundrevolution starten wollte, sehe ich dem sehr gelassen entgegen. Aufgehen könnte das niemals und lohnt die Aufregung nicht. Und wie will die Partei verhindern, dass jemand im häuslichen Unterricht demokratische Werte vermittelt? Ich sehe dafür keinen Mechanismus.
„Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung was die AFD damit bezwecken will und es ist mir auch ziemlich gleichgültig.“
Warum ist es Ihnen egal, was Rechtsextremist*innen mit dem Bildungssystem vorhaben??
https://www.n-tv.de/politik/Das-koennten-die-AfD-Erfolge-fuer-Schulen-bedeuten-article25158395.html
Mir würde an Ihrer Stelle ja schon die 180°-Wende bei der Erinnerungskultur in Deutschland hellhörig machen.
Wenn wir derzeit der Opfer gedenken und die Menschenfeindlichkeit verurteilen, wie lassen Sie die Pläne der AfD zur 180°-Wende kalt??
Schade dass so viele Leute meinen sie wüssten viel über die AfD, Aber anscheinend nie ihr Wahlprogramm gelesen haben. Ich wähle sie auch nicht, aber eine differenzierte Meinung sollte man sich bilden.
Seit wann schreiben Rechtsextreme in Wahlprogramme, was sie dann tatsächlich tun, wenn sie die Macht in Händen halten? Wir plädieren für einen etwas tieferen Blick.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Ich habe für ein Projekt “ Mein Kampf“ im Original gelesen. Da stand alles Geplante drin. Rechtsextreme sprechen ihre Zielgruppe an. Doch niemand hat es anscheinend genau gelesen.
Äh, womöglich sind Rechtsextreme auch lernfähig – und machen es heute nicht mehr genauso wie Hitler? Wir würden jedenfalls nicht darauf wetten, dass die AfD nur das tut, was sie in ihrem Wahlprogramm behauptet.
Herziche Grüße
Die Redaktion
Jahrzehnte hatten Rechtsextreme in Deutschland keine Chance, weil sie eben rechtsextrem aufgetreten waren. Die kennt man aus den 80ern und 90ern als kleine, radikale Rand Gruppe, oft auch optisch auffällig bzw anders als die Mehrheit, zB als Skinheads mit Springerstiefeln. Das hatte nie funktioniert, war nur Randale und Aufmerksamkeit, Parteien wurden immer wieder verboten.
Mit der Afd wuchs ein neuer Plan aus dem Boden. Klein anfangen, könnte man sagen, die Menschen aus der Demokratie „abholen“, harmlos wirken. Wer sie wählt, soll sich mit ein paar Tricks ein reines Gewissen einreden können.
Da, wo CDU und FDP aufhören, fangen die also an und so gibt es auch Überschneidungen. Es heißt dann immer nur, CDU kopiert, war ursprünglich auch umgekehrt, soll aber die anderen Parteien unglaubwürdig machen.
Anhänger sagen, das Parteiprogramm sei das gleiche, wie das der CDU unter Kohl – die CDU sei also nur nach links gerückt.
Anhänger wollen sich auch immer betont gutbürgerlich geben, so wie meine Ex-Nachbarn (bin jetzt zum Glück umgezogen). Die halten Sonntags Plausch am gepflegten Gartenzaun über Arbeit, Wetter und Wanderungen mit dem Wuffi, Grüßen immer gut gelaunt den Briefträger, die Müllabfuhr, feuern aus dem Auto die Radtour – Kolonne an und sind allgemein beliebt und angesehen in ihrer schicken 1400kalt – Wohnung im schicken Haus mit traumhafter idyllischer Aussicht.
Ich war dort die „Komische“, die keine Wohnung findet und mit zwei Kindern im Bauwagen auf einem von meinen psychisch kranken Messievermietern zugemüllten Platz wohnen musste . Außerdem bin ich auch noch Straßenmusikerin. Das haben meine rechtsextremen Nachbarn betont hervor heben wollen. Rechts normal, links-grün komisch. Reichte aber nicht, sie wollten mich auch noch kriminalisieren und haben versucht, mich für alles mögliche anzuzeigen und mir laufend Behörden zu schicken. Das hatte zwar keine Wirkung, weil ich nichts dafür konnte, dass der Staat keine Wohnung für uns übrig hatte, aber es hat halt in der Nachbarschaft Eindruck gemacht, wenn wir dort wie „Illegale“ angesprochen wurden. So wurde ich, die ich seit meiner Geburt und mit deutschen Wurzeln hier lebe, gefragt, ob ich hier gemeldet bin, mein Kind hier zur Schule geht und sollte schnell antworten : Schule, Klassenlehrer, Klasse – damit ich mir nicht noch schnell was ausdenken konnte.
Das nur als kleinen Ausschnitt.
Nun zu meinen Nachbarn. Ich war nie jemand, der sich für Belange seiner Nachbarn interessiert und die hinterm Vorhang beobachtet, für dieses ist es aber sinnvoll, das einmal abzulegen.
Diese Leute, die sich da so gutbürgerlich am Gartenzaun unterhalten und suggerieren, sie kämen aus der Mitte des Volkes, seien die Vorbilddeutschen, bildeten die Mehrheit usw, sind in Wahrheit so :
Eltern mit drei Söhnen um die 30,die noch im Hotel Mama wohnen und sich nach guter alter Hausfrauen Art betüdeln lassen, keine Freundin finden, keine Freunde haben, nie zu sehen sind, weil sie den ganzen Tag zocken und Isodrinks schlürfen. Wenn unterwegs, dann mal Lappen weg wegen Raserei. Schicke Klamotten, Fitnessstudio und so.
Zur Arbeit fährt von den Fünf maximal einer. Familie hat vier Autos und einen Wohnwagen. Alle denken gleich, alle wählen gleich. Der Jüngste leicht autistisch und körperlich klein und schwach. Trägt dafür immer betont ein Kruzifix um den Hals um sich beim Vater beliebt zu machen. Im Klischee wäre das der heimlich schwule, leidende Sohn, wenn’s stimmt, ohje.
Mutter hatte sich wegen ihrem Fuß (Wandern geht trotzdem) fast zwei Jahre krank schreiben lassen, bis ihr Auto kaputt ging. Dann nahm sie für etwa drei Wochen ihre Arbeit wieder auf, um vom Jobcenter ein Neues zu beantragen und ist seitdem wieder über ein Jahr Zuhause. Auch die Söhne haben Führerscheine und Autos vom Amt, mussten halt mal ne Ausbildung anfangen, muss man ja nicht zuende bringen.
Die Eltern nutzen derweil nur noch das Konto der Söhne, das eigene können sie nicht mehr nutzen aus irgendeinem Grund. In Zeiten, als wir uns noch gut verstanden, musste ich ihnen einmal was überweisen und fragte, welchen Verwendungszweck ich angeben sollte, nicht, dass das steuermäßig als Einkommen gewertet würde (es ging um eine Rückzahlung). Die Eltern meinten, dass wäre ganz egal, da wird nichts versteuert, bei keinem der drei.
Die Tafel hatten sie auch genutzt, wurden aber irgendwann weg geschickt, weil das Einkommen der Familie doch zu hoch war, denn zu dem Zeitpunkt war die Mutter noch krank geschrieben und noch nicht Alg 2 und bekam noch tausend Euro mehr als jetzt.
Bei der Menschen feindlichen Einstellung der Familie ( “ Der Staat will uns ausrotten, indem die uns vermischen. Deutsche sollten sich bewaffnet dürfen, Migranten nicht. Ölaugen, N***, Madgas,… Link’s grüne sind alle Pädophile und waren auf der Insel. Trump ist Christ, Putin hat recht. Corona gibt’s nicht, Klimawandel gibt’s nicht, Holocaust gab’s nicht, Bilder gestellt. Jeder Deutsche sollte ein Haus mit Garten bekommen. Migranten nutzen uns aus, sind in Wahrheit alles Soldaten, wollen uns islamisieren. Vater der Familie ist nicht krank, weil Kettenraucher, sondern als Strafe von Gott, weil er früher dem Staat geglaubt hatte. Staat gibt’s nicht, Beamte gibt’s nicht, Wahlen illegal. Damit man aber nicht den „Anderen“ hilft, trotzdem Afd wählen, besser als nix. Tipp von dem oben drüber. Billigtaxi-Fahrer, der als Kandidat für den Afd Stadtrat in seinem Bezirk gewählt wurde. Demokraten seien Ausgeburten des Satans und werden sich vor Gott verantworten müssen“ so der Vater. Naja, usw, usf), also, bei so einer Einstellung hat man auch mal das Bedürfnis, gut dar zu stehen. Und so muss sogar die Tiertafel herhalten. Denn dort holt Familie, obwohl sie nur zwei Hauskatze hat, massenhaft Futter, auch für Hunde und verteilt überall „Leckerchen“ an Hunde von Spaziergänger und füttert damit sämtliche Nachbarskatzen gegen den Willen derer Besitzer.
Ja und die halten eben gutbürgerlichen Plausch mit meinen Vermietern, die die rechtsextremen Ansichten teilen und die ihr ganzes Haus voll gemüllt und voller Ratten haben. Die viele Zählerplätze im Haus haben und ständig den Anbieter wechseln, wenn die Rechnungen kommen, die abgemeldete Autos fahren (das Ordnungsamt dachte, das wären meine Autos, weil ich die aus dem Bauwagen bin, so kriegen die Nachbarn doch alles irgendwie „zurück“ 😉 ) und die eigentlich kein Paar sind, sondern eine Zweck gemeinschaft, die sich ausnutzt. Die Frau arbeitet mit ihren psychischen Problemen in der Nacht-Krankenpflege oder teilweise häuslichen Kinder kranken Pflege oder Altenheim und wird immer wieder mal gefeuert, findet aber aufgrund des Fachkräftemangels immer was neues und wird auch für Sachen angestellt, die sie nicht gelernt hat (dafür kann sie nichts). In der Nachtschicht ist es dann meist ruhig, geht nur um „bewachen“, wenn dann doch mal was ist, weiß sie halt nicht, was sie machen soll. Und dann passiert vielleicht was und dann sucht sie sich wieder was anderes.
So…. Das sind nicht Leute aus der Mitte der Gesellschaft!!
Ich kenne genug Menschen aus dieser Mitte. Zum Beispiel Eltern, die zuverlässig für das Reiten ihres Kindes bei mir bezahlt haben oder früher den Musikunterricht. Die haben ihr Leben im Griff, kriegen ihre Kinder gut groß. Oder die Landwirte, die mir Heu bringen. Die sind auch zuverlässig und sehr sozial, wenn ich bei den steigenden Kosten in Zahlungsschwierigkeiten komme. Nehmen Raten an, sind für Lösungen offen, natürlich ist ein Ponyhof ein Hunger leider job, genau wie Straßenmusik. Und von zwei Landwirten weiß ich, dass sie in der Politik tätig sind und beide konsequent gegen Afd!!
Also, all diese Leute aus der „Mitte“ sind nicht die klassischen Afd Wähler. Die Afd Wähler wollen aber suggerieren, sie seien die Mitte, das Volk, eine(r) von uns, usw. Und genau das will auch die Partei selber suggerieren und auch viele Anhänger selber, fallen auf ihre eigene Partei herein!
Herzliches Beileid und gleichzeitig Hochachtung, dass Sie die Lektüre durchgehalten haben. Die wenigen Auszüge, die ich kenne, zeugen für mich von einem sehr wirren Geist, der sich alles Mögliche zusammenkopiert und zu einem undefinierbaren Brei verrührt hat.
Spannend. Was steht im Wahlprogramm zu den „guten SS-Leuten“?
(https://www.spiegel.de/geschichte/wie-afd-politiker-und-holocaustleugner-bei-markus-lanz-oder-tucker-carlson-die-vergangenheit-umdeuten-a-316e1f1b-eee1-4a8d-9252-a4c0ba1e47b6)
Steht da vielleicht etwas Konkretes zum „Deutschen Erbe“, das laut betont, aber auf Nachfrage verschwiegen wird?
(https://www.infranken.de/unterhaltung/tv-streaming/als-afd-politiker-ueber-deutsches-erbe-spricht-platzt-lanz-der-kragen-art-6340911)
Haben die rechtsextremen „Spitzen““politiker*innen“ der AfD nicht das Wahlprogramm gelesen, oder auf was beziehen Sie sich konkre 😉
Das stimmt leider nicht immer Fundamentalistische Christen und Moslems wären sehr zufrieden, wenn sie beispielsweise die Mädchen ab einem gewissen Alter nicht mehr zur Schule schicken müssten.
Ok?! Das mag sein, hat aber eigentlich wenig mit dem Thema zu tun. Das könnten die ja keinesfalls machen, weil das schlicht nicht erlaubt wäre.
Das ist ja nichts weltbewegendes oder besonders einfallsreiches, was die AFD da gemacht hat. Sie haben doch relativ offensichtlich das Österreichische Konzept übernommen und ihren Namen drüber geschrieben. Dabei haben sie dann auch noch den treffenden Begriff Unterrichtspflicht durch den schwammigen Begriff Bildungspflicht ersetzt.
Trotzdem ist das effektiv eine Unterrichtspflicht und wer dieser nicht genüge leisten kann oder will, unterliegt automatisch der normalen Schulpflicht im Gebäude.
Klar sind viele Bürger gegen eine Unterrichtspflicht nach dem offiziellen Lehrplan, wenn sie sich auch im häuslichen Unterricht erfüllen lässt, wenn immer so getan wird, als wäre das ein Freifahrtschein für alles. Gegen das Schulsystem zu sein reicht nicht, man muss im häuslichen Unterricht jeden Schultag den Lehrplan behandeln und die Kinder auf die Prüfungen vorbereiten.
„Ok?! Das mag sein, hat aber eigentlich wenig mit dem Thema zu tun. Das könnten die ja keinesfalls machen, weil das schlicht nicht erlaubt wäre“
Sind Sie etwa für „Schulzwang“?
Mal abgesehen davon, ob Schulpflicht richtig oder falsch wäre, warum soll diese Umfrage plötzlich eine Bedeutung haben? Sie kann höchstens zur Kenntnis genommen werden.
„Das Heizungsverbot für Öl und Gas wird laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und ntv von den meisten Menschen in Deutschland (78%) abgelehnt.“ – Das war aber kein Hindernis, dieses Gesetz durchzusetzen.
(Satire)
Die Redaktion würde sagen, dass da jemand repräsentative Demokratie nicht ganz verstanden hätte.
Tja ist doch gut, dass Frau Reiche gegensteuert, auch wenn sie dabei die von der Bundesregierung unter Merkel festgesetzten Klimaziele nicht einhält und gegen EU-Recht verstößt, weshalb Ärger droht.
Merz murkst- immerhin technologieoffen.
Nur wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein.
Wow, die Mehrheit lehnt die Vorschläge der meistgehassten Partei Deutschlands ab, weil die rechtsextrem, nicht konstruktiv und rechtlich kaum zu halten sind? Wer hätte das gedacht!
Als nächstes erfahren wir, dass die beknackten „Vorschläge“ im Wahl“programm“ der Rechtsextremen völlig aus der Luft gegriffen und rechtswidrig sind, weil die mit der Landespolitik nichts zu schaffen hat. Und dann rollen sie sich wieder durch ihre Opferrolle, dass ihre Inkompetenz und Korruption an der Realtität scheitern – müssen wohl die Ausländer schuld sein (augenroll)