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Bildungsministerium meldet: Fast jede zehnte Grundschule mit offener Leitungsstelle

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ERFURT. Leere Chefsessel an Thüringens Grundschulen: Demografie und Fachkräftemangel sorgen für Engpässe. Doch das sind nicht die einzigen Gründe.

Da fehlt doch was…. Illustration: Shutterstock

Rund jede zehnte Thüringer Grundschule hat einen vakanten Leitungsposten. Im aktuell laufenden Schuljahr gibt es 388 Grundschulen im Freistaat – und 39 unbesetzte Schulleiterstellen, wie aus Zahlen des Thüringer Bildungsministeriums hervorgeht, über die der Newsletter «Thüringen zum Mitreden» des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) zuerst berichtete.

Bei den anderen Schulformen sieht es etwas besser aus: An den 169 Regelschulen im Land sind derzeit nur sieben Schulleiterstellen offen, an Gemeinschaftsschulen nur eine, zwei an berufsbildenden Schulen, fünf an Gymnasien und vier an Förderschulen.

Nach Angaben des Bildungsministeriums werden bei jeder frei werdenden und unbesetzten Stelle die Aufgaben kommissarisch wahrgenommen, «sodass keine Schule ohne Schulleitung auskommen muss».

Als Gründe für die unbesetzten Posten führt das Ministerium an, dass gerade im ländlichen Raum wegen der demografischen Entwicklung und des Fachkräftemangels häufig nicht ausreichend qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber zur Verfügung stünden. Teils können auch Konkurrentenklagen die Besetzungen blockieren. Mitunter kann auch die Schulnetzplanung dazu führen, dass solche Posten vorübergehend nicht besetzt werden, hieß es. News4teachers / mit Material der dpa

Schulleitungen lieben ihren Beruf (und fühlen sich darin immer stärker belastet)

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3 Kommentare
Lera
8 Tage zuvor

Alle angefūhrten Gründe gehen komplett am Kern der Sache vorbei.

Niemand arbeitet freiwillig doppelt so viel für ein Butterbrot.

So einfach ist das.

Maximal A14Z, eine lächerliche Verringerung des Deputats – dafür macht es halt fast keiner.

Wäre einfach zu beheben, wenn man es denn wollte. Aber kommissarische Schulleitungen sind natürlich NOCH billiger. Warum sollte man das also ändern? Dann lieber irgendeinen Mumpitz über Fachkräftemangel labern – den Mythos hat die Wirtschaft ja erfolgreich in die Hirne penetriert.

GBS-Mensch
6 Tage zuvor
Antwortet  Lera

„Niemand arbeitet freiwillig doppelt so viel für ein Butterbrot.“

In 90 Prozent der Fälle offenkundig schon, insofern ist Ihre Begründung nicht schlüssig.

unfassbar
6 Tage zuvor
Antwortet  Lera

Auch eine Folge von A13 für alle. An den Gymnasien ist der Gehaltsunterschied zwischen A13Z und A16 halt deutlich größer als zwischen A13 und A14Z. Dazu kommt noch eine erhebliche Unterrichtsentlastung.

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