Christian Lindner will für Erhalt der Gymnasien kämpfen

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DÜSSELDORF. Der Chef der nordrhein-westfälischen FDP, Christian Lindner, sieht das Gymnasium in Gefahr. In NRW und in Baden-Württemberg versuchten die rot-grünen Regierungen zur leistungslosen Einheitsschule zu kommen, stellten die liberalen Landtags-Fraktionen aus beiden Bundesländern anlässlich einer gemeinsamen Sitzung in Düsseldorf fest.
Sieht das Gymnasium in Baden-Württemberg und in Nordrhein-Westfalen von Rot und Grün bedroht: Christian Lindner. Foto: Dirk_Vorderstraße / flickr (CC BY 2.0)
Sieht das Gymnasium in Baden-Württemberg und in Nordrhein-Westfalen von Rot und Grün bedroht: Christian Lindner. Foto: Dirk_Vorderstraße / flickr (CC BY 2.0)

«Es ist geplant, letztlich die Gymnasien auszutrocknen», sagte der FDP-Landtagsfraktionschef von Baden-Württemberg, Hans-Ulrich Rülke. Grün-Rot versuche dies durch die Vorbereitung von Einheitslehrplänen und Ausbildung von Einheitslehrern für alle Schulen voranzutreiben. In NRW stünden nur noch Gesamt- und Sekundarschulen im Zentrum der Betrachtung, kritisierte der Vorsitzende der FDP-Fraktion und Landespartei,  Lindner. Das Gymnasium sei dagegen mit großen Klassen und wenig Ganztagsangeboten die am meisten vernachlässigte Schulform. Die FDP fordert in NRW einen Stärkungspakt für die 627 Gymnasien des Landes. An jedem einzelnen soll eine zusätzliche Lehrerstelle für individuelle Förderung geschaffen werden.

Die Grünen im Düsseldorfer Landtag urteilten: «Mit ihrem wirren Gerede werden die Liberalen einer Sekte immer ähnlicher.» Leistungslose Schulen gebe es nicht und wolle auch niemand, betonte Grünen-Fraktionschef Reiner Priggen in einer Mitteilung. In NRW werde der Weg der rot-grünen Landesregierung von den Kommunen bestätigt: «Innerhalb von zwei Jahren wurden 81 neue Sekundarschulen und 48 neue Gesamtschulen gegründet. Diese 129 neuen Schulen für längeres gemeinsames Lernen sind ein bildungspolitischer Erfolg aller Beteiligten.» dpa

(16.4.2013)
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