In der Klassenfahrten-Hochsaison kann’s schon mal eng werden: Neugestaltete Info-Seite des DJH Rheinland hält Angebote für flexible Lehrkräfte parat

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DÜSSELDORF. Schulen konzentrieren ihre Buchungen von Klassenfahrten auf einen immer engeren Zeitkorridor. Was tun? Die Service-Mitarbeiter des gemeinnützigen DJH Rheinland raten zu größerer zeitlicher Flexibilität – und haben für Lehrerinnen und Lehrer die Seite www.guenstig-ins-rheinland.de neu gestaltet.

Aus Einzelschülern ein Lernteam machen: Freizeit in der Jugendherberge Hellenthal. Foto: DJH Rheinland

Wann buchen Lehrerinnen und Lehrer am besten eine Klassenfahrt? „Am besten so früh wie möglich“, sagt Angelika Bouhuys, Leiterin des Service-Teams des Deutschen Jugendherbergswerk Rheinland. Der Trend gehe leider in die entgegengesetzte Richtung. Anfragen kämen immer kurzfristiger – und sie konzentrierten sich auf einen immer engeren Zeitkorridor. Das hat Konsequenzen: In der heißesten Saison-Phase zwischen den Sommer- und den Herbstferien kann es schwierig werden, mit der Klasse oder dem Kurs in einer der 35 Jugendherbergen im Rheinland mit dem gewünschten Begleitprogramm Platz zu finden.

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Die Alternative: Flexibilität. Für Lehrkräfte, die sich auch andere Zeiträume für eine Klassenfahrt vorstellen können, hat das DJH Rheinland die Seite www.guenstig-ins-rheinland.de noch übersichtlicher gestaltet und mit wichtigen Informationen rund um das Thema Klassenfahrten bestückt. Hier finden sich zum Beispiel Planungshilfen samt Checklisten und Kopiervorlagen, Musterbriefe an Eltern sowie Infoblätter in türkischer und arabischer Sprache. Hier lassen sich günstige Angebote für Schulen finden, die besonders auf die Kosten einer solchen Tour achten müssen – und so womöglich an Programmen teilnehmen können, die sonst den finanziellen Rahmen sprengen.

Tatsächlich hat sich die Hauptsaison für Klassenfahrten in den letzten Jahren auf einen engen Korridor konzentriert, weiß Angelika Bouhuys. Gab’s früher zwei Zeiträume – sechs Wochen vor den Sommerferien bis Ferienbeginn und sechs Wochen nach den Sommerferien –, die von Schulen favorisiert wurden, so konzentrieren sich die Buchungen nun vor allem auf die Zeit nach den Sommerferien. „Normalerweise reicht es, eine Klassenfahrt in unser Haus ein halbes Jahr bis ein Jahr vorher zu buchen“, sagt Jascha Rasky, Leiter der Jugendherberge Hellenthal. „Zwischen Sommer und Herbst reichen mittlerweile manchmal sogar zwei Jahre vorher nicht.“ Gerade erst habe er Verträge an Stamm-Schulen herausgeschickt – für 2021.

Besondere Wünsche

Das hat natürlich einen Grund. Mit Schuljahresbeginn werden viele Klassen neu gebildet – und Lehrkräfte nutzen Klassenfahrten und die beliebten Programme zur Teambildung gerne zum gegenseitigen Kennenlernen, erklärt Angelika Bouhuys. Sie betont allerdings, dass es auch gute Argumente für eine Klassenfahrt außerhalb der Hochsaison gebe. Die Jugendherbergen hätten mehr Möglichkeiten, auf besondere Wünsche einzugehen. Zum Beispiel: eine Stufe zusammen unterzubringen – oder gleich das ganze Haus mit bis zu 200 Betten für eine komplette Schule zu reservieren. Das biete große Vorteile, vom großen Gemeinschaftsgefühl bis hin zur effizienten Organisation. Aber: Dafür sei eben ein längerer Vorlauf notwendig. Oder eben ein anderer Buchungszeitraum als zwischen Sommer und Herbstferien.

Der Expertentipp: Für unterschiedliche große Stufen stehen unterschiedlich große Häuser im Landesverband Rheinland zur Verfügung. Finden Sie Ihre Jugendherberge nach Maß! Kontaktieren Sie unsere Service-Stelle:

Telefon: 0211/30 26 30 26 (Montag bis Freitag 8 – 17 Uhr)
service@djh-rheinland.de
Hier geht es zur Seite: www.guenstig-ins-rheinland.de

Der Beitrag wird auch auf der Facebook-Seite von News4teachers diskutiert.

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