Neue Lehrpläne für G9 in Nordrhein-Westfalen: Wie unterrichten?

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Die Rückkehr zu G9 in Nordrhein-Westfalen wirft ihre Schatten voraus. Neben der zurückgewonnenen Unterrichtszeit stehen auch neue Herausforderungen vor der Tür: Medienkompetenz und Sprachsensibilität rücken in allen Fächern stärker in den Fokus des Unterrichtsalltags.

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Hinzu kommen neue Möglichkeiten, digitale Materialien sowohl in der Unterrichtsvorbereitung und -durchführung nutzen zu können. Um gut unterstützen zu können, hat Cornelsen repräsentativ Lehrkräfte an Gymnasien in NRW zur Umstellung auf G9 befragt. Eine deutliche Mehrheit der an Rhein und Ruhr Unterrichtenden begrüßt die Rückkehr (89 Prozent). In der Cornelsen-Studie geben Dreiviertel der Befragten an, dass deren Schulen künftig nur noch G9 anbieten werden, 17 Prozent der Schulen haben sich noch nicht endgültig entschieden. Etwa ein Drittel der Lehrkräfte plant für das eigene Fach die Einführung neuer Lehrwerkskonzepte.

G9: Lehrplan sicher umsetzen

Der Kernlehrplan setzt neue Schwerpunkte, vor allem auf Digitalisierung und Medienkompetenz. Lehrerinnen und Lehrer bekommen Hilfestellung mit Cornelsen-Lehrwerken, die den neuen Medienkompetenzrahmen bis zur gymnasialen Oberstufe sorgfältig umsetzen. Ob Mathe, Deutsch, Englisch, Gesellschafts- oder Naturwissenschaften: Für das verpflichtende „Medienkonzept“ in der Schulkonferenz liefert der Bildungsanbieter Vorlagen und Tools mit konkreten Lehrwerkbeispielen. Unter dem Slogan „Wir machen`s einfach!“ hat der Verlag ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm für Lehrkräfte konzipiert. Für tiefergehende Beratungen stehen Schulberaterinnen und Schulberater den Fachkonferenzen an Schulen auf Wunsch persönlich zur Seite. Das digitale Angebot von Cornelsen umfasst eine Vielzahl von Produkten – für jedes Alter und für alle Fächer. Das E-Book bildet das Kernstück des digitalen Unterrichts. Entlastend für Lehrkräfte: Der Unterrichtsmanager unterstützt gezielt bei der Unterrichtsvorbereitung und kombiniert das Schulbuch als E-Book mit allen passenden Begleitmaterialien, seitengenau zugeordnet. Der digitale Unterrichtsplaner erleichtert die Arbeit für Lehrkräfte und hilft dabei, digitale Elemente im Unterricht einzusetzen. Mit dem Online-Service Diagnose und Fördern zu den meisten Lehrwerken ermitteln Lehrkräfte frühzeitig den Lernstand ihrer Klasse, erkennen Wissenslücken und schließen diese mit den individuell bereitgestellten Materialien. Fertige Unterrichtseinheiten können mit dem Cornelsen Download-Abo heruntergeladen werden. Die Arbeitshefte zu den meisten Cornelsen-Lehrwerken haben regelmäßig interaktive Übungen im Gepäck – abwechslungsreiche Online-Übungsformate für Computer oder Tablet.

Gemeinsam mit Pilotschulen in NRW werden die mBooks erprobt, sodass die digitalen Schulbücher reifen können und zuverlässiges digitales Unterrichten erlauben. Die interaktiven mBooks werden bundesweit mit 2.000 Schülerinnen und Schülern getestet. Angereichert mit multimedialen Inhalten, lassen sie sich in acht Fächern leicht und intuitiv per Tablet oder Rechner nutzen.

Weitere Informationen unter: cornelsen.de/nrw-g9

 

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6 KOMMENTARE

  1. Ah, Werbung von Cornelsen. Natürlich, Lehrplanänderungen sind wunderbare Gründe, alte Bücher wegzuwerfen und neue zu kaufen. Gerne auch e-Bücher, die der Verlag nicht drucken muss und die man ja schlechter versteht – dann werden mehr Nachhilfematerialien dazu gekauft.

  2. Für G8 wurden fachliche Inhalte durch bunte Bilder ersetzt, für G9neu werden diese bunten Bilder durch fachlich noch dünnere bewegte Bilder ersetzt. Dazu kommen gerechnet über die geplante Lebensdauer der Lehrwerke deutlich höhere Kosten für die Schulträger bei deutlich geringeren Kosten für die Verlage.

  3. Eigentlich sollte der Staat die Schulbücher entwerfen und dann über die Bundesdruckerei kostenlos an die Schüler verteilen, die diese dann behalten dürfen, so als Zuschlag zum Kindergeld.

    • Ihren Vorschlag halte ich für falsch.
      Die Staatsquote immer weiter zu erhöhen, hat nichts mehr mit sozialer Marktwirtschaft zu tun, sondern mit ständig zunehmendem Sozialismus.

      • Sie irren. Ich bin ja im Gegenzug für eine starke Absenkung von Subventionen, für eine Beschränkung des öffentlichen Rundfunks auf 2 TV-Sender und 2 bis 3 bundesweit sendende Radiosender. Zudem für eine Verringerung der Abgeordneten- und Bundesländerzahlen. Das senkt die Staatsquote wesentlich mehr als sie kostenlose Schulbücher erhöhen. Ach ja, Religionslehrer sollte man auch abschaffen.

        • Könnte ich mich mit anfreunden, nur Religionslehrer würde ich nicht abschaffen, ich vermute, hier ist aber der Religionsunterricht gemeint. Das sollte Privatsache sein, meine ich auch.

          Kostenlose Schulbücher für jedes Kind, die es auch behalten darf, fände ich auch gut. Es wird komischerweise ja immer nur auf die sprudelnden Steuereinnahmen verwiesen, wenn es um höhere Gehälter geht, hier wären sie mal angebracht.

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