Unterricht im virtuellen Klassenzimmer: Wie Microsoft Bildungseinrichtungen unterstützt

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Schulen und Universitäten weltweit haben in den letzten Wochen Fernunterricht eingeführt, um Schüler*innen sowie Studierenden das Lernen von zu Hause aus zu ermöglichen. Das virtuelle Lehren und Lernen birgt jedoch neue Herausforderungen: Wie überprüft man, ob die Lernenden vorankommen? Wie bleibt man mit Kollegen in Verbindung? Microsoft unterstützt Bildungseinrichtungen mit kostenfreien Tools und Angeboten, damit sie den Übergang zum Fernunterricht so einfach wie möglich gestalten können.

Digitaler Unterricht mit Microsoft Teams

Mit Microsoft Teams lässt sich digitaler Fernunterricht im Rahmen von Videokonferenzen, Materialbereitstellung, gemeinsamem Arbeiten an Dokumenten und dem Bereitstellen und Evaluieren von Aufgaben einfach umsetzen. Bildungseinrichtungen können das Programm über das Office 365 A1-Angebot kostenlos nutzen. Der Leitfaden Vier Schritte zum Fernunterricht mit Microsoft Teams begleitet Lehrkräfte von der ersten Einrichtung bis zur alltäglichen Unterrichtsrealität.

Die wichtigsten Funktionen in Microsoft Teams für Bildungseinrichtungen im Überblick:

  • Interaktive Diskussionen: Über die Funktion „Bildschirm freigeben“ können Lehrkräfte eine neue Lektion präsentieren, während die Klasse mithilfe der Chat-Funktion Fragen stellt.
  • Virtuelle Tafel: Mit Whiteboard in Teams kann man den Unterricht zum Leben erwecken, indem Schüler*innen live mathematische Probleme lösen oder künstlerische Fähigkeiten präsentieren.
  • Schulstunde moderieren: Einzelne Schüler*innen können bei Bedarf stummgeschaltet, aus der Besprechung entfernt oder zu Moderatoren ernannt werden.
  • Zusammenarbeit: In Teams können Word-, Excel- oder PowerPoint-Dateien freigegeben und von der Klasse gemeinsam bearbeitet Darüber hinaus kann man OneNote-Kursnotizbücher in Teams integrieren und für das gemeinsame Arbeiten nutzen.
  • Unterricht aufnehmen: Teams-Besprechungen können ganz einfach aufgenommen werden, falls einzelne Lernende an einer Live-Sitzung nicht teilnehmen können oder sich die Stunde im Nachgang noch einmal anschauen möchten.
  • Wissenstests: Über ein Microsoft Form können problemlos Quizfragen in Microsoft Teams erstellt und bewertet werden.
  • Film ansehen: Indem sie das eigene Audio-System für die Besprechung freigeben, können Lehrer*innen einen Film zeigen.
  • Virtueller Pausenhof: In einem Teams-Klassenzimmer können zusätzliche Kanäle für Unterhaltung und Spaß oder auch Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen angelegt werden.

Weitere Tipps zum Verhalten im virtuellen Klassenzimmer und wie es gelingt, die Motivation der Lernenden hochzuhalten, gibt es auf dem Microsoft News Center.

Trainings und Hilfestellung

Darüber hinaus stellt Microsoft folgende Angebote kostenfrei zur Verfügung, um sich mit der Welt des Fernunterrichts vertraut zu machen:

  • Q&A-Videokonferenz (jeden Montag, 15:00 Uhr): Experten aus dem Microsoft-Bildungsteam beantworten unkompliziert Fragen und leisten Hilfestellung für IT-Verantwortliche, Schulleiter und Administratoren. Die Teilnahme an der Videokonferenz ist ohne Anmeldung über diesen Link möglich.
  • Trainings & Fortbildungen: Gemeinsam mit Trainingspartnern hat Microsoft ein Portfolio aufgebaut, um per Konferenz oder vor Ort zu unterstützen. Trainingsanfragen können an bildung@microsoft.com gerichtet werden. Voraussetzung ist die Verfügbarkeit von Office 365 an der Schule oder Hochschule.
  • Individuelle Hilfestellung: Bildungseinrichtungen können sich ebenfalls an bildung@microsoft.com wenden, wenn sie individuelle Unterstützung benötigen.

 

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2 KOMMENTARE

  1. Mag ja alles schön klingen. In Niedersachsen ist der Einsatz in Schulen aber von der Landesdatenschutzbeauftragten untersagt. Der Datenschutz ist anscheinend nicht der tollste.

  2. Super, ist nur alles in Deutschland nicht möglich:
    -Datenschutzgesetz (Server im Ausland)
    -Einverständniserklärung der Eltern ist in der Regel erforderlich
    -Digitale Ausstattung des Schüler

    Selbst bei einem deutschen Angebot, kann man es in der Regel nicht nutzen, da Leistungen nun einmal Geld kosten, was nicht zur Verfügung steht und ein Werbefinanziertes Programm nicht angemessen und auch rechtlich zweifelhaft wäre.

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