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Bundeselternrat gibt Kultusministern eine “sehr freundlich angelegte” Vier minus

Macht Druck auf die Kultusminister: Bundeselternratsvorsitzender Stephan Wassmuth. Foto: Bundeselternrat

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BERLIN. Der Bundeselternrat hat den Kultusministern zum Schulstart ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. „Eine Vier minus – eine bessere Note haben die Politiker für die Vorbereitung des Schuljahres nicht verdient“, sagte der Vorsitzende des Bundeselternrats, Stephan Wassmuth, dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“. „Diese Bewertung ist noch sehr freundlich angelegt“, setzte er hinzu.

Wassmuth erklärte: „Die Kultusminister erinnern an Schüler, die vor einer wichtigen Klassenarbeit nicht oder nur das Allernötigste lernen – in der Hoffnung, sie werden schon irgendwie durchkommen.“ Für Politiker, die Verantwortung für Gesundheit Hunderttausender trügen, sei das zu wenig.

Als Beispiel nannte er das Lüften der Klassenräume: „Jedes Kind weiß mittlerweile, dass Aerosole in der Corona-Pandemie entscheidend für die Verbreitung des Virus sind. Wir müssen lüften, lüften, lüften!“ Das gehe aber gar nicht in allen Klassenräumen. „Da hätte man schon in den Ferien umbauen oder technische Lösungen mit Luftfilteranlagen suchen müssen.“ Der oberste Elternvertreter bemängelte zudem, die Sommerferien hätten genutzt werden müssen, um die Lehrer in Sachen digitalem Unterrichten fortzubilden. Das sei so nicht passiert. News4teachers

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Wir haben Leser des Facebook-Auftritts von News4teachers gefragt, welche Note sie den Kultusministern für die Vorbereitung aufs Schuljahr geben würden. Antworten:

Wassmuth: „Die Verantwortlichen tun so, als wäre nichts gewesen“ – Bundeselternrat fordert kleinere Lerngruppen (nicht nur wegen Corona)

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