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Kretschmann gegen Luftfilter in Schulen: Stoßlüften ist das Mittel der Wahl

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STUTTGART. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hält den Einsatz von Luftreinigungsgeräten in Klassenzimmern für eine nicht umsetzbare Lösung im Kampf gegen die Corona-Pandemie – Stoßlüften hingegen für praktikabel und effektiv.

Hält viel vom Lüften: Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg

Nach Auskunft des Kultusministeriums seien lediglich drei Prozent der Klassenzimmer im Land nicht belüftbar, sagte Kretschmann am Dienstag in Stuttgart. Und in der Regel finde in diesen Räumen kein Unterricht statt. Stoßlüften werde von Experten als außerordentlich wirksam geschildert und sei das «Mittel der Wahl». Dabei nehme die Temperatur um zwei bis drei Grad ab. Es wäre gar nicht möglich, Filtergeräte in allen Klassenzimmern im Land flächendeckend einzusetzen.

Kretschmann sprach sich auch gegen Wechselunterricht mit halbierten Klassen aus. Es sei schon viel Unterricht ausgefallen. Das Konzept der Landesregierung mache ein hohes Maß an Präsenzunterricht möglich. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden in Baden-Württemberg an 250 Schulen insgesamt 347 Klassen beziehungsweise Gruppen vorübergehend aus dem Präsenzbetrieb herausgenommen (Stand: 3. November 2020). Zwei Schulen seien vollständig geschlossen. dpa

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