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Prien hält an Regelunterricht an Schulen fest – trotz Ausbruch in Husum

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KIEL. Bildungsministerin Karin Prien (CDU) will den Regelbetrieb an Schleswig-Holsteins Schulen trotz des Teil-Lockdowns fortsetzen. «Das Kohortenprinzip und unsere Hygienekonzepte funktionieren», sagte sie am Mittwoch in Kiel. In den meisten Fällen, in denen Schulen im Norden von Corona-Fällen betroffen seien, gehe es nur um wenige Schüler.

“Einzelfall”: die schleswig-holsteinische Bildungsministerin Karin Prien (CDU). Foto: Frank Peter / Landesregierung

«Wir haben ganz selten ein wirklich messbares Infektionsgeschehen an unseren Schulen», sagte Prien. Dies sei jüngst beispielsweise in Husum (Kreis Nordfriesland) der Fall gewesen, wo noch mehrere Schulen geschlossen seien. «Da hat es ein richtiges Ausbruchsgeschehen gegeben.» Dies sei aber ebenfalls ein Einzelfall wie der einer Schule in Elmshorn.

Prien sieht keine Notwendigkeit, das Schulkonzept derzeit grundsätzlich zu überdenken und betonte: «Wir haben in Schleswig-Holstein das zweitniedrigste Infektionsgeschehen in ganz Deutschland.» Beim Sportunterricht seien allerdings Abstriche nötig und es müssten typische Ansteckungssituationen in den Umkleidekabinen verhindert werden. Dafür soll es Bewegungsangebote in den Sportstunden geben, die möglichst im Freien stattfinden sollen. Als Beispiele nannte sie Leichtathletik und Tischtennis.

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Nach Ministeriumsangaben sind von den rund 950 Schulen derzeit 5 geschlossen. Mit Stand Dienstag waren 198 Kohorten von Beeinträchtigungen im Präsenzunterricht betroffen. Insgesamt gibt es im Land rund 18.000 Schulklassen, 363.000 Schüler und 28.000 Lehrer. dpa

Größter Corona-Ausbruch an einer Schule in Deutschland: 55 Schüler und Lehrer aus 25 Klassen sind (offiziell) infiziert

 

 

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