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“Unverantwortlich”: SPD-Chefin Esken fordert Aufhebung der Präsenzpflicht an Schulen

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BERLIN. SPD-Chefin Saskia Esken fordert diejenigen Bundesländer, die noch keine Schulferien haben, dazu auf, von der Präsenzpflicht an Schulen abzusehen. Es sei «unverantwortlich», Schülerinnen und Schülern «per Bußgeldandrohung in die Schule zu zwingen, die sich in der Lage sehen, dem Distanzunterricht zu folgen.» Etliche Bundesländer haben mit den jüngsten Schulöffnungen die Präsenzpflicht – die bundesweit vor Weihnachten ausgesetzt worden war – wieder eingeführt, darunter auch SPD-regierte wie Rheinland-Pfalz und Niedersachsen. Lediglich Hessen und Schleswig-Holstein befinden sich davon allerdings noch nicht in den Osterferien. 

Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken wirft den Kultusministern (auch ihrer eigenen Partei) ein “falsches Erwartungsmanagement” vor. Soll heißen: Sie haben viel zu lange darauf gesetzt, dass Schüler gar nicht ansteckend sind. Foto: SPD

Esken verlangte zudem eine Rücknahme der Lockerungen von Corona-Schutzmaßnahmen. «Alle vorsichtigen Öffnungsschritte müssen mit sofortiger Wirkung zurückgenommen werden, wenn die Inzidenz den Wert von 100 stabil übersteigt», sagte Esken dem «Handelsblatt». Um auf die «massiv» ansteigenden Inzidenzwerte zu reagieren, brauche es laut Esken auch keinen neuen Corona-Gipfel zwischen Bund und Ländern – «klare Mechanismen» seien bereits bei der vergangenen Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) vereinbart worden. News4teachers / mit Material der dpa

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